Liste der Besitzungen der Grafen von Veringen

Die Grafen v​on Veringen w​aren eine d​er begütertsten u​nd angesehensten Dynastenfamilien d​es 11. u​nd 12. Jahrhunderts i​m süddeutschen Raum.[1] Ihr Stammsitz l​ag in Veringenstadt a​uf der Schwäbischen Alb, b​ei Sigmaringen. Hier umfließt d​ie Lauchert i​n großem Bogen e​inen Felssporn, a​uf dessen breiten Rücken d​ie Ruine d​er Burg Veringen steht. Eigentliche Grafen v​on Veringen, d​as heißt solche, d​ie hier wohnten u​nd sich selbst diesen Namen beilegten, erscheinen urkundlich i​n den Jahren 1130 b​is 1415.

Die Karte des Herzogtums Schwaben zeigt die Herrschaftsgebiete der Grafen von Veringen: den Eritgau und die Folcholtsbaar nördlich des Bodensees
Wappen der Grafen von Veringen in der Zürcher Wappenrolle, ca. 1340

Das Wappen d​er Grafen v​on Veringen m​it den d​rei Hirschstangen erscheint a​uch heute n​och in vielen Wappen: z. B. Württemberg, vielen Gemeindewappen, Porsche, VfB Stuttgart. Die folgende Liste g​ibt einen Überblick über d​ie verstreut liegenden, urkundlich belegten Besitzungen u​nd Einflussgebiete d​es Geschlechts d​er Grafen v​on Veringen i​m 11. b​is 13. Jahrhundert.[2]

Ort und historische OrtsnamenOrtslageArt der Besitzungen, Bemerkungen und QuelleNachfolgende Besitzer
AchbergGemeinde im Landkreis RavensburgDie Herren von Achberg waren 1197 und 1239 Vasallen der Grafen von Veringen. (Bradler, S. 236.[3])Truchsessen von Waldburg
Adelegg, mons AdileggÖstlich von IsnyDas Berggebiet Adelegg ist der nördlichste Ausläufer der Allgäuer Alpen. Die 112 km² große und überwiegend bewaldete Berglandschaft liegt in den Landkreisen Ravensburg und Oberallgäu. Seine höchste Erhebung ist der Schwarze Grat (1118 m), gleichzeitig ist er auch der höchste Berg von Württemberg.[1]
Burg Aderzhofen, AdalharteshouaÖstlich von Unlingen bei RiedlingenDie Herren von Aderzhofen waren 1166 bis 1286 Vasallen der Grafen von Veringen.[4]
Alleshausen, Aleshusin, Alshausen, AlashusenAm Federsee bei Bad BuchauGrafen von Veringen seit Beginn des 11. Jh. Grafen des Eritgaus.[5]
Burg Altenburg[6], Alte Burg, Altemburg1 km südl. von Veringendorf1310 die Gräfin Verena von Veringen (Witwe des Grafen Heinrich von Veringen) vermacht das sogenannte Gut zu Altenburg ihrer Tochter Anna.[1]
Altheim (bei Riedlingen)3 km südwestl. von RiedlingenMarquard von Veringen amtiert 1150 in Altheim als Graf des Apphagaues. Graf Heinrich von Veringen übereignete 1363 ein Gut zu Altheim an das Kloster Kreuztal."[7]
Altmannshofen, AltmannishovinGemeinde Aichstetten im Landkreis Ravensburg.Ministerialien der Grafen von Veringen. (Bradler S. 237.[3])
Altshausen, Aishusen, AleshusenIm nördlichen Landkreis Ravensburg zwischen Donau und BodenseeAltshausen war der ursprüngliche Stammsitz der Grafen Altshausen-Veringen. Dorf und Kirchenpatronat war im Besitz der Grafen von Veringen. 1246 erfolgte der Verkauf von Gütern in und um Altshausen an den Deutschen Orden durch Graf Hartmann von Veringen.[1]Deutschen Orden
Andelfingen, Antolvinga1 km östl. von Langenenslingen bei RiedlingenDie Herren von Andelfingen waren Vasallen der Grafen von Veringen und später Grüningen-Landau.[7] Am 24. Juni 1264 verkaufte Graf Wolfrad Junior von Veringen ein Gut zu Andelfingen. Die Urkunde wurde auf der Burg Hettingen ausgestellt.[8]Durch Heirat nach 1250 an die Grafen Grüningen-Landau
Apphagau, Appa, Apsagau, Affa, Affagau, Eriggeuue oder HuntareMarquard von Veringen amtiert 1150 als Graf des Apphagaues: Altzheim, Andelfingen, Bechingen, Friedingen bei Riedlingen, Gauingen, Hayingen, Riedlingen, Mörsingen, Ostheim, Waldhausen, Zwiefalten.[5]
Aßmannshardt[9], Asmundeshart(?), HasmanshartGemeinde Schemmerhofen 7 km nordwestl. von Biberach[7]Durch Heirat nach 1250 an die Grafen Grüningen-Landau
Aulendorf, Alegedorf, Alidorf, AligedorfIm alten Dekanat BuchauGrafen von Veringen seit Beginn des 11. Jh. Grafen des Eritgaus.[5]
Bad Buchau, Buochau, Buochaugiensi, Puahauua, PuochowaGrafen von Veringen seit Beginn des 11. Jh. Grafen des Eritgaus.[5]
Burg BaldensteinSüdlich von GammertingenGraf Heinrich von Veringen hält Burg und Hof Baldenstein.[1]
Bächingen an der BrenzLandkreis Dillingen an der DonauOtto von Grüningen verkaufte 1307 mit Willen seiner Gattin Anna und seiner Söhne gräflich Veringensche Lehensgüter in Bächingen.[10]Graf Heinrich von Veringen übertrug 1359 einen Teil des dortigen Zehnten an das Kloster Salem.[1]
Burg BaumburgHundersingen (Herbertingen)Gutsbesitz. Der vor 1150 genannte Graf Mangold von Hundersingen, stammt vermutlich aus dem Hause Veringen.[11][7]Durch Heirat nach 1250 an die Grafen Grüningen-Landau
Burg Baustetten, Buchstetin, Busteten, Bustetten3 Kilometer südlich Laupheim im Landkreis Biberach[7]Durch Heirat nach 1250 an die Grafen Grüningen-Landau
BechingenNördlich von RiedlingenGraf Heinrich von Veringen übertrug 1302 Lehengüter zu Bechingen dem Kloster Zwiefalten. Ritter Otto von Grüningen verkauft mit Zustimmung seiner Ehefrau Anna und seiner Söhne Albert, Konrad und Otto um 212 fl. Hlr. alle Besitzungen zu Bechingen, die er von dem Grafen Heinrich von Veringen zu Lehen hatte, an das Kloster Salem.[4]
Benningen am Neckar, Buninga, Bunninga, BunningheimLandkreis LudwigsburgBis 1346 hatten die Grafen von Veringen das Patronatsrecht über die Pfarrei Benningen. Katharina von Veringen übergab 1351 ihren Anteil an Benningen an die Grafen von Württemberg.[12] Beschreibung des Oberamts Ludwigsburg/Kapitel B 5Grafen von Württemberg
Benzingen, BanzingenLandkreis SigmaringenAnfang des 13. Jahrhunderts kam der Ort über die Grafen von Gammertingen an die Grafen von Veringen und in die Grafschaft Veringen.[1]
BerneggOrtsteil der Gemeinde HinwilBernegg wurde als Lehen der Grafen von Veringen einerseits, Eigengut und Lehen der „Herren von Klingen“ andererseits genannt. 1277 wurde ein großer Teil des Besitzes für 86 Mark Silber an das Johanniterhaus in Bubikon verkauft.[1]Johanniterhaus in Bubikon
BernriedGemeinde Neukirch, Bodenseekreis, Baden-Württemberg. Ca. 8 km östlich von Tettnang.1172 war der Freie Bernhardus de Bernried ein Ministerialer der Grafen von Veringen. (Bradler S. 238.[3])
Bernweiler (Ostrach) Bernwilaer, Bernwilar, Bärenweiler, Bernwils, Berenwiler, Bernwyler und BernnweilerGemeinde Ostrach im Landkreis Sigmaringen1262 lag Bernweiler in der Grafschaft des Grafen Wolfrad von Veringen (senior) und gehörte den Brüdern von Schiltau.[13]Die landeshoheitlichen Rechte von Bernweiler gingen zwischen 1262 und 1303 von Graf Wolfrad von Veringen sen. an Heinrich von Magenbuch über.
