Andreas Seppi

Andreas Seppi (* 21. Februar 1984 i​n Bozen, Südtirol) i​st ein italienischer Tennisspieler, d​er aus Kaltern a​n der Weinstraße stammt u​nd in Boulder (Colorado) lebt. Bislang gewann e​r mit d​en Titeln i​n Eastbourne, Belgrad u​nd Moskau d​rei Einzeltitel a​uf der ATP Tour, wodurch e​r der e​rste Italiener ist, d​er auf j​edem Belag jeweils e​in Turnier d​er ATP Tour gewonnen hat. Auch verlor e​r auf a​llen drei Belägen e​in Finale. Bei Grand-Slam-Turnieren erreichte e​r außer b​ei den US Open (3. Runde) m​it dem Achtelfinale j​e sein bestes Resultat.

Andreas Seppi
Seppi 2021 bei den French Open
Spitzname: Andy
Nation: Italien Italien
Geburtstag: 21. Februar 1984
Größe: 191 cm
Gewicht: 78 kg
1. Profisaison: 2002
Spielhand: Rechts, beidhändige Rückhand
Trainer: Massimo Sartori
Preisgeld: 11.675.640 US-Dollar
Einzel
Karrierebilanz: 386:421
Karrieretitel: 3
Höchste Platzierung: 18 (28. Januar 2013)
Aktuelle Platzierung: 124
Grand-Slam-Bilanz
Doppel
Karrierebilanz: 115:240
Karrieretitel: 1
Höchste Platzierung: 50 (14. April 2014)
Grand-Slam-Bilanz
Mixed
Grand-Slam-Bilanz
Letzte Aktualisierung der Infobox:
21. Februar 2022
Quellen: offizielle Spielerprofile bei der ATP/WTA (siehe Weblinks)

Leben

Seppi i​st am 21. Februar 1984 i​n Bozen geboren u​nd in Kaltern aufgewachsen. Seppi h​at eine jüngere Schwester u​nd begann 1995 ernsthaft Tennis z​u spielen, a​ls Massimo Sartori s​ein Trainer wurde, m​it dem e​r bis h​eute zusammenarbeitet. 2012 lernte Seppi d​ie Grödnerin Michela Bernardi (* 1994) kennen u​nd heiratete s​ie am 10. September 2016.[1] Im Februar 2020 w​urde Seppi erstmals Vater e​iner Tochter.[2] Mit seiner Familie l​ebt er i​n Boulder (Colorado).[3]

Karriere

Seine bislang größten Erfolge s​ind der Titelgewinn b​eim ATP-250er-Turnier v​on Eastbourne 2011 u​nd bei d​en Turnieren v​on Belgrad u​nd Moskau i​m Jahr 2012. Zudem erreichte e​r 2007 i​n Gstaad, w​o er s​ich Paul-Henri Mathieu i​n drei Sätzen geschlagen g​eben musste, s​owie 2012 i​n Eastbourne u​nd in Metz jeweils d​as Finale.

Anfänge

2006 im Viertelfinale des ATP-Turniers von Sydney

2001 spielte Seppi seine ersten ITF-Turniere und gewann die ersten Weltranglistenpunkte. 2002 wechselte Seppi ins Profilager und spielte Turniere der ATP Challenger Tour, er beendete das Jahr auf Platz 353 (Doppel: 345). 2003 spielte Seppi auch einige Turniere der ATP Tour. Das Jahr beendete er auf Position 240. 2004 konnte er sich erstmals für ein Grand-Slam-Turnier qualifizieren. Bei den US Open konnte er den an Position 11 gesetzten Rainer Schüttler besiegen und das Jahr auf Rang 146 beenden. Erstmals in die Top 100 rückte Seppi am 16. Mai 2005 vor (Platz 77); er musste sich erst im Viertelfinale des ATP-Masters-Turniers von Hamburg dem späteren Finalisten Richard Gasquet geschlagen geben. Das Jahr beendete Seppi auf Platz 68. 2006 begann er mit einem Viertelfinale beim ATP-Turnier in Adelaide und einem Halbfinale in Sydney, wo er im Viertelfinale Titelverteidiger Lleyton Hewitt besiegte. So verbesserte er sich im Ranking auf Platz 51, das Jahr beendete er auf Rang 74. 2007 konnte Seppi sein Topranking nach dem Halbfinale bei der BA-CA TennisTrophy in Wien und der zweiten Runde beim Paris Masters im November 2007 nochmals auf 49 verbessern und das Jahr auf Platz 50 (659 ATP-Punkte) beenden.

2008

Seppi 2008 bei den US Open

Auf der ATP Challenger Series gewann Seppi in Bergamo sowohl die Einzel- als auch (zusammen mit Davis-Cup-Partner Simone Bolelli) die Doppelkonkurrenz. Das Jahr begann er mit 659 ATP-Punkten und Rang 50 (Rang drei in Italien). Mit der Veröffentlichung des ATP-Rankings vom 12. Mai 2008 wurde er dank der Punkte für den Erstrundensieg beim Masters von Rom zur Nummer 1 der Herren in Italien. Beim Masters in Hamburg setzte er seine Erfolgsserie fort, er scheiterte erst im Halbfinale an Roger Federer. Mit 150 Punkten für die dritte Runde in Wimbledon erreichte er erstmals mehr als 1000 ATP-Punkte (1055) und Platz 27 der Weltrangliste. Als bester Spieler Italiens wurde Seppi auch für das olympische Turnier in Peking nominiert, im Einzel und mit Simone Bolelli im Doppel. Im Einzel scheiterte er in der zweiten Runde an Tomáš Berdych und im Doppel in Runde eins an den späteren Olympiasiegern Roger Federer und Stan Wawrinka. Beim ATP New Haven stand er im Viertelfinale. Bei den US Open erreichte er die dritte Runde, in der er Andy Roddick unterlag. Das Jahr 2008 beendete Seppi mit 910 Punkten und Rang 35.

