Liste der Straßen in Hamburg-Neugraben-Fischbek

Die Liste d​er Straßen i​n Hamburg-Neugraben-Fischbek i​st eine Übersicht d​er im Hamburger Stadtteil Neugraben-Fischbek vorhandenen Straßen. Sie i​st Teil d​er Liste d​er Verkehrsflächen i​n Hamburg.

Lage von Neugraben-Fischbek in Hamburg und im Bezirk Harburg (hellrot)

Überblick

In Neugraben-Fischbek (Ortsteilnummer 715) l​eben 32054 Einwohner (Stand: 31. Dezember 2020) a​uf 22,5 km². Neugraben-Fischbek l​iegt in d​en Postleitzahlenbereichen 21147 u​nd 21149.

In Neugraben-Fischbek g​ibt es 226 benannte Verkehrsflächen, darunter z​wei kleinere Motivgruppen.
Motivgruppe „Flüsse i​n der Lüneburger Heide“: Ostewinkel, Otterweg, Wiedauweg, Wümmeweg.
Motivgruppe „Grenznahe Orte a​n der B 73“: Daerstorfer Weg, Elstorfer Ring, Immenbecker Weg, Ketzendorfer Weg, Wulmstorfer Ring.

Kurz v​or der Landesgrenze z​u Niedersachsen i​st nördlich d​er Cuxhavener Straße e​in Neubaugebiet i​n Planung (Stand: Sommer 2021). Im Zuge d​er Bebauung werden 23 n​eue Straßen angelegt, überwiegend benannt n​ach jüdischen Frauen, d​ie Opfer d​es Nationalsozialismus wurden.[1]

Übersicht der Straßen

Die nachfolgende Tabelle g​ibt eine Übersicht über a​lle benannten Verkehrsflächen – Straßen, Plätze u​nd Brücken – i​m Stadtteil s​owie einige dazugehörige Informationen. Im Einzelnen s​ind dies:

  • Name/Lage: aktuelle Bezeichnung der Straße, des Platzes oder der Brücke. Über den Link (Lage) kann die Straße, der Platz oder die Brücke auf verschiedenen Kartendiensten angezeigt werden. Die Geoposition gibt dabei ungefähr die Mitte an. Bei längeren Straßen, die durch zwei oder mehr Stadtteile führen, kann es daher sein, dass die Koordinate in einem anderen Stadtteil liegt.
  • Straßenschlüssel: amtlicher Straßenschlüssel, bestehend aus einem Buchstaben (Anfangsbuchstabe der Straße, des Platzes oder der Brücke) und einer dreistelligen Nummer.
  • Länge/Maße in Metern:
    Hinweis: Die in der Übersicht enthaltenen Längenangaben sind nach mathematischen Regeln auf- oder abgerundete Übersichtswerte, die im Digitalen Atlas Nord[2] mit dem dortigen Maßstab ermittelt wurden. Sie dienen eher Vergleichszwecken und werden, sofern amtliche Werte bekannt sind, ausgetauscht und gesondert gekennzeichnet.
    Bei Plätzen sind die Maße in der Form a × b bei rechteckigen Anlagen oder a × b × c bei dreiecksförmigen Anlagen mit a als längster Kante dargestellt.
    Der Zusatz (im Stadtteil) gibt an, wie lang die Straße innerhalb des Stadtteils ist, sofern sie durch mehrere Stadtteile verläuft.
  • Namensherkunft: Ursprung oder Bezug des Namens.
  • Datum der Benennung: Jahr der offiziellen Benennung oder der Ersterwähnung eines Namens, bei Unsicherheiten auch die Angabe eines Zeitraums.
  • Anmerkungen: Weitere Informationen bezüglich anliegender Institutionen, der Geschichte der Straße, historischer Bezeichnungen, Baudenkmale usw.
  • Bild: Foto der Straße oder eines anliegenden Objektes.
Name/Lage Straßen-
schlüssel
Länge/Maße
(in Metern)
Namensherkunft Datum der Benennung Anmerkungen Bild
Ackerweg

(Lage)

A026 0245 nach einer volkstümlichen Bezeichnung 1938
Allmende

(Lage)

A085 0060 nach dem landwirtschaftlichen Begriff für eine Gemeinschaftsfläche innerhalb eines Dorfes 1940
Alte Marsch

(Lage)

A127 0280 nach einer Flurbezeichnung 1948
Alte Weiden

(Lage)