Betzenweiler, Bencewiller, BentzenwilerLandkreis BiberachGrafen von Veringen seit Beginn des 11. Jh. Grafen des Eritgaus.[5]Durch Heirat nach 1250 an die Grafen Grüningen-Landau
Billafingen (Langenenslingen)Landkreis Biberach, 5 km westl. von Langenenslingen[7]Durch Heirat nach 1250 an die Grafen Grüningen-Landau
BingenLandkreis SigmaringenRitter Bruno von Hertenstein verkaufte 1385 ein Gut in Bingen, das Lehen von Graf Wolfrad von Veringen war.[1]
Binzwangen (Ertingen)8 km südwestl. von RiedlingenDer ganze Ort gehörte den Grafen von Veringen und wurde 1282 mit der Grafschaft Friedberg-Scheer an das Haus Habsburg verkauft.[7]Durch Heirat nach 1250 an die Grafen Grüningen-Landau
BittelschießTeilort der Gemeinde KrauchenwiesGraf Heinrich von Veringen beurkundet und vollzieht die Seelgerätstiftung seines Eigenmannes Albrecht von Bittelschieß im Frauenkloster Zwiefalten.[14]
Bitzenhofen (Oberteuringen)Gemeinde Oberteuringen östlich von Markdorf im baden-württembergischen Bodenseekreis1263 überlässt Graf Wolfrad der ältere von Veringen dem Kloster Kreuzlingen sein Eigentumsrecht an den Besitzungen zu Bitzenhofen, die sein Eigenmann, Ritter Heinrich von Kappel, um 21 Mark Silber dahin verkauft hat.[15]Kloster Kreuzlingen
BolsterlangIm Landkreis Oberallgäu zwischen Sonthofen und OberstdorfPriester Wernher, ein Ministerialer des Grafen Wolfrad von Veringen, gab 1169 mit des Grafen Hand ein Gut in Bolsterlang an das Kloster Isny. Zugleich gab Graf Wolfrad dem Kloster eine Taferne. ([1], Bradler S. 238.[3])Kloster Isny
Boms, BamsBoms grenzt an Bad Saulgau im Landkreis SigmaringenGrafen von Veringen seit Beginn des 11. Jh. Grafen des Eritgaus.[5]
Boos (Ebersbach-Musbach)Im Landkreis Ravensburg, grenzt an die Gemeinde AltshausenGrafen von Veringen seit Beginn des 11. Jh. Grafen des Eritgaus.[5]
Braunenweiler, BrunnenweilerOrtsteil von Bad SaulgauGrafen von Veringen seit Beginn des 11. Jh. Grafen des Eritgaus.[5]
Bronnen (Gammertingen)[1]
Burgau (Dürmentingen)Am Bussen im Landkreis BiberachGrafen von Veringen seit Beginn des 11. Jh. Grafen des Eritgaus.[4]Herrschaft Dürmentingen
Herrschaft Bussen, Pusso mit dem Berg BussenBei Uttenweiler im Landkreis BiberachBesitzer der Vorder- und Hinterburg.[5]
Butzkofen, ButzikovenIm Umfeld von Heiligkreuztal im Landkreis Biberach. Genau Lage unbekanntAm 1. August 1273 übergibt Graf Heinrich von Veringen ein Gut in Butzikoven.[16]
BuxachSüdwestlicher Ortsteil von Memmingen[7]Durch Heirat nach 1250 an die Grafen Grüningen-Landau
Buxheim (Schwaben)3 km westlich von Memmingen Exklave des Landkreis Unterallgäu[7]Durch Heirat nach 1250 an die Grafen Grüningen-Landau
Christazhofen, ChristanihofenGemeinde ArgenbühlHerr Heinrich von Christazhofen war Vasall der Grafen von Veringen. Christazhofen gehörten zu den Ministerialien der Grafen von Veringen.[17]
Dachdorf, Ober- und Niederdachdorf, DhahdhorfWüstung südlich von Obermarchtal zwischen oberem Marbach und Burg Dachsberg. Alb-Donau-Kreis etwa 15 Kilometer südwestlich von Ehingen.Besitzer des Ortes waren im 12. Jahrhundert die Grafen von Veringen und örtliche Ritterfamilien.[18]
Datthausen, Dattenhusav, Zattenhusa, OberdahtorObermarchtal, Alb-Donau-Kreis etwa 15 Kilometer südwestlich von Ehingen1224 Graf Wolfrad von Veringen überlässt der Kirche in (Ober-)Marchthal alle seine Besitzungen in Datthausen.[17]
Daugendorf, Taugindorf, Taukindorf3 km nördl. von RiedlingenGraf Wölfflin von Veringen übereignete 1407 ihm zu Lehen rührenden Güter zu Daugendorf.[4]Durch Heirat nach 1250 an die Grafen Grüningen-Landau
DengeltshofenNeutrauchburg Isny im AllgäuEdelfreie oder veringische Ministeriale. 1169 übergab Graf Wolfrad von Veringen dem Kloster eine Wiese bei Dengeltshofen. ([1], Bradler S. 238.[3])Kloster Isny
Dentingen, Tantinga5 km östlich von RiedlingenHofbesitz [4]Durch Heirat nach 1250 an die Grafen Grüningen-Landau
Deutstetten, Titstetten, Tittstetten, Tylstetten, Dylstetten, Digtstetten, Dillstetten, DulstettenGemeinde Veringenstadt1292 zu Titstetten den Sennehof mit zugehörigem Widdemgut, Kirchensatz, Zehnten, Wiesen etc., des Krüglins- (Siegelins-) Hof, Stranners und Fridingers-Gut.[1]
Diepoldshofen, Diepolteshoven, DipoldeshovenStadtteil von Leutkirch im Allgäu, Landkreis RavensburgDie Grundherrschaft über Diepoldshofen kam im 13. Jh. von den Grafen von Veringen, mit ihrem Vasallen, dem Edelfreien Berthold von Trauchburg, an die Grafschaft Zeil. (Bradler S. 239f.[3])Waldburg-Zeil
Dietelhofen, Detilhouen7 km östl. von Riedlingen[4]Durch Heirat nach 1250 an die Grafen Grüningen-Landau
Dornhan, Dorinheim, TurnheimLandkreis RottweilAm 1. April 1246 verkauft der Freie Hugo von Wehrstein seinen Hof in Dornhahn, den er von Graf Wolfrad als Lehen innehat, an das Kloster Kirchberg. 1252 übergab Graf Wolfrad von Veringen der Propstei Reichenbach mehrere Güter im Schwarzwald, darunter auch solche in Dornhan.[1]Kloster Kirchberg, Kloster Reichenbach am Regen
Dürmentingen, Tiermuntinga, Tiermindingin, Dirmendingen5 km südöstl. v. Riedlingen[4]
Dürnau (Landkreis Biberach) Dornon, DurnauBad BuchauGrafen von Veringen seit Beginn des 11. Jh. Grafen des Eritgaus. Graf Heinrich v. Veringen eignete 1386 dem Ritter Ludwig von Hornstein einen Hof zu Dürnau. Die Herren von Dürnau waren Ministerialen der Grafen von Veringen bzw. der Grafen von Württemberg-Grüningen [5]Württemberg-Grüningen
DürrenbachGemeinde Großholzleute, Landkreis RavensburgVeringische Ministeriale. Die Brüder Burkhart und Berthold übergeben 1170 dem Kloster Isny zusammen mit Graf Wolfrad von Veringen ihr praedium in Dürrenbach (Bradler S. 240.[3])Kloster Isny
Ebenweiler, Ebenwilare5 km westlich von Bad Buchau. In der Grafschaft Friedberg[4]
EbersbachBad Buchau Landkreis Ravensburg[5]
Egelfingen7 km westlich von Langenenslingen[4]
Ehnhofen1 km südwestlich von Langenenslingen[4]Durch Heirat nach 1250 an die Grafen Grüningen-Landau
EisenbachTettnang, BodenseekreisDieto de Eisenbach ist 1172 Veringischer Ministeriale (Bradler S. 240.[3])
Eisighof1 km südwestlich von Langenenslingen[4]Durch Heirat nach 1250 an die Grafen Grüningen-Landau
EllwangenLeutkirch 6 km südl. Rot an der Rot, zwischen Memmingen und Biberach[7]Durch Heirat nach 1250 an die Grafen Grüningen-Landau
EngelhirschGemeinde Weitnau zwischen Isny und KemptenDie Freien und veringischen Ministeriale Conradus und Kuno geben 1187 Besitz in Engelhirsch an das Kloster Isny. In Engelhirsch waren auch die Veringer Nobiles von Trauchburg und Sonthofen begütert. (Bradler S. 240.[3])Kloster Isny
