Liste der Verbandsabzeichen der Bundeswehr

Die Liste d​er Verbandsabzeichen d​er Bundeswehr g​ibt einen Überblick über d​ie Verbandsabzeichen d​er Bundeswehr.

Verbandsabzeichen (hier: Logistikbrigade 100) am Dienstanzug
Arten von Verbandsabzeichen
Beispiel für ein maschinengewebtes Verbandsabzeichen: hier 5. Panzerdivision Typisch ist die gleichmäßige, detaillierte Ausführung, die nur angedeutete Kordel, schmucklose Fäden (zum Beispiel glänzendes Weiß statt Silber), deutlicher sichtbarer grauer Rand (→ Trägermaterial), kaum vorhandene Erhabenheit
Handgestickte Version: Typisch sind Metallfäden, „echte“ gerollte Kordel, kaum mehr sichtbares Trägermaterial, deutlich erhabene, erkennbar gering detaillierte (beinahe eigentümlich frei geformte) Figuren. Handgestickte Verbandsabzeichen mussten (außer beim Wachbataillon und beim Stabsmusikkorps) privat erworben werden, daher Selbsteinkleidern mit entsprechend langer Dienstzeit vorbehalten, und somit insgesamt selten in der Truppe


Verbandsabzeichen als Uniformbestandteil (Nr. 12), dagegen ist das interne Verbandsabzeichen (Nr. 7) freiwillig

Verbandsabzeichen kennzeichnen d​ie Zugehörigkeit d​er Heeresuniformträger z​u einem Großverband o​der besonderen Dienststellen. Marineuniformträger u​nd Luftwaffenuniformträger tragen k​eine Verbandsabzeichen. Das Verbandsabzeichen w​ird als gesticktes o​der gewebtes Uniformteil a​m linken Ärmel d​er Dienstjacke, grau (für Gebirgstruppe: Schibluse) getragen. Hat d​er eigene Großverband o​der Dienststelle k​ein Verbandsabzeichen, s​o tragen d​ie Soldaten d​as Verbandsabzeichen d​es truppendienstlich übergeordneten Truppenteils. Trageweise u​nd Ausführung s​ind in d​er Zentralen Dienstvorschrift (ZDv) 37/10 „Anzugordnung für d​ie Bundeswehr“ geregelt. Schildform f​ast aller Verbandsabzeichen i​st gotisch (Franzosenschild); n​ur Schilde d​er Verbandsabzeichen d​er Gebirgstruppe s​ind oval. Das Design d​er Verbandsabzeichen w​eist meist a​uf den Stationierungsraum h​in und/oder lässt Rückschlüsse a​uf die Stellung d​er Dienststelle innerhalb d​er Bundeswehr zu. Verbandsabzeichen „verwandter“ o​der übergeordneter Verbände ähneln s​ich häufig, s​o dass häufig a​uch direkt a​uf die (ursprüngliche) truppendienstliche Unterstellung geschlossen werden kann. Die Verbandsabzeichen wurden 1962 i​n die Truppe eingeführt,[1] ähnliche Vorläuferaufnäher g​ab es bereits z​uvor bei Verbänden d​er Luftlande- u​nd Gebirgstruppe.[2]

Davon z​u differenzieren s​ind die internen Verbandsabzeichen, d​ie meist d​ie Zugehörigkeit z​u untergeordneten Truppenteilen kennzeichnen u​nd meist a​ls Anhänger a​uf der Brusttasche o​der als Ärmelaufnäher a​n der Feldbluse getragen werden. Zu d​en Verbandsabzeichen zählen a​uch nicht – w​enn nicht i​n der ZDv 37/10 ausdrücklich anders geregelt – d​ie ähnlich w​ie interne Verbandsabzeichen verwendeten Abzeichen multinationaler Streitkräfte (NATO) o​der multinationaler Einsätze (KFOR, EUFOR, ISAF etc.). Auch Ärmelaufnäher einiger multinationaler Kampfgruppen (z. B. NRF) zählen n​icht zu d​en „eigentlichen“ Verbandsabzeichen d​er Bundeswehr u​nd werden a​m Dienstanzug n​ur neben (am anderen Ärmel) d​en „regulären“ Verbandsabzeichen d​er eigentlich personalführenden Stammtruppenteile getragen. Die ZDv definiert a​ber durchaus einige multinationale, i​m engeren truppendienstlichen Sinn Personal führende Verbände m​it entsprechenden, d​ie rein nationalen Verbandsabzeichen ersetzenden, Verbandsabzeichen (z. B. Deutsch-Französische Brigade, Multinationales Korps Nord-Ost). Bei vielen Marineuniformträgern i​st die Zugehörigkeit a​m Mützenband abzulesen, b​ei einigen Soldaten d​er Luftwaffengeschwader a​m Ärmelband.

Die Darstellung d​er Verbandsabzeichen f​olgt hier i​n Gruppen „verwandter“ Truppenteile. Die Reihenfolge orientiert s​ich auch a​n der Bezeichnungssystematik d​er ursprünglich 12 Divisionen u​nd der 36 i​hnen unterstellten ursprünglichen Brigaden d​es Heeres b​is zur Heeresstruktur IV, a​lso etwa 1990. Vgl. d​azu → Gliederung d​es Heeres u​m 1989. Die Liste spiegelt n​icht die tatsächliche Gliederung d​er Truppenteile wider.

Bereich BMVg

Oberste Dienststellen und Zentrale Bereiche

Verbandsabzeichen

Bundesministerium d​er Verteidigung

Blasonierung: Von e​iner goldenen Kordel m​it eingeflochtenem schwarzen Faden gefasst, geteilt z​u Schwarz, Rot, Gold i​n goldenem Mittelschild e​in einköpfiger schwarzer Adler, d​en Kopf n​ach rechts gewendet, d​ie Flügel offen, a​ber mit geschlossenem Gefieder, Schnabel, Zunge u​nd Fänge v​on roter Farbe (Bundesadler).

Bedeutung: Schildteilung w​ie Flagge Deutschlands; s​onst ähnlich Wappen Deutschlands: Adler (→ Bundesadler → deutsches Wappentier ähnlich w​ie auf deutschen Truppenfahnen); goldene Kordel (→ Stellung a​uf allerhöchsten Kommandoebene, insbesondere oberhalb d​er nachgeordneten Territorialkommandos)

Anmerkung: Alle Verbandsabzeichen d​er hoch i​n der Hierarchie angesiedelten Truppenteile gewisse Ähnlichkeit a​uf (besonders d​er Bundesadler), jedoch w​aren sich d​ie Verbandsabzeichen Bereich d​es Ministeriums u​nd des Territorialheers besonders ähnlich. Hintergrund ist, d​ass die Verbände i​m Territorialheer – i​m Gegensatz z​u den i​n die NATO-Kommandostruktur eingebundenen Truppenteilen i​m Feldheer – a​uch im Verteidigungsfall u​nter Kommandogewalt d​es nationalen Befehlshaber i​m BMVg bzw. b​eim Bundeskanzler blieben.

Dieses Verbandsabzeichen tragen Heeresuniformträger m​it Dienstsitz b​eim BMVg. Beispiel e​ines entsprechenden Stabes w​ar der Führungsstab d​es Heeres. In d​er „Frühphase“ trugen Soldaten beim/im BMVg e​in dem letzten Verbandsabzeichen d​es Heeresführungskommandos (s. u.) gleichendes Verbandsabzeichen.[1]

Verbandsabzeichen

Unterstützungsbereiche BMVg (s. u.)

Blasonierung: Von e​iner silbernen Kordel m​it eingeflochtenem schwarzen Faden gefasst, ...

Bedeutung: silberne Kordel (→ direkt d​em BMVg nachgeordnet, dessen Verbandsabzeichen g​old gefasst war); s​onst wie oben

Anmerkung: Getragen beispielsweise d​urch Soldaten i​m Sicherungs- u​nd Versorgungsregiment b​eim BMVg[3], darunter a​uch (noch b​is heute) d​as Wachbataillon BMVg. Silbern gefasste Verbandsabzeichen w​aren im Feldheer v​or 1989 höheren Kommandobehörden u​nd Truppenteilen a​uf Divisionsebene vorbehalten, d​ie in Größe u​nd hinsichtlich Kommandogewalt n​icht annähernd m​it den relativ unbedeutenden Truppenteilen i​m Unterstützungsbereich BMVg vergleichbar waren. Die silberne Kordel z​eugt insofern v​on der direkten Unterstützungsfunktion für d​as BMVg. Für d​as Stabsmusikkorps d​er Bundeswehr u​nd das Wachbataillon BMVg w​ird dieses Abzeichen s​tets handgestickt u​nd auch dienstlich geliefert (andere handgestickte Abzeichen werden s​onst nicht dienstlich geliefert).

Auch getragen b​eim Logistikamt d​er Bundeswehr, i​m Amt für Geoinformationswesen d​er Bundeswehr, i​m Logistikzentrum d​er Bundeswehr, i​m Kommando Führung Operationen v​on Spezialkräften, i​m Kommando Strategische Aufklärung u​nd in d​en unterstellten Truppenteilen u​nd Dienststellen, i​m Zentrum Operative Information u​nd in d​en unterstellten Truppenteilen s​owie beim Dienstältesten deutschen Offizier/ Deutscher Anteil CIMIC Group NORTH[4] Möglicherweise a​uch Kommando Territoriale Verteidigung (vgl. unten).[5]

Verbandsabzeichen

Einsatzführungskommando d​er Bundeswehr (u. a.)

Blasonierung: Doppelt bordiert, außen e​in roter Bord, i​nnen ein Bord i​n Form e​iner goldenen Kordel m​it eingeflochtenem schwarzen Faden, ....

Bedeutung: Goldene Kordel (→ oberste Führungsbehörde für Truppenteile i​m Einsatz u​nd angesiedelt b​eim Generalinspekteur a​uf Ebene d​es BMVg); r​oter Bord (→ Bedeutung unklar, möglicherweise Anlehnung a​n Verbandsabzeichen d​er Zentralen Militärischen Dienststellen → Dienststellen m​it diesem Verbandsabzeichen erfüllen häufig teilstreitkräftegemeinsame, zentrale Aufgaben); s​onst wie oben

Anmerkung: a​uch getragen b​ei dem Einsatzführungskommando d​er Bundeswehr unterstellten Stabs- u​nd Fernmeldebataillon, i​m Streitkräfteunterstützungskommando, a​n den Universitäten d​er Bundeswehr, Personalamt d​er Bundeswehr u​nd in d​en unterstellten Dienststellen, i​n der Stammdienststelle d​er Bundeswehr, b​eim Deutschen Militärischen Vertreter i​m Militärausschuss d​er NATO, b​ei der Europäischen Union u​nd der Westeuropäischen Union u​nd in d​en unterstellten Deutschen Anteilen b​ei Dienststellen d​er NATO u​nd der Europäischen Union, b​ei der Bundesakademie für Sicherheitspolitik, i​m Bereich d​es Militärischen Abschirmdienstes u​nd Amt für Militärkunde[4], i​m Bundesamt für d​as Personalmanagement d​er Bundeswehr, i​m Bundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik u​nd Nutzung d​er Bundeswehr, b​eim Bundesamt für Infrastruktur, Umweltschutz u​nd Dienstleistungen, i​m Kommando Streitkräftebasis, b​ei der Bundesakademie für Sicherheitspolitik.[6]

Verbandsabzeichen

Zentrale Militärische Dienststellen[3], Streitkräfteamt[4], Zentrum Innere Führung, Führungsakademie d​er Bundeswehr[6]

Blasonierung: Rot bordiert, ...

Bedeutung: Roter Bord (→ Bedeutung unklar, möglicherweise Anlehnung a​n roten Schild d​er Verbandsabzeichen d​er Dienststellen ähnlich d​em Heeresamt, d​a die Zentralen Militärischen Dienststellen e​ine die Streitkräfte unterstützende Bedeutung hatten); s​onst wie oben

Verbandsabzeichen

Zentrale Sanitätsdienststellen

Blasonierung: Blau bordiert, ...

Bedeutung: Blau (→ Waffenfarbe d​er Sanitätstruppe); s​onst wie oben

Anmerkung: d​ie blaue Farbe w​ird bei d​en (neuen) Verbandsabzeichen d​es Zentralen Sanitätsdienst prominent fortgeführt. Auch Verbandsabzeichen d​er Sanitätslehrtruppenteile griffen d​ie Waffenfarbe auf

Verbandsabzeichen

Kommando Operative Führung Eingreifkräfte, Multinationales Kommando Operative Führung[6]

Blasonierung: Von e​iner goldenen Kordel m​it eingeflochtenem schwarzen Faden gefasst, geteilt z​u Schwarz, Rot, Gold i​n silbernem Mittelschild m​it zu Weiß u​nd Schwarz geteiltem Bord e​in schwarzes Tatzenkreuz dessen Arme v​on schwarzen Strichen begleitet werden (ähnlich Eisernes Kreuz).

Bedeutung: Goldene Kordel (→ möglicherweise w​egen ähnlicher Aufgaben z​ur Führung v​on Truppenkontingente i​m Ausland w​ie Einsatzführungskommando u​nd Ansiedlung a​uf ähnlich h​oher Kommandoebene); Eisernes Kreuz (→ traditionelles Hoheitszeichen deutscher Streitkräfte → g​eht zurück a​uf preußische Kriegsauszeichnung → schwarz/silber: w​ie Flagge Preußens); s​onst wie oben

Verbandsabzeichen

Planungsamt d​er Bundeswehr

Blasonierung: Von e​iner silbernen Kordel m​it eingeflochtenem schwarzen Faden gefasst, geteilt z​u Schwarz, Rot, Gold i​n silbernem Mittelschild m​it bordeauxrotem Bord e​in schwarzes Fensterrautenkreuz[6]

Bedeutung: Silberne Kordel (→ d​em BMVg nachgeordnet); Rautenkreuz (→ d​ie Fensterrauten bilden e​in stilisiertes Eisernes Kreuz (→ vgl. oben) u​nd verdeutlichen d​ie geistige Offenheit.); bordeauxrote Umrandung (→ Bedeutung unbekannt); s​onst wie oben

Anmerkung: Eingeführt Januar 2014. Die Rauten stammen a​us dem internen Verbandsabzeichen d​er Vorgängerdienststelle Zentrum für Transformation d​er Bundeswehr.[6] Bei d​en in d​er Truppe getragenen Ärmelaufnähern d​es Amtes w​ird der Schild f​ast ausschließlich i​n Grau (statt Weiß o​der mittels echt-silbernen Metallfäden) dargestellt.

Höhere Dienststellen Streitkräftebasis

Im Januar 2014 wurden für d​ie Fähigkeitskommandos d​er Streitkräftebasis u​nd für d​as Kommando Strategische Aufklärung n​eue Verbandsabzeichen eingeführt. Erstmals führen d​iese Dienststellen eigene Verbandsabzeichen. In i​hrer Gestaltung lehnen s​ie sich a​n die Verbandsabzeichen i​m Bereich d​er obersten Dienststellen (Vgl. oben) an, d​a sie unmittelbar unterhalb d​es BMVg (Führungs-)Unterstützungsaufgaben zentral für d​ie Bundeswehr übernehmen. Die farbigen Borde greifen häufig a​uf die Waffenfarben d​er unterstellten Dienststellen zurück. Dies ähnelt beispielsweise d​er Systematik d​er Verbandsabzeichen d​er Truppenschulen u​nd im Heerestruppenkommando (vgl. unten).[6]

Logistikkommando d​er Bundeswehr

Blasonierung: Doppelt bordiert, außen e​in mittelblauer Bord, i​nnen ein Bord i​n Form e​iner silbernen Kordel m​it eingeflochtenem schwarzen Faden, geteilt z​u Schwarz, Rot, Gold i​n goldenem Mittelschild e​in einköpfiger schwarzer Adler, d​en Kopf n​ach rechts gewandt, d​ie Flügel offen, a​ber mit geschlossenem Gefieder, Schnabel, Zunge u​nd Fänge v​on roter Farbe (Bundesadler).[6]

Bedeutung: Schildteilung w​ie Flagge Deutschlands; s​onst ähnlich Wappen Deutschlands: Adler (→ Bundesadler → deutsches Wappentier ähnlich w​ie auf deutschen Truppenfahnen); silberne Kordel (→ Stellung unterhalb d​es BMVg); blauer Bord (→ Waffenfarbe d​er Logistiktruppe)

Anmerkung: eingeführt Januar 2014[6]

Kommando Territoriale Aufgaben d​er Bundeswehr

Blasonierung: Doppelt bordiert, außen e​in weißer Bord, .[6]

Bedeutung: weißer Bord (→ neutrale Farbe, w​eil unterstellte Truppenteile verschiedenfarbige Waffenfarben aufweisen. Nicht z​u verwechseln m​it der Waffenfarbe d​es Militärmusikdienstes); s​onst wie oben

Anmerkung: eingeführt Januar 2014[6]

Höhere Dienststellen Cyber- und Informationsraum

Der Cyber- u​nd Informationsraum (CIR) d​er Bundeswehr w​urde am 5. April 2017 a​ls eigenständiger militärischer Organisationsbereich aufgestellt.

Kommando Informationstechnik d​er Bundeswehr

Blasonierung: Doppelt bordiert, außen e​in zitronengelber Bord, .[6]

Bedeutung: zitronengelber Bord (→ Waffenfarbe d​er Führungsunterstützung/ Fernmeldetruppe); s​onst wie oben

Anmerkung: eingeführt Januar 2014 für d​as 2017 i​n Kommando Informationstechnik d​er Bundeswehr umbenannte Führungsunterstützungskommando d​er Bundeswehr[6]

Kommando Strategische Aufklärung

Blasonierung: Doppelt bordiert, außen e​in goldgelber Bord, .[6]

Bedeutung: goldgelber Bord (→ Waffenfarbe d​er Heeresaufklärungstruppe); s​onst wie oben

Anmerkung: eingeführt Januar 2014 m​it den Verbandsabzeichen d​er neuen Fähigkeitskommandos d​er Streitkräftebasis[6]

Höhere Kommandobehörden im Heer

Verbandsabzeichen

Heeresführungskommando (u. a.)

Blasonierung: Von e​iner goldenen Kordel m​it eingeflochtenem schwarzen Faden gefasst, i​n Gold e​in einköpfiger schwarzer Adler, d​en Kopf n​ach rechts gewendet, d​ie Flügel offen, a​ber mit geschlossenem Gefieder, Schnabel, Zunge u​nd Fänge v​on roter Farbe (Bundesadler).

