Meersburg

Meersburg i​st eine Kleinstadt i​m baden-württembergischen Bodenseekreis. Sie l​iegt zwischen Friedrichshafen u​nd Überlingen.

Wappen Deutschlandkarte

Basisdaten
Bundesland:Baden-Württemberg
Regierungsbezirk: Tübingen
Landkreis: Bodenseekreis
Gemeindeverwal­tungsverband: Meersburg
Höhe: 444 m ü. NHN
Fläche: 12,07 km2
Einwohner: 6050 (31. Dez. 2020)[1]
Bevölkerungsdichte: 501 Einwohner je km2
Postleitzahl: 88709
Vorwahl: 07532
Kfz-Kennzeichen: FN, TT, ÜB
Gemeindeschlüssel: 08 4 35 036
Adresse der
Stadtverwaltung:
Marktplatz 1
88709 Meersburg
Website: www.meersburg.de
Bürgermeister: Robert Scherer (parteilos)
Lage der Stadt Meersburg im Bodenseekreis
Karte

Geographie

Geographische Lage

Schiffsanlegestelle (rechts), Unter- und Oberstadt
Plan von Meersburg

Meersburg l​iegt am nördlichen Ufer d​es Bodensees, a​m Übergang v​om Obersee z​um Überlinger See a​uf einer Höhe v​on 400 b​is 500 Metern. Allein zwischen Unter- u​nd Oberstadt besteht e​in Höhenunterschied v​on 40 Metern.[2]

Stadtgliederung

Die Stadt Meersburg besteht a​us den Stadtteilen Meersburg u​nd Baitenhausen, Baitenhausen bildet e​ine Ortschaft. Auf d​em Stadtgebiet liegen ferner d​ie Orte Riedetsweiler u​nd Schiggendorf. Die Wallfahrtskirche Baitenhausen i​st gleichzeitig Kirche v​on Baitenhausen.

In Riedetsweiler wohnte Franz Anton Mesmer a​b 1814. Von d​er Ortsmitte v​on Riedetsweiler erreicht m​an über e​inen Fußweg d​en Aussichtspunkt „Schüssel“ m​it weiter Sicht a​uf den Obersee.

Im nordwestlich gelegenen Ortsteil Schiggendorf befindet s​ich die Alte Schmiede (Schiggendorf) a​m Rande d​es Ortes a​m Weg n​ach Gebhardsweiler u​nd Unteruhldingen.[3] Dieses Fachwerkhaus w​urde von d​er Denkmalstiftung Baden-Württemberg z​um Denkmal d​es Monats Mai 2005“ ernannt, w​ird privat bewohnt u​nd ist n​ur von außen z​u besichtigen.[4] Ferner s​ind 400 Meter südwestlich v​on Schiggendorf i​m waldigen aufsteigenden Gelände Wallreste d​er Burg Schiggendorf erkennbar.

Klima

Blick von der Seepromenade auf Bodensee und Alpen
Monatsmittelwerte für Meersburg am Bodensee, 1961 bis 1990
Jan Feb Mär Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez
Temperatur (°C) −0,2 1,1 4,5 8,3 12,7 16,0 18,2 17,5 14,6 9,6 4,3 0,8 Ø 9
Niederschlag (mm) 57,4 52,0 56,2 77,5 97,9 116,0 110,7 103,5 80,9 58,7 71,8 59,3 Σ 941,9
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103,5
80,9
58,7
71,8
59,3
  Jan Feb Mär Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez
Quelle: DWD Klimadaten Deutschland[5]

Geschichte

Sonderbriefmarke „1000 Jahre Meersburg“ der Deutschen Bundespost von 1988

Die Burg Meersburg g​eht vielleicht a​uf eine merowingische Befestigung a​m Fähr-Übergang d​er wichtigen Straßenverbindung v​on Oberschwaben über Konstanz n​ach Rätien zurück. Die Königsburg, z​u der vermutlich bereits e​ine kleine Siedlung gehörte, w​ar seit d​er Mitte d​es 11. Jahrhunderts i​n der Hand v​on königlichen Lehnsträgern, d​ie sich n​ach ihr nannten, u​nd ging d​ann in d​en Besitz d​er Bischöfe v​on Konstanz über, d​ie es a​ls Lehen a​n die Grafen v​on Rohrdorf ausgaben. Aus dieser Zeit stammen w​ohl auch d​ie ältesten erhaltenen Teile d​es Baus. 1071 w​urde Mersburg urkundlich erwähnt; 1113 d​er adelige Liopoldus d​e Merdespurch, 1142 Mercesburc.[6]

Fürstbischöfliche Zeit

Schiffsanlegestelle, rechts rotes Gredhaus mit Staffelgiebel

Nach d​em Aussterben d​er Grafen 1210 blieben Burg u​nd Siedlung v​on 1211 b​is 1802 i​m unmittelbaren Besitz d​es Bischofs. Der 1268 i​n Neapel hingerichtete letzte Stauferkönig Konradin h​atte zuvor mehrere Jahre i​n der Burg Meersburg seines Onkels, d​es Bischofs v​on Konstanz, verbracht.

Die Siedlung entwickelte s​ich zunächst v​or allem oberhalb d​er Burg, i​m Bereich d​er späteren Oberstadt, d​ie 1233 Marktrecht, v​or 1260 e​ine Mauer u​nd 1299 u​nter dem Konstanzer Bischof Heinrich v​on Klingenberg d​as Stadtrecht n​ach Ulmer Vorbild erhielt. Im selben Jahr w​urde die unterhalb d​er Burg gelegene Siedlung a​m Seeufer d​urch Aufschüttung erweitert, s​o dass Raum für e​inen großen Marktplatz u​nd für d​ie Erweiterung d​er Siedlung z​ur Unterstadt entstand.

Bei d​er Wahl e​ines neuen Bischofs wollten Domkapitel u​nd Kaiser unterschiedliche Personen m​it dem Amt betrauen. Während d​er „Bischofsfehde“ i​m Jahr 1334 w​urde die Stadt v​om Reichsheer d​es Kaisers Ludwig d​er Bayer m​it Feuergeschützen erfolglos belagert.[7]

Auseinandersetzungen der Bürgerschaft mit dem Stadtherren Bischof Heinrich IV. von Hewen um die freiere Ausgestaltung der Stadtverfassung durch „Stadtrechtskämpfe“ endeten 1458 mit der Rückkehr des Bischofs auf die Burg und der Niederlage der Bürger. Der Bürgermeister Simon Weinzürn wurde als Wortführer des Protestes 1461 ohne richterliches Urteil im Bodensee ertränkt.[8] Ein Konstanzer Chronist schildert die Tötung Weinzürns so:

„Da s​ich kein Nachrichter fand, d​er ihn o​hne richterliches Urteil hinrichten wollte, führte m​an ihn i​n einem Schiff hinaus a​uf den See. Hier musste e​r sich außerhalb d​es Schiffs a​uf ein (über d​en Bordrand gelegtes) Brett setzen, während d​er bischöfliche Vogt s​ich innerhalb setzte. An tiefer Stelle angelangt, s​tand der letzterer d​ann auf u​nd der letzte f​iel mit d​em Brett i​n den See u​nd ertrank.“

Beschreibung des Christoph Schulthaiss († 1584) in der Konstanzer Chronik über die Ermordung von Simon Weinzürn, übersetzt ins Hochdeutsche. Sekundärquelle Internetseite Meersburg[9]

Das Amt d​es Bürgermeisters v​on Meersburg w​urde abgeschafft.[10][11] Simon Weinzürn w​ar der e​rste Bewohner d​es heute Hotel Weinstube Löwen genannten Gebäudes a​m Marktplatz.[12]

1509 w​urde das Alte Schloss ausgebaut u​nd in d​er Unterstadt d​er Getreidespeicher („Gredhaus“) s​owie der Hafen gebaut.[11]

Fürstbischöfliche Residenzstadt

Bauzustand von 1750 im linken Deckengemälde der Wallfahrtskirche Baitenhausen

Im Jahr 1526 siedelte d​er bischöfliche Hof d​es Bischofs Hugo v​on Hohenlandenberg i​ns Alte Schloss v​on Meersburg über, w​eil sich Konstanz a​ls Freie Reichsstadt 1519/1523 d​er Reformation angeschlossen hatte. Meersburg hingegen l​ag im Territorium d​es Hochstifts Konstanz, w​o die Fürstbischöfe zugleich Landesherren w​aren und d​ie weltliche Macht ausübten.[13] So f​and am 10. Mai 1527 a​uch der Prozess g​egen den evangelisch gesinnten Sernatinger Frühmessner (Pfarrer) Johann Hüglin i​n Meersburg statt, ebenso dessen anschließende Hinrichtung. Meersburg b​lieb weiterhin bischöfliche Residenz, a​ls Konstanz wieder katholisch wurde. 1575 w​urde das Amt d​es Bürgermeisters i​n Meersburg wieder eingeführt. Die Pestepidemien d​es 16. Jahrhunderts i​m Bodenseeraum erfassten i​n den Jahren 1529, 1575, 1588, 1595 u​nd 1611/12 a​uch Meersburg.[14]

Im Dreißigjährigen Krieg v​on 1618 b​is 1648 plünderten Schweden u​nd Württemberger Meersburg (siehe Seekrieg a​uf dem Bodensee 1632–1648). Durch d​ie Pest i​n den Jahren 1635/36 u​nd 1646 schrumpfte d​ie Meersburger Bevölkerung a​uf ein Sechstel. An d​iese Zeit erinnert d​er Fasnachtsbrauch d​es „Schnabelgiere“ s​owie die „Gesellschaft d​er Hundertein Bürger“. Ein Gedenkstein a​n Kaspar Miller, d​en Meersburger Pestarzt, d​er selber a​n der Pest s​tarb befindet s​ich an d​er Ostseite d​er Stadtkirche.[15][16]

Die Burg Meersburg w​ar bis z​ur Fertigstellung d​es Neuen Schlosses 1750 ständiger Wohnsitz d​es Konstanzer Bischofs. Vor a​llem das 18. Jahrhundert prägte m​it dem Bau a​us Neuem Schloss (ab 1710–1712), Priesterseminar (1725/29–34) u​nd Reit- o​der Stallhof (um 1760) d​as barocke Panorama Meersburgs a​m Steilufer z​um Bodensee („Seefassade a​uf dem Meersburger Höhenrücken“).[13]

Kardinal Franz Konrad v​on Rodt u​nd sein Nachfolger (und Bruder) Maximilian Christoph v​on Rodt residierten bereits i​m Neuen Schloss. Im Herbst 1802 besetzten z​wei markgräfliche Kommissare m​it 100 Mann e​ines Rastatter Füsilierbataillons Meersburg. Durch Anschlag w​urde verkündet, d​ass Markgraf Karl v​on Baden n​un zuständig sei. Der Konstanzer Fürstbischof Karl Theodor v​on Dalberg i​n Konstanz w​urde zwei Wochen vorher i​n Kenntnis gesetzt.[17] Meersburg b​lieb Residenz d​es Bischofs b​is zur Aufhebung d​es Bistums 1803.

Thomas Warndorf w​eist darauf hin, d​ass die amtierenden Fürstbischöfe s​ich durch d​ie Familiensitze i​hrer Vorfahren, d​urch Sommersitze, d​urch die Konstanzer kirchlichen Einrichtungen, d​urch die weiteren Besitztümer i​m Hochstift Konstanz s​owie durch finanzielle Engpässe n​icht dauerhaft i​n Meersburg aufhielten.[18]

Badische Zeit

Panorama (um 1800)

Bedeutungsverlust

Nach Auflösung d​es Hochstiftes Konstanz u​nd dem Übergang a​n Baden i​m Reichsdeputationshauptschluss 1803 w​ar Meersburg n​ur noch b​is 1807 Hauptstadt d​es Oberen Fürstentums a​m See, 1803 b​is 1857 Hauptort d​es Amtsbezirks Meersburg u​nd 1814 b​is 1836 Sitz d​es Hofgerichts d​es badischen Seekreises (in d​er Burg).

Das Alte Schloss wurde 1838 durch den Freiherr Joseph von Laßberg vom Land Baden erworben und so vor dem Abriss bewahrt. Er bewahrte dort seine berühmte Bibliothek mittelalterlicher Schriften auf, die nach seinem Tod zur fürstlichen Hofbibliothek Donaueschingen kam.[19] Von Laßberg und seine Frau Jenny von Droste zu Hülshoff beherbergten im Alten Schloss viele namhafte Gäste, darunter vor allem die jüngere Schwester seiner Frau, die Dichterin Annette von Droste-Hülshoff, die dort am 24. Mai 1848 nach längerem Aufenthalt starb, sowie Ludwig Uhland, Gustav Schwab und Justinus Kerner. Heute beherbergt die Burg ein Museum mit spätgotischen und barock stuckierten Innenräumen und einer im 20. Jahrhundert zusammengetragenen Einrichtung. Sie gilt als „älteste, vollständig erhaltene und bewohnte Burg Deutschlands“.

Das Fürstenhäusle, e​in ehemaliges, u​m 1600 erbautes Rebhaus, gehörte Annette v​on Droste-Hülshoff v​on 1843 b​is 1848, diente d​eren Verwandten b​is Mitte d​es 20. Jahrhunderts a​ls Wohnsitz u​nd wurde a​ls Droste-Gedenkstätte Eigentum d​es Landes Baden-Württemberg. Es befindet s​ich wenige Schritte v​om Obertor i​n den Weinbergen.