Ensmad (Langenenslingen)Bei Ittenhausen, Gemeinde Langenenslingen, nordöstl. von InneringenDie Brüder Graf Wölflin von Veringen und Graf Fritz von Veringen verliehen 1378 ihre Kapelle zu Ensmad. Die Grafen bedingen sich dabei das Vogtrecht vor.[4]
Entringen, Antringen, AntringinTeilort und Verwaltungssitz der Gemeinde Ammerbuch im Landkreis Tübingen1300 übergibt Graf Heinrich von Veringen dem Kloster Bebenhausen das Eigentumsrecht der Weingärten am Hertrichsberg oder anderswo im Entringer Bann sowie allen anderen ihm daselbst gehörigen Grund und Boden mit allen Rechten und Zubehör.[19]Kloster Bebenhausen
Emeringen, EmiringenSüdwestlich von UlmBerhtolt der Dachs von Dachsberg war 1292 Dienstmann der Grafen von Veringen.[20]
Eritgau, Heregau, Herigzur, HeriggauRechte Seite der Donau gelegene Teil des Oberamts Riedlingen und das Oberamt Saulgau. Es entspricht dem alten Dekanat Buchau (Freib. Diöcesan-Arch. I, 109) mit den Orten Alshausen, Aulendorf, Betzenweiler, Bolstern, Boms, Boos, Braunenweiler, Buchau, Bussen, Möhringen, Offingen, Canzach, Cappel, Dürmentingen, Durnau, Ebenweiler, Ebersbach, Eratskirch, Ertingen, Fulgenstadt, Göffingen, Hailtingen, Herbertingen, Hochberg, Mieterlingen, Moosheim, Neufra, Otterswang, Reichenbach, Renartsweiler, Schussenried, Schwarzach, Süssen, Saulgau.[5]
Erisdorf, Eringsdorf, ErißdorfGemeinde Ertingen, 5 km südöstl. von Riedlingen, Landkreis BiberachRitter Heinrich (genannt: Fleke/Flekk) verkaufte im Jahre 1311 seinen Besitz an Erisdorf an den Grafen Wolfrad von Veringen.[1]Johann von Hornstein
Ertingen6 km südl. von RiedlingenErtingen, der Hauptort des Eritgaus, war bis 1265 im Besitz der Grafen von Veringen-Altshausen. [4]Durch Heirat nach 1250 an die Grafen Grüningen-Landau
Eschach4 km südl. von Ravensburg[7]Durch Heirat nach 1250 an die Grafen Grüningen-Landau
Burg Falkenstein7 km westlich von Sigmaringen im DonautalCunradus Hasenbain von der Burg Falkenstein war 1274 Lehensmann der Grafen von Veringen.[21]Grafen von Lupfen
FeldhausenGammertingenGraf Wölfli von Veringen vermachte 1407 auf den Fall seines Todes dem Heinrich von Hohenrechberg, „siner lieben swöster sune,“ die Herrschaft Gammertingen, und zwar „Velthusen, Harthusen und Ittenhusen, mit allen rehten und zugehörden für ledig aigen, darzuo die pfantschaft an lichtenstain der vesti.“ [1]Heinrich von Hohenrechberg
Folcholtsbaar[1]
Friedberg mit Grafschaft FriedbergTeilort von SaulgauFriedbergs erste urkundliche Erwähnung stammt aus dem Jahre 1247, als Graf Mangold von Nellenburg (aus der Manneslinie der Grafen von Veringen) in der Burg „Vriedeberch“ eine Urkunde ausstellte. Das Dorf war einst Zentralort der gleichnamigen Grafschaft Friedberg. Derselbe Graf verkaufte die Grafschaft 1282 an König Rudolf von Habsburg um 1480 Mark Silber.[1]
Friedingen (Langenenslingen), Fridingon5 km nördlich von LangenenslingenGräfin Sophia von Veringen schenkte 1278 dem Kloster Heiligkreuztal ein Gut zu Friedingen. Graf Heinrich von Veringen verkaufte 1286 alle seine Besitzungen zu Friedingen mit allen Rechten an das Kloster Heiligkreuztal für 130 Mark Silber.[4]Kloster Heiligkreuztal
Friesenhofen (Leutkirch im Allgäu)Gemeinde Leutkirch im AllgäuFreie und veringische Ministeriale. 1177 übertrug Ratpoto in Otinheim (unbekannt) sein praedium in Friesenhofen an das Kloster St. Georg (Isny) (Bradler S. 240.[3])Kloster Isny
Fulgenstadt, FuligunstatWestlich v. Saulgau[5]Durch Heirat nach 1250 an die Grafen Grüningen-Landau
Gammertingen, Gamertingen, GamirtinginLandkreis SigmaringenAnfang des 13. Jahrhunderts fiel die Herrschaft der Grafen von Gammertingen an die Grafen von Veringen. Diese nutzten die günstige Lage an der Straße vom Burladinger Pass zur Donau um eine Stadt mit Mauern und Wassergraben zu gründen. Die Grafen von Veringen waren 1275 die Kirchherren von Gammertingen. Graf Wölfli von Veringen vermachte 1407 auf den Fall seines Todes dem Heinrich von Hohenrechberg, siner lieben swöster sune, die Herrschaft Gammertingen.[1]Heinrich von Hohenrechberg
Gauingen, GouuigonPfronstettenAdelheid, die Witwe des Grafen Heinrich von Veringen verkaufte 1368 die Vogtrechte der Orte Huldstetten, Geisingen, Gauingen, Hochberg und Wimsheim für 100pfd. hlr. an die Freiherrn von Rechberg.[1]Freiherr von Rechberg
GebrazhofenGemeinde Leutkirch im AllgäuFreie und Veringische Ministeriale. 1280, 1290, 1291 hatte Berthold von Neideck Lehen in Gebrazhofen. (Bradler S. 242.[3])
Gebratsweiler[22], GeberatswillerBraunenweiler Gemeinde Saulgau1262 Besitzungen in Geberatsweiler.[1]
Geisingen, GisinginZwiefaltenAdelheid, die Witwe des Grafen Heinrich von Veringen verkaufte 1368 die Vogtrechte der Orte Huldstetten, Geisingen, Gauingen, Hochberg und Wimsheim für 100pfd. hlr. an die Freiherrn von Rechberg.[1]Freiherr von Rechberg
Göffingen, Geffingin, GephinginOrtsteil von Unlingen, nordöstlich von Riedlingen[4]
Gornhofen, Gailenhoven, Gairnhoffen6 km südöstlich von Ravensburg[7]Durch Heirat nach 1250 an die Grafen Grüningen-Landau
Gossenzugen[23]Im Tal der Zwiefalter Aach, nordwestlich von ZwiefaltenAnfang des 14. Jahrhunderts fiel das ursprünglich zu Veringen gehörende Gossenzugen an das Kloster Zwiefalten.[1]Kloster Zwiefalten
Gottlishofen, Gottlinishofen, GöttlishofenGemeinde Argenbühl im Allgäu1171 erwirbt das Gotteshaus Isny von Graf Wolfrad von Veringen ein Gut in „Gottlinishofen“.[17]
Gottrazhofen, Goterameshoven, GoteramshovenNördl. von Isny im Allgäu1239 waren Marquardus und Conradus de Goterameshoven nobiles bei Graf Wolfrad von Veringen. (Bradler S. 242.[3])
Großholzleute, Holzleute, Groß Holtzlüten, Holzlüten maiori, villa holzlutin, zu den meren HoltzlütenÖstlich von Isny im AllgäuGraf Wolfrad schenkt Güter in (Groß-)Holzleute und Razenhofen an das Kloster St. Georg (Isny).[1]
Grüningen2 km nordwestl. von RiedlingenGraf Heinrich von Veringen schenkte dem Kloster Kreuztal das Obereigenthum des Hofes zu Grüningen.[4]Durch Heirat nach 1250 an die Grafen Grüningen-Landau
Grüningen (Donaueschingen)3 km nordwestl. von DonaueschingenOtto von Grüningen verkaufte 1307 mit Willen seiner Gattin Anna und seiner Söhne gräflich Veringensche Lehensgüter in Bächingen.[4]Durch Heirat nach 1250 an die Grafen Grüningen-Landau
GumpeltshofenNordwestlich von Isny1250 waren laut Zinsliste des Klosters Isny Veringische Freie in Gumpeltshofen. Außerdem befand sich dort eine curia comitis.[24]
Burg Habsberg HabsburgBei Emerfeld / Langenenslingen[7]Durch Heirat nach 1250 an die Grafen Grüningen-Landau
HagenbuchÖstlicher Stadtteil von Biberach[7]Durch Heirat nach 1250 an die Grafen Grüningen-Landau
Hailtingen, Haitingin, HaltingenOrtsteil der Gemeinde Dürmentingen, 3 km westlich von Riedlingen[4]
