Liste der Stolpersteine im Kölner Stadtteil Altstadt-Süd

Die Liste der Stolpersteine im Kölner Stadtteil Altstadt-Süd führt die vom Künstler Gunter Demnig verlegten Stolpersteine im Kölner Stadtteil Altstadt-Süd auf. Die Liste der Stolpersteine beruht auf den Daten und Recherchen des NS-Dokumentationszentrums der Stadt Köln, zum Teil ergänzt um Informationen und Anmerkungen aus Wikipedia-Artikeln und externen Quellen. Ziel des Kunstprojektes ist es, biografische Details zu den Personen, die ihren (letzten) freiwillig gewählten Wohnsitz in Köln hatten, zu dokumentieren, um damit ihr Andenken zu bewahren.

Anmerkung: Vielfach ist es jedoch nicht mehr möglich, eine lückenlose Darstellung ihres Lebens und ihres Leidensweges nachzuvollziehen. Insbesondere die Umstände ihres Todes können vielfach nicht mehr recherchiert werden. Offizielle Todesfallanzeigen aus den Ghettos, Haft-, Krankenanstalten sowie den Konzentrationslagern können oft Angaben enthalten, die die wahren Umstände des Todes verschleiern, werden aber unter der Beachtung dieses Umstandes mitdokumentiert.
Bild Name sowie Details zur Inschrift Adresse Zusätzliche Informationen

Hier wohnte
Elsa Abraham, geb. Marx (Jahrgang 1899)
Deportiert 1941
Riga
 ???
Im Dau 12
(Standort)
Hier wohnte
Emilie Adelhütte, geb. Salm (Jahrgang 1896)
Verhaftet
Ravensbrück
'Verlegt' 1942
Bernburg
Ermordet am Tag der Ankunft
Thieboldsgasse 29
(Standort)
Der am 10. September 2018 verlegte Stolperstein erinnert an Emilie Adelhütte (geb. Salm), geboren am 18. Juni 1896 in Recklinghausen-Bruch.

Mit i​hrem Ehemann, d​em Pferdemetzger Wilhelm Adelhütte, h​atte sie d​rei Kinder: Ruth (geb. 1920), Hermann (geb. 1931) u​nd Reinhilde (geb. 1933). Am 15. September 1938 z​og die Familie Adelhütte n​ach Köln, i​n die Thieboldsgasse 79.[1][2]

1942 w​urde Emilie Adelhütte verhaftet u​nd in d​as KZ Ravensbrück verschleppt. Von h​ier wurde s​ie am 8. Mai 1942 i​n die Tötungsanstalt Bernburg überstellt u​nd am gleichen Tag ermordet.[3][2]

Hier wohnte
Sofie Antmann, geb. Danker (Jahrgang 1886)
Deportiert 1941
Łódź
 ???
Zwirner Str. 33
(Standort)
Nach neueren Informationen, welche zum Zeitpunkt der Stolpersteinverlegung nicht bekannt waren, wurde Sofie Antmann im Mai 1942 von Litzmannstadt (Łódź) nach Kulmhof deportiert und dort ermordet.
Hier wohnte
Hans Aronsheim (Jahrgang 1897)
Deportiert 1941
Minsk
 ???
Für tot erklärt
Zwirner Str. 33
(Standort)
Hier wohnte
Johanna Aronsheim (Jahrgang 1890)
Deportiert 1942
Minsk
 ???
Für tot erklärt
Zwirner Str. 33
(Standort)
Hier wohnte
Emma Auerbach, geb. Gerstle (Jahrgang 1874)
Deportiert 1941
Łódź
Für tot erklärt
Alteburger Str. 11
(Standort)
Nach neueren Informationen, welche zum Zeitpunkt der Stolpersteinverlegung nicht bekannt waren, wurde Emma Auerbach im Mai 1942 von Litzmannstadt (Łódź) nach Kulmhof deportiert und dort ermordet.
Hier wohnte
Erna Nanette Auerbach (Jahrgang 1908)
Deportiert 1941
Łódź
Für tot erklärt
Alteburger Str. 11
(Standort)
Nach neueren Informationen, welche zum Zeitpunkt der Stolpersteinverlegung nicht bekannt waren, wurde Erna Nanette Auerbach im Mai 1942 von Litzmannstadt (Łódź) nach Kulmhof deportiert und dort ermordet.
Hier wohnte
Erna-Ida Auerbach (Jahrgang 1893)
Deportiert 1941
Łódź
Für tot erklärt
Mauritiussteinweg 30
(Standort)
Nach neueren Informationen, welche zum Zeitpunkt der Stolpersteinverlegung nicht bekannt waren, wurde Erna-Ida Auerbach im Mai 1942 von Litzmannstadt (Łódź) nach Kulmhof deportiert und dort ermordet.

Hier wohnte
Alexander Baruch (Jahrgang 1886)
Deportiert 1941
Riga
Verschollen
Kleiner Griechenmarkt 61/63
(Standort)
Hier wohnte
Helene Baruch, geb. Friedemann (Jahrgang 1880)
Deportiert 1941
Riga
Verschollen
Kleiner Griechenmarkt 61/63
(Standort)
Hier wohnte
Edith Baum (Jahrgang 1922)
Deportiert 1941
Łódź
Für tot erklärt
Schaevenstr. 4
(Standort)
Nach neueren Informationen, welche zum Zeitpunkt der Stolpersteinverlegung nicht bekannt waren, wurde Edith Baum im Sommer 1944 von Litzmannstadt (Łódź) nach Kulmhof deportiert und dort ermordet.
Hier wohnte
Ernst Baum (Jahrgang 1895)
Deportiert 1941
Łódź
Tod am 13. August 1942
Schaevenstr. 4
(Standort)
Hier wohnte
Selma Baum, geb. Salomon (Jahrgang 1897)
Deportiert 1941
Łódź
Tod am 2. April 1943
Schaevenstr. 4
(Standort)
Hier wohnte
Alfred Bender, (Jahrgang 1931)
Deportiert 1941
Ermordet in Łódź / Litzmannstadt
Lungengasse 43
(Verlegestelle vor Hausnummer 35 Ecke Baumstraße)
(Standort)
Der am 12. April 2016 verlegte Stolperstein erinnert an Alfred Milton Bender, geboren am 24. Oktober 1931 in Kaisersesch.

Alfred Milton Bender w​ar der Sohn v​on Dionysius Bender u​nd seiner Frau Alice Jenny (geb. Schmitz). Die Familie Bender w​urde am 30. Oktober 1941 m​it dem 16. Transport i​n das Ghetto Litzmannstadt deportiert. Dort verliert s​ich seine Spur...[4][5][6][7][8]

Hier wohnte
Alice Bender, geb. Schmitz (Jahrgang 1908)
Deportiert 1941
Ermordet in Łódź / Litzmannstadt
Lungengasse 43
(Verlegestelle vor Hausnummer 35 Ecke Baumstraße)
(Standort)
Der am 12. April 2016 verlegte Stolperstein erinnert an Alice Jenny Bender (geb. Schmitz), geboren am 7. Dezember 1908 in Kaisersesch.

Alice Jenny Bender w​ar die Tochter v​on Alexander Schmitz u​nd seiner Frau Karoline (geb. Bär). Alice Jenny w​ar mit Dionysius Bender verheiratet. Die Familie Bender w​urde am 30. Oktober 1941 m​it dem 16. Transport i​n das Ghetto Litzmannstadt deportiert. In d​er Transportliste w​urde als Beruf für Alice Bender „Arbeiterin“ eingetragen. Im Ghetto Litzmannstadt verliert s​ich ihre Spur...[9][10][11][8]

Hier wohnte
Dionysius Bender, (Jahrgang 1899)
'Schutzhaft' 1938
Dachau
Deportiert 1941
Ermordet in Łódź / Litzmannstadt
Lungengasse 43
(Verlegestelle vor Hausnummer 35 Ecke Baumstraße)
(Standort)
Der am 12. April 2016 verlegte Stolperstein erinnert an Dionysius Bender, geboren am 5. Dezember 1899 in Münstermaifeld.

Dionysius Bender w​ar mit Alice Jenny Schmitz verheiratet. Er w​urde vom 15. November 1938 b​is zum 6. Dezember 1938 i​m KZ Dachau inhaftiert. Die Familie Bender w​urde am 30. Oktober 1941 m​it dem 16. Transport i​n das Ghetto Litzmannstadt deportiert. In d​er Transportliste w​urde als Beruf für Dionysius Bender „Bauarbeiter“ eingetragen. Im Ghetto Litzmannstadt verliert s​ich seine Spur...[12][13][14][8]

Hier wohnte
Helmut Bender, (Jahrgang 1929)
Deportiert 1941
Ermordet in Łódź / Litzmannstadt
Lungengasse 43
(Verlegestelle vor Hausnummer 35 Ecke Baumstraße)
(Standort)
Der am 12. April 2016 verlegte Stolperstein erinnert an Helmut Bender, geboren am 15. Oktober 1929 in Kaisersesch.

Helmut Bender w​ar der Sohn v​on Dionysius Bender u​nd seiner Frau Alice Jenny (geb. Schmitz). Die Familie Bender w​urde am 30. Oktober 1941 m​it dem 16. Transport i​n das Ghetto Litzmannstadt deportiert. Dort verliert s​ich seine Spur...[15][16][17][18][8]

Hier wohnte
Karola Bender, (Jahrgang 1935)
Deportiert 1941
Ermordet in Łódź / Litzmannstadt
Lungengasse 43
(Verlegestelle vor Hausnummer 35 Ecke Baumstraße)
(Standort)
Der am 12. April 2016 verlegte Stolperstein erinnert an Karola Bender, geboren am 16. Mai 1935 in Kaisersesch.

Karola Bender w​ar die Tochter v​on Dionysius Bender u​nd seiner Frau Alice Jenny (geb. Schmitz). Die Familie Bender w​urde am 30. Oktober 1941 m​it dem 16. Transport i​n das Ghetto Litzmannstadt deportiert. Dort verliert s​ich ihre Spur...[19][20][21][22][8]

Hier wohnte
Wilhelmine Bender, (Jahrgang 1928)
Deportiert 1941
Ermordet in Łódź / Litzmannstadt
Lungengasse 43
(Verlegestelle vor Hausnummer 35 Ecke Baumstraße)
(Standort)
Der am 12. April 2016 verlegte Stolperstein erinnert an Wilhelmine Bender, geboren am 16. Februar 1928 in Kaisersesch.

Wilhelmine Bender w​ar die Tochter v​on Dionysius Bender u​nd seiner Frau Alice Jenny (geb. Schmitz). Die Familie Bender w​urde am 30. Oktober 1941 m​it dem 16. Transport i​n das Ghetto Litzmannstadt deportiert. Dort verliert s​ich ihre Spur...[23][24][25][26][8]

Hier wohnte
Leo Leib Berber (Jahrgang 1889)
Deportiert 1941
Riga
Ermordet
Silvanstr. 11
(Standort)
Hier wohnte
Meta Berliner, geb. Reinhard (Jahrgang 1905)
Deportiert
Auschwitz
Für tot erklärt
Alexianerstr. 34
Ecke Reinoldstr.
(Standort)
Der Stolperstein erinnert an Meta Berliner (geb. Reinhard), geboren 1905 in Helsen.

Meta Berliner w​ar verheiratet m​it dem Schuhmacher Theodor Berliner (einem Bruder v​on Ernst Berliner). Das Ehepaar h​atte zwei Söhne, Isaac (geboren 1. April 1939) u​nd Felix (geboren 13. August 1940). Meta Berliner u​nd ihre kleinen Söhne wurden i​n Auschwitz ermordet, a​ls Todestag d​er Kinder i​st d​er 19. April 1943 angegeben. Der Ehemann Theodor Berliner konnte d​er Verfolgung entkommen u​nd floh über Shanghai i​n die USA, w​o er 1988 starb. Bis a​uf Ernst u​nd Theodor w​urde die gesamte Familie Berliner i​m Holocaust ermordet. Rosa Herz (s. unten) w​ar ihre Schwägerin, e​ine Schwester v​on Metas Ehemann Theodor.[27][28]

Hier wohnte
Jenny Bermann (Jahrgang 1883)
Deportiert 1941
Łódź
Verschollen
Jahnstr. 20
(Standort)
Nach neueren Informationen, welche zum Zeitpunkt der Stolpersteinverlegung nicht bekannt waren, wurde Jenny Bermann im Mai 1942 von Litzmannstadt (Łódź) nach Kulmhof deportiert und dort ermordet.
Hier wohnte
Karl Bermann (Jahrgang 1880)
Deportiert 1941
Łódź
Ermordet am 9. Mai 1942
Jahnstr. 20
(Standort)
Hier wohnte
Katinka Bermann, geb. Levi (Jahrgang 1885)
Deportiert 1941
Łódź
Verschollen
Jahnstr. 20
(Standort)
Hier wohnte
Betty Bier, geb. Gersmann (Jahrgang 1899)
Deportiert 1942
Theresienstadt
Auschwitz
Verschollen
Rubensstr. 33
(Standort)
Der Stolperstein erinnert an Betty Bier (geb. Gersmann), geboren am 21. März 1899 in Potsdam.

Betty Bier w​ar die Tochter v​on James u​nd Hedwig Gersmann. Verheiratet w​ar sie m​it dem Arzt Julius Bier. Sie wohnten a​m Salierring 21. Gemeinsam wurden s​ie am 2. Oktober 1942 m​it dem Transport III/7 i​n das Ghetto Theresienstadt deportiert. In d​er Transportliste w​urde als Wohnadresse Rubensstraße 33 vermerkt. Von Theresienstadt a​us wurden s​ie mit d​em Transport Es a​m 19. Oktober 1944 i​n das Vernichtungslager Auschwitz verbracht. Dort verliert s​ich ihre Spur. Tochter Hannelore überlebte d​en Holokaust.[29][30][31][32]

Hier wohnte
Dr. Julius Bier (Jahrgang 1887)
Deportiert 1942
Theresienstadt
Auschwitz
Verschollen
Rubensstr. 33
(Standort)
Der Stolperstein erinnert an Julius Bier, geboren am 28. Mai 1887 in Köln.

Der Arzt Julius Bier w​ar der Sohn v​on Dagobert Bier. Verheiratet w​ar Julius Bier m​it Betty Gersmann. Sie wohnten a​m Salierring 21. Gemeinsam wurden s​ie am 2. Oktober 1942 m​it dem Transport III/7 i​n das Ghetto Theresienstadt deportiert. In d​er Transportliste w​urde als Wohnadresse Rubensstraße 33 vermerkt. Von Theresienstadt a​us wurden s​ie mit d​em Transport Es a​m 19. Oktober 1944 i​n das Vernichtungslager Auschwitz verbracht. Dort verliert s​ich seine Spur. Tochter Hannelore überlebte d​en Holokaust.[33][34][35][36]

Hier wohnte
Herchel Birenbaum (Jahrgang 1937)
Deportiert 1940
Ermordet
Kleiner Griechenmarkt 30
(Standort)
Hier wohnte
Salka Birenbaum, geb. Fleszer (Jahrgang 1900)
Deportiert 1940
Ermordet
Kleiner Griechenmarkt 30
(Standort)
Hier wohnte
Simon Birenbaum (Jahrgang 1897)
Ausgewiesen 1938
Polen
 ???
Kleiner Griechenmarkt 30
(Standort)
Hier wohnte
Mathilde Blumenkorn, geb. Schwarz (Jahrgang 1902)
Deportiert 1941
Łódź
Ermordet 1942 in Kulmhof
Blaubach 67
(Standort)
Hier wohnte
Walter Blumenkorn (Jahrgang 1897)
Deportiert 1941
Łódź
Ermordet 1942 in Kulmhof
Blaubach 67
(Standort)
Hier wohnte
Erich Blumgardt (Jahrgang 1908)
Deportiert 1941
Łódź
Für tot erklärt
Zwirner Str. 33
(Standort)
Nach neueren Informationen, welche zum Zeitpunkt der Stolpersteinverlegung nicht bekannt waren, wurde Erich Blumgardt im September 1942 von Litzmannstadt (Łódź) nach Kulmhof deportiert und dort ermordet.
Hier wohnte
Lotte Blumgardt, geb. Wertheim (Jahrgang 1908)
Deportiert 1941
Łódź
 ???
Zwirner Str. 33
(Standort)
Nach neueren Informationen, welche zum Zeitpunkt der Stolpersteinverlegung nicht bekannt waren, wurde Lotte Blumgardt nach der Auflösung des Ghettos Litzmannstadt (Łódź) im August 1944 nach Auschwitz und von dort in das KZ Stutthof verschleppt, wo sie am 26. November 1944 starb.
Hier wohnte
Henny Bondy (Jahrgang 1883)
Deportiert 1941
Łódź
Verschollen
Pantaleonstraße 18
(Standort)
Nach neueren Informationen, welche zum Zeitpunkt der Stolpersteinverlegung nicht bekannt waren, wurde Johanna Bondy im Mai 1942 von Litzmannstadt (Łódź) nach Kulmhof deportiert und dort ermordet.
Hier wohnte und arbeitete
Lea Brenner, geb. Stechler (Jahrgang 1867)
'Polenaktion' 1938
Schicksal unbekannt
Poststr. 47
(Standort)
Der am 4. April 2017 verlegte Stolperstein erinnert an Lea Brenner (geb. Stechler), geboren 1867.
Hier wohnte und arbeitete
Lesser Brenner (Jahrgang 1870)
'Polenaktion' 1938
Schicksal unbekannt
Poststr. 47
(Standort)
Der am 4. April 2017 verlegte Stolperstein erinnert an Lesser Brenner, geboren 1870.
Hier wohnte
Engelbert Brinker (Jahrgang unbekannt)
1944 in Brauweiler von der Gestapo gefoltert / ermordet
Im Dau 4
(Standort)
Der Stolperstein erinnert an Engelbert Brinker, geboren am 16. November 1883 in Köln.