A134 0270 in Anlehnung an die umliegenden Straßen, die ebenfalls das Wort „Weide“ im Namen führen 1967
Am Aschenland

(Lage)

A624 0625 nach einer Flurbezeichnung 1983
Am Finkenhof

(Lage)

A748 0105 nach dem gleichnamigen Sperlingsvogel[3] 2016
Am Johannisland

(Lage)

A716 0475 nach einer Flurbezeichnung 2008
Am Moorgürtel

(Lage)

A742 0280 in Anlehnung an das naheliegende Moor[4] 2015
Am Neugrabener Bahnhof

(Lage)

A619 0500 nach der Lage am S-Bahnhof Neugraben 1982
Am Röhricht

(Lage)

A749 0385 nach der gleichnamigen Sumpfpflanze[3] 2016
Am Scheinberg

(Lage)

A613 0090 nach der Lage in der Nähe des Scheinbergs 1980
Am Seggenried

(Lage)

A746 0125 nach der gleichnamigen Feuchtfläche[3] 2016
Am Stieglitzhof

(Lage)

A747 0135 nach der gleichnamigen Vogelart[3] 2016
An de Geest

(Lage)

A388 0375 nach einer ortsüblichen Bezeichnung 1965
An den Wiesen

(Lage)

A717 0315 nach den umliegenden Wiesen 2008
An der Falkenbek

(Lage)

A399 0265 nach der Lage an der Falkenbek 1948
An der Fischbek

(Lage)

A596 0100 nach der Lage an der Fischbek 1977
Apfelbeerenring

(Lage)

A753 0355 nach dem gleichnamigen Rosengewächs[5] 2017
Aronstabweg

(Lage)

A718 0155 nach der gleichnamigen Pflanze 2008
Babenbrook

(Lage)

B777 0150 nach der Flurbezeichnung „Am Baben Bruch“ 1973 niederdeutsch baben = oben
Bärentraubenweg

(Lage)

B904 0125 nach dem gleichnamigen Heidekrautgewächs[5] 2017
Barkendal

(Lage)

B065 0520 frei gewählter Name 1940 niederdeutsch Barkendal = Birkental
Bauernweide

(Lage)

B101 0370 nach einer volkstümlichen Bezeichnung 1948
Baumpieperweg

(Lage)

B902 0175 nach der gleichnamigen Vogelart[5] 2017
Bei den Heidehütten

(Lage)

B152 0150 nach dort befindlichen Wochenendhäusern 1948
Bergheide

(Lage)

B256 0660 nach der Lage in der Fischbeker Heide 1946 Die meisten Straßen in diesem Gebiet enden auf das Wort „-heide“ und richten sich zum Teil nach den örtlichen Gegebenheiten.
Besenheide

(Lage)

B785 0120 nach der Lage in der Fischbeker Heide 1975 siehe Bergheide
Bi de Dörpsmeed

(Lage)

B306 0100 nach der Lage an einer ehemaligen Schmiede 1948 niederdeutsch Bi de Dörpsmeed = Bei der Dorfschmiede
Birkenbruch

(Lage)

B796 0385 frei gewählter Name 1976
Blumeneschenhof

(Lage)

B903 0070 nach der gleichnamigen Pflanze[5] 2017
Borchersweg

(Lage)

B476 0165 nach der alteingesessenen Bauernfamilie Borchers 1948
Bornbergweg

(Lage)

B490 0580 nach der Lage zum Bornberg führend 1950 Fußweg
Cuxhavener Straße

(Lage)

C072 4880
(im Stadtteil)
Cuxhaven, niedersächsische Stadt an der Elbmündung 1948 Die Cuxhavener Straße beginnt westlich der A 7 und verläuft zunächst auf der Grenze zwischen Heimfeld und Hausbruch, zwischen Hausbrucher Bahnhofstraße und Scharpenbargsweg liegt sie komplett in Hausbruch, zwischen Scharpenbargsweg und Rehrstieg befindet sich die nördliche Straßenhälfte in Hausbruch, die südliche in Neugraben-Fischbek, westlich des Rehrstiegs führt sie dann komplett durch Neugraben-Fischbek.
Daerstorfer Weg

(Lage)

D003 0500 Daerstorf, Gemeindeteil von Neu Wulmstorf 1956 Motivgruppe „Grenznahe Orte an der B 73“
Dierksstegel

(Lage)

D103 0200 nach der alteingesessenen Bauernfamilie Dierks 1948 „Stegel“ ist das Diminutiv von Steg, bezeichnet aber auch einen Weideübertritt.
Distelacker