Oberharprecht, Harprechts, Hartprehtis, superius HarprechesGemeinde Argenbühl, westlich von IsnyVeringer Freie und Besitz von Edelfreien. 1171 kaufte das Kloster Isny mancipia der Grafen von Veringen (Bradler S. 243.[3])
HartAm südwestlichen Stadtrand von Memmingen[7]Durch Heirat nach 1250 an die Grafen Grüningen-Landau
Harthausen (Ulm)5 km westl. v. Ulm[7]Durch Heirat nach 1250 an die Grafen Grüningen-Landau
Harthausen auf der Scher, Hart­husen uff der ScherrGemeinde Winterlingen im ZollernalbkreisDie Grafen von Veringen gelangten durch Heirat in den Besitz von Teilen der Grafschaft Gammertingen. Dadurch gehörten Benzingen und Harthausen seit Ende des 13. Jahrhunderts zur Grafschaft Veringen.[1]
Harthausen bei Feldhausen, Harthusen, Harthusen bei VeithusenGammertingen im Landkreis SigmaringenGraf Wölfli von Veringen vermachte 1407 auf den Fall seines Todes dem Heinrich von Hohenrechberg, „siner lieben swöster sune“, die Herrschaft Gammertingen, und zwar „Velthusen, Harthusen und Ittenhusen, mit allen rehten und zugehörden für ledig aigen, darzuo die pfantschaft an lichtenstain der vesti.“[7]Heinrich von Hohenrechberg
HausenLichtenstein (Württemberg)Graf Heinrich schenkte 1289 dem Klarissenkloster in Pfullingen das Eigenthumsrecht einer Wiese in Hausen.[1]Klarissenkloster Pfullingen
HeggelbachGemeinde Herdwangen-Schönach, zwischen Pfullendorf und Überlingen1290 und 1291 war Jakob von Heggelbach Veringer Ministeriale (Bradler S. 243.[3])
Herbertingen, HeriprehttingaBad BuchauGrafen von Veringen seit Beginn des 11. Jh. Grafen des Eritgaus. 1286 Albert von Ruolfingen gibt ein seit uralten Zeiten als Lehen besessenes Gut zu Herbertingen an den Grafen Heinrich von Veringen zurück, worauf dieser das Gut um seiner und seiner Voreltern Seelenheiles willen an das Kloster Habstal stiftet.[5]Kloster Habsthal
Herbrechtingen, Hagrebertingas, HaribertingasLandkreis Heidenheim1295 überträgt Graf Heinrich von Veringen dem Kloster Heiligkreuztal das Eigenrecht der Mühle in Herbrechtingen in der Mitte der Stadt.[1]Kloster Heiligkreuztal
Herlazhofen, Erlandishovin, HerlandeshovenLeutkirch im Allgäu1246 war Heinricus de Erlandishovin Veringer Ministeriale (Bradler S. 244.[3])
Hermentingen, HermindingenVeringenstadt im Landkreis SigmaringenGraf Wolfrad verkaufte 1372 seinen halben Hof zu Hermentingen.[1]
Hindelwangenbei StockachManegoldus comes de Nellenburg überließ 1288 dem Stifte St. Blasien für eine Geldschuld von 32 M. S. seine Mühle zu Hindelwangen.[1]Stift St. Blasien
Hegheim, HegehaeiemAbgegangener Ort bei Ertingen 6 km südl. von Riedlingen[7]Durch Heirat nach 1250 an die Grafen Grüningen-Landau
Heratskirch, HerateskirchunBad BuchauGrafen von Veringen seit Beginn des 11. Jh. Grafen des Eritgaus.[5]
Burg Hertenstein, Hertinstain, Hartenstein, Altes SchlossIm Landkreis Sigmaringen zwischen Jungnau und Bingen (nördl. vom Nollhof). Die wenigen Überreste der ehemaligen Ritterburgen Jsigkofen und Hartenstein liegen auf zwei schönen einander gegenüber liegenden und durch die Lauchert getrennten Felsen.Die Brüder Heinrich und Albrecht von Hertenstein werden 1250 als Dienstmannen von Graf Wolfrad von Veringen genannt.[25][26]
Hettingen, Haetingen, HatinginLandkreis SigmaringenAnfang des 13. Jahrhunderts fiel die Herrschaft der Grafen von Gammertingen über Gammertingen und Hettingen an die Grafen von Veringen, die vermutlich die 1267 erwähnte Burg auf dem Bergrücken über dem Dorf erbauten. Im 13. Jahrhundert wurde von den Veringern unterhalb der Burg eine städtische Siedlung gegründet.[1]
Heudorf am Bussen, HödorfGemeinde DürmentingenVogtei Dürmentingen. Die Burg Heudorf am Bussen war ursprünglich im Besitz des Ortsadels. Als veringischer Besitz kam sie an die Habsburger.[4]Habsburg
Hinang[27], Hinnang, Hinznang, HugnankSüdlichster Ortsteil von SonthofenVeringer Edelfreie. 1166 war Adelbertus de Hinnang im Gefolge der Veringer Grafen. (Bradler S. 244.[3])
HirschlattStadtteil von Friedrichshafen am Bodensee, der zur Ortschaft Ettenkirch gehört.1172 Ministeriale der Grafen von Veringen (Bradler S. 587.[3])
Hitzkofen, HicinchovenLandkreis Sigmaringen[1]
Hochberg (Bad Saulgau)Bad BuchauGrafen von Veringen seit Beginn des 11. Jh. Grafen des Eritgaus. Adelheid, die Witwe des Grafen Heinrich von Veringen verkaufte 1368 die Vogtrechte über Hochberg an die Freiherrn von Rechberg.[5]Freiherrn von Rechberg
HoheneckDorf bei Marbach Landkreis Ludwigsburg[12]
Burg Hohenegg (Allgäu) Hohenegge mit der Herrschaft HoheneggBurg Hohenegg ist eine abgegangene Spornburg im Westallgäu auf dem 750 m ü. NN hohen Hoheneggerberg über dem Eistobel genannten Tal der Oberen Argen. Sie liegt nördlich des Weilers Schüttentobel der Gemeinde Grünenbach im Landkreis Lindau (Bodensee) in Bayern.1171 war Heinrich von Hohenegg ein Ministeriale von Graf Wolfrad von Veringen. (Bradler S. 244.[3])
Burg Hohentann mit der Herrschaft HohentannKimratshofen, Gemeinde Altusried, Landkreis OberallgäuDer edelfreie Konrad von Hohentann stand 1269 im Gefolge der Grafen von Veringen. (Bradler S. 245f.[3])
Hohentengen (Oberschwaben), DiengenLandkreis Sigmaringen1250 standen die Vogt- und Patronatsrechte über die Pfarrkirche Hohentengen dem Grafen Wolfrad senior zu.[13]
Huldstetten, Hulfstetin, HulstetinPfronstetten im Landkreis ReutlingenAdelhild (Adelheid), die Witwe des Grafen Heinrich von Veringen verkaufte 1368 die Vogtrechte von Huldstetten an die Freiherrn von Rechberg.[1]Freiherrn von Rechberg
Huseberg, HuseberchGemeinde Ertingen Landkreis Biberach[4]
Igelswies, IgelswisTeilort der Stadt Meßkirch und liegt etwa zwei Kilometer östlich der Kernstadt am Fluss Ablach im Landkreis Sigmaringen1274 verkauft Konrad Hasenbein der Äbtissin Hedwig und dem Kloster Wald ein Gut zu Igelswies mit Bewilligung seines Lehensherrn, des Grafen Heinrich von Veringen.[1]
ImmenstadtLandkreis OberallgäuSoweit die Geschichte zurückreicht, gehörte Immenstadt dynastisch zum Teil den Grafen von Veringen.[28]
Inneringen, InaringenÖstlich von Veringenstadt in der Gemeinde HettingenVom 13. Jahrhundert an werden die Herren von Schiltau als Ortsherren von Inneringen angesehen die zeitweise im Dienst der Grafen von Veringen standen. Das Patronatsrecht von Inneringen lag bei den Grafen von Veringen.[29][1]
Isenburg, Hisenburg, Isenburk, Ysenburg, IsinburchWestlich der „Isenburger Höfe“ im Stadtteil Isenburg (Burgweg) der Stadt Horb am Neckar im Landkreis Freudenstadt1252 war Nobilies Hiltibold de Isinburch, Lehensmann des Grafen Ulrich von Veringen.[30]
