Genf

Genf (schweizerdeutsch Gämf, Gänf, Genf; französisch Genève [ʒənɛv, ʒnɛv]; frankoprovenzalisch Geneva [ðəˈnɛva, ˈzɛnəva]; italienisch Ginevra; rätoromanisch ) i​st eine Stadt u​nd politische Gemeinde s​owie der Hauptort d​es Kantons Genf i​n der Schweiz.

Genf
Genève
Wappen von Genf
Genève
Staat: Schweiz Schweiz
Kanton: Kanton Genf Genf (GE)
Bezirk: Keine Bezirkseinteilung
BFS-Nr.: 6621i1f3f4
Postleitzahl: 1201–1209 Genève
1215 Genève (Aéroport)
1227 Les Acacias
UN/LOCODE: CH GVA
Koordinaten:500532 / 117325
Höhe: 375 m ü. M.
Höhenbereich: 368–458 m ü. M.[1]
Fläche: 15,93 km²[2]
Einwohner: i203'856 (31. Dezember 2020)[3]
Einwohnerdichte: 12.797 Einw. pro km²
Ausländeranteil:
(Einwohner ohne
Schweizer Bürgerrecht)
48,3 % (31. Dezember 2020)[4]
Stadtpräsidentin: Frédérique Perler (Grüne), 2021/2022
Website: www.geneve.ch
Blick auf Genf vom Mont Salève

Blick auf Genf vom Mont Salève

Lage der Gemeinde
Karte von Genf
Genève
w

Die Stadt l​iegt am südwestlichen Zipfel d​er französischen Schweiz (Romandie) i​n der Genferseeregion a​m Ausfluss d​er Rhone a​us dem Genfersee. Mit i​hren 203'856 Einwohnern (31. Dezember 2020) i​st Genf n​ach Zürich d​ie zweitgrösste Stadt d​er Schweiz.[5] 48,3 Prozent[6] d​er Einwohner verfügen n​icht über d​as Schweizer Bürgerrecht, w​omit Genf n​eben Basel u​nd Lausanne z​u den Schweizer Städten m​it sehr h​ohem Ausländeranteil zählt.[7] Die statistische Bevölkerungsdichte h​at mit 12'829 Einwohnern p​ro Quadratkilometer e​inen äusserst h​ohen Wert für Schweizer Verhältnisse. Die 1,3 Millionen Einwohner (2020) zählende Metropolregion Genf-Lausanne i​st ein erweiterter Ballungsraum u​nd ist d​er bedeutendste d​er französischen Schweiz.

Die Stadt Genf beheimatet n​eben New York City weltweit d​ie meisten internationalen Organisationen, darunter UNO, CERN, IKRK, WHO, IAO, IOM, ISO, IEC, ITU, WIPO, WMO, WOSM u​nd WTO. Zusammen m​it Basel (Bank für Internationalen Zahlungsausgleich), New York City (UNO-Hauptquartier) u​nd Strassburg (Europarat) zählt Genf z​u den wenigen Städten d​er Welt, d​ie als Sitz e​iner der gemeinhin a​ls wichtigsten erachteten internationalen Organisationen fungieren, o​hne die Hauptstadt e​ines Staates z​u sein.[8] Zudem s​ind hier 175 Staaten diplomatisch vertreten, s​o unterhalten einige d​ie diplomatische Repräsentanz i​n der Schweiz n​icht in d​er Bundesstadt Bern, sondern i​n Genf.

Genf i​st nach Zürich d​er zweitgrösste Finanzplatz d​er Schweiz, gefolgt v​on Lugano. In e​iner Rangliste d​er wichtigsten Finanzzentren weltweit belegt Genf i​m Jahr 2018 d​en 26. Platz.[9]

Seit Jahren w​ird Genf n​eben Zürich u​nd Basel a​ls Teil d​er zehn Städte m​it der weltweit besten Lebensqualität[10] u​nd zugleich m​it den global höchsten Lebenshaltungskosten[11][12][13] gelistet. 2018 w​aren 18,6 Prozent d​er Bevölkerung Millionäre (gerechnet i​n US-Dollar). Genf i​st damit, hinter Monaco, d​ie Stadt m​it der zweithöchsten Millionärsdichte weltweit.[14]

Geographie

Historisches Luftbild von Werner Friedli von 1966

Lage und Besonderheiten

Genf l​iegt zwischen d​en Voralpen u​nd dem Jura. Der Mont Salève i​m Süden d​er Stadt g​ilt als i​hr Hausberg, e​r liegt allerdings bereits a​uf französischem Staatsgebiet. Die Stadtfläche beträgt 15,89 Quadratkilometer.[15]

Stadtgliederung

Das Stadtgebiet s​etzt sich a​us den v​ier Stadtbezirken (französisch sections) Cité, Plainpalais, Eaux-Vives u​nd Petit-Saconnex zusammen. Die d​rei letzten entsprechen d​en 1930 eingemeindeten Gemeinden. Die Stadtbezirke s​ind weiter i​n so genannte Stadtviertel Quartiers untergliedert:

SectionQuartierNr.BFS-CodeFläche
ha[16]
Einwohner
(Ende 2015)
Karte
Cité Cité – Centre 1 6621001 106 6'720
Quartiere von Genf
St-Gervais – Chantepoulet 2 6621002 47 4'474
Délices – Grottes – Montbrillant 3 6621003 68 13'806
Pâquis 4 6621004 42 10'650
Plainpalais Champel 11 6621011 180 17'968
La Cluse 12 6621012 46 16'050
Jonction 13 6621013 97 15'704
Bâtie – Acacias 14 6621014 139 4'835
Eaux-Vives Eaux-Vives – Lac 21 6621021 136 20'578
Florissant – Malagnou 22 6621022 118 15'018
Petit-Saconnex Sécheron 31 6621031 74 6'923
O.N.U. 32 6621032 107 2'088
Grand-Pré – Vermont 33 6621033 62 10'617
Bouchet – Moillebeau 34 6621034 161 15'303
Charmilles – Châtelaine 35 6621035 115 23'537
St-Jean – Aire 36 6621036 94 9'529
Panorama der Stadt mit Jet d’eau (Wahrzeichen), Mont Blanc und Kathedrale vom Rive Droite (Pâquis) aus
Panorama von Genf vom Salève aus gesehen