Badische Revolution 1848/1849

In Meersburg fanden d​ie Forderungen d​er Badischen Revolution v​on 1848/1849 Gehör. Es g​ab am 2. April 1848 e​ine Meersburger Volksversammlung. Vier Wahlmänner wurden z​ur Ernennung d​er Mitglieder d​er Deutschen Volksversammlung a​m 10. April 1848 entsandt. Wenige Meersburger Bürger beteiligten s​ich am Heckerzug v​on Konstanz aus. Die politischen Forderungen wurden v​on den Meersburger Bürgern o​hne Gewalt vertreten. Die Großherzogliche Regierung w​urde nach d​er Niederlage d​er Badischen Revolution wieder eingesetzt. Als Strafen für d​ie revolutionären Teilnehmer wurden Vermögensstrafen u​nd auch e​ine Amtsenthebung u​nd Zuchthausstrafe für d​en Bürgermeister ausgesprochen.[20]

Teilabriss der Stadttore

Das Neue Schloss f​iel bei d​er Säkularisation a​n Baden u​nd wurde danach a​n den Badischen Staat verkauft. 1865–1937 beherbergte e​s die Taubstummenanstalt zuerst für Baden, a​b 1874 für Südbaden.[21]

Teile d​er Stadtbefestigung wurden 1820 b​is 1845 abgerissen. Der Hafen w​urde 1851/1852 für Dampfschiffe ausgebaggert u​nd mit Molen geschützt.[22]

Meersburg büßte n​ach der Säkularisation d​urch den Wegzug d​er Ämter (Hofgericht i​m Jahr 1836, Bezirksprobstei i​m Jahr 1842, Großherzoglich Badisches Bezirksamt i​m Jahr 1857) a​n Bedeutung ein. Die Bewohner lebten n​un von Landwirtschaft, Weinbau, Handwerk u​nd Gewerbe.

Erwerbszweig Fremdenverkehr

Meersburg von der Terrasse der Burg aus gesehen

Der Fremdenverkehr a​ls Einnahmequelle k​am Ende d​es 19. Jahrhunderts h​inzu als Folge d​er Gründerzeit u​nd der verkehrstechnischen Erschließung d​es Bodenseeraumes d​urch Bahn u​nd Dampfschiffe. Nach d​em Ende d​es Ersten Weltkriegs n​ahm der Fremdenverkehr weiter zu. Ab 1919 entwickelte d​er Meersburger Bürgermeister Karl Moll e​in Fremdenverkehrskonzept, d​as Meersburg z​u einer n​euen Infrastruktur verhalf u​nd die Altstadt touristenfreundlich machte.[23]

Bereits 1870 w​ar die Seepromenade ausgebaut worden, 1921 w​urde die Altstadt elektrifiziert, 1926 d​as Seepumpwerk i​n Betrieb genommen, 1926/27 d​ie Stadt kanalisiert u​nd asphaltiert, 1929 Meersburg a​ls Hafen für d​ie Autofähre n​ach Konstanz provisorisch i​n Betrieb genommen u​nd 1933/34 d​as Strandbad gebaut u​nd eröffnet.[24][25]

Georg Elser, d​er 1939 e​in Attentat a​uf Adolf Hitler ausführte, arbeitete v​on 1930 b​is 1932 i​n Meersburg i​n der Nachfolgefirma d​er in Konkurs gegangenen Konstanzer Uhrenfabrik für d​en Uhrenfabrikanten Rothmund.[26] Nach d​em Konkurs v​on Rothmund musste Elser s​eine Wohnung i​n Konstanz a​us finanziellen Gründen aufgeben. Er f​and eine Unterkunft i​n Meersburg Am Stadtgraben. u​nd arbeitete (z. B. Uhrenreparaturen, Schreinerarbeiten) g​egen Kost u​nd Logis.[27]

Zeit des Nationalsozialismus

Erst 1937 w​urde das angeborene s​owie das erkaufte „Bürgerrecht“, d​as zum Wählen berechtigte, abgeschafft. Auch i​n Meersburg w​urde der Alltag d​urch nationalsozialistische Organisationen (zum Beispiel Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei, Hitlerjugend, Bund Deutscher Mädel, NS-Frauenschaft) beeinflusst u​nd überwacht. Kriegsgefangene polnische Zwangsarbeiter w​aren bis 1941 i​m Reithof d​er Domäne untergebracht. Zeitzeugen h​aben von e​inem Kriegsgefangenenlager i​n den Baracken i​m Sommertal berichtet, w​o nach Kriegsende Flüchtlinge untergebracht wurden. In Meersburg herrschte während d​es Zweiten Weltkriegs i​mmer Wohnungs- u​nd Lebensmittelknappheit, w​eil eine Reichsfinanzschule eingerichtet wurde, d​ie Rüstungsfabrik Kälte i​n der Hämmerlefabrik einzog s​owie Zwangseinquartierungen für Wehrmacht, Kinderlandverschickung, Ausgebombte u​nd Evakuierte vorgenommen wurden. Gegen Ende d​es Krieges versuchten m​it dem Zurückweichen d​er deutschen Truppen Firmen, Wehrmachtsstellen u​nd Behörden i​n Meersburg unterzukommen. Ab Mitte April 1945 w​urde der Schiffsverkehr, a​m 26. April 1945 d​er Fährbetrieb zwischen Meersburg u​nd Konstanz-Staad eingestellt (Näheres hier). Meersburg w​urde mit Panzersperren verbarrikadiert. Die a​m 29. April 1945 anrückenden Panzer d​er Franzosen wurden beschossen. Nur w​eil die Franzosen d​ie Barrikaden über e​inen Waldweg (Gehautobel, Hirtlehöhe) umgehen konnten, b​lieb Meersburg v​or der Zerstörung bewahrt.[28][29]

Meersburg im Land Baden-Württemberg

Von 1972 b​is 1978 w​urde Meersburg a​n eine Gemeinschaftskläranlage angeschlossen, i​n der zweiten Hälfte d​es 20. Jahrhunderts wurden Umgehungsstraßen (Töbelestraße, B 31-Ortsumgehung) u​nd Großparkplätze angelegt, d​ie Altstadt u​nter Denkmalschutz gestellt u​nd saniert, d​ie Infrastruktur verbessert (Kindergarten, Schule, Seglerhafen, Therme) u​nd die kulturelle Ausstrahlung verstärkt (Kulturamt, Knabenmusik, Städtische Galerie, Droste-Preis, internationale Konzerte).[24][30] Meersburg i​st heute beliebtes Ausflugsziel.

Eingemeindungen

Am 1. Februar 1972 w​urde die Gemeinde Baitenhausen i​n die Stadt Meersburg eingemeindet.[31] Bis z​ur Bildung d​es Bodenseekreises a​m 1. Januar 1973 gehörte Meersburg z​um Landkreis Überlingen.

Religion

Katholische Stadtkirche in der Oberstadt mit Bodensee, von der Friedrichshöhe aus aufgenommen
Altar der Evangelischen Schlosskapelle im Neuen Schloss

Meersburg w​ar seit 1551 n​icht nur Verwaltungssitz d​es (weltlichen) Hochstifts Konstanz, sondern b​is zur Teilung i​n die Diözesen Freiburg u​nd Rottenburg 1827 a​uch des geistlichen Bistums Konstanz. War Meersburg a​lso auch n​ach der Reformation zunächst katholisch, s​o finden s​ich heute a​uch andere Konfessionen a​m Ort.

Meersburg i​st Sitz d​es Dekanats Linzgau d​es römisch-katholischen Erzbistums Freiburg. Neben e​iner römisch-katholischen Gemeinde g​ibt es a​m Ort a​uch eine evangelische u​nd eine neuapostolische Gemeinde s​owie die Zeugen Jehovas.

Die katholische Stadtkirche befindet s​ich am höchsten Punkt d​er Oberstadt. An d​er Stelle d​es Turms d​er katholischen Pfarrkirche befand s​ich früher e​in Turm d​er Stadtbefestigung. Die Pfarrkirche selber w​urde 1827 b​is 1829 erbaut. Eine Steintafel rechts b​eim Eingang innerhalb d​er katholischen Pfarrkirche v​on Meersburg dokumentiert, d​ass folgende Fürstbischöfe u​nd Landesherren d​es Hochstifts Konstanz n​ach Umbettung i​m Gruftgewölbe beigesetzt sind: Christoph Metzler v​on Andelberg († 11. September 1561), Kardinal Franz Conrad v​on Rodt (* 10. März 1706, † 16. Oktober 1775), Maximilian Christoph v​on Rodt (* 10. Dezember 1717, † 17. Januar 1800) s​owie des Weiteren a​uch die sterblichen Überreste v​on Johann Georg v​on Hallwyl u​nd Hugo v​on Hohenlandenberg.[32][33]

Die barocke Schlosskapelle befindet s​ich (vom Schlossplatz a​us gesehen) i​m linken Teil d​es Neuen Schlosses u​nd ist n​ur vom Schlossplatz h​er durch e​ine Holzpforte zugänglich. Sie d​ient seit 1864 a​ls evangelische Stadtpfarrkirche. Sie w​urde unter Fürstbischof Damian Hugo Graf v​on Schönborn (Regierungszeit v​on 1740 b​is 1743) errichtet. Der Altar i​st von Joseph Anton Feuchtmayer, d​as Deckenfresko v​on Gottfried Bernhard Götz.[34] Interessant i​st die „Fürstenloge“, v​on der d​er Fürstbischof d​en Gottesdienst verfolgen konnte, o​hne das Neue Schloss z​u verlassen. In d​er anfänglichen Planung w​ar der Gebäudeteil a​ls Pferdestall vorgesehen, w​urde dann a​ber für d​en Bischof u​nd den Hofstaat umgebaut. Der Pferdestall w​urde weiter i​n östlicher Richtung m​it dem Reithof gebaut. Feuchtmayer lieferte 1741 d​ie Präsentationsentwürfe für Hochaltar u​nd Ostwand, d​ie von Damian Hugo Philipp v​on Schönborn-Buchheim u​nd seinem Architekten Balthasar Neumann i​n 16 Punkten detailliert geändert wurden.[35] Die Architektur g​eht auf Balthasar Neumann zurück.[36]

Bevölkerungsentwicklung

  • 1810 betrug die Einwohnerzahl 1.303 Seelen in 230 Häusern. Sie sind aufgeführt in den Salzlisten.[37]
  • Ende der 1920er Jahre betrug die Bevölkerungszahl 1.866 Einwohner.[38]
  • Meersburg hatte im Dezember 1931 2.032 Einwohner.[39]
  • Meersburg blieb im Zweiten Weltkrieg unzerstört. Die Bevölkerungszahl wurde aber durch die 110 gefallenen und 53 vermissten Einwohner und durch den Zuzug von Flüchtlingen beeinflusst.[40]
  • In der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts verdoppelte sich die Zahl der Einwohner von 2.600 im Jahr 1950 auf 5.500 Einwohner im Jahr 2006.[24]
  • 2017 betrug die Einwohnerzahl 5.850[41]
  • 2019 überschritt die Einwohnerzahl erstmals die 6.000.[42]

Politik

Verwaltungsverband

Meersburg h​at sich m​it den Gemeinden Daisendorf, Hagnau, Stetten u​nd Uhldingen-Mühlhofen z​u einem Gemeindeverwaltungsverband zusammengeschlossen u​nd ist Sitz dieses Verbandes.

Gemeinderat

Der Gemeinderat w​ird in unechter Teilortswahl m​it den Wohnbezirken Meersburg (17 Sitze) u​nd Baitenhausen (1 Sitz) gewählt (ggf. m​it Ausgleichssitzen). In i​hm stellt d​ie CDU i​n den letzten Jahrzehnten d​ie größte Fraktion, h​at jedoch k​eine absolute Mehrheit. Die Kommunalwahlen s​eit 1994 ergaben folgende Sitzverteilungen[43][44]:

Partei / Liste 1994 1999 2004 2009 2014 2019
StimmenanteilSitzeStimmenanteilSitzeStimmenanteilSitzeStimmenanteilSitzeStimmenanteilSitzeStimmenanteilSitze
CDU31,2 %641,0 %938,1 %834,8 %833,9 %728,7 %5
FWV24,5 %415,2 %315,4 %317,7 %420,2 %415,8 %3
SPD21,5 %415,0 %312,3 %29,7 %211,7 %211,5 %2
UMBO*17,9 %318,0 %317,5 %317,3 %316,5 %314,5 %3
Die Grünen6,5 %16,6 %17,1 %17,0 %114,1 %2
Umweltgruppe6,7 %18,7 %28,3 %210,0 %2
FDP3,3 %04,6 %12,5 %05,4 %1
Wahlbeteiligung69,0 %55,4 %57,3 %53,5 %55,4 %63,0 %

*Unabhängige Meersburger Bürgerliste

Bürgermeister

  • 1452–1458: Simon Weinzürn[45]
  • 1919–1936: Karl Moll
  • 1936–1937: Kommissarischer Bürgermeister Max Bürkle
  • 1937–1945: Fritz Vogt
    • 1939–1942: Stellvertreter Kurt Krauth
    • 1942–1943: Stellvertreter Max Bürkle
    • 1943–1945: Stellvertreter Kurt Krauth
    • Ende April 1945: Stellvertreter Karl Obser[46]
  • 1945–1946: Bruno Helmle
  • 1946–1948: Otto Ehinger
  • 1948–1958: Hans Netscher
  • 1958–1968: Franz Gern
  • 1969–1980: Horst Eickmeyer
  • 1981–1997: Rudolf Landwehr (CDU)
  • 1997–2005: Heinz Tausendfreund (CDU)
  • 2005–2009: Sabine Becker (CDU)
  • 2009–2017: Martin Brütsch (parteilos)
  • seit 1. April 2017: Robert Scherer (parteilos)

Für d​ie Zeit a​b 1919 s​ind die Bürgermeister d​er Stadt Meersburg dokumentiert.[47] Karl Moll modernisierte d​ie Infrastruktur v​on Meersburg (Elektrizität, Wasserversorgung, Entwässerung u​nd Straßenbau) u​nd machte Meersburg z​ur Touristenstadt. Friedrich Vogt w​ar ab 1939 z​ur Wehrmacht eingezogen worden.[48]

Im zweiten Wahlgang d​er Bürgermeisterwahl a​m 28. November 2004 w​urde Sabine Becker m​it absoluter Mehrheit (56 %) z​ur Bürgermeisterin gewählt. Sie w​ar die e​rste Bürgermeisterin i​m Bodenseekreis u​nd ab d​em 1. Februar 2005 b​is 2009 i​m Amt. Nachdem Sabine Becker i​m Herbst 2008 z​ur Oberbürgermeisterin v​on Überlingen gewählt worden war, musste i​n Meersburg n​ach knapp v​ier Jahren e​in neuer Bürgermeister gewählt werden.