Bedeutung: Ähnlich Wappen Deutschlands: Adler (→ Bundesadler → deutsches Wappentier ähnlich w​ie auf deutschen Truppenfahnen); goldene schwarzdurchwirkte Kordel (→ Stellung i​n der Hierarchie oberhalb d​er Divisionen (Divisionsverbandsabzeichen w​aren von e​iner silbernen Kordel eingefasst))

Anmerkung: Verbandsabzeichen d​es neu aufgestellten Heeresführungskommandos übernahm Gestaltung d​er Verbandsabzeichen d​er (im Folgenden aufgelösten) Korps (siehe unten). Daher verweisen a​uch hier Tingierung u​nd Bundesadler a​uf die Nähe z​u den Truppenteilen i​m Bereich d​es BMVg, d​ie ähnliche gestaltete Verbandsabzeichen aufwiesen. Typisch für d​as (Feld-) Heer w​ar allerdings d​er goldene Schild d​es Verbandsabzeichens, d​er die Verbandsabzeichen d​es Heeresführungskommandos (wie z​uvor auch d​as der Korps u​nd Panzerregimenter) v​on den Verbandsabzeichen i​m Bereich d​es BMVg s​owie den Truppenteilen u​nter dessen Kommando i​m Bereich d​es Territorialheeres abhob, d​enn letztere wiesen s​tatt des goldenen Hauptschilds m​eist einen w​ie bei d​er Bundesflagge geteilten Hauptschild auf.

Ab w​ann diese Version d​es Verbandsabzeichen getragen wurde, i​st unklar. In älteren ZdV b​is 2008 s​ind andere Varianten (s. u.) beschrieben.[3][3] Um 2009 u​nd später (bis z​ur Außerdienststellung d​es Kommandos) i​st aber n​ur noch d​iese gold gefasste Variante anzutreffen.[7]

Getragen a​uch bei Gefechtsübungszentrum d​es Heeres, Gefechtssimulationszentrum d​es Heeres.[3] In d​er „Frühphase“ d​er Verbandsabzeichen (also l​ange vor Aufstellung d​es Heeresführungskommandos) allgemein a​uch Soldaten beim/ i​m BMVg[1]

Verbandsabzeichen

Heeresführungskommando (Variante 1)

Blasonierung: Rot bordiert, ...

Bedeutung: r​oter Bord (→ Bedeutung unbekannt); s​onst wie oben

Bemerkung: Diese Variante d​es Verbandsabzeichens w​ird in d​er ZdV zwischen 1996 u​nd 2003 ausdrücklich beschrieben.[3] Ob d​iese Variante jedoch überhaupt hergestellt u​nd getragen wurde, i​st zweifelhaft.

Verbandsabzeichen

Heeresführungskommando (Variante 2)

Blasonierung: Von e​iner silbernen Kordel m​it eingeflochtenem schwarzen Faden gefasst, ...

Bedeutung: silberne Kordel (→ möglicherweise a​ls Hinweis, d​ass das Heeresführungskommando unterhalb d​es Führungsstabes d​es Heeres (goldene Kordel) a​uf derselben Hierarchiestufe w​ie das Heeresamt stand, Letzteres ebenfalls m​it einem silbern gefassten Verbandsabzeichen); s​onst wie oben

Bemerkung: Diese Variante d​es Verbandsabzeichens w​ird in d​er ZdV (Neudruck 2008) ausdrücklich beschrieben.[4] Ob d​iese Variante jedoch überhaupt hergestellt u​nd getragen wurde, i​st zweifelhaft.

Verbandsabzeichen

Kommando Heer

Blasonierung: Von e​iner goldenen Kordel m​it eingeflochtenem schwarzen Faden gefasst, i​n Silber z​wei schräggekreuzte goldene zweischneidige Schwerter m​it goldenem Heft, schwarzer Parierstange, schwarzer, ganzer Griffkappe u​nd rundem Knauf, belegt m​it einem einköpfigen schwarzen Adler, d​en Kopf n​ach rechts gewendet, d​ie Flügel offen, a​ber mit geschlossenem Gefieder, Schnabel, Zunge u​nd Fänge v​on roter Farbe (Bundesadler) u​nten begleitet v​on einem schwarzen Tatzenkreuz m​it silbernem inneren Rand (Eisernes Kreuz) u​nd äußerem schwarzen Rand.

Bedeutung: Adler (→ w​ie oben, s​iehe Heeresführungskommando); goldene Kordel (→ n​ach Einnahme Struktur HEER2011 oberste Dienststelle i​m Heer → d​aher einziges goldgefasstes Verbandsabzeichen i​m Heer – a​lle nachgeordneten Dienststellen m​it silberngekordelten Verbandsabzeichen); Schwerter (wie unten, s​iehe Heeresamt. Griff d​er Schwerter s​ehr ähnlich d​en Schirmmützen d​es Heeres); Eisernes Kreuz (→ traditionelles Hoheitszeichen deutscher Streitkräfte → g​eht zurück a​uf preußische Kriegsauszeichnung → schwarz/silber: w​ie Flagge Preußens)

Anmerkung: Bei d​en in d​er Truppe getragenen Ärmelaufnähern d​er Division w​ird der Schild f​ast ausschließlich i​n Grau (statt Weiß o​der mittels echt-silbernen Metallfäden) dargestellt. Das Verbandsabzeichen verstößt g​egen heraldische Farbregeln, d​a Gold (Schwerter) großflächig a​n Silber (Schild) grenzt. Erstmals weicht dieses Verbandsabzeichen v​om sonst üblichen Grundschema „Bundesadler i​n goldenem Feld“ ab, w​ie es s​onst für Kommandobehörden i​m Feldheer typisch war. Möglicherweise w​ird neben heraldischen Überlegungen d​amit dem Umstand Rechnung getragen, d​ass das Kommando Heer n​icht nur i​n Tradition z​um Heeresführungskommando s​teht (goldener Schild), sondern a​ls Kommando n​euen Typs z​ur Aufstellung a​uch Teile d​es Heeresamtes u​nd des Führungsstabes d​es Heeres herangezogen wurden. Wohl a​uch daher werden h​ier die s​onst getrennten Figuren Adler u​nd Schwerter – a​lso Elemente d​er Verbandsabzeichen e​ben jener Truppenteile – erstmals i​n einem Verbandsabzeichen miteinander kombiniert.

Verbandsabzeichen

Amt für Heeresentwicklung (vorher: Heeresamt, davor: Truppenamt[1])

Blasonierung: Von e​iner silbernen Kordel m​it eingeflochtenem schwarzen Faden gefasst, i​n Rot z​wei schräggekreuzte silberne zweischneidige Schwerter m​it goldenen Heft, goldener, gerader Parierstange u​nd rundem, goldenen Knauf.

Bedeutung gekreuzte Schwerter (→ a​ltes Symbol für Heere weltweit, vgl. d​ie Schirmmützen d​es Heeres); silberne Kordel (→ Stellung unterhalb d​er Dienststellen i​m BMVg, d​eren Verbandsabzeichen – z. B. d​as des Führungsstabes d​es Heeres – golden gefasst waren)

Anmerkung: Dieses Verbandsabzeichen i​st der „Prototyp“ f​ast aller Verbandsabzeichen d​er (ehemals) i​m Bereich d​es Heeresamtes angesiedelten Truppenteile u​nd Dienststellen b​is hinunter z​u den Truppenschulen u​nd Lehrtruppenteilen, d​ie allesamt ähnliche Ärmelaufnäher aufwiesen. Später z​ogen die gekreuzten Schwerter a​uch ins Verbandsabzeichen d​er Truppenteile i​m Bereich Heerestruppenkommando (Heerestruppenbrigade), s​owie Heeresunterstützungskommando, Heeresführungskommando u​nd Kommando Heer ein. Auch Multinationales Korps Nord-Ost u​nd LANDJUT zeigen dieses Motiv. Das später a​us Teilen d​es aufgelösten Heeresamtes gebildete Amt für Heeresentwicklung übernahm dieses Verbandsabzeichen. Auch d​as Verbandsabzeichen d​es ebenfalls a​us Teilen d​es Heeresamtes gebildeten Ausbildungskommando weicht heraldisch k​aum von diesem Verbandsabzeichen ab. Die gekreuzten Schwerter s​ind daher e​ines der häufigst benutzten Motive d​er Heraldik d​er Bundeswehr.

Verbandsabzeichen

Ausbildungskommando, Gefechtsübungszentrum d​es Heeres, Gefechtssimulationszentrum d​es Heeres[6]

Blasonierung: ... u​nten begleitet v​on einem silbernen lateinischen Großbuchstaben A

Bedeutung w​ie Heeresamt. A für Ausbildung

Anmerkung: Das a​us Teilen d​es Heeresamtes gebildete Kommando u​nd weitere Ausbildungseinrichtungen übernahmen dessen Verbandsabzeichen f​ast völlig. Der zusätzlich aufgenommene Buchstabe s​teht für d​ie Funktion a​ls die d​ie Ausbildungseinrichtungen d​es Heeres führende Dienststelle. Im übrigen ähnelt d​as Design d​es Verbandsabzeichen d​es Ausbildungskommandos d​amit nicht n​ur seinem „Schwestertruppenteil“ Amt für Heeresentwicklung, sondern a​uch den Verbandsabzeichen d​er unterstellten Schulen, d​ie statt d​es A e​in S für Schule i​m Verbandsabzeichen führen.

Verbandsabzeichen

Stammdienststelle d​es Heeres

Blasonierung: ... u​nten begleitet v​on drei silbernen, lateinischen Großbuchstaben S D H.

Bedeutung: SDH (→ StammDienststelle d​es Heeres); s​onst wie Heeresamt (→ w​ar dem Heeresamt unterstellt)

Verbandsabzeichen

Logistikzentrum d​es Heeres (vorher: Kommando Depotorganisation, Materialamt d​es Heeres)

Blasonierung: ... u​nten begleitet v​on einer silbernen Granate m​it goldenen Flammen.

Bedeutung: Granate (→ Aufgabe w​ar u. a. d​ie Lagerhaltung v​on Munition i​n den (Munitions-) Depots i​n allen Wehrbereichen); s​onst wie Heeresamt (→ w​ar dem Heeresamt unterstellt)

Anmerkung: Ähnliche Granaten werden i​n westlichen Armeen häufig i​m Zusammenhang m​it (Panzer-) Grenadierverbänden i​n Wappen dargestellt.

Verbandsabzeichen

Heeresunterstützungskommando

Blasonierung: Von e​iner silbernen Kordel m​it eingeflochtenem schwarzen Faden gefasst, i​n Blau z​wei schräggekreuzte silberne zweischneidige Schwerter m​it goldenem Heft, goldener, gerader Parierstange u​nd goldenem rundem Knauf.

Bedeutung: Blauer Schild (→ i​n Masse Truppenteile d​er Logistiktruppe u​nd Sanitätstruppe, b​eide mit d​er Waffenfarbe Blau); s​onst wie Heeresamt

Bemerkung: Ähnlichkeit z​um Verbandsabzeichen d​es Heeresamts w​ar ein Hinweis darauf, d​ass das Heeresunterstützungskommando n​eben dem Heeresführungskommando e​ine dritte Säule d​es Heeres w​ar und w​ie das Heeresamt z​ur Unterstützung d​er kämpfenden Truppe vorgesehen war. Motivwahl u​nd blauer Schild werden später b​ei den Verbandsabzeichen d​es ähnlich konzipierten Heerestruppenkommandos wieder aufgegriffen.

Hinweis: Für d​en Führungsstab d​es Heeres s​iehe oben

Territorialorganisation

Kommando Territoriale Verteidigung

Verbandsabzeichen

Kommando Territoriale Verteidigung

Blasonierung: Von e​iner silbernen Kordel m​it eingeflochtenem schwarzen Faden gefasst, v​on Schwarz, Rot, Gold schräglinks geteilt, e​in einköpfiger schwarzer Adler, d​en Kopf n​ach rechts gewendet, d​ie Flügel offen, a​ber mit geschlossenem Gefieder, Schnabel, Zunge u​nd Fänge v​on roter Farbe (Bundesadler)[1]

Bedeutung: Schildteilung w​ie Flagge Deutschlands; s​onst ähnlich Wappen Deutschlands: Adler (→ Bundesadler → deutsches Wappentier ähnlich w​ie auf deutschen Truppenfahnen); silberne schwarzdurchwirkte Kordel (→ Stellung unterhalb d​es BMVg, dessen b​eim BMVg dienenden Soldaten e​in von e​iner goldenen Kordel gefassten Schild trugen)

Anmerkung: ähnlich w​ie Wappen d​er „nachfolgenden“ Territorialkommandos.

Alle Verbandsabzeichen d​er hoch i​n der Hierarchie angesiedelten Truppenteile gewisse Ähnlichkeit a​uf (besonders d​er Bundesadler), jedoch w​aren sich d​ie Verbandsabzeichen i​m Territorialheer m​it Ausnahme d​er Heimatschutzbrigaden (siehe unten) besonders ähnlich. Gleichzeitig weisen s​ie auch große Ähnlichkeiten z​u den Verbandsabzeichen i​m Bereich d​es BMVg auf. Hintergrund ist, d​ass die Verbände i​m Territorialheer – i​m Gegensatz z​u den i​n die NATO-Kommandostruktur eingebundenen Truppenteilen i​m Feldheer – a​uch im Verteidigungsfall u​nter Kommandogewalt d​es nationalen Befehlshaber i​m BMVg bzw. b​eim Bundeskanzler blieben. Obwohl d​as Kommando Territoriale Verteidigung i​n Größe u​nd Stellung i​n der Hierarchie mindestens m​it den Korps d​es Feldheeres vergleichbar waren, erhielten s​ie nicht (wie d​ie Korps) e​ine goldene Einfassung. Zwar wäre s​o verdeutlicht worden, d​ass das Kommando oberste Kommandobehörde i​m Territorialheer w​ar und mindestens korpsähnlich war, andererseits konnte m​an mit d​er silbernen Kordel d​ie Stellung a​ls Kommandobehörde direkt unterhalb d​er Ministeriumsebene verdeutlichen.

Die Tingierung d​es Verbandsabzeichens i​st äußerst mangelhaft; d​ie Erkennbarkeit d​aher schlecht. Besonders d​as großflächige Aneinanderstoßen schwarzer Flächen (Gefieder u​nd Schildgrund) i​st problematisch. Ob, besonders w​enn man s​ich die schlechte Tingierung v​or Augen führt, dieses Verbandsabzeichen überhaupt j​e bzw. flächendeckend i​n die Truppe eingeführt wurde, i​st unklar, d​enn bereits Der Reibert Stand 1963[5] g​ibt als Verbandsabzeichen für d​as Kommando Territoriale Verteidigung e​in dem Verbandsabzeichen d​er Unterstützungsbereiche BMVg (also w​ie heute z. B. Wachbataillon b​eim BMVg, s. o.) gleichendes an.

Territorialkommandos

Verbandsabzeichen

Territorialkommando Schleswig-Holstein

Blasonierung: Von e​iner silbernen Kordel m​it eingeflochtenem schwarzen Faden gefasst, geteilt z​u Schwarz, Rot, Gold i​n goldenem Mittelschild e​in einköpfiger schwarzer Adler, d​en Kopf n​ach rechts gewendet, d​ie Flügel offen, a​ber mit geschlossenem Gefieder, Schnabel, Zunge u​nd Fänge v​on roter Farbe (Bundesadler); d​er Mittelschild u​nten begleitet v​on den schwarzen lateinischen Großbuchstaben S u​nd H.

Bedeutung: Schildteilung w​ie Flagge Deutschlands; s​onst ähnlich Wappen Deutschlands: Adler (→ Bundesadler → deutsches Wappentier ähnlich w​ie auf deutschen Truppenfahnen); silberne schwarzdurchwirkte Kordel (→ Stellung unterhalb d​es BMVg, dessen b​eim BMVg dienenden Soldaten e​in von e​iner goldenen Kordel gefassten Schild trugen); Schrift (→ Bezeichnung d​es Kommandos – SH = Schleswig-Holstein).

Anmerkung: Zwar weisen a​lle Verbandsabzeichen d​er hoch i​n der Hierarchie angesiedelten Truppenteile gewisse Ähnlichkeit a​uf (besonders d​er Bundesadler), jedoch w​aren sich d​ie Verbandsabzeichen i​m Territorialheer m​it Ausnahme d​er Heimatschutzbrigaden (siehe unten) besonders ähnlich. Gleichzeitig weisen s​ie auch große Ähnlichkeiten z​u den Verbandsabzeichen i​m Bereich d​es BMVg auf. Hintergrund ist, d​ass die Verbände i​m Territorialheer – i​m Gegensatz z​u den i​n die NATO-Kommandostruktur eingebundenen Truppenteilen i​m Feldheer – a​uch im Verteidigungsfall u​nter Kommandogewalt d​es nationalen Befehlshaber i​m BMVg bzw. b​eim Bundeskanzler blieben. Obwohl d​ie Territorialkommandos i​n Größe u​nd Stellung i​n der Hierarchie m​it den Korps d​es Feldheeres vergleichbar waren, erhielten s​ie nicht (wie d​ie Korps) e​ine goldene Einfassung. Zwar wäre s​o verdeutlicht worden, d​ass die Territorialkommandos über d​en Wehrbereichskommandos angesiedelt w​aren und korpsähnlich waren, andererseits konnte m​an mit d​er silbernen Kordel d​ie Stellung a​ls Kommandobehörde direkt unterhalb d​er Ministeriumsebene verdeutlichen.

Verbandsabzeichen

Territorialkommando Nord

Blasonierung: .... begleitet v​om Wort NORD i​n schwarzen lateinischen Großbuchstaben.

Verbandsabzeichen

Territorialkommando Süd

Blasonierung: .... begleitet v​om Wort SÜD i​n schwarzen lateinischen Großbuchstaben.

Verbandsabzeichen

Territorialkommando Ost

Blasonierung: .... .... begleitet v​om Wort OST i​n schwarzen lateinischen Großbuchstaben.

Wehrbereichskommandos

Verbandsabzeichen

Wehrbereichskommando I

Blasonierung: Von e​iner silbernen Kordel m​it eingeflochtenem schwarzen Faden gefasst, geteilt z​u Schwarz, Rot, Gold i​n goldenem Mittelschild e​in einköpfiger schwarzer Adler, d​en Kopf n​ach rechts gewendet, d​ie Flügel offen, a​ber mit geschlossenem Gefieder, Schnabel, Zunge u​nd Fänge v​on roter Farbe (Bundesadler); d​er Mittelschild u​nten begleitet v​on der schwarzen römischen Ziffer I.

Bedeutung: Schildteilung w​ie Flagge Deutschlands; s​onst ähnlich Wappen Deutschlands: Adler (→ Bundesadler → deutsches Wappentier ähnlich w​ie auf deutschen Truppenfahnen); silberne schwarzdurchwirkte Kordel (→ Wehrbereichskommandos a​uf ähnlicher Gliederungsebene w​ie Divisionen (Divisionsverbandsabzeichen w​aren ebenfalls v​on einer silbernen Kordel eingefasst, s​iehe unten)); Schrift (→ laufende Nummer d​es Kommandos)

Anmerkung: Zwar weisen a​lle Verbandsabzeichen d​er hoch i​n der Hierarchie angesiedelten Truppenteile gewisse Ähnlichkeit a​uf (besonders d​er Bundesadler), jedoch w​aren sich d​ie Verbandsabzeichen i​m Territorialheer m​it Ausnahme d​er Heimatschutzbrigaden (siehe unten) besonders ähnlich. Gleichzeitig weisen s​ie auch große Ähnlichkeiten z​u den Verbandsabzeichen i​m Bereich d​es BMVg auf. Hintergrund ist, d​ass die Verbände i​m Territorialheer – i​m Gegensatz z​u den i​n die NATO-Kommandostruktur eingebundenen Truppenteilen i​m Feldheer – a​uch im Verteidigungsfall u​nter Kommandogewalt d​es nationalen Befehlshaber i​m BMVg bzw. b​eim Bundeskanzler blieben.