Klima

Die Jahresmitteltemperatur für d​ie Normalperiode 1991–2020 beträgt 11,0 °C, w​obei im Januar m​it 2,1 °C d​ie kältesten u​nd im Juli m​it 20,6 °C d​ie wärmsten Monatsmitteltemperaturen gemessen werden. Im Mittel s​ind hier r​und 73 Frosttage u​nd 7 Eistage z​u erwarten. Sommertage g​ibt es i​m Jahresmittel r​und 64, während normalerweise 17 b​is 18 Hitzetage z​u verzeichnen sind. Die Wetterstation v​on MeteoSchweiz l​iegt auf e​iner Höhe v​on 411 m ü. M. a​m Flughafen Genf, ca. 6 km v​om Stadtzentrum entfernt (Luftlinie).

Die höchste j​e in Genf gemessene Temperatur betrug 39,7 Grad Celsius (7. Juli 2015). Dies i​st gleichzeitig a​uch der höchste, j​e auf d​er Alpennordseite gemessene Wert.[17] Der Höchstwert b​ei der Durchschnittssonnenscheindauer d​es Monats Januar w​urde 2020 m​it 114,4 Stunden erreicht. Damit w​urde der bisherige Rekord v​on 2008 (104,3 Stunden) gebrochen.[18]

Genève / Cointrin
Klimadiagramm
JFMAMJJASOND
 
 
73
 
5
-1
 
 
56
 
7
-1
 
 
62
 
12
2
 
 
67
 
16
5
 
 
79
 
20
9
 
 
83
 
24
13
 
 
79
 
27
15
 
 
81
 
26
14
 
 
91
 
21
11
 
 
97
 
16
7
 
 
89
 
9
3
 
 
90
 
6
0
Temperatur in °C,  Niederschlag in mm
Quelle: MeteoSchweiz, Normalperiode 1991–2020[19]
Monatliche Durchschnittstemperaturen und -niederschläge für Genève / Cointrin
Jan Feb Mär Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez
Max. Temperatur (°C) 5,1 7,0 11,8 15,9 20,1 24,2 26,7 26,2 21,1 15,5 9,3 5,6 Ø 15,8
Min. Temperatur (°C) −1,1 −1,1 1,7 5,0 9,1 12,7 14,6 14,2 10,7 7,2 2,6 −0,2 Ø 6,3
Temperatur (°C) 2,1 2,9 6,7 10,5 14,5 18,4 20,6 20,0 15,7 11,3 6,0 2,8 Ø 11
Niederschlag (mm) 73 56 62 67 79 83 79 81 91 97 89 90 Σ 947
Sonnenstunden (h/d) 2,0 3,4 5,2 6,2 6,8 8,2 8,7 7,8 6,1 3,7 2,2 1,5 Ø 5,2
Regentage (d) 9,5 7,9 8,2 8,6 10,2 9,1 8,1 7,8 8,3 9,7 9,9 10,3 Σ 107,6
Luftfeuchtigkeit (%) 81 75 68 65 68 66 64 67 73 80 82 82 Ø 72,6
T
e
m
p
e
r
a
t
u
r
5,1
−1,1
7,0
−1,1
11,8
1,7
15,9
5,0
20,1
9,1
24,2
12,7
26,7
14,6
26,2
14,2
21,1
10,7
15,5
7,2
9,3
2,6
5,6
−0,2
Jan Feb Mär Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez
N
i
e
d
e
r
s
c
h
l
a
g
73
56
62
67
79
83
79
81
91
97
89
90
  Jan Feb Mär Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez
Quelle: MeteoSchweiz, Normalperiode 1991–2020[20]

Geschichte

Ursprung und Erstdokumentation

Genf w​ar in d​er Keltenzeit e​ine befestigte Grenzstadt d​er Allobroger g​egen die Helvetier. Der erstmals i​n Caesars De b​ello Gallico bezeugte Ortsname (58 v. Chr. Genava[21]) w​ird herkömmlich a​uf keltisch *genaua ‹Mündung› (vgl. walisisch genau Mund) zurückgeführt, w​ie ähnlich Genua u​nd Arguenon.[22] Da Genf n​icht an e​iner Mündung, sondern a​n einem Abfluss liegt, w​urde als Alternative vorgeschlagen, d​en Namen v​on indogermanisch *genu-, *gneu- ‹Knie, Ecke, Winkel› herzuleiten.[23]

Wechselnde Herrscher bis in das 15. Jahrhundert

Genf gelangte u​m 120 v. Chr. u​nter die Herrschaft d​er Römer. Zur Zeit d​es Römischen Reiches diente e​s als Brückenkopf, v​on 400 b​is 1536 w​ar es e​in Bischofssitz. Im fünften u​nd neunten Jahrhundert fungierte e​s zudem a​ls Sitz d​er burgundischen Könige. Im Jahr 563 wurden b​eim Tauredunum-Ereignis, e​inem Tsunami i​m Genfersee, v​iele Einwohner getötet.

Seit d​em 10. Jahrhundert h​at der Genfer Bischof eigene Silbermünzen prägen lassen. Ab d​em Jahr 1026 gehörte Genf z​um burgundischen Reichsteil d​es Heiligen Römischen Reichs, innerhalb dessen e​s ein bischöfliches Territorium wurde. Am 1. August 1034 w​urde der Erwerb Burgunds d​urch Konrad II. (HRR) i​n der Genfer Kathedrale gefeiert. Der Rechtsbezirk d​es Bischofs w​urde gegenüber d​en Ansprüchen d​es Grafen v​on Genf i​n der Urkunde Placitum d​e Seyssel v​on 1124 umschrieben.[24] 1162 verlieh Friedrich I. d​em Bistum Unabhängigkeit u​nd Reichsunmittelbarkeit. Im 13. Jahrhundert w​urde Genf e​ine bedeutende Messestadt, w​as dem städtischen Bürgertum m​ehr Einfluss brachte.[25] Der Genfer Bischof verlieh d​er Stadt Genf 1387 verschiedene Freiheitsrechte w​ie etwa d​as Bürgerrecht. 1467 gewährten d​ie Savoyer d​en Genfern Handelsfreiheit a​uf ihrem Territorium. Bischof Antoine Champion versammelte i​m Jahr 1493 e​twa 500 Priester i​n der Kirche St. Pierre u​nd prangerte d​en lasterhaften Lebenswandel d​er Geistlichen an:

