Racing Straßburg
Der Racing Club de Strasbourg Alsace (seit 2012 mit dem Zusatz „Alsace“), im deutschsprachigen Raum allgemein bekannt als Racing Straßburg, in Frankreich primär als RC Strasbourg, ist ein französischer Fußballklub aus der elsässischen Stadt Straßburg. Wegen der Vereinsfarben Blau und Weiß wird Racing, ebenso wie die Nationalmannschaft, Les Bleus – zu deutsch: die Blauen – genannt.
Racing Straßburg | |||
Basisdaten | |||
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Name | Racing Club de Strasbourg Alsace | ||
Sitz | Straßburg, Frankreich | ||
Gründung | 1906 (als FC Neudorf) 2011 (Wiedergründung) | ||
Farben | blau-weiß | ||
Präsident | Marc Keller | ||
Website | rcstrasbourgalsace.fr | ||
Erste Fußballmannschaft | |||
Cheftrainer | Julien Stéphan | ||
Spielstätte | Stade de la Meinau | ||
Plätze | 26.109 | ||
Liga | Ligue 1 | ||
2020/21 | 15. Platz | ||
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Geschichte
Der Verein wurde 1906 als FC Neudorf, benannt nach dem Straßburger Vorort Neudorf, gegründet und spielte seit 1914 im „Hämmerle-Garten“ in der Meinau. Nachdem das Reichsland Elsaß-Lothringen 1919 wieder an Frankreich gefallen war, wurde er zunächst in RC Strasbourg-Neudorf, dann 1921 in Racing Club de Strasbourg umbenannt. Der Name wurde dabei in Anlehnung an den damals prestigeträchtigsten Fußballclub Frankreichs, den Pariser Racing Club de France gewählt.
Anfang September 1939 wurde Straßburg in Erwartung eines Angriffes der deutschen Wehrmacht geräumt und Racing ließ sich einstweilen im Périgord nieder, wo die Mannschaft gegen die örtlichen Vereine um die Meisterschaft des Département Dordogne spielte und ungeschlagen den Titel von 1939/40 gewann. Nachdem die Deutschen das Elsass besetzt hatten, kehrte die Mannschaft mit dem meisten Spielern zurück nach Straßburg und spielte dort einstweilen als „Rasensport-Club Straßburg“, gerne abgekürzt als „RSC Straßburg“, in der Gauliga Elsaß. Dort wurden die nunmehrigen Rasensportler zwischen 1941 und 1943 dreimal Dritte, zweimal hinter dem FC Mühlhausen und einmal hinter der örtlichen Sportgemeinschaft der SS.
In den 1970er Jahren hieß der Verein zeitweise Racing Pierrots Strasbourg Meinau. 1979 feierte man den bisher größten Erfolg in der Vereinsgeschichte, als man französischer Meister wurde. Dadurch spielte man in der Folgesaison im Europapokal der Landesmeister. Dort drang man bis ins Viertelfinale vor, wo man gegen Ajax Amsterdam den Kürzeren zog (0:0, 0:4).

