Fußball-Bundesliga 2021/22

Die Bundesliga 2021/22 ist die 59. Spielzeit der höchsten deutschen Spielklasse im Fußball der Männer. Sie wurde am 13. August 2021 mit dem Spiel von Borussia Mönchengladbach gegen den amtierenden Deutschen Meister FC Bayern München (1:1)[1] eröffnet und endet voraussichtlich am 14. Mai 2022. Vom 20. Dezember 2021 bis zum 6. Januar 2022 wurde sie durch die Winterpause unterbrochen. Die Austragung der Relegationsspiele ist für den 19. und 23. Mai 2022 geplant.[2] Die Herbstmeisterschaft sicherte sich der FC Bayern München am 16. Spieltag vorzeitig durch einen 5:0-Sieg beim VfB Stuttgart.[3]

Bundesliga 2021/22
HerbstmeisterFC Bayern München
Mannschaften18
Spiele306 + 2 Relegationsspiele
 (davon 216 gespielt)
Tore680   3,15 pro Spiel)
Zuschauer3.263.148   15.107 pro Spiel)
Gelbe Karten770   3,56 pro Spiel)
GelbRote Karten11   0,05 pro Spiel)
Rote Karten10   0,05 pro Spiel)
Bundesliga 2020/21
Spielorte der Bundesliga 2021/22
1 Berlin: Hertha BSC, 1. FC Union Berlin
2 Sinsheim: TSG 1899 Hoffenheim

Saisonverlauf

Hinrunde

Bayern München besiegte unter seinem neuen Trainer Julian Nagelsmann den Aufsteiger VfL Bochum mit 7:0, der insgesamt höchste Sieg der Hinrunde. 56 Gesamttore gelangen bis dato nur zwei weiteren Vereinen in der Ligageschichte an den ersten 17 Spieltagen, 116 Treffer im Kalenderjahr 2021 wurden hingegen noch von keiner anderen Mannschaft erzielt. Die Münchner besetzten die Spitzenposition ab dem 5. Spieltag durchgängig und wurden mit bereits neun Zählern Vorsprung auf den Vorjahresdritten Borussia Dortmund Herbstmeister. Die direkten Konkurrenten konnten alle besiegt werden und einzig gegen Eintracht Frankfurt sowie den FC Augsburg gab es überraschende 1:2-Niederlagen. Gemeinsam mit drei weiteren Torhütern schaffte Keeper Manuel Neuer die meisten Zu-Null-Spiele, sechs, und die Defensive der Bayern musste neben der von Mainz 05 und des SC Freiburg als einzige weniger als 20 Gegentore hinnehmen.

Der BVB war die meiste Zeit über der erste Verfolger des Tabellenführers. Am 14. Spieltag wäre es den Schwarz-Gelben möglich gewesen, den Rivalen zu überholen, diese mussten sich den Münchnern aber (wie schon im Supercup) mit 2:3 geschlagen geben. Dortmunder Spieler schossen die zweitmeisten Tore, der Norweger Erling Haaland war an etwas weniger als der Hälfte direkt beteiligt. Die Borussia leistete sich gegen Freiburg und Hertha BSC unerwartete Niederlagen, auch gegen die im Gegensatz zu den Vorjahren schwächelnden Gegner Gladbach und RB Leipzig fuhr das Team von Marco Rose, der auf Edin Terzić gefolgt war, keine Zähler ein.

Ab dem 3. Spieltag standen die Freiburger durchgängig auf einem Europapokalrang. In 17 Spielen musste Torhüter Mark Flekken lediglich 16 Gegentreffer hinnehmen, ebenso wenige wie Manuel Neuer von Bayern München, und auch offensiv reihte sich mit Vincenzo Grifo ein Spieler von Trainer Christian Streich in der Top-10-Scorerliste ein. In seiner sechsten Bundesligasaison seit dem Aufstieg als Zweitligameister gelang es dem SC Freiburg zum einen, bis zum 11. Spieltag ungeschlagen zu bleiben, was im deutschen Profifußball nur der im Unterhaus spielende 1. FC Nürnberg (11 Spiele in Folge ohne Niederlage) toppen konnte. Zum anderen spielte der Klub seine bis dato zweitbeste Hinrunde im Oberhaus, die beispielsweise von einem 6:0 gegen Borussia Mönchengladbach gekrönt wurde.

Zwischen Freiburg auf Rang 3 sowie Mainz 05 auf dem 9. Platz lagen lediglich fünf Punkte, neben den Rheinhessen spielte auch der 1. FC Köln (Rang 8) unter seinem Trainerneuzugang Steffen Baumgart eine solide Hinrunde. Union Berlin bestätigte die Form seiner beiden ersten Bundesligaspielzeiten, indem es erneut Kontakt zu den Europacupplätzen hielt und insgesamt nur viermal verlor.