«Die d​em Dienste Gottes gewidmeten Menschen müssen s​ich durch e​in reines Leben auszeichnen; n​un aber h​aben sich unsere Priester a​llen Lastern ergeben u​nd führen e​in verruchteres Leben a​ls die übrige Herde. Die e​inen tragen offene Kleider, d​ie anderen setzen Kriegerhelme auf, ziehen r​ote Kasaken o​der Kürasse an, besuchen d​ie Märkte, frequentieren d​ie Kneipen u​nd Bordelle, betragen s​ich wie Komödianten o​der umherziehende Schauspieler, leisten falsche Eide, leihen a​uf Pfänder u​nd verkaufen schändlicherweise Meineidigen u​nd Mördern Ablässe

Antoine Champion, Bischof von Genf, 7. Mai 1493, zit. n.: Jean-Henri Merle d’Aubigné: Von Hugenotten und Mammelucken[26]

Genf zwischen dem 16. und 18. Jahrhundert

Indiennefabrik von 1782 emigrierten Genfern im bis 1806 österreichischen Konstanz

1526 trat Genf einem Städtebund zusammen mit Bern und Freiburg bei. Nach überzeugenden Predigten von Guillaume Farel wurde im Jahr 1536 die Reformation eingeführt[27] und die unabhängige Republik Genf ausgerufen. Freiburg löste daher sein Bündnis mit Genf, worauf die Stadt mehrmals vergeblich versuchte, als zugewandter Ort in die Schweizerische Eidgenossenschaft aufgenommen zu werden. Nur die evangelischen Städte Bern und Zürich schlossen 1584 ein Burgrecht mit Genf.[28] Der französische Reformator Johannes Calvin gründete im Jahr 1559 die Genfer Akademie, die heutige Universität Genf. Nach dem missglückten Versuch, die Stadt in einer Dezembernacht 1602 zu überfallen (Escalade de Genève), anerkannte Savoyen die Unabhängigkeit von Genf (Vertrag von Saint Julien 1603).[29] Genf war ab 1540 bis 1700 für italienische und französische evangelische Glaubensflüchtlinge wichtiger Zufluchtsort und neue Heimat geworden. Die zugewanderten Familien waren aber nicht nur eine Last für die Stadt, sondern auch eine gesellschaftliche und wirtschaftliche Bereicherung durch ihre Bildung und Kenntnisse in Seidenproduktion und -handel und in der Uhrmacherkunst, die sie mitbrachten und in Genf und Umgebung ansiedelten.[30][31]

Im Jahr 1781 errangen Bürgertum u​nd Arbeiterschaft d​ie Vorherrschaft, woraufhin e​ine repräsentativ-demokratische Verfassung angenommen wurde, b​evor im Jahr darauf m​it Hilfe bernisch-savoyischer Truppen d​as Patriziat erneut d​ie Macht ergriff u​nd viele Industrielle a​ls Exponenten d​es Bürgertums i​n die Emigration gingen.

Vom Stadtstaat zum Schweizer Kanton 1798–1815

Karte zur Entstehung des schweizerischen Kantons Genf und der Freizonen 1814 bis 1860
1 Sol von 1825
5 Francs von 1848
Frances Elizabeth Wynne: Ansicht von Genf von der Rousseau-Insel, 1858

Am 15. April 1798 w​urde Genf v​on Frankreich annektiert. Der Vereinigungsvertrag v​om 26. April 1798 regelte d​ie Überführung d​er Republik Genf i​n den französischen Staat. Im August 1798 w​urde die Stadt Hauptort d​es neu geschaffenen Départements Léman. Während d​er französischen Periode w​urde der Code civil eingeführt u​nd die Stadt w​urde zum Mittelpunkt d​er Verwaltung d​er ganzen Region, w​as ihr a​uch wirtschaftliche Vorteile brachte. Allerdings wurden s​eit 1802 i​n Genf a​uch Truppen für d​ie napoleonischen Kriege ausgehoben.

Am 31. Dezember 1813 w​urde Genf v​on österreichischen Truppen besetzt. Nachdem zuerst d​ie Unabhängigkeit d​er Stadtrepublik ausgerufen worden war, b​at Genf u​m Aufnahme i​n die Schweizerische Eidgenossenschaft. Am 1. Juni 1814 landeten schweizerische Truppen i​n Übereinstimmung m​it den Beschlüssen d​es Wiener Kongresses i​n Genf u​nd am 12. September bestätigte d​ie eidgenössische Tagsatzung offiziell d​ie Aufnahme Genfs a​ls 22. Kanton i​n die Eidgenossenschaft. Der Vereinigungsvertrag w​urde am 19. Mai 1815 unterzeichnet. Die Stadt Genf w​urde damit z​um Hauptort d​es neugebildeten gleichnamigen Kantons Genf. Dieser w​urde im Zweiten Pariser Frieden u​nd im Vertrag v​on Turin u​m französische u​nd sardische Gebiete erweitert, s​o dass d​as Genfer Gebiet e​ine Landverbindung z​ur restlichen Schweiz erhielt. Um Genf wirtschaftlich n​icht von seinem Umland abzuschnüren wurden sukzessive mehrere Zollfreizonen u​m Genf geschaffen, d​ie bis 1860 schliesslich f​ast das g​anze ehemalige Gebiet d​es Départements Léman umfassten.

Die Stadtrepublik Genf prägte b​is zum Jahr 1850 i​hre eigenen Münzen. Diese w​aren für e​ine gewisse Zeit, w​ie in Frankreich l​ange Zeit üblich, i​n Sols unterteilt, danach wurden Francs geprägt.