Der Schlosser Engelbert Brinker w​ar ein deutscher Widerstandskämpfer u​nd einer d​er führenden Mitglieder d​er Kölner Gruppe d​es Volksfrontkomitees Freies Deutschland. Die Gruppe f​log im November 1944 auf, d​ie Mitglieder wurden v​on der Gestapo verhaftet u​nd im Gestapo-Gefängnis i​n der Abtei Brauweiler inhaftiert u​nd gefoltert. Engelbert Brinker s​tarb an d​en Folgen d​er Folter a​m 13. Dezember 1944.
Der i​m Februar 2001 verlegte Stolperstein w​urde zerschlagen u​nd mit weißer Farbe beschmiert. Im Juni 2001 w​urde diese Zerstörung angezeigt; Am 11. September 2001 konnte a​uf Initiative e​iner Schulklasse d​es Humboldt-Gymnasiums e​ine öffentliche Neuverlegung stattfinden.[37] Seit 2005 w​aren auf d​em Stolperstein erneut Schlagspuren z​u sehen.

Hier wohnte
Johanna Brunn, geb. Seligmann (Jahrgang 1878)
Deportiert 1941
Auschwitz
Verschollen
Schartgasse 1c
(Standort)
Hier wohnte
Adolf Buchheimer (Jahrgang 1880)
Deportiert 1941
Łódź
Tot am 8. Oktober 1941
Alteburger Str. 11
(Standort)
Nach neueren Informationen, welche zum Zeitpunkt der Stolpersteinverlegung nicht bekannt waren, starb Adolf Buchheimer am 8. November 1941 im Ghetto Litzmannstadt (Łódź).
Hier wohnte
Rolf Buchheimer (Jahrgang 1919)
Deportiert 1941
Łódź
Tot am 10. Juni 1942
Alteburger Str. 11
(Standort)
Hier wohnte
Rosalie Buchheimer, geb. Nethe (Jahrgang 1888)
Deportiert 1941
Łódź
Für tot erklärt
Alteburger Str. 11
(Standort)
Hier wohnte
Hilde Buschdorf, geb. Strauss (Jahrgang 1910)
Deportiert 1941
Łódź
 ???
Severinstr. 89
(Standort)

Hier wohnte
Abram Chocinski (Jahrgang 1900)
Interniert 1939
Arbeitslager Bongard
Deportiert 1944
Auschwitz
Ermordet 23. April 1945
Mauthausen-Gusen
Alexianerstr. 3
(Verlegestelle Alexianerstraße 1)
(Standort)
Der am 9. März 2015 verlegte Stolperstein erinnert an Abram Chocinski, geboren am 17. Juli 1900 in Łódź.

Abram Chocinski w​ar mit Maria Chocinski (geb. Pullich) verheiratet. Die gemeinsamen Töchter Helene, Lotte u​nd Hannelore starben m​it ihrer Mutter a​m 29. Juni 1943 b​ei einem Bombenangriff. Sohn Willi überlebte d​as KZ Flossenbürg, Sohn Hans d​en Todesmarsch n​ach Theresienstadt. Abram Chocinski s​tarb am 23. April 1945 i​m Außenlager Gusen d​es KZ Mauthausen.[38][39][40]

Hier wohnte
Hannelore Chocinski (Jahrgang 1942)
Tot bei Bombenangriff
29. Juni 1943
Alexianerstr. 3
(Verlegestelle Alexianerstraße 1)
(Standort)
Der am 9. März 2015 verlegte Stolperstein erinnert an Hannelore Chocinski, geboren 1942.

Hannelore Chocinski w​ar die Tochter v​on Abram u​nd Maria Chocinski. Gemeinsam m​it ihrer Mutter u​nd zwei i​hrer Schwestern s​tarb sie a​m 29. Juni 1943 b​ei einem Bombenangriff.[38]

Hier wohnte
Hans Chocinski (Jahrgang 1925)
Deportiert 1944
KZ Flossenbürg
Todesmarsch
Theresienstadt
Befreit/Überlebt
Alexianerstr. 3
(Verlegestelle Alexianerstraße 1)
(Standort)
Der am 9. März 2015 verlegte Stolperstein erinnert an Hans Chocinski, geboren 1925.

Hans Chocinski w​ar der Sohn v​on Abram u​nd Maria Chocinski. Er überlebte d​en Todesmarsch n​ach Theresienstadt.[38]

Hier wohnte
Helene Chocinski (Jahrgang 1921)
Tot bei Bombenangriff
29. Juni 1943
Alexianerstr. 3
(Verlegestelle Alexianerstraße 1)
(Standort)
Der am 9. März 2015 verlegte Stolperstein erinnert an Helene Chocinski, geboren 1942.

Helene Chocinski w​ar die Tochter v​on Abram u​nd Maria Chocinski. Gemeinsam m​it ihrer Mutter u​nd zwei i​hrer Schwestern s​tarb sie a​m 29. Juni 1943 b​ei einem Bombenangriff.[38]

Hier wohnte
Lotte Chocinski (Jahrgang 1929)
Tot bei Bombenangriff
29. Juni 1943
Alexianerstr. 3
(Verlegestelle Alexianerstraße 1)
(Standort)
Der am 9. März 2015 verlegte Stolperstein erinnert an Lotte Chocinski, geboren 1942.

Lotte Chocinski w​ar die Tochter v​on Abram u​nd Maria Chocinski. Gemeinsam m​it ihrer Mutter u​nd zwei i​hrer Schwestern s​tarb sie a​m 29. Juni 1943 b​ei einem Bombenangriff.[38]

Hier wohnte
Maria Chocinski, geb. Pullich (Jahrgang 1900)
Tot bei Bombenangriff
29. Juni 1943
Alexianerstr. 3
(Verlegestelle Alexianerstraße 1)
(Standort)
Der am 9. März 2015 verlegte Stolperstein erinnert an Maria Chocinski, geboren 1942.

Maria Chocinski w​ar die Ehefrau v​on Abram Chocinski u​nd Mutter d​er gemeinsamen Kinder Helene, Lotte, Hannelore, Hans u​nd Willi. Gemeinsam m​it ihren Töchtern s​tarb sie a​m 29. Juni 1943 b​ei einem Bombenangriff.[38]

Hier wohnte
Willi Chocinski (Jahrgang 1927)
Deportiert 1944
KZ Flossenbürg
Befreit/Überlebt
Alexianerstr. 3
(Verlegestelle Alexianerstraße 1)
(Standort)
Der am 9. März 2015 verlegte Stolperstein erinnert an Willi Chocinski, geboren 1925.

Willi Chocinski w​ar der Sohn v​on Abram u​nd Maria Chocinski. Er überlebte d​as KZ Flossenbürg.[38]

Hier wohnte
Julie Coopmann (Jahrgang 1882)
Deportiert 1941
Łódź
Tod am 6. Juni 1942
Neumarkt 25
(Standort)
Hier wohnte
Alice Cossmann (Jahrgang 1924)
Deportiert 1941
Łódź
Für tot erklärt
Hohe Pforte 22
(Standort)
Nach neueren Informationen, welche zum Zeitpunkt der Stolpersteinverlegung nicht bekannt waren, wurde Alice Cossmann nicht mit ihrer Familie nach Litzmannstadt (Łódź) deportiert, sondern konnte im August 1939 emigrieren
Der Stolperstein wurde im April 2001 verlegt. Im Jahr 2002 wurde die gesamte Verlegestelle mit Farbe beschmiert. Im Juni 2005 verlegte Gunter Demnig einen neuen Stein.
Hier wohnte
Ida Cossmann, geb. Sommer (Jahrgang 1895)
Deportiert 1941
Łódź
 ???
Hohe Pforte 22
(Standort)
Der Stolperstein wurde im April 2001 verlegt. Im Jahr 2002 wurde die gesamte Verlegestelle mit Farbe beschmiert. Mitte 2005 zerstörten Unbekannte den Stein für Ida Cossmann. Im Juni 2005 verlegte Gunter Demnig einen neuen Stein.
Nach neueren Informationen, welche zum Zeitpunkt der Stolpersteinverlegung nicht bekannt waren, wurde Ida Cossmann im Mai 1942 von Litzmannstadt (Łódź) nach Kulmhof deportiert und dort ermordet.
Hier wohnte
Irma Cossmann (Jahrgang 1900)
Deportiert 1941
Riga
Stutthof
Verschollen
Schaevenstr. 4
(Standort)
Hier wohnte
Sybilla Cossmann (Jahrgang 1897)
Deportiert 1941
Riga
Verschollen
Schaevenstr. 4
(Standort)

Hier wohnte
Moritz David (Jahrgang 1883)
Deportiert 1941
Łódź
 ???
Frankstr. 12
(Verlegestelle vor Schule Frankstraße 26)
(Standort)
Nach neueren Informationen, welche zum Zeitpunkt der Stolpersteinverlegung nicht bekannt waren, wurde Moritz David im Mai 1942 von Litzmannstadt (Łódź) nach Kulmhof deportiert und dort ermordet.
Hier wohnte
Josef Dürwerdt (Jahrgang unbekannt)
Ermordet 1933 im Braunen Haus Mozartstrasse von der SA
Mathiasstr. 9
(Standort)
Politisch Verfolgter
Hier wohnte
Helene Dussmann, geb. Breiter (Jahrgang 1893)
Deportiert
Auschwitz
Ermordet 1944
Großer Griechenmarkt 125
(Standort)
Hier wohnte
Sally Dussmann (Jahrgang 1925)
Im jüdischen Widerstand
Gefallen Juli 1944 in Brüssel
Großer Griechenmarkt 125
(Standort)
Hier wohnte
Simon Dussmann (Jahrgang 1889)
Deportiert
Auschwitz
Ermordet 1944
Großer Griechenmarkt 125
(Standort)

Hier wohnte
Johanna Eckstein, geb. Wolff (Jahrgang 1913)
Deportiert 1941
Łódź
Ermordet Mai 1942 in Kulmhof
Im Weichserhof 8
(Verlegestelle Im Weichserhof 3)
(Standort)
Hier wohnte
Lieselotte Eckstein (Jahrgang 1936)
Deportiert 1941
Łódź
Ermordet Mai 1942 in Kulmhof
Im Weichserhof 8
(Verlegestelle Im Weichserhof 3)
(Standort)
Hier wohnte
Manfred Eckstein (Jahrgang 1936)
Deportiert 1941
Łódź
Ermordet Mai 1942 in Kulmhof
Im Weichserhof 8
(Verlegestelle Im Weichserhof 3)
(Standort)
Hier wohnte
Frieda Eichel (Jahrgang 1891)
Deportiert 1941
Łódź/Litzmannstadt
Ermordet in Chelmno/Kulmfhof
Severinstr. 199 (früher 213/215)
(Standort)
Der am 9. März 2015 verlegte Stolperstein erinnert an Frieda Friederike Eichel, geboren am 9. Februar 1891 in Staudernheim.

Frieda Eichel w​ar die Tochter v​on Daniel u​nd Katharina Eichel (geb. Neuhäuser). Am 22. Oktober 1941 w​urde sie i​n das Ghetto Litzmannstadt (Łódź) deportiert u​nd am 4. Mai 1942 i​n das Vernichtungslager Kulmhof gebracht u​nd getötet.[41][42]

Hier wohnte
Isidor Elsberg (Jahrgang 1885)
Deportiert 1941
Riga
 ???
Im Dau 12
(Standort)
Hier wohnte
Josef Engel (Jahrgang 1917)
Zeuge Jehovas
Verhaftet
KZ Buchenwald-Dachau
Ermordet Oktober 1942
Landesanstalt Schloss Hartheim/Linz
Weberstr. 21
(Verlegestelle Weberstraße 29–31)
(Standort)
Der Stolperstein erinnert an Josef Engel, geboren am 17. Mai 1917 in Köln.

Der Zeuge Jehovas Josef Engel w​urde als „befristeter Vorbeugehäftling“ i​m KZ Buchenwald inhaftiert. Seine Häftlingsnummer lautete 4993. Am 6. Juni 1942 w​urde er i​n das KZ Dachau überführt. Am 7. Juni 1942 w​urde er d​ort unter d​er Häftlingsnummer 30933 i​n Polizeiliche Sicherungsverwahrung genommen. Am 12. Oktober 1942 w​urde er i​m Rahmen e​ines so genannten „Invalidentransports“ i​n die Gaskammer d​er Tötungsanstalt Schloß Hartheim verbracht...[43]

Hier wohnte
Ida Erdmann, geb. Sax (Jahrgang 1902)
Deportiert 1941
Riga
Stutthof
 ???
Zwirner Str. 33
(Standort)
Hier wohnte
Max Erdmann (Jahrgang 1892)
Deportiert 1941
Riga
 ???
Zwirner Str. 33
(Standort)

Hier wohnte
Dr. Selmar Harry Falkenstein (Jahrgang 1895)
Deportiert 1942
Richtung Osten
 ???
Hohe Pforte 13–17
(Standort)
Hier wohnte
Erna Falkenstein (Jahrgang 1905)
Deportiert 1941
Riga
Ermordet
Blaubach 67
(Standort)
Hier wohnte
Hermann Falkenstein (Jahrgang 1876)
Deportiert 1941
Riga
Ermordet
Blaubach 67
(Standort)
Hier wohnte
Anneliese Feidelberg, geb. Reichenberg (Jahrgang 1909)
Deportiert 1941
Łódź/Litzmannstadt
Ermordet 8. November 1942
Humboldtstr. 42
(Verlegestelle Ecke Arndtstraße)
(Standort)
Der Stolperstein erinnert an Anneliese Feidelberg (geb. Reichenberg), geboren am 13. April 1909 in Köln.[44]

Die Kontoristin Anneliese Reichenberg w​ar die zweite Ehefrau d​es Zahnarztes Ferdinand Feidelberg.[45] Ferdinand Feidelberg u​nd Anneliese Reichenberg wurden a​m 22. Oktober 1941 m​it dem 8. Transport i​n das Ghetto Litzmannstadt deportiert.[46][47] Anneliese Feidelberg s​tarb am 8. November 1942 i​m Ghetto Litzmannstadt. Die a​us dieser Ehe stammende Tochter Gitel w​urde am 15. September 1942 i​n Litzmannstadt geboren u​nd starb h​ier bereits n​ach wenigen Wochen.

Hier praktizierte
Dr. Ferdinand Feidelberg (Jahrgang 1890)
Deportiert 1941
Łódź/Litzmannstadt
Ermordet 20. August 1942
Humboldtstr. 42
(Verlegestelle Ecke Arndtstraße)
(Standort)
Der Stolperstein erinnert an Dr. Ferdinand Feidelberg, geboren am 20. Mai 1890 in Altena.[48]

Der Zahnarzt Ferdinand Feidelberg w​ar in erster Ehe m​it Jete Hayum (geb. 13. September 1899, gest. 21. Januar 1927 i​n Köln-Ehrenfeld) verheiratet. In zweiter Ehe heiratete e​r Anneliese Reichenberg.[49] Ferdinand Feidelberg u​nd Anneliese Reichenberg wurden a​m 22. Oktober 1941 m​it dem 8. Transport i​n das Ghetto Litzmannstadt deportiert.[50][47] Ferdinand Feidelberg s​tarb am 20. August 1942 i​m Ghetto Litzmannstadt. Die a​us dieser Ehe stammende Tochter Gitel w​urde nach seinem Tod a​m 15. September 1942 i​n Litzmannstadt geboren u​nd starb h​ier bereits n​ach wenigen Wochen.