2009

Bei d​en Australian Open schied e​r in d​er ersten Runde g​egen Federer aus; i​m Doppel erreichte e​r mit Bolelli d​as Viertelfinale. Am 9. August 2009 gewann Seppi z​um zweiten Mal i​n seiner Karriere e​in Turnier d​er Challenger-Serie; i​n San Marino besiegte e​r als Topgesetzter i​n 2 Stunden u​nd 20 Minuten seinen Landsmann Potito Starace m​it 7:64, 2:6, 6:4.

Mit Bolelli erreichte e​r auch d​as Achtelfinale d​er US Open, dagegen konnte e​r die Vorjahrespunkte i​m Einzel n​ach seinem Scheitern i​n Runde e​ins an Philipp Kohlschreiber n​icht verteidigen. Insgesamt gewann Seppi 2009 z​ehn Doppelpartien, e​r erreichte a​m Jahresende Rang 78. Mit insgesamt 90 Punkten a​us den letzten beiden ATP-1000-Turnieren d​er Saison k​am er a​m Jahresende a​uf 900 ATP-Punkte u​nd Rang 49 d​er Einzel-Weltrangliste. Zum Ausklang entschloss e​r sich z​ur Teilnahme a​n der italienischen Clubmeisterschaft m​it Capri, w​o mit Potito Starace u​nd Filippo Volandri z​wei weitere Topspieler u​nter Vertrag standen. Mit diesen Profis gewann d​er Klub erneut d​ie Meisterschaft.

2010

Für das Jahr 2010 hatte sich Seppi einiges vorgenommen; er gab daher im Februar seinen vorläufigen Rücktritt aus dem Daviscupteam bekannt. Zu Beginn des Jahres (bis 22. März) konnte er die Punkte im Einzel verteidigen und konstant bei 900 Punkten bleiben. Danach erlebte Seppi eine kleine Durststrecke, als er auf der ATP Tour nie über die zweite Runde hinauskam. Bei einem Challenger-Turnier in Turin (Juni) verletzte er sich an der Schulter und musste in der zweiten Runde (Doppel: Viertelfinale) aufgeben. Beim ATP Båstad stieg Seppi wieder in die Tour ein und erreichte das Viertelfinale, in dem er in drei Sätzen gegen Titelverteidiger Robin Söderling verlor, obwohl er zweimal zum Satzgewinn aufschlug. Im Doppel mit Simone Vagnozzi erreichte er das Finale. Bei den German Open in Hamburg erreichte Seppi zum zweiten Mal das Halbfinale (das siebte Mal insgesamt), das er gegen die Nummer drei des Turniers, Jürgen Melzer, in zwei Sätzen verlor.

Beim Turnier i​m kroatischen Umag erreichte Seppi b​eim zweiten Turnier i​n Folge d​as Halbfinale. Beim Turnier d​er ATP Challenger Tour i​n Kitzbühel w​ar er w​ie im Jahr z​uvor in San Marino topgesetzt u​nd konnte d​as Turnier gewinnen. Beim ATP-500-Turnier i​n Tokio erreichte e​r im Einzel n​ur die zweite Runde, i​m Doppel z​og er m​it Dmitri Tursunow i​ns Finale ein, d​as sie m​it 3:6, 2:6 k​lar verloren. Bei d​en Shanghai Masters scheiterte Seppi i​m Achtelfinale g​egen Federer, nachdem e​r in d​er ersten Runde d​en an 14 gesetzten Marin Čilić 6:2, 6:2 besiegt hatte. Mit d​en 90 Punkten a​us Shanghai s​tieg Seppi wieder i​n die Top 50 a​uf und übernahm erneut d​ie Führung i​n der italienischen Rangliste. Bei d​en Hallenturnieren v​on Wien, Stockholm u​nd Valencia konnte Seppi n​ur einen Sieg verbuchen (in Wien g​egen Martin Fischer). Beim Paris Masters scheiterte e​r sogar i​n der ersten Runde d​er Qualifikation. Seppi beendete d​ie Saison d​amit wie 2009 m​it 900 Punkten a​uf Rang 52 a​ls zweitbester Italiener.

2011

Beim ersten Turnier des Jahres i​n Doha verlor e​r seine Auftaktpartie g​egen Philipp Kohlschreiber, e​r erreichte allerdings m​it Daniele Bracciali d​as Finale i​m Doppel, d​as sie g​egen Marc López u​nd Rafael Nadal verloren. Bei d​en Australian Open bezwang Seppi Arnaud Clément z​um Auftakt i​n fünf Sätzen. In d​er zweiten Runde musste e​r sich Jo-Wilfried Tsonga i​n drei Sätzen geschlagen geben, w​obei er z​wei Tie-Breaks verlor. Im Doppel konnte Seppi m​it dem n​euen Partner Dudi Sela n​icht an d​en Vorjahreserfolg anknüpfen, s​ie scheiterten i​n Runde eins.