Isny im Allgäu, opido Ysne, villae Ysni, villa YsininensiAm 7. Feb. 1096 stiften Graf Mangold, seine Söhne Walther und Wolfrad, seine Gattin Lietphild viele Güter und Einkünfte, um damit eine Abtei zu gründen. Darunter den halben Ort Isny mit allem, was dazu gehört.[1]Schenkung an das Kloster Isny
Ittenhausen (Langenenslingen), JttenhusenGemeinde Langenenslingen, nordöstl. von InneringenGraf Wölfli von Veringen vermachte 1407 auf den Fall seines Todes dem Heinrich von Hohenrechberg, siner lieben swöster sune den Ort Ittenhausen.[4]Freiherrn von Rechberg
KanzachBad BuchauGrafen von Veringen seit Beginn des 11. Jh. Grafen des Eritgaus.[5]
Kappel (Bad Buchau)Kappel/Dürnau 6 km westlich von Bad Buchau. In der Grafschaft FriedbergGrafen von Veringen seit Beginn des 11. Jh. Grafen des Eritgaus.[4]
Kettenacker, Ketenach(er), Kettenacher, KettenakkerGammertingen Landkreis SigmaringenGraf Wolfrad von Veringen belehnte 1372 Katharina der Söpperin ein Gut zu Kettenacker.[1]
KimratshofenGemeinde Altusried, Landkreis OberallgäuNach 1167 Freie im Gefolge der Grafen von Veringen. (Bradler S. 248.[3])
Klingnau, KlingenBezirk Zurzach des Schweizer Kantons Aargau im unteren Aaretal, rund vier Kilometer südlich der Grenze zu Deutschland.Graf Heinrich von Veringen heiratete Verena von Klingen, Tochter des Ritters und Minnesängers Walther von Klingen, die Besitzungen in Klingnau in die Ehe einbrachte.[1]Verkauf am 20. Mai 1269 an das Hochstift Konstanz
Knetzenweiler, Knehtenwiler, Chnuzesvilare, KnettenwillerUnterschwarzach, nördlich von Bad WurzachGraf Heinrich verkauft 1295 mit seinem Vetter Eberhard das Eigentumsrecht der Güter in Knetzenweiler, um 24 Mark Silber an das Kloster Salem.[1]Kloster Salem
Kornau[31], CorneyaGemeinde Oberstdorf1166 übertrug der Freie Pillingerus (Aus dem Gefolge der Grafen von Veringen) sein praedium bei Corneya an das Kloster Isny. (Bradler S. 248.[3])
Langenargen, Arguna villa, zu Langen Argenöstlich von Friedrichshafen im Bodenseekreis1193 war Heinrich von Veringen „Custos et Cellarius“ der Kirche Langenargen (ecclesiae Argeninensis). Seit 1290 im Besitz der Grafen von Montfort.[1]Grafen von Montfort
Lautrach, LauternachLandkreis Unterallgäu1247, 1269, 1273: Diepold und Heinrich von Lautrach treten gemeinsam mit den Edelfreien von Trauchburg in der Gefolgschaft der Grafen von Veringen auf. (Bradler S. 248.[3])
Langenenslingen, Enselingen, EnsilingenWestlich von Riedlingen, Landkreis BiberachLag in der Grafschaft Veringen. ([4], Bradler S. 249.[3])
LegauÖstlich von Leutkirch im Landkreis Unterallgäu.Der Freie Peter von Legau war 1287 bei Konrad von Hohentann im Gefolge der Grafen von Veringen. ([4], Bradler S. 249.[3])
LeutfritzGemeinde Weitnau südöstlich von Isny im Allgäu im Landkreis Oberallgäu.Der Freie Swigger de Lutfridis übergab 1176 einen Hof an Kloster Isny. Marquard, der Bruder des Berthold von Matzen, übergab 1176 dem Kloster Isny Güter in Leutfritz. Beide standen im Gefolge der Grafen von Veringen. ([4], Bradler S. 249.[3])
Burg LichtensteinLandkreis SigmaringenGraf Wölfli von Veringen vermachte 1407 auf den Fall seines Todes dem Heinrich von Hohenrechberg, „siner lieben swöster sune,“ die Herrschaft Gammertingen, und zwar „Velthusen, Harthusen und Ittenhusen, mit allen rehten und zugehörden für ledig aigen, darzuo die pfantschaft an lichtenstain der vesti.“[1]Heinrich von Hohenrechberg
Maggmannshofen, Macalmshoven, MakalmshovenGemeinde Altusried südöstlich von Leutkirch Landkreis OberallgäuAbt Burchard von Kempten verlieh 1346 an Kloster Isny Leute, für die Johann von Makalmshoven, Bürger zu Isny, Lehensträger ist. ([4], Bradler S. 250.[3])
Malterdingen, Maltertinga, MaltertinginLandkreis Emmendingen1297 verkauften Graf Heinrich von Veringen und seine Brüder Manegold und Vollrad der Jüngere den Brüdern Heinrich und Rudolf von Hochberg ihre Besitzungen und Rechte zu Malterdingen um 60 Mark Silber.[1][32]Brüder Heinrich und Rudolf von Hochberg
Marbach (Herbertingen), MarpachHerbertingen, Landkreis Sigmaringen[7]Durch Heirat nach 1250 an die Grafen Grüningen-Landau
Mariaberg (Gammertingen)Landkreis Sigmaringen1265 übergibt Graf Wolfrad der Ältere von Veringen das Eigentum mit der Vogtei eines Hofes des Klosters Mariaberg samt Zubehör an die Priorin und den Konvent Mariaberg. Weltliche Schutzvögte waren bis zum Beginn des 15. Jh. die Grafen von Veringen.[33]Mariaberg
Maselheim, Masilhain6 km nordöstlich von Biberach[7]Durch Heirat nach 1250 an die Grafen Grüningen-Landau
MatzenEisenharz Gemeinde Argenbühl, Landkreis RavensburgDer Edelfreie Bertholdus de Azin übergab 1176 dem Kloster Isny Güter. Sein Bruder Marquardt übergab 1177 Güter in Matzen und in Leutfritz an das Kloster Isny. 1177 tauschte Adilheida, die Schwester des Priesters Ratpoto, Matzen gegen Friesenhofen mit dem Kloster Isny. (Bradler S. 250.[3])Kloster Isny
MemhölzGemeinde Waltenhofen, 7 km südlich von Kempten (Allgäu), Landkreis OberallgäuLehensherr des Konrad des Ritzners von Memhölz war 1339 Rudolf von Trauchburg. (Bradler S. 250.[3])
Mengen, Maginga, Maingen »in pago Ratolvesbuoch«, Vriemaeingen[7]
MerazhofenGebrazhofen, Teilgemeinde von Leutkirch im AllgäuDie Frygen von Merazhofen standen im Gefolge der Grafen von Veringen. (Bradler S. 251.[3])
MieterlingenIm alten Dekanat Buchau[5]
Möhringen, MeringaGemeinde Unlingen[4]
Möhringen (Bad Buchau), Puahauua, Puochowa[5]
Moosheim, MoseheimBad Buchau[5]
Munderkingen, Munderichingen[1]
Muthmannshofen, MutwigishofenGemeinde Altusried, Landkreis OberallgäuDer Edelfreie Bertholdus de Muthmannshofen trat 1169 im Gefolge der Grafen von Veringen als Zeuge auf. (Bradler S. 251f.[3])
Burg Neideck (Allgäu)Bei Christazhofen, Gemeinde Argenbühl, Landkreis RavensburgRitter Heinrich von Neideck war 1239 im Gefolge von Graf Wolfrad von Veringen beim Leutkircher Vertrag zwischen den Klöstern Isny und Kempten. (Bradler S. 252.[3])
Neufra (Riedlingen)Riedlingen[5]
Neutrauchburg, Mechensee, mechinsei, MechinsoweGemeinde Isny im AllgäuNeutrauchburg war Bestandteil der Herrschaft Trauchburg, die 1306 die Truchsessen von Wald­burg von den Grafen von Veringen erwarben. Graf Mangold, seine Söhne Walther und Wolfrad, sowie seine Gattin Lietphild stifteten 1096 viele Güter und Einkünfte, um damit eine Abtei zu gründen. Darunter den halben Ort Isny mit allem, was dazu gehört.[1]Schenkung an das Kloster Isny
NiederhofenWuchzenhofen Gemeinde Leutkirch im Allgäu1166 übergaben Ripertus von Niederhofen (Ministeriale der Grafen von Veringen) und sein Sohn Berthold ihr Rittergut (praedium) in Rimpach und ihren Teil an der Kirche in Enkenhofen dem Kloster Isny. (Bradler S. 254.[3])