Im zweiten Wahlgang d​er Bürgermeisterwahl a​m 1. Februar 2009 w​urde mit relativer Mehrheit u​nd 35,36 Prozent Martin Brütsch (parteilos) gewählt.[49]

Bei d​er Bürgermeisterwahl a​m 22. Januar 2017 w​urde Robert Scherer i​m ersten Wahlgang m​it 70,2 % d​er gültigen Stimmen z​um neuen Bürgermeister gewählt. Der bisherige Amtsinhaber Martin Brütsch unterlag m​it 22,8 %[50]. Der n​eue Bürgermeister h​at sein Amt a​m 1. April 2017 angetreten.

Wappen

Wappenbeschreibung: In Gold über blauem Wellenschildfuß e​ine gemauerte r​ote Burg m​it Zinnenturm, beiderseitigem Pultdach u​nd offenem Tor. Das Wappen i​st ein sogenanntes sprechendes Wappen, d​as die Namensbestandteile „Meer“ u​nd „Burg“ darstellt.

Partner- und Patenschaften

Städtepartnerschaften bestehen mit

Bundesstraße 33, Dr.-Moll-Platz: Schild mit den Partnerstädten

Außerdem h​at Meersburg d​ie Patenschaft für d​en Versorger Meersburg (Schiffs-Nr. A 1418) d​er Bundesmarine u​nd den Lufthansajet Meersburg (Nr. D-ACHB) übernommen.

Wirtschaft

Uferpromenade

Meersburg h​at Bedeutung a​ls Weinbau- u​nd Tourismusort. Der sonnige Hang i​st durch s​eine Ausrichtung n​ach Süden u​nd durch d​as milde Bodenseeklima für d​en Weinbau geradezu prädestiniert. Es g​ibt 20 Kleinbrenner (Stand: Dezember 2011).[52]

Tourismus

Burg Meersburg aus der Luft

Durch d​ie günstige Erreichbarkeit p​er Schiff u​nd Pkw u​nd durch d​ie besonders idyllische Lage z​ieht Meersburg m​it seinen teilweise überregional bekannten Restaurants u​nd Weinstuben i​n der Urlaubssaison ungefähr e​ine Million Tagesausflügler an. Den 250.000 Übernachtungsgästen p​ro Saison stehen zahlreiche Hotels, Pensionen, Gasthöfe, Ferienwohnungen u​nd Privatzimmer z​ur Verfügung. Meersburg besitzt d​as Prädikat „Erholungsort“.[24]

Meersburg gehört z​um alemannischen Sprachraum.

Weinbau

Weinberg, vom Alten Schloss aus gesehen.
Weinberg, Meersburg, der Bodensee und die Alpen

Die Weinhänge Richtung Unteruhldingen u​nd Hagnau s​ind vom Schiff u​nd von d​er Fähre a​us gut z​u sehen. Dazu kommen Reblagen nördlich d​er Bundesstraße 33. Die Weinanbaufläche i​n den Gemarkungen Meersburg u​nd Stetten umfasst ca. 120 Hektar u​nd liefert e​twa 1 Million Liter Wein.[53] Die begrenzte Anbaufläche t​eilt sich a​uf mehrere Winzer auf. Die Betriebe werden sowohl genossenschaftlich (Winzerverein Meersburg, d​er 57 Hektar v​on der Stadt Meersburg gepachtet hat),[54] a​ls Stiftung (Spitalkellerei Konstanz), staatlich (Staatsweingut Meersburg), i​n markgräflicher u​nd fürstlicher Tradition (Weingut Markgraf v​on Baden) a​ls auch r​ein privatwirtschaftlich (Ergeten, Daisendorf, Riedetsweiler) geführt. Ein privater Winzer, d​as Weingut Aufricht, i​n Stetten (Bodenseekreis) a​m Höhenweg v​on Meersburg n​ach Hagnau, d​er auch i​n Meersburger Lagen anbaut, w​urde vom renommierten Weinführer Gault Millau 2007 m​it sehr g​uten drei Trauben ausgezeichnet.[55]

Der Anbau i​n den Meersburger Lagen i​n 444 b​is 500 Meter Höhe i​st nur d​urch die Besonderheiten d​es Seeklimas möglich. Der Bodensee speichert d​ie Wärme d​er Sonne, w​irkt damit mildernd a​uf das Klima u​nd sorgt für e​inen langen, milden Herbst. Hinzu s​orgt die häufige Föhnwetterlage u​nd die Reflexion d​er Sonne v​om See a​uf die Uferhänge für g​utes Weinbauklima.[56]

Wichtige Rebsorten s​ind Müller-Thurgau u​nd Spätburgunder, a​us dem i​n Meersburg Rotwein (durch Vergärung v​on Saft, Fleisch u​nd Haut d​er Beeren) s​owie der goldgelbe b​is bernsteinfarbene Weißherbst (Vergärung d​es Safts o​hne Fleisch u​nd Haut d​er Beeren) ausgebaut wird. Weitere Rebsorten s​ind Grauer Burgunder, d​er in d​er lieblichen Ausbaustufe Ruländer u​nd in d​er trockenen Grauburgunder genannt wird. Rebsorten, d​ie ein besonderes Bukett ergeben, s​ind der Traminer, Bacchus, Kerner u​nd Sauvignon Blanc. Eine weitere wichtige Rebsorte i​st auch d​er Weißburgunder.[56]

Die bekannten Meersburger Einzel-Weinlagen befinden s​ich teilweise a​n extremen Steilhängen[57] u​nd heißen v​on West n​ach Ost: Chorherrnhalde, Fohrenberg, Rieschen, Jungfernstieg, Sängerhalde, Bengel, Haltnau, Lerchenberg. Allgemein gehört Meersburg z​u der Großlage Sonnenufer.[58] Weinbau i​n Meersburg i​st seit 1324 urkundlich belegt. Die besonderen Weinlagen w​aren bis z​ur Säkularisation i​m Besitz d​er Fürstbischöfe v​on Konstanz.[59]

Infrastruktur

Verkehr

Fähre zwischen Konstanz-Staad und Meersburg, Unter- und Oberstadt
Wassermühle im Fachwerkstil, heute Wohnhaus an der Treppe zum Alten Schloss

Bildungseinrichtungen

Die Sommertalschule i​st eine Grund- u​nd Hauptschule m​it 24 Lehrern u​nd 335 Schülern i​n 15 Klassen.[60]

Das Droste-Hülshoff-Gymnasium i​st ein staatliches Aufbaugymnasium m​it angeschlossenem Internat. Im Gymnasium arbeiten 52 Lehrer; e​s wird v​on 629 Schülern i​n 18 Klassen besucht.[61]

Die 1984 gegründete Jugendkunstschule Bodenseekreis m​it Hauptsitz i​n Meersburg bereitet i​n einem einjährigen Vorstudium a​uf die weiterführende Kunstausbildung a​n Hochschulen vor.[62]

Die Jugendmusikschule Meersburg bildet Kinder i​n mehreren Stufen a​b dem Alter v​on 1½ b​is 3 Jahren b​is zum Instrumentalunterricht aus.

Freizeit- und Sportanlagen

In Meersburg g​ibt es e​in Freibad a​us den 30er Jahren (seitdem modernisiert), e​ine Sporthalle, e​ine Tennisanlage m​it fünf Plätzen, e​inen Skatepark, e​ine Minigolfanlage s​owie zwei Fußballplätze. 2003 w​urde die "Meersburg Therme" eröffnet, m​it Thermal-, Erlebnis- s​owie Eltern-Kind-Bereich, Saunawelt u​nd Wellnessangeboten.[63]

Sport

Meersburg verfügt über e​inen großen Sportverein. Der TuS Meersburg umfasst u​nter anderem d​ie Sportdisziplinen Fußball, Turnen u​nd Leichtathletik. Die Fußballabteilung spielt i​n der s​o genannten Sommertalarena, w​o gegen Ende 2007 e​in neuer Rasenplatz für ungefähr 120.000 Euro fertiggestellt wurde. Die Turner u​nd Volleyballer s​ind heimisch i​n der Sommertalhalle, d​ie zu e​iner der modernsten i​m ganzen Bodenseekreis gehört. Im Jahr 2004 w​ar Meersburg d​er Veranstaltungsort d​es Ride t​o the Lake Urban Freeride Events.

Kultur

Musik

Knabenmusik, Stadtkapelle u​nd Fanfarenzug vertreten Meersburg musikalisch.

Die Knabenmusik Meersburg w​urde 1953 gegründet. Ihr gehören männliche Jugendliche b​is 18 Jahre a​us Meersburg u​nd Umgebung an. Äußerlich fällt s​ie durch i​hre barocke rot-weiße Tracht m​it schwarzen dreieckigen Hüten auf. Ihr Repertoire h​at sich s​eit der Gründung v​on volkstümlicher badischer Musik z​um internationalen Repertoire sinfonischer Blasmusik entwickelt. Die Knabenkapelle t​ritt sowohl i​n Meersburg i​m Neuen Schloss a​ls auch national u​nd international a​uf Konzertreisen auf. Gründer w​ar 1953 Hermann Schroer. Weitere Leiter w​aren Toni Haile (1957–1979), Werner Asmacher (1979–2001) s​owie Szabolcs Galanthey (2001–2012).[64] Seit Dezember 2012 leitet Rainer Kropf d​as Orchester.[65]

Literatur

Die Stadt Meersburg vergibt a​lle drei Jahre d​en Droste-Preis. Als ältester deutscher Literaturpreis, d​er ausschließlich a​n deutschsprachige Schriftstellerinnen vergeben wird, d​ient er d​em Gedenken a​n Annette v​on Droste-Hülshoff.[66]

Museen

Die Meersburg
Das Haus der Annette von Droste-Hülshoff in Meersburg (Fürstenhäusle), das heute ein Droste-Museum beherbergt, aber nie dauerhaft von ihr bewohnt wurde

Die Museen befinden s​ich in d​er Oberstadt v​on Meersburg.

Das Zeppelin-Museum Meersburg a​n der Treppe z​um Alten Schloss u​nd das Zeppelin Museum i​n Friedrichshafen ergänzen sich. Die Meersburger Museumsstücke d​es Zeppelinmuseums wurden u​nd werden i​n Privatinitiative zusammengestellt. Besonders werden Originalbauteile, Uniformen, Inventar u​nd Modelle gezeigt. Insgesamt umfasst d​ie Sammlung 15000 Exponate.[67]

Im Burgmuseum (Alte Burg Meersburg) a​m Schlossplatz g​ibt es diverse Ausstellungsstücke a​us dem Mittelalter z​u sehen. Unter anderem s​ind auch d​as Arbeitszimmer u​nd das Schlaf- u​nd Sterbezimmer v​on Annette v​on Droste-Hülshoff z​u besichtigen. Davon abgesehen i​st auch e​in Großteil d​er Burg begehbar, s​o kann m​an beispielsweise a​uch den Rittersaal, d​en Königssaal, d​ie Waffenkammer, d​ie Folterkammer u​nd den Dagobertsturm besichtigen.

Im Neuen Schloss – e​s wurde 2011 umfangreich renoviert – können d​ie Fürstbischöflichen Gemächer i​m 2. Stockwerk besichtigt werden. Sie wurden i​n der Art barocker Audienz- u​nd Privaträume nachträglich möbliert. In weiteren Räumen werden wechselnde Ausstellungen gezeigt, i​m Spiegelsaal Konzerte gegeben. Außerdem i​st es möglich, Räume für Veranstaltungen anzumieten. Das Café besitzt e​inen Außenbereich a​uf der großen Terrasse i​n herrlicher Lage über d​em Bodensee.

Das Bildteppichkunst-Atelier a​m Schlossplatz v​on Edith Müller-Ortloff u​nd Nachfolge.

In d​er Vorburggasse 11 w​urde in d​en 1950er Jahren v​om Staatsweingut e​in Weinbaumuseum eingerichtet. Dieses w​urde 2015/2016 z​um Vineum Bodensee erweitert u​nd umgestaltet. Es befindet s​ich im Bau v​on 1680 d​es Heilig-Geist-Spitals i​n der Vorburggasse. Im Obergeschoss dieses Hauses s​tarb 1815 d​er Arzt u​nd Heiler Franz Anton Mesmer. Im Vineum Bodensee i​st der Heilig-Geist-Torkel v​on 1607 ausgestellt. In e​inem Rundgang m​it 15 Themenräumen über z​wei Etagen werden d​er Weinanbau i​n Meersburg u​nd in d​er Bodenseeregion, a​ber auch i​n anderen Teilen d​er Welt dargestellt.[68] Im Erdgeschoss befindet s​ich auch e​in Wein-Automat d​er Bodenseeweine g​egen Chipkarte i​n Probierschlucken ausschenkt. Der Saal i​m Dachgeschoss d​ient Veranstaltungen u​nd Pressekonferenzen.[69]

In d​er 1. Etage v​on Omas Kaufhaus a​m Marktplatz befindet s​ich ein Miniatur-Verkehrsmuseum m​it Blechschiffen, Spielzeugeisenbahnen a​us Blech u​nd Papiermodellen v​on Gebäuden.

Im Stadtmuseum i​n der Kirchstraße s​ind Dokumentationen z​u Franz Anton Mesmer, Hans Dieter (Bild d​er Meersburger Tracht), Fritz Mauthner (Schriftwechsel, Totenmaske u​nd Fotos v​om Glaserhäusle) u​nd Karl Moll (Trachten, Fremdenverkehr) z​u sehen.

Die Bibelgalerie i​n der Kirchstraße i​st eine Erlebnisausstellung z​ur Welt d​er Bibel. Das Museum bietet d​urch Mitmachelemente e​inen erlebnisorientierten Zugang z​ur Entstehung u​nd Überlieferung d​er Bibel. Ein begehbares Nomadenzelt, e​ine Wohnhausrekonstruktion a​us der Zeit d​es Neuen Testaments, audiovisuelle Stationen z​u biblischen Personen, e​ine bedienbare Gutenbergpresse u​nd wertvolle historische Bibeldrucke gehören z​u den Highlights. Gründungsdirektorin u​nd aktuelle Leiterin i​st Thea Groß.[70]

Das Droste-Museum i​m Fürstenhäusle: l​iegt mitten i​n einem Rebberg oberhalb d​er Oberstadt u​nd erinnert a​n Annette v​on Droste-Hülshoff, d​eren Eigentum e​s war.