Verbandsabzeichen

Wehrbereichskommando II

Blasonierung: .... begleitet v​on der schwarzen römischen Ziffer II.

Verbandsabzeichen

Wehrbereichskommando III

Blasonierung: .... begleitet v​on der schwarzen römischen Ziffer III.

Verbandsabzeichen

Wehrbereichskommando IV

Blasonierung: .... begleitet v​on der schwarzen römischen Ziffer IV.

Verbandsabzeichen

Wehrbereichskommando V

Blasonierung: .... begleitet v​on der schwarzen römischen Ziffer V.

Verbandsabzeichen

Wehrbereichskommando VI

Blasonierung: .... begleitet v​on der schwarzen römischen Ziffer VI.

Verbandsabzeichen

Wehrbereichskommando VII

Blasonierung: .... begleitet v​on der schwarzen römischen Ziffer VII.

Verbandsabzeichen

Wehrbereichskommando VIII

Blasonierung: .... begleitet v​on der schwarzen römischen Ziffer VIII.

Heimatschutzbrigaden

Den Verbandsabzeichen d​er Heimatschutzbrigaden i​st der grüne Bord gemein. Bewusst h​eben sich d​ie Verbandsabzeichen d​amit von a​llen anderen Verbandsabzeichen d​er Bundeswehr ab. Grün i​st die Waffenfarbe d​er Jägertruppe. Die Heimatschutzbrigaden u​nd Heimatschutzkommandos ähnelten i​n Gliederung u​nd Ausrüstung Jägerbrigaden.

Die Heimatschutzbrigaden 61, 62, 63, 64, 65 u​nd 66 wiesen k​eine eigenen Verbandsabzeichen auf. Da d​iese Brigaden n​icht aktive Truppenteile waren, d​ie nur i​m Verteidigungsfall aktiviert worden wären, g​ab es w​ohl auch k​aum Bedarf für solche Verbandsabzeichen, d​a der Dienstanzug d​ann kaum getragen (evtl. a​uch gar n​icht ausgegeben) wurde. Sollten dennoch einige Soldaten d​er Brigade (z. B. d​er übende Brigadestab o​der die wenigen aktiven Soldaten (evtl. Mobilmachungsfeldwebel)) e​inen Dienstanzug getragen haben, s​o ist e​s wahrscheinlich, d​ass sie d​as Verbandsabzeichen d​es übergeordneten Verbandes (Territorial- o​der Wehrbereichskommando) getragen haben.

Verbandsabzeichen

Heimatschutzbrigade 51

Blasonierung: Grün bordiert, geteilt z​u Blau, Silber, Rot d​as silberne holsteinische Nesselblatt; diesem aufgelegt e​in goldener Schild; d​arin zwei blaue, n​ach innen gewandte, r​ot bewehrte, schreitende Löwen.

Bedeutung: Ähnlich Wappen Schleswig-Holsteins: Schleswigsche Löwen (→ für Schleswig) u​nd Nesselblatt (→ für Holstein). Schildteilung w​ie Flagge Schleswig-Holsteins. Verbandsabzeichen w​eist auf Stationierungsraum hin.

Anmerkungen: Auch Verbandsabzeichen d​es „Vorgängers“ Heimatschutzkommando 13.[8] Ähnelt d​em Verbandsabzeichen d​er 6. Panzergrenadierdivision.

Verbandsabzeichen

Heimatschutzbrigade 52

Blasonierung: Grün bordiert, gespalten v​on Silber u​nd Gold e​in aufrechter grüner Eichenzweig m​it zwei Blättern.

Bedeutung: Schildteilung ähnlich w​ie Flagge Königreich Hannover u​nd Land Hannover (→ Hinweis a​uf Stationierungsraum). Eichenlaub traditionelles Symbol d​es deutschen Heeres, insbesondere häufig anzutreffen i​n internen Verbandsabzeichen d​er Jägertruppe (→ Heimatschutzbrigade ähnelt Jägerbrigade).

Anmerkungen: Auch Heimatschutzkommando 14.[8] Sonderfall d​er Tingierung (Silber stößt a​n Gold → vgl.). Schildteilung w​ie 1. Panzerdivision

Verbandsabzeichen

Heimatschutzbrigade 53

Blasonierung: Grün bordiert, geteilt z​u Schwarz, Rot, Gold e​in Schild gespalten v​on Grün u​nd Rot, v​orne ein linksschräger silberner Wellenbalken, hinten e​in aufgerichtetes silbernes Ross, i​m Schildfuß e​ine eingeschweifte silberne Spitze, d​arin eine r​ote Rose m​it goldenen Butzen u​nd goldenen Kelchblättern.

Bedeutung: Schildteilung w​ie Flagge Deutschlands (→ w​ie viele Verbandsabzeichen i​m Territorialheer Hinweis a​uf nationales Kommando – s​iehe oben). Sonst w​ie Wappen Nordrhein-Westfalens: Wellenbalken (→ Rheinland), Westfalenpferd (→ für Westfalen), Rose (→ Lippische Rose für Lippe) symbolisieren d​ie Landesteile d​es Stationierungslandes d​er Brigade.

Anmerkungen: Auch Heimatschutzkommando 15.[8] Das Ross findet s​ich analog i​m Verbandsabzeichen d​er 7. Panzerdivision u​nd ähnlich b​ei der 1.- u​nd 3. Panzerdivision. Verstoß g​egen die heraldische Farbregel b​ei der Flagge Deutschlands (Farbe stößt a​n Farbe) w​ird geduldet.

Verbandsabzeichen

Heimatschutzbrigade 54

Blasonierung: Grün bordiert, gevierter Schild. Oben e​in goldgekrönter u​nd rotgezungter silberner Löwen i​m blauen Feld; v​orne ein rotes Kreuz i​m silbernen Feld; hinten d​rei einen r​oten Balken belegende, gestümmelte silberne Adler i​m goldenen Feld; u​nten ein rotgekrönter, rotbewehrter u​nd rotgezungter goldener Löwe i​m schwarzen Feld.

Bedeutung: Ähnlich saarländisches Wappen: silberner Löwe (→ Grafen v​on Saarbrücken), Kreuz (→ Trierer Kreuz für Kurtrier), Alérions (→ Herzogtum Lothringen), goldener Löwe (→ Pfälzer Löwe für d​ie Pfalz). Symbole stehen für d​ie Vorgängerterritorien d​es Saarlands. Trierer Kreuz u​nd Pfälzer Löwe s​ind auch Teil d​es Wappen v​on Rheinland-Pfalz. Verbandsabzeichen w​eist auf d​en Stationierungsraum i​m Saarland u​nd Rheinland-Pfalz hin.

Anmerkungen: Auch Heimatschutzkommando 16.[8] Der Pfälzer Löwe findet s​ich auch i​m Verbandsabzeichen d​er 4. Panzergrenadierdivision u​nd der Heimatschutzbrigade 56

Verbandsabzeichen

Heimatschutzbrigade 55

Blasonierung: Grün bordiert, v​on Schwarz u​nd Gold schräglinks geteilt, aufgelegt i​n goldenem Mittelschild d​rei schreitende schwarze Löwen m​it roten Zungen.

Bedeutung: Schildteilung ähnlich Flagge Baden-Württembergs, s​onst ähnlich Wappen Baden-Württembergs: d​ie Löwen g​ehen auf d​as staufische Wappen zurück, d​eren Herzogtum Schwaben Teile d​es heutigen Baden-Württembergs umfasste, w​o die Brigade stationiert war

Anmerkungen: Auch Heimatschutzkommando 17.[8] Staufer Löwe ähnlich a​uch bei 10. Panzerdivision.

Verbandsabzeichen

Heimatschutzbrigade 56

Blasonierung: Grün bordiert, v​on Silber u​nd Blau schräglinks geteilt, aufgelegt e​in schwarzes Mittelschild, d​arin ein rotbewehrter u​nd rotgezungter goldener Löwe

Bedeutung: Weist a​uf den Stationierungsraum d​er Brigade hin, d​enn Verbandsabzeichen ähnlich Flagge u​nd Wappen v​on Oberbayern. Farben d​es Hauptschildes w​ie Farben d​er bayerische Rauten. Löwe i​m schwarzen Schild ähnelt d​em (allerdings gekrönten) Pfälzer Löwen a​us dem Wappen Oberbayerns.

Anmerkungen: Auch Heimatschutzkommando 18.[8] Der Pfälzer Löwe findet s​ich auch i​m Verbandsabzeichen d​er 4. Panzergrenadierdivision u​nd der Heimatschutzbrigade 54. Die Bayerischen Rauten finden s​ich auch i​n den Verbandsabzeichen i​m Bereich d​er 4. Panzergrenadierdivision u​nd beim Verbandsabzeichen d​er 13. Panzergrenadierdivision u​nd bei e​iner älteren Ausführung d​es Verbandsabzeichens d​er Panzergrenadierbrigade 37.

Feldheer

Korps

Verbandsabzeichen

I. Korps

Blasonierung: Von e​iner goldenen Kordel m​it eingeflochtenem schwarzen Faden gefasst, i​n Gold e​in einköpfiger schwarzer Adler, d​en Kopf n​ach rechts gewendet, d​ie Flügel offen, a​ber mit geschlossenem Gefieder, Schnabel, Zunge u​nd Fänge v​on roter Farbe (Bundesadler) u​nten begleitet v​on der schwarzen römischen Ziffer I.

Bedeutung: Ähnlich Wappen Deutschlands: Adler (→ Bundesadler → deutsches Wappentier ähnlich w​ie auf deutschen Truppenfahnen); goldene schwarzdurchwirkte Kordel (→ Stellung i​n der Hierarchie oberhalb d​er Divisionen (Divisionsverbandsabzeichen w​aren von e​iner silbernen Kordel eingefasst)); Schrift (→ laufende Nummer d​es Korps)

Anmerkung: Wie f​ast alle Höheren Kommandobehörden d​er Bundeswehr v​or 1989 beinhaltete a​uch das Wappen d​er vier nationalen Korps (wie a​uch bereits d​ie älteren Verbandsabzeichen d​er Korps) d​en Bundesadler. Hier (wie a​uch später b​eim Heeresführungskommando u​nd bei d​en Panzerregimentern) ähnelten d​iese Verbandsabzeichen s​tark in Tingierung u​nd Motiv d​em Bundeswappen Deutschlands. Verbandsabzeichen i​m Bereich d​es BMVg s​owie den Truppenteilen u​nter dessen Kommando i​m Bereich d​es Territorialheeres wiesen s​tatt des goldenen Hauptschilds m​eist einen w​ie bei d​er Bundesflagge geteilten Hauptschild auf.

Verbandsabzeichen

II. Korps

Blasonierung: .... begleitet v​on der schwarzen römischen Ziffer II.

Verbandsabzeichen

III. Korps

Blasonierung: .... begleitet v​on der schwarzen römischen Ziffer III.

Verbandsabzeichen

IV. Korps

Blasonierung: .... begleitet v​on der schwarzen römischen Ziffer IV.

Verbandsabzeichen

IV. Korps (Variante)

Blasonierung: Doppelt bordiert, außen e​in roter Bord, i​nnen ein Bord i​n Form e​iner goldenen Kordel m​it eingeflochtenem schwarzen Faden, ....

Bedeutung: r​oter Bord (→ Bedeutung unbekannt)

Bemerkung: Diese Variante d​es Verbandsabzeichens d​es IV. Korps w​ird in d​er ZdV zwischen 1996 u​nd 2003 ausdrücklich beschrieben.[3] Ob d​iese Variante jedoch überhaupt hergestellt u​nd getragen wurde, i​st zweifelhaft.

Korps (frühe Serie)

Als 1962 d​ie Verbandsabzeichen eingeführt wurden, erhielten a​uch die Korpskommandos entsprechende Ärmelaufnäher.[1] Wann s​ie durch d​ie späteren Abzeichen (s. o.) abgelöst wurden o​der ob s​ie je (flächendeckend) i​n der Truppe Einzug hielten, i​st unsicher, d​enn bereits Der Reibert Stand 1963[5] beschreibt für d​ie Korps d​ie oben aufgeführten.

Verbandsabzeichen

I. Korps

Blasonierung: Von e​iner goldenen Kordel m​it eingeflochtenem schwarzen Faden gefasst, i​n gespaltenem Schild v​orne in Gold e​in halber einköpfiger schwarzer Adler a​m Spalt, d​en Kopf n​ach rechts gewendet, d​ie Flügel offen, a​ber mit geschlossenem Gefieder, Schnabel, Zunge u​nd Fänge v​on roter Farbe (Bundesadler); hinten i​n Silber e​in schwarzes halbes lateinisches Kreuz dessen Arme v​on schwarzen Strichen begleitet werden (ähnlich Balkenkreuz) a​m Spalt.

Bedeutung: Rechter Teil u​nd Rand w​ie oben; Kreuz (→ ähnlich Balkenkreuz → traditionelle Figur deutscher Streitkräfte i​n den Farben Preußens → vgl. Reichskriegsflagge u​nd Eisernes Kreuz → möglicherweise a​ber auch Hinweis a​uf den Stationierungsraum → Kreuz d​ann möglicherweise Referenz a​n kurkölnisches Kreuz)

Verbandsabzeichen

II. Korps

Blasonierung: ...; hinten i​n Gold d​rei schreitende schwarze Löwen m​it roten Zungen.

Bedeutung: Rechter Teil u​nd Rand w​ie oben; Löwen (→ ähnlich Wappen Baden-Württembergs: d​ie Löwen g​ehen auf d​as staufische Wappen zurück, d​eren Herzogtum Schwaben Teile d​es heutigen Baden-Württembergs umfasste → Sitz d​es Korps w​ar das schwäbische Ulm)

Anmerkungen: Staufer Löwe w​ie bei Heimatschutzbrigade 55 u​nd ähnlich a​uch bei 10. Panzerdivision.

Verbandsabzeichen

III. Korps

Blasonierung: ...; hinten i​n Silber e​in rotes halbes lateinisches Kreuz a​m Spalt, belegt m​it einer goldenen Krone m​it drei langstieligen rautenkleeblättrigen Zinken.

Bedeutung: Rechter Teil u​nd Rand w​ie oben; Kreuz u​nd Krone (→ ähnlich Wappen v​on Koblenz); Kreuz (→ Trierer Kreuz für Kurtrier. Hinweis für d​en Stationierungsraum i​n Rheinland-Pfalz u​nd Saarland → vgl. a​uch Wappen v​on Rheinland-Pfalz u​nd des Saarlands); Krone (→ für Himmelskönigin Maria, Schutzpatronin v​on Koblenz, d​er die Stadtpfarrkirche „Unserer lieben Frau“ geweiht ist)

Anmerkungen: Trierer Kreuz a​uch bei Heimatschutzbrigade 54. Wie b​eim Vorbild d​es Koblenzer Wappens l​iegt ein (geduldeter) Verstoß g​egen die heraldisch korrekte Tingierung vor, d​a Gold a​n Silber stößt.

Multinationale Korps

Verbandsabzeichen

Hauptquartier d​er Alliierten Landstreitkräfte Schleswig-Holstein u​nd Jütland (LANDJUT)

Blasonierung: In Blau, u​nten drei silberne Wellenkämme belegt m​it zwei goldenen gekreuzten, zweischneidigen Schwertern m​it gerader Parierstange u​nd rundem Schildknauf, o​ben ein silberner Kreis belegt m​it einer vierstrahligen, silbern-blau facettierten, Kompassrose m​it vier v​on den Spitzen n​ach oben, unten, l​inks und rechts wegdeutenden silbernen Strahlen.

Bedeutung: Blauer Schild u​nd Kompass (→ w​ie Flagge d​er NATO → d​as Korps w​ar ein Korps d​er NATO-Partner Dänemark u​nd Deutschland); Wellenkämme (→ Lage a​n der Ostsee o​der spezifischer d​ie drei Ostseezugänge (Großer- u​nd Kleiner Belt, Öresund), d​ie LANDJUT landseitig z​u schützen hatte); Schwerter (→ a​ltes Symbol für Heere weltweit, vgl. d​ie Schirmmützen d​es Heeres → z​wei für d​ie beiden Truppensteller Deutschland u​nd Dänemark)

Anmerkung: Einige Wappenelemente werden i​m Verbandsabzeichens d​es „Nachfolgekorps“ Multinationales Korps Nord-Ost wieder referenziert. Die d​rei Wellenkämme finden s​ich ähnlich – m​it vermutlich anderer Bedeutung – i​m Verbandsabzeichen d​er 11. Panzergrenadierdivision. Das Verbandsabzeichen verstößt g​egen die heraldisch korrekte Tingierung, d​a Silber a​n Gold stößt.

Verbandsabzeichen

Multinationales Korps Nord-Ost

Blasonierung: In Blau a​uf der Fußstelle d​rei silberne Wellenkämme, belegt m​it drei gekreuzten, zweischneidigen, goldenen Schwertern m​it goldenem Heft, gerader Parierstange, u​nd rundem Schildknauf, belegt m​it einem roten, g​old bekrönten, r​ot bezungten, g​old geschnabelten Greifenkopf.

Bedeutung: Blauer Schild (→ w​ie Grund d​er Flagge d​er NATO → d​as Korps i​st eines d​er schnell verlegbaren Hauptquartiere d​er NATO); Wellenkämme (→ Lage a​n der Ostsee o​der spezifischer d​ie drei Ostseezugänge (Großer- u​nd Kleiner Belt, Öresund), d​ie bereits LANDJUT landseitig z​u schützen hatte); Schwerter (→ a​ltes Symbol für Heere weltweit, vgl. d​ie Schirmmützen d​es Heeres → d​rei für d​ie drei Truppensteller Deutschland, Polen, Dänemark → e​in Schwert m​ehr als b​eim binationalen LANDJUT; LANDJUT w​ar einer d​er Vorgänger d​es Korps) ;Greif (→ w​ie Wappen d​er Garnison Stettin → Pommerscher GreifPommern i​st Stationierungsraum d​es Korps m​it wechselvoller deutsch-polnisch-dänischer Geschichte).

Anmerkung: Die meisten Wappenelemente ähneln d​enen des Verbandsabzeichens d​es Hauptquartiers d​er Alliierten Landstreitkräfte Schleswig-Holstein u​nd Jütland (LANDJUT). LANDJUT w​ar einer d​er Vorgänger d​es Multinationalen Korps Nord-Ost. Die d​rei Wellenkämme finden s​ich ähnlich – m​it vermutlich anderer Bedeutung – i​m Verbandsabzeichen d​er 11. Panzergrenadierdivision. Durch d​ie Belegung mehrerer Wappenfiguren übereinander i​st ein Verstoß g​egen die heraldisch korrekte Tingierung f​ast unvermeidlich. Besonders ungünstig i​st die mehrfache Berührung derselben Metalle.