Am Ende der Saison 2009/10 stieg Racing in die National (D3) ab, sollte zwischenzeitlich sogar in die vierte Liga zwangsversetzt werden und spielte damit zum ersten Mal in seiner Vereinsgeschichte nur drittklassig. Zudem befand sich der RCS zu diesem Zeitpunkt erstmals in finanziellen Schwierigkeiten, die als so gravierend eingeschätzt wurden, dass dem Klub die Insolvenz drohte.[1] Nachdem 2011 der direkte Wiederaufstieg misslang, erfolgten für den Klub die von Vereinspräsident Jafar Hilali, einem in London wohnhaften französischen Geschäftsmann, für diesen Fall angekündigten Einschränkungen: kein Antrag auf Verlängerung des Profistatus, Schließung der Straßburger Fußballschule und notfalls Anmeldung der Insolvenz.[2] Auch Ende Juni, wenige Wochen vor Beginn der neuen Saison, war noch unklar, in welcher Liga man 2011/12 antreten sollte: Der Spielerkader, die Trainerfrage, der Ausgang mehrerer Kündigungsprozesse und die zukünftigen Besitzverhältnisse sowie die damit verknüpften Fragen der finanziellen Ausstattung waren nicht geklärt.[3] Mitte Juli 2011 entschied die zuständige Verbandskommission DNCG im Berufungsverfahren, dass Racing aufgrund von etwa 4 Mio. Euro Schulden endgültig in die vierte Liga strafversetzt wird. Die Elsässer verloren somit ihren Profistatus und die Straßburger Fußballschule.[4]
Daraufhin zog der avisierte Hilali-Nachfolger Sébastien Graeff seine Zusage zurück, den Verein zu unterstützen.[5] Nach einem Insolvenzverfahren (redressement judiciaire)[6] entschied das zuständige Straßburger Gericht am 22. August 2011 die Auflösung der Vereins-Kapitalgesellschaft. Die erste Mannschaft von Racing musste in der fünften Liga (CFA2) neu beginnen.[7] Präsident wurde Frédéric Sitterlé; dieser trat allerdings noch während der Saison zurück. Ihm folgte Marc Keller, der einst als Spieler für Racing aktiv gewesen war und bis 2006 in Straßburg den Posten des Generaldirektors bekleidet hatte. 2012 stieg Racing sportlich in die vierte Liga (Championnat de France Amateur) auf; angesichts eines Schuldenstandes von 1,4 Mio. Euro musste der Verein bis Ende Juni 2012 allerdings noch Eigenmittel in Höhe von 850.000 Euro nachweisen.[8] Die Zuschauerunterstützung für den Verein blieb auch im Amateurbereich nahezu unverändert hoch. Zum „Derby“ gegen den FC Mulhouse – dem ersten seit Januar 1992 – füllten 20.004 Besucher Anfang April 2013 das Stade de la Meinau und stellten damit eine neue französische Höchstmarke für ein Viertligaspiel auf.[9] Am letzten Spieltag im Spiel gegen US Raon gewann Racing mit 3:2 und kehrte damit in die dritte Liga zurück. In der Spielzeit 2013/14 spielte Racing, bei Heimspielen unterstützt von einer oft fünfstelligen Zuschauerzahl, anfangs an der Tabellenspitze mit, fiel dann aber bald ab und musste eigentlich am Ende den Gang in die CFA antreten, Mitte Juli 2014 wurde jedoch verkündet, dass man weiterhin National spielen wird. Zum Ende der Saison 2015/16 wurde man unter Trainer Jacky Duguépéroux Meister der 3. Liga und stieg in die Ligue 2 auf. Danach wurde Duguépéroux aus Altersgründen durch Thierry Laurey ersetzt. In der Saison 2016/17 gelang dem Verein durch ein 2:1-Sieg am letzten Spieltag gegen den FC Bourg-Péronnas der Gewinn der Zweitligameisterschaft und somit der Durchmarsch in die Ligue 1.
In der ersten Saison nach der Rückkehr in die Ligue 1 schaffte Racing Straßburg mit dem 15. Tabellenplatz und mit einem Punkt Vorsprung auf den 18. Platz (Barragespiele gegen den Dritten der Ligue 2) den Klassenerhalt. In der Folgesaison platzierte sich Racing auf Platz 11 und gewann zudem den Ligapokal, nachdem im Finale EA Guingamp mit 4:1 nach Elfmeterschießen geschlagen wurde. Dadurch qualifizierten sich die Elsässer für die zweite Qualifikationsrunde zur UEFA Europa League und erreichten sogar die Barragespiele, in der Racing Straßburg trotz eines 1:0-Hinspielsieges gegen den Vorjahreshalbfinalisten Eintracht Frankfurt ausschied. In der dritten Saison nach dem Aufstieg steigerten sie sich erneut und erreichten den zehnten Tabellenplatz.