Leipzig, ebenfalls mit einem neuem Übungsleiter, hatte den Verlust zweier defensiver sowie eines offensiven Leistungsträgers zu verkraften. An gut der Hälfte aller Treffer der Sachsen war Flügelspieler Christopher Nkunku beteiligt, man verlor jedoch auch siebenmal und bewegte sich überwiegend im Tabellenmittelfeld. Noch schlechter erging es Mönchengladbach, das auch nach dem Wechsel auf der Trainerbank (Adi Hütter für Marco Rose) inkonstante Leistungen erbrachte. Ab dem 13. Spieltag blieben die Rheinländer ohne Punktgewinn und auch zum Abschluss der Hinserie spielten die Fohlen nur remis. Vor der Berliner Hertha und dem Aufsteiger Greuther Fürth kassierte die Mannschaft die drittmeisten Gegentreffer und stand nach 17 Spieltagen lediglich zwei Zähler vor dem Abstiegsrelegationsrang.

Fürth belegte ab dem 4. Spieltag durchgängig den letzten Platz und gewann keine seiner ersten 14 Partien. Ein Achtungserfolg wurde durch ein 1:0 über den Europapokalteilnehmer Union Berlin erzielt, nach zuvor lediglich einem Unentschieden hatten die Franken aber zum Hinserienende trotz allem erst fünf Punkte auf dem Konto. Dies waren bereits 11 weniger als der Vorletzte Arminia Bielefeld eingefahren hatte; die Ostwestfalen befanden sich neben der SpVgg am häufigsten im Tabellenkeller, in den ab der Hälfte der Hinrunde auch Stuttgart rutschte.

Statistiken

Tabellenführer
Tabellenletzter

Tabelle

Pl. Verein Sp. S U NTore Diff. Punkte
1. FC Bayern München (M) 25 19 2 4 076:270 +49 59
2. Borussia Dortmund (P) 24 16 2 6 064:370 +27 50
3. Bayer 04 Leverkusen 25 13 6 6 064:400 +24 45
4. TSG 1899 Hoffenheim 25 13 4 8 048:360 +12 43
5. RB Leipzig 25 12 5 8 051:290 +22 41
6. SC Freiburg 25 11 8 6 040:270 +13 41
7. 1. FC Union Berlin 25 10 7 8 032:330 −1 37
8. 1. FC Köln (R) 25 9 9 7 036:390 −3 36
9. 1. FSV Mainz 05 24 10 4 10 035:290 +6 34
10. Eintracht Frankfurt 25 9 7 9 037:370 ±0 34
11. VfL Bochum (N) 25 9 5 11 027:350 −8 32
12. VfL Wolfsburg 25 9 4 12 027:370 −10 31
13. Borussia Mönchengladbach 25 7 6 12 034:510 −17 27
14. FC Augsburg 25 6 8 11 027:410 −14 26
15. Arminia Bielefeld 25 5 10 10 022:330 −11 25
16. Hertha BSC 25 6 5 14 026:580 −32 23
17. VfB Stuttgart 25 5 7 13 031:470 −16 22
18. SpVgg Greuther Fürth (N) 25 3 5 17 023:640 −41 14
Stand: 6. März 2022[4]
Zum Saisonende 2021/22:
  • Deutscher Meister und Teilnehmer an der Gruppenphase der Champions League 2022/23
  • Teilnehmer an der Gruppenphase der Champions League 2022/23
  • Teilnehmer an der Gruppenphase der Europa League 2022/23
  • Teilnehmer an den Play-offs der Conference League 2022/23
  • Teilnehmer an den Relegationsspielen gegen den Drittplatzierten der 2. Bundesliga
  • Absteiger in die 2. Bundesliga 2022/23
  • Zum Saisonende 2020/21:
    (M)Deutscher Meister: FC Bayern München
    (P)DFB-Pokal-Sieger: Borussia Dortmund
    (R)Sieger der Relegation: 1. FC Köln
    (N)Aufsteiger aus der 2. Bundesliga: VfL Bochum, SpVgg Greuther Fürth

    Kreuztabelle

    Die Kreuztabelle stellt die Ergebnisse aller Spiele dieser Saison dar. Die Heimmannschaft ist in der linken Spalte, die Gastmannschaft in der oberen Zeile aufgelistet.