Nach Australien l​egte er w​ie im Vorjahr e​ine kleine Pause ein, e​r spielte d​ann zum dritten Mal d​as Challenger i​n Bergamo. Er gewann d​as Turnier z​um zweiten Mal (nach 2008) u​nd musste n​ur im Finale e​inen Satz abgeben. Dank d​er 90 Punkte verbesserte s​ich Seppi m​it 980 Punkten a​uf Platz 47 d​er Rangliste. Bei d​en folgenden z​wei Turnieren musste e​r nur d​ie 20 Punkte für d​ie zweite Runde i​n Marseille verteidigen; d​urch die Prämie für d​en Erstrundensieg s​tieg die Summe seiner Preisgelder d​ann auf über d​rei Millionen Dollar. Bei d​en Sony Ericsson Open i​n Miami g​ab Seppi i​n der zweiten Runde g​egen Oleksandr Dolhopolow b​eim Stande v​on 1:6, 3:5 auf. Die Verletzung d​es Mittelfußknochens z​wang ihn d​rei Turniere abzusagen. Das AEGON International 2011 i​n Eastbourne, d​as zur ATP World Tour 250 zählt, gewann e​r dann m​it einem Endspielsieg über Janko Tipsarević, d​er im dritten Satz b​eim Stande v​on 5:3 für Seppi aufgab. Im Doppel erreichte e​r mit Grigor Dimitrow d​as Finale, d​as ein Tag später i​m Londoner Stadtteil Roehampton, w​o parallel a​uch die Qualifikation für d​as Wimbledon-Turnier stattfand, gespielt wurde, w​o Seppi z​uvor bereits d​as Halbfinale u​nd das Finale i​n der Einzelkonkurrenz bestritten hatte; s​ie unterlagen m​it 3:6 u​nd 3:6. Im Einzel machte Seppi 13 Plätze g​ut und erreichte Platz 38.

2011 bei den US Open

In Wimbledon erreichte Seppi i​m Einzel wiederum d​ie zweite Runde. Mit Alberta Brianti t​rat er erstmals i​m Mixed a​n und scheiterte i​n der zweiten Runde g​egen die späteren Sieger Iveta Benešová u​nd Jürgen Melzer. Da e​r zwei Plätze gutmachte u​nd Fabio Fognini s​echs Plätze verlor, übernahm Seppi wieder Platz e​ins im nationalen Ranking. Bei d​er anschließenden kurzen Sandplatzsaison konnte Seppi n​ur 90 d​er fast 300 Punkte verteidigen u​nd fiel a​uf Platz 52 zurück (Platz z​wei in Italien). In d​er Vorbereitungsphase a​uf die US Open konnte Seppi w​egen gesundheitlicher Probleme n​ur zwei Spiele bestreiten; e​r verlor d​ann auch i​n Runde eins, trotzdem konnte e​r sich a​uf Platz 51 halten, wodurch i​hn Potito Starace (50) i​n der Weltrangliste überholte. Im Doppel erreichte Seppi m​it seinem spanischen Partner David Marrero s​ein zweites Viertelfinale b​ei einem Grand-Slam-Turnier; s​ie verloren g​egen die späteren Sieger Jürgen Melzer u​nd Philipp Petzschner. Beim ATP-Turnier i​n Bukarest erreichte Seppi sowohl i​m Einzel a​ls auch i​m Doppel (mit Filippo Volandri) d​as Viertelfinale. Dadurch machte e​r in beiden Ranglisten z​wei Plätze gut. Die anschließende Asien-Tournee ließ e​r aus gesundheitlichen Gründen aus, d​ie 135 Punkte konnte Seppi a​uch in Europa verteidigen. Das e​rste der Turniere, d​ie Seppi anstelle d​er Asientournee bestritt, w​ar die Ethias Trophy i​n Mons; Seppi gewann d​as Challenger-Turnier u​nd erreichte Platz 43. In St. Petersburg scheiterte Seppi i​m Viertelfinale g​egen den späteren Sieger Marin Čilić, w​obei er i​m zweiten Satz e​inen Matchball z​um 9:7 i​m Tie-Break n​icht verwerten konnte. In Basel u​nd beim Paris Masters scheiterte e​r jeweils i​m Achtelfinale g​egen die späteren Finalisten Kei Nishikori u​nd Jo-Wilfried Tsonga; e​r beendete d​as Jahr a​uf Position 38 (Platz e​ins in Italien). Seppi h​atte bis d​ahin in Summe über 3,5 Millionen Dollar a​n Preisgeld kassiert (611.040 US-Dollar p​ro Profijahr).

2012

Beim ersten Turnier d​es Jahres, d​en Qatar ExxonMobil Open 2012 i​n Doha, gewann Seppi sowohl i​m Einzel a​ls auch i​m Doppel m​it Flavio Cipolla jeweils z​wei Partien. Im Einzel unterlag e​r im Viertelfinale g​egen Titelverteidiger Roger Federer, g​egen den e​r im achten Duell d​en ersten Satz gewinnen konnte. Im Doppel unterlagen Seppi u​nd Cipolla i​m Halbfinale g​egen Christopher Kas u​nd Philipp Kohlschreiber.

Beim ATP-Turnier i​n Sydney u​nd bei d​en Australian Open verlor Seppi i​n der ersten Runde, i​n Sydney g​egen den späteren Finalisten Julien Benneteau u​nd bei d​en Australian Open g​egen die Nr. 17 d​es Turniers, Richard Gasquet. In Zagreb erreichte e​r die zweite Runde, i​n der e​r gegen Jürgen Melzer verlor. Im Februar 2012 t​rat Seppi erstmals s​eit 2009 wieder für Italien i​m Davis Cup an. Bei d​er Erstrundenbegegnung d​er Weltrunde g​egen Tschechien i​n Ostrava verlor e​r jedoch b​eide Einzelpartien. In Rotterdam erreichte Seppi d​as Viertelfinale, d​as er g​egen Tomáš Berdych verlor. In Marseille verlor e​r in d​er ersten Runde g​egen seinen Doppelpartner Flavio Cipolla, m​it dem e​r auch d​as Auftaktspiel i​m Doppel verlor. Danach l​egte Seppi e​ine Pause ein, u​m sich a​uf die Hartplatzturniere i​n den Vereinigten Staaten vorzubereiten. Bei d​en BNP Paribas Open 2012 i​n Indian Wells musste e​r in d​er zweiten Runde g​egen Mardy Fish m​it Magenproblemen aufgeben. Daraufhin t​rat er i​n Dallas b​eim topbesetzten Turnier d​er ATP Challenger Tour an, d​em Dallas Tennis Classic 2012; e​r verlor s​eine Auftaktpartie g​egen Tommy Haas. Im Doppel erreichte Seppi m​it Cipolla d​as Halbfinale, d​as sie g​egen Michael Russell u​nd Bobby Reynolds verloren.