Ende Mai 2021 wurde Julien Stéphan neuer Trainer von Racing Straßburg. Der Vertrag hat eine Laufzeit von drei Jahren. Er trainierte zuvor Stade Rennes.[10]
Ligazugehörigkeit
- Erstklassig (Division 1, seit 2002 Ligue 1 genannt) spielte der Club 1934–1939, 1945–1952, 1953–1957, 1958–1960, 1961–1971, 1972–1976, 1977–1986, 1988/89, 1992–2001, 2002–2006, 2007/08 und seit 2017
- Zweitklassig (Ligue 2): 1952/53, 1957/58, 1960/61, 1971/72, 1976/77, 1986–1988, 1989–1992, 2001/02, 2006/07, 2008–2010, 2016/17; 1970/71 (zweite Mannschaft)
- Drittklassig (Championnat de France National): 2010/11, 2013–2016
- Viertklassig (CFA): 2012/13
- Fünftklassig (CFA 2): 2011/12
Erfolge
- Französischer Meister: 1979
- Pokalsieger: 1951, 1966, 2001 (und Finalist 1937, 1947, 1995)
- Ligapokalsieger: 1997, 2005, 2019
- Europapokale: Intertotopokalsieger 1995
- Viertelfinalist im Europapokal der Landesmeister 1979/80, 3. Runde im UEFA-Pokal 1997/98
- Meister der Dordogne: 1939/40
Europapokalbilanz
Saison | Wettbewerb | Runde | Gegner | Gesamt | Hin | Rück |
---|---|---|---|---|---|---|
1961/62 | Messestädte-Pokal | 1. Runde | ![]() | 3:13 | 1:3 (H) | 2:10 (A) |
1964/65 | Messestädte-Pokal | 1. Runde | ![]() | 2:1 | 2:0 (H) | 0:1 (A) |
2. Runde | ![]() | 6:2 | 1:0 (A) | 5:2 (H) | ||
3. Runde | ![]() | (L)2:2 | 0:0 (H) | 2:2 (A) | ||
0:0 n. V. in Barcelona | ||||||
Viertelfinale | ![]() | 0:5 | 0:5 (H) | 0:0 (A) | ||
1965/66 | Messestädte-Pokal | 1. Runde | ![]() | (L) | 3:30:1 (A) | 2:1 (H) |
1:1 n. V. in Mailand | ||||||
1966/67 | Europapokal der Pokalsieger | 1. Runde | ![]() | 2:1 | 1:0 (H) | 1:1 (A) |
2. Runde | ![]() | 1:2 | 1:0 (H) | 0:2 (A) | ||
1978/79 | UEFA-Pokal | 1. Runde | ![]() | 4:3 | 0:2 (A) | 4:1 (H) |
2. Runde | ![]() | 2:1 | 2:0 (H) | 0:1 (A) | ||
3. Runde | ![]() | 0:4 | 0:0 (H) | 0:4 (A) | ||
1979/80 | Europapokal der Landesmeister | 1. Runde | ![]() | 6:1 | 2:1 (A) | 4:0 (H) |
2. Runde | ![]() | 2:1 | 0:1 (A) | 2:0 n. V. (H) | ||
Viertelfinale | ![]() | 0:4 | 0:0 (H) | 0:4 (A) | ||
1995 | UEFA Intertoto Cup | Gruppenphase | ![]() | 4:1 | 4:1 (H) | |
![]() | 4:0 | 4:0 (A) | ||||
![]() | 4:0 | 4:0 (H) | ||||
![]() | 0:0 | 0:0 (A) | ||||
Achtelfinale | ![]() | 4:0 | 4:0 (H) | |||
Viertelfinale | ![]() | 2:0 | 2:0 (A) | |||
Halbfinale | ![]() | 7:2 | 1:1 (A) | 6:1 (H) | ||
1995/96 | UEFA-Pokal | 1. Runde | ![]() | 5:0 | 3:0 (H) | 2:0 (A) |
2. Runde | ![]() | 1:3 | 0:1 (H) | 1:2 (A) | ||
1996 | UEFA Intertoto Cup | Gruppenphase | ![]() | 1:1 | 1:1 (H) | |
![]() | 2:0 | 2:0 (A) | ||||
![]() | 1:1 | 1:1 (H) | ||||
![]() | 0:0 | 0:0 (A) | ||||
1997/98 | UEFA-Pokal | 1. Runde | ![]() | 4:2 | 2:1 (H) | 2:1 (A) |