    2021/22 RBL
    FC Bayern München 3:24:01:21:119.03.1:22:14:02:109.04.5:01:03:27:04:1
    RB Leipzig 1:42:12:020.03.1:34:14:01:110.04.4:16:00:23:13:04:1
    Borussia Dortmund 2:302.04.16.04.5:22:54:26:02:15:13:23:12:114.05.13.03.2:03:0
    VfL Wolfsburg 14.05.1:01:31:120.03.1:01:30:20:21:21:00:009.04.2:31:04:1
    Eintracht Frankfurt 0:11:12:30:25:22:11:110.04.1:00:01:20:21:113.03.02.04.
    Bayer 04 Leverkusen 1:517.04.3:40:22:24:04:214.05.2:21:05:102.04.3:013.03.1:07:1
    1. FC Union Berlin 2:52:10:32:017.04.1:12:112.03.0:02:13:10:02:01:001.04.14.05.
    Borussia Mönchengladbach 1:11:02:22:31:21:21:10:614.05.03.04.3:212.03.3:116.04.2:14:0
    VfB Stuttgart 0:50:208.04.2:31:31:13:22:33:12:119.03.2:20:114.05.1:15:1
    SC Freiburg 02.04.1:12:112.03.0:22:12:01:21:13:03:02:21:116.04.3:1
    TSG 1899 Hoffenheim 12.03.2:02:33:13:22:21:12:10:23:12:02:05:002.04.17.04.
    1. FSV Mainz 05 1:016.03.13:014.05.3:21:21:116.04.0:02:04:14:019.03.1:11:03:0
    FC Augsburg 2:11:11:103.04.1:11:42:01:04:11:20:412.03.16.04.1:12:314.05.
    Hertha BSC 1:41:63:21:21:41:109.04.1:01:219.03.1:12:01:31:12:1
    Arminia Bielefeld 17.04.14.05.1:32:21:10:41:01:102.04.0:00:01:20:11:12:02:2
    1. FC Köln 0:41:120.03.1:02:22:24:11:01:00:109.04.0:23:12:13:1
    VfL Bochum 4:20:11:11:02:010.04.0:118.03.0:02:12:02:01:32:22:1
    SpVgg Greuther Fürth 1:313.03.0:21:21:00:019.03.3:62:10:02:11:11:10:1
    Stand: 6. März 2022[5]
    1 Aufgrund mehrerer mannschaftsinterner COVID-19-Infektionsfälle auf Seiten des 1. FSV Mainz 05 musste das Heimspiel gegen Borussia Dortmund vom 25. Spieltag verlegt werden.[6]

    Tabellenverlauf

    Verlegte Partien werden entsprechend der ursprünglichen Terminierung dargestellt, damit an allen Spieltagen für jede Mannschaft die gleiche Anzahl an Spielen berücksichtigt wird.

    12345678910111213141516171819202122232425262728293031323334
    74321111111111111111111111
    RBL 13610121210886857811791097674445
    37533432222222222222222222
    511123569746781111131414151212121212
    16141415151413141515141112129768899101010
    7326422344643333453333333
    7128888755685666877544797
    71615111611101012109911131313141212121313131313
    1101310141312121313151615151515161517171717171717
    11545654433334455346556656
    229910911911910105544534785564
    511745691175789786910101010989
    18171717111515161616161516161616151615161616161514
    1518181691214131012131414141414111313131414151616
    11131214131616171717171717171717171716141515141415
    486777678111112109121086986878
    1391113171717151414121313101012121111111111111111
    171516181818181818181818181818181818181818181818181818

    Torschützenliste

    Bei gleicher Anzahl an Toren sind die Spieler alphabetisch gelistet.

    Pl.SpielerMannschaftTore
    1. Polen Robert Lewandowski FC Bayern München 280
    2. Tschechien Patrik Schick Bayer 04 Leverkusen 200
    3. Norwegen Erling Haaland Borussia Dortmund 160
    4. Frankreich Anthony Modeste 1. FC Köln 150
    5. Frankreich Christopher Nkunku RB Leipzig 140
    6. Frankreich Moussa Diaby Bayer 04 Leverkusen 120
    7. Nigeria Taiwo Awoniyi 1. FC Union Berlin 100
    Deutschland Serge Gnabry FC Bayern München
    9. Deutschland Marco Reus Borussia Dortmund 9
    Portugal André Silva RB Leipzig
    Stand: 27. Februar 2022[7]

    Scorerliste

    Als Scorerpunkt(e) zählen sowohl die erzielten Tore als auch die Torvorlagen eines Spielers. Bei gleicher Anzahl von Scorerpunkten sind die Spieler zuerst nach der Anzahl der Tore und danach alphabetisch geordnet.