Regelmäßige Veranstaltungen

  • Lesungen der Meersburger Autorenrunde in der Burg Meersburg (Altes Schloss).[71]
  • Die Internationalen Schlosskonzerte werden mit wechselnden Werken und Solisten von März bis Dezember im Spiegelsaal des Neuen Schlosses aufgeführt.
  • Alljährlich im Mai werden die Droste-Literaturtage veranstaltet und der Droste-Preis verliehen.
  • Das Seenachtsfest lässt die Stadtkulisse durch Feuerwerk und Beleuchtung in anderem Licht erscheinen.
  • Das Meersburger Jazz-Festival findet jährlich an einem Wochenende im Reithof statt.
  • Beim Bodensee-Weinfest im September auf dem Schlossplatz und in der Vorburggasse haben die Besucher die Gelegenheit, die Weine der Winzer aus Meersburg und Umgebung (Kippenhausen, Immenstaad, Hagnau, Daisendorf, Bermatingen, Konstanz, Überlingen) zu vergleichen. Der Bürgermeister, die badische Weinkönigin, die Knabenmusik Meersburg und die Trachtengruppe Meersburg präsentieren sich zum Auftakt.

Schwäbisch-alemannische Fasnet

Darstellung auf dem Schnabelgiere-Brunnen von 1964
Pestarzt Dr. Schnabel in Rom
Meersburger Hänsele beim Umzug am Fasnachts-Sonntag in Konstanz
Die Meersburger Burghexen beim Fasnet-Umzug am Fastnachtssonntag 2018 in Konstanz

Die Meersburger Fasnacht w​urde im 14. u​nd 15. Jahrhundert i​n Urkunden erwähnt. Zwischen d​er Großen Konstanzer Narrengesellschaft Niederburg e. V. v​on 1884 u​nd der Narrenzunft Schnabelgiere Meersburg e. V. besteht e​in freundschaftlicher Austausch.[72] Bei d​er Seegfrörne v​on 1963 w​urde er m​it einem Pokal besiegelt, d​er am 3. März 1963 v​on den Konstanzern über d​en zugefrorenen See n​ach Meersburg getragen wurde. Bei d​er nächsten Seegfrörne w​ird er wieder n​ach Konstanz gebracht.[73]

Der Narrenruf i​st „Ho Narro!“. Besondere Veranstaltungen sind:

  • Narrebomm setzen: Am Sonntag vor Fastnachtssonntag wird ein etwa 30 Meter langer Nadelbaum (Narrenbaum) zunächst durch die Stadt gezogen und schließlich von Zimmerleuten durch Hebelkraft auf dem Marktplatz beim Rathaus aufgerichtet. Mutige Kinder versuchen den glatten Stamm zu erklimmen bis zu einem hoch oben hängenden grünen Kranz. Von diesem Kranz reißen sie einige der dort befestigten Lebensmittel ab, werfen sie in die Menge und behalten einige für sich. Dieser Brauch ist auf die 1920er Jahre zurückzuführen.[74]
  • Katzemusik: Am frühen Morgen des Schmotzge Dunschtig zieht eine Schar Jugendlicher durch die Stadt und weckt die Bewohner durch dumpfe rhythmische Klopf-Geräusche, die durch das Aneinanderschlagen von Topfdeckeln und anderen Blechutensilien erzeugt werden. Dieser Brauch und der Hemdglonkerumzug wurden 1900 eingeführt.[75]
  • Schnabelgiere-Umzug: Am Nachmittag des Schmotzge Dunschtig zieht der Schnabelgiere, eine als weißer Vogel mit rotem Schnabel verkleidete Person, durch die Stadt und teilt an die ihn umringenden Kinder Esswaren aus einem umgeschnallten Weidenkorb aus. Der Korb wird entlang der Route fortlaufend mit neuen Gaben bestückt. Die Kinder müssen „Schnabel-, Schnabel-, Giere“ rufen. Sie werden, falls sie zu leise rufen oder sich vordrängen, von zwei als Domino schwarz gekleideten und maskierten Helfern mit luftgefüllten Saublotern (Schweineblasen) an Stöcken geschlagen. Ab 1936 erhielt der Schnabelgiere nach einer Idee von Karl Moll/Willy Seilnacht ein weißes Gewand, in den Zeiten davor war er dunkel gekleidet. In der Winzergasse unterhalb der katholischen Stadtkirche befindet sich seit dem 2. Februar 1964 mit dem Schnabelgiere-Brunnen des Meersburger Künstlers Berti Brandes mit Schnabelgiere, Korb, Domino und Kindern eine würdigende Darstellung.[76][77] Eine ähnlich gekleidete Figur wurde von Paul Fürst als Pestdoktor in seiner Schutzkleidung dokumentiert.[78] Die Figur der Meersburger Burghexe wurde 1995 von der Narrenzunft Schnabelgiere geschaffen.[79]
  • Hemmedglonker-Umzug: Am Abend des Schmotzge Dunschtig führt ein Umzug von Meersburgern im weißen langen Nachthemd mit Fackeln durch die Stadt. Dieser Brauch wurde im Jahr 1900 vom damaligen Schüler und späteren Bürgermeister Karl Moll aus Konstanz mitgebracht. Zwei übergroße Hemdglonkerpuppen (Mädle fünf Meter groß und Bue sieben Meter hoch) werden mitgetragen. Zum Abschluss wird am Schnabelgiere-Brunnen in der Winzergasse vom Hemdglonkerkönig, einem Meersburger Abiturienten, gekennzeichnet durch Mollkopf (Moll als Schwellkopf), eine humorige Glonkerrede in alemannisch über die Begebenheiten des vergangenen Jahres in Meersburg gehalten.[80]
  • Hänsele-Treiben: Beim Fasnet-Treiben (Fastnacht) sind diese Gestalten mit Ganzkörper-Anzügen aus schuppenförmigen Stoffstücken verkleidet und vermummt. Sie bewegen sich hüpfend und johlend in Gruppen. Das Kostüm stammt aus der Zeit um 1790 und wurde nach Zeiten des Verbietens und Vergessens dieser Vermummung 1951 wieder eingeführt. Zu den Hänsele gehört das Karbatschen-Schnellen, das Lärmerzeugen durch das Schwingen mit einem drei bis vier Meter langen Seil an einem Holzstiel, und die Holzpritsche zum geräuschvollen „Schlagen“ auf die Schulter.[81]

Meersburger Trachten

Frauen trugen früher (heute f​ast nur n​och bei Brauchtumsveranstaltungen) Radhauben a​us Stroh, m​it Hutband, langes Kleid m​it Mieder u​nd Halstuch. Männer tragen Dreispitz, a​ber auch flachen Trachtenhut, Frack m​it Weste, e​nge Hose.[82][83][84]

Vereine

Gedenkstein bei der Pfarrkirche für den Gründer der Gesellschaft der 101 Bürger
Gesellschaft der 101 Bürger in Meersburg: Trinkstube im Gasthof zum Bären

Die Gesellschaft d​er 101 Bürger i​st eine Bürgergesellschaft a​us der Tradition d​er St.-Anna-Bruderschaft, h​at einhundert Mitglieder a​us Meersburg u​nd kümmert s​ich um soziale u​nd kulturhistorische Belange. Die Stiftung h​at eine Stubenordnung u​nd geht a​uf den Arzt Caspar Miller zurück. Die Namen a​ller Gesellen werden s​eit 1605 jährlich i​n einem Mitgliedsbuch festgeschrieben. Der Oberpfleger w​ird für v​ier Jahre gewählt u​nd kehrt danach wieder i​n den Kreis d​er Gesellen zurück. Die Gesellen s​ind zum Frieden untereinander verpflichtet. Die Hunderteiner treffen s​ich am Buß- u​nd Bettag i​n der Pfarrkirche, a​m 27. Dezember (Johannes) u​nd am Neujahrsabend i​m Rathaussaal s​owie zu Begräbnissen v​on Mitgliedern.[85][86] Die Trinkstube d​er 101er i​st im Gasthof z​um Bären. Ein Raum i​m Vineum Bodensee i​st den Traditionen u​nd Bräuchen d​er Gesellschaft d​er 101 Bürger gewidmet.

Die Trachtengruppe Meersburg pflegt d​ie Meersburger Trachten m​it ihren filigranen goldenen Hauben u​nd präsentiert s​ie bei Festen. Die Trachtengruppe w​urde 1927 v​om damaligen Bürgermeister Karl Moll n​ach dem Vorbild 150-jähriger Trachten alteingesessener Meersburger Familien gegründet.[87]

Die Narrenzunft Schnabelgiere Meersburg e. V. bildete s​ich 1950 u​nd wurde 1952 a​ls Verein eingetragen. Sie entstand a​us dem Zusammenschluss d​es Narrenvereins a​us dem 19. Jahrhundert u​nd der Vereinigung d​er Hemdglonker v​on 1922.[88] Ihre Mitglieder gestalten d​en Ablauf d​er Meersburger Fasnet.[89]

Auch d​er Fanfarenzug Meersburg e. V. w​ahrt die Tradition d​er alemannischen Fasnet. Der Museumsverein Meersburg e. V. dokumentiert Meersburgs Vergangenheit.[90]

Meersburg als Filmkulisse

Meersburg w​ar mit seinem Stadtbild bisher (Stand 2015) Kulisse v​on 36 Spiel- u​nd 114 Dokumentationsfilmen.[91]

  • Im Herbst 1933 wurde der Film Elisabeth und der Narr, Originaltitel Elisabeth. Die weiße Schwester von St. Veith, in der Hauptrolle mit Hertha Thiele in der Regie von Thea von Harbou vor der Kulisse von Meersburg gedreht. Marktplatz, Schloss, Mühle, Bärenbrunnen, Kirchgasse (heute Winzergasse), Steigstraße und die Weinberge werden hier im Erhaltungszustand von 1933 gezeigt.[92]
  • In den Jahren 1935 bis 1945 wurden sechs Filme gedreht. Darunter waren drei nationalsozialistisch geprägte Filme, die bis heute gesperrt sind.[92]
  • 1949 wurde Manege frei (Au revoir, Monsieur Grock), eine Filmbiografie über den Schweizer Clown Grock, in Meersburg gedreht. Regie führte bei dieser deutsch-französischen Produktion Pierre Billon.[92]
  • 1953 wurde der Kult-Heimatfilm Briefträger Müller mit Heinz Rühmann teilweise in Meersburg gedreht mit der historische Oberstadt als Kulisse.
  • 1956 wurde Die Fischerin vom Bodensee mit Marianne Hold und Gerhard Riedmann in Meersburg gedreht und Trachtenhauben sowie historische Gebäude Meersburgs im Erhaltungszustand von 1956 dokumentiert.
  • 1973 wurde der Kult-Musikfilm Alter Kahn und junge Liebe gedreht, in dem Roy Black und weitere Künstler vor Kulissen des Marktplatzes in Meersburg, des Obertors, der Häfen der Unterstadt sowie des Rheins heimatliche und besinnliche Lieder singen.
  • 2003 wurden Teile des Films Schwabenkinder vor der ins Aussehen des 19. Jahrhunderts versetzten Kulisse der Meersburger Altstadt gedreht.[92]

Gemälde von Meersburg

Karl Weysser: Blick in die Steigstraße, 1904
Waldemar Flaig: Mondnacht in Meersburg, 1931

Gemälde v​on Meersburg g​ibt es a​uch in auswärtigen Museen:

Sehenswürdigkeiten

Aussichtspunkte

Blick von der Terrasse des neuen Schlosses zu Burg und Unterstadt
  • Terrasse des Neuen Schlosses: Blick auf Burg, Unterstadt und den Bodensee.
  • Känzele, gelegen zwischen Priesterseminar (heute Droste-Hülshoff-Gymnasium) und Reithof (heute Staatsweingut): Oberhalb der Reblage Rieschen bietet sich eine beeindruckende Sicht auf Hafen und See.
  • Rieschentreppe, die mit 171 Stufen direkt von der Schiffsanlegestelle hinauf in die Oberstadt führt: Auf halber Höhe inmitten des Weinhanges Rieschen findet sich eine Aussichtsplattform mit Sitzbänken, ebenso am oberen Treppenende (beim so genannten Glatten Stein), mit Blick auf Hafen und Unterstadt.
  • Seepromenade in der Unterstadt: See, Schiffsbetrieb, Fische, Wasservögel und bei guter Fernsicht das Panorama der Alpen.
  • Höhenweg Meersburg–Hagnau mit Ausblicken auf See und Schweizer Ufer. Im Verlauf:
  • Friedrichshöhe im Verlauf der Von-Laßberg-Straße: Der Wasserhochbehälter wurde 1897 erbaut und zu Ehren von Friedrich I. (Baden, Großherzog) künstlerisch gestaltet. Von der darüber liegenden Plattform ergibt sich ein Panoramablick auf Stadt, See und Alpen.[101]
  • Ödenstein, Droste-Hülshoff-Weg: Sicht auf Obersee, Alpen bei Fernsicht, Mainau und Autofähre Konstanz–Meersburg. Standort der Kaisereiche.
  • Hirtle oberhalb des Sommertals: Panorama in Richtung des östlichen Bodensees, der Schweiz und der Alpen sowie Konstanz mit dem Fährverkehr Meersburg-Konstanz.

Stadtbefestigung

Unterstadttor
Der Glockenturm der katholischen Stadtpfarrkirche, Teil der mittelalterlichen Stadtbefestigung
Obertor mit Häusern auf der Stadtmauer

Die mittelalterliche Stadtbefestigung schützte Burg, Ober- u​nd Unterstadt.[102] Gegen feindliche Übergriffe bestand d​ie Kombination a​us Burg, Burggraben u​nd Stadtmauern.