2. Runde | ![]() | 3:2 | 3:0 (H) | 0:2 (A) | ||
3. Runde | ![]() | 2:3 | 2:0 (H) | 0:3 (A) | ||
2001/02 | UEFA-Pokal | 1. Runde | ![]() | 2:4 | 0:2 (A) | 2:2 (H) |
2005/06 | UEFA-Pokal | 1. Runde | ![]() | 7:0 | 2:0 (A) | 5:0 (H) |
Gruppenphase | ![]() | 2:0 | 2:0 (A) | |||
![]() | 2:0 | 2:0 (H) | ||||
![]() | 1:1 | 1:1 (A) | ||||
![]() | 2:2 | 2:2 (H) | ||||
K.-o-Phase | ![]() | 2:0 | 2:0 (A) | 0:0 (H) | ||
Achtelfinale | ![]() | 2:4 | 0:2 (A) | 2:2 (H) | ||
2019/20 | UEFA Europa League | 2. Qualifikationsrunde | ![]() | 4:3 | 3:1 (H) | 1:2 (A) |
3. Qualifikationsrunde | ![]() | 2:0 | 1:0 (A) | 1:0 (H) | ||
Play-offs | ![]() | 1:3 | 1:0 (H) | 0:3 (A) |
Gesamtbilanz: 62 Spiele, 29 Siege, 16 Unentschieden, 17 Niederlagen, 97:68 Tore (Tordifferenz +29)
Spieler und Trainer
Aktueller Kader 2021/22
Stand: 10. Oktober 2021[11]
Nr. | Nat. | Name | Geburtstag | im Verein seit | Vertrag bis | |
---|---|---|---|---|---|---|
Tor | ||||||
1 | ![]() | Matz Sels | 26.02.1992 | 2018 | 2024 | |
16 | ![]() | Eiji Kawashima | 20.03.1983 | 2018 | 2021 | |
30 | ![]() | Bingourou Kamara | 21.10.1996 | 2017 | 2023 | |
36 | ![]() | Alaa Bellaarouch | 01.01.2002 | |||
40 | ![]() | Alexandre Pierre | 25.02.2001 | |||
Abwehr | ||||||
2 | ![]() | Frédéric Guilbert | 24.12.1994 | 2021 | 2021 | |
4 | ![]() | Karol Fila | 13.06.1998 | |||
5 | ![]() | Lucas Perrin | 19.11.1998 | |||
19 | ![]() | Anthony Caci | 01.07.1997 | 2018 | 2022 | |
22 | ![]() | Gerzino Nyamsi | 22.01.1997 | |||
23 | ![]() | Maxime Le Marchand | 11.10.1989 | |||
24 | ![]() | Alexander Djiku | 09.08.1994 | 2019 | 2023 | |
Mittelfeld | ||||||
6 | ![]() | Jean-Eudes Aholou | 20.03.1994 | 2020 | 2021 | |
10 | ![]() | Adrien Thomasson | 10.12.1993 | 2018 | 2021 | |
11 | ![]() | Dimitri Liénard | 13.02.1988 | 2013 | 2021 | |
14 | ![]() | Sanjin Prcić | 20.11.1993 | 2019 | 2022 | |
17 | ![]() | Jean-Ricner Bellegarde | 27.06.1998 | 2019 | 2023 | |
27 | ![]() | Ibrahima Sissoko | 27.10.1997 | 2018 | 2022 | |
37 | ![]() | Aymeric Ahmed | 08.11.2003 | |||
38 | ![]() | Habib Diarra | 03.01.2004 | |||
Sturm | ||||||
8 | ![]() | Abdul Majeed Waris | 19.09.1991 | 2020 | 2022 | |
9 | ![]() | Kevin Gameiro | 08.02.1992 | |||
12 | ![]() | Lebo Mothiba | 28.01.1996 | 2018 | 2023 | |
20 | ![]() | Habib Diallo | 18.06.1995 | 2020 | 2025 | |
25 | ![]() | Ludovic Ajorque | 25.02.1994 | 2018 | 2022 | |
31 | ![]() | LMoïse Sahi | 20.12.2001 | |||
Liste der Trainer (seit 1928)
In Klammern: Anzahl der Amtszeiten
Name | im Amt von... |
---|---|
![]() | 1928 bis 1930 |
![]() | 1930 bis 1932 |
?Louis Neureuther | 1932 bis 1933 |