    Pl. Spieler Mannschaft Gesamt Tore Vorlagen
    1. Polen Robert Lewandowski FC Bayern München 29 280 1
    2. Frankreich Christopher Nkunku RB Leipzig 24 140 100
    3. Deutschland Thomas Müller FC Bayern München 23 7 160
    4. Tschechien Patrik Schick Bayer 04 Leverkusen 22 200 2
    Norwegen Erling Haaland Borussia Dortmund 160 6
    6. Frankreich Moussa Diaby Bayer 04 Leverkusen 19 120 7
    Deutschland Marco Reus Borussia Dortmund 9 100
    8. Deutschland Florian Wirtz Bayer 04 Leverkusen 18 7 110
    9. Frankreich Anthony Modeste 1. FC Köln 15 150 0
    10.0 Deutschland Serge Gnabry FC Bayern München 14 100 4
    Deutschland Leroy Sané FC Bayern München 7 7
    Stand: 27. Februar 2022[8]

    Meiste Torvorlagen

    Bei gleicher Anzahl von Vorlagen sind die Spieler alphabetisch geordnet.

    Pl.SpielerMannschaftVorlagen
    1. Deutschland Thomas Müller FC Bayern München 160
    2. Deutschland Florian Wirtz Bayer 04 Leverkusen 110
    3. Frankreich Christopher Nkunku RB Leipzig 100
    Deutschland Marco Reus Borussia Dortmund
    5. Frankreich Moussa Diaby Bayer 04 Leverkusen 7
    Italien Vincenzo Grifo SC Freiburg
    Serbien Filip Kostić Eintracht Frankfurt
    Kroatien Andrej Kramarić TSG 1899 Hoffenheim
    Osterreich Karim Onisiwo 1. FSV Mainz 05
    Deutschland David Raum TSG 1899 Hoffenheim
    Deutschland Leroy Sané FC Bayern München
    Osterreich Patrick Wimmer Arminia Bielefeld
    Stand: 27. Februar 2022[9]

    Stadien, Zuschauer, Sponsoren und Ausstatter

    Die Tabelle ist nach dem Zuschauerschnitt vorsortiert.

    Bereits seit Saisonbeginn sind Zuschauer in den Stadien zugelassen, in den meisten Spielstätten allerdings zunächst höchstens 50 % der jeweiligen Maximalkapazität und zugleich nicht mehr als 25.000.[10] Seit Anfang Dezember 2021 ist in allen Stadien hingegen vorerst nur eine maximale Auslastung von 50 % bzw. die Anwesenheit von höchstens 15.000 Zuschauern gestattet.[11]

    Das Heimspiel von RB Leipzig gegen den FC Bayern München am 4. Spieltag war mit 34.000 Zuschauern die erste Partie, bei der das örtliche Gesundheitsamt eine höhere Auslastung genehmigte[12], das Heimspiel der Münchner am 11. Spieltag war hingegen die erste ausverkaufte Partie. Leipzig absolvierte auch am 13. Spieltag das erste Geisterspiel der Saison.

    VereinStadion
    (Sponsorenname)
    KapazitätZuschauerpro SpielAus-
    lastung
    max. ausgelastetGeister-
    spiele
    TrikotsponsorÄrmelsponsorAusstatter
    01.Borussia DortmundSignal Iduna Park81.365355.171029.59836,38 %0/1201&1OpelPuma
    02.1. FC KölnRheinenergiestadion50.000306.100025.50851,02 %1/120Rewe GroupDEVKUhlsport
    03.FC Bayern MünchenAllianz Arena75.000277.000023.08333,58 %1/123Deutsche TelekomQatar AirwaysAdidas
    04.Borussia MönchengladbachBorussia-Park54.022236.568019.71436,49 %0/120FlatexSoneparPuma
    05.Eintracht FrankfurtDeutsche Bank Park51.500221.000018.41735,76 %0/121IndeedDPDgroupNike
    06.VfB StuttgartMercedes-Benz Arena60.449212.869017.73929,35 %0/121Mercedes-Benz BankMercedes-Benz EQJako
    07.RB LeipzigRed Bull Arena47.069190.385015.86533,71 %0/124Red BullCG GruppeNike
    08.Bayer 04 LeverkusenBayArena30.210166.023013.83545,8 %0/121Barmenia VersicherungenIQONIQ (bis zum 13. Spieltag)
    Floki (ab dem 14. Spieltag)[13]
    Jako
    09.Arminia BielefeldSchücoArena26.515164.509013.70951,70 %0/120SchücoJAB AnstoetzMacron
    10.1. FSV Mainz 05Mewa Arena34.000159.200013.26739,02 %0/120Kömmerling/ProfineQQ288Kappa
    11.Hertha BSCOlympiastadion Berlin74.475147.327012.27716,49 %0/120AutoheroHyundaiNike
    12.SC Freiburg3 × Dreisamstadion
    14 × Europa-Park-Stadion
    24.000
    34.700
    155.500012.95840,59 %0/120SchwarzwaldmilchROSE BikesNike
    13.VfL BochumRuhrstadion
    (Vonovia Ruhrstadion)
    27.599147.207012.26744,45 %0/121VonoviaViactiv BKKNike
    14.1. FC Union BerlinStadion An der Alten Försterei22.012134.240011.18750,82 %1/120AroundtownwefoxAdidas
    15.FC AugsburgWWK-Arena30.660131.136010.92835,64 %0/123WWK VersicherungsgruppeBernd Siegmund GmbHNike
    16.VfL WolfsburgVolkswagen Arena30.000100.477008.37327,91 %0/120VolkswagenLinglong TireNike
    17.TSG 1899 HoffenheimPrezero-Arena30.15090.47207.53925,01 %0/121SAPSNPJoma
    18.SpVgg Greuther FürthSportpark Ronhof16.62667.96406.17937,16 %0/113Hofmann Personalendori food GmbHPuma
    Gesamt860.42303.263.14815.10735,21 %3/2160180
    Stand: 27. Februar 2022[14]