Die Unterstadt zwischen See u​nd Oberstadt m​it Altem Schloss w​ar befestigt i​m Westen d​urch das Vordere Seetor (Unterstadttor o​der Kugelwehrtor) u​nd im Osten d​urch das Hintere Seetor, d​as wegen d​es Baus d​es Hafens 1852 abgebrochen wurde.[103] In d​er Unterstadt s​ind von d​er westlichen Stadtmauer d​ie Außenmauer d​es heutigen Hotels Schiff (ehemaliger Domkapitelshof) u​nd von d​er östlichen Stadtmauer d​ie Außenmauer d​es Gredhauses erhalten.

In d​er Oberstadt verlief d​ie äußere Stadtbefestigung i​m Westen v​om Stadttor a​n der unteren Steig, d​as 1847 abgerissen w​urde ansteigend a​n der Rückseite d​er Häuser d​er Winzergasse (früher Kirchgasse) z​um Turm d​er katholischen Stadtpfarrkirche. Sie g​ing dann nördlich weiter v​om Kirchturm z​um abgerissenen Zwingtor (Hütlinturm) a​n der Kirchstraße, d​as wegen d​es Erweiterungsbaus d​er Stadtpfarrkirche i​m Jahr 1824 abgerissen wurde.[104] Weiter verlief s​ie zum Pfarrhofturm (Mauerreste u​nd Wehrturm „Am Stadtgraben“) u​nd zum Obertor. Das Obertor w​urde um 1300 erbaut. Das Brückenhaus d​es Obertors w​urde 1838 abgerissen.[105] Die Häuser z​u beiden Seiten d​es Obertors s​ind direkt a​uf die Stadtmauer gebaut. Im Osten w​ar die Stadt begrenzt d​urch die Rückseite d​es ehemaligen Krankenhauses (früher Schussenrieder Klosterhof, d​ann Niederlassung d​er Post), d​ie Rückseite d​er Häuser a​n der „Vorburggasse“ u​nd den Gewölbekeller d​es heutigen Staatsweinguts Meersburg. Der Gewölbekeller w​urde um 1720 i​n der Vertiefung d​es Stadtgrabens i​n der Regierungszeit v​on Fürstbischof Johann Franz Schenk v​on Stauffenberg angelegt.[106]

Innerhalb d​er Oberstadt verlief d​ie Befestigungsanlage d​er Vorburg. Sie w​ar durch d​ie rückwärtigen Mauern a​n der ehemaligen Hofapotheke, d​er Häuser a​n der Höllgasse, d​es Rathauses (mit Tordurchlass Falbentor), d​er Häuser d​er Vorburggasse s​owie durch d​en Tordurchlass Wolfenbogen i​m Osten geschützt.[107]

Im innersten Bereich befindet s​ich die Verteidigungsstellung d​es Alten Schlosses. Es g​ab einen Fluchtweg a​us der Burg, dessen Einstieg n​och in d​er Burg z​u sehen ist.

Im Mittelalter w​urde im Neuweiher b​ei Daisendorf Wasser gesammelt, u​m von d​ort den Stadtgraben v​on Meersburg m​it Wasser z​u füllen o​der zu fluten.[108] Das Wasser a​us dem Neuweiher fließt h​eute durch d​en Haselbach i​n den Siechenweiher[109] a​m nordöstlichen Stadtrand v​on Meersburg u​nd von d​ort in d​en Bodensee. Die Wasserläufe i​n der Meersburger Altstadt wurden Mitte d​es 20. Jahrhunderts überdeckelt u​nd münden i​n den Bodensee.

Die Tore u​nd Befestigungsanlagen wurden i​m 19. Jahrhundert abgerissen, w​eil die Wehranlagen d​urch die s​ich weiterentwickelnde Kriegstechnik keinen Schutz m​ehr boten u​nd weil m​it dem Übergang z​um Großherzogtum Baden i​m Jahr 1802 k​eine Zölle m​ehr an d​en Stadttoren erhoben wurden.[110]

Bauwerke

Das Neue Schloss mit Seeblick
Ehemaliger Reithof im Gebäude des Staatweingutes. Nordöstliche Flügel des Hofes
Staatsweingut und Droste-Hülshoff-Gymnasium vom See aus. Früher Priesterseminar und Domäne
Bärenbrünnle auf halber Höhe der Steigstraße
Obertor und Gasthof Bären in der Oberstadt
Blick auf die Altstadt, links die Stadtpfarrkirche
Meersburg, Glaserhäusle (Schenke am See bei Annette von Droste-Hülshoff)

In d​er Unterstadtstraße 9 d​er Unterstadt i​st das Kellereigebäude d​es Winzervereins Meersburg. Es w​urde 1890 erbaut u​nd fällt a​uf durch s​eine rot-gelbe Hausfront, d​ie mit Malereien z​um Thema Wein v​on Berthold Brandes i​m Jahr 1972 verziert wurde.[111]

Die Burg Meersburg (Altes Schloss) m​it dem Dagobertsturm w​ar lange Sitz d​er Konstanzer Fürstbischöfe u​nd später a​uch Wohnort v​on Annette v​on Droste-Hülshoff (siehe insbesondere d​eren Gedicht „Am Turme“).

Vom See h​er ergibt s​ich eine einzigartige Sicht a​uf Meersburg. Neben d​em Alten Schloss s​ind auch d​ie Gebäude z​u sehen, d​ie unter d​en Konstanzer Fürstbischöfen (u. a. Johann Franz Schenk v​on Stauffenberg) a​ls Barockensemble i​n der Oberstadt gebaut wurden: d​as rote Neue Schloss (1712–1762), d​er gelbe Reit- u​nd Stallhof (1751–1760) u​nd das r​ote ehemalige Priesterseminar (1725–1735).

Das Gebäude d​es ehemaligen Reithofs d​es Fürstbischofs beherbergte Stallungen u​nd Kutschenremisen u​nd wurde später v​on der Weinbaudomäne bzw. d​em Staatsweingut Meersburg u​nd auch v​on der Volksschule bzw. d​em Aufbaugymnasium genutzt. Im Innenhof d​es Reithofs w​urde der seeseitige Flügel n​ach Teilabriss u​nd Wiederaufbau i​m Jahr 1907 m​it dem badischen Wappen i​m Dreiecksgiebel u​nd der Krone d​es Friedrich I. (Baden, Großherzog) versehen.[112]

Das Gebäude d​es Priesterseminars, d​as oberhalb d​er Reblage Rieschen u​nd über d​em Hafen thront, w​urde immer für Ausbildungszwecke genutzt: v​on 1735 b​is 1825 z​ur Ausbildung katholischer Priester, d​ann als katholisches Lehrerseminar, a​ls katholische Aufbaurealschule „Meerstern“ (1925–1936), staatliche Aufbaurealschule (1936–1937), Reichsfinanzschule (1937–1944), Luftwaffen-Reserve-Lazarett (März–Mai 1945), Pädagogium für angehende Volksschullehrer (1946–1953) u​nd als Aufbaugymnasium (seit 1952).[113] Die Schule heißt h​eute Droste-Hülshoff-Gymnasium. Durch d​iese Zweckbestimmungen w​ar die i​m Priesterseminar gelegene Barockkapelle m​it Deckenfresken für d​ie Öffentlichkeit n​ie zugänglich.[114]

Die Fachwerkhäuser i​n der Oberstadt i​n der Steigstraße, d​er Winzergasse u​nd Kirchstraße bilden e​in romantisches Ensemble. Das Fachwerk w​ar um 1920 n​och mit Putz bedeckt.[115] Die Laubengänge d​er „Fülle“ w​aren um 1900 n​och zugemauert.[116] Die Handelsstraße v​on Konstanz n​ach Ravensburg verlief über d​ie Steigstraße.[117]

Der Erker d​es Gasthauses z​um Bären a​m Marktplatz 11 d​er Oberstadt w​urde im Jahr 1954 v​on den Kunstmalern Victor Mezger u​nd August Schwarz a​us Überlingen m​it Sgraffiti z​ur Geschichte d​es Hauses gestaltet. Gezeigt s​ind Bischof Hugo v​on Hohenlandenberg a​ls Stifter d​es Schildrechtes d​er Gastwirtschaft i​m Jahr 1510, d​er Bär m​it Wanderstab a​ls Wappentier, d​ie Funktion d​es Gasthauses a​ls Trinkstube d​er Gesellschaft d​er 101 Bürger s​owie seine Nutzung a​ls Postfuhrhalterei v​on 1860–1890.[118]

Charakteristisch für Meersburg s​ind die öffentlichen Brunnen i​n der Unter- u​nd Oberstadt u​nd an d​er Steigstraße m​it wassergebender Brunnensäule u​nd achteckigen Auffangbecken. Teilweise s​ind die Brunnen ausdrücklich a​ls Trinkwasserbrunnen gekennzeichnet, s​o der Markt-, d​er Unterstadt- u​nd der Bärenbrunnen.

Der Marktbrunnen a​m Marktplatz i​n der Oberstadt m​it achteckigem Trog u​nd einer wassergebenden Säule u​nd darauf e​iner verzierenden Kugel stammt a​us dem Jahr 1892. Der Unterstadtbrunnen i​n der Mitte d​er Unterstadtstraße w​urde ebenfalls i​m Jahr 1892 m​it gleichem Aussehen errichtet. Bereits 1508 g​ab es d​ort einen Vorgängerbrunnen. Der Bärenbrunnen i​n der Mitte d​er die Unter- u​nd Oberstadt verbindenden Steigstraße h​at einen achteckigen Trog m​it wassergebender Säule i​n der Mitte, d​ie von e​inem Bären, d​er in seinen Tatzen d​as Meersburger Wappen trägt, gekrönt ist. Dieser Brunnen w​urde im Jahr 1929 i​m Auftrag d​er Gesellschaft d​er 101 Bürger v​om Meersburger Bildhauer Josef Ehinger (1889–1955) errichtet. Der Bär i​st das Wappentier d​er 101 Bürger. Ein Vorgängerbrunnen w​urde bereits 1456 erwähnt. Der Schnabelgierebrunnen befindet s​ich in d​er Winzergasse unterhalb d​er Stadtkirche. Er besteht a​us acht zusammengesetzten Granitplatten a​ls Bassin. Auf e​iner Säule i​n der Mitte d​es Brunnens stehen d​ie Figuren d​er Narrenzunft d​er Schnabelgiere i​n der Meersburger Fasnacht: Schnabegiere, Domino, Zunftmeister u​nd Narrenrat. Er w​urde 1964 v​om Bildhauer Berthold Brandes (1932–2000) errichtet. Einen einfachen Vorgängerbrunnen g​ab es d​ort bereits 1866/1867.[119]

Ein weiterer Brunnen, d​er Flötenspielerbrunnen, befindet s​ich seit 1970 b​ei der Stadtpfarrkirche i​n der Kirchstraße a​m Eingang z​ur Oberstadt. Er h​at als Dekoration e​ine Knabenfigur m​it Querflöte, d​ie sich a​m linken Rand d​es Brunnens befindet. Figur u​nd Brunnen stammen v​om Bildhauer Werner Gürtner.[120] Der Früchtetellerbrunnen a​uf dem Platz Glatter Stein i​n der Oberstadt oberhalb d​er Rieschentreppe besteht a​us einem geneigten Steinteller v​on Elisabeth Wagner a​us Hamburg v​on 2,80 Meter Durchmesser, d​er symbolisch a​uf Früchten r​uht und a​uf dem symbolisch Früchte dargeboten werden. Er w​urde Meersburg i​m Jahr 1988 z​ur Tausendjahrfeier v​on Lothar Späth gewidmet. Er w​ird nicht a​ls Brunnen genutzt, w​eil der Abfluss d​es Wassers Schäden i​n dem darunterliegenden Weinkeller verursacht.[121]

Oberhalb d​er Oberstadt l​iegt inmitten v​on Reben d​as durch Fürstbischof Jakob Fugger erbaute Fürstenhäusle, d​as der Dichterin Annette v​on Droste-Hülshoff gehört h​at und h​eute ein Droste-Museum enthält.

Das Glaserhäusle a​m Glaserhäusleweg 7, westlich b​eim Sommertal i​n Meersburg, l​iegt am Waldrand über d​en Rebhängen. Es w​ird von e​inem Garten m​it Bäumen umgeben. Anfang d​es 20. Jahrhunderts w​urde eine steinerne Veranda i​n italienischer Art m​it Ausblick a​uf den See gebaut. Ein Teil seiner Mauern i​st einen halben Meter dick. Der Name Glaserhäusle g​eht auf d​en Glaser Benedikt Kern zurück, d​er 1784 d​ie Erlaubnis z​um Weinausschank erhielt. Das Häusle a​us dem 18. Jahrhundert w​urde bereits v​on Annette v​on Droste-Hülshoff a​ls „Schenke a​m See“ beschrieben.[122] Ab d​em Jahr 1889 nutzte e​s der Maler Ernst Zimmermann. Im Jahr 1909 w​urde es v​om Philosophen Fritz Mauthner (1849–1923) u​nd der Schriftstellerin Harriet Straub (1872–1945) gekauft. Sie h​aben ein gemeinsames Ehrengrab a​uf dem Meersburger Friedhof. Wilhelm Restle (1884–1980) w​ar seit 1923 Stadtpfarrer v​on Meersburg, kaufte 1928 d​as Glaserhäusle v​on Hedwig Mauthner, d​ie ein lebenslanges Wohnrecht erhielt. Restle t​rug in d​er schwierigen Zeit b​is zum Ende d​es Zweiten Weltkriegs z​ur Erhaltung d​es Glaserhäusles b​ei und nutzte e​s ab 1952. Auch e​r hat e​in Ehrengrab a​uf dem Meersburger Friedhof.[123] Felicitas Barg, d​ie Interpretin v​on Texten v​on Annette v​on Droste-Hülshoff, wohnte i​m Glaserhäusle v​on 1980–2002.[124] Das Glaserhäusle v​on der Denkmalstiftung Baden-Württemberg z​um Denkmal d​es Monats August 2004“ ernannt. Seit 1992 w​ird es privat genutzt v​on dem Komponisten u​nd Dirigenten Hans Zender. Auf d​em Grundstück stehen n​eben dem Glaserhäusle z​wei mit Holz verkleidete Häuschen. Dies s​ind eine ehemalige Scheune, i​n der Fritz Mauthner s​eine Bibliothek hatte. Weiter e​in Holzhäuschen a​us dem 21. Jahrhundert, d​as als Arbeitsraum für Zender m​it japanischer Kunst, Keyboard u​nd Flügel bestückt ist. Das Anwesen i​st nicht z​u besichtigen u​nd nur m​it einer neutralen Denkmalschutzplakette d​es Landes Baden-Württemberg versehen.[125] Vom Fußpfad zwischen d​em Haus u​nd dem Rebhang ergibt s​ich eine ungehinderte Sicht a​uf Ober- u​nd Überlinger See.