![]() | 1933 bis Dez. 1933 |
![]() | Jan. 1934 bis 1935 |
![]() | 1935 bis 1938 |
![]() | 1938 bis 1940 |
![]() | 1941 bis 1944 |
![]() | 1945 bis 1947 |
![]() | 1947 bis 1948 |
![]() | 1948 bis 1949 |
![]() | 1949 bis Apr. 1952 |
![]() | Apr. 1952 bis 1952 |
![]() | 1952 bis 1955 |
![]() | 1955 bis 1956 |
![]() | 1956 bis 1957 |
![]() | 1957 bis 1958 |
![]() | 1958 bis 1960 |
![]() | 1960 bis Dez. 1961 |
![]() | Dez. 1961 bis 1964 |
![]() | 1964 bis 1966 |
![]() | 1966 bis Apr. 1967 |
![]() | Apr. 1967 bis Feb. 1968 |
![]() | Mär. 1968 bis Okt. 1970 |
![]() | Okt. 1970 bis Feb. 1971 |
![]() | Feb. 1971 bis Apr. 1971 |
![]() | Apr. 1971 bis 1971 |
![]() | 1971 bis Nov. 1973 |
![]() | Nov. 1973 bis 1974 |
![]() | 1974 bis Nov. 1975 |
![]() | Nov. 1975 bis 1976 |
![]() | 1976 bis Nov. 1976 |
![]() | Nov. 1976 bis 1977 |
![]() | 1977 bis Sep. 1980 |
![]() | Sep. 1980 bis Nov. 1981 |
![]() | Nov. 1981 bis 1983 |
![]() | 1983 bis Mär. 1985 |
![]() | Mär. 1985 bis Dez. 1985 |
![]() | Dez. 1985 bis Sep. 1986 |
![]() | Sep. 1986 bis Sep. 1986 |
![]() | Sep. 1986 bis 1987 |
![]() | 1987 bis Sep. 1988 |
![]() | Sep. 1988 bis Sep. 1988 |
![]() | Okt. 1988 bis Aug. 1989 |
![]() | Sep. 1989 bis Sep. 1989 |
![]() | Sep. 1989 bis 1991 |
![]() | 1991 bis 1994 |
![]() | 1994 bis Mär. 1995 |
![]() | Mär. 1995 bis Jan. 1998 |
![]() | Jan. 1998 bis Jan. 1998 |
![]() | Jan. 1998 bis Nov. 1999 |
![]() | Nov. 1999 bis Nov. 2000 |
![]() | Nov. 2000 bis 2001 |
![]() | 2001 bis 2003 |
![]() | 2003 bis Okt. 2004 |
![]() | Okt. 2004 bis 2006 |
![]() | 2006 bis 2007 |
![]() | 2007 bis 2009 |
![]() | 2009 bis Aug. 2009 |
![]() | Aug. 2009 bis 2010 |
![]() | 2010 bis 2011 |
![]() | 2011 bis Mär. 2014 |
![]() | Mär. 2014 bis 2016 |
![]() | 2016 bis Mai 2021 |
![]() | seit Mai 2021 |
Bekannte ehemalige Spieler
Thomas Allofs
Stéphane Bahoken
Christian Bassila
René Bihel
Arthur Boka
José Luis Chilavert
Olivier Dacourt
Youri Djorkaeff
Raymond Domenech
Dominique Dropsy
Jacky Duguépéroux
Fabrice Ehret
Frank Farina
Albert Gemmrich
Xavier Gravelaine
Gilbert Gress
Mario Haas
René Hauss
Karim Haggui
Oscar Heisserer
Valérien Ismaël
Robert Jonquet
Raymond Kaelbel
Marc Keller
Walter Kelsch
Frank Lebœuf
Reinhard Libuda
Danijel Ljuboja
Péguy Luyindula
Marc Molitor
Alexander Mostowoi
Pascal Nouma
Jacques Novi
Philippe Piat
François Remetter
Oskar Rohr
Wolfgang Rolff
Johnny Schuth
Didier Six
Léonard Specht
Ernst Stojaspal
Jeff Strasser
Roland Wagner
Arsène Wenger
David Zitelli

Stadion
Die Heimspiele trägt der Verein seit dem Jahr 1914 im Stade de la Meinau aus, das Platz für 29.200 Zuschauer bietet.