    Auswirkungen der COVID-19-Pandemie

    Wie bereits in den beiden vorherigen Saisons hat auch zu Beginn der Saison 2021/22 die COVID-19-Pandemie Auswirkungen auf den Ligabetrieb. Im Juli 2021 einigten sich die Landesregierungen darauf, maximal 25.000 Zuschauer beziehungsweise eine Stadionauslastung von 50 Prozent zu Beginn der Saison zuzulassen. Da Bayern als einziges Bundesland eine niedrigere Auslastung als Obergrenze beschlossen hatte, konnte der FC Bayern München seine Heimspiele zunächst vor höchstens 20.000 Zuschauern austragen.[15] Aufgrund der niedrigeren Stadionkapazitäten hatte diese Regelung aber keinen Einfluss auf die Zahl der zugelassenen Zuschauer in den bayerischen Spielstätten in Augsburg und Fürth.

    Durch Einführung der 2G-Regel konnten einige Vereine seit Ende Oktober 2021 wieder die volle Stadionkapazität nutzen.

    Die Bund-Länder Runde beschloss am 2. Dezember 2021 eine maximale Auslastung von 50 Prozent bei höchstens 15.000 Zuschauern. Es gelte Maskenpflicht und 2G-Regel, das Umsetzen der 2G+-Regel oder von Geisterspielen sei optional möglich. RB Leipzig spielte bereits am 28. November vor leeren Rängen.[11]

    Wissenswertes

    Allgemeines

    • Nur noch am letzten Spieltag finden alle Spiele zeitgleich statt. Zuvor war dies an den letzten beiden Spieltagen der Fall.
    • Erstmals seit der Spielzeit 2002/03 startete der amtierende Meister nicht mit einem Heimspiel in die Saison.
    • Am 6. Spieltag fand im Freiburger Dreisamstadion das letzte Bundesligaspiel vor dem Umzug ins Europa-Park-Stadion statt. Insgesamt fielen in der ehemaligen Heimstätte des SC Freiburg, die noch von der vereinseigenen U23 und der Frauenmannschaft weiter genutzt wird, 999 Erstligatore in 360 Partien.[16]
    • Der erste Spieler des Jahrgangs 2005, der in der Bundesliga auflief, war am 11. Spieltag Iker Bravo (Bayer 04 Leverkusen).

    Höchstwerte der Saison

    • Der höchste Sieg war bisher mit sieben Toren Differenz das 7:0 des FC Bayern München gegen den VfL Bochum am 5. Spieltag.
    • Die torreichste Partie war bisher mit neun Treffern das 6:3 der TSG 1899 Hoffenheim bei der SpVgg Greuther Fürth am 13. Spieltag.
    • Die torreichsten Remis mit je vier Treffern waren bisher:
      • das 2:2 zwischen der TSG 1899 Hoffenheim und dem 1. FC Union Berlin am 2. Spieltag
      • das 2:2 zwischen dem 1. FC Köln und Bayer 04 Leverkusen am 9. Spieltag
      • das 2:2 zwischen dem 1. FC Köln und dem 1. FC Union Berlin am 11. Spieltag
      • das 2:2 zwischen Arminia Bielefeld und dem VfL Wolfsburg am 12. Spieltag
      • das 2:2 zwischen dem VfB Stuttgart und Hertha BSC am 14. Spieltag
      • das 2:2 zwischen Bayer Leverkusen und der TSG Hoffenheim am 16. Spieltag
      • das 2:2 zwischen Bayer Leverkusen und Union Berlin am 18. Spieltag
      • das 2:2 zwischen dem SC Freiburg und Arminia Bielefeld am 18. Spieltag
      • das 2:2 zwischen Arminia Bielefeld und der SpVgg Greuther Fürth am 19. Spieltag
      • das 2:2 zwischen dem VfL Bochum und dem 1. FC Köln am 20. Spieltag
      • das 2:2 zwischen Borussia Mönchengladbach und dem VfL Wolfsburg am 24. Spieltag
    • Der torreichste Spieltag war bisher mit 41 Treffern der 14. Spieltag.[17]
    • Die bislang meisten Tore in einem Spiel (4) erzielte Patrik Schick (Bayer 04 Leverkusen) beim 7:1 seiner Mannschaft gegen die SpVgg Greuther Fürth.