(Lage)

D114 0220 nach einem Acker auf dem ehemaligen Petershof 1946
Distelfalterweg

(Lage)

D290 0095 nach dem gleichnamigen Schmetterling[5] 2017
Doppheide

(Lage)

D262 0085 nach der Lage in der Fischbeker Heide 1975 siehe Bergheide
Dorflageweg

(Lage)

D154 0370 nach einer Flurbezeichnung und in Erinnerung an das ursprüngliche Dorf Neugraben 1948
Dritte Meile

(Lage)

D195 2300 nach der dritten Meile des Alten Landes als Abgrenzung einer Deichstraße zwischen der Este und der Süderelbe 1948
Edelheide

(Lage)

E023 0740 nach der Lage in der Fischbeker Heide 1950 siehe Bergheide
Ekenkamp

(Lage)

E117 0160 nach den dort vorhandenen Eichen 1965 niederdeutsch Eken = Eichen
Elstorfer Ring

(Lage)

E171 0390 Elstorf, Gemeindeteil von Neu Wulmstorf 1956 Motivgruppe „Grenznahe Orte an der B 73“
Erlenbruch

(Lage)

E285 0505 frei gewählter Name 1976
Eschenahornhof

(Lage)

E360 0070 nach der gleichnamigen Pflanzenart[5] 2017
Falkenbergsweg

(Lage)

F017 2890 nach dem Falkenberg, einer Erhebung in der Fischbeker Heide 1948 nördlich des Scharpenbergswegs komplett im Stadtteil, auf ca. 2,3 Kilometer verläuft die Straße auf der Grenze zwischen Neugraben-Fischbek und Hausbruch, der südliche Teil liegt dann auf ca. 410 Metern auf Hausbrucher Gebiet
Feuchtheide

(Lage)

F315 0170 nach der Lage in der Fischbeker Heide 1975 siehe Bergheide
Fingerhutweg

(Lage)

F356 0205 nach dem gleichnamigen Wegerichgewächs[3] 2016
Fischbeker Heideweg

(Lage)

F126 1985 nach der Lage in der Fischbeker Heide 1948
Fischbeker Heuweg

(Lage)

F127 2895 nach dem früheren Heuweg der Bauern 1948
Fischbeker Holtweg

(Lage)

F128 1715 nach dem früheren Holzfuhrweg 1948
Fischbeker Moor

(Lage)

F129 0245 nach dem Fischbeker Moor 1948
Fischbeker Weg

(Lage)

F130 1095 nach der Lage im Stadtteil 1948
Fischbeker Winkel

(Lage)

F318 0090 in Anlehnung an den Fischbeker Weg 1976
Fischbektal

(Lage)

F131 3030 nach einem Trockental in der Fischbeker Heide 1948
Flatterbinsenweg

(Lage)

B357 0405 nach der gleichnamigen Pflanze[3] 2016
Föhrenheide

(Lage)

F170 0220 nach der Lage in der Fischbeker Heide 1946 siehe Bergheide
Francoper Straße

(Lage)

F203 2790 Hamburger Stadtteil Francop 1938 etwa ab Hausnummer 112 westliche Straßenhälfte in Hausbruch
Fritz-Döhling-Weg

(Lage)

F305 0180 Fritz Döhling (1884–1961), Förderer des Naturschutzes 1972
Frühlingsheide

(Lage)

F313 0165 nach der Lage in der Fischbeker Heide 1974 siehe Bergheide
Gannerbarg

(Lage)

G014 0590 nach einer Flurbezeichnung 1948 niederdeutsch Ganner = Ganter
Geutensweg

(Lage)

G427 0420 nach der Lage in der Nähe eines ehemaligen Bauernhofs, „Geutens Hof“ genannt 1983
Gimpelweg

(Lage)

G506 0155 nach der gleichnamigen Vogelart[3] 2016
Ginsterheide

(Lage)

G097 0480 nach der Lage in der Fischbeker Heide 1948 siehe Bergheide
Gleisstieg

(Lage)

G108 0200 nach der Lage an der Bahnstrecke Hamburg-Cuxhaven in Höhe des Bahnhofs Neugraben 1948
Glockenheide

(Lage)

G118 0140 nach der Lage in der Fischbeker Heide 1930 siehe Bergheide
Gödeke-Michels-Weg

(Lage)