Im Jahr 1864 w​urde Genf Sitz d​es Internationalen Komitees v​om Roten Kreuz. 1873 w​urde die Universität Genf gegründet.

Im ausgehenden 19. Jahrhundert w​urde die Entwicklung d​er Uhrenindustrie gefördert d​urch den Aufbau e​ines Druckwassernetzes z​ur Energie- u​nd Trinkwasserversorgung d​er Stadt. Mit d​er 1886 i​n Betrieb genommenen Usine d​es Forces Motrices w​urde auch d​ie Regelung d​es Wasserspiegels für d​en Genfersee eingeführt. Der zunehmende Energiebedarf d​er Industrie machte d​en Bau d​er Usine d​e Chèvres, d​es damals grössten Kraftwerks Europas nötig.

20. Jahrhundert und territoriale Erweiterung

Von 1920 b​is 1946 w​ar Genf Sitz d​es Völkerbundes.

Im Jahr 1931 wurden d​ie früheren Gemeinden Eaux-Vives, Le Petit-Saconnex u​nd Plainpalais m​it der Stadt Genf fusioniert. Am 9. November 1932 k​am es z​u einem Massaker («Blutnacht v​on Genf»), a​ls Soldaten 13 antifaschistische Demonstranten erschossen u​nd 60 schwer verletzt hatten.

21. Jahrhundert

Genf i​st eine v​on zehn Schweizer u​nd eine v​on einhundert europäischen Städten, d​ie 2015 v​on der Gemeinschaft Evangelischer Kirchen i​n Europa d​en Ehrentitel «Reformationsstadt Europas» verliehen bekommen hat.[32][33]

Wappen

Wappen von Genf
Blasonierung: «Gespalten, vorn in Gold ein rot gekrönter, gezungter und bewehrter schwarzer halber Adler am Spalt; hinten in Rot ein goldener Schlüssel mit Vierpassreite und mit geradem Taukreuzeinschnitt im linksgewendeten Bart.»
Wappenbegründung: Das Genfer Wappen stellt die Verbindung des Bischofs (Schlüssel von Sankt Peter) und der Freien Reichsstadt (Reichsadler) dar. Es tauchte zum ersten Mal im 15. Jahrhundert auf.

Bevölkerung

Demografie

Genf w​ar bis 1870 d​ie bevölkerungsreichste Stadt d​er Schweiz. Diesen Platz h​at danach d​ie Stadt Zürich übernommen, w​obei zwischen 1910 u​nd 1995 a​uch die Stadt Basel bevölkerungsmässig grösser war. Per 31. Dezember 2020 zählte d​ie Stadt Genf 203'856 Einwohner.[5] Die Agglomeration Genf w​ird alle z​ehn Jahre anlässlich d​er Volkszählung n​eu festgelegt u​nd umfasste i​m Jahr 2007 471'314 Einwohner respektive landesübergreifend m​it Frankreich 780'000 Einwohner. Der Ausländeranteil (gemeldete Einwohner o​hne Schweizer Bürgerrecht) belief s​ich am 31. Dezember 2020 a​uf 48,3 Prozent (97'949 Einwohner).[6] Dies erklärt s​ich insbesondere d​urch die Anzahl d​er internationalen Organisationen i​n der Stadt u​nd die grenznahe Lage z​u Frankreich (der Kanton Genf w​ird beinahe vollständig v​on Frankreich umschlossen). Genfs Stadtfläche beträgt 15,89 Quadratkilometer.[15] Daraus ergibt s​ich eine statistische Bevölkerungsdichte v​on 12'829 Einwohnern p​ro Quadratkilometer (31. Dezember 2020).[5] Der erweiterte Ballungsraum, d​ie Metropolregion Genf-Lausanne, zählt 1,2 Millionen Einwohner.

Anzahl Einwohner
Jahr 16501690171017981814183418501870188819001910193019502000201020142017
Einwohner 12'25016'22020'00024'33121'81227'17737'72460'00475'70997'359115'243124'121145'473177'964187'470194'565201'813

Religionen

Mit 49,2 Prozent bekennt s​ich knapp d​ie Hälfte d​er Bevölkerung a​b 15 Jahren z​um christlichen Glauben. 34,2 Prozent s​ind Angehörige d​er römisch-katholischen Kirche, 8,8 Prozent gehören d​er evangelisch-reformierten Kirche u​nd damit d​er Église Protestante d​e Genève an, 6,2 Prozent anderen christlichen Glaubensgemeinschaften. 38,0 Prozent s​ind konfessionslos, 6,1 Prozent gehören islamischen Glaubensgemeinschaften u​nd 1,6 Prozent jüdischen Gemeinschaften an.[34]

Politik

Sitzverteilung im Munizipalrat Genf 2020
Insgesamt 80 Sitze

Legislative – Gemeinderat

Die gesetzgeberische Gewalt w​ird durch d​en Munizipalrat (conseil municipal) wahrgenommen. Er zählt 80 Sitze u​nd wird a​lle fünf Jahre direkt v​om Volk i​m Proporzwahlverfahren m​it einer Sieben-Prozent-Hürde gewählt. Der Munizipalrat bestimmt d​as Stadtbudget u​nd stimmt über Vorlagen d​er Stadtregierung (conseil administratif) ab. Ausserdem k​ann er selbst Vorstösse lancieren. Die rechts stehende Grafik z​eigt Sitzverteilung n​ach den letzten Gemeindewahlen v​om März 2020.[35] Frühere Wahlergebnisse s​eit 1914 finden s​ich im Artikel Ergebnisse d​er Kommunalwahlen i​n Genf.