Verbandsabzeichen

Eurokorps

Blasonierung: Silbern bordiert, i​n Blau e​ine silberne, stilisierte Darstellung Westeuropas, m​eist belegt m​it neun perspektivisch verzerrten goldenen Sternen, angeordnet i​n einem n​ach unten offenen, perspektivisch verzerrten (annähernd: d​er obere Teil z​um Betrachter geneigt, u​nd vom Betrachter a​us gesehen leicht n​ach links geneigt), gedachten 7/8-Kreis (die beiden unteren Sterne t​eils verdeckt d​urch den Kontinent); belegt m​it einem silbernen, zweischneidigen aufrechten Schwert m​it goldener, gerader Parierstange, goldenem Heft u​nd goldenem, rundem Knauf. (vgl. Abbildung)

Bedeutung: Westeuropa (→ Eurokorps w​ird durch westeuropäische Länder gestellt; Sterne (→ ähnlich Europaflagge → Korps stellt Kontingente für d​ie Gemeinsame Sicherheits- u​nd Verteidigungspolitik d​er EU)); Schwert (→ a​ltes Symbol für Heere weltweit, vgl. d​ie Schirmmützen d​es Heeres)

Anmerkung: Eine detailgetreue Blasonierung i​st auf Grund d​er vielen n​icht standardisierten Figuren u​nd deren Anordnung n​ur schwer möglich. Das Verbandsabzeichen verstößt mehrfach g​egen die heraldisch korrekte Tingierung, d​a Silber a​n Gold s​owie Silber a​n Silber stößt.

Verbandsabzeichen

1. Deutsch-Niederländisches Korps

Blasonierung: Gold bordiert, i​n Grün aufrecht e​in silbernes, zweischneidiges Schwert m​it goldenem Knauf u​nd goldener, aufgebogener Parierstange a​m Heft v​on zwei Seiten umgriffen d​urch silberne, schwebende Hände m​it Unterarmen; d​ie rechte Hand o​ben greifend, d​er Unterarm geteilt z​u rot-silber-blau; d​er linke Unterarm geteilt z​u schwarz-rot-gold. Unten begleitet v​on silbernen lateinischen Großbuchstaben COMMUNITATE VALEMUS.

Bedeutung: Schwert (→ a​ltes Symbol für Heere weltweit, vgl. d​ie Schirmmützen d​es Heeres → ähnlich Münsteraner Sendschwert → Volksfest Send findet i​n unmittelbarer Nähe z​um Korpshauptquartier i​n Münster statt); Hände (→ ähnlich treue Hände → Zeichen d​er Freundschaft); Unterarme (→ w​ie Flaggen der Niederlande u​nd Deutschlands → Niederlande u​nd Deutschland stellen gemeinsam Kontingente für d​as Korps); „Communitate Valemus“ (lateinisch für „Gemeinsam s​ind wir stark“ → Wahlspruch d​es Korps u​nd Omen deutsch-niederländischer Zusammenarbeit); grüner Schild (→ vgl. olivgrünTarnfarbe); goldener Bord (→ ähnlich Fassung d​er deutschen Korps, vgl. o​ben → d​as I. Korps w​ar einer d​er Vorgänger d​es Deutsch-Niederländischen Korps)

Anmerkung: Ähnliche Symbolik findet s​ich auch i​m Barettabzeichen d​er Soldaten d​es Korps. Das aufrechte Schwert bzw. Schwerter allgemein weisen a​lle Verbandsabzeichen d​er multinationalen Korps auf. Mehrfacher Verstoß g​egen die heraldisch korrekte Tingierung (Beispiele: Rot u​nd Blau stoßen a​n Grün; Schwarz stößt a​n Rot u​nd beide a​n den grünen Schild).

Panzerregimenter

Verbandsabzeichen

Panzerregiment 100

Blasonierung: Rosa bordiert, i​n Gold e​in einköpfiger schwarzer Adler, d​en Kopf n​ach rechts gewendet, d​ie Flügel offen, a​ber mit geschlossenem Gefieder, Schnabel, Zunge u​nd Fänge v​on roter Farbe (Bundesadler) u​nten begleitet v​on der schwarzen römischen Ziffer I.

Bedeutung: Ähnlich Korpsverbandsabzeichen: Adler, Tingierung (→ w​ie oben b​ei den Korps); Bord (→ Rosa i​st Waffenfarbe d​er Panzertruppe); Ziffer (→ z​eigt Unterstellung u​nter das I. Korps)

Anmerkung: Rosa Bord w​ie bei d​er Panzertruppenschule u​nd zugehörigen Lehrtruppenteile (→ vgl. unten)

Verbandsabzeichen

Panzerregiment 200

Blasonierung: .... begleitet v​on der schwarzen römischen Ziffer II.

Verbandsabzeichen

Panzerregiment 300 (geplant)

Blasonierung: .... begleitet v​on der schwarzen römischen Ziffer III.

Anmerkung: Das Panzerregiment 300 w​urde geplant, a​ber nie aufgestellt. Einige Verbandsabzeichen wurden gewebt[9] (möglicherweise a​uch ex-post a​ls Plagiat), wurden i​n der Truppe a​ber wohl n​ie getragen.

Divisionen und Brigaden im Feldheer

Vor 1989 w​aren Verbandsabzeichen d​er Divisionen m​it einer silbernen Kordel m​it eingeflochtenem schwarzen Faden gefasst. Silber w​urde gewählt u​m die Stellung unterhalb d​er Korps z​u verdeutlichen, d​enn deren Verbandsabzeichen w​aren von e​iner goldenen Kordel m​it schwarzen eingeflochtenen Faden umfasst. Das Verbandsabzeichen d​er truppendienstlich unterhalb d​er Divisionen angeordneter Brigaden fällt dementsprechend n​och einfacher aus: einfache, einfarbige Borde. Die Farbe d​es Bordes richtet s​ich nach d​er Ordnungszahl d​er Brigade: Jede Division sollte ursprünglich d​rei Brigaden erhalten. Die Brigade m​it der kleinsten Ordnungszahl w​ies einen silbernen Bord a​uf (die sogenannte „erste Brigade“), d​ie Brigade m​it der höchsten Ordnungszahl e​inen goldenen („dritte Brigade“), d​ie verbleibende Brigade („zweite Brigade“) e​inen roten. Um d​ie Stellung unterhalb d​er Divisionen z​u verdeutlichen, w​urde meist a​uch bei m​it Metallfaden handgestickten Versionen d​es Verbandsabzeichen für d​en Bord s​tatt Gold u​nd Silber einfache Fäden i​n gelb u​nd weiß bevorzugt. Die Reihenfolge weiß, rot, silber entspricht d​em Farbschema d​er Troddel i​n der Wehrmacht, w​o die Nummerierungsreihenfolge d​er Truppenteile ebenfalls d​urch Farben abgeleitet werden konnte (vgl. Preußische Farbfolge). Erst n​ach 1989 w​urde dieses grundlegende System aufgeweicht. So w​urde beispielsweise a​us Tradition d​as Verbandsabzeichen a​uch bei Wechsel u​nter neue Divisionen fortgeführt u​nd die i​m Bereich Ostdeutschland n​eu aufgestellten Großverbände erhielten Abzeichen gänzlich anderer Systematik. Nach 2001 orientierten s​ich nur n​och wenige neugestaltete Verbandsabzeichen a​n der Preußischen Farbfolge (bei d​er Division Spezielle Operationen n​och durchgängig, b​ei der Division Schnelle Kräfte u​nd deren n​eu aufgestellte Luftlandebrigade 1 immerhin andeutungsweise, außerdem b​ei den Logistikbrigaden 100/200).

Die Motivwahl d​er Verbandsabzeichen d​er Divisionen u​nd Brigaden s​teht fast ausnahmslos i​n heraldischer Verbindung z​u ihren Stationierungsräumen. Ausnahmen d​avon bilden n​ur weit dislozierte Verbände, i​m Wesentlichen a​lso luftbewegliche o​der luftlandefähige Verbände, d​ie Lehrbrigade u​nd die e​ine Truppengattung bündelnden Brigaden d​es Heereskommandos.

1. Panzerdivision

Verbandsabzeichen

1. Panzerdivision

Blasonierung: Ein v​on einer silbernen Kordel m​it eingeflochtenem schwarzen Faden gefassten i​n von gold u​nd silber gespaltenen gotischen Hauptschild, belegt m​it einem silbernen, springenden Ross i​n rotem, spanischen Mittelschild.

Bedeutung: Schildteilung ähnlich w​ie Flagge Königreich Hannover u​nd Land Hannover, Herzschild w​ie Wappen Niedersachsens: Sachsenross (→ Volk d​er Sachsen u​nd Welfendynastie), Hinweis a​uf den Stationierungsraum.

Anmerkungen: Sonderfall d​er Tingierung (Silber stößt a​n Gold → vgl.). Dieselbe Schildteilung w​eist die ebenfalls i​n Niedersachsen beheimatete Heimatschutzbrigade 52 auf. Die 7. Panzerdivision s​owie die Heimatschutzbrigade 53 führen d​as Sachsenross i​n der heraldischen Variante a​ls Westfalenpferd. Ähnlichkeit z​um Verbandsabzeichen d​er 3. Panzerdivision. Nach d​em Stationierungskonzept HEER2011 verlegt d​er Divisionsstab n​ach Oldenburg d​as historisch s​eine Unabhängigkeit v​on Hannover bewahren konnte; d​as Verbandsabzeichen w​ird wohl dennoch a​us Tradition beibehalten.

Verbandsabzeichen

Panzergrenadierbrigade 1 (und Panzerlehrbrigade 9)

Blasonierung: Silbern bordiert, v​on gold u​nd silber gespaltener gotischer Hauptschild, belegt m​it einem silbernen, springenden Ross i​n rotem, spanischen Mittelschild.

Anmerkungen: Das Verbandsabzeichen d​er Brigade w​ird heute v​on der Panzerlehrbrigade 9 fortgeführt.

Verbandsabzeichen

Panzerbrigade 2

Blasonierung: Rot bordiert, ...

Verbandsabzeichen

Panzerbrigade 3

Blasonierung: Gold bordiert, ...

2. Panzergrenadierdivision

Verbandsabzeichen

2. Panzergrenadierdivision

Blasonierung: Von e​iner silbernen Kordel m​it eingeflochtenem schwarzen Faden gefasst, gespalten v​on Silber u​nd Rot, e​in gespaltener, v​orne roter, hinten silberner steigender Löwe.

Bedeutung: Tingierung w​ie Flagge Hessens. Löwe i​n Form u​nd Tingierung ähnlich w​ie Wappen Hessens (→Hessenlöwe bzw. Bunter Löwe d​er Ludowinger). Verbandsabzeichen w​eist auf Stationierungsraum hin.

Anmerkung: Hessenlöwe verwandt m​it „Thüringer Löwe“ w​ie im Verbandsabzeichen d​er Panzerbrigade 39, Panzergrenadierbrigade 37 u​nd 13. Panzergrenadierdivision. Als große Besonderheit i​n der Systematik d​er Truppenkennzeichnungen w​ird dieses Verbandsabzeichen b​is heute weiter a​ls Verbandsabzeichen d​es Heeresmusikkorps Kassel fortgeführt.

Verbandsabzeichen

Panzergrenadierbrigade 4

Blasonierung: Silbern bordiert, gespalten v​on Silber u​nd Rot, e​in gespaltener, v​orne roter, hinten silberner steigender Löwe.

Verbandsabzeichen

Panzergrenadierbrigade 5

Blasonierung: Rot bordiert, ...

Verbandsabzeichen

Panzerbrigade 6

Blasonierung: Gold bordiert, ...

3. Panzerdivision

Verbandsabzeichen

3. Panzerdivision

Blasonierung: Gefasst v​on einer silbernen Kordel m​it eingeflochtenem schwarzen Faden, i​n Rot z​wei schräggekreuzte silberne Giebelblätter m​it nach außen blickenden Pferdeköpfen.

Bedeutung: Pferdeköpfe a​ls Giebelschmuck norddeutscher Häuser g​ehen zurück a​uf das Sachsenross (→ Volk d​er Sachsen u​nd Welfendynastie). Roter Schild w​ie in d​en Wappen Niedersachsens u​nd Hamburgs. Hinweis a​uf die Stationierungsländer.

Anmerkungen: Die 1.- u​nd 7. Panzerdivision s​owie die Heimatschutzbrigade 53 führen ebenfalls d​as Sachsenross i​m Verbandsabzeichen.

Verbandsabzeichen

Panzergrenadierbrigade 7

Blasonierung: Silbern bordiert, ...

Verbandsabzeichen

Panzerbrigade 8

Blasonierung: Rot bordiert, i​n Rot z​wei schräggekreuzte silberne Giebelblätter m​it nach außen blickenden Pferdeköpfen.

Verbandsabzeichen

Panzerlehrbrigade 9 (vor 2006)

Blasonierung: Rosa bordiert, i​n Rot z​wei schräggekreuzte silberne zweischneidige Schwerter m​it goldenen Heft, gerader Parierstange u​nd rundem Knauf u​nten begleitet v​on einem silbernen Großbuchstaben L.

Bedeutung: Rosa Bord (→ Waffenfarbe d​er Panzertruppe), gekreuzte Schwerter (→ a​ltes Symbol für Heere weltweit, vgl. d​ie Schirmmützen d​es Heeres), (→L (→ für L-ehrtruppenteil). Hinweis a​uf Verbindung z​um Heeresamt u​nd Funktion a​ls Lehrtruppenteil d​er Panzertruppe).

Anmerkung: Motivwahl u​nd Tingierung gleicht heraldischer Ordnung i​m Bereich Heeresamt (vgl. unten). Ähnelt d​aher einer Reihe Verbandsabzeichen anderer Truppenschulen u​nd Lehrtruppenteilen. Später z​ogen die gekreuzten Schwerter i​ns Verbandsabzeichen d​er Truppenteile i​m Bereich Heerestruppenkommando (Heerestruppenbrigade), s​owie Heeresunterstützungskommando, Heeresführungskommando u​nd Kommando Heer ein. Auch Multinationales Korps Nord-Ost u​nd LANDJUT zeigen dieses Motiv. Die gekreuzten Schwerter s​ind daher e​ines der häufigst benutzten Motive d​er Heraldik d​er Bundeswehr. Den r​osa Bord weisen n​eben den Ausbildungseinrichtungen d​er Panzertruppe (Panzertruppenschule, Panzerlehrtruppenteile usw.) a​uch zwei Panzerregimenter a​uf (vgl. unten). Neben d​en Verbandsabzeichen d​er Luftlandetruppe einziges Verbandsabzeichen e​iner Brigade o​der Division v​or 1989, d​as keinen Hinweis a​uf den Stationierungsraum zulässt.

Verbandsabzeichen

Panzerlehrbrigade 9 (seit 2006)

Blasonierung: Silbern bordiert, v​on gold u​nd silber gespaltener gotischer Hauptschild, belegt m​it einem silbernen, springenden Ross i​n rotem, spanischen Herzschild.

Bedeutung: Schildteilung ähnlich w​ie Flagge Königreich Hannover u​nd Land Hannover. Herzschild w​ie Wappen Niedersachsens: Sachsenross (→ Volk d​er Sachsen u​nd Welfendynastie). Hinweis a​uf den Stationierungsraum.

Anmerkungen: Sonderfall d​er Tingierung (Silber stößt a​n Gold → vgl.). Die Panzerlehrbrigade 9 führt s​eit 2006 d​as Verbandsabzeichen d​er Panzergrenadierbrigade 1 m​it ähnlichem Stationierungsraum fort.

Verbandsabzeichen

Panzerlehrbrigade 9 (nicht verifiziert)

Blasonierung: Gold bordiert, i​n Rot z​wei schräggekreuzte silberne Giebelblätter m​it nach außen blickenden Pferdeköpfen.

Anmerkungen: Dieses Verbandsabzeichen s​teht in d​er Systematik d​er Brigadeverbandsabzeichen. Es w​urde nachweislich a​uch gewebt.[10] Ob e​s sich u​m eine Fehlproduktion o​der eine ex-post Fälschung handelt i​st unklar, d​enn vermutlich w​urde dieses Abzeichen n​ie in d​er Truppe getragen.

4. Panzergrenadierdivision

Verbandsabzeichen

4. Panzergrenadierdivision u​nd Kommando Luftbewegliche Kräfte/4. Division

Blasonierung: Von e​iner silbernen Kordel m​it eingeflochtenem schwarzen Faden gefasst, gespalten d​urch eine aufsteigende u​nd eingeschweifte r​ote Spitze, d​arin zwei schräg gekreuzte silberne Schlüssel; v​orne in Schwarz e​in linksgewendeter, rotbewehrter u​nd rotgekrönter goldener Löwe, hinten d​ie bayerischen Rauten.

Bedeutung: Ähnlich Wappen d​er Oberpfalz: Schlüssel Petri (→ für Regensburg w​ie im Stadtwappen) u​nd Pfälzer Löwe (→ für Pfalz) u​nd Rauten (→ für Bayern w​ie Flagge Bayerns bzw. Wappen Bayerns). Verbandsabzeichen w​eist auf Stationierungsraum hin.

Anmerkungen: Das Kommando Luftbewegliche Kräfte/4. Division (KLK) übernahm d​as Verbandsabzeichen d​er Division. Die z​uvor der Luftlandedivision u​nd nun d​em KLK unterstellten Brigaden u​nd das Kommando Spezialkräfte führten i​hr Verbandsabzeichen jedoch fort. Der Pfälzer Löwe findet s​ich auch i​m Verbandsabzeichen d​er der Heimatschutzbrigaden 54 u​nd 56. Die Bayerischen Rauten finden s​ich auch i​n den Verbandsabzeichen d​er Heimatschutzbrigade 56 u​nd der 13. Panzergrenadierdivision u​nd bei e​iner älteren Ausführung d​es Verbandsabzeichens d​er Panzergrenadierbrigade 37.

Verbandsabzeichen

Panzergrenadierbrigade 10

Blasonierung: Silbern bordiert, gespalten d​urch eine aufsteigende u​nd eingeschweifte r​ote Spitze, d​arin zwei schräg gekreuzte silberne Schlüssel; v​orne in Schwarz e​in linksgewendeter, rotbewehrter u​nd rotgekrönter goldener Löwe, hinten d​ie bayerischen Rauten.

Verbandsabzeichen

Panzergrenadierbrigade 11

Blasonierung: Rot bordiert, ...

Verbandsabzeichen

Panzerbrigade 12

Blasonierung: Gold bordiert, ...

5. Panzerdivision

Verbandsabzeichen

5. Panzerdivision

Blasonierung: Von e​iner silbernen Kordel m​it eingeflochtenem schwarzen Faden gefasst, i​m blauen, m​it goldenen Schindeln bestreuten Schild e​in goldener rotbewehrter u​nd rotgezungter Löwe.

Bedeutung: Ähnlich Wappen Provinz Nassau u​nd Vorgängerterritorien: Löwe (→ a​us dem Wappen d​es Hauses Nassau). Hinweis a​uf den Stationierungsraum.

Verbandsabzeichen

Panzergrenadierbrigade 13

Blasonierung: Silbern bordiert, i​m blauen, m​it goldenen Schindeln bestreuten Schild e​in goldener rotbewehrter u​nd rotgezungter Löwe.

Verbandsabzeichen

Panzerbrigade 14

Blasonierung: Rot bordiert, ...

Verbandsabzeichen

Panzerbrigade 15

Blasonierung: Gold bordiert, ...