G131 0235 Gödeke Michels (1401), Seeräuber und Anführer der Vitalienbrüder 1940 Michels soll der Sage nach einen Unterschlupf auf dem Falkenberg gehabt haben.
Gösselweide

(Lage)

G492 0155 nach der ehemaligen Nutzung als Weide von Gänseküken 2008
Grasmoor

(Lage)

G505 0105 in Anlehnung an das naheliegende Moor[4] 2016
Groot Enn

(Lage)

G395 0090 frei gewählter Name 1976 niederdeutsch Groot Enn = Großes Ende
Grundheide

(Lage)

G321 0295 nach der Lage in der Fischbeker Heide 1946 siehe Bergheide
Grusort

(Lage)

G435 0080 nach einem früheren Teil von Moorburg 1984
Grusortwinkel

(Lage)

G434 0060 in Anlehnung an die Straße Grusort 1984
Haferacker

(Lage)

H026 0390 nach einem Acker auf dem ehemaligen Petershof 1946
Hangheide

(Lage)

H099 0500 nach der Lage in der Fischbeker Heide 1946 siehe Bergheide
Hausbrucher Straße

(Lage)

H776 0155
(im Stadtteil)
Hamburger Stadtteil Hausbruch 1984 östlich des Minnerweggrabens in Hausbruch
Heidblick

(Lage)

H238 0465 nach der Lage in der Fischbeker Heide 1948
Heideblütenweg

(Lage)

H871 0220 in Anlehnung an die Heideblüte in der nahegelegenen Fischbeker Heide[5] 2017
Heidelibellenweg

(Lage)

H870 0095 nach dem gleichnamigen Insekt[5] 2017
Heidemoor

(Lage)

H744 0190 frei gewählter Name 1976
Heidjerweg

(Lage)

H728 0170 nach der Bezeichnung für einen Heidebewohner 1974
Heidkrug

(Lage)

H256 0185 nach der ehemals dort gelegenen Gastwirtschaft gleichen Namens 1948
Heidrand

(Lage)

H260 0380 nach der Lage am Rande der Fischbeker Heide 1948
Heidschnuckenring

(Lage)

H873 0405 nach der gleichnamigen Schafrasse[5] 2017
Heunerstieg

(Lage)

H412 0260 nach dem niederdeutschen Wort „Heuner“ für „Hühner“ 1940
Hochfeldeck

(Lage)

H482 0095 nach der Flurbezeichnung „Das hohe Feld“ 1944
Hogenbrook

(Lage)

H532 0580 nach einer Flurbezeichnung 1950
Holtknebel

(Lage)

H600 0495 nach einer Flurbezeichnung 1948
Holzapfelhof

(Lage)

H872 0085 nach der gleichnamigen Laubbaumart[5] 2017
Hönermoor

(Lage)

H503 0085 nach der gleichnamigen Flurbezeichnung 1948 niederdeutsch Hö(h)ner = Hühner
Hoppenstieg

(Lage)

H626 0060 nach einem früheren Bauernhof, dem „Hoppenhof“ 1940
Hornkrautring

(Lage)

H848 0150 nach der gleichnamigen Pflanze 2008
Igelgrund

(Lage)

I004 0150 in Anlehnung an die Straße Wettloop 1966
Im Fischbeker Heidbrook

(Lage)

I143 1030 nach einer Flurbezeichnung[5] 2017
Immenbecker Weg

(Lage)

I128 0180 Immenbeck, Ortsteil von Buxtehude 1978 Motivgruppe „Grenznahe Orte an der B 73“
Im Mullsen

(Lage)

I135 0490 nach einem im Volksmund gebräuchlichen Flurnamen 1988
Im Neugrabener Dorf

(Lage)

I042 1005 nach der Lage im Ortskern 1948
Im Vogelkamp

(Lage)

I142 0275 in Anlehnung an das „Vogelkamp“ genannte Erschließungsgebiet[3] 2016
In de Krümm

(Lage)

I077 0455 nach dem gekrümmten Verlauf der Straße 1948 niederdeutsch In de Krümm = In der Krümmung
Kälberweide

(Lage)

K646 0105 in Anlehnung an die Weiden der Umgebung[4] 2016
Ketzendorfer Weg

(Lage)

K144 0375 Ketzendorf, Ortsteil von Buxtehude 1960 Motivgruppe „Grenznahe Orte an der B 73“
Kiefernheide

(Lage)

K153 0365 nach der Lage in der Fischbeker Heide 1946 siehe Bergheide
Kiefernhof

(Lage)