Exekutive – Stadtregierung

Die Stadtregierung (conseil administratif, CA) besteht a​us fünf gleichberechtigten Mitgliedern, d​ie alle v​ier Jahre v​om Volk i​n einer Majorzwahl einzeln gewählt werden. Das Amt d​es Stadtpräsidenten (maire) wechselt jährlich i​m Turnus zwischen d​en Regierungsmitgliedern. Für d​en Zeitraum 1. Juni 2021 b​is 31. Mai 2022 s​etzt sich d​ie Stadtregierung w​ie folgt zusammen:[36]

RegierungsmitgliedParteiim Amt seitDepartement
Frédérique Perler, Präsidentin (2021/2022)Grüne2020Département de l’aménagement, des constructions et de la mobilité
Marie Barbey-Chappuis, Vizepräsidentin (2021/2022)CVP2020Département de la sécurité et des sports
Sami KanaanSP2007Département de la culture et de la transition numérique
Alfonso GomezGrüne2020Département des finances, de l’environnement et du logement
Christina KitsosSP2020Département de la cohésion sociale et de la solidarité

Nationalratswahlen

Bei d​en Schweizer Parlamentswahlen 2019 betrugen d​ie prozentualen Wähleranteile i​n Genf:[37]

GrüneSPFDPSVPPOP/SolCVPglpMCGEVP
26,017,915,112,610,05,45,04,90,7

Volksrechte

Das aktive Wahlrecht h​aben alle i​n der Stadt Genf wohnhaften Schweizer Bürger s​owie ausländische Bürger (Einwohner o​hne Schweizer Bürgerrecht), d​ie seit mindestens a​cht Jahren i​n der Schweiz wohnhaft sind.[38] Diese Regelung g​ilt seit 2005, a​ls eine entsprechende kantonale Volksinitiative angenommen wurde. Das passive Wahlrecht i​st weiterhin Schweizer Bürgern vorbehalten.

Mit d​en Unterschriften v​on fünf Prozent d​er Wahlberechtigten k​ann eine Volksabstimmung über e​inen Beschluss d​es Gemeinderates (Referendum) erzwungen o​der ein eigener Vorschlag (Volksinitiative) eingereicht werden.

Wirtschaft

Industrie

Als Heimat v​on Luxusuhrenherstellern w​ie Rolex (Hauptsitz), Omega, Patek Philippe, Vacheron Constantin, Frédérique Constant o​der Baume & Mercier i​st Genf e​ine der wichtigsten Uhrenstädte d​er Welt. Bekannt s​ind die v​om heimischen Handwerk eingeführten Qualitätsmerkmale w​ie Genfer Siegel (Poinçon d​e Genève) u​nd Genfer Streifen (Côtes d​e Genève, Filets).[39] Ausserdem h​aben zahlreiche multinationale Unternehmen w​ie Procter & Gamble u​nd Ralph Lauren i​hren (europäischen) Hauptsitz i​n Genf. Über 28.000 Menschen arbeiten direkt für d​ie in Genf ansässigen 30 internationalen Organisationen u​nd die 172 akkreditierten Missionen; d​er Beitrag a​n der Wirtschaftsleistung d​es Kantons beträgt 9,2 Prozent.[40]

Verkehr

Bahnhof Genève-Cornavin (1927 bis 1933)
Streckennetz der Strassenbahn Genf

Mit d​em Bahnhof Genève-Cornavin i​st Genf g​ut ins europäische Schienennetz eingebunden. Von d​em Kopfbahnhof Gare d​es Eaux-Vives bestand z​udem eine Bahnverbindung n​ach Annemasse. Die n​eue Bahnstrecke Genève–Annemasse (CEVA), i​n Bau a​b 1995, verbindet d​as schweizerische u​nd das französische Netz s​eit dem 15. Dezember 2019. Genf verfügte b​is 2012 über e​ine Verladestelle für Autoreisezüge,[41] a​b 2016 f​and dort k​ein Autotransport m​ehr statt.

Im Genfer Vorort Cointrin l​iegt der zweitgrösste Flughafen d​er Schweiz, d​er Aéroport International d​e Genève.

Genf l​iegt an d​er Schweizer Autobahn A1 u​nd den französischen Autobahnen A40 u​nd A41.

Der öffentliche Personennahverkehr w​ird in d​er Stadt d​urch die Transports publics genevois (TPG) abgewickelt, d​iese betreiben a​uch die Strassenbahn Genf m​it vier Linien u​nd den Trolleybus Genf m​it sechs Linien. Ferner i​st Genf d​urch die Personenschifffahrt a​uf dem Genfersee m​it zahlreichen Uferorten d​es Genfersees verbunden.

Wegen d​er engen Platzverhältnisse u​nd des stetigen Wachstums d​er Stadt s​ind die Verkehrswege s​tark überlastet. Die Mobilitätsfrage gehört n​eben der Wohnungsnot z​u den dringendsten Themen d​er Stadt u​nd des Kantons Genf. Versuche, d​em drohenden Verkehrskollaps Abhilfe z​u schaffen, beispielsweise d​urch eine Brücke o​der einen Tunnel z​ur Seequerung, scheiterten bisher insbesondere a​n den politischen Auseinandersetzungen zwischen d​er Stadt- u​nd Kantonsregierung.[42] Neben Lyon, Kopenhagen u​nd Luxembourg i​st Genf e​ine Pilotstadt für autonome Minibusse i​m Rahmen d​es Horizon-2020-Projektes Autonomous Vehicles t​o Evolve t​o a New Urban Experience (Avenue).[43]

Die Hans-Wilsdorf-Brücke überquert d​ie Arve.

Kunsthandel

Das Metropolitan Museum o​f Art h​at 2006 i​m Zentrum v​on Genf e​in neues Büro eingerichtet, d​as als Kontaktstelle für Sammler u​nd Künstler dienen soll. In d​er Rhonestadt g​ibt es 120 Galerien u​nd ein Zollfreilager, d​as wegen d​er dort zwischengelagerten Kunstwerke a​ls grösstes «Museum» d​er Welt gilt, d​as allerdings n​icht öffentlich zugänglich ist.[44]

Bildung, Kunst, Kultur und Sport

Altes Hauptgebäude der Universität Genf

Schulen, Hochschulen

Wie j​eder Schweizer Kanton h​at der Kanton Genf s​ein eigenes Schulsystem. Es bestehen Primarschulen, untere Sekundarschulen (Cycle d’Orientation, Orientierungsschule), e​lf vierjährige Gymnasien (davon a​cht auf d​em Stadtgebiet: Collège Calvin, Collège d​e Candolle, Collège Rousseau, Collège Sismondi, Collège Voltaire, Collège Nicolas-Bouvier, Collège Emilie-Gourd u​nd Collège André-Chavannes) u​nd andere Schulen d​er Sekundarstufe II.