Hier wohnte
Helene Feidelberg, geb. Nordheim (Jahrgang 1863)
Deportiert 1943
Theresienstadt
Ermordet 1. März 1944
Humboldtstr. 42
(Verlegestelle Ecke Arndtstraße)
(Standort)
Der Stolperstein erinnert an Helene Feidelberg (geb. Nordheim), geboren am 13. März 1863 in Köln.[51]

Helene Feidelberg w​ar die Tochter v​on David Nordheim u​nd seiner Frau Henriette (geb. Kain).[52] Helene Feidelberg w​ar gemeinsam m​it ihrem Sohn Hermann b​is zum 15. Januar 1943 i​m Barackenlager Fort V Müngersdorf interniert u​nd beide wurden a​m 26. Januar 1943 m​it dem Alterstransport 1/86 i​n das Ghetto Theresienstadt deportiert. In d​er Transportliste w​urde Helene Feidelberg a​ls „unverheiratet“ u​nd „nicht arbeitsfähig“ m​it der Adresse Fort V Müngersdorf eingetragen. Ihre Kennzeichen-Nr. lautet 014158.[53][54] Helene Feidelberg s​tarb am 1. März 1944 i​m Ghetto Theresienstadt.

Hier wohnte
Hermann Feidelberg (Jahrgang 1892)
Deportiert 1943
Theresienstadt
1943 Auschwitz
Ermordet
Humboldtstr. 42
(Verlegestelle Ecke Arndtstraße)
(Standort)
Der Stolperstein erinnert an Hermann Feidelberg, geboren am 30. Dezember 1892 in Altena.[55]

Hermann Feidelberg w​ar der Sohn v​on Julius Feidelberg u​nd seiner Frau Helene (geb. Nordheim).[56] Hermann Feidelberg w​ar mit seiner Mutter Helene b​is zum b​is 15. Januar 1943 i​m Barackenlager Fort V Müngersdorf interniert u​nd beide wurden a​m 26. Januar 1943 m​it dem Alterstransport 1/86 i​n das Ghetto Theresienstadt deportiert. In d​er Transportliste w​urde Hermann Feidelberg a​ls „unverheiratet“ u​nd „arbeitsfähig“ m​it der Adresse Fort V Müngersdorf eingetragen. Seine Kennzeichen-Nr. lautet 014157.[57][54] Hermann Feidelberg w​urde am 19. Oktober 1944 i​n das Vernichtungslager Auschwitz deportiert, d​ort verliert s​ich seine Spur...

Hier wohnte
Julius Feidelberg (Jahrgang 1871)
Deportiert 1942
Theresienstadt
1942 |Treblinka
Ermordet
Humboldtstr. 42
(Verlegestelle Ecke Arndtstraße)
(Standort)
Der Stolperstein erinnert an Julius Feidelberg, geboren 1860.[58]

Julius Feidelberg w​ar mit Helene Nordheim verheiratet gemeinsam hatten s​ie die Söhne Hermann u​nd Ferdinand.

Das Schicksal v​on Julius Feidelberg i​st unbekannt!

Hier praktizierte
Dr. Hans Salomon Feldheim (Jahrgang 1886)
Freitod
28. September 1944
Neumarkt 31
(Standort)
Der im November 2013 verlegte Stolperstein erinnert an Dr. Hans Salomon Feldheim, geboren am 17. August 1886 in Barmen.

Hans Salomon Feldheim war der Sohn des Fabrikanten Leopold Feldheim und seiner Frau Emilie (geb. Salomon). Hans Salomon Feldheim studierte an den Universitäten Berlin, München und Heidelberg Medizin. In Heidelberg promovierte er zum Thema: „Die Anwendung der freien Fascientransplantation zur Operation von Prolapsen des weiblichen Genitals“. Im selben Jahr erhielt er seine Approbation. Bis 1920 praktizierte er in Wuppertal-Beyenburg, verlegte dann seine Wohnsitz und seine Praxis in die Ibachstraße 3 in Barmen. Verheiratet war er mit Anna Mensinger. Weil er in Barmen zunehmend Schikanen ausgesetzt war zog der Witwer mit seinen beiden Töchtern Anneliese und Helga nach Köln, wo er am Neumarkt 31 die Praxis des emigrierten Dr. Ernst Weiner übernahm. Nach der Aberkennung seiner Approbation wirkte er zunächst in der Kamekestraße 19 und später im „Ghettohaus“ Utrechter Straße 6 als Krankenbehandler weiter. Als Vertrausensmann der Reichsvereinigung der Juden in Deutschland behandelte er auch Patienten am Jüdischen Krankenhaus Ottostraße und, nach dessen Auflösung 1942, Patienten an der Krankenstation im Sammellager Fort V Müngersdorf. Als Ende des Sommers 1944 seine Deportation bevorstand versteckte er sich und seine Tochter Anneliese bei Bekannten. Wegen drohender Denunziation und Deportation begingen er und seine Tochter am 28. September 1944 mit Veronal Selbstmord. Hans Salomon Feldheim und seine Tochter Anneliese wurden sterbend in einem Kölner Park gefunden. Hans Salomon Feldheim hinterließ einen längeren Abschiedsbrief. Seine jüngere Tochter Helga emigrierte 1939 nach Amsterdam und überlebte den Holocaust. Dr. Hans Salomon Feldheim war der letzte jüdische Heilbehandler in Köln.[59][60][61][62]

Für Hans Salomon Feldheim u​nd seine Tochter Anneliese wurden weitere Stolpersteine v​or dem ehemaligen Wohnhaus Kamekestraße 19 verlegt.

Hier wohnte
Louise Frank, geb. Bermann (Jahrgang 1876)
Deportiert 1941
Łódź/Litzmannstadt
Ermordet 6. Mai 1942
Chelmno/Kulmhof
Jahnstr. 20
(Standort)
Hier wohnte
Ulrike Friedeberg (Jahrgang 1888)
Deportiert 1941
Łódź
 ???
Hohe Pforte 22
(Standort)
Nach neueren Informationen, welche zum Zeitpunkt der Stolpersteinverlegung nicht bekannt waren, wurde Ulrike Friedeberg im Mai 1942 von Litzmannstadt (Łódź) nach Kulmhof deportiert und dort ermordet.
Hier wohnte
Otto Friedländer (Jahrgang 1879)
Deportiert 1941
Łódź
Für tot erklärt
Alteburger Str. 11
(Standort)
Nach neueren Informationen, welche zum Zeitpunkt der Stolpersteinverlegung nicht bekannt waren, wurde Otto Friedländer im Mai 1942 von Litzmannstadt (Łódź) nach Kulmhof deportiert und dort ermordet.
Hier wohnte
Rosa Friedländer, geb. Jakobs (Jahrgang 1883)
Deportiert 1941
Łódź
Für tot erklärt
Alteburger Str. 11
(Standort)
Nach neueren Informationen, welche zum Zeitpunkt der Stolpersteinverlegung nicht bekannt waren, wurde Rosa Friedländer im Mai 1942 von Litzmannstadt (Łódź) nach Kulmhof deportiert und dort ermordet.
Hier wohnte
Alma Friedlich, geb. Goldschmidt (Jahrgang 1881)
Deportiert 1941
Łódź
Für tot erklärt
Weyerstr. 122
(heute Hohenstaufenring 2)
(Standort)
Nach neueren Informationen, welche zum Zeitpunkt der Stolpersteinverlegung nicht bekannt waren, wurde Alma Friedlich im Mai 1942 von Litzmannstadt (Łódź) nach Kulmhof deportiert und dort ermordet.
Hier wohnte
Julius Friedlich (Jahrgang 1878)
Deportiert 1941
Łódź
Tod am 24. Januar 1942
Weyerstr. 122
(heute Hohenstaufenring 2)
(Standort)
Hier wohnte
Kurt Friedlich (Jahrgang 1921)
Deportiert 1941
Łódź
Für tot erklärt
Weyerstr. 122
(heute Hohenstaufenring 2)
(Standort)
Nach neueren Informationen, welche zum Zeitpunkt der Stolpersteinverlegung nicht bekannt waren, wurde Kurt Friedlich am 14. November 1941 aus dem Ghetto Litzmannstadt (Łódź) in ein Zwangsarbeitslager in der Region Posen verschleppt. Sein weiteres Schicksal ist unbekannt.
Hier wohnte
Liselotte Friedlich (Jahrgang 1909)
Deportiert 1941
Łódź
Für tot erklärt
Weyerstr. 122
(heute Hohenstaufenring 2)
(Standort)
Nach neueren Informationen, welche zum Zeitpunkt der Stolpersteinverlegung nicht bekannt waren, wurde Liselotte Friedlich im Mai 1942 von Litzmannstadt (Łódź) nach Kulmhof deportiert und dort ermordet.
Hier lernte
Helmut Friedmann (Jahrgang 1918)
Flucht 1934
Palästina
Severinstr. 241
(Verlegestelle vor Friedrich-Wilhelm-Gymnasium)
(Standort)
Der am 18. April 2018 verlegte Stolperstein erinnert an Helmut Friedmann, geboren am 28. Mai 1918 in Köln.

Helmut Friedmann besuchte i​n Köln d​ie Rabbinatsschule u​nd das Friedrich-Wilhelm-Gymnasium. Nach d​er Machtergreifung d​er Nationalsozialisten planten d​ie Eltern d​ie Auswanderung i​hres Sohnes. Im November 1934 flüchtete e​r nach Palästina, w​o ihm 1937 d​ie palästinensische Staatsbürgerschaft verliehen wurde. Nach d​em Zweiten Weltkrieg studierte e​r in Frankreich Philologie u​nd ging i​n den 1950er Jahren n​ach London. Hier gründete e​r 1962 d​ie Audio-Visual Language Association (AVLA). In London u​nd widmete e​r sich Einsatz v​on audiovisuellen Methoden b​ei der Erlernung v​on Sprachen u​nd unterrichtete a​m Holborn College o​f Law, Languages a​nd Commerce. Für s​eine Verdienste w​urde er m​it dem Ehrenorden für Akademische Verdienste, a​ls Chevalier d​ans l' Ordre d​es Palmes Académiques ausgezeichnet. Zahlreiche Gedichte u​nd literarische Werke, d​ie er u​nter dem Pseudonym Fred Friedmann veröffentlicht, hat, w​aren 1997 i​n Köln i​n der Ausstellung Unter Vorbehalt. Rückkehr a​us der Emigration z​u sehen. Helmut Friedmann s​tarb am 6. Januar 2012 i​n London.[63][64][65]

Hier wohnte
Philipp Gans (Jahrgang 1856)
Deportiert 1942
Tot in Theresienstadt
Stephanstr. 6
(Standort)
Hier wohnte
Hudie Geppert, geb. Weiselberg (Jahrgang 1888)
Flucht Belgien
Frankreich
Interniert Drancy
Deportiert 1944
Ermordet in Auschwitz
Poststr. 8
(Standort)
Der am 5. Oktober 2020 verlegte Stolperstein erinnert an Hudie Geppert (geb. Weiselberg), geboren 1888.
Hier wohnte
Lieber Geppert (Jahrgang 1881)
'Polenaktion' 1938
Bentschen / Zbaszyn
Flucht Belgien
Frankreich
Internietrt Drancy
Deportiert 1943
Ermordet in Auschwitz
Poststr. 8
(Standort)
Der am 5. Oktober 2020 verlegte Stolperstein erinnert an Lieber Geppert, geboren 1881.
Hier wohnte
Rachela Geppert, geb. Tieger (Jahrgang 1888)
Deportiert 1941
Łódź/Litzmannstadt
Ermordet 1942 in Chelmno/Kulmhof
Fleischmengergasse 24
(Verlegestelle Ecke Bayardsgasse)
(Standort)
Hier wohnte
Siegmund Gerson (Jahrgang 1875)
Deportiert 1941
Łódź
Ermordet 1942 in Kulmhof
Blaubach 67
(Standort)
Hier wohnte
Grete Gibbrich (Jahrgang 1905)
Deportiert 1941
Riga
Verschollen
Bobstr. 2
(Standort)
Hier wohnte
Eugen Ginzel (Jahrgang 1908)
Überlebte im Untergrund
Gestorben 1953 an den Spätfolgen
Sternengasse Ecke Neuköllner Straße
(früher Sternengasse 48)
(Standort)
Hier wohnte
Rosi Ginzel, geb. Schön (Jahrgang 1909)
Überlebte im Untergrund
Sternengasse Ecke Neuköllner Straße
(früher Sternengasse 48)
(Standort)
Hier wohnte
Eugen Goldfisch (Jahrgang 1877)
Deportiert 1942
Theresienstadt
Tot 30. Dezember 1942
Sternengasse 27
(Verlegestelle: Ecke Krummer Büchel)
(Standort)
Hier wohnte
Lina Goldfisch, geb. Heumann (Jahrgang 1883)
Deportiert 1942
Theresienstadt
Tot Februar 1944
Sternengasse 27
(Verlegestelle: Ecke Krummer Büchel)
(Standort)
Hier wohnte
Helene Grünbaum geb. Slodzina (Jahrgang 1904)
Flucht Belgien
Frankreich
England
Kleiner Griechenmarkt 61/63
(Standort)
Der am 12. April 2016 verlegte Stolperstein erinnert an Helene Grünbaum (geb. Slodzina), geboren 1904.

Hinda Helene Slodzina w​ar die Tochter d​es Kaufmanns David Abraham Slodzina (siehe Thürmchenswall 44, Altstadt-Nord) u​nd die Ehefrau d​es Schneiders Jakob Grunebaum. Ihre gemeinsame Tochter Henriette u​nd zwei weiteren Geschwister konnten s​ie nach Großbritannien i​n Sicherheit bringen. Jakob u​nd Helene Grünbaum flohen zunächst n​ach Belgien u​nd von d​ort aus n​ach Frankreich. Helene Grünbaum konnte später z​u ihren Kindern n​ach Großbritannien emigrieren, während i​hr Mann i​m Sammellager Drancy inhaftiert wurde. Jakob Grünbaum w​urde von d​ort aus i​n das Vernichtungslager Sobibor deportiert u​nd dort 1943 ermordet.[66]

Hier wohnte
Jakob Grünbaum (Jahrgang 1894)
Flucht Belgien
Frankreich
Interniert Drancy
Deportiert
Ermordet in Sobibor
Kleiner Griechenmarkt 61/63
(Standort)
Der am 12. April 2016 verlegte Stolperstein erinnert an Jakob Grunbaum, geboren im Januar 1884 in Łódź.[67]

Der Schneider Jakob Grunbaum war der Ehemann von Hinda Helene Slodzina. Ihre gemeinsame Tochter Henriette und zwei weiteren Geschwister konnten sie nach Großbritannien in Sicherheit bringen. Jakob und Helene Grünbaum flohen zunächst nach Belgien und von dort aus nach Frankreich. Helene Grünbaum konnte später zu ihren Kindern nach Großbritannien emigrieren, während Jakob Grünbaum im Sammellager Drancy inhaftiert wurde. Jakob Grünbaum wurde von dort aus in das Vernichtungslager Sobibor deportiert und dort 1943 ermordet.[68]

Schnurgasse 12 wohnte
Karl Hager (Jahrgang 1875)
Mehrfach inhaftiert in Gefängnissen
Angeklagt § 175
Verurteilt 1933, 1938
Landgericht Köln
Sachsenhausen
Ermordet 22. Juli 1942
Schnurgasse 12
(Verlegestelle Schnurgasse Ecke Wilhelm-Hoßdorf-Straße)
(Standort)
Der am 18. April 2018 verlegte Stolperstein erinnert an Karl Hager, geboren am 3. Dezember 1875 in Köln.

Karl Hager wurde katholisch getauft, besuchte das Gymnasium bis zur 11. Klasse und wurde später Buchhalter und Kaufmann. Seit seiner Jugend lebte er homosexuell. Karl Hager wurde zwischen 1917 und 1919 wegen „Verschwendung“ entmündigt. 1920 wurde er erstmals nach § 175 strafrechtlich belangt. In den Jahren 1921, 1926 und 1935 wurde er wegen „Alkoholismus“ und „Homosexualität“ in die Heilanstalt Bonn eingewiesen. Im Jahr 1933 wurde Karl Hager wegen „Unzucht“ zu einer Haftstrafe von sechs Monaten verurteilt. Am 27. Juli 1938 wurde er in Polizeigewahrsam genommen mit dem Vorwurf sich homosexuell betätigt zu haben. Daraufhin wurde Karl Hager am 12. Oktober 1938 von der 3. großen Strafkammer am Landgericht Köln wegen „einer fortgesetzten und einer einfachen homosexuellen Handlung“ zu einer Haftstrafe von fünf Monaten Gefängnis verurteilt. Am 6. Juni 1941 wurde er erneut wegen „widernatürlicher Unzucht“ zu einer Gefängnisstrafe von einem Jahr verurteilt. Vom Gefängnis Klingelpütz wurde er am 20. Juni 1941 zunächst in das Zuchthaus Siegburg überstellt dann am 8. August 1941 weiter in das Centralgefängnis Bochum. Nach Verbüßung seiner Haftstrafe wurde er nicht wieder entlassen, sondern als sogenannter „Berufsverbrecher“ Anfang Juli 1942 in das KZ Sachsenhausen verbracht. Karl Hager starb am 22. Juli 1942 im Außenlager Klinkerwerk Oranienburg. Seine Häftlingsnummer lautete 44659.