K650 0075 nach dem gleichnamigen Nadelbaum[5] 2017
Kiepenkerlsweg

(Lage)

K169 0280 nach dem Gedicht Kiepenkerl von Falkenberg von Hermann Claudius 1940
Kiesbarg

(Lage)

K170 0935 nach dem hier befindlichen Kiesberg 1948 niederdeutsch Barg = Berg
Kirschblütenhof

(Lage)

K651 0075 nach der japanischen Kirschblüte[5] 2017
Kleine Heide

(Lage)

K232 0060 nach der Lage in der Fischbeker Heide 1946 siehe Bergheide
Kleiner-Fuchs-Weg

(Lage)

K649 0125 nach dem gleichnamigen Schmetterling[5] 2017
Kleinfeld

(Lage)

K250 1140 nach einer Flurbezeichnung 1944
Kleinfeldstieg

(Lage)

K607 0090 in Anlehnung an die Straße Kleinfeld 1988
Königswiesen

(Lage)

K648 0490 nach einer ortsüblichen Bezeichnung[3] 2016
Krähenbeerheide

(Lage)

K556 0110 nach der Lage in der Fischbeker Heide 1975 siehe Bergheide
Kratteichenweg

(Lage)

K652 0100 nach der norddeutschen Bezeichnung „Kratt“ für einen Niederwald[5] 2017
Kükenweide

(Lage)

K637 0145 nach der ehemaligen Nutzung des Geländes 2008
Landkärtchenweg

(Lage)

L405 0080 nach dem gleichnamigen Schmetterling 2017
Langengrund

(Lage)

L042 0225 nach einer Flurbezeichnung 1948
Langkuul

(Lage)

L064 0185 nach einer Flurbezeichnung (lange Kuhle) 1940
Lehmheide

(Lage)

L349 0110 nach der Lage in der Fischbeker Heide 1975 siehe Bergheide
Lichtnelkenweg

(Lage)

L393 0170 nach der gleichnamigen Pflanze 2008
Lupinenacker

(Lage)

L311 0300 nach einem Acker auf dem ehemaligen Petershof 1946
Lütt Enn

(Lage)

L348 0070 frei gewählter Name 1974 niederdeutsch Lütt Enn = Kleines Ende
Lüttmattensteed

(Lage)

L298 0170 nach dem Gedicht Lütt Matten de Has von Klaus Groth 1940
Mandelweidenhof

(Lage)

M458 0070 nach der gleichnamigen Weidenart[5] 2017
Marktpassage

(Lage)

M359 0315 in Anlehnung an den Neugrabener Markt 1970
Maronenhof

(Lage)

M460 0065 nach der Edelkastanie[5] 2017
Mehlbeerenhof

(Lage)

M459 0080 nach dem gleichnamigen Kernobstgewächs[5] 2017
Merlingasse

(Lage)

M465 0245 nach der gleichnamigen Falkenart[3] 2016
Minnerweg

(Lage)

M198 0315
(/im Stadtteil)
nach der ursprünglichen Flurbezeichnung „op den innern Weg“ („auf dem inneren Weg“) 1948 nur nördliche Straßenhälfte zwischen Minnerweggraben und Hausnummer 95 in Neugraben-Fischbek, ansonsten in Hausbruch
Moisburger Hang

(Lage)

M385 0130 in Anlehnung an den Moisburger Weg 1976
Moisburger Stieg

(Lage)

M235 0355 in Anlehnung an den Moisburger Weg 1950
Moisburger Weg

(Lage)

M236 0360 Moisburg, Gemeinde im niedersächsischen Landkreis Harburg 1948 Neugraben und Fischbek gehörten zum Amt Moisburg, das bis 1859 bestand.
Mooranger

(Lage)

M396 0175 in Anlehnung an den dortigen Flurnamen „Moorstück“ 1946
Moorburger Ring

(Lage)

M403 0680 Hamburger Stadtteil Moorburg 1948
Moorglockenring

(Lage)

M457 0335 nach der Moorglockenheide, einem heimischen Heidekrautgewächs[5] 2017
Moorlandbogen

(Lage)

M355 0220 nach der ortsüblichen Bezeichnung „Moorland“ 1969
Moorstück

(Lage)

M279 0255 nach einer Flurbezeichnung 1946
Moosheide

(Lage)

M294 0075 nach der Lage in der Fischbeker Heide 1948 siehe Bergheide
Neckersstücken

(Lage)