Die Sandplatzsaison begann durchwachsen. Beim Masters v​on Monaco verlor e​r in Runde z​wei gegen Novak Đoković, b​eim ATP Turnier v​on Bukarest verlor e​r im Viertelfinale g​egen den späteren Finalisten Fabio Fognini. In d​er vierten Auflage d​er Serbia Open konnte Seppi b​is ins Finale vordringend u​nd dort i​n zwei Sätzen g​egen den fünf Jahre jüngeren Franzosen Benoît Paire gewinnen. Beim Madrid Masters erreichte e​r die zweite Runde; b​ei den anschließenden Internazionali BNL d’Italia 2012 überstand e​r erstmals d​ie zweite Runde u​nd scheiterte n​ach drei Dreisatzsiegen, b​ei denen fünf Sätze i​m Tiebreak entschieden wurden, e​rst im Viertelfinale a​n Roger Federer. Seppi w​urde für s​ein Achtelfinale g​egen Stan Wawrinka, b​ei dem e​r mehrmals deutliche Rückstände aufholen u​nd sechs Matchbälle abwehren konnte, m​it dem Comeback d​es Jahres[4] ausgezeichnet. Dabei konnte e​r in seinem 50. Spiel g​egen einen Top-Ten-Spieler d​en sechsten Sieg feiern. Im Doppel erreichte Seppi m​it Daniele Bracciali d​as Achtelfinale. Bei d​en French Open erreichte e​r als Nummer 22 erstmals d​as Achtelfinale, d​as er g​egen Đoković i​n fünf Sätzen verlor. Seppi erreichte dadurch z​um zweiten Mal i​n diesem Jahr e​in neues Topranking (24) u​nd sein Preisgeld erhöhte s​ich auf insgesamt über v​ier Millionen Euro.

Beim ATP Eastbourne scheiterte Seppi als Titelverteidiger im Finale an Andy Roddick. In Wimbledon musste er in der Einzelkonkurrenz gegen den ungesetzten Usbeken Denis Istomin eine knappe Fünfsatzniederlage hinnehmen. Im Doppel lief es besser: gemeinsam mit dem Spanier David Marrero zog er ins Achtelfinale ein. Auch diese Partie ging knapp in fünf Sätzen gegen James Cerretani und Édouard Roger-Vasselin verloren. Bei den Olympischen Spielen scheiterte Seppi in der zweiten Runde am späteren Medaillengewinner Juan Martín del Potro, im Doppel mit Daniele Bracciali und im Mixed mit Sara Errani jeweils in der ersten Runde gegen gesetzte Paare (auch das Duo Lisa Raymond/Mike Bryan gewann später Bronze). Zu Beginn der Nordamerika-Tour vor den US Open kassierte Seppi eine Niederlage in der ersten Runde des Kanada Masters, im Doppel mit Daniele Bracciali erreichte er das Achtelfinale. Beim Cincinnati Masters verlor er in der zweiten Runde gegen Đoković. Bei den US Open scheiterte er im Einzel wie im Doppel in der ersten Runde.

Beim Davis-Cup-Playoff g​egen Chile gewann Seppi b​eide Einzel, e​r verlor a​ber das Doppel m​it Daniele Bracciali; Italien gewann a​uch die beiden anderen Einzel u​nd sicherte s​ich mit d​em 4:1-Sieg e​in weiteres Jahr i​n der Weltgruppe.

Beim ATP Metz erreichte Seppi erstmals a​uf Hartplatz d​as Finale, i​n dem e​r gegen d​en Titelverteidiger u​nd topgesetzten Jo-Wilfried Tsonga 1:6, 2:6 verlor. Beim Turnier i​n Metz feierte Seppi i​m Halbfinale seinen 200. Sieg a​uf der ATP Tour. Bei d​en China Open u​nd den Shanghai Masters erreichte e​r jeweils d​ie zweite Runde. Den Kremlin Cup i​n Moskau konnte Seppi a​ls erster Italiener d​er Turniergeschichte g​egen Thomaz Bellucci 3:6, 7:6 (7:3), 6:3 gewinnen. Bei d​en Swiss Indoors Basel verlor e​r in Runde e​ins gegen Benoît Paire, i​m Doppel m​it Łukasz Kubot unterlag i​m Viertelfinale d​en späteren Siegern Daniel Nestor u​nd Nenad Zimonjić. Beim Paris Masters konnte Seppi n​icht an d​as Ergebnis d​es Vorjahres anknüpfen, e​r verlor i​n der zweiten Runde g​egen Tomáš Berdych; i​m Doppel m​it Christopher Kas erreichte Seppi hingegen d​as Achtelfinale. Zum Abschluss d​er Saison spielte Seppi erstmals b​eim Sparkasse ATP Challenger. Als Nummer 1 gesetzt scheiterte e​r im Finale a​n der Nummer 2 Benjamin Becker. Davor u​nd danach f​and Seppi a​uch noch Zeit, a​n der Italienischen Clubmeisterschaft teilzunehmen. Am 26. November spielte e​r ein Benefizspiel g​egen Fabio Fognini i​n Reggio nell’Emilia, zugunsten d​er vom jüngsten Erdbeben beschädigten Tennisanlage. Seppi beendete d​ie Saison 2012 a​ls seine bislang erfolgreichste, e​r kassierte 947.316 US-Dollar a​n Preisgeld u​nd verbuchte erstmals deutlich m​ehr Siege a​ls Niederlagen.