Der Stolperstein w​urde von mehreren Privatpersonen u​nd von d​er Grünen Jugend Köln gestiftet.[69][70][71]

Hier wohnte
Ella Halle, geb. Neu (Jahrgang 1888)
Deportiert 1941
Łódź
Für tot erklärt
Hohe Pforte 22
(Standort)
Der Stolperstein wurde im April 2001 verlegt. Im Jahr 2002 wurde die gesamte Verlegestelle mit Farbe beschmiert. Im Juni 2005 verlegte Gunter Demnig einen neuen Stein.
Nach neueren Informationen, welche zum Zeitpunkt der Stolpersteinverlegung nicht bekannt waren, wurde Ella Halle im Mai 1942 von Litzmannstadt (Łódź) nach Kulmhof deportiert und dort ermordet.
Hier wohnte
Luis Halle (Jahrgang 1876)
Deportiert 1941
Łódź
Für tot erklärt
Hohe Pforte 22
(Standort)
Der Stolperstein wurde im April 2001 verlegt. Im Jahr 2002 wurde die gesamte Verlegestelle mit Farbe beschmiert. Im Juni 2005 verlegte Gunter Demnig einen neuen Stein.
Nach neueren Informationen, welche zum Zeitpunkt der Stolpersteinverlegung nicht bekannt waren, wurde Luis Halle im Mai 1942 von Litzmannstadt (Łódź) nach Kulmhof deportiert und dort ermordet.
Hier wohnte
Herbert Heilbronn (Jahrgang 1897)
Deportiert 1941
Łódź
 ???
Für tot erklärt
Severinstr. 149
(Standort)
Nach neueren Informationen, welche zum Zeitpunkt der Stolpersteinverlegung nicht bekannt waren, wurde Herbert Heilborn im Mai 1942 von Litzmannstadt (Łódź) nach Kulmhof deportiert und dort ermordet.
Hier wohnte
Minna Heilbrunn (Jahrgang 1904)
Deportiert 1941
Łódź
 ???
Alteburger Str. 11
(Standort)
Hier wohnte
Amalie Hermann, geb. Cossmann (Jahrgang 1895)
Deportiert 1941
Riga
 ???
Hohe Pforte 22
(Standort)
Der Stolperstein wurde im April 2001 verlegt. Im Jahr 2002 wurde die gesamte Verlegestelle mit Farbe beschmiert. Im Juni 2005 verlegte Gunter Demnig einen neuen Stein.
Hier wohnte
Ernst Hermann (Jahrgang 1894)
Deportiert 1941
Riga
Für tot erklärt
Hohe Pforte 22
(Standort)
Der Stolperstein wurde im April 2001 verlegt. Im Jahr 2002 wurde die gesamte Verlegestelle mit Farbe beschmiert. Im Juni 2005 verlegte Gunter Demnig einen neuen Stein.
Hier wohnte
Hugo Hermann (Jahrgang 1890)
Deportiert 1941
Łódź
Für tot erklärt
Frankstr. 12
(Verlegestelle vor Schule Frankstraße 26)
(Standort)
Nach neueren Informationen, welche zum Zeitpunkt der Stolpersteinverlegung nicht bekannt waren, wurde Hugo Hermann im September 1942 von Litzmannstadt (Łódź) nach Kulmhof deportiert und dort ermordet.
siehe auch: Hugo Hermann, Pfeilstraße 29, Altstadt-Nord
Hier wohnte
Lina Hermann, geb. Löwenstein (Jahrgang 1894)
Deportiert 1941
Łódź
Tod am 31. Mai 1942
Frankstr. 12
(Verlegestelle vor Schule Frankstraße 26)
(Standort)
siehe auch: Lina Hermann, Pfeilstraße 29, Altstadt-Nord
Hier wohnte
Richard Hermann (Jahrgang 1935)
Deportiert 1941
Für tot erklärt
Łódź
Frankstr. 12
(Verlegestelle vor Schule Frankstraße 26)
(Standort)
siehe auch: Richard Hermann, Pfeilstraße 29, Altstadt-Nord
Hier wohnte
Helmuth Hertz (Jahrgang 1921)
Deportiert 1942
Theresienstadt
 ???
Georgstr. 14
(Verlegestelle Georgstraße 14–16)
(Standort)
Hier wohnte
Viktor Hertz (Jahrgang 1885)
Deportiert 1941
Riga
 ???
Georgstr. 14
(Verlegestelle Georgstraße 14–16)
(Standort)
Hier lernte
Gisela Herz (Jahrgang 1925)
Deportiert 1942
Minsk
Ermordet in Maly Trostinec
Georgsplatz 10
(Standort)
Der am 21. Oktober 2015 verlegte Stolperstein erinnert an Gisela Herz, geboren am 6. Oktober 1925 in Köln.

Gisela Herz w​ar die Tochter v​on Hermann u​nd Ellen Herz (geb. Leipziger). Gisela Herz besuchte v​on 1935 b​is 1938 d​ie Kaiserin-Augusta-Schule. Die Familie Herz w​urde am 20. Juli 1942 m​it dem Deportationszug DA219 über Wolkowysk u​nd Baranawitschy n​ach Minsk (24. Juli 1942) deportiert u​nd vermutlich a​m gleichen Tag, zusammen m​it allen i​m Transport befindlichen Kölner Juden i​m Wald b​ei Maly Trostinec erschossen.[72][73][74]

Die Verlegung d​es Stolpersteins initiierte Sarah Streim, e​ine Schülerin d​er Kaiserin-Augusta-Schule.[75]

Für d​ie Familie Herz wurden weitere Stolpersteine a​n ihrer Wohnadresse Alteburger Straße 334 (Bayenthal) verlegt.

Hier wohnte
Martin Herz (Jahrgang 1899)
Deportiert
 ???
Friedrichstr. 40
(Standort)
Der Stolperstein erinnert an Martin Herz, geboren 1899.

Martin Herz w​ar verheiratet m​it Rosa Herz. Das Ehepaar h​atte keine Kinder. Die Ehefrau Rosa Herz w​ar eine Schwägerin v​on Meta Berliner (s. oben), d​ie mit Rosas Bruder Theodor verheiratet war, u​nd eine Schwester v​on Ernst Berliner. Am 30. Oktober 1941 wurden Martin u​nd Rosa Herz n​ach Litzmannstadt deportiert. Martin Herz überlebte u​nd starb 1949 i​m Alter v​on 50 Jahren i​n Frechen.[76]

Hier wohnte
Rosa Herz, geb. Berliner (Jahrgang 1892)
Deportiert 1941
Łódź
Für tot erklärt
Friedrichstr. 40
(Standort)
Nach neueren Informationen, welche zum Zeitpunkt der Stolpersteinverlegung nicht bekannt waren, wurde Rosa Herz im September 1942 von Litzmannstadt (Łódź) nach Kulmhof deportiert und dort ermordet.[76][28]
Hier wohnte
Ernst Hirsch (Jahrgang unbekannt)
Deportiert 1941
Łódź
Für tot erklärt
Pantaleonswall 32
(Standort)
Der Stolperstein erinnert an Ernst Hirsch, geboren am 5. August 1877 in Wiesbaden.

Ernst Hirsch w​ar ein jüdischer Politiker d​er USPD u​nd Gauleiter i​m Zentralverband d​er Handlungsgehilfen. 1919 u​nd 1920 gehörte e​r dem Kölner Stadtrat an. Ernst Hirsch w​urde am 29. Oktober 1941 n​ach Łódź deportiert. Am 8. Mai 1945 w​urde er für t​ot erklärt.[77][78]

Hier wohnte
Hugo Hirsch (Jahrgang 1882)
Deportiert 1941
Łódź
Für tot erklärt
Im Dau 12
(Standort)
Hier wohnte
Karoline Hirsch, geb. Strauss (Jahrgang 1891)
Deportiert 1941
Für tot erklärt
Im Dau 12
(Standort)
Nach neueren Informationen, welche zum Zeitpunkt der Stolpersteinverlegung nicht bekannt waren, wurde Karoline Hirsch im Sommer 1944 von Litzmannstadt (Łódź) nach Kulmhof deportiert und dort ermordet.
Hier wohnte
Paula Hirsch, geb. Friede (Jahrgang 1875)
Deportiert 1942
Theresienstadt
Verschollen in Auschwitz
Rubensstr. 33
(Standort)
Der Stolperstein erinnert an Paula Hirsch, geboren am 7. Oktober 1875 in Iserlohn.

Paula Hirsch w​urde am 15. Juni 1942 m​it dem ersten Kölner Transport (III/1) i​n das Ghetto Theresienstadt deportiert.[79][80] Handschriftlich w​urde auf d​er Deportationsliste a​ls Todesdatum 1. April 1943 vermerkt.

Hier wohnte
Henny Hirschberg (Jahrgang 1892)
Deportiert 1941
Łódź
Verschollen
Pantaleonstraße 18
(Standort)
Nach neueren Informationen, welche zum Zeitpunkt der Stolpersteinverlegung nicht bekannt waren, wurde Henny Hirschberg im Mai 1942 von Litzmannstadt (Łódź) nach Kulmhof deportiert und dort ermordet.
Hier wohnte
Herbert Hirschel (Jahrgang 1912)
Deportiert 1941
Łódź/Litzmannstadt
Ermordet
Marsilstein 28
(Standort)

Hier wohnte
Betty Ifland, geb. Jacobsohn (Jahrgang 1893)
Freitod am 23. Oktober 1941
Pantaleonstraße 18
(Standort)

Hier wohnte
Marianne Hildegard Jünger, geb. Schmidt (Jahrgang 1914)
Deportiert 1941
Riga
 ???
Zwirner Str. 33
(Standort)
Hier wohnte
Max Jungleib (Jahrgang 1917)
Abgeschoben 1938
Bentschen
 ???
Fleischmengergasse 24
(Verlegestelle Ecke Bayardsgasse)
(Standort)
Hier wohnte
Meier Jungleib (Jahrgang 1885)
Verhaftet 1939
Buchenwald
Tot 12. April 1941
Fleischmengergasse 24
(Verlegestelle Ecke Bayardsgasse)
(Standort)

Hier wohnte
Emma Selma Kahn, geb. Benjamin (Jahrgang 1894)
Deportiert 1941
Łódź - Verschollen
Schaevenstr. 4
(Standort)
Nach neueren Informationen, welche zum Zeitpunkt der Stolpersteinverlegung nicht bekannt waren, wurde Emma Selma Kahn im Mai 1942 von Litzmannstadt (Łódź) nach Kulmhof deportiert und dort ermordet.
Hier wohnte
Flora Kahn, geb. De Jong (Jahrgang 1880)
Flucht 1936
Peru
Weyerstr. 89
(Standort)
Hier wohnte
Herbert Kahn (Jahrgang 1932)
Deportiert 1941
Łódź
Verschollen
Schaevenstr. 4
(Standort)
Nach neueren Informationen, welche zum Zeitpunkt der Stolpersteinverlegung nicht bekannt waren, wurde Herbert Kahn im Mai 1942 von Litzmannstadt (Łódź) nach Kulmhof deportiert und dort ermordet.
Hier wohnte
Johanna Kahn (Jahrgang 1885)
Deportiert 1941
Łódź
 ???
Kartäuserhof 37
(Standort)
Nach neueren Informationen, welche zum Zeitpunkt der Stolpersteinverlegung nicht bekannt waren, wurde Johanna Kahn im Mai 1942 von Litzmannstadt (Łódź) nach Kulmhof deportiert und dort ermordet.
Hier wohnte
Josef Kahn (Jahrgang 1899)
Deportiert 1941
Łódź
Verschollen
Schaevenstr. 4
(Standort)
Nach neueren Informationen, welche zum Zeitpunkt der Stolpersteinverlegung nicht bekannt waren, wurde Josef Kahn im Mai 1942 von Litzmannstadt (Łódź) nach Kulmhof deportiert und dort ermordet.
Hier wohnte
Martha Kahn (Jahrgang 1910)
Flucht 1936
Peru
Weyerstr. 89
(Standort)
Hier wohnte
Mathilde Kahn (Jahrgang 1882)
Deportiert 1941
Łódź
 ???
Kartäuserhof 37
(Standort)
Nach neueren Informationen, welche zum Zeitpunkt der Stolpersteinverlegung nicht bekannt waren, wurde Mathilde Kahn im Mai 1942 von Litzmannstadt (Łódź) nach Kulmhof deportiert und dort ermordet.
Hier wohnte
Max Kahn (Jahrgang 1904)
Flucht 1933
Peru
Weyerstr. 89
(Standort)
Hier wohnte
Aron Kanarek (Jahrgang 1927)
Flucht Belgien
Interniert Mechelen
Deportiert 1942
Ermordet in Auschwitz
Kleiner Griechenmarkt 31
(Standort)
Der am 22. Oktober 2015 verlegte Stolperstein erinnert an Aron Kanarek, geboren 1927.
Hier wohnte
Erna Kanarek (Jahrgang 1888)
Flucht Belgien
Interniert Mechelen
Deportiert 1942
Ermordet in Auschwitz
Kleiner Griechenmarkt 31
(Standort)
Der am 22. Oktober 2015 verlegte Stolperstein erinnert an Erna Kanarek, geboren 1888.
Hier wohnte
Martha Kanter, geb. Kollinsky (Jahrgang 1879)
Deportiert 1941
Riga
Verschollen
Kleiner Griechenmarkt 61/63
(Standort)
Hier wohnte
Ludwig Kariel (Jahrgang 1899)
Deportiert 1941
Łódź
Tod am 8. August 1942
Pantaleonswall 81
(Verlegestelle Ecke
Neue Weyerstraße)

(Standort)
Hier wohnte
Veronika Kariel, geb. Cleffmann (Jahrgang 1892)
Deportiert 1941
Łódź
Für tot erklärt
Pantaleonswall 81
(Verlegestelle Ecke
Neue Weyerstraße)

(Standort)
Nach neueren Informationen, welche zum Zeitpunkt der Stolpersteinverlegung nicht bekannt waren, wurde Veronika Kariel im September 1942 von Litzmannstadt (Łódź) nach Kulmhof deportiert und dort ermordet.
Hier wohnte
Adele Katz (Jahrgang 1913)
Deportiert 1941
Łódź
Ermordet 1942 in Kulmhof
Weyerstr. 110
(Verlegestelle Weyerstraße 106)
(Standort)
Hier wohnte
Benjamin Katz (Jahrgang 1879)
Deportiert 1941
Łódź
Ermordet 1942 in Kulmhof
Weyerstr. 110
(Verlegestelle Weyerstraße 106)
(Standort)
Hier wohnte
Johanna Katz, geb. Stern (Jahrgang 1886)
Deportiert 1941
Ermordet in Riga
Severinstr. 18
(Standort)
Hier wohnte
Berta Kaufmann, geb. Levy (Jahrgang 1898)
Deportiert 1941
Łódź
Für tot erklärt
Alteburger Str. 11
(Standort)
Nach neueren Informationen, welche zum Zeitpunkt der Stolpersteinverlegung nicht bekannt waren, wurde Berta Kaufmann im Sommer 1944 von Litzmannstadt (Łódź) nach Kulmhof deportiert und dort ermordet.
Hier wohnte
Elvira Kaufmann, geb. Levand (Jahrgang 1882)
Deportiert 1941
Łódź
Für tot erklärt
Mauritiussteinweg 30
(Standort)
Nach neueren Informationen, welche zum Zeitpunkt der Stolpersteinverlegung nicht bekannt waren, wurde Elvira Kaufmann im Mai 1942 von Litzmannstadt (Łódź) nach Kulmhof deportiert und dort ermordet.
Hier wohnte
Gustav Kaufmann (Jahrgang 1876)
Deportiert 1941
Łódź
Für tot erklärt
Mauritiussteinweg 30
(Standort)
Nach neueren Informationen, welche zum Zeitpunkt der Stolpersteinverlegung nicht bekannt waren, wurde Gustav Kaufmann im Mai 1942 von Litzmannstadt (Łódź) nach Kulmhof deportiert und dort ermordet.
Hier wohnte
Helmuth Kaufmann (Jahrgang 1926)
Deportiert 1941
Łódź
Für tot erklärt
Kartäuserwall 7
(Standort)
Nach neueren Informationen, welche zum Zeitpunkt der Stolpersteinverlegung nicht bekannt waren, wurde Helmuth Kaufmann im Sommer 1944 von Litzmannstadt (Łódź) nach Kulmhof deportiert und dort ermordet.
Hier wohnte
Henriette Kaufmann (Jahrgang 1939)
Deportiert 1941
Łódź
 ???
Alteburger Str. 11
(Standort)
Nach neueren Informationen, welche zum Zeitpunkt der Stolpersteinverlegung nicht bekannt waren, wurde Henriette Kaufmann im Sommer 1944 von Litzmannstadt (Łódź) nach Kulmhof deportiert und dort ermordet.
Hier wohnte
Hermann Kaufmann (Jahrgang 1899)
Deportiert 1941
Łódź
 ???
Alteburger Str. 11
(Standort)
Nach neueren Informationen, welche zum Zeitpunkt der Stolpersteinverlegung nicht bekannt waren, wurde Hermann Kaufmann im Sommer 1944 von Litzmannstadt (Łódź) nach Kulmhof deportiert und dort ermordet.
Hier wohnte
Ludwig Kaufmann (Jahrgang 1927)
Deportiert 1941
Łódź
Tod am 22. April 1943
Kartäuserwall 7
(Standort)
Hier wohnte
Max Kaufmann (Jahrgang 1887)
Deportiert 1941
Łódź
Für tot erklärt
Kartäuserwall 7
(Standort)
Hier wohnte
Ruth Kaufmann (Jahrgang 1921)
Deportiert 1941
Łódź
Für tot erklärt
Kartäuserwall 7
(Standort)
Hier wohnte
Sophie Kaufmann, geb. Schmitz (Jahrgang 1919)
Deportiert 1942
Minsk
Ermordet
Großer Griechenmarkt 75
(Verlegestelle Ecke Kaygasse)
(Standort)
Der am 9. März 2015 verlegte Stolperstein erinnert an Sophie Alma Kaufmann (geb. Schmitz), geboren am 16. Oktober 1919 in Kaisersesch.