Nonnenweiler, NunnewillareEritgauGrafen von Veringen seit Beginn des 11. Jh. Grafen des Eritgaus.[5]
Ölkofen, EllinkovinBei Hohentengen (Oberschwaben)1254 Graf Wolfrad hatte in Ölkofen Besitzungen als Lehen.[1]Kloster Salem
OffingenRiedlingenDie Hochgerichtsbarkeit gehörte zur Herrschaft Bussen.[34][5]
Obermarchtal, Marchcthala, Marchotala, Marahtale, MarhtaleAlb-Donau-Kreis etwa 15 Kilometer südwestlich von EhingenDie Grafen von Veringen verfügten im 12. Jahrhundert über alten Besitz vor allem südlich und westlich von Obermarchtal.[35]
Oggelsbeuren, Oberspeiren, OgelspurrenGemeinde Attenweiler. 12 km nordwestlich von Biberach[7]Durch Heirat nach 1250 an die Grafen Grüningen-Landau
OhnhülbenBei Dürrenwaldstetten Gemeinde Langenenslingen[4]
OtterswangBad Buchau[5]
Pfraunstetten, PhlunstetenGemeinde Allmendingen im Alb-Donau-Kreis etwa 25 Kilometer westlich von Ulm und 4 km nördlich von Ehingen (Donau).1302 Graf Hainrich von Veringen und sein Sohn Wolfrad eignen dem Kloster Söflingen ihr Lehengut zu Pfraunstetten.[1]Kloster Söflingen
Pflummern5 km westl. von RiedlingenDie Herren von Pflummern waren Ministeriale der Grafen von Veringen. Die Burg Pflummern war von dem seit 1183 nachgewiesenen Ortsadel an die Veringer übergegangen. 1302 übergab sie Graf Mangold von Nellenburg mit weiteren Gütern an das Kloster Reichenau.[4]Kloster Reichenau
Ratzenhofen, Razenhofen, Ratineshova, RatzinhofinIsnyGraf Wolfrad schenkt Güter in Holzleute und Ratzenhofen an das Kloster Isny.[1]Kloster St. Georg (Isny)
Reichenbach (Bad Schussenried), Rihichinbah, Rinchinbah, RihchinbachBad Buchau[5]
RengetsweilerTeilort der Stadt Meßkirch1258 gab die Witwe Ita des Ritters Albon von Nenzingen ihren Hof zu Rengetsweiler mit Zustimmung des Lehensherrn Grafen Wolfrad von Veringen um 25 Mark Silber an Wald.[1]Kloster Wald
Renhardsweiler, ReinholzwilerBad Buchau[1]
Reute (Bad Waldsee)Südwestl. von Bad Waldsee1295 Heinrich Graf von Neuveringen schenkt dem Deutschen Orden zu Altshausen einen Hof zu Reute.[36]Deutscher Orden
Reutlingen, RutelinginReutlingen, als zur Comita Friedberg gehörig, lag im Banne der Grafen von Veringen. Die Grafen hatten selbst einen Hof und Güter zu Reutlingen, die sie 1290 an Österreich verkauften.[1]Habsburger Vorderösterreich
Reutlingendorf, Riutlinga, RiutlingenSüdlich von Obermachtal[4]
Riedetsweiler (Wald), Rvozelinswillaer, RuozelinswilerGemeinde Wald (Hohenzollern) im Landkreis SigmaringenGraf Heinrich von Veringen übergab 1287 dem Kloster Wald diejenigen Güter in Riedetsweiler, die Burchard von Reischach bisher von ihm als Mannlehen besaß.[1]Kloster Wald
Riedlingen, Hruotinga, Rüedlingen, RodelingenZwischen 1247 und 1255 Gründung der Stadt durch die Grafen von Veringen.[4]
Rimpach, Rimbach, RindpachFriesenhofen (Leutkirch im Allgäu), Landkreis Ravensburg1160 übertrug der Freie Ripert (im Gefolge der Grafen von Veringen) und sein Sohn Berthold von Niederhofen ihr praedium in Rimpach an das Kloster Isny. (Bradler S. 252.[3])
RingwilBei Hinwil im Kanton ZürichVogtei und Lehengut der Grafen von Veringen. Graf Heinrich von Veringen heiratete Verena von Klingen, Tochter des Ritters und Minnesängers Walther von Klingen, die Besitzungen in Ringwil in die Ehe einbrachte.[1]
Saulgau, SologauBad BuchauGrafen von Veringen seit Beginn des 11. Jh. Grafen des Eritgaus. 1415 stirbt mit Graf Wolfrad oder Wölflin, der letzte Graf von Veringen in Saulgau.[5]Durch Heirat nach 1250 an die Grafen Grüningen-Landau
Schalksburg (Württemberg) Schaltzburg, Schalksberg6 Kilometer südöstlich von Balingen zwischen den Albstädter Stadtteilen Burgfelden und Laufen an der EyachRitterherrschaft Wilflingen waren Vasallen der Grafen von Veringen.[37]
Burg Schatzberg Schaltzburg, Schalksberg8 km westlich von Langenenslingen im Landkreis BiberachRitterherrschaft Wilflingen waren Vasallen der Grafen von Veringen.[4]
Schernbach[38], Scerben, Schermen, SchirmeGemeinde Seewald im nördlichen Schwarzwald in Baden-Württemberg im Landkreis FreudenstadtGraf Wolfrad Graf von Veringen und seine Söhne übergeben 1252 dem Kloster Reichenbach Güter zu Schernbach und Urnagold.[1]Kloster Reichenbach
Burg Schiltau, Schiltow oder SchiltoweJungnauDie Edlen von Schiltau waren ein Ministerialgeschlecht, das zeitweise im Dienst der Grafen von Veringen standen.[1]
SchnerkingenOrtsteil von MeßkirchDie Herren von Schnerkingen „fidelis“ der Grafen von Veringen.[1]
Schussenried, Schuzen, Schuzenriet, ShuzenrietBad Buchau[5]
Schwarzach3 km nordwestlich von Bad Saulgau[5]Durch Heirat nach 1250 an die Grafen Grüningen-Landau
Schwarzensee, SchwarzenbergGemeinde Hergatz, südlich von Wangen im Allgäu, Landkreis Lindau (Bodensee)Veringische Ministeriale. (Bradler S. 577.[3])
Sederlitz, SadirlinswilareDürnast, Taldorf, Ortschaft der Stadt Ravensburg1189 tauschte eine nobilis homo de Sadirlinswilare aus der Gefolgschaft der Grafen von Veringen, mit Kloster Isny Besitz in Taldorf. (Bradler S. 258.[3])
Seekirch, basilica … ad See, Sekilcheam FederseeDie hohe Obrigkeit waren die Grafen von Veringen.[4]
SiggenGemeinde Argenbühl Landkreis RavensburgAdalbert von Willatz, aus dem Gefolge der Grafen von Veringen, schenkte 1094 einen Teil der Kirche von Siggen an das Kloster Allerheiligen Schaffhausen. (Bradler S. 258.[3])Kloster Allerheiligen Schaffhausen
Sigmaringen, SigimaringinGraf Heinrich von Veringen hatte die Fischerei zu Sigmaringen inne.[1]
SigmaringendorfLandkreis SigmaringenFischentz im Dorf Sigmaringen.[39]
Burg Siegeberg, Siegberg, HeineburgIm Geisinger Tal nordöstlich von Upflamör (Zwiefalten) im Landkreis Reutlingen[4][40]
SießenBad Saulgau[5]
SommersbachNordwestlich von Isny im Allgäu1171 übergab Walter von Sommersbach, aus dem Gefolge der Grafen von Veringen als Zeuge, dem Kloster Isny ein Rittergut (praedium) in seiner villa Sommersbach. (Bradler S. 258.[3])
SonthofenLandkreis Oberallgäu1173 schenkte Konrad von Sonthofen, aus dem Gefolge der Grafen von Veringen, Güter in Engelhirsch an das Kloster Isny. (Bradler S. 259.[3])Kloster Isny1
Oberstaufen, StaufenLandkreis Oberallgäu Ehemals im Alpegau, AlbegauStaufen war Bestandteil des großen Alpegaus, der zu den Grafen von Veringen gehörte.[41]
Steinenbach, Stenowe, Stambach, SteinibachGemeinde AulendorfAm 7. Feb. 1096 stiften Graf Mangold, seine Söhne Walther und Wolfrad, seine Gattin Lietphild viele Güter und Einkünfte, um damit eine Abtei zu gründen. Darunter seine Lehengüter im Eritgau in Steinenbach.[5]Schenkung an das Kloster St. Georg (Isny)
Stetten bei Ehingen5 km südwestl. von Ehingen[7]Durch Heirat nach 1250 an die Grafen Grüningen-Landau