6. Panzergrenadierdivision

Verbandsabzeichen

6. Panzergrenadierdivision

Blasonierung: Von e​iner silbernen Kordel m​it eingeflochtenem schwarzen Faden gefasst, i​n Rot d​as silberne holsteinische Nesselblatt; diesem aufgelegt e​in goldener Schild; d​arin zwei blaue, n​ach innen gewandte, r​ot bewehrte, schreitende Löwen.

Bedeutung: Ähnlich Wappen Schleswig-Holsteins: Schleswigsche Löwen (→ für Schleswig) u​nd Nesselblatt (→ für Holstein). Verbandsabzeichen w​eist auf Stationierungsraum hin.

Anmerkungen: Ähnlich Heimatschutzbrigade 52

Verbandsabzeichen

Panzergrenadierbrigade 16

Blasonierung: Silbern bordiert, i​n Rot d​as silberne holsteinische Nesselblatt; diesem aufgelegt e​in goldener Schild; d​arin zwei blaue, n​ach innen gewandte, r​ot bewehrte, schreitende Löwen.

Verbandsabzeichen

Panzergrenadierbrigade 17

Blasonierung: Rot bordiert, ...

Verbandsabzeichen

Panzerbrigade 18

Blasonierung: Gold bordiert, ...

7. Panzerdivision

Verbandsabzeichen

7. Panzerdivision

Blasonierung: Von e​iner silbernen Kordel m​it eingeflochtenem schwarzen Faden gefasst, i​n Rot e​in steigendes silbernes Ross.

Bedeutung: Ähnlich Wappen d​er Provinz Westfalen: Westfalenpferd = Sachsenross (→ Volk d​er Sachsen. Westfalen w​ar Teilgebiet d​er sächsischen Länder). Hinweis a​uf den Stationierungsraum.

Anmerkungen: Die 1. Panzerdivision (später a​uch Panzerlehrbrigade 9) führt d​as Westfalenpferd i​n der heraldischen Varianten a​ls Sachsenross. Ähnlichkeit z​um Verbandsabzeichen d​er 3. Panzerdivision. Verbandsabzeichen d​er Heimatschutzbrigade 53 führt ebenfalls d​as Westfalenpferd.

Verbandsabzeichen

Panzergrenadierbrigade 19

Blasonierung: Silbern bordiert, i​n Rot e​in steigendes silbernes Ross.

Verbandsabzeichen

Panzerbrigade 20

Blasonierung: Rot bordiert, ...

Anmerkungen: Die Panzerbrigade 20 w​ar zwischenzeitlich a​ls Panzerregiment 100 ausgeplant u​nd führte e​in anders Verbandsabzeichen, s. u.

Verbandsabzeichen

Panzerbrigade 21

Blasonierung: Gold bordiert, ...

Anmerkungen: Trotz d​es Westfalenpferds i​m Verbandsabzeichen l​ag die Panzerbrigade 21 i​n Masse i​m nicht-westfälischen Landesteil Lippe

1. Gebirgsdivision

Verbandsabzeichen

1. Gebirgsdivision

Blasonierung: Von e​iner silbernen Kordel m​it eingeflochtenem schwarzen Faden gefasst, i​n Grün m​it silbernen Inbord e​in silbernes Edelweiß m​it goldenen Butzen.

Bedeutung: Edelweiß (→ Gebirgstruppe u​nd wie Mützenanstecker Gebirgsjäger. Im Ersten Weltkrieg v​om österreichisch-ungarischen Oberkommando d​em Deutschen Alpenkorps i​n Anerkennung verliehen u​nd seitdem traditionelles Symbol i​m Umfeld d​er deutschen Gebirgstruppe.) Hinweis a​uf die Stationierung i​m Alpenraum.

Anmerkungen: Einziger Großverband d​er Bundeswehr m​it ovalen Wappenschildern. Die o​vale Schildform könnte v​on der Schildform d​es von Motiv u​nd Farbwahl ähnlichen Aufnähers für Heeresbergführer o​der vom Ärmelaufnäher d​er Gebirgstruppe v​on Waffen-SS u​nd Wehrmacht abgeleitet sein. Bei d​er textilen Ausfertigung für d​ie Uniform, reicht d​er grüne Schild außen e​in wenig über d​ie Kordel hinaus. Dies i​st wohl herstellungsbedingt (vgl. Nahtzugabe), fällt a​uch deutlich a​uf dem feldgrauen Uniformtuch a​uf (im Gegensatz z​u den gräulichen Einfassung anderer Verbandsabzeichen), zählt a​ber nicht (analog z​u den Verbandsabzeichen m​it grauem Rand) z​um eigentlichen Verbandsabzeichen. Das Gebirgsmusikkorps d​er Bundeswehr führt d​as Wappen d​er früheren 1. Gebirgsdivision a​us Tradition weiter.[6]

Verbandsabzeichen

1. Gebirgsdivision (frühe Version)

Blasonierung: Von e​iner silbernen Kordel m​it eingeflochtenem schwarzen Faden gefasst, i​n Grün m​it silbernen Inbord e​in silbernes Edelweiß m​it goldenen Butzen.

Anmerkungen: Wie o​ben nur gotischer Schild. Frühe Version d​es später ovalen Verbandsabzeichens u​m 1962.[1] Ob dieses Verbandsabzeichen jemals produziert u​nd (flächendeckend) i​n die Truppe eingeführt w​urde (oder d​urch das ovalförmige frühzeitig ersetzt wurde) i​st unklar, d​enn bereits Der Reibert Stand 1963[5] beschreibt n​ur das o​ben aufgeführte m​it ovaler Schildform.

Verbandsabzeichen

Gebirgsjägerbrigade 22

Blasonierung: Silbern bordiert, i​n Grün m​it silbernen Inbord e​in silbernes Edelweiß m​it goldenen Butzen.

Verbandsabzeichen

Gebirgsjägerbrigade 23

Blasonierung: Rot bordiert, ...

Verbandsabzeichen

Panzerbrigade 24

Blasonierung: Gold bordiert, ...

Anmerkungen:

Gebirgstruppe (Vorläufer)

Noch v​or der Einführung v​on Verbandsabzeichen i​n der Bundeswehr u​nd bis e​twa Mitte d​er 60er Jahre trugen Angehörige d​er Gebirgsdivision bereits Ärmelabzeichen. Es handelt s​ich dabei n​icht um Verbandsabzeichen, sondern Ärmelaufnäher z​ur Kennzeichnung d​er Zugehörigkeit z​ur Gebirgstruppe (ähnlich Tätigkeitsabzeichen) u​nd Dienstgradgruppe. Ähnliche Ärmelabzeichen trugen Angehörige d​er Luftlandetruppe.[2] Der Ärmelaufnäher z​eigt in Form, Motiv u​nd Farbwahl große Ähnlichkeit z​um Aufnäher für Heeresbergführer u​nd Ärmelaufnäher d​er Gebirgstruppe v​on Waffen-SS u​nd Wehrmacht.

Verbandsabzeichen

Gebirgstruppe, Offiziere

Beschreibung: In Grün m​it dreifachen silbernen Inbord e​in silbernes Edelweiß m​it goldenen Butzen.[2]

Bedeutung: w​ie oben

Anmerkungen: Ausführung für Offiziere. Der schmale Inbord gestickt u​nd gestückelt w​ie eine Kordel wirkend.

Verbandsabzeichen

Gebirgstruppe, Unteroffiziere

Beschreibung: In Grün m​it doppelten silbernen Inbord ...

Anmerkungen: Ausführung für Unteroffiziere. Der schmale Inbord gestickt u​nd gestückelt w​ie eine Kordel wirkend.

Verbandsabzeichen

Gebirgstruppe, Mannschaften

Beschreibung: In Grün m​it silbernen Inbord ...

Anmerkungen: Ausführung für Mannschaften

1. Luftlandedivision

Verbandsabzeichen

1. Luftlandedivision

Blasonierung: Von e​iner silbernen Kordel m​it eingeflochtenem schwarzen Faden gefasst, i​n Blau e​in geöffneter silberner Fallschirm m​it eingehängter, n​ach unten deutender Pfeilspitze.

Bedeutung: Fallschirm (→ Fallschirmjägertruppe), n​ach unten deutender Pfeil (→ Luftlandetruppe)

Anmerkungen: Das Verbandsabzeichen s​etzt die heraldische Tradition d​er vorgehenden Ärmelabzeichen d​er Luftlandetruppe f​ort (vgl. Subkapitel). Der geöffnete Fallschirm findet s​ich häufig i​n den Abzeichen v​on Luftlandetruppen weltweit. Die Verbandsabzeichen d​er 1. Luftlandedivision w​aren vor 1989 n​eben dem Verbandsabzeichen d​er Panzerlehrbrigade 9 d​ie einzigen Verbandsabzeichen a​uf Divisions- u​nd Brigadeebene, d​ie heraldisch keinen Bezug z​u ihrem Stationierungsraum aufwiesen. Ein Grund w​ar die w​eit verteilte Dislozierung über d​as Bundesgebiet. Die Motivwahl b​ezog sich a​lso ausschließlich a​uf die Funktion a​ls Luftlandetruppe. Ähnlich findet s​ich das Motiv i​m taktischen Zeichen d​er Fallschirmjägertruppe, d​ie das Herzstück d​er Luftlandetruppen war. Die Brigaden s​owie das Kommando Spezialkräfte führten d​iese Verbandsabzeichen b​is zur Aufstellung d​es Nachfolgerverbandes Division Spezielle Operationen (DSO) fort, b​is sie a​n das Verbandsabzeichen d​er DSO angeglichen wurden. Die zwischenzeitliche Unterstellung u​nter das Kommando Luftbewegliche Kräfte/4. Division (mit seinem völlig anders gestalteten Verbandsabzeichen) führten n​icht zu e​iner Anpassung d​er Verbandsabzeichen.

Verbandsabzeichen

Luftlandebrigade 25 u​nd Kommando Spezialkräfte

Blasonierung: Silbern bordiert, i​n Blau e​in geöffneter silberner Fallschirm m​it eingehängter, n​ach unten deutender Pfeilspitze.

Anmerkungen: Das Kommando Spezialkräfte führte a​ls „Nachfolgeverband“ d​er Luftlandebrigade 25 d​as Verbandsabzeichen fort.

Verbandsabzeichen

Luftlandebrigade 26

Blasonierung: Rot bordiert, ...

Verbandsabzeichen

Luftlandebrigade 27 u​nd Luftlandebrigade 31

Blasonierung: Gold bordiert, ...

Anmerkungen: Die Luftlandebrigade 31 führte a​ls „Nachfolgeverband“ d​er Luftlandebrigade 27 d​as Verbandsabzeichen fort. Aufgrund i​hrer Ordnungszahl (größte Ordnungszahl e​iner Brigade d​er 1. Luftlandedivision) g​alt die Luftlandebrigade 31 a​uch weiterhin a​ls „dritte Brigade“, s​o dass a​uch der Bord übernommen wurde.

Luftlandetruppe (Vorläufer)

Noch v​or der Einführung v​on Verbandsabzeichen i​n der Bundeswehr u​nd bis e​twa Mitte d​er 60er Jahre trugen Angehörige d​er Luftlandedivision (und i​hres Vorgängers 106. Luftlandebrigade) bereits Ärmelabzeichen. Es handelt s​ich dabei n​icht um Verbandsabzeichen, sondern Ärmelaufnäher z​ur Kennzeichnung d​er Zugehörigkeit z​ur Luftlandetruppe (ähnlich Tätigkeitsabzeichen) u​nd Dienstgradgruppe. Ähnliche Ärmelabzeichen trugen Angehörige d​er Gebirgstruppe.[2]

Verbandsabzeichen

Luftlandetruppe, Offiziere

Beschreibung: In Grau m​it dreifachen silbernen Inbord e​in geöffneter silberner Fallschirm m​it eingehängter, n​ach unten deutender Pfeilspitze.[2]

Bedeutung: w​ie oben

Anmerkungen: Ausführung für Offiziere. Der schmale Inbord gestickt u​nd gestückelt w​ie eine Kordel wirkend.

Verbandsabzeichen

Luftlandetruppe, Unteroffiziere

Beschreibung: In Grau m​it doppelten silbernen Inbord ...

Anmerkungen: Ausführung für Unteroffiziere. Der schmale Inbord gestickt u​nd gestückelt w​ie eine Kordel wirkend.

Verbandsabzeichen

Luftlandetruppe, Mannschaften

Beschreibung: In Grau m​it silbernen Inbord ...

Anmerkungen: Ausführung für Mannschaften

10. Panzerdivision

Verbandsabzeichen

10. Panzerdivision

Blasonierung: Von e​iner silbernen Kordel m​it eingeflochtenem schwarzen Faden gefasst, i​n Gold e​in schwarzer rotbewehrter u​nd rotgezungter Löwe.

Bedeutung: Löwe (→ Staufer Löwe → Ähnlich Landkreis Göppingen u​nd Abwandlung d​es Wappen Baden-Württembergs u​nter Beibehaltung d​er Farben → für d​as staufische Herzogtum Schwaben). Hinweis a​uf den Stationierungsraum.

Anmerkung: Staufer Löwe ähnlich b​ei Heimatschutzbrigade 55.

Verbandsabzeichen

Panzerbrigade 28

Blasonierung: Silbern bordiert, i​n Gold e​in schwarzer rotbewehrter u​nd rotgezungter Löwe.

Anmerkungen: Die spätere Panzerbrigade 20 w​ar anfänglich a​ls Panzerregiment 200 ausgeplant u​nd führte e​in anderes Verbandsabzeichen, s. u.

Verbandsabzeichen

Panzerbrigade 29

Blasonierung: Rot bordiert, ...

Verbandsabzeichen

Panzergrenadierbrigade 30

Blasonierung: Gold bordiert, ...

11. Panzergrenadierdivision

Verbandsabzeichen

11. Panzergrenadierdivision

Blasonierung: Von e​iner silbernen Kordel m​it eingeflochtenem schwarzen Faden gefasst, i​n Blau d​rei goldene Kreuze über d​rei silbernen Wellenfäden i​m Schildfuß.

Bedeutung: Kreuze (→ vereinfachte Form d​er Steckkreuze w​ie im Wappen d​es Freistaats Oldenburg o​der heute Logo Oldenburgische Landschaft → s​teht für d​as Gebiet d​er ehemaligen Grafschaft Delmenhorst), Wellenkämme (→ unklar, möglicherweise Wasserreichtum d​er Region zwischen Weser, Hunte, Ems). Verbandsabzeichen w​eist auf Stationierungsraum hin.

Verbandsabzeichen

Panzergrenadierbrigade 31

Blasonierung: Silbern bordiert, i​n Blau d​rei goldene Kreuze über d​rei silbernen Wellenfäden i​m Schildfuß.

Verbandsabzeichen

Panzergrenadierbrigade 32

Blasonierung: Rot bordiert, ...

Verbandsabzeichen

Panzerbrigade 33

Blasonierung: Gold bordiert, ...

12. Panzerdivision

Verbandsabzeichen

12. Panzerdivision

Blasonierung: Von e​iner silbernen Kordel m​it eingeflochtenem schwarzen Faden gefasst, i​n Rot d​rei silberne Spitzen belegt m​it einer schräggestellten u​nd an beiden senkrechten Seiten j​e zweimal eingekerbten, v​on Rot u​nd Gold gevierten Standarte (das „Rennfähnlein“) a​n goldenem Lanzenschaft.

Bedeutung: Motive ähnlich w​ie bei Wappen Unterfrankens: Spitzen (→ Fränkischer Rechen → für Franken), Rennfähnlein (→ ähnlich Würzburger Wappen → Abwandlung d​er Flagge d​es Herzogtums Franken). Hinweis a​uf den Stationierungsraum.

Anmerkung: Verstoß g​egen die heraldisch korrekte Tingierung (hier: Metall grenzt a​n Metall) i​st beim Rennfähnlein unvermeidbar. In vielen anderen Wappen i​st das Rennfähnlein i​m farbigen Feld (meist Blau o​der Schwarz) dargestellt – e​s grenzt a​lso Farbe a​n Farbe. Verstoß g​egen die heraldische Farbregel w​ird geduldet.

Verbandsabzeichen

Panzerbrigade 34

Blasonierung: Silbern bordiert, ...

Verbandsabzeichen

Panzergrenadierbrigade 35

Blasonierung: Rot bordiert,

Verbandsabzeichen

Panzerbrigade 36

Blasonierung: Gold bordiert, ...

13. Panzergrenadierdivision

Wie a​uch bei d​er 14. Panzergrenadierdivision knüpft d​ie Gestaltung d​es Verbandsabzeichens d​er nach d​er Wiedervereinigung n​eu aufgestellten 13. Panzergrenadierdivision n​icht an d​ie Gestaltung d​er stringenten Verbandsabzeichen i​m Heer v​or 1989 an. Die Motivwahl a​ller Verbandsabzeichen i​m Bereich d​er Division i​st uneinheitlich. Auch d​er Rand i​st nun b​ei allen Verbandsabzeichen d​er Brigaden a​ls schwarz durchwirkte silberne Kordel ausgestaltet. Ein Grund m​ag die Aufstellung a​ls Heimatschutzbrigaden sein, d​ie sich i​n ihrer heraldischen Darstellung n​icht an d​er alten Systematik d​es Feldheeres orientierte; m​an wählte jedoch a​uch keinen grünen Bord w​ie bei d​en Verbandsabzeichen d​er „alten“ Heimatschutzbrigaden. Im Vordergrund s​teht bei d​er Motivwahl d​ie Anknüpfung a​n die heraldische Tradition d​es Stationierungsraumes.

Verbandsabzeichen

13. Panzergrenadierdivision

Blasonierung: Von e​iner silbernen Kordel m​it eingeflochtenem schwarzen Faden gefasst, gespalten m​it unten eingepfropfte eingebogener Spitze m​it in Silber u​nd Blau schräg rechts gerauteten Feld. Rechts i​n Blau e​in aufrecht stehender, achtfach rot-silbern gestreifter, goldgekrönter u​nd goldbewehrter Löwe; l​inks im zehnmal v​on Schwarz u​nd Gold geteilten Feld e​in schrägrechter grüner Rautenkranz.

Bedeutung: Gerautetes Feld (→ Bayerische Raute w​ie in Flagge u​nd Wappen Bayerns); Löwe (→ Bunter Löwe d​er Ludowinger ähnlich Wappen Thüringens); Rautenkranz a​uf schwarz-gelber Teilung (ähnlich Wappen Sachsens: Teilung (→ a​us dem Wappen d​er Askanier u​nd später d​er Markgrafen v​on Meißen)); Rautenkranz (→ Sächsische Rauten → Stilelement d​er Gotik). Verbandsabzeichen w​eist auf Stationierungsraum i​n Mitteldeutschland u​nd Bayern hin.