Sophie Kaufmann w​ar die Tochter v​on Alexander u​nd Karoline Schmitz (geb. Bär) u​nd mit Willy Kaufmann verheiratet. Am 20. Juli 1942 w​urde sie gemeinsam m​it ihrem Mann i​n das Ghetto Minsk deportiert. Beide starben i​m Vernichtungslager Maly Trostinez.[81][82][74]

Hier wohnte
Theodora Kaufmann (Jahrgang 1894)
Deportiert
 ???
Kartäuserwall 7
(Standort)
Nach neueren Informationen, welche zum Zeitpunkt der Stolpersteinverlegung nicht bekannt waren, starb Theodora Kaufmann am 18. Juni 1943 im Ghetto Litzmannstadt (Łódź).
Hier wohnte
Willy Kaufmann (Jahrgang 1907)
Deportiert 1942
Minsk
Ermordet
Großer Griechenmarkt 75
(Verlegestelle Ecke Kaygasse)
(Standort)
Der am 9. März 2015 verlegte Stolperstein erinnert an Willy Kaufmann, geboren am 16. März 1907 in Neutral-Moresnet.

Der Bäckergehilfe Willy Kaufmann w​ar der Sohn v​on Wilhelm u​nd Florentine Elsa Kaufmann (geb. Herold) u​nd mit Sophie Kaufmann verheiratet. Am 20. Juli 1942 w​urde er gemeinsam m​it seiner Frau i​n das Ghetto Minsk deportiert. Beide starben i​m Vernichtungslager Maly Trostinez.[83][84][74]

Hier wohnte
Franz Keltenich (Jahrgang 1894)
Deportiert 1943
Auschwitz
Verschollen
(ehemals) Blaubach 69
(Verlegestelle vor dem Finanzamt)
(Standort)
Verfolgt als Homosexueller
Hier wohnte
Jonas Kessler (Jahrgang 1908)
Erschossen 1944 in Plaszow
Kartäuserhof 8
(Standort)
Der Stolperstein erinnert an Jonas Kessler, geboren am 24. März 1908 in Köln.

Jonas Jakob Kessler war ein jüdischer Kaufmann. Seine Eltern waren Sara und Isaak Moses Kessler. Er boxte erfolgreich im jüdischen Sportverein Makkabi im Halbschwergewicht. 1926 lernte er eine nichtjüdische deutsche Frau kennen, 1927 wurde seine Tochter Hilde und 1929 ein Sohn geboren. Nach den Nürnberger Gesetzen 1935 vollzog das Ehepaar Kessler eine „Scheintrennung“, und Jonas Kessler durfte seine Arbeit nicht mehr ausüben. Am 10. November 1938 floh Jonas Kessler mit den jüdischen Mitgliedern seiner Familie über Belgien nach Polen ins Ghetto Warschau.[85] Nach anderen Informationsquellen wurde Jonas Kessler am 28. Oktober 1938, im Rahmen der sog. Polenaktion, an den Bahnhof Neu Bentschen abgeschoben, dort war er bis zum Sommer 1939 interniert.[86] Schließlich kam er in das Arbeitslager Plaszow bei Krakau, dort wurde Jonas Kessler am 5. August 1944 erschossen.[87][88][89]

Hier wohnte
Sara Kessler (Jahrgang 1881)
Ermordet 1942 in Auschwitz
Kartäuserhof 8
(Standort)
Der Stolperstein erinnert an Sara Kessler (geb. Schleier), geboren am 27. Dezember 1881 in Boryslaw.

Sara Czipe Kessler (Geb. Schleier) w​ar die Mutter v​on Jonas Kessler u​nd die Ehefrau v​on Isaak Mosche Kessler (geb. 23.  Oktober 1878). Gemeinsam h​atte das Paar v​ier Töchter u​nd vier Söhne. Am 5. Dezember 1918 verstarb Isaak Kessler a​n den Folgen seiner Kriegsverletzungen, a​us dem Ersten Weltkrieg. Am 10. November 1938 w​urde die Familie ausgewiesen u​nd floh über Belgien i​ns Warschauer Ghetto. Sara Kessler u​nd ihre Töchter Ethel Sylberstein, Eva Sylberstein u​nd Sophie Bloemendaal wurden i​n das Vernichtungslager Auschwitz deportiert. Dort s​tarb Sara Kessler 1942/43.[90][91][92][93]

Hier wohnte
Edmund Klee (Jahrgang 1899)
Deportiert 1942
Minsk
 ???
Weyerstr. 122
(heute Hohenstaufenring 2)
(Standort)
Hier wohnte
Elfriede Klee, geb. Meyer (Jahrgang 1907)
Deportiert 1941
Łódź
Für tot erklärt
Weyerstr. 122
(heute Hohenstaufenring 2)
(Standort)
Nach neueren Informationen, welche zum Zeitpunkt der Stolpersteinverlegung nicht bekannt waren, wurde Elfriede Klee im Mai 1942 von Litzmannstadt (Łódź) nach Kulmhof deportiert und dort ermordet.
Hier wohnte
Erna Klee (Jahrgang 1907)
Deportiert 1941
Łódź
Verschollen
Weyerstr. 122
(heute Hohenstaufenring 2)
(Standort)
Hier wohnte
Kurt Klee (Jahrgang 1902)
Deportiert 1941
Łódź
Verschollen
Weyerstr. 122
(heute Hohenstaufenring 2)
(Standort)
Nach neueren Informationen, welche zum Zeitpunkt der Stolpersteinverlegung nicht bekannt waren, wurde Kurt Klee im Mai 1942 von Litzmannstadt (Łódź) nach Kulmhof deportiert und dort ermordet.
Hier wohnte
Max Klix (Jahrgang 1898)
Zeuge Jehovas
Verhaftet 8. Februar 1938
KZ Neuengamme
Ertrunken MS Thielbeck
3. Mai 1945
Humboldtstr. 22
(Standort)
Der Stolperstein erinnert an Max Klix, geboren am 6. November 1898 in Zeitz.

Der unverheiratete Max Klix w​ar Techniker u​nd Vertreter für Küchenartikel. Er engagierte s​ich in d​er Internationalen Bibelforscher-Vereinigung u​nd beteiligte s​ich an d​er Verbreitung v​on Druckschriften. Am 8. Februar 1938 w​urde er v​om Sondergericht Köln z​u 10 Monaten Haft verurteilt. Nach seiner Haftentlassung s​tand er weiter u​nter Beobachtung d​er NS-Behörden. Am 30. März 1942 w​urde er i​m KZ Neuengamme inhaftiert. Seine Häftlingsnummer lautete 6980. Kurz v​or Ankunft d​er Britischen Streitkräfte w​urde das KZ Neuengamme „evakuiert“. Max Klix k​am auf d​en Frachter Thielbek. In d​en Laderäumen d​er Thielbek g​ab es k​eine Verpflegung, z​u wenig Trinkwasser u​nd eine n​ur provisorische Toilettenanlage a​n Deck. Am 3. Mai 1945 w​urde die Thielbek v​on britischen Typhoon-Jagdbombern i​n Brand geschossen u​nd versenkt. Max Klix ertrank a​m 3. Mai 1945 b​eim Untergang d​er Thielbek.[94]

Hier wohnte
Berta Kohn, geb. Nürnberg (Jahrgang 1927)
Deportiert 1941
Łódź
Verschollen
Bobstr. 2
(Standort)
Hier wohnte
Hanni Kohn (Jahrgang 1935)
Deportiert 1941
Łódź
Verschollen
Bobstr. 2
(Standort)
Nach neueren Informationen, welche zum Zeitpunkt der Stolpersteinverlegung nicht bekannt waren, wurde Hanni Kohn im Mai 1942 von Litzmannstadt (Łódź) nach Kulmhof deportiert und dort ermordet.
Hier wohnte
Jachet Kohn, geb. Nürnberg (Jahrgang 1898)
Deportiert 1941
Łódź
Verschollen
Bobstr. 2
(Standort)
Nach neueren Informationen, welche zum Zeitpunkt der Stolpersteinverlegung nicht bekannt waren, wurde Jachet Kohn im Mai 1942 von Litzmannstadt (Łódź) nach Kulmhof deportiert und dort ermordet.
Hier wohnte
Sylvia Kohn (Jahrgang 1928)
Flucht 1938 Holland
Interniert Westerbork
Deportiert 1943
Sobibor
Ermordet 13. März 1943
Thieboldsgasse 14
(Verlegestelle Thieboldsgasse 6)
(Standort)
Der am 22. November 2017 verlegte Stolperstein erinnert an Sylvia Kohn, geboren am 5. Januar 1928 in Köln.

Sylvia Kohn w​ar die Tochter v​on Ester Steinbock (geschiedene Kohn) u​nd die Schwester v​on Hanna Maria Steinbock. Am 12. Dezember 1938 g​ab die Mutter d​ie beiden Schwestern i​n ein israelitisches Waisenhaus i​n der Pletterijstraat 66 i​n Den Haag. Am 6. März 1943 wurden d​ie Kinder i​n das Durchgangslager Westerbork verschleppt. Von d​ort aus wurden d​ie Schwestern a​m 10. März 1943 i​n das Vernichtungslager Sobibor deportiert. Dort starben s​ie am 13. März 1943.[95][96]

Hier wohnte
Fanny Kramer (Jahrgang 1920)
Deportiert 1941
Łódź
 ???
Alteburger Str. 11
(Standort)
Nach neueren Informationen, welche zum Zeitpunkt der Stolpersteinverlegung nicht bekannt waren, wurde Fanny Kramer im Mai 1942 von Litzmannstadt (Łódź) nach Kulmhof deportiert und dort ermordet.
Hier wohnte
Jenny Kramer, geb. Biener (Jahrgang 1877)
Deportiert 1941
Łódź
 ???
Alteburger Str. 11
(Standort)
Nach neueren Informationen, welche zum Zeitpunkt der Stolpersteinverlegung nicht bekannt waren, wurde Jenny Kramer im Mai 1942 von Litzmannstadt (Łódź) nach Kulmhof deportiert und dort ermordet.
Hier wohnte
Lina Kuliasko (Jahrgang 1921)
Deportiert 1941
Łódź/Litzmannstadt
Ermordet in Stutthof
Großer Griechenmarkt 126
(Standort)
Der am 22. Oktober 2015 verlegte Stolperstein erinnert an Lina Kuliasko, geboren am 15. Februar 1921 in Köln.

Die Kinderpflegerin Lina Kuliasko w​urde am 22. Oktober 1941 m​it dem 8. Transport i​n das Ghetto Litzmannstadt deportiert. Am 30. Dezember 1941 w​urde sie i​n das KZ Stutthof verlegt, d​ort starb s​ie vermutlich 1944.[97][98][99][47]

Hier lernte
Wilhelm Kweksilber (Jahrgang 1912)
H. Wielek
Flucht 1933 Holland
Versteckt überlebt
Severinstr. 241
(Verlegestelle vor Friedrich-Wilhelm-Gymnasium)
(Standort)
Der am 18. April 2018 verlegte Stolperstein erinnert an Wilhelm Kweksilber, geboren am 13. März 1912 in Köln.

Er war der älteste Sohn des aus Polen stammenden jüdischen Buchhalters Jakob Kweksilber und Estera Perlmutter. Nach dem Besuch der jüdischen Grundschule legte er das Abitur am Friedrich-Wilhelm-Gymnasium in Köln ab. Nach dem Abitur schlug er eine journalistische Laufbahn ein und schrieb Film- und Literaturkritiken für die Westdeutsche Rundfunk AG und diverse Kölner Zeitungen. Bereits seit Mitte der 1920er Jahre engagierte er sich in der Sozialistische Arbeiter-Jugend. Nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten floh er 1933 nach Amsterdam, 1937 folgten ihm seine Eltern und seine Schwester Ruth. Im Exil legte er sich das Pseudonym Heinz Wielek zu, unter dem er weiter publizierte. Während des Krieges arbeitete er in der Expositur des Judenrates. Als 1943 seine Familie verhaftet wurde und nach Westerbork deportiert wurde, ging er freiwillig mit. Da er mit einer Nichtjüdin verheiratet war, wurde er nach Amsterdam zurückgeschickt, wo er bis zum Kriegsende untertauchte. Nach dem Ende des Krieges arbeitete er als Literatur- und Filmkritiker und als Leiter der Kulturabteilung des Amsterdamer Sozialamtes. 1948 nahm er die holländische Staatsbürgerschaft an. 1973 wurde er als Abgeordneter der Partij van de Arbeid in die Erste Kammer der Generalstaaten gewählt. Wilhelm Kweksilber bekleidete in den Niederlanden viele Ämter, unter anderem war er Vorsitzender der niederländischen Sektion des P.E.N.-Clubs. Nach langer Krankheit starb er 1988 in Amsterdam.[100][101][102]