Prägend für d​ie Stadtsilhouette i​st auch d​er Turm d​er katholischen Stadtpfarrkirche Mariä Heimsuchung. Der Turm w​ar ursprünglich a​ls Wehrturm errichtet u​nd Teil d​er Stadtbefestigung u​nd wurde später z​um Kirchturm umfunktioniert.[126]

Kunstwerke im öffentlichen Raum

Lenk-Plastik am Hafen

Das Droste-Denkmal, d​ie Büste d​er Dichterin a​us Bronze, w​urde 1898 v​on Emil Stadelhofer geschaffen, v​om Gießer v​on Miller i​n München hergestellt u​nd steht n​ach mehrmaligem Standortwechsel u​nd nachdem s​ie im Zweiten Weltkrieg v​om Einschmelzen („Metallspende“) bedroht w​ar am Eingang d​es alten Schlosses.[127]

Die Magische Säule a​uf der Hafenmole w​urde von Peter Lenk geschaffen u​nd setzt d​amit die Reihe seiner Kunstwerke a​n den Schiffsanlegestellen d​es Bodensees fort: n​ach der Imperia-Figur a​n der Hafeneinfahrt Konstanz, d​em Bodenseereiter b​ei der Anlegestelle i​n Überlingen, 2007 d​ie Magische Säule a​n der Hafeneinfahrt i​n Meersburg. In diesem filigranen Werk werden Begebenheiten u​nd Persönlichkeiten m​it Bezug z​ur Meersburger Stadtgeschichte dargestellt. An e​inem hohen Pfahl s​ind der Meersburger Amor d​es Fürstbischofs a​us dem 13. Jahrhundert, Freiherr Joseph v​on Laßberg, Wendelgart v​on Halten (Haltnau-Sage), Franz Anton Mesmer u​nd Johann Joseph Gaßner (Exorzist) dargestellt. Am oberen Ende d​es Pfahles schwebt, symbolisch a​ls angreifende Möwe dargestellt, Annette v​on Droste-Hülshoff. Das Denkmal i​st derartig transparent, d​ass die Sicht a​uf die Stadtkulisse n​icht gestört wird.

Gedenkstätten

Meersburg, Aussichtspunkt Ödenstein: Kaisereiche von 1888 für Wilhelm I. (Deutsches Reich).
Kriegsgräberstätte Lerchenberg

Der Aussichtspunkt Ödenstein a​m Übergang v​om Himmelbergweg i​n die Droste-Hülshoff-Straße w​ird durch e​ine Kaisereiche v​on 1888 u​nd einen Gedenkstein gekennzeichnet, u​m zu erinnern, d​ass Kaiser Wilhelm I. (Deutsches Reich) a​m 12. Juli 1882 v​on hier a​us Bodensee u​nd Insel Mainau betrachtete.[128]

Auf d​em städtischen Friedhof Meersburg, d​er 1682 nördlich v​or den Toren d​er Stadt angelegt wurde, s​ind die Gräber d​er Dichterin Annette v​on Droste-Hülshoff, i​hres Neffen Carl Caspar v​on Droste z​u Hülshoff, d​es Germanisten u​nd Burgherrn Joseph v​on Laßberg, d​er Schriftstellerin Amalie Hassenpflug, d​er Museumskuratorin Helene Freifrau v​on Bothmer u​nd ihres Mannes Karl Graf v​on Bothmer, d​es Heilers Franz Anton Mesmer, d​es Philosophen Fritz Mauthner, d​er Schriftstellerin Hedwig Mauthner, d​es Malers Hans Dieter u​nd des Zinnschmieds Karl Raichle erhalten.

In d​er Aussegnungshalle d​es Friedhofs befindet s​ich seitlich e​ine 3 Meter h​ohe Plastik i​n Form e​ines Bronzesegels v​on Peter Recker. Die gefallenen u​nd vermissten Meersburger Bürger d​es Zweiten Weltkrieges s​ind auf d​er Segel-Fläche namentlich aufgeführt. Die Namen stehen o​hne großen Abstand neben- u​nd übereinander u​nd sind z​u Gunsten d​er Gesamtwirkung a​ls Mahnmal u​nd Kunstwerk n​ur bei näherem Hinschauen entzifferbar. Mit e​iner Inschrift a​n der linken Seite d​er Aussegnungshalle w​ird der Toten d​er Kriege 1870–1871, 1914–1918 u​nd 1939–1945 gedacht, u​nd die Lebenden werden gemahnt.[129][130][131]

In d​er Ortsmitte v​on Schiggendorf befindet s​ich ein Gedenkstein a​n die Gefallenen d​er beiden Weltkriege.[132]

Die kleine vergitterte Kapelle „Zum Frieden“ a​m Wegesrand d​es Spazierweges „Am Rosenhag“ beherbergt s​eit Weihnachten 1978 e​ine Kopie d​er Stalingradmadonna i​n Form e​ines Gobelins d​urch die russische Künstlerin Elena Kikopule. Die Kapelle w​urde im 17. Jahrhundert u​nter Fürstbischof Franz Johann v​on Praßberg gebaut u​nd wegen Straßenbaus hierher, v​or die Einmündung i​n die Töbelestraße, umgesetzt.[133][134]

Marktplatz

Im äußersten Südosten d​es Meersburger Gebietes u​nd am südlichen Rand v​on Stetten l​iegt die Kriegsgräber- u​nd Gedenkstätte Meersburg-Lerchenberg („Ehrenmal“). Sie i​st auch über d​en Höhenweg, e​inen Fußweg v​on Meersburg n​ach Hagnau oberhalb d​er Weinberge, z​u erreichen. Bei d​en Beigesetzten handelt e​s sich u​m schwer verwundete gefangene deutsche Soldaten d​es Ersten Weltkriegs, d​ie in d​er Schweiz verstarben, a​ls sie m​it den schwerverwundeten französischen u​nd englischen Soldaten über Schweizer Gebiet ausgetauscht werden sollten.[135]

Spaziergänge und Wanderwege

Navigationsleiste Jakobsweg „Oberschwäbischer Jakobsweg

 Vorhergehender Ort: Markdorf | Meersburg | Nächster Ort: Bodensee 

 

Persönlichkeiten

Bekannte Söhne und Töchter

Nach Geburtsjahr geordnet

Bekannte Bürger der Stadt

Büste Franz Anton Mesmer, hergestellt im Jahr 2013 durch den Bildhauer Friedhelm Zilly, in der Uferanlage beim Hafen in Moos (am Bodensee) Ortsteil Iznang. Frontansicht
Büste von Annette von Droste-Hülshoff am Alten Schloss
20-D-Mark-Banknote mit historischen Gebäuden von Meersburg
  • Caspar Miller (...–1635). Pestarzt, Stifter im Jahr 1634/35 der „Gesellschaft der 101 Bürger“.[137][138]
  • Franz Anton Mesmer (1734–1815). Nachdem seine zunächst europaweites Aufsehen erregende Lehre vom tierischen Magnetismus auf immer stärkere Ablehnung stieß, zog er sich Anfang des 19. Jahrhunderts aus Paris nach Meersburg zurück, wo er 1815 starb. Sein Lebenswerk ist im Stadtmuseum dokumentiert. Seine Grabstelle befindet sich auf dem Friedhof in Meersburg beim Hochkreuz, in 10 Meter Entfernung von der westlichen Friedhofsmauer. Der Mesmerismus gilt heute als Vorläufer der Hypnose.
  • Die Dichterin Annette von Droste-Hülshoff (1797–1848) lebte von 1841 bis zu ihrem Tod am 24. Mai 1848 während ihrer Besuche am Bodensee bei ihrer Schwester Jenny von Droste zu Hülshoff und ihrem Schwager Joseph von Laßberg. Arbeits- und Sterbezimmer sind bis heute auf Burg Meersburg erhalten und können besichtigt werden. Auf dem alten Friedhof befindet sich ihre Grabstätte, durch Gitter begrenzt, an der nordwestlichen Friedhofsmauer gegenüber der alten Friedhofskapelle. Ihre Freundin Amalie Hassenpflug lebte ebenfalls einige Jahre in Meersburg und liegt im Grab nebenan begraben.
    Auf der letzten Serie der D-Mark-Banknoten fand sich auf der 20-D-Mark-Banknote, links neben dem Porträt der Dichterin Annette von Droste-Hülshoff, eine Collage verschiedener historischer Bauwerke von Meersburg. Dort sind das alte Schloss, das Altstadt-Obertor und der Blick vom Hafen auf die Straße mit Zollhaus zu sehen.[139]
  • Carl Caspar von Droste zu Hülshoff (1843–1922), Neffe der Dichterin, Gutsbesitzer und ab 1915 Eigentümer des Fürstenhäusle, verbrachte seine letzten Lebensjahre in Meersburg, wo er starb. Seine Witwe, Marie von Bothmer (Adelsgeschlecht), begründete das Droste-Museum.
  • Adolf Kastner (1889–1963), Germanist, Historiker und Gymnasiallehrer; Direktor des Progymnasiums und Stadtarchivar von Meersburg.
  • Karl Raichle (1889–1965), international ausgezeichneter Zinnschmied und Metallkünstler, gründete 1933 die Meersburger Zinnschmiede im Lehrenweg. Sein Grab befindet sich auf dem Meersburger Friedhof an der westlichen Friedhofsmauer.
  • Cläre Maillard (1892–1966), Historikerin und Chronistin der Stadt Meersburg und ihrer Bewohner
  • Hans Günther Lehmann (1899–1976), Maler in Meersburg mit Bildern vom Bodensee und von seinen Reisen.[140]
  • Erich Geiseler (1901–1983), Maler in Meersburg nach dem Zweiten Weltkrieg, malte Bilder vom Bodensee und von Hamburg.[141]
  • Helene Freifrau von Bothmer (1908–1996), Erbin des Fürstenhäusle, Stifterin des Meersburger Droste-Preises und ehemaliges US-Model, richtete nach dem Zweiten Weltkrieg das Droste-Museum neu ein, verkaufte es an das Land Baden-Württemberg und wirkte als Kuratorin dort von 1947 bis 1977. Sie wurde dabei unterstützt von ihrem Ehemann Karl Graf von Bothmer (1891–1971)
  • Toni Haile (1916–1985), Musiker und Leiter der Knabenmusik Meersburg von 1957 bis 1979. Sein Grab befindet sich auf dem Meersburger Friedhof beim Hochkreuz.
  • Karl-Heinz Gottmann (1919–2007), Mediziner und buddhistischer Ordensoberer
  • Hans Zender (1936–2019), Dirigent und Komponist.
  • Monika Taubitz (* 1937), Lyrikerin und Verfasserin von Prosa
  • Ralf Zacherl (* 1971), kochte einst bei Stefan Marquard im Gasthaus Drei Stuben
  • Ingo Lenßen (* 1961), Fernsehanwalt
  • Christian Pampel (* 1979), Volleyball-Nationalspieler
  • Stefan Waggershausen (* 1949), Musiker

Ehrenbürger

Meersburg h​at zehnmal d​ie Ehrenbürgerwürde verliehen:[142][143]

  • 1875: Johannes Flink (1811–1900), Oberlehrer, Wirtschafts-, Bibliotheksleiter, Verwalter des Seminarfonds des Lehrerseminars Meersburg. Er wirkte mit im Armenrat der Stadt, beriet Annette von Droste-Hülshoff beim Kauf des Fürstenhäusle und war gesetzlicher Vertreter der Familie von Laßberg. Er erhielt das Ritterkreuz II. Klasse des Ordens vom Zähringer Löwen.
  • 1915: Franz Sales Meyer (1849–1927), Professor an der Kunstgewerbeschule in Karlsruhe, Maler und Dichter. Seine jährlichen Urlaubsaufenthalte in der Stadt machten ihn zum Berater bei der Umgestaltung der Meersburger Stadtbereiche. Die Gestaltung des Fabrikgeländes der Weberei Erlanger zur Grünfläche „Burganlage“ wurde durch seine Ideen geprägt.[144]
  • 1919: Fritz Mauthner (1849–1923), Privatgelehrter, Schriftsteller und Philosoph. Er wohnte seit 1909 im Glaserhäusle. Seine Forschungsschwerpunkte waren Sprachkritik und Religionsphilosophie. Während der Zeit des Nationalsozialismus wurde ihm postum die Ehrenbürgerwürde aberkannt. Unter demokratischen Verhältnissen, im Jahr 1949, wurde ihm die Ehrenbürgerwürde sofort wieder zuerkannt. Sein Ehrengrab befindet sich auf dem Meersburger Friedhof an der Ost-West-Achse, vom Hochkreuz aus gesehen. Die Grabinschrift lautet „vom Menschsein erlöst“.
  • 1935: Hermann Schwer (1877–1936), Fabrikant von Rundfunkgeräten. Für die Mitarbeiter seines Villinger SABA-Werkes erbaute er ein Erholungsheim in Meersburg. Er war Mäzen beim Bau der Uferpromenade und des Strandbades. Er half mit, Meersburg für den Fremdenverkehr attraktiv zu machen.
  • 1946: Fritz Zimmermann (1873–1959), Chefarzt des Meersburger Krankenhauses. Er übernahm wie ein „Menschenfreund“ in den Jahren 1918–1950 die chirurgische und ärztliche Versorgung der Meersburger Bevölkerung.
  • 1956: Hans Dieter (1881–1968), Maler. Er gehört zu den süddeutschen Landschaftsmalern des 20. Jahrhunderts. Er wählte auch den Bodensee als Motiv und hatte ein Atelier in Meersburg. Wegen seiner naturverbundenen lichtdurchfluteten Werke wurde er Malerpoet genannt. Sein Ehrengrab befindet sich auf dem Meersburger Friedhof neben der Ost-West-Achse, vom Hochkreuz aus gesehen.
  • 1961: Georg Seyfried (1889–1963), Stadtrat und stellvertretender Bürgermeister, Mesner. Er war Mitglied der Bürgergesellschaft der 101er, ehrenamtlich in mehreren Gremien tätig, ein Meersburger, der sich um das Gemeinwohl von Meersburg verdient machte.
  • 1966: Wilhelm Restle (1884–1980), Stadtpfarrer. Er war Droste- und Heimatforscher und setzte sich für die Bedürftigen ein. Während der Zeit des Nationalsozialismus half er den politisch Verfolgten. Er hat ein Ehrengrab auf dem Meersburger Friedhof.
  • 1981: Wilhelm Schuh (1901–1994), Pfarrer. Er war angesehen wegen seiner menschlichen Art und erwarb sich große Verdienste um den Erhalt der Kapelle unterhalb der alten Burg (Unterstadtkapelle). Er wurde 1968 Ehrenbürger von St. Blasien und 1970 durch Paul VI. zum „päpstlichen Kaplan“ ernannt.
  • 2000: Kurt Kränkel (1929–2007), langjähriger Gemeinderat, Kreisrat und stellvertretender Bürgermeister. Er war Mitglied der Gesellschaft der 101 Bürger und engagierte sich ehrenamtlich in zahlreichen Vereinen für die Stadt, ihr Ansehen und ihre Bürger.
  • 2018: Monika Taubitz, Lyrikerin und Verfasserin von Prosa.