Fans und Rivalitäten

Die Ultras des Vereins nennen sich UB90 (Ultra Boys 90) und sind fest befreundet mit der Fanszene des Karlsruher SC, regelmäßige Unterstützung bei Heim- und Auswärtsspielen ist an der Tagesordnung. Auch deutschsprachige Anfeuerungsrufe sind zu hören, besonders „Jetzt geht's los!“ ist ein fester Bestandteil des Gesangs-Repertoires. Seit längerer Zeit gibt es auch eine Freundschaft mit den Ultras vom SK Sturm Graz aus der Österreichischen ersten Bundesliga.
Bis zur Saison 2016/17 gab es eine längere Freundschaft zu den Ultras von Hertha BSC, die aufgrund der gemeinsamen Freundschaft zu den Ultras des Karlsruher SC bestand. Zu Beginn der Saison wurde die offizielle Freundschaft allerdings öffentlich für beendet erklärt.[12] Gegenseitige Besuche der Spiele und gute Kontakte zwischen den Fanszenen gibt es jedoch weiterhin.
In jüngerer Zeit war der FC Metz der Rivale von Racing. In der Saison 2010/11 spielte man in der National auch gegen den SR Colmar. Die Rivalitäten zu anderen Klubs aus dem Elsass sind, aufgrund der langjährigen Klassenunterschiede, weitestgehend eingeschlummert.
Literatur
- Thierry Berthou/Collectif: Dictionnaire historique des clubs de football français. Pages de Foot, Créteil 1999, Band 1: A–Mo. ISBN 2-913146-01-5, Band 2: Mu–W. ISBN 2-913146-02-3.
Weblinks
- Offizielle Website (französisch)
- Fansite (französisch)
Einzelnachweise
- Interview mit Strasbourgs damaligem Präsidenten Jean-Claude Plessis (Memento des Originals vom 16. Mai 2010 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis. bei France Football.
- siehe den Artikel „Racing Straßburg, zum Aufsteigen verdammt“ aus der Badischen Zeitung vom 19. April 2011
- siehe den Artikel „Strasbourg – eine Geschichte der Verrückten“ in France Football vom 21. Juni 2011, S. 32–35.
- Rote Karte für Racing Straßburg verliert Profistatus 9. Juli 2011.
- siehe diesen Artikel vom 11. Juli 2011 bei France Football.
- Artikel aus Le Parisien vom 18. Juli 2011
- nach diesen Artikel in den Dernières Nouvelles d’Alsace vom 25. August 2011.
- siehe den Artikel vom 4. Juni 2012 bei francefootball.fr
- France Football vom 9. April 2013, S. 36
- Peter Cleiß: Julien Stephan wird Racing-Trainer. In: bo.de. Baden Online, 28. Mai 2021, abgerufen am 23. September 2021.
- Kader von Racing Straßburg. In: rcstrasbourgalsace.fr. Racing Straßburg, abgerufen am 10. Oktober 2021 (französisch).
- https://hb98.de/freunde/