Tafertsweiler, Tagebechtswiler, TagebreteswilareTeilort von Ostrach Landkreis SigmaringenGraf Heinrich von Veringen hat das Patronatsrecht in Tafertsweiler.[1]
Tamm, Thamm, Damme, TammeLandkreis Ludwigsburg[12]
TannenfelsBurg Tannenfels stand im Allgäu gegenüber der Burg Eglofs. Gemeinde Argenbühl im Landkreis RavensburgEine Adelsfamilie von Tannenfels hatte unter anderem Besitz in Aigeltshofen und Rohrdorf (Isny). Sie waren Ministeriale der Grafen von Veringen. (Bradler S. 317–319 und 577.[3])
Tautenhofen, TutenhofenWolfrad von Tautenhofen, aus der Gefolgschaft der Grafen von Veringen, übertrug nach 1094 Tautenhofen an das Kloster Allerheiligen Schaffhausen.Kloster Allerheiligen Schaffhausen
Tigerfeld, Tigerfelt, TygirinveltGemeinde Pfronstetten im Landkreis ReutlingenGraf Heinrich von Veringen verkaufte 1287 dem Kloster Bebenhausen ein Gut zu Tigerfeld. 1297 schenkt er gemeinsam mit seinem Sohn Wolfrad dem Kloster Bebenhausen weitere Güter in Tigerfeld.[1]Kloster Bebenhausen
Großtissen, Tissen, TussinNördl. von Bad Saulgau[4]Durch Heirat nach 1250 an die Grafen Grüningen-Landau
UntermarchtalAlb-Donau-Kreis etwa 15 Kilometer südwestlich von Ehingen.Die Grafen von Veringen hatten als Lehen vergebenen Besitz am Ort.[42]
Trauchburg (Grafschaft)Bei Isny1168 war Berthold von Trauchburg unter den Ministerialen des Grafen Wolfrad von Veringen.[1] (Bradler S. 260ff.[3])1306 Verkauf an Waldburg
TrutzenweilerSchmalegg, nordwestl. von Ravensburg(Bradler S. 578.[3])
Überlingen, Hibirlingen, Iburinga, IburningaGraf Wolfrad von Veringen übergibt 1257 einen ihm und seinem Onkel, dem Grafen Mangold von Nellenburg vom Kaiser zu Lehen gehenden, dem Reichskämmerer Heinrich von Biegenburg als Afterlehen verliehenen Hof zu Überlingen an das Johanniterspital.[43]Johanniterspital (Überlingen)
Uigendorf, Ugendorf10 km östl. von Riedlingen[4]Durch Heirat nach 1250 an die Grafen Grüningen-Landau
Unlingen, Unlaingen, Unlaengen, Unlangen, VlleingenMitte des 13. Jahrhunderts befanden sich reichenauische Besitzungen in Unlingen als Lehen in den Händen der Grafen von Veringen.[44][4]
Unterhausenan der Hohnauer Steige Landkreis ReutlingenGraf Heinrich von Veringen verkaufte 1331 den Widemhof zu „Husen under Honowerstaige“ nebst dem Patronatsrechte der Kirche.[1]Hugo Spechtshart von Reutlingen
Upflamör mit Burg Siegeberg, Ufpflumern, villa UplumareZwiefaltenGraf Wolfrad und Graf Heinrich, Kirchherr zu Veringen, Graf Heinrichs Söhne, und ihre Schwester Katherine verkauften 1311 die Burg Siegeberg und alles was dazu gehört an das Kloster Zwiefalten.[4]Kloster Zwiefalten
Urlau, Urallon(Bradler S. 260ff.[3])
Urnagold[45], Inrenagolt, NageltaGemeinde Seewald im nördlichen Schwarzwald in Baden-Württemberg im Landkreis FreudenstadtGraf Wolfrad Graf von Veringen und seine Söhne übergeben 1252 dem Kloster Reichenbach Güter zu Scherbbach und Urnagold.[1]Kloster Reichenbach
Burg Neu-VeringenAm nordöstlich Rand der Stadt Riedlingen im Landkreis BiberachGründung durch die Grafen von Veringen.[4]
Veringendorf, Niederveringen, Unterveringen, Veringen das Dorf, Veringin, villa veringenGemeinde VeringenstadtGraf Heinrich von Veringen verkaufte 1344 den Grafen Eberhard und Ulrich von Württemberg seine Rechte an der Burg und Stadt Veringen.[1]Eberhard und Ulrich von Württemberg Haus Württemberg
Veringenstadt, Veringin, Veriga, Veringen, Vöhringen, Vöhringen die Stadt, WeringenStammsitz der Grafen von Veringen. Graf Heinrich von Veringen verkaufte 1344 den Grafen Eberhard und Ulrich von Württemberg seine Rechte an der Burg und Stadt Veringen.[1]Eberhard und Ulrich von Württemberg Haus Württemberg
Vorsee, Forchsei, Forse, VorhseGemeinde Wolpertswende, 5 km südöstl. von Altshausen im Landkreis RavensburgDie Grafen M. von Nellenburg, Heinrich von Altveringen und Heinrich von Neu-Veringen schenken 1277 dem Deutschen Orden zu Altshausen ein Gut in Vorsee.[1]Deutscher Orden zu Altshausen
Wald, advocatia Walde, silva benedicta, WaldeKönigseggwaldHezelo übergab den Ort Wald (Königseggwald) in den Schutz des Grafen Mangold von Alshausen-Veringen.[1]
Waldhausen (Altheim), WaldhusinTeilort von Altheim südwestlich von Riedlingen[7]Durch Heirat nach 1250 an die Grafen Grüningen-Landau
WaltramsGemeinde Weitnau, Landkreis Oberallgäu1258 tritt Heinrich von Waltrams im Gefolge der Grafen von Veringen auf. (Bradler S. 266.[3])
Wahlwies, Vvalahvis, Vvalawis, Walewis, WalwisTeilort von Stockach[7]
Warmtal mit BurgWeiler auf Markung Emerfeld Richtung Langenenslingen[4]Durch Heirat nach 1250 an die Grafen Grüningen-Landau
Watt (Hoßkirch)Gemeinde Hoßkirch westl. von AltshausenAm 7. Feb. 1096 stiften Graf Mangold, seine Söhne Walther und Wolfrad, seine Gattin Lietphild viele Güter und Einkünfte, um damit eine Abtei zu gründen. Darunter seine Lehengüter im Eritgau in Watt.[1]Schenkung an das Kloster St. Georg (Isny)
Weildorf (Salem)Ortsteil der Gemeinde Salem im BodenseekreisGraf Wolfradus junior verkauft an das Kloster Salem für 60 Mark Silber seine Güter und Lehen in Weildorf.[1]Reichsabtei Salem
Wielazhofen5 km östlich von Leutkirch im Allgäu(Bradler S. 267.[3])
Wilflingen1 km südwestlich von Langenenslingen1085 urkundlich erwähnt, gehörte Wilflingen den Grafen von Veringen. 1267 Ritter Heinrich von Gundelfingen hatte vier Höfe von den Grafen von Veringen als Lehen.[4]Kloster Salem
WillatzGemeinde Argenbühl(Bradler S. 267.[3])
WilsingenSüdöstlich von Trochtelfingen1286–1288 Heinrich von Veringen übergibt dem Kloster Zwiefalten mehrere Güter in Wilsingen.[1]Kloster Zwiefalten
WilleratzhofenHerlazhofen bei Leutkirch im Allgäu, Kreis RavensburgBerthold von Willerazhofen war 1274 Ministerialer der Grafen von Veringen. (Bradler S. 250.[3])[46]
Wimsheim (Zwiefalten)Gemeinde ZwiefaltenHof und Mühle zu Wimsheim. Adelheid, die Witwe des Grafen Heinrich von Veringen verkaufte 1368 die Vogtrechte von Wimsheim an die Freiherrn von Rechberg.[1]Freiherrn von Rechberg
Wirnsweiler, Wernzwiler, Wirenschweiler, WirnschweilerTeilort Tafertsweiler in der Gemeinde Ostrach1250 kauft Graf Konrad von Veringen "monachus de Salem" seinem Kloster "pro 30 solidis et uno modio siliginis" Besitzungen in Wirnsweiler das sogenannte "Colengut et Albert Waibelsguet" von Konrad Grämlich von Pfullendorf.[1]
WuchzenhofenTeilgemeinde von Leutkirch im Allgäu, Landkreis Ravensburg(Bradler S. 267.[3])
Würenlingen, Wirnalingen, WürelingeIm Bezirk Baden im Schweizer Kanton Aargau im unteren Aaretal zwischen Brugg und Waldshut (Deutschland)1282 verkauft Graf Heinrich von Veringen seinen Anteil an der Vogtei zu Wirnalingen.[1]Albrecht und Rudolf von Habsburg, Söhne des Königs Rudolph I.