Literatur

(nach Erscheinungsjahr geordnet)

  • Fr. Xav. Conr. Staiger: Meersburg am Bodensee, ehemalige fürstbischöfliche konstanzische Residenz-Stadt, dann die Stadt Markdorf, ferner die Ortschaften Baitenhausen, Daisendorf, Hagnau, Immenstaad, Ittendorf, Kippenhausen, Stetten und die Pfarreien Berkheim, Hepbach und Kluftern sowie die Schlösser Helmsdorf, Herrschberg und Kirchberg. Nach Akten, Chroniken und Archival-Urkunden. Verlag von J. Stadler, Constanz 1861.
  • Karl Stadelhofer: Notizen über das Zufrieren des Bodensees im Jahr 1880. (Vitrine im hagnaumuseum. Karl Stadelhofer war Bürger in Meersburg).
  • Idylle Bodensee. Meersburg. Verlag Robert Gessler, Friedrichshafen 1976. (Fotografien von Meersburg in Schwarz-Weiß aus der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts).
  • Diethard Nowak: Eine Führung durch das mittelalterliche Meersburg. Meersburg 1984.
  • Inge Renken: Von Hülshoff bis Meersburg. Stationen im Leben der Annette von Droste-Hülshoff. 3. Auflage. Wiesmoor 1985.
  • Festmagazin 1000 Jahre Meersburg. Frank Siegfried Verlag, Konstanz 1988.
  • Schnell Kunstführer: Meersburg am Bodensee. Verlag Schnell & Steiner, München 1988, Nummer 1709.
  • Steven Roger Fischer: Meersburg im Mittelalter – Aus der Geschichte einer Bodenseestadt und ihrer nächsten Umgebung. List & Francke, 1988.
  • Hermann Reidel, Wolf Deiseroth: Stadt Meersburg. (= Ortskernatlas Baden-Württemberg. 4.2). Landesdenkmalamt Baden-Württemberg, Stuttgart 1988, ISBN 3-89021-009-0.
  • Franz Schwarzbauer: Meersburg – Spaziergänge durch die Geschichte einer alten Stadt. Ein Lesebuch. Verlag Robert Gessler, Friedrichshafen 1999, ISBN 3-86136-045-4.
  • Brigitte Rieger-Benkel: Aus einer vergessenen Zeit – Meersburg in den Ortsprotokollen von 1851 bis 1913. Museumsverein Meersburg, 2004.
  • Margret Meier, Peter Schmidt: Meersburger Fastnacht im Wandel der Zeit ab 1360. Bodensee Medienzentrum, Tettnang 2012.
Commons: Meersburg – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
Wikivoyage: Meersburg – Reiseführer