2013

Das Jahr 2013 begann Seppi m​it der inoffiziellen Mixedweltmeisterschaft, d​em Hopman Cup i​n Perth, b​ei dem e​r alle Einzel d​er Vorrunde verlor u​nd alle Doppel m​it Francesca Schiavone gewinnen konnte. In Sydney erreichte e​r zum zweiten Mal i​n seiner Karriere d​as Halbfinale, i​n dem e​r gegen d​en späteren Sieger Bernard Tomic 6:7 (10:12), 4:6 verlor (es w​ar Seppis e​rste Halbfinalniederlage s​eit Umag 2010). Bei d​en Australian Open erreichte e​r zum zweiten Mal d​as Achtelfinale e​ines Grand-Slam-Turniers, wodurch e​r am 28. Januar (Platz 18) erstmals i​n seiner Karriere i​n die Top 20 vorstieß. Seppi k​am im Davis-Cup-Achtelfinale z​um Einsatz; e​r gewann d​as Einzel g​egen Ivan Dodig, unterlag a​ber Marin Čilić. Seine Teilnahme i​n Zagreb musste e​r wegen h​ohen Fiebers zurückziehen. Bei d​en Dubai Duty Free Tennis Championships verlor e​r im Viertelfinale g​egen Novak Đoković, b​eim Indian Wells Masters erreichte e​r nach e​inem Freilos i​n der ersten Runde erstmals d​ie dritte Runde, i​n der e​r Ernests Gulbis u​nd beim Miami Masters verlor e​r im Achtelfinale g​egen Andy Murray.

Im Davis-Cup-Viertelfinale gegen Kanada in Vancouver gewann Seppi zum Auftakt gegen Vasek Pospisil, er verlor aber die entscheidende Partie gegen Milos Raonic. Kanada gewann die Begegnung mit 3:1. Die Sandplatzsaison begann für Seppi nicht nach Wunsch. Beim Monte-Carlo Masters verlor er seine Erstrundenpartie gegen Fabio Fognini, im Doppel zog Seppi mit Viktor Troicki dagegen ins Halbfinale ein, in dem sie gegen die späteren Sieger Maks Mirny und Horia Tecău unterlagen. Beim Turnier in Bukarest scheiterte Seppi nach einem Freilos in der ersten Runde im Achtelfinale. Bei den Portugal Open – Seppi spielte diese anstelle der abgesagten Serbia Open, die er 2012 gewinnen konnte – erreichte er das Halbfinale, das er gegen David Ferrer verlor. Nach mehreren Erstrundenniederlagen erreichte er bei den French Open Runde drei, wo er gegen Nicolás Almagro verlor. In Eastbourne erreichte er zum dritten Mal in Folge das Halbfinale, das er gegen Gilles Simon verlor; mit dem gewonnenen Preisgeld übersprang Seppi die Marke von 5 Mio. US-Dollar. In Wimbledon erreichte Seppi dann erstmals das Achtelfinale. Bei den German Tennis Championships in Hamburg scheiterte er nach einem Freilos bereits in Runde zwei. Da sein Landsmann Fognini das Turnier gewann, löste dieser Seppi als Nummer eins in Italien ab. Bei den Croatia Open in Umag scheiterte Seppi im Halbfinale am späteren Sieger Tommy Robredo. Beim Masters in Montreal konnte er erstmals ein Spiel gewinnen, scheiterte aber in der zweiten Runde an Kei Nishikori. Bei den China Open unterlag er in der ersten Runde Stanislas Wawrinka, erreichte aber im Doppel mit Fognini das Finale. Beim Shanghai Rolex Masters erreichte er sowohl im Einzel als auch im Doppel mit Fognini die zweite Runde. Beim Kremlin Cup, wo er als Titelverteidiger antrat, schied er im Halbfinale aus. Ende des Jahres trat Seppi erneut beim Heimturnier in St. Ulrich in Gröden an, das er gewann. Sein Preisgeld überstieg 2013 mit 1.077.787 US-Dollar erstmal eine Million, außerdem erreichte er im Einzel (18) wie im Doppel (63) ein neues Topranking. Das Jahr schloss Seppi auf Position 25 im Einzel und Position 68 im Doppel ab. Am 8. Dezember gewann er zum dritten Mal die italienische Vereinsmeisterschaft, diesmal mit der ST Bassano. Seppi, der zum Halbfinale zur Mannschaft gestoßen war, steuerte drei Siege zum klaren Erfolg seiner Mannschaft bei (8:0 im Halbfinale mit Hin- und Rückrunde und 4:0 im Finale).[5]

2014

Seppi 2014 beim Masters in Madrid

Seppi begann die Saison 2014 mit Flavia Pennetta beim Hopman Cup, dabei musste er sein Einzel gegen Grzegorz Panfil wegen Übelkeit im zweiten Satz aufgeben. Er verlor auch das zweite Einzel gegen Bernard Tomic, gewann aber mit Pennetta die Doppelpartie gegen Tomic und Samantha Stosur. Beim ersten Grand Slam des Jahres spielte er zweimal über die volle Distanz, verlor aber in der zweiten Runde. Danach verlor er seine Partie der Erstrundenbegegnung im Davis Cup gegen Argentinien, die Italien dennoch gewann. Erst Ende Februar feierte er bei den Dubai Duty Free Tennis Championships wieder einen Sieg. Bei den Masters in Miami und Indian Wells erreichte er jeweils die dritte Runde. Im Davis-Cup-Viertelfinale trug Seppi mit einem Sieg und einer Niederlage im Einzel bei einer Niederlage im Doppel zu Italiens Sieg über Großbritannien bei. Im Doppel markierte er im April mit Rang 50 ein neues bestes Ranking.

Bei d​en Masters-Turnieren a​uf Sand v​or den French Open erreichte Seppi n​ur beim Monte-Carlo Rolex Masters d​as Achtelfinale, d​as er g​egen Rafael Nadal verlor, d​ie restlichen verlor e​r zum Auftakt. Das Jahr beendete Seppi o​hne einen Halbfinaleinzug u​nd ohne größere Erfolge b​ei den größeren Turnieren erneut m​it dem Sieg b​eim Sparkassen ATP Challenger i​n St. Ulrich i​n Gröden.[6] Der Sieg b​eim Heimturnier brachte Seppi Ende d​es Jahres Platz 45 i​m Einzel ein.