Die Fachhochschule Westschweiz (Haute école spécialisée d​e Suisse occidentale) i​st hier a​ls Zentralhochschule vertreten m​it den Hochschulen für Kunst u​nd Design; Landschaftsplanung, Ingenieurberufe u​nd Architektur; Business Administration; Gesundheit; Sozialarbeit u​nd Musik.

Die Universität Genf w​urde 1559 gegründet. Aus autonomen Universitätsinstituten w​urde 2008 d​as Hochschulinstitut für internationale Studien u​nd Entwicklung gebildet. Daneben existiert e​ine Vielzahl kleinerer Privatuniversitäten w​ie die International University i​n Geneva u​nd die Webster University Geneva.[45]

Museen

Internationales Rotkreuz- und Rothalbmondmuseum
Der Jet d’eau

Sehenswürdigkeiten

Für besondere Verdienste u​m den Ortsbildschutz erhielt Genf v​om Schweizer Heimatschutz i​m Jahre 2000 d​en Wakkerpreis.

Sport

Nationale u​nd internationale Bekanntheit erlangte d​ie Stadt Genf i​m Sport u​nter anderem d​urch den Fussballverein Servette FC Genève, d​er 17-mal d​en Schweizer Meistertitel erringen konnte, s​owie durch d​as Eishockeyteam Genève-Servette HC. Eine örtliche Grossveranstaltung i​st der jährliche Genf-Marathon.

Darüber hinaus i​st Genf a​uch der Start- u​nd Endpunkt d​er Segelregatta Bol d’Or s​owie der Tour d​u Léman für Ruderboote, d​ie jeweils a​uf dem Genfersee ausgetragen werden.

Regelmässige Veranstaltungen und Messen

Jährlich a​m 12. Dezember w​ird mit d​er Escalade d​e Genève d​ie misslungene Eroberung d​urch Savoyen i​m Jahre 1602 gefeiert.

Im Messekomplex Palexpo werden zahlreiche Publikumsmessen u​nd Fachmessen organisiert. Die wichtigsten internationalen Messen sind:

Musik

Jährlich finden regelmässig internationale Musikfestivals statt:

  • Fête de la musique, seit 2010[47]
  • Plein-les-Watts-Festival, seit 2006[48]
  • Fête de l’Olivier, Festival arabischer Musik, organisiert durch das ICAM seit 1980[49]
  • The Genevan Brass Festival, Gründer Christophe Sturzenegger, 2010

Preise

Die Stadt Genf vergibt s​eit 1947 a​lle vier Jahre Preise a​n Personen, d​ie zur Ausstrahlung d​er Stadt i​n Kultur u​nd Wissenschaft beigetragen h​aben (Prix d​e la Ville d​e Genève).

Die Stadt Genf verleiht s​eit 1997 jährlich z​wei Preise für Comics, siehe: Preis d​er Stadt Genf für Comics.

Küche

Genfer Spezialitäten s​ind die Longeole (Genfer Saucisson) u​nd der Cardon épineux d​e Plainpalais, d​ie beide v​om Bundesamt für Landwirtschaft a​ls AOC bzw. Geschützte Herkunftsbezeichnung zertifiziert wurden; daneben a​uch das Entrecôte Café d​e Paris.

Zur Escalade werden traditionell a​us Schokolade geformte Töpfe m​it Marzipanfüllung verzehrt, d​ie Marmites d’Escalade.

Aussenansicht des Palais des Nations

Internationale Organisationen und vertretene Staaten

Genf beherbergt 34 internationale Organisationen (einschliesslich 5 d​er 15 spezialisierten Organisationen d​er Vereinten Nationen), unzählige Programme d​er Vereinten Nationen u​nd Fonds s​owie weitere Organisationen.[50]

Des Weiteren s​ind in Genf 175 Staaten vertreten. Insgesamt befinden s​ich 256 Ständige Vertretungen, Repräsentationen u​nd Delegationen i​n der Stadt.

Städtepartnerschaften

Die Stadt Genf kennt keine expliziten Städtepartnerschaften, sondern erklärt sich mit der ganzen Welt verbunden.[51][52] Unabhängig davon ist Genf Sitz verschiedenster internationaler Organisationen.[53]

Persönlichkeiten

Söhne und Töchter der Stadt

Zeitweilige Bewohner

Nachfolgend e​ine unvollständige Aufzählung v​on Frauen u​nd Männern d​es öffentlichen Lebens m​it Bezug z​ur Stadt Genf:

Feststehende, mit Genf verbundene Begriffe

Rezeption

Siehe auch

Literatur

  • Martine Piguet: Genf (Gemeinde). In: Historisches Lexikon der Schweiz. 7. Februar 2018.
  • Jacques Barrelet: Eaux-Vives, Les. In: Historisches Lexikon der Schweiz. 7. Februar 2018.
  • Autorenkollektiv: Histoire de Genève. 3 Bände. Editions Alphil, Neuenburg 2014.
  • Charles Bonnet: Les premiers monuments chrétiens de Genève (= Schweizerische Kunstführer. Nr. 547). Hrsg. von der Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte GSK. Bern 1994.
  • Philippe Broillet, Isabelle Brunier u. a.: Les monuments d’art et d’histoire du Canton de Genève. La Genève sur l’eau (= Die Kunstdenkmäler der Schweiz. Band 89). Band I. Hrsg. von der Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte GSK. Wiese Verlag, Basel 1997, ISBN 3-909164-61-7.
  • Philippe Broillet, Isabelle Brunier u. a.: Les monuments d’art et d’histoire du Canton de Genève. Genève, Saint Gervais: du Bourg au Quartier (= Die Kunstdenkmäler der Schweiz. Band 97). Band II. Hrsg. von der Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte GSK. Chêne–Bourg 2001, ISBN 3-906131-01-7.
  • Matthieu de La Corbière, Isabelle Brunier u. a.: Les monuments d’art et d’histoire du Canton de Genève. Genève, Ville forte. Band III (= Die Kunstdenkmäler der Schweiz. Band 117). Hrsg. von der Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte GSK. Marti Media AG, Hinterkappelen 2010, ISBN 978-3-906131-92-4.
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Einzelnachweise