    Rekorde

    • Nach 23 saisonübergreifenden Heimspielen ohne Sieg gewann die SpVgg Greuther Fürth am 15. Spieltag mit 1:0 gegen Union Berlin erstmals in der Bundesliga im eigenen Stadion (Bundesliga-Negativrekord).[18] Seine Premierensaison absolvierte der Verein 2012/13.
    • Zwölf Niederlagen in Folge der SpVgg Greuther Fürth bedeuten einen neuen Negativrekord (3.–14. Spieltag).
    • Das 6:0 vom SC Freiburg auswärts gegen Borussia Mönchengladbach vom 14. Spieltag war der bisher höchste Bundesliga-Sieg der Breisgauer. Freiburg schoss dabei als erste Gastmannschaft der Ligageschichte fünf Tore in den ersten 25 Minuten.[19]
    • 85 Pflichtspiele in Folge traf der FC Bayern München mindestens einmal (Europarekord, davon 56 Bundesliga-Spiele, 16. Februar 2020 – 23. Oktober 2021).[20][21]
    • 56 Tore erzielte der FC Bayern in der Hinrunde. Damit wurde der bisher geteilte Ligarekord übertroffen (51 Tore 1977/78 des 1. FC Köln und 1984/1985 von Werder Bremen).[22]
    • 116 Treffer in einem Kalenderjahr erzielte der FC Bayern (2021, in 38 Partien, Bundesligarekord).[23]
      • Meiste Bundesligatore in einem Kalenderjahr: 43 (Robert Lewandowski, FC Bayern München, 2021)[24]
      • 72 Spiele in Folge erzielte der FC Bayern mindestens ein Tor (laufend vom 16. Februar 2020 – 5. März 2022)[25]
    • Egalisierung des von Oliver Kahn aufgestellten Rekords der meisten Bundesligasiege (310): Manuel Neuer am 5. Februar 2022 (21. Spieltag)[26]

    Schiedsrichter

    Im Vergleich zur Vorsaison sank die Zahl der Unparteiischen um einen auf 24. Matthias Jöllenbeck (Südbadischer Fußball-Verband) und Tobias Reichel (Württembergischer Fußball-Verband) sind nach einer Saison „perspektivischer Förderung“ endgültig in die Bundesliga aufgestiegen.[27] Nicht mehr dabei sind Manuel Gräfe, Markus Schmidt und Guido Winkmann, die aufgrund des Erreichens der Altersgrenze ausgeschieden sind, sowie Bibiana Steinhaus, die bereits im September 2020 ihre Karriere beendete und bis Ende der Saison 2020/21 als Video-Assistentin tätig war.[28]