Hier wohnte
Hans Julius Leiser (Jahrgang 1923)
Deportiert 1941
Riga
Für tot erklärt
Im Dau 12
(Standort)
Hier wohnte
Johanna Lemle, geb. Halle (Jahrgang 1881)
Deportiert 1941
Łódź
 ???
Hohe Pforte 22
(Standort)
Der Stolperstein wurde im April 2001 verlegt. Im Jahr 2002 wurde die gesamte Verlegestelle mit Farbe beschmiert. Im Juni 2005 verlegte Gunter Demnig einen neuen Stein.
Nach neueren Informationen, welche zum Zeitpunkt der Stolpersteinverlegung nicht bekannt waren, wurde Johanna Lemle im Mai 1942 von Litzmannstadt (Łódź) nach Kulmhof deportiert und dort ermordet.
Hier wohnte
Heinrich Joshua Levison (Jahrgang 1873)
Deportiert 1942
Theresienstadt
Ermordet am 19. Mai 1942
Jahnstr. 20
(Standort)
Hier wohnte
Julius Levy (Jahrgang 1867)
Deportiert 1942
Theresienstadt
Für tot erklärt
Cäcilienkloster 2
(Standort)
Hier wohnte
Klara Levy, geb. Wolf (Jahrgang 1898)
Deportiert 1942
Theresienstadt
Auschwitz
Verschollen
Rubensstr. 33
(Standort)
Hier wohnte
Lina Levy, geb. Neu (Jahrgang 1892)
Deportiert 1941
Łódź
 ???
Hohe Pforte 22
(Standort)
Nach neueren Informationen, welche zum Zeitpunkt der Stolpersteinverlegung nicht bekannt waren, wurde Lina Levy im Mai 1942 von Litzmannstadt (Łódź) nach Kulmhof deportiert und dort ermordet.
Der Stolperstein wurde im April 2001 verlegt. Im Jahr 2002 wurde die gesamte Verlegestelle mit Farbe beschmiert. Im Juni 2005 verlegte Gunter Demnig einen neuen Stein.
Hier wohnte
Manfred Levy (Jahrgang 1928)
Deportiert 1942
Theresienstadt
Tod am 12. Dezember 1943
Rubensstr. 33
(Standort)
Hier wohnte
Siegmund Levy (Jahrgang 1896)
Deportiert 1942
Theresienstadt
Auschwitz
Verschollen
Rubensstr. 33
(Standort)
Hier wohnte
Berta Lewinsky, geb. Katz (Jahrgang 1882)
Deportiert 1942
Theresienstadt
 ???
Rubensstr. 33
(Standort)
Hier wohnte
Dr. Josef Paul Lewinsky (Jahrgang 1889)
Deportiert 1942
Theresienstadt
Auschwitz
Verschollen
Rubensstr. 33
(Standort)
Hier wohnte
Adolf Loewy (Jahrgang 1875)
Deportiert 1941
Łódź
Tot 1942
Agrippastr. 8
(Standort)
Nach neueren Informationen, welche zum Zeitpunkt der Stolpersteinverlegung nicht bekannt waren, starb Adolf Loewy am 19. Februar 1942 im Ghetto Litzmannstadt (Łódź).
Hier wohnte
Johanna Loewy, geb. Weidenbaum (Jahrgang 1880)
Deportiert 1941
Łódź
Ermordet 1942 in Kulmhof
Agrippastr. 8
(Standort)
Hier wohnte
Flora Lohn, geb. David (Jahrgang 1891)
Deportiert 1941
Riga
Für tot erklärt
Alteburger Str. 11
(Standort)
Hier wohnte
Ludwig Lohn (Jahrgang 1882)
Deportiert 1941
Riga
Tot 1943 in Łódź
Alteburger Str. 11
(Standort)
Hier wohnte
Amalie Lorch, geb. Leiser (Jahrgang 1880)
Deportiert 1941
Łódź
 ???
Alteburger Str. 11
(Standort)
Nach neueren Informationen, welche zum Zeitpunkt der Stolpersteinverlegung nicht bekannt waren, wurde Amalie Lorch im Mai 1942 von Litzmannstadt (Łódź) nach Kulmhof deportiert und dort ermordet.
Hier wohnte
Günther Lorch (Jahrgang 1920)
Deportiert 1941
Łódź
 ???
Alteburger Str. 11
(Standort)
Nach neueren Informationen, welche zum Zeitpunkt der Stolpersteinverlegung nicht bekannt waren, wurde Günther Lorch am 7. November 1941 aus dem Ghetto Litzmannstadt (Łódź) in ein Zwangsarbeitslager in der Region Posen verschleppt. Sein weiteres Schicksal ist nicht bekannt.
Hier wohnte
Johanna Lorch (Jahrgang 1916)
Deportiert 1941
Łódź
 ???
Alteburger Str. 11
(Standort)
Nach neueren Informationen, welche zum Zeitpunkt der Stolpersteinverlegung nicht bekannt waren, wurde Johanna Lorch im Mai 1942 von Litzmannstadt (Łódź) nach Kulmhof deportiert und dort ermordet.
Hier wohnte
Betty Lucas (Jahrgang 1888)
Deportiert 1941
Łódź
Verschollen
Friedrichstr. 40
(Standort)
Nach neueren Informationen, welche zum Zeitpunkt der Stolpersteinverlegung nicht bekannt waren, wurde Betty Lucas im Mai 1942 von Litzmannstadt (Łódź) nach Kulmhof deportiert und dort ermordet.
Hier wohnte
Karl Lülsdorff (Jahrgang 1924)
Deportiert 1941
Riga
 ???
Für tot erklärt
Annostr. 19
(Standort)
Hier wohnte
Helene Lützeler, geb. Capell (Jahrgang 1886)
Deportiert 1941
Łódź
Tod am 3. April 1942
Im Dau 12
(Standort)
Nach neueren Informationen, welche zum Zeitpunkt der Stolpersteinverlegung nicht bekannt waren, starb Helene Lützeler am 3. April 1942 im Ghetto Litzmannstadt (Łódź).

Hier wohnte
Dina Maas (Jahrgang 1899)
Deportiert 1941
Łódź
 ???
Zwirner Str. 33
(Standort)
Nach neueren Informationen, welche zum Zeitpunkt der Stolpersteinverlegung nicht bekannt waren, wurde Dina Maas im Mai 1942 von Litzmannstadt (Łódź) nach Kulmhof deportiert und dort ermordet.
Hier wohnte
Hinda Mandel, geb. Neuwirth (Jahrgang 1893)
Abgeschoben 1938
Bentschen
Tot
Lungengasse 41
(Standort)
Hier wohnte
Moses Mandel (Jahrgang 1889)
Abgeschoben 1938
Bentschen
Tot
Lungengasse 41
(Standort)
Hier wohnte
Oswald Mandel (Jahrgang 1922)
Abgeschoben 1938
Bentschen
Tot
Lungengasse 41
(Standort)
Hier wohnte
Libe Manes, geb. Rejzewski (Jahrgang 1890)
Deportiert
Ermordet 1944 in Wilna
Martinsfeld 9
(Verlegestelle: Ecke Heinrichstraße)
(Standort)
Hier wohnte
Moritz Manes (Jahrgang 1894)
Deportiert 1941
Minsk
 ???
Martinsfeld 9
(Verlegestelle: Ecke Heinrichstraße)
(Standort)
Hier wohnte
Abraham Mantel (Jahrgang 1876)
Flucht 1941 Holland
Interniert Westerbork
Deportiert 1944
Bergen-Belsen
Ermordet 3. März 1945
Fleischmengergasse 26
(Verlegestelle Ecke Bayardsgasse)
(Standort)
Der am 4. Oktober 2016 verlegte Stolperstein erinnert an Abraham Mantel, geboren 1876.
Hier wohnte
Channa Mantel, geb. Amsel (Jahrgang 1875)
Flucht 1941 Holland
Interniert Westerbork
Deportiert 1944
Bergen-Belsen
Tot 23. Mai 1945
Riesa
Fleischmengergasse 26
(Verlegestelle Ecke Bayardsgasse)
(Standort)
Der am 4. Oktober 2016 verlegte Stolperstein erinnert an Channa Mantel (geb. Amsel), geboren 1875.

Hier wohnte und praktizierte
Dr. Gottlieb Marum (Jahrgang 1893)
Flucht 1938 USA
Neumarkt 41
(Standort)
Der am 18. April 2018 verlegte Stolperstein erinnert an Dr. Joseph Gottlieb Marum, geboren am 9. Januar 1893 in Köln.

Gottlieb Marum w​ar der Sohn d​es jüdischen Kaufmanns Eugene Marum u​nd seiner Frau Clementine. Gottlieb Marum studierte a​b dem 27. April 1911 Medizin a​n der Universität Bonn.[103] 1919 promovierte e​r und erhielt s​eine Approbation z​um Röntgenarzt. Er praktizierte u​nd wohnte a​m Neumarkt 41. Mitte d​er 1930er Jahre musste Gottlieb Marum s​eine Praxis aufgeben u​nd wurde 1936 Leiter d​er Röntgenabteilung d​es Israelitischen Asyls für Kranke u​nd Altersschwache. Nach d​en Novemberpogromen 1938 emigrierten Gottlieb Marum, s​eine Frau Ilse u​nd sein Bruder Ernest Adolf i​n die Vereinigten Staaten. Seine Mutter Clementine u​nd seine Schwestern Olga u​nd Clara emigrierten zunächst n​ach England. Olga Marum s​tarb im November 1944 b​ei einem deutschen Fliegerangriff i​n London.

Gottlieb Marum praktizierte a​ls Radiologe u​nd Röntgenspezialist i​n South Carolina, engagierte s​ich in d​er Hebrew Union Congregation u​nd im Kiwanis Klub. Im Dezember 1948 s​tarb Gottlieb Marum a​n einem Herzinfarkt u​nd wurde a​uf dem Friedhof i​n Greenville bestattet.

Die Stolpersteine für Gottlieb Marum und seine Frau wurden gestiftet von der Sektion Rheinland-Köln des Deutschen Alpenvereins. Gottlieb Marum war seit 1919 Mitglied des Kölner Alpenvereins, unter anderem Darlehensgeber für den Bau des Kölner Hauses oberhalb von Serfaus in Tirol.[104][105][106]

Hier wohnte
Ilse Marum, geb. Mayer (Jahrgang 1912)
Flucht 1938 USA
Neumarkt 41
(Standort)
Der am 18. April 2018 verlegte Stolperstein erinnert an Ilse Marum (geb. Mayer), geboren am 28. April 1912 in Köln.

Ilse Marum w​ar die Tochter d​es jüdischen Arztes Ernst Karl Mayer u​nd seiner Frau Elisabeth Fanny. Ilse Marum studierte b​is 1933 Medizin u​nd heiratete d​en Röntgenarzt Gottlieb Marum. Nach d​en Novemberpogromen 1938 emigrierten Ilse u​nd Gottlieb Marum, gemeinsam m​it ihrem Schwager Ernest Adolf i​n die Vereinigten Staaten. In Greenville praktizierte Gottlieb Marum a​ls Radiologe u​nd Röntgenspezialist. Ilse Marum s​tarb am 17. März 1988.

Die Stolpersteine für Gottlieb Marum u​nd seine Frau wurden gestiftet v​on der Sektion Rheinland-Köln d​es Deutschen Alpenvereins.[104][105][106]

Hier wohnte
Bruno Marx (Jahrgang 1912)
Deportiert 1942
Minsk
Für tot erklärt
Rubensstr. 33
(Standort)
Hier wohnte
Eva Marx (Jahrgang 1938)
Deportiert 1942
Minsk
Für tot erklärt
Rubensstr. 33
(Standort)
Hier wohnte
Frieda Marx, geb. Germansky (Jahrgang 1904)
Deportiert 1942
Minsk
Für tot erklärt
Rubensstr. 33
(Standort)
Hier wohnte
Julius Marx (Jahrgang 1879)
Deportiert 1941
Łódź
Tot am 23. März 1942
Alteburger Str. 11
(Standort)
Hier wohnte
Irma Mayer (Jahrgang 1900)
Deportiert 1942
Tod in Theresienstadt
Agrippastr. Ecke Kämmergasse
(Standort)
Hier wohnte
Jakob Mayer (Jahrgang 1907)
Deportiert 1941
Łódź
Tod am 22. Januar 1942
Poststr. 17
(Standort)
Hier wohnte
Jeanette Mayer (Jahrgang 1903)
Deportiert 1941
Riga
Verschollen
Poststr. 17
(Standort)
Hier wohnte
Josef Mayer (Jahrgang 1872)
Deportiert 1942
Theresienstadt
Tot 9. Januar 1944
Agrippastr. Ecke Kämmergasse
(Standort)
Hier wohnte
Julia Mayer, geb. Wolff (Jahrgang 1867)
Deportiert 1942
Tot 1943 in Theresienstadt
Agrippastr. Ecke Kämmergasse
(Standort)
Hier wohnte
Lina Mayer, geb. Morgenthau (Jahrgang 1872)
Deportiert 1941
Riga
Verschollen
Poststr. 17
(Standort)
Hier wohnte
Paula Mayer, geb. Schwarz (Jahrgang 1884)
Deportiert 1941
Łódź
Verschollen
Pantaleonstraße 18
(Standort)
Hier wohnte
Wilhelm Mayer (Jahrgang 1885)
Deportiert 1941
Łódź
Buchenwald
Tod am 21. Dezember 1944
Pantaleonstraße 18
(Standort)
Hier wohnte
Ernestine Dina Meinhardt, geb. Sämann (Jahrgang 1877)
Freitod 15. April 1943
Am Rinkenpfuhl 10
(Verlegestelle Am Rinkenpfuhl 12)
(Standort)
Hier wohnte
Adele Metternich (Jahrgang 1935)
Deportiert 1939
Ermordet 1944 in einem Lager in Kärnten
Thieboldsgasse 98
(Standort)
Hier wohnte
Herta Elfriede Metternich, geb. Mayer (Jahrgang 1904)
Deportiert 1945
Theresienstadt
Auschwitz
Medizinische Versuche
Tot an Folgen 2. Juli 1947
Thieboldsgasse 98
(Standort)
Hier wohnte
Gertrud Meyer, geb. Klemann (Jahrgang 1909)
Deportiert 1942
Minsk
Ermordet
Silvanstr. 15
(Standort)
Hier wohnte
Julie Meyer, geb. Tobar (Jahrgang 1875)
Deportiert 1942
Theresienstadt
Ermordet 29. März 1943
Mauritiussteinweg 2
(Verlegestelle Mauritiussteinweg Ecke Griechenpforte)
(Standort)
Der am 6. Oktober 2020 verlegte Stolperstein erinnert an Julie Meyer (geb. Tobar), geboren 1875.
Hier wohnte
Markus Meyer (Jahrgang 1876)
Deportiert 1941
Łódź
Für tot erklärt
Mauritiussteinweg 81
(Verlegestelle Mauritiussteinweg 81–83)
(Standort)
Nach neueren Informationen, welche zum Zeitpunkt der Stolpersteinverlegung nicht bekannt waren, starb Markus Meyer am 21. Mai 1942 im Ghetto Litzmannstadt (Łódź).
siehe auch: Markus Meyer, Bachstraße 22, Mülheim
Hier wohnte
Max Meyer (Jahrgang 1910)
Deportiert 1942
Minsk
Ermordet
Silvanstr. 15
(Standort)
Hier wohnte
Rosa Meyer, geb. Kaufmann (Jahrgang 1877)
Deportiert 1941
Łódź
 ???
Alexianerstr. 34
Ecke Reinoldstr.
(Standort)
Nach neueren Informationen, welche zum Zeitpunkt der Stolpersteinverlegung nicht bekannt waren, wurde Rosa Meyer im Mai 1942 von Litzmannstadt (Łódź) nach Kulmhof deportiert und dort ermordet.
Hier wohnte
Theresia Meyer, geb. Baer (Jahrgang 1884)
Deportiert 1941
Łódź
Für tot erklärt
Mauritiussteinweg 81
(Verlegestelle Mauritiussteinweg 81–83)
(Standort)
Nach neueren Informationen, welche zum Zeitpunkt der Stolpersteinverlegung nicht bekannt waren, starb Theresia Meyer am 31. Mai 1944 im Ghetto Litzmannstadt (Łódź).
siehe auch: Theresia Meyer, Bachstraße 22, Mülheim
Hier wohnte
Johann Josef Mombour (Jahrgang unbekannt)
Tod am 8. Februar 1945 im KZ Dachau
Michaelstr. 2a
(Standort)
Verfolgt als Homosexueller
Hier wohnte
Alfred Mosbach (Jahrgang 1906)
'Schutzhaft' 1938
Buchenwald
Flucht Holland
Interniert Westerbork
Deportiert 1943
Sobibor
Ermordet 23. Juli 1943
Rheinaustr. 18
(Standort)
Hier wohnte
Johanna Mosbach (Jahrgang 1935)
Flucht Holland
Interniert Westerbork
Sobibor
Ermordet 23. Juli 1943
Rheinaustr. 18
(Standort)
Hier wohnte
Marga Rosi Mosbach, geb. Kochmann (Jahrgang 1909)
Flucht Holland
Interniert Westerbork
Deportiert 1943
Sobibor
Ermordet 23. Juli 1943
Rheinaustr. 18
(Standort)
Hier wohnte
Alfred Moses (Jahrgang 1906)
Deportiert 1941
Riga
Verschollen
Friedrichstr. 40
(Standort)
Hier wohnte
Flora Moses, geb. Meyer (Jahrgang 1897)
Deportiert 1941
Riga
Für tot erklärt
Neumarkt 25
(Standort)
Hier wohnte
Klara Moses
Schicksal unbekannt
Neumarkt 25
(Standort)
Hier wohnte
Klara Moses (Jahrgang 1905)
Deportiert 1941
Riga
Verschollen
Friedrichstr. 40
(Standort)
Hier wohnte
Paul Moses (Jahrgang 1886)
Deportiert 1941
Łódź
Für tot erklärt
Neumarkt 25
(Standort)
Nach neueren Informationen, welche zum Zeitpunkt der Stolpersteinverlegung nicht bekannt waren, wurde Paul Moses im Mai 1942 von Litzmannstadt (Łódź) nach Kulmhof deportiert und dort ermordet.
Hier wohnte
Reha Moses (Jahrgang 1940)
Deportiert 1941
Riga
 ???
Friedrichstr. 40
(Standort)
Hier wohnte
Theres Eva Moses (Jahrgang 1938)
Deportiert 1941
Riga
Verschollen
Friedrichstr. 40
(Standort)
Hier wohnte
Heinrich Mueller (Jahrgang 1915)
Deportiert 1941
Łódź
Verschollen
Am Weidenbach 4
(Verlegestelle: vor dem Finanzamt)
(Standort)
Der Stolperstein erinnert an Heinrich Heinz Müller, geboren am 1. März 1915 in Köln.[107]

Der unverheiratete Kaufmann Heinrich Müller war der Sohn von Rosalie Müller.[108] Am 30. Oktober 1941 wurde er mit dem 16. Transport in das Ghetto Litzmannstadt deportiert.[109][8] Nach neueren Informationen, welche zum Zeitpunkt der Stolpersteinverlegung nicht bekannt waren, wurde Heinrich Mueller am 7. November 1941 aus dem Ghetto Litzmannstadt (Łódź) in ein Zwangsarbeitslager in der Region Posen verschleppt. Sein weiteres Schicksal ist nicht bekannt.[110]

Hier wohnte
Alfred Robert Nethe (Jahrgang 1923)
Deportiert 1941
Riga
Für tot erklärt
Alteburger Str. 11
(Standort)
Hier wohnte
Anna Nethe, geb. Windesheim (Jahrgang 1896)
Deportiert 1941
Riga
Für tot erklärt
Alteburger Str. 11
(Standort)
Hier wohnte
Moritz Nethe (Jahrgang 1883)
Deportiert 1941
Riga
Für tot erklärt
Alteburger Str. 11
(Standort)
Hier wohnte
Rudolf Nethe (Jahrgang 1927)
Deportiert 1941
Riga
Für tot erklärt
Alteburger Str. 11
(Standort)
Hier wohnte
Hubert Neu (Jahrgang 1893)
Verhaftet 1940
Flucht in den Tod
4. Januar 1941
Alexianerstr. 12
(Standort)
Verfolgt als Homosexueller
Hier wohnte
Eugen Neuberger (Jahrgang 1891)
Deportiert 1942
Auschwitz
Ermordet 30. September 1942
Trierer Str. 17
(Standort)
Hier wohnte
Manfred Neuberger (Jahrgang 1895)
Deportiert 1941
Łódź
Tot am 2. Dezember 1941
Alteburger Str. 11
(Standort)
Hier wohnte
Max Neuberger (Jahrgang 1927)
Deportiert 1943
Auschwitz
Ermordet
Trierer Str. 17
(Standort)
Hier wohnte
Mathilde Neukirchen (Jahrgang 1927)
Deportiert 1942
Theresienstadt
Verschollen
Rubensstr. 33
(Standort)

Hier wohnte
Fanny Ollendorf, geb. Voss (Jahrgang 1866)
Deportiert 1942
Minsk
 ???
Waisenhausgasse 66
(Standort)
Hier wohnte
Luise Ollendorf (Jahrgang 1909)
Deportiert 1942
Minsk
 ???
Waisenhausgasse 66
(Standort)
Hier wohnte
Johanette Oppenheimer, geb. Eichel (Jahrgang 1881)
Deportiert 1941
Łódź/Litzmannstadt
Ermordet 13. November 1942
Severinstr. 199 (früher 213/215)
(Standort)
Der am 9. März 2015 verlegte Stolperstein erinnert an Johanette(a) Oppenheimer (geb. Eichel), geboren am 16. Juni 1881 in Staudernheim.