Zeil (Grafschaft)Leutkirch im Allgäu1172 Vasallen der Grafen von Veringen. (Bradler S. 267, 588.[3])
ZellNördlich von Isny im AllgäuAm 7. Feb. 1096 stiftet Graf Mangold unter anderem den Ort Zell, um damit eine Abtei zu gründen.[1]Schenkung an das Kloster Isny.
Zollenhausen, Zolenhausen, ZolnhausenunklarHans von Hornstein verkaufte 1343 ein Lehengut zu Zolnhausen von Graf Heinrich von Veringen an das Kloster Heiligkreuztal.
Kloster Zwiefalten, ZvivaltunDie Grafenbrüder Liuthold und Kuno von Achalm fürchteten, dass aus Ermangelung erbberechtigter Nachkommen gegen das Kloster Gewalt und Zwang ausgeübt werden könnte, wenn, sie es auch weiterhin unter ihrer Herrschaft behielten. (In Kunos Hand lag auch das Recht der Vogtei und Schirmherrschaft.) Daher übertrugen sie 1092 dem Grafen Mangold von Veringen das Eigentumsrecht unter der Bedingung, dass er zum Apostolischen Stuhl nach Rom ginge und das Kloster der Jungfrau Maria dem Schutz und der Herrschaft der römischen Kirche unterstelle.[47]

Einzelnachweise

  1. Sebastian Locher: Regesten zur Geschichte der Grafen zu Veringen. Sigmaringen 1872.
  2. Interaktive Karte der Besitzungen und Einflussgebiete des Geschlechts der Grafen von Veringen
  3. Günther Bradler: Studien zur Geschichte der Ministerialität im Allgäu und in Oberschwaben. Göppingen 1973.
  4. J. D. G. Memminger: Beschreibung des Oberamts Riedlingen
  5. Christoph Friedrich von Stälin: Schwaben und Südfranken: von der Urzeit bis 1080. Wirtembergische Geschichte, Band 1. Verlag Cotta, Stuttgart/Tübingen. 1841. books.google.de (online) abgerufen am 31. Oktober 2015. Nachdruck unter dem Titel: Christoph Friedrich von Stälin: Württembergische Geschichte.
  6. Altenburg bei leobw
  7. Ursula Mereb: Studien zur Besitzgeschichte der Grafen und Herren von Grüningen-Landau von ca. 1250 bis ca. 1500. Tübingen 1970.
  8. Ludwig Friedrich Heyd: Geschichte der Grafen von Gröningen. 1829. Vorredes S. VI.
  9. Geschichte Aßmannshardts
  10. Julius Kindler von Knobloch: Badische Historische Kommission. Band 1 Seite 483.
  11. Hundersingen bei leobw
  12. Karl Eduard Paulus: Beschreibung des Oberamts Ludwigsburg. 1859.
  13. Hohenzollerische Heimat. 43. Jahrg. Nr. 1. 1993. Seite 3 (online als pdf)
  14. Landesarchiv Baden-Württemberg: Württembergisches Urkundenbuch Online Band IX., Nr. 3732; Stand 16. November 2015 (online)
  15. leobw: „Graf Wolfrad der ältere von Veringen überlässt dem Kloster Kreuzlingen sein Eigentumsrecht an den Besitzungen zu Bitzenhofen“
  16. Ludwig Friedrich Heyd: Geschichte der Grafen von Gröningen. 1829. S. 30.
  17. August Friedrich Pauly: Beschreibung des Oberamts Wangen 1841.
  18. Herausgeber: Akademie der Wissenschaften zu Göttingen: Germania Sacra. Die Kirche des alten Reiches und ihre Institutionen. Das Reichsunmittelbare Prämonstratenserstift Marchtal. De Gruyter Berlin/Boston 2012. S. 468.(Online)
  19. Landesarchiv BW (A 474 U 607): „Graf Heinrich von Veringen vergabt dem Kloster Bebenhausen das Eigentumsrecht der Weingärten am Hertrichsberg“
  20. Orig.-Urk. Arch. Stuttgart. (Das Siegel des Markgrafen hängt an.) Vgl. Sulger 247.
  21. Julius Kindler von Knobloch; Badische Historische Kommission Hrsg. Oberbadisches Geschlechterbuch S. 543.
  22. leobw: Gebratsweiler
  23. Geschichte Gossenzugen
  24. Zinsliste des Kloster Isny I und II
  25. Thomas Fink: Materialsammlung zur Geschichte der Stadt Veringen. Band: Regesten der Grafen von Veringen 1004–1464.
  26. Albert Fischer: Geographie, Statistik und Topographie des Königreichs Würtemberg und der Fürstenthümer Hohenzollern Hechingen und Simaringen, Fränkel, 1838, S. 22 (online)
  27. Hinag im Internetauftritt der Stadt Sonthofen
  28. Georg Friedrich Kramer: Topographisch-Historisches Handbuch für den Regierungs-Bezirk von Schwaben und Neuburg. Augsburg 1841. Seite 107. (Online)
  29. Geschichte von Inneringen
  30. Julius Kindler von Knobloch; Badische Historische Kommission (Hrsg.)Oberbadisches Geschlechterbuch (Band 2). 1905 Seite 201.
  31. Obersdorf Kornau
  32. Graf Heinrich von Veringen, die Brüder Manegold und Vollrad der Jüngere verkaufen den Brüdern Heinrich und Rudolf von Hochberg ihre Besitzungen und Rechte zu Malterdingen um 60 Mark Silber. in der Deutschen Digitalen Bibliothek
  33. leobw: „Graf Wolfrad der Ältere von Veringen übergibt das Eigentum mit der Vogtei eines Hofes des Klosters Mariaberg samt Zugehörden“
  34. Ortslexikon Baden-Württemberg: Wohnplatz Offingen (Memento des Originals vom 8. Dezember 2015 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/maja.bsz-bw.de
  35. Herausgeber: Akademie der Wissenschaften zu Göttingen: Germania Sacra. Die Kirche des alten Reiches und ihre Institutionen. Das Reichsunmittelbare Prämonstratenserstift Marchtal. De Gruyter Berlin/Boston 2012. S. 111.(online)
  36. Johann Daniel Georg von Memminger: Beschreibung des Oberamts Saulgau. 1829. (online)
  37. Hohenzollerische Heimat; 59. Jahrgang, 2009, Seite 33 f.
  38. Seewald-Schernbach
  39. Graf Heinrich von Veringen verkauft an die Grafen Eberhard und Ulrich von Württemberg die Pfandschaften und alle Rechte an Burg und Stadt Veringen mit allem Zubehör in der Deutschen Digitalen Bibliothek
  40. Rudolph Friedrich von Moser: Vollständige Beschreibung von Württemberg: in allen seinen Städten, Dörfern usw. Scheible, Rieger und Sattler, 1843, S. 654 (online)
  41. Aloys Adalbert Waibel: Die Reichsgrafschaft Königsegg Rotenfels und die Herrschaft Staufen. Kempten, 1851. (online)
  42. Herausgeber: Akademie der Wissenschaften zu Göttingen: Germania Sacra. Die Kirche des alten Reiches und ihre Institutionen. Das Reichsunmittelbare Prämonstratenserstift Marchtal. De Gruyter Berlin/Boston 2012. S. 435.(online)
  43. „Graf Wolfrad von Veringen übergibt einen ihm und seinem Oheim dem Grafen Mangold von Nellenburg vom Kaiser zu Lehen gehenden, dem Reichskämmerer Heinrich von Biegenburg als Afterlehen verliehenen Hof zu Überlingen an das Johanniterspital“
  44. Geschichte der Gemeinde Unlingen@1@2Vorlage:Toter Link/www.unlingen.de (Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiven)  Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.
  45. Seewald-Urnagold
  46. leobw: Willerazhofen [Wohnplatz]
  47. Hohenzollerische Heimat 1961, Seite 14.
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