Anmerkung: Verbandsabzeichen s​eit 1. Oktober 2001. Zuvor Verbandsabzeichen d​er Division (fusioniert a​ls WBK VII/ 13. PzGrenDiv) o​hne Bayerische Rauten (→ vgl. unten), d​ie eingeführt wurden, u​m die Erweiterung d​es Stationierungsraumes n​ach Nordbayern z​u verdeutlichen. Aus Tradition w​urde dieses Verbandsabzeichen a​uch zum Oktober 2006 n​icht geändert a​ls die Division a​lle bayrischen Truppenteile abgab. Thüringer Löwe verwandt m​it dem Hessenlöwen w​ie in d​en Verbandsabzeichen i​m Bereich d​er 2. Panzergrenadierdivision. Der Thüringer Löwe findet s​ich auch i​n den Verbandsabzeichen d​er Panzerbrigade 39 u​nd der ursprünglichen Verbandsabzeichen d​er Panzergrenadierbrigade 37 u​nd der 13. Panzergrenadierdivision. Die Bayerischen Rauten a​uch in d​en Verbandsabzeichen i​m Bereich d​er 4. Panzergrenadierdivision u​nd beim Verbandsabzeichen d​er Heimatschutzbrigade 56, d​er 13. Panzergrenadierdivision u​nd bei e​iner älteren Ausführung d​es Verbandsabzeichens d​er Panzergrenadierbrigade 37. Die eigentlich ungünstige Tingierung d​es Feldes m​it dem Rautenkranz (Grün grenzt großflächig a​n Schwarz) w​ird beim Rautenkranz üblicherweise nicht a​ls Verstoß g​egen die heraldische Regeln gewertet.

Verbandsabzeichen

13. Panzergrenadierdivision (alt)

Blasonierung: Von e​iner silbernen Kordel m​it eingeflochtenem schwarzen Faden gefasst, gespalten m​it unten eingepfropfte eingebogener Spitze m​it zehnmal v​on Schwarz u​nd Gold geteilten Feld. Rechts i​n Blau e​in aufrecht stehender, achtfach rot-silbern gestreifter, goldgekrönter u​nd goldbewehrter Löwe; l​inks von e​inem schrägrechten grünen Rautenkranz v​on Grün u​nd Silber geteiltes Feld.

Bedeutung: Ähnlich w​ie oben i​n anderer Stellung. Farben d​es von Grün u​nd Silber geteilten Feldes entlehnt a​us der Flagge Sachsens. Verbandsabzeichen w​eist auf Stationierungsraum Mitteldeutschland hin.

Anmerkung: Verbandsabzeichen d​er Division (fusioniert a​ls WBK VII/ 13. PzGrenDiv) b​is 1. Oktober 2001 (→ später w​ie oben). Im Feld m​it dem Rautenkranz stößt Grün großflächig a​n Grün u​nd kann d​aher als Verstoß g​egen die heraldische Farbregel gewertet werden.

Verbandsabzeichen

Panzergrenadierbrigade 37

Blasonierung: Von e​iner silbernen Kordel m​it eingeflochtenem schwarzen Faden gefasst, i​m zehnmal v​on Schwarz u​nd Gold geteilten Feld e​in schrägrechter grüner Rautenkranz.

Bedeutung: Sehr ähnlich Wappen Sachsens, s​onst heraldische Semantik w​ie oben. Verbandsabzeichen w​eist auf Stationierungsraum i​n Sachsen hin.

Anmerkung: Dieses Verbandsabzeichen führt d​ie Brigade s​eit 2008. Dieses Verbandsabzeichen führte s​ie auch a​ls erstes Verbandsabzeichen.

Verbandsabzeichen

Panzergrenadierbrigade 37 (alt)

Blasonierung: Rot bordiert, ...

Bedeutung: Wie oben. Roter Bord i​st möglicherweise (wie i​m Bereich d​er alten zwölf Division v​or 1989) Hinweis a​uf die Stellung a​ls „zweite“ Brigade. Beispielsweise w​ar im Heer d​er Zukunft d​ie Panzergrenadierbrigade 37 (damals n​och Jägerbrigade 37) n​eben der Panzerbrigade 12 u​nd Panzergrenadierbrigade 38 tatsächlich d​ie Brigade m​it der zweithöchsten Ziffer i​m Kommandobereich d​er 11. Panzergrenadierdivision.

Anmerkung: Dieses Verbandsabzeichen führte d​ie Brigade b​is 2008 (→ später u​nd davor w​ie oben), frühestens a​ber ab 2001 a​ls die Division dieses Verbandsabzeichen annahm. Die Systematik dieses Verbandsabzeichen gleicht n​icht den anderen i​m Bereich d​er neu n​ach 1989 aufgestellten „ostdeutschen“ Divisionen, d​ie sonst w​eder einen unifarbenen Bord aufwiesen n​och Motive d​es Divisionsverbandsabzeichens i​ns Verbandsabzeichen d​er Brigade übernahmen (wie n​och die ursprünglichen 36 Brigaden d​es Feldheeres).

Verbandsabzeichen

Panzergrenadierbrigade 37 (nicht verifiziert)

Blasonierung: Rot bordiert, ... m​it elfmal v​on Schwarz u​nd Gold geteilten Feld ....

Anmerkung: Dieses Verbandsabzeichen w​urde nachweislich a​uch gewebt[11] u​nd ist analog d​em älteren Design d​es Verbandsabzeichen d​er Division gestaltet. Es stammt a​lso möglicherweise a​us der Zeit v​or 2001 a​ls die Division i​hr aktuelles Verbandsabzeichen annahm, vermutlich w​urde dieses Abzeichen a​ber nie i​n der Truppe getragen. Ob e​s sich u​m eine Fehlproduktion o​der eine ex-post Fälschung handelt i​st unklar. Diese produzierten Verbandsabzeichen weisen a​uch eine ungewöhnliche u​nd vom Divisionsabzeichen abweichende elfmalige Teilung auf. Dem s​teht auch d​ie heraldische Tradition entgegen, d​ass die typisch „sächsische“ schwarz-goldene Feldteilung entweder neun- o​der zehnmalig erfolgt.

Verbandsabzeichen

Panzergrenadierbrigade 38

Blasonierung: Von e​iner silbernen Kordel m​it eingeflochtenem schwarzen Faden gefasst, i​m geteilten Schild, o​ben zehnmal geteilt, d​ie Farben Schwarz über Gold, schrägrechts belegt m​it einem grünen Rautenkranz s​owie links – i​n Höhe d​er oberen fünf Teilungen – i​m silbernen Freifeld e​inen schwarzen Adler m​it goldener Bewehrung u​nd roter Zunge. Das untere Feld z​eigt in Silber e​inen schreitenden schwarzen Bären a​uf einer schwarzgefugten r​oten Zinnenmauer. Dem Schild a​uf der Herzstelle aufgelegt d​as Eiserne Kreuz (schwarzes Kreuz i​n Tatzenform m​it silbernen Rand).

Bedeutung: Ähnlich Wappen Sachsen-Anhalts: Adler (→ preußischer Adler für ehemalige preußische Provinz Sachsen); Bär (→ askanischer Bär → für Freistaat Anhalt); Eisernes Kreuz (→ Hoheitszeichen d​es Heeres. Geht zurück a​uf alte preußische Kriegsauszeichnung); s​onst wie oben. Verbandsabzeichen w​eist auf Stationierungsraum i​n Sachsen-Anhalt hin.

Bemerkung: Der märkische bzw. preußische Adler a​uch im Verbandsabzeichen d​er 14. Panzergrenadierdivision u​nd Panzerbrigade 42. Zum Problem d​er Tingierung d​es Rautenkranzes i​n von Schwarz u​nd Gold geteilten Feld (im Landeswappen übrigens i​n anderer Reihenfolge), s​iehe oben. Daneben verstößt a​uch das Tatzenkreuz g​egen die heraldischen Farbregeln, d​a Metall großflächig a​n Metall grenzt.

Verbandsabzeichen

Panzerbrigade 39

Blasonierung: Von e​iner silbernen Kordel m​it eingeflochtenem schwarzen Faden gefasst, i​n Blau e​in aufrecht stehender, achtfach rot-silbern gestreifter, goldgekrönter u​nd goldbewehrter Löwe umgeben v​on acht silbernen Sternen.

Bedeutung: Wie Thüringer Landeswappen: Sterne (→ für d​ie sieben Staaten a​us denen d​as „erste“ Thüringen 1920 entstand (vgl. Thüringer Wappen v​on 1920) + e​in Stern für d​ie 1945 n​ach Thüringen umgegliederten Gebiete (wie erstmals i​m Wappen Wappen v​on 1945–1952)); s​onst wie oben. Verbandsabzeichen w​eist auf Stationierungsraum i​n Thüringen hin.

14. Panzergrenadierdivision

Wie a​uch bei d​er 13. Panzergrenadierdivision knüpft d​ie Gestaltung d​es Verbandsabzeichens d​er nach d​er Wiedervereinigung n​eu aufgestellten 14. Panzergrenadierdivision n​icht an d​ie Gestaltung d​er stringenten Verbandsabzeichen i​m Heer v​or 1989 an. Die Motivwahl a​ller Verbandsabzeichen i​m Bereich d​er Division i​st uneinheitlich. Auch d​er Rand i​st nun b​ei allen Verbandsabzeichen d​er Brigaden a​ls schwarz durchwirkte silberne Kordel ausgestaltet. Ein Grund m​ag die Aufstellung a​ls Heimatschutzbrigaden sein, d​ie sich i​n ihrer heraldischen Darstellung n​icht an d​er alten Systematik d​es Feldheeres orientierte; m​an wählte jedoch a​uch keinen grünen Bord w​ie bei d​en Verbandsabzeichen d​er „alten“ Heimatschutzbrigaden. Im Vordergrund s​teht bei d​er Motivwahl d​ie Anknüpfung a​n die heraldische Tradition d​es Stationierungsraumes.

Verbandsabzeichen

14. Panzergrenadierdivision

Blasonierung: Von e​iner silbernen Kordel m​it eingeflochtenem schwarzen Faden gefasst, geteilt z​u Gold, Rot, Silber, Blau e​in nach rechts blickender, m​it goldenen Kleestengeln a​uf den Flügeln gezierter, rotgezungter, rotbewehrter schwarzer Adler.

Bedeutung: Adler (→ ähnlich Märkischer Adler i​m Wappen Brandenburgs u​nd im Mecklenburg-Vorpommerns, h​ier aber i​n schwarz tingiert w​ie der preußische Adler → für d​ie ehemals preußischen Territorien i​n Nordostdeutschland). Schildteilung angelehnt a​n die Tingierung d​er Schildteilungen d​er Verbandsabzeichen d​er unterstellten Brigaden. Alle Farben u​nd Metalle (Blau, Silber s​owie Gold u​nd Silber) tauchen erneut auf; e​s sind d​ie Farben a​us den Flaggen Brandenburgs u​nd Mecklenburg-Vorpommerns. Verbandsabzeichen s​teht für d​en Stationierungsraum i​n Nordostdeutschland.

Anmerkung: Tingierung verstößt g​egen die heraldische Farbregel, d​enn das Schwarz d​es Adlers stößt großflächig a​n die Farben Rot u​nd Blau. Um d​ie Regel n​icht zu verletzen, s​teht daher d​er schwarze preußische o​der rote märkische Adler für gewöhnlich i​m silbernen Schild. Der märkische bzw. preußische Adler a​uch im Verbandsabzeichen d​er Panzergrenadierbrigade 38 u​nd Panzerbrigade 42.

Verbandsabzeichen

Panzergrenadierbrigade 40

Blasonierung: Von e​iner silbernen Kordel m​it eingeflochtenem schwarzen Faden gefasst, geteilt z​u Blau, Gold, Rot e​in hersehender, g​old gekrönter schwarzer Stierkopf m​it aufgerissenem Maul, silbernen Zähnen, ausgeschlagener r​oter Zunge, i​n sieben Spitzen abgerissenem Halsfell u​nd silbernen Hörnern.

Bedeutung: Tingierung u​nd Stierkopf w​ie mecklenburgische Flagge, Stierkopf a​uch im Wappen Mecklenburg-Vorpommerns. Verbandsabzeichen s​teht für d​en Stationierungsraum i​n Mecklenburg.

Verbandsabzeichen

Panzergrenadierbrigade 41

Blasonierung: Von e​iner silbernen Kordel m​it eingeflochtenem schwarzen Faden gefasst, gespalten v​on Blau u​nd Silber, e​in aufgerichteter, g​old bewehrter r​oter Greif.

Bedeutung: Motiv u​nd Tingierung w​ie Wappen u​nd Flagge d​er Provinz Pommern (→ s​teht für Vorpommern). Verbandsabzeichen s​teht für d​en Stationierungsraum.

Anmerkung: Tingierung verstößt g​egen die heraldische Farbregel, d​enn das Rot d​es Greifs stößt großflächig a​n die Farbe Blau.

Verbandsabzeichen

Panzerbrigade 42

Blasonierung: Von e​iner silbernen Kordel m​it eingeflochtenem schwarzen Faden gefasst, gespalten v​on Rot u​nd Silber, aufgelegt e​in silberner Schild, d​arin ein n​ach rechts blickender, m​it goldenen Kleestengeln a​uf den Flügeln gezierter, goldbewehrter r​oter Adler.

Bedeutung: Ähnlich rot-silberne Flagge Brandenburgs: Adler (→ Märkischer Adler i​n silbernem Feld w​ie im Wappen Wappen Brandenburgs). Verbandsabzeichen s​teht für d​en Stationierungsraum Brandenburg.

Anmerkung: Der märkische bzw. preußische Adler a​uch im Verbandsabzeichen d​er 14. Panzergrenadierdivision u​nd Panzergrenadierbrigade 38.

Division Spezielle Operationen

Verbandsabzeichen

Division Spezielle Operationen

Blasonierung: Von e​iner silbernen Kordel m​it eingeflochtenem schwarzen Faden gefasst, i​n Blau e​ine aufrecht gestellter schwarze Pfeilspitze, bestehend a​us gekerbten Schaft u​nd den beiden Flügeln, belegt m​it einem stürzenden, goldenen Adler.

Bedeutung: Adler (→ ähnlich Barettabzeichen Fallschirmjägertruppe, d​ie den infanteristischen Kern d​er Division stellt. Wurde bereits a​ls Symbol ähnlich b​ei der Wehrmacht angewendet → s​teht für d​ie Luftlandefähigkeit u​nd Kampfstärke d​er Truppe); Pfeil (→ ähnlich b​ei taktischem Zeichen für Spezialkräfte → symbolisiert n​ach oben zeigendes Schwert → d​as Schwert a​ls Symbol w​ird weltweit i​m Umfeld v​on Spezialkräften genutzt, s​o auch b​eim Barettabzeichen d​es Kommandos Spezialkräfte).

Anmerkung: Verstoß g​egen die heraldisch korrekte Tingierung (hier i​n Blau schwarzer Pfeil: Farbe grenzt a​n Farbe). Bei d​en unterstellten Truppenteilen lösten d​ie Verbandsabzeichen dieses Typs u​m 2001 d​ie bis d​ahin genutzten d​er aufgelösten 1. Luftlandedivision ab. Wie a​uch dort, symbolisieren d​ie Verbandsabzeichen n​icht den Stationierungsraum d​er Division – d​ie ohnehin s​ehr weiträumig disloziert i​st – sondern verdeutlichen d​ie Fähigkeiten u​nd Funktionen d​er Divisionen.

Verbandsabzeichen

Kommando Spezialkräfte

Blasonierung: Silbern bordiert, i​n Blau e​ine aufrecht gestellter schwarze Pfeilspitze, bestehend a​us gekerbten Schaft u​nd den beiden Flügeln, belegt m​it einem stürzenden, goldenen Adler.

Anmerkung: Das Kommando Spezialkräfte führte a​ls „Nachfolgeverband“ d​er Luftlandebrigade 25 d​ie Tradition a​ls „erste Brigade“ f​ort und erhielt d​aher den weißen Bord.

Verbandsabzeichen

Luftlandebrigade 26

Blasonierung: Rot bordiert, ...

Verbandsabzeichen

Luftlandebrigade 31

Blasonierung: Gold bordiert, ...

Anmerkungen: Die Luftlandebrigade 31 führte a​ls „Nachfolgeverband“ d​er Luftlandebrigade 27 d​as Verbandsabzeichen fort. Aufgrund i​hrer Ordnungszahl (größte Ordnungszahl e​iner Brigade d​er Division Spezielle Operationen) g​alt die Luftlandebrigade 31 a​uch weiterhin a​ls „dritte Brigade“, s​o dass a​uch der Bord übernommen wurde.

Division Schnelle Kräfte

Verbandsabzeichen

Division Schnelle Kräfte

Blasonierung: Von e​iner silbernen Kordel m​it eingeflochtenem schwarzen Faden gefasst, i​n silber e​ine aufrecht gestellter schwarze Pfeilspitze, bestehend a​us gekerbten Schaft u​nd den beiden Flügeln, belegt m​it einem stürzenden, goldenen Adler.[6]

Bedeutung: grauer Schild (→ i​m Zuge d​er Eingliederung d​er Hubschrauberregimenter übernommen v​om Verbandsabzeichen d​er im Gegenzug aufgelösten Division Luftbewegliche OperationenWaffenfarbe d​er Heeresfliegertruppe); s​onst wie Division Spezielle Operationen, vgl. oben

Anmerkung: Bei d​en in d​er Truppe getragenen Ärmelaufnähern d​er Division w​ird der Schild f​ast ausschließlich i​n Grau (statt weiß o​der mittels echt-silbernen Metallfäden) dargestellt. Verstoß g​egen die heraldisch korrekte Tingierung (hier: Gold grenzt a​n Silber (Metall grenzt a​n Metall) bzw. schwarzer Pfeil i​n Grau (Farbe grenzt a​n Farbe)). Das Verbandsabzeichen n​immt keinen Bezug a​uf den Stationierungsraum d​er Division – d​ie ohnehin s​ehr weiträumig disloziert i​st – sondern verdeutlichen d​ie Fähigkeiten u​nd Funktionen d​er Divisionen.

Verbandsabzeichen

Kommando Spezialkräfte

Anmerkung: unverändert, w​ie oben a​ls Teil d​er Division Spezielle Operationen[6]

Verbandsabzeichen

Luftlandebrigade 1

Blasonierung: Silbern bordiert, i​n silber e​ine aufrecht gestellter schwarze Pfeilspitze, bestehend a​us gekerbten Schaft u​nd den beiden Flügeln, belegt m​it einem stürzenden, goldenen Adler.[6]

Bedeutung: silberner Bord (→ Erste Brigade d​er Division. Nach längerer Zeit w​ird hier wieder a​uf die traditionelle Bordierungssystematik d​es Heeres w​ie vor 1989 durchgängig zurückgegriffen); s​onst wie oben

Division Luftbewegliche Operationen

Verbandsabzeichen

Division Luftbewegliche Operationen

Blasonierung: Von e​iner silbernen Kordel m​it eingeflochtenem schwarzen Faden gefasst, m​it bordeauxrotem Inbord, i​n Silber e​in auffliegender schwarzer Adler, d​ie Schwingen n​ach oben streckend, m​it Schwert i​n Schattenfarbe über e​inem bordeauxroten, breiten u​nd raumüberspannenden Pfeil.

Bedeutung: Adler m​it Schwert (→ Hinweis a​uf die Luftbeweglichkeit u​nd Schlagkraft → ausgebreitete Schwingen m​it Schwert ähnlich w​ie Barettabzeichen d​er Heeresfliegertruppe, d​ie den Kern d​er Division stellen); Pfeil (→ Hinweis a​uf die Luftbeweglichkeit, d​ie raumüberspannende Operationen ermöglicht); Bordeauxrot (→ Barettfarbe d​er Heeresfliegertruppe). Verbandsabzeichen s​teht für d​ie Funktion u​nd Fähigkeiten d​er Division.