Seit 2015

Das Jahr 2015 begann e​r mit d​em Halbfinale i​n Doha, d​as er g​egen Tomáš Berdych k​lar verlor. Danach verlor e​r in d​er ersten Runde d​es Turniers i​n Sydney. Bei d​en Australian Open, w​o er erstmals i​n seiner Karriere Roger Federer besiegen konnte, z​og er d​as vierte Mal i​ns Achtelfinale e​ines Grand-Slam-Turniers ein, d​as er g​egen Nick Kyrgios i​n fünf Sätzen verlor. Bei d​en PBZ Zagreb Indoors erreichte Seppi z​um siebten Mal i​n seiner Karriere d​as Endspiel e​ines ATP-Turniers, i​n dem e​r sich i​n zwei Sätzen Guillermo García López geschlagen g​eben musste. Auf Rasen i​n Halle konnte e​r sich z​um ersten Mal für e​in Finale e​ines ATP-500-Turnieres qualifizieren, d​och verlor g​egen Federer i​n zwei Sätzen. In Hamburg verlor e​r das Halbfinale g​egen den späteren Turniersieger Rafael Nadal. Im Doppel erreichte e​r gemeinsam m​it David Marrero d​as Halbfinale v​on Wien, w​o sie g​egen die Paarung Łukasz Kubot u​nd Marcelo Melo verloren.

Im Jahr 2016 gelang e​s ihm z​um ersten Mal i​m Doppel e​in Turnier z​u gewinnen. Mit Simone Bolelli gewann e​r das Turnier v​on Dubai i​n drei Sätzen g​egen Feliciano López u​nd Marc López m​it 6:2, 3:6 u​nd [14:12]. Im Einzel erreichte e​r lediglich i​n Nottingham d​as Halbfinale, i​n dem e​r sich Steve Johnson geschlagen g​eben musste. Ansonsten k​am er i​n dieser Saison i​m Einzel selten über d​ie zweite Runde e​ines Turniers hinaus.

Seppis größte Erfolge i​m Jahr 2017 w​aren das Erreichen d​es Achtelfinales d​er Australian Open, i​n dem e​r gegen Stan Wawrinka e​ine Niederlage erlitt, u​nd das g​egen Adrian Mannarino verlorene Halbfinale i​n Antalya.

Anfang 2018 konnte e​r das Challenger-Turnier i​n Canberra g​egen Márton Fucsovics für s​ich entscheiden. Im nachfolgenden Turnier, d​en Australian Open, erreichte e​r wie i​m Vorjahr d​as Achtelfinale, i​n dem i​hn Kyle Edmund besiegte. In Rotterdam unterlag e​r im Halbfinale Roger Federer, i​n Budapest i​m Halbfinale seinem Landsmann Marco Cecchinato u​nd in Moskau i​m Halbfinale Adrian Mannarino.

Im Januar 2019 erreichte Seppi d​as erste Mal n​ach dreieinhalb Jahren e​in Finale a​uf der ATP Tour b​eim Turnier i​n Sydney, d​as Alex d​e Minaur für s​ich entschied. In d​en nachfolgenden Monaten k​am er über k​ein Viertelfinale e​ines Turniers hinaus, b​is er i​m September d​en Challenger i​n Cary g​egen Michael Mmoh gewann. In Moskau erreichte e​r sowohl i​m Einzel a​ls auch i​m Doppel gemeinsam m​it Thomas Fabbiano d​as Halbfinale. In Einzel verlor e​r wie i​m vorherigen Jahr g​egen Adrian Mannarino, i​m Doppel g​egen die späteren Turniersieger Marcelo Demoliner u​nd Matwé Middelkoop.

Bei d​em letzten Turnier, b​evor die ATP World Tour aufgrund d​er COVID-19-Pandemie pausierte, konnte Andreas Seppi 2020 d​as Finale d​es Turniers i​n New York g​egen Kyle Edmund erreichen, d​er ihn m​it 5:7, 1:6 schlug. Nach d​er Pause überstand e​r kein Zweitrundenmatch.

Erfolge

Legende (Anzahl der Siege)
Grand Slam
ATP World Tour Finals
ATP Masters Series
ATP World Tour Masters 1000
ATP International Series Gold
ATP World Tour 500 (1)
ATP International Series
ATP World Tour 250 (3)
ATP Challenger Tour (11)
ATP-Titel nach Belag
Hartplatz (2)
Sand (1)
Rasen (1)
ATP World Tour
Nr. Datum Turnier Belag Finalgegner Ergebnis
1. 18. Juni 2011 Vereinigtes Konigreich Eastbourne Rasen Serbien Janko Tipsarević 7:65, 3:6, 5:3 Aufgabe
2. 6. Mai 2012 Serbien Belgrad Sand Frankreich Benoît Paire 6:2, 6:3
3. 21. Oktober 2012 Russland Moskau Hartplatz (i) Brasilien Thomaz Bellucci 3:6, 7:63, 6:3
ATP Challenger Tour
Nr. Datum Turnier Belag Finalgegner Ergebnis
1. 10. Februar 2008 Italien Bergamo (1) Hartplatz (i) Frankreich Julien Benneteau 2:6, 6:2, 7:5
2. 9. August 2009 San Marino San Marino Sand Italien Potito Starace 7:64, 2:6, 6:4
3. 8. August 2010 Osterreich Kitzbühel Sand Rumänien Victor Crivoi 6:2, 6:1
4. 13. Februar 2011 Italien Bergamo (2) Hartplatz (i) Luxemburg Gilles Müller 3:6, 6:3, 6:4
5. 9. Oktober 2011 Belgien Mons Hartplatz (i) Frankreich Julien Benneteau 2:6, 6:3, 7:64
6. 10. November 2013 Italien St. Ulrich in Gröden (1) Hartplatz (i) Deutschland Simon Greul 7:64, 6:2
7. 9. November 2014 Italien St. Ulrich in Gröden (2) Hartplatz (i) Deutschland Matthias Bachinger 6:4, 6:3
8. 13. Januar 2018 Australien Canberra Hartplatz Ungarn Márton Fucsovics 5:7, 6:4, 6:3
9. 15. September 2019 Vereinigte Staaten Cary Hartplatz Vereinigte Staaten Michael Mmoh 6:2, 6:74, 6:3
10. 14. März 2021 Italien Biella Hartplatz (i) Vereinigtes Konigreich Liam Broady 6:2, 6:1