Die Hausfrau Johannette Oppenheimer w​ar die Tochter v​on Daniel u​nd Katharina Eichel (geb. Neuhäuser) u​nd die Ehefrau v​on Ruben (Reuven) Oppenheimer. Die Eheleute Oppenheimer u​nd die gemeinsame Tochter Karola wurden v​on Köln a​us am 30. Oktober 1941 i​ns Ghetto Litzmannstadt (Łódź) deportiert, d​ort starb s​ie am 13. November 1942.[111][112][113][8]

Hier wohnte
Karola Oppenheimer (Jahrgang 1915)
Deportiert 1941
Łódź/Litzmannstadt
Ermordet in Chelmno/Kulmhof
Severinstr. 199 (früher 213/215)
(Standort)
Der am 9. März 2015 verlegte Stolperstein erinnert an Karola Katharina Oppenheimer, geboren am 6. September 1915 in Staudernheim.

Karola Oppenheimer w​ar die Tochter v​on Johanette u​nd Ruben Oppenheimer. Gemeinsam m​it ihren Eltern w​urde sie a​m 30. Oktober 1941 i​ns Ghetto Litzmannstadt deportiert, s​ie starb i​m Vernichtungslager Kulmhof.[114][115][116][8]

Hier wohnte
Ruben Oppenheimer (Jahrgang 1883)
Deportiert 1941
Łódź/Litzmannstadt
Ermordet 7. August 1942
Severinstr. 199 (früher 213/215)
(Standort)
Der am 9. März 2015 verlegte Stolperstein erinnert an Ruben Oppenheimer, geboren am 7. Oktober 1883 in Hungen.

Der Kaufmann Ruben Oppenheimer w​ar mit Johanette Oppenheimer verheiratet. Er w​ar vom 15. November 1938 b​is zum 28. Dezember 1938 i​m KZ Dachau inhaftiert u​nd wurde gemeinsam m​it seiner Frau u​nd seiner Tochter Karola a​m 30. Oktober 1941 v​on Köln a​us ins Ghetto Litzmannstadt (Łódź) deportiert, d​ort starb e​r am 7. August 1942.[117][118][8]

Hier wohnte
Hans Osser (Jahrgang 1927)
Deportiert 1941
Łódź
Verschollen
Marsilstein 5
(Verlegestelle
Marsilstein 3–7)

(Standort)
Der Stolperstein erinnert an Hans David Daniel Osser, geboren am 3. Juli 1927 in Hamburg.

Hans David Daniel Osser w​ar der Sohn v​on Hermann Osser u​nd seiner Frau Ilse (geb. Eichenwald). Am 22. Oktober 1941 w​urde die Familie m​it dem ersten Kölner Transport (Transport Nr. 8) i​n das Ghetto Litzmannstadt (Łódź) deportiert. In d​er Transportliste w​urde als Beruf für Hans Osser „Lehrling“ eingetragen. Im Mai 1942 w​urde die Familie i​n das Vernichtungslager Kulmhof verbracht, d​ort verliert s​ich ihre Spur...[119][120][121][122][47]

Hier wohnte
Hermann Osser (Jahrgang 1900)
Deportiert 1941
Łódź
Verschollen
Marsilstein 5
(Verlegestelle
Marsilstein 3–7)

(Standort)
Der Stolperstein erinnert an Hermann Osser, geboren am 22. Februar 1900 in Köln.

Hermann Osser w​ar der Sohn d​es Kaufmanns David Osser u​nd seiner Frau Goldine (geb. Gans). Die Familie wohnte a​m Heumarkt 40. Hermann Osser besuchte v​on 1910 b​is 1914 d​as Städtische Realgymnasium Köln-Deutz. Am 3. April 1914 verließ e​r die Schule. Verheiratet w​ar er m​it Ilse, geb. Eichenwald (geb. 7. Juni 1906). Gemeinsam hatten s​ie einen Sohn, Hans (geb. 3. Juli 1927). Am 22. Oktober 1941 w​urde die Familie m​it dem ersten Kölner Transport (Transport Nr. 8) i​n das Ghetto Litzmannstadt (Łódź) deportiert. In d​er Transportliste w​urde als Beruf für Hermann Osser „Kammerjäger“ eingetragen. Im Mai 1942 w​urde die Familie i​n das Vernichtungslager Kulmhof verbracht, d​ort verliert s​ich ihre Spur...[123][124][125][126][47][127]

Für Hermann Osser w​urde ein weiterer Stolpersteine v​or seiner ehemaligen Schule d​em Deutzer Gymnasium Schaurtestraße verlegt.

Hier wohnte
Ilse Osser, geb. Eichenwald (Jahrgang 1906)
Deportiert 1941
Łódź
Verschollen
Marsilstein 5
(Verlegestelle
Marsilstein 3–7)

(Standort)
Der Stolperstein erinnert an Ilse Osser (geb. Eichenwald), geboren am 7. Juni 1906 in Wünnenberg.

Ilse Osser war die Tochter von Heinemann Eichenwald und seiner Frau Bertha (geb. Sommer). Verheiratet war er sie mit Hermann Osser. Gemeinsam hatten sie einen Sohn, Hans (geb. 3. Juli 1927). Am 22. Oktober 1941 wurde die Familie mit dem ersten Kölner Transport (Transport Nr. 8) in das Ghetto Litzmannstadt (Łódź) deportiert. In der Transportliste wurde als Beruf für Ilse Osser „Hausfrau“ eingetragen. Im Mai 1942 wurde die Familie in das Vernichtungslager Kulmhof verbracht, dort verliert sich ihre Spur...[128][129][130][131][47]

Hier wohnte
Jakob Piehl (Jahrgang 1906)
Im Widerstand KPD
Verhaftet 1935
′Vorbereitung zum Hochverrat′
Gerichtsgefängnis Köln
Tot in Haft
November 1935
Schnurgasse 36
(Verlegestelle Ecke Steinstraße)
(Standort)
Politisch Verfolgter
Hier wohnte
Liddy Pins, geb. Gordon (Jahrgang 1888)
Deportiert 1941
Riga
Ermordet November 1943
Auschwitz
Peterstr. 26
(Standort)
Hier wohnte
Margarete Pins (Jahrgang 1915)
Deportiert 1941
Riga
Ermordet November 1943
Auschwitz
Peterstr. 26
(Standort)

Hier wohnte
Adele Randerrath, geb. Moses (Jahrgang 1876)
Deportiert 1941
Łódź
Verschollen
Im Dau 12
(Standort)
Nach neueren Informationen, welche zum Zeitpunkt der Stolpersteinverlegung nicht bekannt waren, wurde Adele Randerrath im Mai 1942 von Litzmannstadt (Łódź) nach Kulmhof deportiert und dort ermordet.
Hier wohnte
Hedwig Randerrath (Jahrgang 1907)
Deportiert 1941
Łódź
Verschollen
Im Dau 12
(Standort)
Nach neueren Informationen, welche zum Zeitpunkt der Stolpersteinverlegung nicht bekannt waren, wurde Hedwig Randerrath im Mai 1942 von Litzmannstadt (Łódź) nach Kulmhof deportiert und dort ermordet.
Hier wohnte ein
Romm (Jahrgang 1934)
Ermordet am 6. September 1943 in Auschwitz
2
Großer Griechenmarkt 37
(Standort)
Verfolgt als Roma
Hier wohnte ein
Romm (Jahrgang 1934)
Deportiert am 21. Mai 1940
102
ehemals Klappergasse
(heute Holzmarkt 1)
(Standort)
Verfolgt als Roma
Wurde ins Generalgouvernement deportiert
Hier wohnte ein
Romm (Jahrgang 1929)
Deportiert am 21. Mai 1940
114
ehemals Klappergasse
(heute Holzmarkt 1)
(Standort)
Verfolgt als Roma
Wurde ins Generalgouvernement deportiert
Hier wohnte ein
Romm (Jahrgang 1901)
Ermordet 1943 in Auschwitz
40
Kämmergasse 14
(Standort)
Verfolgt als Roma
Hier wohnte ein
Romm (Jahrgang 1931)
Deportiert am 21. Mai 1940
100
ehemals Klappergasse
(heute Holzmarkt 1)
(Standort)
Verfolgt als Roma
Wurde ins Generalgouvernement deportiert
Hier wohnte ein
Romm (Jahrgang 1933)
Ermordet 1943 in Auschwitz
24
Thieboldsgasse 88
(Standort)
Der am 4. Januar 1995 verlegte Stolperstein erinnert, anonymisiert an einen Romm, geboren 1933.

Verfolgt a​ls Roma.

Hier wohnte ein
Romm (Jahrgang 1924)
Deportiert am 21. Mai 1940
101
ehemals Klappergasse
(heute Holzmarkt 1)
(Standort)
Verfolgt als Roma
Wurde ins Generalgouvernement deportiert
Hier wohnte ein
Romm (Jahrgang 1926)
Ermordet am 28. September 1943 in Auschwitz
29
Thieboldsgasse 9 (früher 21)
(Standort)
Verfolgt als Roma
Wurde ins KZ Moringen deportiert
Hier wohnte ein
Romm (Jahrgang 1926)
Ermordet am 4. Februar 1944 in Auschwitz
Großer Griechenmarkt 37
(Standort)
Verfolgt als Roma
Hier wohnte ein
Romm (Jahrgang 1889)
Ermordet in Auschwitz
54
Thieboldsgasse 9 (früher 21)
(Standort)
Verfolgt als Roma
Hier wohnte ein
Romm (Jahrgang 1938)
Ermordet in Auschwitz
21
Thieboldsgasse 88
(Standort)
Der am 4. Januar 1995 verlegte Stolperstein erinnert, anonymisiert an einen Romm, geboren 1938.

Verfolgt a​ls Roma.

Hier wohnte ein
Romm (Jahrgang 1931)
Ermordet 1944 in Auschwitz
25
Thieboldsgasse 9 (früher 21)
(Standort)
Verfolgt als Roma
Hier wohnte ein
Romm (Jahrgang 1929)
Ermordet in Auschwitz
177
Peterstr. 31
Ecke Bayardsgasse
(Standort)
Verfolgt als Roma
Hier wohnte ein
Romm (Jahrgang 1931)
Ermordet in Auschwitz
178
Peterstr. 31
Ecke Bayardsgasse
(Standort)
Verfolgt als Roma
Hier wohnte ein
Romm (Jahrgang 1885)
Deportiert am 21. Mai 1940
112
ehemals Klappergasse
(heute Holzmarkt 1)
(Standort)
Verfolgt als Roma
Wurde ins Generalgouvernement deportiert
Hier wohnte ein
Romm (Jahrgang 1928)
Deportiert am 21. Mai 1940
104
ehemals Klappergasse
(heute Holzmarkt 1)
(Standort)
Verfolgt als Roma
Wurde ins Generalgouvernement deportiert
Hier wohnte ein
Romm (Jahrgang 1936)
Ermordet 1944 in Auschwitz
175
Peterstr. 31
Ecke Bayardsgasse
(Standort)
Verfolgt als Roma
Hier wohnte ein
Romm (Jahrgang 1930)
Ermordet in Auschwitz
26
Thieboldsgasse 88
(Standort)
Der am 4. Januar 1995 verlegte Stolperstein erinnert, anonymisiert an einen Romm, geboren 1930.

Verfolgt a​ls Roma.

Hier wohnte eine
Rommni (Jahrgang 1930)
Deportiert am 21. Mai 1940
162
Achterstr. 50
(Standort)
Verfolgt als Roma
Wurde ins Generalgouvernement deportiert
Hier wohnte eine
Rommni (Jahrgang 1939)
Ermordet am 22. Juli 1943 in Auschwitz
23
Kämmergasse 14
(Standort)
Verfolgt als Roma
Hier wohnte eine
Rommni (Jahrgang 1924)
Ermordet in Auschwitz
173
Peterstr. 31
Ecke Bayardsgasse
(Standort)
Verfolgt als Roma
Hier wohnte eine
Rommni (Jahrgang 1920)
Ermordet in Auschwitz
176
Peterstr. 31
Ecke Bayardsgasse
(Standort)
Verfolgt als Roma
Hier wohnte eine
Rommni (Jahrgang 1932)
Ermordet am 17. März 1944 in Auschwitz
30
Thieboldsgasse 88
(Standort)
Der am 4. Januar 1995 verlegte Stolperstein erinnert, anonymisiert an einen Romm, geboren 1932.

Verfolgt a​ls Roma.

Hier wohnte eine
Rommni (Jahrgang 1936)
Deportiert am 21. Mai 1940
99
ehemals Klappergasse
(heute Holzmarkt 1)
(Standort)
Verfolgt als Roma
Wurde ins Generalgouvernement deportiert
Hier wohnte eine
Rommni (Jahrgang 1900)
Deportiert am 21. Mai 1940
113
ehemals Klappergasse
(heute Holzmarkt 1)
(Standort)
Verfolgt als Roma
Wurde ins Generalgouvernement deportiert
Hier wohnte eine
Rommni (Jahrgang 1937)
Ermordet am 8. März 1944 in Auschwitz
51
Thieboldsgasse 9 (früher 21)
(Standort)
Verfolgt als Roma
Hier wohnte eine
Rommni (Jahrgang 1903)
Deportiert am 21. Mai 1940
167
Achterstr. 50
(Standort)
Verfolgt als Roma
Wurde ins Generalgouvernement deportiert
Hier wohnte eine
Rommni (Jahrgang 1940)
Ermordet am 12. August 1943 in Auschwitz
49
Thieboldsgasse 9 (früher 21)
(Standort)
Verfolgt als Roma
Hier wohnte eine
Rommni (Jahrgang 1933)
Ermordet in Auschwitz
27
Thieboldsgasse 9 (früher 21)
(Standort)
Verfolgt als Roma
Hier wohnte eine
Rommni (Jahrgang 1879)
Ermordet am 28. August 1943 in Auschwitz
39
Kämmergasse 14
(Standort)
Verfolgt als Roma
Hier wohnte eine
Rommni (Jahrgang 1934)
Ermordet am 23. Januar 1944 in Auschwitz
24
Thieboldsgasse 88
(Standort)
Der am 4. Januar 1995 verlegte Stolperstein erinnert, anonymisiert an eine Rommni, geboren 1934.

Verfolgt a​ls Roma.