    NameGeborenVereinszugehörigkeitLandesverbandSpieleAnmerkung
    Deniz Aytekin21. Juli 1978TSV AltenbergBayern124012FIFA-Schiedsrichter
    Florian Badstübner2. Feb. 1991TSV WindsbachBayern102710
    Benjamin Brand10. Juli 1989FC SchallfeldBayern61400
    Felix Brych3. Aug. 1975SV Am Hart MünchenBayern144500FIFA-Schiedsrichter (bis Ende 2021)
    Benjamin Cortus13. Dez. 1981TSV BurgfarrnbachBayern93801
    Bastian Dankert9. Juni 1980Brüsewitzer SVMecklenburg-Vorpommern93910FIFA-Schiedsrichter
    Christian Dingert14. Juli 1980TSG Burg LichtenbergSüdwest72500FIFA-Schiedsrichter
    Marco Fritz3. Okt. 1977SV BreuningsweilerWürttemberg102700FIFA-Schiedsrichter (bis Ende 2021)
    Robert Hartmann8. Sep. 1979SV KrugzellBayern103600
    Patrick Ittrich3. Jan. 1979Mümmelmannsberger SVHamburg83701
    Sven Jablonski13. Apr. 1990Blumenthaler SVBremen114001FIFA-Schiedsrichter (seit Anfang 2022)
    Matthias Jöllenbeck16. Feb. 1987SV WeilertalSüdbaden103701Neuling
    Bereits perspektivische Förderung in der Vorsaison
    Harm Osmers28. Jan. 1985SV BadenNiedersachsen113010FIFA-Schiedsrichter
    Martin Petersen28. Feb. 1985VfL StuttgartWürttemberg93310
    Tobias Reichel18. Aug. 1985GSV MaichingenWürttemberg82401Neuling
    Bereits perspektivische Förderung in der Vorsaison
    Daniel Schlager8. Dez. 1989FC Rastatt 04Südbaden135310FIFA-Schiedsrichter (seit Anfang 2022)
    Robert Schröder14. Sep. 1985SG Blaues Wunder HannoverNiedersachsen114401
    Daniel Siebert4. Mai 1984FC Nordost BerlinBerlin114400FIFA-Schiedsrichter
    Sascha Stegemann6. Dez. 19841. FC NiederkasselMittelrhein103010FIFA-Schiedsrichter
    Tobias Stieler2. Juli 1981SG RosenhöheHessen83020FIFA-Schiedsrichter
    Sören Storks8. Nov. 1986VfL RamsdorfWestfalen0000
    Martin Thomsen1. Okt. 1985SV 06 DonsbrüggenNiederrhein1400
    Tobias Welz11. Juli 1977FC 1934 BierstadtHessen71600
    Frank Willenborg10. Feb. 1979SV GehlenbergNiedersachsen94312
    Felix Zwayer19. Mai 1981SC CharlottenburgBerlin94010FIFA-Schiedsrichter
    Gesamt:2237961110
    Stand: 5. März 2022[29]

    Cheftrainer

    Die Tabelle listet alle Cheftrainer zu Beginn der Saison auf. Acht Vereine – darunter die Top 6 der Vorsaison – wechselten ihren Cheftrainer zum Saisonbeginn. Mit Nagelsmann (zuvor RB Leipzig), Rose (Borussia Mönchengladbach), Glasner (VfL Wolfsburg) und Hütter (Eintracht Frankfurt) wechselten vier Trainer innerhalb der Bundesliga den Verein.

    Interimstrainer sind unter den Trainerwechseln berücksichtigt, sofern sie ein Spiel absolvierten. Die Vereine sind nach der Abschlusstabelle der Vorsaison sortiert.

    Cheftrainer zum Saisonbeginn
    Verein Cheftrainer Seit*
    FC Bayern MünchenJulian NagelsmannSaisonbeginn
    RB LeipzigMarsch, Jesse Jesse MarschSaisonbeginn
    Borussia DortmundMarco RoseSaisonbeginn
    VfL WolfsburgBommel, Markvan Mark van BommelSaisonbeginn
    Eintracht FrankfurtGlasner, Oliver Oliver GlasnerSaisonbeginn
    Bayer 04 LeverkusenSeoane, Gerardo Gerardo SeoaneSaisonbeginn
    1. FC Union BerlinFischer, Urs Urs Fischer7/2018
    Borussia MönchengladbachHutter, Adi Adi HütterSaisonbeginn
    VfB StuttgartMatarazzo, Pellegrino Pellegrino Matarazzo1/2020
    SC FreiburgChristian Streich1/2012
    TSG 1899 HoffenheimSebastian Hoeneß7/2020
    1. FSV Mainz 05Svensson, Bo Bo Svensson1/2021
    FC AugsburgMarkus Weinzierl4/2021
    Hertha BSCDardai, Pal Pál Dárdai1/2021
    Arminia BielefeldFrank Kramer3/2021
    1. FC KölnSteffen BaumgartSaisonbeginn
    VfL BochumThomas Reis9/2019
    SpVgg Greuther FürthStefan Leitl2/2019
    Trainerwechsel
    Nach Spieltag VereinPlatzNeuer CheftrainerQuelle
    09 VfL Wolfsburg 9. van BommelFlorian Kohfeldt [30][31]
    13 Hertha BSC 14. DárdaiTurkei Tayfun Korkut [32]
    14 RB Leipzig 11. MarschDomenico Tedesco [33][34]
    * Bei Cheftrainern, die ihre Mannschaft zum Beginn einer vorherigen Saison übernahmen, ist zur besseren Vergleichbarkeit der Juli als Startmonat angegeben.