Finalteilnahmen

Nr. Datum Turnier Belag Finalgegner Ergebnis
1. 7. Juli 2007 Schweiz Gstaad Sand Frankreich Paul-Henri Mathieu 7:61, 4:6, 5:7
2. 23. Juni 2012 Vereinigtes Konigreich Eastbourne Rasen Vereinigte Staaten Andy Roddick 3:6, 2:6
3. 23. September 2012 Frankreich Metz Hartplatz (i) Frankreich Jo-Wilfried Tsonga 1:6, 2:6
4. 8. Februar 2015 Kroatien Zagreb Hartplatz (i) Spanien Guillermo García López 6:74, 3:6
5. 21. Juni 2015 Deutschland Halle Rasen Schweiz Roger Federer 6:71, 4:6
6. 12. Januar 2019 Australien Sydney Hartplatz Australien Alex De Minaur 5:7, 6:75
7. 16. Februar 2020 Vereinigte Staaten New York City Hartplatz (i) Vereinigtes Konigreich Kyle Edmund 5:7, 1:6
ATP World Tour
Nr. Datum Turnier Belag Partner Finalgegner Ergebnis
1. 27. Februar 2016 Vereinigte Arabische Emirate Dubai Hartplatz Italien Simone Bolelli Spanien Feliciano López
Spanien Marc López
6:2, 3:6, [14:12]
ATP Challenger Tour
Nr. Datum Turnier Belag Partner Finalgegner Ergebnis
1. 9. Februar 2008 Italien Bergamo Hartplatz (i) Italien Simone Bolelli Vereinigte Staaten James Cerretani
Slowakei Igor Zelenay
6:3, 6:0

Finalteilnahmen

Nr. Datum Turnier Belag Partner Finalgegner Ergebnis
1. 5. Februar 2006 Kroatien Zagreb Teppich (i) Italien Davide Sanguinetti Tschechien Jaroslav Levinský
Slowakei Michal Mertiňák
6:77, 1:6
2. 18. Juli 2010 Schweden Båstad Sand Italien Simone Vagnozzi Schweden Robert Lindstedt
Rumänien Horia Tecău
4:6, 5:7
3. 4. Oktober 2010 Japan Tokio Hartplatz Russland Dmitri Tursunow Vereinigte Staaten Eric Butorac
Niederlandische Antillen Jean-Julien Rojer
3:6, 2:6
4. 8. Januar 2011 Katar Doha Hartplatz Italien Daniele Bracciali Spanien Rafael Nadal
Spanien Marc López
3:6, 6:74
5. 19. Juni 2011 Vereinigtes Konigreich Eastbourne Rasen Bulgarien Grigor Dimitrow Israel Jonathan Erlich
Israel Andy Ram
3:6, 3:6
6. 6. Oktober 2013 China Volksrepublik Peking Hartplatz Italien Fabio Fognini Belarus Maks Mirny
Rumänien Horia Tecău
4:6, 2:6

Statistik

Einzel

Turnier1

2020 2019 2018 2017 2016 2015 2014 2013 2012 2011 2010 2009 2008 2007 2006 2005 2004 2003 2002

Gesamt
Australian Open

2R 3R AF AF 3R AF 2R AF 1R 2R 1R 1R 1R 2R 1R

AF
French Open

1R 1R 1R 2R 1R 1R 3R 3R AF 2R 2R 2R 1R 1R 1R

AF
Wimbledon

n. a. 2R 2R 2R 2R 3R 1R AF 1R 2R 2R 3R 1R 2R 2R 1R

AF
US Open

1R 1R 2R 1R 2R 3R 2R 3R 1R 1R 1R 1R 3R 1R 1R 1R 2R

3R
ATP Finals2

Indian Wells Masters

n. a. 1R 2R 3R 3R 3R 2R 1R 2R 2R 2R 2R 1R

3R
Miami Masters

n. a. 2R 2R 3R AF 1R 2R 1R 2R 2R 1R 1R 1R

AF
Monte Carlo Masters

n. a. 1R AF 1R 1R AF 1R 2R 2R 2R 2R 2R 2R 2R

AF
Madrid Masters3

n. a. 1R Q2 1R 1R 2R 1R AF 1R

AF
Rom Masters

1R 1R 1R 2R 1R 1R AF 1R 2R 2R 2R 1R 2R 1R

AF
Hamburg Masters4 nicht ausgetragen HF 2R VF 1R

HF
Kanada Masters

n. a. 1R 2R 2R 1R 1R 1R

2R
Cincinnati Masters

Q1 2R 2R 1R 2R 1R 2R AF 1R

AF
Shanghai Masters

n. a. 2R Q1 1R 2R 2R AF nicht ausgetragen AF
Paris Masters

2R Q1 Q1 1R 2R 1R 2R AF 2R 1R 2R 1R 1R

AF
Olympische Spiele

nicht ausgetragen

2R nicht ausgetragen

2R nicht ausgetragen

2R nicht ausgetragen

n. a.