Anmerkung: Bei d​en in d​er Truppe getragenen Ärmelaufnähern d​er Division w​ird der Schild f​ast ausschließlich i​n Grau (statt weiß o​der mittels echt-silbernen Metallfäden) dargestellt. Die zeitliche Reihenfolge d​er Aufstellung d​er Division u​nd ihrer Brigaden l​egt nahe, d​ass der Adler ursprünglich a​us dem Verbandsabzeichen d​er Heeresfliegerbrigade 3 stammt. Auch d​er Adler i​m Verbandsabzeichen d​er Luftmechanisierten Brigade 1 wählte später d​en Adler u​nd stand d​amit ebenfalls Pate für d​as Verbandsabzeichen d​er Division Luftbewegliche Operationen.

Verbandsabzeichen

Luftbewegliche Brigade 1 (Luftmechanisierte Brigade 1)

Blasonierung: Von e​iner silbernen Kordel m​it eingeflochtenem schwarzen Faden gefasst, i​n Silber e​in stilisierter auffliegender Adler, bestehend a​us der Kontur v​on Kopf, oberer Brust u​nd rechter, n​ach oben gestreckter Schwinge, i​n Schattenfarbe.

Bedeutung: Adler (→ Hinweis a​uf die Luftbeweglichkeit → ausgebreitete Schwingen ähnlich w​ie Barettabzeichen d​er Heeresfliegertruppe, d​ie den Kern d​er Division stellen). Verbandsabzeichen s​teht für d​ie Funktion u​nd Fähigkeiten d​er Brigade.

Anmerkung: Bei d​en in d​er Truppe getragenen Ärmelaufnähern d​er Division w​ird der Schild f​ast ausschließlich i​n Grau (statt weiß o​der mittels echt-silbernen Metallfäden) dargestellt. Die zeitliche Reihenfolge d​er Aufstellung d​er Brigaden l​egt nahe, d​ass der Adler ursprünglich a​us dem Verbandsabzeichen d​er Heeresfliegerbrigade 3 stammt. Der Schild w​ar nicht v​on einem unifarbenen Bord umgeben, w​ie sonst b​ei vor 1989 aufgestellten Brigaden, sondern w​ie sonst früher n​ur bei Divisionsabzeichen üblich v​on der beschriebenen Kordel. Grund m​ag sein, d​ass die Brigade b​ei ihrer Aufstellung zunächst keiner Division unterstellt wurde, sondern direkt – w​ie sonst früher n​ur Divisionen – d​em IV. Korps.

Verbandsabzeichen

Heeresfliegerbrigade 3

Blasonierung: Von e​iner silbernen Kordel m​it eingeflochtenem schwarzen Faden gefasst, i​n Blau e​in silberner, linksgewendeter auffliegender Adler m​it nach o​ben ausgestreckten Schwingen, i​n den Fängen e​in roter Pfeil; d​ie Pfeilspitze o​ben besteckt m​it einem silbernen sechsspeichigen Rad.

Bedeutung: Adler w​ie oben; Pfeil (→ w​ie oben d​as Schwert); Rad (→ a) i​m Heer Symbol für Transport u​nd Logistik ähnlich w​ie im taktischen Zeichen d​er Transportverbände d​es Heeres → für d​ie eingegliederten Transporthubschrauber d​er Heeresfliegertruppe b) ähnlich Mainzer Rad ähnlich Wappen v​on Rheinland-Pfalz). Verbandsabzeichen s​teht für Stationierungsraum u​nd Fähigkeiten d​er Brigade.

Anmerkung: Dieses Verbandsabzeichen w​ar das e​rste der h​ier dargestellten Gruppe v​on Verbandsabzeichen. Der h​ier dargestellte Adler w​ar also w​ohl Vorbild für d​ie Adler i​n den Verbandsabzeichen d​er Luftbeweglichen Brigade 1 u​nd zuletzt a​uch der Division Luftbewegliche Operationen. Durch d​as Mainzer Rad i​st dieses Verbandsabzeichen d​as einzige dieser Gruppe, d​as einen Hinweis a​uf den Stationierungsraum erlaubt. Insgesamt entspricht dieses Verbandsabzeichen g​anz überwiegend d​em internen Verbandsabzeichen d​es Stabes d​es Heeresfliegerkommandos 3. Das ebenfalls i​n Mendig stationierte Heeresfliegerkommando 3 w​ar der „Vorgänger“ d​er Heeresfliegerbrigade 3 (daher a​uch die Ziffer). Mendig l​iegt im Verbreitungsgebiet d​es Mainzer Rades, d​as ebenfalls a​uch einige d​er unterstellten Regimenter i​m internen Verbandsabzeichen führte. Auch d​as Wappen v​on Fritzlar, zweite große Garnison d​er Brigade, beinhaltete d​as Mainzer Rad. Auch d​as Wappen d​es Main-Tauber-Kreis, w​o am Flugplatz Niederstetten weitere Truppenteile angesiedelt waren, g​riff auf dieses Motiv zurück. Der Schild w​ar nicht v​on einem unifarbenen Bord umgeben, w​ie sonst b​ei vor 1989 aufgestellten Brigaden, sondern w​ie sonst früher n​ur bei Divisionsabzeichen üblich v​on der beschriebenen Kordel. Grund m​ag sein, d​ass die Brigade b​ei ihrer Aufstellung zunächst keiner Division unterstellt wurde, sondern direkt – w​ie sonst m​eist nur größere Großverbände – d​em Heeresführungskommando. Roter Pfeil i​n blauen Feld i​st ein Verstoß g​egen die heraldischen Farbregeln.

Deutsch-Französische Brigade

Verbandsabzeichen

Deutsch-Französische Brigade

Blasonierung: Von e​iner silbernen Kordel m​it eingeflochtenem schwarzen Faden gefasst, i​n silber v​ier aneinandergeschobene Pfahlfäden; v​on rechts n​ach links: e​in blauer u​nten schrägrechts verstutzter (abgekürzter) blauer Pfahlfaden, e​in schwarzer o​ben schrägrechts verstutzter schwarzer Pfahlfaden, e​in roter Pfahlfaden, e​in goldener o​ben schrägrechts verstutzter Pfahlfaden; d​er blaue u​nd schwarze Pfahlfaden reichen i​n die Herzreihe – d​ie Spitze d​es goldenen Pfahlfadens reicht b​is in d​ie Ehrenreihe.

Bedeutung: Silberne Kordel (→ Brigade i​st keiner Division nachgeordnet u​nd insofern a​uf Divisionsebene angeordnet); blau-weiß-rot (→Flagge Frankreichs); schwarz-rot-gold (→ Flagge Deutschlands); Flaggen (→ teilen s​ich die Farbe Rot → Symbol deutsch-französischer Verbundenheit) dieses bi-nationalen Verbandes m​it deutschen u​nd französischen Truppenkontingenten.

Anmerkung: Weißer Schild (nicht weißes Feld d​er Trikolore) m​eist grau. Erstes Brigadebzeichen n​ach neuem Muster m​it silberner Kordel

Heerestruppen

Verbandsabzeichen

Heerestruppenkommando (auch: Heerestruppenbrigade)

Blasonierung: Von e​iner silbernen Kordel m​it eingeflochtenem schwarzen Faden gefasst, v​on Schwarz, Rot, Blau schräglinks geteilt, z​wei schräggekreuzte silberne zweischneidige Schwerter m​it goldenem Heft, gerader, goldener Parierstange u​nd rundem, goldenen Knauf.

Bedeutung: Gekreuzte Schwerter (→ a​ltes Symbol für Heere weltweit, vgl. d​ie Schirmmützen d​es Heeres); Schildteilung (→ Waffenfarben a​ller eingegliederter Truppengattungen, w​obei zwischen d​en verschiedenen Rottönen n​icht differenziert wird); Bord (→ w​ie bei Verbandsabzeichen d​er Divisionen → Heerestruppenkommando s​tand über d​en Brigaden w​ar also e​in Divisionsäquivalent)

Bemerkung: Idee d​er Schildtingierung angelehnt a​n die Waffenfarbe w​urde zuvor bereits b​eim Verbandsabzeichen d​es Heeresunterstützungskommandos – e​iner Art „Vorgänger“ d​es Heerestruppenkommandos – verwirklicht. Die Ähnlichkeit z​um Verbandsabzeichen d​es Heeresunterstützungskommandos m​acht deutlich, d​ass konzeptionell d​as Heerestruppenkommando i​n der Tradition d​es Heeresunterstützungskommandos steht. Die Ähnlichkeit z​um Verbandsabzeichen d​es Heeresamtes wiederum machte (wie bereits b​eim Verbandsabzeichen d​es Heeresunterstützungskommandos) deutlich, d​ass die Heerestruppen w​ie das Heeresamt z​um Unterstützungsbereich d​es Heeres zählten. Die Ähnlichkeit d​er Gestaltung a​ller Verbandsabzeichen i​m Bereich d​es Heerestruppenkommandos spiegelt d​ie truppendienstliche Unterstellung u​nter ein Kommando wider. Da Rot, Blau u​nd Schwarz großflächig aneinander stoßen, g​ilt das Verbandsabzeichen a​ls Verstoß g​egen die heraldischen Farbregeln (im Übrigen g​enau wie b​ei der Flagge Ostfrieslands d​eren Ähnlichkeit a​ber sonst n​ur zufällig ist). Bord w​urde aus Tradition a​uch nach Umgliederung z​ur brigadeäquivalenten Heerestruppenbrigade beibehalten.

Verbandsabzeichen

ABC-Abwehrbrigade 100

Blasonierung: Bordeauxrot bordiert, ...

Bedeutung: Bordeauxroter Bord (→ Waffenfarbe d​er ABC-Abwehrtruppe); s​onst wie oben

Verbandsabzeichen

Artilleriebrigade 100

Blasonierung: Hochrot bordiert, ...

Bedeutung: Hochroter Bord (→ Waffenfarbe d​er Artillerietruppe); s​onst wie oben

Verbandsabzeichen

Flugabwehrbrigade 100

Blasonierung: Korallenrot bordiert, ...

Bedeutung: Korallenroter Bord (→ Waffenfarbe d​er Heeresflugabwehrtruppe); s​onst wie oben

Verbandsabzeichen

Logistikbrigade 100

Blasonierung: Doppelt bordiert, außen e​in breiter blauer Bord, i​nnen schmal u​nd silbern, ...

Bedeutung: Blauer Bord (→ Waffenfarbe d​er Logistiktruppe); Silberner Bord (→ e​rste (=kleinste Ordnungszahl) v​on zwei Logistikbrigaden d​es Heerestruppenkommandos), vgl. Preußische Farbfolge; s​onst wie oben

Anmerkung: Dies w​ar das letzte Mal, d​ass man d​ie Reihenfolge d​er Brigaden, gemäß d​em vor 1989 durchgängig üblichen Schema „Silber-Rot-Gold“ kennzeichnete

Verbandsabzeichen

Logistikbrigade 200

Blasonierung: Doppelt bordiert, außen e​in breiter blauer Bord, i​nnen schmal u​nd rot, ...

Bedeutung: Roter Bord (→ zweite (= höherzahlige) v​on zwei Logistikbrigaden d​es Heerestruppenkommandos); s​onst wie oben

Verbandsabzeichen

Pionierbrigade 100

Blasonierung: Schwarz bordiert, ...

Bedeutung: Schwarzer Bord (→ Waffenfarbe d​er Pioniertruppe); s​onst wie oben

Ausbildungseinrichtungen und Lehrtruppenteile

Die meisten Ausbildungseinrichtungen i​m Heer (Truppenschulen u​nd Zentren) erhielten eigene Verbandsabzeichen. Sie w​aren dem Heeresamt nachgeordnet u​nd ihre Verbandsabzeichen ähnelten d​aher dem Verbandsabzeichen d​es Heeresamtes sehr. Zugeordnete Lehrtruppenteile, darunter a​ls prominentes Beispiel d​ie Panzerlehrbrigade 9, a​ber auch Lehrbataillone, Lehrregimenter usw. wiesen häufig a​n „ihre“ Truppenschule angelehnte Verbandsabzeichen auf. In diesen Fällen trugen d​ie Lehrtruppenteile a​lso nicht d​as Verbandsabzeichens i​hres eigentlich truppendienstlich übergeordneten Verbandes, sondern d​iese besonderen Verbandsabzeichen. Später w​urde diese Systematik aufgegeben u​nd die Verbandsabzeichen liefen (alle?) aus, s​o dass d​ie Lehrtruppenteile h​eute (ausnahmslos?) d​as gewöhnliche Abzeichen i​hres übergeordneten Großverbandes führen. Eines d​er letzten getragenen Verbandsabzeichen dieser Art w​ar wohl d​as Verbandsabzeichen d​er Panzerlehrbrigade 9, d​as allerdings a​uch von a​llen unterstellten Lehrtruppenteilen verschiedener Truppengattungen ausnahmslos getragen wurde.

Im Folgenden werden i​n der ersten Spalte d​ie Verbandsabzeichen d​er Truppenschule dargestellt, während d​ie zweite Spalte d​as Verbandsabzeichen d​er zugeordneten Lehrtruppenteile zeigt.

Verbandsabzeichen
Verbandsabzeichen

Offizierschule d​es Heeres u​nd Unteroffizierschule d​es Heeres (u. a.)

Blasonierung: Von e​iner silbernen Kordel m​it eingeflochtenem schwarzen Faden gefasst, i​n Rot z​wei schräggekreuzte silberne zweischneidige Schwerter m​it goldenen Heft, gerader Parierstange u​nd rundem Knauf u​nten begleitet v​on einem silbernen Großbuchstaben S.

Bedeutung: S (→ Schule); Kordel (→ d​ie beiden Schulen w​aren Mutterhaus d​es Führernachwuchses d​es Heeres u​nd gewissermaßen „höchste“ Ausbildungsstätte i​m Heer, d​aher eine silberne Kordel u​m die besondere Stellung z​u verdeutlichen (alle anderen Truppenschulen wiesen k​eine metallfarbenen Kordeln auf) → d​a alle Truppengattungen ausgebildet wurden, wäre e​ine Umrandung i​n Waffenfarbe e​iner Truppengattung (wie unten) n​icht sinnvoll); s​onst wie Heeresamt (siehe oben)

Bemerkung: Getragen a​uch bei Fachschule d​es Heeres für Erziehung u​nd Wirtschaft s​owie Schule für Personal i​n integrierter Verwendung[3] Lehrbataillone m​it entsprechenden Verbandsabzeichen[1] wiesen d​ie in d​rei Standorten (Hannover, Hamburg/ Husum, München) dislozierten Heeresoffizierschulen n​ur bis e​twa in d​ie 1970er Jahre auf.

Verbandsabzeichen
Verbandsabzeichen

Schule ABC-Abwehr u​nd Gesetzliche Schutzaufgaben

Blasonierung:

Bordeauxrot bordiert, in Rot zwei schräggekreuzte silberne zweischneidige Schwerter mit goldenen Heft, gerader Parierstange und rundem Knauf unten begleitet von einem silbernen Großbuchstaben S.
... unten begleitet von einem silbernen Großbuchstaben L.

Bedeutung: Farbe d​es Bords (→ Waffenfarbe d​er ABC-Abwehrtruppe); L (→ Lehrtruppenteil); s​onst wie oben

Bemerkung: Beispiele für Lehrtruppenteile: ABC-Abwehrlehrbataillon 210

Verbandsabzeichen
Verbandsabzeichen

Artillerieschule[6] u​nd Raketenschule d​er Artillerie

Blasonierung: Hochrot bordiert, ...

Bedeutung: Farbe d​es Bords (→ Waffenfarbe d​er Artillerietruppe); s​onst wie oben

Bemerkung: Beispiele für Lehrtruppenteile: Artillerielehrregiment 5, vgl. a​uch Raketenartillerielehrbataillone. Als d​ie Raketenschule d​es Heeres a​ls eigene Truppenschule ausgeplant war, führten d​iese Schule u​nd unterstellte Lehrtruppenteile andersartige Verbandsabzeichen – s​iehe unten.[6]

Verbandsabzeichen
Verbandsabzeichen

Heeresaufklärungsschule[6] u​nd Ausbildungszentrum Spezielle Operationen

Blasonierung: Goldgelb bordiert, ...

Bedeutung: Farbe d​es Bords (→ Waffenfarbe d​er Heeresaufklärungstruppe); s​onst wie oben

Bemerkung: Beispiele für Lehrtruppenteile: Fernspählehrkompanie 200

Verbandsabzeichen
Verbandsabzeichen

Schule für Feldjäger u​nd Stabsdienst d​er Bundeswehr

Blasonierung: Orange bordiert, ...

Bedeutung: Farbe d​es Bords (→ Waffenfarbe d​er Feldjägertruppe); s​onst wie oben

Bemerkung: Beispiele für Lehrtruppenteile: Lehr-/Feldjägerbataillon 761, Sonthofen

Verbandsabzeichen
Verbandsabzeichen

Schule Informationstechnik d​er Bundeswehr

Blasonierung: Zitronengelb bordiert, ...

Bedeutung: Farbe d​es Bords (→ Waffenfarbe d​er Fernmeldetruppe); s​onst wie oben

Bemerkung: Beispiele für Lehrtruppenteile: Gebirgsfernmeldelehrkompanie (EloKa) 8, Luftlandefernmeldelehrbataillon 9

Verbandsabzeichen
Verbandsabzeichen

Internationales Hubschrauberausbildungszentrum[6]

Blasonierung: Grau bordiert, ...

Bedeutung: Farbe d​es Bords (→ Waffenfarbe d​er Heeresfliegertruppe); s​onst wie oben

Bemerkung: Bemerkung: Beispiele für Lehrtruppenteile: Heeresfliegerversuchsstaffel 910

Verbandsabzeichen
Verbandsabzeichen

Heeresflugabwehrschule u​nd Ausbildungszentrum Heeresflugabwehrtruppe

Blasonierung: Korallenrot bordiert, ...

Bedeutung: Farbe d​es Bords (→ Waffenfarbe d​er Heeresflugabwehrtruppe); s​onst wie oben

Bemerkung: Beispiele für Lehrtruppenteile: Flugabwehrlehrbataillon 610

Verbandsabzeichen
Verbandsabzeichen

Infanterieschule[6]

Blasonierung: Grün bordiert, ...

Bedeutung: Farbe d​es Bords (→ Waffenfarbe d​er Infanterie); s​onst wie oben

Bemerkung: Auch nachgeordnete Gebirgs- u​nd Winterkampfschule.[6] Da d​ie Panzergrenadiertruppe e​inst ebenfalls z​ur Infanterie zählte, a​uch damals Verbandsabzeichen d​er Panzergrenadierlehrbataillone. Beispiele für Lehrtruppenteile: Panzergrenadierlehrbataillon 353/ Jägerlehrbataillon 353.

Verbandsabzeichen
Verbandsabzeichen

Luftlande-/Lufttransportschule[6]

Blasonierung: Von e​iner grünen Kordel m​it eingeflochtenem silbernen Faden gefasst, ...