N015 0290 nach einer ortsüblichen Bezeichnung 1965
Neuer Burgweg

(Lage)

N220 0085 mit Bezug auf den Hamburger Stadtteil Moorburg 1984
Neuer Nehusweg

(Lage)

N219 0085 nach dem Moorburger Gemeindevorsteher Nehus 1984
Neugrabener Allee

(Lage)

N244 0440 nach der Lage im Stadtteil 2008
Neugrabener Bahnhofstraße

(Lage)

N068 1545 nach dem Verlauf zum S-Bahnhof Neugraben 1948
Neugrabener Markt

(Lage)

N194 0235 nach der Lage im Stadtteil 1970
Neumoorland

(Lage)

N204 0220 nach einer Flurbezeichnung 1975 östliche Straßenhälfte in Hausbruch
Neumoorstück

(Lage)

N085 0475 nach dem Flurnamen „Die neuen Moorstücke“ 1946
Neuwiedenthaler Straße

(Lage)

N094 01165
(im Stadtteil)
Neuwiedenthal, Ortsteil von Hausbruch 1938 nördliche Straßenhälfte zwischen Neumoorland und Rehrstieg in Hausbruch, östlich des Rehrstiegs komplett in Hausbruch
Neuwulmstorfer Schulstraße

(Lage)

N095 0210 nach der Funktion zur Schule in Neu Wulmstorf führend 1954 Die Straße kommt aus Neu Wulmstorf, ihr Name wurde von Hamburg übernommen.
Niedermoor

(Lage)

N208 0085 frei gewählter Name 1876
Nordheide

(Lage)

N163 0185 nach der Lage in der Fischbeker Heide 1961 siehe Bergheide
Obenburger Stieg

(Lage)

O203 0055 in Anlehnung an den Obenburger Querweg im benachbarten Moorburg 1984
Ohrnsweg

(Lage)

O074 1075 nach dem ehemaligen Ohrnshof 1965
Onkelbarg

(Lage)

O205 0140 nach dem Volksmund 1986
Op de Wisch

(Lage)

O102 0290 nach einer ortsüblichen Bezeichnung 1965 niederdeutsch Op de Wisch = Auf der Wiese
Ostewinkel

(Lage)

O150 0315 Oste, linker Nebenfluss der Unterelbe 1966 Motivgruppe „Flüsse in der Lüneburger Heide“
Ostheide

(Lage)

O153 0475 nach der Lage in der Fischbeker Heide 1946 siehe Bergheide
Otterweg

(Lage)

O166 0100 Otter, Fluss in der Lüneburger Heide 1966 Motivgruppe „Flüsse in der Lüneburger Heide“
Petershof

(Lage)

P081 0590 nach dem ehemaligen Petershof 1946
Pirolweg

(Lage)

P270 0155 nach dem gleichnamigen Singvogel[4] 2015
Plaggenmoor

(Lage)

P269 0400 nach dem naheliegenden Moor[4] 2015
Posteck

(Lage)

P176 0300 in Erinnerung an den alten Postweg zwischen Harburg und Stade 1948
Preiselbeerenweg

(Lage)

P272 0070 nach der gleichnamigen Pflanzenart[5] 2017
Quellgrund

(Lage)

Q007 1150 nach hier entspringenden Quellen 1948
Quellmoor

(Lage)

Q015 095
(im Stadtteil)
in Anlehnung an weitere umliegende Straßen, die die Silbe „Moor“ im Namen tragen 1975 östlich der Straße Neumoorland in Hausbruch
Querheide

(Lage)

Q009 0090 nach der Lage in der Fischbeker Heide 1946 siehe Bergheide
Randweide

(Lage)

R459 0105 in Anlehnung an die Weiden der Umgebung[4] 2015
Redderweg

(Lage)

R424 0250 nach einer ortsüblichen Bezeichnung 1980
Rehrstieg

(Lage)

R108 1730
(im Stadtteil)
nach der Bezeichnung „Rehr“ für „Redder 1966 Der Rehrstieg verläuft abwechselnd auf Neugraben-Fischbeker und Hausbrucher Gebiet, teilweise auch direkt auf der Stadtteilgrenze.
Ringheide

(Lage)

R203 0880 nach der Lage in der Fischbeker Heide 1946 siehe Bergheide
Rostweg

(Lage)

R295 0600 Gottlieb Rost (1874–1912), Flugzeugführer und Konstrukteur 1948 Rost besaß hier ein Übungsfeld. Beim Landeanflug in Fuhlsbüttel verunglückte er am 6. Juni 1912 tödlich.
Sandbek