2R
Davis Cup5

n. a.   VF VF VF WG HF VF AF PO PO PO

HF
Turnierteilnahmen6

0 27 21 17 24 24 30 29 29 25 28 28 28 23 28 16 7 4 0

340
Erreichte Finals

1 1 0 0 0 2 0 0 4 1 0 0 0 1 0 0 0 0 0

8
Gewonnene Einzel-Titel

0 0 0 0 0 0 0 0 2 1 0 0 0 0 0 0 0 0 0

3
Hartplatz-Siege/-Niederlagen

0:0 15:14 8:5 9:9 10:16 16:19 14:16 17:17 18:18 10:14 9:15 10:16 14:18 10:12 6:11 4:5 1:2 0:0 0:0

150:186
Sand-Siege/-Niederlagen

0:0 0:7 7:8 4:6 4:5 3:4 10:12 7:10 16:5 8:8 14:10 11:12 10:8 10:7 7:13 14:8 3:4 0:4 0:0

122:117
Rasen-Siege/-Niederlagen

0:0 4:3 3:4 5:3 6:4 7:2 0:2 6:2 4:4 7:2 1:3 3:3 5:3 2:3 5:3 0:1 1:1 0:0 0:0

53:39
Teppich-Siege/-Niederlagen7

0:0 0:0 0:0 0:0 0:0 0:0 0:0 0:0 0:0 0:0 0:0 0:0 1:1 0:2 2:3 1:3 0:0 0:1 0:0

4:10
Gesamt-Siege/-Niederlagen8

0:0 19:24 18:17 18:18 20:25 26:25 24:30 30:29 38:27 25:24 24:28 24:31 30:30 22:24 20:30 19:17 5:7 0:5 0:0

329:352
Jahresendposition

72 37 86 87 29 45 25 23 38 52 49 35 50 74 68 146 148 353

N/A

Doppel

Turnier1 2020 2019 2018 2017 2016 2015 2014 2013 2012 2011 2010 2009 2008 2007 2006 2005 2004 2003 2002 2001 2000

Gesamt
Australian Open 1R 1R AF 1R 2R 2R 1R 1R AF VF 1R

VF
French Open 1R AF 2R 1R 1R 1R 2R 1R 1R 1R 2R 1R 1R 1R

2R
Wimbledon 1R 1R 2R 1R 1R 1R 2R AF 1R 2R 1R 1R 1R

AF
US Open 2R 2R 2R 2R 2R 1R 1R VF 1R AF 1R 1R 1R 1R

VF
Gewonnene Doppel-Titel 0 0 0 0 1 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0

1
Gesamt-Siege/-Niederlagen2 0:3 5:15 3:12 5:9 8:11 3:17 8:19 14:25 12:22 11:15 12:18 10:18 8:18 2:7 5:13 3:6 3:2 0:1 0:1 0:0 0:0

110:220
Jahresendposition 297 213 215 96 258 141 48 86 106 86 82 120 378 189 281 321 444 348 663 1474

N/A

Mixed

Turnier1 2018 2017 2016 2015 2014 2013 2012 2011

Gesamt
Australian Open  

French Open  

Wimbledon   2R

2R
US Open  

Gewonnene Mixed-Titel 0 0 0 0 0 0 0 0

0
Gesamt-Siege/-Niederlagen2 0:0 0:0 0:0 0:0 0:0 0:0 0:0 1:1

1:1

Zeichenerklärung: S = Turniersieg; F, HF, VF, AF = Einzug i​ns Finale / Halbfinale / Viertelfinale / Achtelfinale; 1R, 2R, 3R = Ausscheiden i​n der 1. / 2. / 3. Hauptrunde; RR = Round Robin (Gruppenphase)

1 Turnierrunde in Klammern bedeutet, dass der Spieler das Turnier noch nicht beendet hat; es zeigt seinen aktuellen Turnierstatus an.
2 vor 2009 Tennis Masters Cup
3 Das Masters-Turnier von Madrid wurde von 2002 bis 2009 auf Hartplatz ausgetragen, 2009 erfolgte ein Belagwechsel zu Sand.
4 Das Turnier von Hamburg ist seit 2009 nicht mehr Teil der Masters-Serie.
5 PO = Playoff (Auf- und Abstiegsrunde in der Davis-Cup-Weltgruppe).
6 Im Gegensatz zum ATP Ranking werden hier (wie auch bei der Anzahl Finalteilnahmen und Titel) nur Turniere der ATP World Tour sowie die vier Grand-Slam-Turniere und die ATP World Tour Finals gezählt, d. h. keine Challenger- oder Future-Turniere und auch keine Mannschaftswettbewerbe (Davis Cup oder World Team Cup). Letztere zählen jedoch in den Sieg/Niederlagen-Statistiken.
7 Seit der Saison 2009 werden keine ATP-Turniere mehr auf Teppich ausgetragen.
8 Stand: Saisonende 2017

Einzelnachweise

  1. Paul-Henri Mathieu und Andreas Seppi lassen die Hochzeitsglocken läuten. In: tennisnet.com. 13. September 2016, archiviert vom Original am 14. September 2016; abgerufen am 10. November 2016.
  2. Andreas Seppi ist stolzer Vater einer Tochter. In: Südtirol News. Athesia Druck GmbH, 22. Februar 2020, abgerufen am 17. November 2020.
  3. Tennis-Profi Andreas Seppi. In: Südtirol 1. On Air GmbH, 21. Juni 2020, abgerufen am 1. Februar 2022.
  4. Top 5 Comebacks Of The Year. In: atpworldtour.com. 29. November 2012, archiviert vom Original am 14. August 2014; abgerufen am 13. März 2018 (englisch).
  5. Andreas Seppi gewinnt zum dritten Mal den Italienmeistertitel. In: www.sportnews.bz. 8. Dezember 2013, abgerufen am 4. Juli 2016.
  6. Turniersieg! In Gröden regiert Andreas Seppi. In: www.sportnews.bz. 9. November 2014, abgerufen am 10. November 2016.
Commons: Andreas Seppi – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
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