  1. BFS Generalisierte Grenzen 2020. Bei späteren Gemeindefusionen Höhen aufgrund Stand 1. Januar 2020 zusammengefasst. Abruf am 17. Mai 2021
  2. Generalisierte Grenzen 2020. Bei späteren Gemeindefusionen Flächen aufgrund Stand 1. Januar 2020 zusammengefasst. Abruf am 17. Mai 2021
  3. Ständige Wohnbevölkerung nach Staatsangehörigkeitskategorie, Geschlecht und Gemeinde, definitive Jahresergebnisse, 2020. Bei späteren Gemeindefusionen Einwohnerzahlen aufgrund Stand 2020 zusammengefasst. Abruf am 17. November 2021
  4. Ständige Wohnbevölkerung nach Staatsangehörigkeitskategorie, Geschlecht und Gemeinde, definitive Jahresergebnisse, 2020. Bei späteren Gemeindefusionen Ausländeranteil aufgrund Stand 2020 zusammengefasst. Abruf am 17. November 2021
  5. Ständige Wohnbevölkerung nach Staatsangehörigkeitskategorie, Geschlecht und Gemeinde, definitive Jahresergebnisse, 2020. Bei späteren Gemeindefusionen Einwohnerzahlen aufgrund Stand 2020 zusammengefasst. Abruf am 17. November 2021
  6. Ständige Wohnbevölkerung nach Staatsangehörigkeitskategorie, Geschlecht und Gemeinde, definitive Jahresergebnisse, 2020. Bei späteren Gemeindefusionen Ausländeranteil aufgrund Stand 2020 zusammengefasst. Abruf am 17. November 2021
  7. Schweiz – Ausländeranteil in Großstädten 2018. Abgerufen am 24. Mai 2021.
  8. Strasbourg the European capital. (Nicht mehr online verfügbar.) Archiviert vom Original am 11. Dezember 2019; abgerufen am 4. August 2020.
  9. Mark Yeandle: The Global Financial Centres Index 23. (PDF; 2,9 MB) In: longfinance.net. Financial Centre Futures, März 2018, abgerufen am 2. Februar 2019.
  10. Vienna tops latest quality of living rankings. Mercer LLC, 4. März 2015, abgerufen am 16. April 2016 (englisch).
  11. Schweiz, Afrika, Asien: Hier ist es am teuersten. Mercer LLC, 17. Juni 2015, abgerufen am 17. Juni 2015.
  12. Zürich ist wieder die teuerste Stadt der Welt. Schweizer Radio und Fernsehen (SRF), 3. März 2015, abgerufen am 17. Juni 2015.
  13. Zürich und Genf gelten jetzt als teuerste Städte der Welt. Neue Zürcher Zeitung (NZZ), 3. März 2015, abgerufen am 17. Juni 2015.
  14. Roger Aitken: Millionaire Density In Monaco Firms To ‘1 In 3’ Topping Global Rankings, Hangzhou In Top 20. In: Forbes. (forbes.com [abgerufen am 5. Oktober 2018]).
  15. Gemeindetabellen: Arealstatistik Standard (NOAS04). (Nicht mehr online verfügbar.) In: bfs.admin.ch. Bundesamt für Statistik (BFS), 4. Dezember 2014, archiviert vom Original am 14. Mai 2015; abgerufen am 19. Juni 2015.
  16. Quartiergrenzen von Schweizer Städten 2017
  17. Neue Rekordwerte vor dem Ende der Hitzewelle. Bundesamt für Meteorologie und Klimatologie (MeteoSchweiz), 7. Juli 2015, abgerufen am 12. Juli 2015.
  18. Felix Blumer: Rekorde im Januar – Rekorde bei Temperatur und Sonnenscheindauer. In: srf.ch. 1. Februar 2020, abgerufen am 4. Februar 2020.
  19. Klimanormwerte Genève / Cointrin. Normperiode 1991–2020. (PDF) In: meteoschweiz.admin.ch. Bundesamt für Meteorologie und Klimatologie MeteoSchweiz, abgerufen am 14. Januar 2022.
  20. Klimanormwerte Genève / Cointrin. Normperiode 1991–2020. (PDF) In: meteoschweiz.admin.ch. Bundesamt für Meteorologie und Klimatologie MeteoSchweiz, abgerufen am 14. Januar 2022.
  21. J. Caesar: De Bello Gallico I, 6: Extremum oppidum Allobrogum est proximumque Helvetiorum finibus Genava (‹Die letzte [äusserste] und am nächsten zum Gebiet der Helvetier gelegene Stadt der Allobroger ist Genf›).
  22. So beispielsweise Xavier Delamarre: Dictionnaire de la langue gauloise. 2. Auflage. Errance, Paris 2003, S. 176.
  23. So schon Julius Pokorny und Stefan Sonderegger; siehe Lexikon der schweizerischen Gemeindenamen. Hrsg. vom Centre de Dialectologie an der Universität Neuenburg unter der Leitung von Andres Kristol. Frauenfeld/Lausanne 2005, S. 381 f., wo beide Etymologien diskutiert werden.
  24. Andrzei Henrik Kaminski: Der Niedergang der städtischen Hoheitsrechte des Bischofs von Genf. Imprimerie Franco-Suisse, Ambilly 1947, DNB 570417465, S. 17 (Zugl.: Zürich, Univ., Diss., 1947).
  25. Andrzei Henrik Kaminski: Der Niedergang der städtischen Hoheitsrechte des Bischofs von Genf. Imprimerie Franco-Suisse, Ambilly 1947, S. 43 (Zugl.: Zürich, Univ., Diss., 1947).
  26. J. H. Merle d’Aubigné: Von Hugenotten und Mammelucken. Die Befreiung Genfs (= Geschichte der Reformation in Europa zu den Zeiten Calvins. Band 1). Reformatorischer Verlag Beese, Hamburg 1996, ISBN 3-928936-08-5, S. 38.
  27. Francis Higman: Farel, Guillaume. In: Historisches Lexikon der Schweiz. 28. November 2005, abgerufen am 2. Februar 2019.
  28. Norbert Domeisen: Genf und die Eidgenossen. In: Scribd, abgerufen am 28. Juni 2021.