(Lage)

S025 0345 nach dem gleichnamigen, hier verlaufenden Bach 1948
Sandhafer

(Lage)

S033 0110 nach einer volkstümlichen Bezeichnung 1944
Sandheide

(Lage)

S034 0505 nach der Lage in der Fischbeker Heide 1946 siehe Bergheide
Schafsweide

(Lage)

S955 0105 in Anlehnung an die Weiden der Umgebung[4] 2015
Scharlbarg

(Lage)

S115 0645 nach einer Flurbezeichnung 1948
Scharlbargstieg

(Lage)

S116 0660 in Anlehnung an die Straße Scharlbarg 1950
Scharpenbargsweg

(Lage)

S118 1090 nach der Funktion zum Scharpenbarg führend 1948 östliche bzw. südöstliche Straßenhälfte in Hausbruch
Schehakstieg

(Lage)

S131 0320 Dolfi Joseph Wilhelm Schehak (1909–1935), Pilot 1958 Schehak förderte den Segelflug in Fischbek. Bei einem Flugtag in Bahrenfeld verunglückte er tödlich.
Scheideholzhang

(Lage)

S133 0190 in Anlehnung an den Scheideholzweg 1967
Scheideholzkehre

(Lage)

S134 0110 in Anlehnung an den Scheideholzweg 1967
Scheideholzstieg

(Lage)

S886 0175 in Anlehnung an den Scheideholzweg 1980
Scheideholztwiete

(Lage)

S893 0065 in Anlehnung an den Scheideholzweg 1982
Scheideholzweg

(Lage)

S135 1495 nach einem früheren kleinen Wald, Scheideholz genannt, der die Grenze zwischen den Ämtern Moisburg und Harburg markierte nach 1938
Schnabelriedweg

(Lage)

S959 0070 nach dem gleichnamigen Sauergrasgewächs[5] 2017
Schneeheide

(Lage)

S251 0190 nach der Lage in der Fischbeker Heide 1974 siehe Bergheide
Schnuckendrift

(Lage)

S2599 0655 nach dem Viehtriebweg (Drift) für Heidschnucken 1948
Schulheide

(Lage)

S315 0215 nach der Lage in der Fischbeker Heide 1948 Das hier gelegene Heidegebiet war Eigentum der Fischbeker Schule.
Schusterberg

(Lage)

S333 0425 nach einer volkstümlichen Bezeichnung, da hier ein Schuster namens Meyer wohnte nach 1938
Schütteneck

(Lage)

S304 0055 nach dem Ort, an dem in Neugraben Schützenfeste abgehalten wurden 1948 niederdeutsch Schütten = Schützen
Sonnenröschenweg

(Lage)

S948 0085 nach der gleichnamigen Pflanze 2008
Stadtweg

(Lage)

S583 1575 nach seiner Funktion zur damaligen Stadt Harburg führend nach 1938 östlicher Teil in Hausbruch; Waldweg
Storchenwiese

(Lage)

S956 0385 nach den angrenzenden Wiesenflächen[6] 2015
Störtebekerweg

(Lage)

S704 1000 Klaus Störtebeker (um 1360–1401), Seeräuber 1948 Störtebeker soll wie Gödeke Michels einen Unterschlupf am Falkenberg gehabt haben.
Stremelkamp

(Lage)

S901 0595 in Anlehnung an den Stremelweg 1985
Stremelweg

(Lage)

S738 0155 nach dem Begriff „Stremel“ für einen Streifen Land 1948
Süderelbebogen

(Lage)

S891 0535 nach der Lage im Zentrum des Ortsbereichs Süderelbe 1981
Süderelbering

(Lage)

S840 0360 nach der Lage im Zentrum des Ortsbereichs Süderelbe 1970
Süderelbeweg

(Lage)

S841 0125 nach der Lage im Zentrum des Ortsbereichs Süderelbe 1970
Südheide

(Lage)

S788 1300 nach der Lage in der Fischbeker Heide 1946 siehe Bergheide
Sünnenschien

(Lage)

S801 0135 frei gewählter Name 1948 niederdeutsch Sünnenschien = Sonnenschein
Talheide

(Lage)

T003 0660 nach der Lage in der Fischbeker Heide 1948 siehe Bergheide
Thiemannstraße

(Lage)

T067 0765 nach der alteingesessenen Bauern- und Fischersfamilie Thiemann 1938
Torfstecherweg