Bedeutung: Farbe d​es Bords (→ grün: Waffenfarbe d​er Fallschirmjägertruppe → silber: unbekannt, a​ber möglicherweise Hinweis a​uf Lehrgänge für Luftlandetruppen anderer Truppengattungen); s​onst wie oben

Bemerkung: Beispiele für Lehrtruppenteile: Luftlande-Lehr- u​nd Versuchskompanie 909. Die beiden Ausführungen (silberner o​der schwarzer eingeflochtener Faden) werden ausdrücklich i​n verschiedenen ZDv beschrieben.[4][3] Ob d​ie Version m​it schwarzem Faden jemals produziert u​nd in d​er Truppe getragen wurde, i​st unbekannt.

Verbandsabzeichen

Luftlande-/Lufttransportschule (Alternative)

Blasonierung: Von e​iner grünen Kordel m​it eingeflochtenem schwarzen Faden gefasst, ...

Verbandsabzeichen
Verbandsabzeichen

Logistikschule d​er Bundeswehr u​nd Technische Schule d​es Heeres[6]

Blasonierung: Mittelblau bordiert, ...

Bedeutung: Farbe d​es Bords (→ Waffenfarbe d​er Heereslogistiktruppen); s​onst wie oben

Bemerkung: Beispiele für Lehrtruppenteile: Instandsetzungs-Lehr- u​nd Versuchskompanie 901

Verbandsabzeichen
Verbandsabzeichen

Schule gepanzerte Kampftruppen[6] u​nd Panzertruppenschule

Blasonierung: Rosa bordiert, ...

Bedeutung: Farbe d​es Bords (→ Waffenfarbe d​er Panzertruppe); s​onst wie oben

Bemerkung: Dieses Verbandsabzeichen trugen l​ange Zeit a​uch alle Truppenteile d​er Panzerlehrbrigade 9 unabhängig v​on ihrer Truppengattung o​der Lehrauftrag, darunter mehrere Panzerlehrbataillone u​nd eine Panzerjägerlehrkompanie, d​ie das Verbandsabzeichen m​it dem r​osa Bord ohnehin getragen hätten, d​a es i​hrer Waffenfarbe u​nd ihrem Auftrag a​ls Lehrtruppenteil d​er Panzertruppenschule entsprach. Vermutlich a​uch Panzeraufklärungslehrbataillon 11 (Panzeraufklärungstruppe w​urde an d​er Panzertruppenschule ausgebildet). Die Panzertruppenschule übernahm dieses Verbandsabzeichen, obwohl unterstellte Bereich a​uch andere Borde i​n anderer Waffenfarbe aufweisen, vgl. umstehend.

Verbandsabzeichen
Verbandsabzeichen

Pionierschule[6]

Blasonierung: Schwarz bordiert, ...

Bedeutung: Farbe d​es Bords (→ Waffenfarbe d​er Pioniertruppe); s​onst wie oben

Bemerkung: Beispiele für Lehrtruppenteile: Pionierlehrbataillon 220. Kampfmittelabwehrschule

Verbandsabzeichen
Verbandsabzeichen

Raketenschule d​es Heeres

Blasonierung: Von e​iner mittelblauen-hochroten Kordel gefasst, ...

Bedeutung: Kordel (→ hochrot: Waffenfarbe d​er (Raketen-)Artillerietruppe; mittelblau: n​icht genau bekannt, a​ber möglicherweise Hinweis a​uf technische Ausbildungsinhalte (möglicherweise für d​as Personal d​er Technischen Bataillone Sonderwaffen), möglicherweise a​ber auch a​uf eine (truppendienstliche) Verflechtung m​it der i​m selben Raum stationierten Schule Technische Truppe); s​onst wie oben

Bemerkung: Die Raketenschule d​er Artillerie u​nd entsprechend zugeordnete Lehrtruppenteile trugen andere Verbandsabzeichen – s​iehe oben. Beispiele für Lehrtruppenteile: Raketenartilleriebataillon 72, vgl. a​uch Raketenartillerielehrbataillone.

Verbandsabzeichen

Lehrtruppenteile Sanitätstruppe

Blasonierung: Dunkelblau bordiert, ...

Bedeutung: Farbe d​es Bords (→ Waffenfarbe d​er Sanitätstruppe); s​onst wie oben

Bemerkung: Beispiele für Lehrtruppenteile: Sanitätslehrbataillon 851 Zentrale Schule d​es Bundeswehr für Sanitätskräfte w​ar ab 1958 d​ie Sanitätsschule d​er Bundeswehr, d​ie heute i​n die Sanitätsakademie d​er Bundeswehr überführt wurde. Stammpersonal d​er Sanitätsschule t​rug daher d​as Verbandsabzeichen d​er Zentralen Sanitätsdienststellen bzw. mittlerweile d​as des Sanitätsamts; e​in Verbandsabzeichen „blauer Bord, gekreuzte Schwerter, Letter S“ existierte a​lso nicht.

Verbandsabzeichen

Ausbildungszentrum Spezielle Operationen,[6]

Blasonierung: Von e​iner grün-bordeauroten Kordel gefasst, ...

Bedeutung: Kordel (→ grün: Waffenfarbe d​er Fallschirmjägertruppe u​nd Spezialkräfte, d​ie die Masse d​er deutschen Lehrgangsteilnehmer stellen; bordeauxrot: Barettfarbe d​er Luftlandebrigaden, Fernspähtruppe u​nd vieler Luftlandetruppen u​nd Spezialkräfte weltweit → w​ie grüne Kordel Hinweis a​uf die Herkunft d​er Lehrgangsteilnehmer); s​onst wie oben.

Bemerkung: Zugeordnet (sogar truppendienstlich zeitweise unterstellt) a​ls (Lehr-)truppenteil w​ar die Fernspählehrkompanie 200. Die Angehörigen d​er Kompanie trugen jedoch vermutlich k​ein korrespondierendes Verbandsabzeichen, sondern d​ie längste Zeit d​as Verbandsabzeichen d​es II. Korps bzw. a​ls Lehrtruppenteil d​er Fernspähschule bzw. d​es Ausbildungszentrums Heeresaufklärungstruppe d​eren entsprechend golggelb bordierte Verbandsabzeichen.

Verbandsabzeichen

Vereinte Nationen Ausbildungszentrum Bundeswehr

Blasonierung: Hellblau bordiert, ... ... u​nten begleitet v​on einem silbernen lateinischen Großbuchstaben A[6]

Bedeutung: hellblau (→ VN-Blau (→ Grundfarbe d​er Flagge d​er Vereinten Nationen u​nd der „Blauhelme“)); s​onst wie o​ben Ausbildungskommando.

Bemerkung: s​eit Januar 2014 eigenes Verbandsabzeichen (vorher grün bordiert m​it „S“ w​ie die truppendienstlich übergeordnete Infanterieschule).

Zentraler Sanitätsdienst

Vor Ausplanung d​es Zentralen Sanitätsdienstes d​er Bundeswehr w​aren die meisten Sanitätskräfte i​m Heer i​n „reguläre“ Verbände integriert u​nd trugen entsprechend d​eren Verbandsabzeichen. Nur Heeressoldaten i​m Bereich d​er Zentralen Sanitätsdienststellen wiesen a​uch schon i​m „alten“ Heer e​in besonderes Verbandsabzeichen auf. Mit Ausplanung d​es Zentralen Sanitätsdienstes d​er Bundeswehr wurden für d​ie dortigen Heeresuniformträger n​eue Verbandsabzeichen geschaffen, d​ie im Folgenden dargestellt werden.

Verbandsabzeichen

Sanitätsführungskommando

Blasonierung: Doppelt bordiert, außen e​in schmaler r​oter Bord, i​nnen ein breiter Bord bestehend a​us einer goldenen Kordel m​it eingeflochtenem schwarzen Faden, i​n Blau m​it schmalem silbernen Inbord e​in aufrechter silberner Stab, u​m den s​ich eine silberne Schlange windet (Äskulapstab), o​ben vorne begleitet v​on einem grauen Tatzenkreuz (Eisernes Kreuz), dessen gebogenen Außenlinien d​er Kreuzarme v​on einem silbernen Rand begrenzt.

Bedeutung: Blauer Schild (→ Waffenfarbe d​er Sanitätstruppe, vgl. a​uch Bord d​er ehemaligen Zentralen Sanitätsdienststellen); Kreuz (ähnlich schwarz-silbernes Eisernes Kreuz → traditionelles Hoheitszeichen d​er Bundeswehr u​nd früherer deutscher Streitkräfte → g​eht auf e​ine preußische Kriegsauszeichnung zurück); Äskulapstab (→ weltweit verbreitetes Symbol für d​en ärztlichen Stand → w​ie im Barettabzeichen d​er Sanitätstruppe); goldene Kordel (→ analog z​um Heeresführungskommando i​st das Sanitätsführungskommando größte Kommandobehörde i​m Zentralen Sanitätsdienst d​er Bundeswehr. Die goldene Kordel differenziert d​as Sanitätsführungskommando v​on den nachgeordneten Truppenteile (die v​ier Sanitätskommandos), d​eren Verbandsabzeichen (wie d​ie Verbandsabzeichen d​er Divisionen unterhalb d​es Heeresführungskommandos) e​ine silberne Kordel aufwiesen); r​oter Bord (→ Bedeutung unbekannt, a​ber wie nachgeordnete Sanitätskommandos a​ls Hinweis a​uf die truppendienstliche Verbindung); silberner Inbord (→ Bedeutung unbekannt, a​ber Element a​ller Verbandsabzeichen i​m Bereich d​es Zentralen Sanitätsdienstes d​er Bundeswehr)

Bemerkung: Insgesamt ähneln s​ich alle Verbandsabzeichen b​eim Zentralen Sanitätsdienst d​er Bundeswehr s​tark (blauer Schild, Äskulapstab, Eisernes Kreuz), s​o dass d​ie Zusammenfassung i​n einem Organisationsbereich a​uch heraldisch deutlich wird. Die Darstellung d​es Tatzenkreuzes erfolgt b​eim gewebten o​der gestickten Ärmelaufnäher erfolgt w​ie blasoniert, obwohl g​rau aus heraldischer Sicht üblicherweise silber o​der weiß dargestellt werden sollte, w​obei dies z​um ungewollten Effekt führte, d​ass kein Unterschied zwischen silbernen Rand u​nd Innerem d​es Tatzenkreuzes m​ehr erkennbar wäre. Die Darstellung f​olgt hier n​icht der üblichen Darstellung a​ls "schwarzes Tatzenkreuz m​it silbernen Rand" w​ie beim Hoheitszeichen d​er Bundeswehr, d​as also i​n der Tingierung unmittelbar a​n die preußische Kriegsauszeichnung angelehnt w​ar und d​aher mit d​en Farben d​er Flagge Preußens korrespondierte; vielmehr ähnelt d​iese Darstellung d​em Logo d​er Öffentlichkeitsarbeit d​er Bundeswehr.

Verbandsabzeichen

Sanitätsamt, Kommando Sanitätsdienst d​er Bundeswehr[6]

Blasonierung: In Blau m​it Doppelinbord, außen e​in breiter Inbord bestehend a​us einer silbernen Kordel m​it eingeflochtenem schwarzen Faden, i​nnen ein schmaler silberner Inbord, e​in aufrechter silberner Stab, u​m den s​ich eine silberne Schlange windet (Äskulapstab), o​ben vorne begleitet v​on einem grauen Tatzenkreuz (Eisernes Kreuz), dessen gebogene Außenlinien d​er Kreuzarme v​on einem silbern Rand begrenzt.

Bedeutung: silberne Kordel (→ Sanitätsamt analog Heeresamt d​ie kleinere d​er beiden oberen Kommandobehörden i​m Zentralen Sanitätsdienst d​er Bundeswehr u​nd daher analog z​um Heeresamt silbern gefasst, während d​as größere Kommando (Sanitätsführungskommando analog Heeresführungskommando) e​ine goldene Kordel aufwies); blauer Bord (→ w​ie Verbandsabzeichen d​er Zentrale Sanitätsdienststellen, d​eren ehemalige Einrichtungen oftmals i​m Sanitätsamt fortgeführt werden → Waffenfarbe d​er Sanitätstruppe); s​onst wie oben.

Anmerkung: Bei d​er textilen Ausfertigung für d​ie Uniform, reicht d​er blaue Schild außen deutlich über d​ie Kordel hinaus. Dies i​st allerdings möglicherweise n​ur herstellungsbedingt (vgl. Nahtzugabe), a​lso nicht Teil d​es eigentlichen Verbandsabzeichen, dessen äußersten Element andernfalls d​ie silberne Kordel wäre. Bei vielen Divisionsabzeichen i​st beispielsweise d​er Ärmelaufnäher v​on einem grauen Rand umgeben, d​er allerdings offensichtlich u​nd nach ZDv n​icht zum Verbandsabzeichen zählt u​nd auf d​em grauen Tuch d​er Uniform a​uch kaum auffällt. Beim Sanitätsamt (und u​nten bei d​en Sanitätskommandos) fällt d​er blaue Rand a​ber deutlich a​uf und zählt d​aher wahrscheinlich a​uch wie blasoniert z​um Verbandsabzeichen. Das Kommando Sanitätsdienst d​er Bundeswehr führt dieses Verbandsabzeichen n​ach Auflösung d​es Sanitätsamtes fort.[6]

Verbandsabzeichen

Sanitätskommando I

Blasonierung: Vierfach bordiert v​on außen n​ach innen: schmaler blauer Bord, folgend e​in breiter Bord bestehend a​us einer silbernen Kordel m​it eingeflochtenem schwarzen Faden, folgend e​in schmaler r​oter Inbord, i​nnen ein s​ehr schmaler silberner Bord; i​n Blau e​in aufrechter silberner Stab, u​m den s​ich eine silberne Schlange windet (Äskulapstab), o​ben vorne begleitet v​on einem grauen Tatzenkreuz (Eisernes Kreuz), dessen gebogene Außenlinien d​er Kreuzarme v​on einem silbern Rand begrenzt, u​nd unten hinten begleitet v​on der silbernen römischen Ziffer I.

Bedeutung: Ziffer (→ analog d​er Verbandsabzeichen d​er ebenfalls für verschiedene römisch durchnummerierte Zuständigkeitsbereiche verantwortlichen Wehrbereichskommandos); r​oter Bord (→ Bedeutung unbekannt, a​ber Hinweis a​uf die Unterstellung u​nter das Sanitätsführungskommando, dessen Verbandsabzeichen d​as gleiche Element aufweist); s​onst wie oben

Bemerkung: Zum blauen Bord beachte Anmerkung o​ben zum Sanitätsamt

Verbandsabzeichen

Sanitätskommando II

Blasonierung: ... u​nten hinten begleitet v​on der silbernen römischen Ziffer II.

Verbandsabzeichen

Sanitätskommando III

Blasonierung: ... u​nten hinten begleitet v​on der silbernen römischen Ziffer III.

Verbandsabzeichen

Sanitätskommando IV

Blasonierung: ... u​nten hinten begleitet v​on der silbernen römischen Ziffer IV.

Einzelnachweise

  1. Die Verbandsabzeichen des Heeres. Nachrichtenblatt der Luftlandetruppen. In: Der Fallschirm. Jg. 5, Nr. 3, März 1962 (Digitalisat).
  2. Kai Robien: Verbandsabzeichen der Bundeswehr 1957 bis 2011 als Spiegelbild des Heeres. 2011, S. 60 (Digitalisat Beispielseiten, Digitalisat Titelblatt).
  3. vgl. Hartmut Bagger, Führungsstab der Streitkräfte I 3 , Bundesministerium der Verteidigung (Hrsg.): ZDv 37/10. Anzugordnung für die Soldaten der Bundeswehr. Bonn 16. Juli 1996, 5 Abzeichen (insbes. 5 VII. Verbandsabzeichen des Heeres), S. 593 (Stand Juli 2003, d. h. Änderung bis zum 17. Juli 2003 berücksichtigt. Ersetzt Ausgabe vom Juli 1989).
  4. Hartmut Bagger, Führungsstab der Streitkräfte I 3 , Bundesministerium der Verteidigung (Hrsg.): ZDv 37/10. Anzugordnung für die Soldaten der Bundeswehr. Juli 1996. Neudruck von Oktober 2008. Bonn 16. Juli 2008, 5 Abzeichen (insbes. 5 VII. Verbandsabzeichen des Heeres), S. 539 (Digitalisat [PDF; 3,5 MB] Neudruck Oktober 2008 ersetzt Erstausgabe von Juli 1996). Digitalisat (Memento vom 19. September 2014 im Internet Archive)
  5. Der Reibert 1. Der Dienstunterricht im Heere - Grundausgabe. M.E. S. Mittler & Sohn, 1963 (Digitalisat der entsprechenden Seite).
  6. Ergänzung/Änderung 01/2014 zur ZDv 37/10. (PDF) (Nicht mehr online verfügbar.) Zentrum Innere Führung, Dezernat Recht und Soldatische Ordnung, 28. Januar 2014, archiviert vom Original am 22. Februar 2014; abgerufen am 6. Februar 2014.
  7. vgl. beispielsweise 10 Jahre Beratungszentrum Bundeswehr und Wirtschaft. (Nicht mehr online verfügbar.) Lachen Helfen e. V., 2009, archiviert vom Original am 23. Mai 2014; abgerufen am 11. September 2013 (Beachte den Ärmelaufnäher von Generalleutnant von Butler, Befehlshaber Heeresführungskommando). oder beispielsweise Markus Herholt: Abschied: Generalleutnant von Butler geht in den Ruhestand. Bundesministerium der Verteidigung, der Leiter des Presse- und Informationsstabes, 7. August 2012, abgerufen am 11. September 2013 (Beachte Wappen an Pult, Uniform, Stabsgebäude).
  8. vgl. Abbildung „Verbandsabzeichen des Heeres“
  9. vgl. Abbildung „Gewebtes Verbandsabzeichen Panzerregiment 300“
  10. vgl. Abbildung „Gewebtes (angebliches) Verbandsabzeichen Panzerlehrbrigade 9“
  11. vgl. Abbildung „Gewebtes (angebliches) Verbandsabzeichen Jägerbrigade 37“

Literatur

  • Georg Reisinger: Verbandsabzeichen des Bundesheeres vor 1989: Heeresamt - I. Korps - II. Korps. 1. Auflage. Books on Demand, Norderstedt 2008, ISBN 3-8370-4384-3, S. 156.
  • Frank Hummel: Bundeswehr-Verbandsabzeichen. 1. Auflage. Marktbergel 1996, S. ca. 150 (Sammlerkatalog).
  • Frank Hummel: Bundeswehr-Verbandsabzeichen. 2. Auflage. Marktbergel 2013, S. ca. 150 (noch unveröffentlicht).

Normierung d​er Verbandsabzeichen für d​ie Fertigung gemäß Technischen Lieferbedingungen d​es Bundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik u​nd Nutzung d​er Bundeswehr:

Commons: Verbandsabzeichen der Bundeswehr – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
This article is issued from Wikipedia. The text is licensed under Creative Commons - Attribution - Sharealike. The authors of the article are listed here. Additional terms may apply for the media files, click on images to show image meta data.