    Kader

    Literatur

    Einzelnachweise

    1. Neuer Bundesliga-Spielplan: Gladbach eröffnet gegen Bayern. In: kicker.de. 25. Juni 2021, abgerufen am 25. Juni 2021.
    2. Rahmenterminkalender für die Saison 2021/22 veröffentlicht. In: dfl.de. 4. Dezember 2020, abgerufen am 4. Dezember 2020.
    3. Herbstmeister FC Bayern schielt schon auf Rekordmarke. 15. Dezember 2021, abgerufen am 15. Dezember 2021.
    4. Bundesliga – Tabelle – 2021-2022. bundesliga.com, abgerufen am 7. März 2022.
    5. Bundesliga 2021/22 – Spielplan. dfb.de, abgerufen am 7. März 2022.
    6. Nach Corona-Ausbruch: Mainz-Heimspiel gegen Dortmund auf den 16. März verlegt. In: kicker.de. 4. März 2022, abgerufen am 7. März 2022.
    7. Bundesliga 2021/2022 – Torschützenliste. weltfussball.de, abgerufen am 2. März 2022.
    8. Bundesliga 2021/2022 – Scorerliste. weltfussball.de, abgerufen am 2. März 2022.
    9. Bundesliga 2021/2022 – Assists. weltfussball.de, abgerufen am 2. März 2022.
    10. Maximal 50 Prozent: Politik gibt grünes Licht für Zuschauer-Rückkehr zur neuen Saison, sportbuzzer.de, abgerufen am 18. Juli 2021
    11. Höchstens 15.000 Zuschauer – oder sogar Geisterspiele. In: spiegel.de. 2. Dezember 2021, abgerufen am 2. Dezember 2021.
    12. Über 30.000 Zuschauer bei Leipzig gegen Bayern erlaubt, sportschau.de, abgerufen am 12. September 2021
    13. Floki wird neuer Ärmelpartner. Bayer 04 Leverkusen, 2. Dezember 2021, abgerufen am 6. Februar 2022.
    14. laut dfb.de
    15. Fußball-Bundesliga: Stadiontore stehen wieder offen. In: zdf.de. 6. Juli 2021, abgerufen am 11. Juli 2021.
    16. Abschiedsparty im Dreisamstadion | SC Freiburg. Abgerufen am 27. September 2021.
    17. Bundesliga | 14. Spieltag | Saison 2021-2022. Abgerufen am 5. Dezember 2021.
    18. Liveticker | SpVgg Greuther Fürth - 1. FC Union Berlin | Saison 2021/2022 | Bundesliga. Abgerufen am 12. Dezember 2021.
    19. Rekorde, Jubiläen, Kurioses: Der 14. Spieltag in Zahlen. Abgerufen am 5. Dezember 2021.
    20. 74 Spiele in Serie getroffen: FCB stellt Europa-Rekord auf. Abgerufen am 22. Mai 2021.
    21. Liveticker | FC Bayern München - TSG Hoffenheim | Saison 2021/2022 | Bundesliga. Abgerufen am 23. Oktober 2021.
    22. Rekorde, Jubiläen, Kurioses: Der 16. Spieltag in Zahlen. Abgerufen am 18. Dezember 2021.
    23. Liveticker | FC Bayern München - Arminia Bielefeld | Saison 2021/2022 | Bundesliga. Abgerufen am 27. November 2021.
    24. Meiste Tore im Kalenderjahr: Lewandowski auf Rekordjagd. Abgerufen am 14. Dezember 2021.
    25. Rekorde, Jubiläen, Kurioses: der 24. Spieltag in Zahlen. Abgerufen am 26. Februar 2022.
    26. Meiste Siege: Manuel Neuer stellt Kahn-Rekord ein. Abgerufen am 5. Februar 2022.
    27. Jöllenbeck und Reichel steigen 2021/2022 in die Bundesliga auf. 28. Mai 2021, abgerufen am 17. Juli 2021.
    28. Steinhaus-Webb verlässt DFB Richtung England. Abgerufen am 18. Dezember 2021 (deutsch).
    29. Schiedsrichter. In: weltfussball.de. Abgerufen am 6. März 2022.
    30. Zusammenarbeit beendet, vfl-wolfsburg.de, 24. Oktober 2021, abgerufen am 24. Oktober 2021.
    31. Florian Kohfeldt neuer Trainer der Wölfe, vfl-wolfsburg.de, 26. Oktober 2021, abgerufen am 26. Oktober 2021.
    32. Tayfun Korkut übernimmt für Pál Dárdai, herthabsc.com, 29. November 2021, abgerufen am 29. November 2021.
    33. RBL und Jesse Marsch beenden Zusammenarbeit, rbleipzig.com, 5. Dezember 2021, abgerufen am 5. Dezember 2021.
    34. Domenico Tedesco wird ab sofort neuer Cheftrainer bei RB Leipzig, rbleipzig.com, 9. Dezember 2021, abgerufen am 9. Dezember 2021.
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