(Lage)

T236 0760 nach dem früher dort abgebauten Torf 2008
Ulenflucht

(Lage)

U015 0085 in Anlehnung an eine Sage um Gödeke Michels 1948 Als Ulenflucht oder Ulenlock (Eulenloch) bezeichnet man bei Walmdachgebäuden die Öffnung unterhalb des Firstes.
Untenburger Stieg

(Lage)

U052 0035 in Anlehnung an den Untenburger Querweg in Moorburg 1984
Voßdrift

(Lage)

V119 0540 frei gewählter Name 1939 niederdeutsch Voß = Fuchs, Drift = Viehtriebweg
Wachtelthal

(Lage)

W517 0065 nach der Vogelart 2008
Waldkehre

(Lage)

W028 0145 nach der Lage im Wald 1967
Waldschlucht

(Lage)

W033 1025 nach einer ortsüblichen Bezeichnung 1950
Weidenbruch

(Lage)

W450 0525 frei gewählter Name 1976
Weidengrasweg

(Lage)

W528 0400 nach dort wachsenden heimischen Gräsern[3] 2016
Weidenkehre

(Lage)

W135 0135 in Anlehnung an die Straßen Alte Weiden und Bauernweide 1967
Weißdornhof

(Lage)

W531 0085 nach dem gleichnamigen Kernobstgewächs[5] 2017
Wettloop

(Lage)

W208 1315 nach dem Märchen Der Hase und der Igel von Wilhelm Schröder 1948 niederdeutsch Wettloop = Wettlauf
Wiedauweg

(Lage)

W229 0200 Wiedau, Nebenfluss der Wümme 1966 Motivgruppe „Flüsse in der Lüneburger Heide“
Wiesengrund

(Lage)

W446 0290 nach der bereits auf Neu Wulmstorfer Gebiet verlaufenden Straße, deren Name von Hamburg übernommen wurde 1974
Wildbirnenhof

(Lage)

W530 0070 nach dem gleichnamigen Rosengewächs[5] 2017
Wilkensweg

(Lage)

W283 0145 Hans Wilkens (1894–1947), Landschaftsmaler 1952
Wilmshof

(Lage)

W297 0115 nach dem ehemaligen Bauernhof gleichen Namens 1964
Wintergrünweg

(Lage)

W529 0070 nach dem gleichnamigen Heidekrautgewächs[5] 2017
Winterheide

(Lage)

W447 0145 nach der Lage in der Fischbeker Heide 1975 siehe Bergheide
Wulmstorfer Ring

(Lage)

W424 0360 Neu Wulmstorf, Gemeinde im Landkreis Harburg 1956 Motivgruppe „Grenznahe Orte an der B 73“
Wümmeweg

(Lage)

W404 0635 Wümme, Hauptquellfluss der Lesum, die wiederum ein Nebenfluss der Weser ist 1966 Motivgruppe „Flüsse in der Lüneburger Heide“
Zaunwickenweg

(Lage)

Z094 0370 nach der gleichnamigen Pflanze[3] 2016
Zu den Baumhöfen

(Lage)

Z096 0405 in Anlehnung an die von der Straße abzweigenden Baumhöfen[5] 2017
Zum Grasfrosch

(Lage)

Z095 0045 nach den hier vorkommenden Grasfröschen[5] 2017
Zum Wachtelkönig

(Lage)

Z088 0295 nach dem gleichnamigen Vogel 2008

Einzelnachweise

  1. Senatsbeschluss vom 22. September 2020, veröffentlicht im Amtlichen Anzeiger Nr. 88 vom 9. Oktober 2020, abgerufen am 31. Mai 2021
  2. Digitaler Atlas Nord
  3. Senatsbeschluss vom 17. August 2016, veröffentlicht im Amtlichen Anzeiger Nr. 72 vom 9. September 2016, Seiten 1529 bis 1530, abgerufen am 18. November 2018
  4. Senatsbeschluss vom 10. August 2015, veröffentlicht im Amtlichen Anzeiger Nr. 64 vom 18. August 2015, Seite 1382
  5. Senatsbeschluss vom 9. Februar 2017, veröffentlicht im Amtlichen Anzeiger Nr. 17 vom 28. Februar 2017, Seite 357ff
  6. Senatsbeschluss vom 14. Dezember 2015, veröffentlicht im Amtlichen Anzeiger Nr. 100 vom 22. Dezember 2015, Seite 2134

Literatur und Quellen

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