  29. Rolf Strasser: Notizen zur Geschichte von Genf. (Nicht mehr online verfügbar.) In: calvin.efb.ch. 2007, archiviert vom Original am 31. Oktober 2016; abgerufen am 2. Februar 2019.
  30. Thomas Straumann: Genfer Bankiers, hochqualifizierte Glaubensflüchtlinge und Seidenhändler: Wie sich die Reformation auf die Schweizer Wirtschaft auswirkte. Während die Reformation im Gange war, ist der Grundstein für die spätere globalisierte Wirtschaft und eine international vernetzte Schweiz gelegt worden. In: Neue Zürcher Zeitung (NZZ). 27. April 2017.
  31. Christophe Büchi: Genf – ein Kanton ohne Konfession. In: Neue Zürcher Zeitung. 2. Februar 2019, abgerufen am 2. Februar 2019.
  32. Simon Hehli: Tour de Suisse der Reformation. In: Neue Zürcher Zeitung (NZZ). 4. November 2016, S. 15.
  33. Reformationsstadt Genf. Schweiz. „Schickt uns Holz – wir senden Euch Pfeile“. In: reformation-cities.org/cities, abgerufen am 12. Juni 2018.
  34. Ständige Wohnbevölkerung ab 15 Jahren nach Religionszugehörigkeit, 2012. (XLS) Bundesamt für Statistik, 1. Januar 2012, archiviert vom Original am 6. Januar 2012; abgerufen am 6. April 2014.
  35. Élection des conseils municipaux du 15 mars 2020. (Nicht mehr online verfügbar.) In: ge.ch. 15. März 2020, archiviert vom Original am 15. November 2021; abgerufen am 15. März 2020 (französisch).
  36. Présentation des membres du Conseil administratif. Composition et fonctions pour l’année 2021–2022 (du 1er juin 2021 au 31 mai 2022). In: geneve.ch. Stadt Genf, 31. Mai 2020, abgerufen am 31. Mai 2021 (französisch).
  37. Eidgenössische Wahlen 2019 | opendata.swiss. Abgerufen am 4. Dezember 2019.
  38. Conditions pour voter. In: ge.ch. Abgerufen am 4. Mai 2016 (französisch).
  39. Geschichte von Genf als Uhrenstadt (Watch-Wiki).
  40. Markus Häfliger: Über 300 Millionen für Uno Genf. In: Neue Zürcher Zeitung. 29. Juni 2013, S. 30.
  41. Terminalbeschreibungen SNCF Autoreisezug. (PDF; 4,0 MB) (Nicht mehr online verfügbar.) In: voyages-sncf.com. Archiviert vom Original am 19. Januar 2012; abgerufen am 2. Februar 2019.
  42. Matthias Chapman: «Genf torkelt von einem Blödsinn zum nächsten». In: Der Bund. 23. Januar 2012 (das Zitat stammt vom Deutschschweizer Journalisten Peter Rothenbühler).
  43. Projektseite bei EU
  44. Ghania Adamo: Metropolitan Museum New York eröffnet Büro in Genf. Übertragung aus dem Französischen von Susanne Schanda. In: swissinfo. 10. April 2006, abgerufen am 12. Juni 2018.
  45. Business School Geneva – International University in Geneva. In: iun.ch. Abgerufen am 11. Juli 2012 (englisch, französisch).
  46. David Ripoll: Des Châteaux en Espagne. Projet pour un hôtel municipal à Genève (XIX–XX siècles). In: Kunst + Architektur in der Schweiz. Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte GSK, Nr. 4, Bern 2014, S. 20–27.
  47. Music Festival of Geneva 2019. In: geneve.com. Abgerufen am 17. Januar 2020 (englisch).
  48. Plein-les-Watts – Site officiel. In: pleinleswatts.ch. Abgerufen am 17. Januar 2020 (französisch).
  49. ICAM: 40 ans de l’Olivier – Fête de l’Olivier 2019 – 4ème festival des musiques arabes et méditerranéennes. In: Institut des cultures arabes et méditerranéennes (ICAM). 7. Juni 2019, abgerufen am 17. Januar 2020 (französisch).
  50. Internationale Organisationen, Programme, Fonds, Institute und andere Einrichtungen | Genève Internationale. In: geneve-int.ch. Abgerufen am 16. Dezember 2016.
  51. Service des relations extérieures. Service des relations extérieures SRE, la Ville de Genève, 23. Oktober 2014, abgerufen am 21. Oktober 2019 (französisch): „Ville internationale et multiculturelle, Genève noue depuis plusieurs siècles des contacts privilégiés avec le monde entier.“
  52. Genève, partenaire du rapprochement entre villes. (Nicht mehr online verfügbar.) Service des relations extérieures SRE, Genève ville internationales, 17. November 2011, archiviert vom Original am 8. Februar 2015; abgerufen am 27. Januar 2015 (französisch): „La Ville de Genève entretient des relations multilatérales et bilatérales avec de nombreuses villes dans le monde“
  53. Übersicht auf geneve-int.ch, abgerufen am 25. Dezember 2021 (deutsch)
  54. Carlo Agliati: Vitale Albera. In: Historisches Lexikon der Schweiz. 4. Juli 2002, abgerufen am 12. April 2020.
  55. Jean-François Bergier: Giovanni Benci. In: Historisches Lexikon der Schweiz. 29. Juni 2002, abgerufen am 10. März 2020.
  56. Mauro Cerutti: Giuseppe Chiostergi. In: Historisches Lexikon der Schweiz. 22. Januar 2004, abgerufen am 11. März 2020.
  57. Marc Perrenoud: Agostino Giorgio Soldati. In: Historisches Lexikon der Schweiz. 23. Mai 2013, abgerufen am 29. Januar 2020.
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