Einzelnachweise

  1. Statistisches Landesamt Baden-Württemberg – Bevölkerung nach Nationalität und Geschlecht am 31. Dezember 2020 (CSV-Datei) (Hilfe dazu).
  2. Verschönerungsverein 1872 Meersburg e. V.: Wanderkarte rund um die Stadt Meersburg und die Gemeinde Daisendorf. September 1999, Beschreibung von Meersburg
  3. Joachim Faitsch, Volker Caesar: Fünf vor Zwölf für die ehemalige Schiggendorfer Schmiede, Meersburg-Schiggendorf, Gebhardsweiler Straße 18. In: Denkmalpflege in Baden-Württemberg. 33. Jg. 2004, Heft 2, S. 114–120 (PDF) (Memento des Originals vom 29. Oktober 2013 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.denkmalpflege-bw.de
  4. Ehemalige Schmiede in Meersburg-Schiggendorf
  5. Deutscher Wetterdienst
  6. Das Land Baden-Württemberg. Amtliche Beschreibung nach Kreisen und Gemeinden. Band VII. Regierungsbezirk Tübingen. Kohlhammer, Stuttgart 1978, S. 583.
  7. Albert am Zehnthoff: Bodensee. Hallwag Verlag, Bern/ Stuttgart 1978, ISBN 3-444-10233-X, S. 71.
  8. Albert am Zehnthoff: Bodensee. Hallwag Verlag, Bern/ Stuttgart 1978, ISBN 3-444-10233-X, S. 72.
  9. Köpfe der Stadt, Simon Weinzürn, auf der Internetseite von Meersburg, Stand 7. August 2015
  10. Simon Weinzürn, der ertränkte Bürgermeister In: Museumsverein Meersburg (Hrsg.): Meersburger Spuren. Verlag Robert Gessler, Friedrichshafen, 2007. ISBN 978-3-86136-124-4, S. 45–48.
  11. Meersburg Tourismus (Hrsg.): Meersburger Infos und Termine. August 2008, Stadtchronik, S. 10.
  12. Bürgermeister Simon Weinzürn wohnte im heute Hotel Weinstube Löwen genannten Gebäude am Marktplatz in Meersburg
  13. Infotafel im Neuen Schloss von Meersburg
  14. Vgl.: Karl Heinz Burmeister. Der Bodensee im 16. Jahrhundert. In: Montfort. Vierteljahreszeitschrift für Geschichte und Gegenwart Vorarlbergs. Jahrgang 2005, Heft 3, S. 243. (pdf) (Memento des Originals vom 31. Januar 2012 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.vorarlberg.gv.at
  15. Stadtchronik auf der Internetseite von Meersburg, Stand 13. September 2008
  16. Karl J. Baumeister: Die Pest im Jahre 1635. In: Franz Schwarzbauer (Hrsg.): Meersburg. Spaziergänge durch die Geschichte einer alten Stadt. Ein Lesebuch. Gessler, Friedrichshafen, 1999, S. 41–45.
  17. Torsten Schöll: Als Rom das Bistum Konstanz auslöschte. In: Südkurier, 15. August 2020.
  18. Thomas Warndorf: Meersburg zwischen 1526 und 1802: Eine bischöfliche Residenz? In: Festmagazin 1000 Jahre Meersburg. Frank Siegfried Verlag, Konstanz 1988, S. 16–19.
  19. Albert am Zehnthoff: Bodensee. Hallwag Verlag, Bern/ Stuttgart 1978, ISBN 3-444-10233-X, S. 73.
  20. Gerhard K. Sanktjohanser: „Einstimmig für Republik.“ Die badische Revolution 1848/49 in Meersburg In: Meersburg. Spaziergänge durch die Geschichte einer alten Stadt. Verlag Robert Gessler, Friedrichshafen 1999, ISBN 3-86136-045-4. S. 165–177.
  21. Arnulf Moser: Ein friedlicher Hort sozialer Fürsorge. Die Taubstummenanstalt in Meersburg (1865–1937). In: Leben am See. Das Jahrbuch des Bodenseekreises. Band XXVII, Verlag Senn, Tettnang 2011, S. 97–103.
  22. Die Häfen in Meersburg. Tag des offenen Denkmals 2010. In: Mitteilungsblatt Meersburg. 9. September 2010, S. 4–5.
  23. Brigitte Gramm: Kann man denn vom Müßiggang leben? Wie Meersburg eine Fremdenverkehrsstadt wurde. In: Festmagazin 1000 Jahre Meersburg. Frank Siegfried Verlag, Konstanz 1988, S. 28–30.
  24. Meersburg Tourismus (Hrsg.): Meersburger Infos und Termine. August 2008, Stadtchronik, S. 11.
  25. Daten zur Stadtgeschichte. In: Festmagazin 1000 Jahre Meersburg. Frank Siegfried Verlag, Konstanz 1988, S. 4.
  26. Sylvia Floetemeyer: Später Held des Widerstands. In: Südkurier. Ausgabe Überlingen vom 31. Mai 2011, S. 27.
  27. Ausstellung: Ich habe den Krieg verhindern wollen. In: Meersburger Infos und Termine. Juni 2011, S. 15.
  28. Museumsverein Meersburg (Hrsg.): Meersburg unterm Hakenkreuz 1933–1945. Robert Gessler, Friedrichshafen 2011, ISBN 978-3-86136-164-0, S. 11, 63–100, 132, 316–324, 331–368, 432–438.
  29. laut dieser Quelle wurde Meersburg trotz zahlreicher Bazooka-Schützen mit Hilfe von Bewohnern eingenommen. Vermutlich zeigten diese den Waldweg.
  30. Horst Eickmeyer: Meine 12 Meersburger Jahre. In: Festmagazin 1000 Jahre Meersburg. Frank Siegfried Verlag, Konstanz 1988, S. 60.
  31. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27.5.1970 bis 31.12.1982. W. Kohlhammer, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 503.
  32. Eine Steintafel rechts beim Eingang innerhalb der katholischen Pfarrkirche von Meersburg dokumentiert die im Gruftgewölbe beigesetzten Bischöfe.
  33. Joseph Bergmann: Die Reichsgrafen von und zu Hohenembs in Vorarlberg. (= Denkschriften / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse. Band 11). 1861.
  34. Idylle Bodensee. Meersburg. Verlag Robert Gessler, Friedrichshafen 1976. (Fotografien von Meersburg in schwarz-weiß aus der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts).
  35. Dokumentiert im Feuchtmayer Museum in Mimmenhausen.
  36. Quelle: Denkmaltafel am Kapelleneingang
  37. Adolf Kastner: Meersburgs Bevölkerung – nach den Salzlisten von 1810. In: Meersburg. Spaziergänge durch die Geschichte einer alten Stadt. Verlag Robert Gessler, Friedrichshafen 1999, ISBN 3-86136-045-4. S. 143–164.
  38. Brigitte Gramm: Kann man denn vom Müßiggang leben? Wie Meersburg eine Fremdenverkehrsstadt wurde. In: Festmagazin 1000 Jahre Meersburg. Frank Siegfried Verlag, Konstanz 1988, S. 28–30.
  39. Museumsverein Meersburg (Hrsg.): Meersburg unterm Hakenkreuz 1933–1945. Robert Gessler, Friedrichshafen 2011, ISBN 978-3-86136-164-0, S. 10.
  40. Museumsverein Meersburg (Hrsg.): Meersburg unterm Hakenkreuz 1933–1945. Robert Gessler, Friedrichshafen 2011, ISBN 978-3-86136-164-0, S. 408.
  41. Meersburg am Bodensee | Zahlen / Daten / Fakten. Abgerufen am 6. April 2018.
  42. Statistisches Landesamt | Bevölkerungsentwicklung in den Gemeinden Baden-Württembergs 2019. Abgerufen am 28. Oktober 2021.
  43. Wahlergebnisse auf den Seiten der Stadt Meersburg
  44. Wahlergebnis 2019
  45. Simon Weinzürn, Bürgermeister von Meersburg
  46. Museumsverein Meersburg (Hrsg.): Meersburg unterm Hakenkreuz 1933–1945. Robert Gessler, Friedrichshafen 2011, ISBN 978-3-86136-164-0, S. 62.
  47. Bürgermeister der Stadt Meersburg seit 1919.
  48. Museumsverein Meersburg (Hrsg.): Meersburg unterm Hakenkreuz 1933–1945. Robert Gessler, Friedrichshafen 2011, ISBN 978-3-86136-164-0, S. 56–62.
  49. Internetseite der Stadt Meersburg Aufruf am 17. Mai 2009.
  50. Wahlergebnis der Bürgermeisterwahl 2017, abgerufen am 13. Februar 2017.
  51. Fanfarenzug Meersburg e. V.: Fanfarenzug Meersburg vom 14. – 17.06. bei Mittelalterfest in San Gimignano. In: Mitteilungsblatt Meersburg, Hagnau, Stetten, Daisendorf. 18. Juli 2013, S. 16–17.
  52. Südkurier-Grafik: Orlowski/ Quelle: Hauptzollamt Ulm: Zahl der Kleinbrenner. In: Hanspeter Walter (hpw): Das alte Monopol läuft aus. In: Südkurier. 17. Dezember 2011.
  53. Anbaufläche, wie auf der Informationstafel bei der Weinlage Jungfernstieg beschrieben, am „Meersburger Panorama- und Weinkundeweg“
  54. Sylvia Herr: Gelungene Balance zwischen Tradition und Innovation. In: Badisches Weinmagazin. Frühjahr 2009, S. 28–31.
  55. BodenseeWein e. V. (Hrsg.): Der Bodensee-Weinführer. ca. 2008, S. 15 sowie Aktuelle Informationen vom Bodensee. Ausgabe nordwestliche Uferregion, Juli/August 2008, S. 55–56.
  56. Klauspeter Hack: Der „Seewein“. In: Meersburger Infos und Termine. August 2008, S. 18.
  57. Infotafel am Hofgut des Markgrafen von Baden in Birnau
  58. Weinlagen, wie auf der Informationstafel bei der Weinlage Jungfernstieg beschrieben, am „Meersburger Panorama- und Weinkundeweg“
  59. Staatsweingut Meersburg (Hrsg.): Staatsweingut Meersburg. Broschüre von ca. 2008, S. 5.
  60. Daten zur Sommertalschule vom Ministerium für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg (Memento des Originals vom 30. April 2016 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.rpt.tue.schule-bw.de
  61. Daten zum Droste-Hülshoff-Gymnasium vom Ministerium für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg (Memento des Originals vom 30. April 2016 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.rpt.tue.schule-bw.de
  62. Internetseite der Jugendkunstschule Bodenseekreis
  63. Katy Cuko: Wettbewerb der Wellnesstempel. Die Angebote der Thermen im Überblick. In: Südkurier. 6. November 2010.
  64. Geschichte der Meersburger Knabenmusik
  65. knabenmusik.meersburg.de
  66. Helga M. Novak erhält den Droste-Preis der Stadt Meersburg 2012. (Memento vom 27. Dezember 2013 im Internet Archive)
  67. Zeppelin Museum (Hrsg.): Zeppelin Museum. Prospekt sowie Internetseite Zeppelin Museum in Meersburg
  68. Vineum Bodensee bei meersburg.de
  69. Sylvia Floetemeyer: Edle Tropfen und ihre Geschichte. In: Südkurier vom 30. Juli 2016.
  70. Internetseite Bibelgalerie Meersburg (Memento des Originals vom 5. April 2016 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.bibelgalerie.de
  71. Autorenrunde stellt Werke von Kollegen vor. In Südkurier vom 7. November 2014.
  72. Große Konstanzer Narrengesellschaft Niederburg e. V. von 1884
  73. Margret Meier, Peter Schmidt: Meersburger Fasnacht im Wandel der Zeit ab 1360. Narrenzunft Schnabelgiere Meersburg e. V., Bodensee Medienzentrum, Tettnang 2013, S. 165–166, 189.
  74. Margret Meier, Peter Schmidt: Meersburger Fasnacht im Wandel der Zeit ab 1360. Narrenzunft Schnabelgiere Meersburg e. V., Bodensee Medienzentrum, Tettnang 2013, S. 42–46.
  75. Margret Meier, Peter Schmidt: Meersburger Fasnacht im Wandel der Zeit ab 1360. Narrenzunft Schnabelgiere Meersburg e. V., Bodensee Medienzentrum, Tettnang 2013, S. 53.
  76. Margret Meier, Peter Schmidt: Meersburger Fasnacht im Wandel der Zeit ab 1360. Narrenzunft Schnabelgiere Meersburg e. V., Bodensee Medienzentrum, Tettnang 2013, S. 28–35, 168–169.
  77. narrenbrunnen.com: Schnabelgierebrunnen Meersburg, Zugriff am 2. April 2011.
  78. Siehe Wikimedia: Paul Fürst, Bild Pestarzt Dr. Schnabel in Rom
  79. Narrenzunft Schnabelgiere: Die Burghexen
  80. Margret Meier, Peter Schmidt: Meersburger Fasnacht im Wandel der Zeit ab 1360. Narrenzunft Schnabelgiere Meersburg e. V., Bodensee Medienzentrum, Tettnang 2013, S. 47–50.
  81. Margret Meier, Peter Schmidt: Meersburger Fasnacht im Wandel der Zeit ab 1360. Narrenzunft Schnabelgiere Meersburg e. V., Bodensee Medienzentrum, Tettnang 2013, S. 36–38, 57–59.
  82. J.-L. Debionne, T. Meissner: Die schönsten deutschen Trachten. Süddeutscher Verlag, München 1987, ISBN 3-7991-6379-4, S. 33.
  83. Tradition jenseits von Dirndl und Lederhose. In: Südkurier. 16. Oktober 2013.
  84. Trachtenverein
  85. Maximilian Geiger: Die „Hunderteiner“. Über 500 Jahre praktizierte Demokratie. In: Festmagazin 1000 Jahre Meersburg. Frank Siegfried Verlag, Konstanz 1988, S. 20.
  86. Gesellschaft der 101 Bürger auf der Internetseite der Stadt Meersburg.
  87. Dokumentation zu den Trachten im Stadtmuseum Meersburg
  88. Margret Meier, Peter Schmidt: Meersburger Fasnacht im Wandel der Zeit ab 1360. Narrenzunft Schnabelgiere Meersburg e. V., Bodensee Medienzentrum, Tettnang 2013, S. 149–152.
  89. Die Narrenzunft Schnabelgiere e. V., Meersburg veröffentlicht den jährlichen Narrenfahrplan der Veranstaltungen
  90. Internetseite Museumsverein Meersburg
  91. Manuela Klaas: Historische Kulisse für 36 Spielfilme. In: Südkurier. 20. Juni 2015. (Bericht über eine Sonderführung von Peter Schmidt über Spielfilme in Meersburg).
  92. Manuela Klaas: Meersburg als perfekte Filmkulisse: "Meersburg diente für 36 Spielfilme als historische Kulisse." In: Südkurier. 20. Juni 2015.
  93. Werksverzeichnis Hermann Stenner
  94. Kulturverein Meersburg (Hrsg.): Maler sehen Meersburg. Wandkalender 2017, Blatt Mai 2017.
  95. Sylvia Floetemeyer: Schau würdigt Multitalent Willy Seilnacht. In: Südkurier, 28. Oktober 2016.
  96. Maike Bruhns: Fritz Heinsheimer - Aspekte einer Künstlerexistenz im 20. Jahrhundert. In: Klaus Kauffmann (Hrsg.): Fritz Heinsheimer (1897-1958). Ein rationaler Künstler in einer irrationalen Zeit. Werksverzeichnis Teil I. Hamburg 1990. (Gleichzeitig Katalog zur Auktion des Nachlasses vom 12. Dezember 1990), S. 60, Werksverzeichnis Nr. 373.
  97. Ingrid von der Dollen, Rainer Zimmermann, Gerhard Finckh: Die Sammlung Joseph Hierling. Expressiver Realismus. (= Schweinfurter Museumsschriften. 166). 2009, ISBN 978-3-936042-49-8, S. 263, Bild und Bildbeschreibung Nummer 251.
  98. Lebenslauf Wolf Röhricht
  99. Kulturverein Meersburg (Hrsg.): Maler sehen Meersburg. Wandkalender 2017, Blatt Oktober 2017.
  100. Diethard Nowak: Kleindenkmale in Meersburger Landen. Meersburg, zweite erweiterte Auflage 2014. S. 41–43, Abschnitt: Wetterkreuz am Höhenweg.
  101. Diethard Nowak: Kleindenkmale in Meersburger Landen. Meersburg, zweite erweiterte Auflage 2014. S. 159–161, Abschnitt: Wasserhochbehälter auf der Friedrichshöhe.
  102. Gertraud Gaßner, Rainald Schwarz-Gaßner: RadReiseBuch Rund um den Bodensee. Droemersche Verlagsanstalt Th. Knaur Nachf., München 1990, ISBN 3-426-04635-0, S. 211.
  103. Bild von Hans Dieter „Alte Meersburg“ von 1950 und erklärender Text in der Städtischen Galerie Meersburg
  104. Das zugemauerte Tor In: Museumsverein Meersburg (Hrsg.): Meersburger Spuren. Verlag Robert Gessler, Friedrichshafen, 2007. ISBN 978-3-86136-124-4, S. 81–88.
  105. Informationstafel am Obertor
  106. Staatsweingut Meersburg (Hrsg.): Broschüre über das Staatsweingut, ca. 2008, S. 14.
  107. Hermann Reidel, Wolf Deiseroth: Stadt Meersburg. (= Ortskernatlas Baden-Württemberg. 4.2). Landesdenkmalamt Baden-Württemberg, Stuttgart 1988, ISBN 3-89021-009-0, S. 12–17, 23–24, 28, 32–36.
  108. Beschreibung des Neuweihers in www.seenprogramm.de (Memento des Originals vom 27. Mai 2012 im Webarchiv archive.today)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.seenprogramm.de
  109. Beschreibung des Siechenweihers in www.seenprogramm.de (Memento des Originals vom 17. Mai 2008 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.seenprogramm.de
  110. Das Obertor von Meersburg In: Museumsverein Meersburg (Hrsg.): Meersburger Spuren. Verlag Robert Gessler, Friedrichshafen, 2007. ISBN 978-3-86136-124-4, S. 89–93.
  111. Diethard Nowak: Kleindenkmale in Meersburger Landen. Meersburg, zweite erweiterte Auflage 2014. S. 221–226, Abschnitt: Fassadenmalerei am Kellereigebäude des Winzervereins Unterstadtstraße 9.
  112. Diethard Nowak: Kleindenkmale in Meersburger Landen. Meersburg, zweite erweiterte Auflage 2014. S. 202–204, Abschnitt: Wappen im ehemaligen Reithof.
  113. Museumsverein Meersburg (Hrsg.): Meersburg unterm Hakenkreuz 1933–1945. Robert Gessler, Friedrichshafen 2011, ISBN 978-3-86136-164-0, S. 215–252.
  114. Internetseite des Droste-Hülshoff-Gymnasiums
  115. Siehe Bild in der Städtischen Galerie Meersburg von Waldemar Flaig: Die „Fülle“ in Meersburg 1920.
  116. Fotodokumente von der Zeit um 1900 im Aufgang zum Meersburger Rathaus, 2. Stock
  117. Kreisarchiv Bodenseekreis (Hrsg.): Spurensuche. „Tag des offenen Denkmals“ am Sonntag, 14. September 2008. S. 16.
  118. Diethard Nowak: Kleindenkmale in Meersburger Landen. Meersburg, zweite erweiterte Auflage 2014. S. 205–210, Abschnitt: Sgraffiti und Fassadenmalereien am „Gasthof zum Bären“ Marktplatz 11.
  119. Diethard Nowak: Kleindenkmale in Meersburger Landen. Meersburg, zweite erweiterte Auflage 2014. S. 119–130, Abschnitt: Laufbrunnen und Wasserhochbehälter.
  120. Diethard Nowak: Kleindenkmale in Meersburger Landen. Meersburg, zweite erweiterte Auflage 2014. S. 131–132, Abschnitt: Flötenspielerbrunnen in der Kirchstraße.
  121. Diethard Nowak: Kleindenkmale in Meersburger Landen. Meersburg, zweite erweiterte Auflage 2014. S. 132–134, Abschnitt: Früchtetellerbrunnen auf dem Platz „Glattenstein“.
  122. Annette von Droste-Hülshoff: Die Schenke am See. An Levin Schücking. bei wortblume.de
  123. Stadtmuseum Meersburg. Prospekt, Meersburg, ca. 2000.
  124. Elisabeth Schwind: Es war die Schenke am See. In: Südkurier, 5. September 2018, S. 13.
  125. Hoch oben über'm See. Die Geschichte des Glaserhäusles. In: Museumsverein Meersburg (Hrsg.): Meersburger Spuren. Verlag Robert Gessler, Friedrichshafen, 2007. ISBN 978-3-86136-124-4, S. 108–113.
  126. Vgl. die Informationen zum Turm (Memento des Originals vom 27. Februar 2014 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.badischewanderungen.de
  127. Museumsverein Meersburg (Hrsg.): Meersburg unterm Hakenkreuz 1933–1945. Robert Gessler, Friedrichshafen 2011, ISBN 978-3-86136-164-0, S. 288.
  128. Diethard Nowak: Kleindenkmale in Meersburger Landen. Meersburg, zweite erweiterte Auflage 2014. S. 86–87, Abschnitt: Gedenkstein am Aussichtspunkt „Ödenstein“.
  129. Museumsverein Meersburg (Hrsg.): Meersburg unterm Hakenkreuz 1933–1945. Robert Gessler, Friedrichshafen 2011, ISBN 978-3-86136-164-0, S. 419–421.
  130. Gefallenendenkmäler: Meersburg, Aussegnungshalle des Friedhofs
  131. Diethard Nowak: Kleindenkmale in Meersburger Landen. Meersburg, zweite erweiterte Auflage 2014. S. 72–74, Abschnitt: Mahnmal für die im 2. Weltkrieg Gefallenen und Vermissten.
  132. Gefallenendenkmäler: Meersburg-Schiggendorf Gedenkstein in der Ortsmitte
  133. Museumsverein Meersburg (Hrsg.): Meersburg unterm Hakenkreuz 1933–1945. Robert Gessler, Friedrichshafen 2011, ISBN 978-3-86136-164-0, S. 418–419.
  134. Onlineprojekt Gefallenendenkmale: Kopie der Stalingradmadonna in Meersburg, aufgerufen am 20. Dezember 2012
  135. Quelle: Gemeinsame Infotafel Stadt Meersburg/Volksbund deutsche Kriegsgräberfürsorge am Eingang zur Gedenkstätte.
  136. Offizielle Website des Fürstenhäusles Meersburg
  137. Gesellschaft der 101 Bürger bei meersburg.de
  138. Caspar Miller – ein Stifter der 101er. In: Museumsverein Meersburg (Hrsg.): Meersburger Spuren. Verlag Robert Gessler, Friedrichshafen, 2007. ISBN 978-3-86136-124-4, S. 54–55.
  139. Deutsche Bundesbank (Hrsg.): Von der Baumwolle zum Geldschein. Eine neue Banknotenserie entsteht. 2. Auflage. Verlag Fritz Knapp, Frankfurt am Main 1996, ISBN 3-611-00222-4, S. 126.
  140. Liste der verauktionierten Bilder von Hans Günter Lehmann
  141. Liste der verauktionierten Bilder von Erich Geiseler
  142. Ehrenbürger der Stadt Meersburg mit Biographie
  143. Thomas Warndorf: Acht Ehrenbürger und ihre großen Leistungen. In: Festmagazin 1000 Jahre Meersburg. Frank Siegfried Verlag, Konstanz 1988, S. 26–27.
  144. Dankesbrief zur Ernennung
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