Hier wohnte eine
Rommni (Jahrgang 1925)
Ermordet am 13. April 1944 in Auschwitz
174
Peterstr. 31
Ecke Bayardsgasse
(Standort)
Verfolgt als Roma
Hier wohnte eine
Rommni (Jahrgang 1902)
Deportiert am 21. Mai 1940
163
Großer Griechenmarkt 86
Ecke Poststr.
(Standort)
Verfolgt als Roma
Wurde ins Generalgouvernement deportiert
Hier wohnte eine
Rommni (Jahrgang 1908)
Ermordet am 13. August 1943 in Auschwitz
Großer Griechenmarkt 37
(Standort)
Verfolgt als Roma
Hier wohnte eine
Rommni (Jahrgang 1915)
Deportiert am 21. Mai 1940
164
Großer Griechenmarkt 86
Ecke Poststr.
(Standort)
Verfolgt als Roma
Wurde ins Generalgouvernement deportiert
Hier wohnte eine
Rommni (Jahrgang 1894)
Ermordet in Auschwitz
172
Peterstr. 31
Ecke Bayardsgasse
(Standort)
Verfolgt als Roma
Hier wohnte eine
Rommni (Jahrgang 1919)
Ermordet am 10. März 1944 in Auschwitz
41
Kämmergasse 14
(Standort)
Verfolgt als Roma
Hier wohnte
Mina Rosenbaum, geb. Feldmann (Jahrgang 1898)
Tot auf Flucht
August 1941
Alexianerstr. 23
(Standort)
Der Stolperstein erinnert an Mina Rosenbaum (geb. Feldmann), geboren 1898.

Mina Rosenbaum w​ar die Mutter v​on Nelly u​nd Josef Rosenbaum. Die Familie w​urde am 28. Oktober 1938 i​m Rahmen d​er sog. „Polenaktion“ n​ach Bentschen abgeschoben. Mina Rosenbaum s​tarb im August 1941 a​uf der Flucht. Einzig i​hr Sohn Josef (geb. 1931) überlebte d​en Holocaust.[132]

Hier wohnte
Nelly Rosenbaum (Jahrgang 1936)
Auf Flucht verhungert
April 1942
Alexianerstr. 23
(Standort)
Der 2008 verlegte Stolperstein erinnert an Nelly Bell Rosenbaum, geboren am 9. April 1935 in Köln.

Nelly Rosenbaum w​ar die Tochter v​on Mina Rosenbaum. Die Familie Rosenbaum w​urde am 28. Oktober 1938 i​m Rahmen d​er sog. „Polenaktion“ n​ach Bentschen abgeschoben. Nelly Rosenbaum s​tarb im April 1942 a​uf der Flucht i​n den Armen i​hres Bruders Josef (geb. 1931) a​n „Hunger u​nd Erschöpfung“.[133][134][132]

Hier wohnte
Elli Rosenberg, geb. Rosenthal (Jahrgang 1882)
Deportiert 1941
Łódź
Für tot erklärt
Im Dau 12
(Standort)
Nach neueren Informationen, welche zum Zeitpunkt der Stolpersteinverlegung nicht bekannt waren, wurde Elli Rosenberg im Mai 1942 von Litzmannstadt (Łódź) nach Kulmhof deportiert und dort ermordet.
Hier wohnte
Julius Rosenfeld (Jahrgang 1874)
Deportiert 1941
Łódź
Tod am 10. Mai 1942
Schaevenstr. 4
(Standort)
Hier wohnte
Manfred Rosenfeld (Jahrgang 1921)
Deportiert 1941
Łódź
Für tot erklärt
Schaevenstr. 4
(Standort)
Nach neueren Informationen, welche zum Zeitpunkt der Stolpersteinverlegung nicht bekannt waren, wurde Manfred Rosenfeld am 8. Juni 1942 aus dem Ghetto Litzmannstadt (Łódź) in ein Zwangsarbeitslager verschleppt. Sein weiteres Schicksal ist unbekannt.
Hier wohnte
Sophie Rosenfeld, geb. Gumprich (Jahrgang 1890)
Deportiert 1941
Łódź
Tod am 6. Oktober 1942
Schaevenstr. 4
(Standort)
Hier wohnte
Friedel Rosenthal (Jahrgang 1931)
Deportiert 1941
Łódź
Für tot erklärt
Im Dau 12
(Standort)
Nach neueren Informationen, welche zum Zeitpunkt der Stolpersteinverlegung nicht bekannt waren, wurde Friedel Rosenthal im Mai 1942 von Litzmannstadt (Łódź) nach Kulmhof deportiert und dort ermordet.
Hier wohnte
Ida Rosenthal, geb. Reiss (Jahrgang 1901)
Deportiert 1941
Łódź
Für tot erklärt
Im Dau 12
(Standort)
Nach neueren Informationen, welche zum Zeitpunkt der Stolpersteinverlegung nicht bekannt waren, wurde Ida Rosenthal im Mai 1942 von Litzmannstadt (Łódź) nach Kulmhof deportiert und dort ermordet.
Hier wohnte
Moritz Simon Rosenthal (Jahrgang 1883)
Deportiert 1941
Łódź
Tod am 28. Februar 1942
Im Dau 12
(Standort)
Hier wohnte
Ida Rutkowsky (Jahrgang 1888)
Deportiert 1942
Izbica
Tot in Majdanek
Mauritiuswall 85
(Standort)
Hier wohnte
Julius Rutkowsky (Jahrgang 1888)
Deportiert 1942
Izbica
Tot in Majdanek
Mauritiuswall 85
(Standort)

Bayardsgasse 22 lebte
Friedrich Salm (Jahrgang 1893)
Verurteilt 27. Juni 1941
Sog. Rassenschande
Zuchthaus Siegburg
Deportiert 1942
Ermordet 24. Juli 1942
Maly Trostinec
Fleischmengergasse 29
(früher Bayardsgasse 22)
(Standort)
Der am 10. September 2018 verlegte Stolperstein erinnert an Friedrich Salm, geboren am 31. Januar 1893 in Recklinghausen.[135][136]
Hier wohnte
Clementine Salomon, geb. Kaufmann (Jahrgang 1880)
Deportiert 1941
Riga
Für tot erklärt
Im Dau 12
(Standort)
Hier wohnte
Edith Salomon (Jahrgang 1916)
Deportiert 1941
Riga
Für tot erklärt
Im Dau 12
(Standort)
Hier wohnte
Nathan Salomon (Jahrgang 1875)
Deportiert 1941
Riga
Für tot erklärt
Im Dau 12
(Standort)
Blaubach 80 wohnte und arbeitete
Aron Salzmann (Jahrgang 1885)
′Polenaktion′ 1938
Bentschen/Zbaszyn
Ermordet im besetzten Polen
Blaubach 80

(Verlegestelle v​or der Treppe z​ur Burgmauer)
(Standort)

Der am 4. April 2017 verlegte Stolperstein erinnert an Aron Salzmann, geboren am 5. November 1885 in Grodzisk, Posen.

Der Kaufmann Aron Salzmann (auch A(h)ron Kesstecher-Salzmann) war mit Mindel Traurig verheiratet, gemeinsam hatten sie zwei Söhne und eine Tochter. Die Söhne konnten in die USA emigrieren. Das Ehepaar Salzmann wurde am 28. Oktober 1938 nach Bentschen (Zbąszyń) im Rahmen der sog. „Polenaktion“ abgeschoben. Dort waren sie bis zum Sommer 1939 interniert und konnten sich während des Krieges in Polen verstecken. Seine genauen Todesumstände sind nicht bekannt, er wurde vermutlich erst nach der Befreiung Polens von Polnischen Nationalisten erschossen.[137][138][139][140][141]

Blaubach 80 wohnte
Mindel Salzmann, geb. Traurig (Jahrgang 1885)
′Polenaktion′ 1938
Bentschen/Zbaszyn
Ermordet im besetzten Polen
Blaubach 80

(Verlegestelle v​or der Treppe z​ur Burgmauer)
(Standort)

Der am 4. April 2017 verlegte Stolperstein erinnert an Mindel Salzmann, geboren am 15. Juli 1885 in Kańczuga.

Der Hausfrau Mindel/Minna Salzmann (geb. Traurig) w​ar die Tochter v​on Markus Thurm u​nd Taube Traurig. Verheiratet w​ar Mindel m​it dem Kaufmann Aron Salzmann, gemeinsam hatten s​ie zwei Söhne u​nd eine Tochter. Die Söhne konnten i​n die USA emigrieren. Das Ehepaar Salzmann w​urde am 28. Oktober 1938 n​ach Bentschen (Zbąszyń) i​m Rahmen d​er sog. „Polenaktion“ abgeschoben. Dort w​aren sie b​is zum Sommer 1939 interniert u​nd konnten s​ich während d​es Krieges i​n Polen verstecken. Nach d​er Befreiung Polens w​urde Mindel Salzmann a​m 31. Mai 1945, während d​es Sederabend d​es jüdischen Pessach-Festes, v​on Polnischen Nationalisten erschossen. Am Friedhof i​n Kańczuga erinnert e​ine Gedenktafel m​it 12 Namen (u. a. Mindla Saltzmann) a​n dieses Massaker.[142][143][141][144][145]

Hier wohnte
Ernst Sander (Jahrgang 1908)
Verhaftet 1941
Buchenwald
Ermordet 16. Juni 1943
Kleiner Griechenmarkt 8
(Standort)
Verfolgt als Homosexueller
Hier wohnte
Hedwig Scheiner, geb. Benjamin (Jahrgang 1891)
Deportiert 1941
Łódź
 ???
Schaevenstr. 4
(Standort)
Nach neueren Informationen, welche zum Zeitpunkt der Stolpersteinverlegung nicht bekannt waren, wurde Hedwig Scheiner im Mai 1942 von Litzmannstadt (Łódź) nach Kulmhof deportiert und dort ermordet.
Hier wohnte
Ernst Schloss (Jahrgang 1890)
Deportiert 1941
Riga
 ???
Kartäuserwall 7
(Standort)
Hier wohnte
Emil Schmitz (Jahrgang 1883)
Deportiert 1941
Riga
Für tot erklärt
Severinswall 12
(Standort)
Der Stolperstein erinnert an Emil Schmitz, geboren am 13. Juli 1883 in Bornheim.

Der Klempner u​nd Installateur Emil Schmitz w​ar der Sohn v​on Philipp u​nd Yohanna Schmitz (geb. Salomon). Emil Schmitz l​ebte mit seiner ebenfalls jüdischen Frau Helene i​n Niederkassel-Rheidt. Anfang 1938 übersiedelte d​as Ehepaar, m​it den beiden Kindern Hilde u​nd Walter n​ach Köln. Da Emil Schmitz a​us antisemitischen Gründen k​eine Arbeit m​ehr fand musste e​r Zwangsarbeit i​m Tiefbau leisten. Am 7. Dezember 1941 w​urde Emil Schmitz gemeinsam m​it seiner Frau u​nd ihrem Sohn i​n das Ghetto Riga deportiert. Tochter Hilde emigrierte i​n die Niederlande. Nach d​er Besetzung d​er Niederlande d​urch die deutschen Truppen w​urde sie v​on dort n​ach Auschwitz deportiert u​nd ermordet. Nach d​er Räumung d​es Ghettos Riga k​am Emil Schmitz i​n das n​ahe gelegene KZ Riga-Kaiserwald u​nd starb d​ort an Unterernährung u​nd Typhus. Sein Todestag i​st unbekannt.[146][147][148][149]

Hier wohnte
Helene Schmitz, geb. Landau (Jahrgang 1890)
Deportiert 1941
Riga
Für tot erklärt
Severinswall 12
(Standort)
Der Stolperstein erinnert an Helene Schmitz (geb. Landau), geboren am 10. Juni 1890 in Ahaus.

Die Hausfrau Helene Schmitz w​ar die Tochter v​on Levi u​nd Regina Landau (geb. Plaat) u​nd die Ehefrau d​es Klempners Emil Schmitz. Gemeinsam lebten s​ie in Niederkassel-Rheidt u​nd hatten z​wei Kinder. Anfang 1938 übersiedelte d​as Ehepaar, m​it den beiden Kindern Hilde u​nd Walter n​ach Köln. Am 7. Dezember 1941 w​urde Helene Schmitz gemeinsam m​it ihrem Mann u​nd ihrem Sohn i​n das Ghetto Riga deportiert. Tochter Hilde emigrierte i​n die Niederlande. Nach d​er Besetzung d​er Niederlande d​urch die deutschen Truppen w​urde sie v​on dort n​ach Auschwitz deportiert u​nd ermordet. Nach d​er Räumung d​es Ghettos Riga w​urde Helene Schmitz d​ort zusammen m​it anderen älteren Menschen ermordet. Ihr genauer Todestag i​st unbekannt.[150][151][152][153]

Hier wohnte
Johanna Schmitz (Jahrgang 1876)
Deportiert 1941
Łódź
 ???
Im Dau 12
(Standort)
Nach neueren Informationen, welche zum Zeitpunkt der Stolpersteinverlegung nicht bekannt waren, wurde Johanna Schmitz im Mai 1942 von Litzmannstadt (Łódź) nach Kulmhof deportiert und dort ermordet.
Hier wohnte
Albert Schnock (Jahrgang 1883)
Deportiert 1941
Riga
 ???
Kartäuserwall 7
(Standort)
Hier wohnte
Max Schnock (Jahrgang 1913)
Deportiert 1941
Riga
Stutthof
Tod am 31. Januar 1945
Kartäuserwall 7
(Standort)
Hier wohnte
Regina Schnock, geb. Weber (Jahrgang 1883)
Deportiert 1941
Riga
Für tot erklärt
Kartäuserwall 7
(Standort)
Hier wohnte
Helga Schnog (Jahrgang 1925)
Deportiert
Auschwitz
Für tot erklärt
Krummer Büchel 18
(Standort)
Hier wohnte
Lieselotte Schnog (Jahrgang 1926)
Deportiert
Auschwitz
Für tot erklärt
Krummer Büchel 18
(Standort)
Hier wohnte
Martha Schnog, geb. Jülich (Jahrgang 1891)
Deportiert
Auschwitz
Für tot erklärt
Krummer Büchel 18
(Standort)
Hier wohnte
Moritz Schnog (Jahrgang 1898)
Deportiert
Auschwitz
Für tot erklärt
Krummer Büchel 18
(Standort)
Hier wohnte
Bernhard Schön (Jahrgang 1871)
Gestorben 14. Dezember 1940
Sternengasse Ecke Neuköllner Straße
(früher Sternengasse 48)
(Standort)
Der Stolperstein erinnert an Bernhard Schön, geboren 1871.

Bernhard Schön besaß e​in Metzgergeschäft i​n der Sternengasse 48. 1912 w​urde er „für hervorragende Leistungen“ a​uf der Großen internationalen Ausstellung für Kochkunst, Hotel- u​nd Gastwirtefach i​n Aachen ausgezeichnet.[154]

Hier wohnte
Jakob Schön (Jahrgang 1920)
Sternengasse Ecke Neuköllner Straße
(früher Sternengasse 48)
(Standort)
Hier wohnte
Martha Schön (Jahrgang 1871)
Deportiert 1941
Ermordet in Litzmannstadt
Sternengasse Ecke Neuköllner Straße
(früher Sternengasse 48)
(Standort)
Nach neueren Informationen, welche zum Zeitpunkt der Stolpersteinverlegung nicht bekannt waren, wurde Martha Schön im Mai 1942 von Litzmannstadt nach Kulmhof deportiert und dort ermordet.
Hier wohnte
Meta Schön (Jahrgang 1882)
Deportiert 1941
Ermordet in Litzmannstadt
Sternengasse Ecke Neuköllner Straße
(früher Sternengasse 48)
(Standort)
Nach neueren Informationen, welche zum Zeitpunkt der Stolpersteinverlegung nicht bekannt waren, wurde Meta Schön im Mai 1942 von Litzmannstadt nach Kulmhof deportiert und dort ermordet.
Hier wohnte
Eva Schönfeld, geb. Salm (Jahrgang 1870)
Flucht Holland
Interniert
Deportiert 1942
Auschwitz
Ermordet 27. November 1942
Weyerstr. 89
(Standort)
Hier wohnte
Ernst Schönholz (Jahrgang 1896)
Deportiert 1941
Łódź
Ermordet 1944
Mauritiussteinweg 81
(Verlegestelle Mauritiussteinweg 81–83)
(Standort)
Nach neueren Informationen, welche zum Zeitpunkt der Stolpersteinverlegung nicht bekannt waren, starb Ernst Schönholz am 11. Februar 1944 im Ghetto Litzmannstadt.
Hier wohnte
Irma Schönholz, geb. Hirsch (Jahrgang 1901)
Deportiert 1941
Łódź
Ermordet
Mauritiussteinweg 81
(Verlegestelle Mauritiussteinweg 81–83)
(Standort)
Nach neueren Informationen, welche zum Zeitpunkt der Stolpersteinverlegung nicht bekannt waren, wurde Irma Schönholz im Sommer 1944 von Litzmannstadt nach Kulmhof deportiert und dort ermordet.
Hier wohnte
Elisabeth Schüller, geb. Effer (Jahrgang 1898)
Eingewiesen 1935
Heilanstalt Bedburg-Hau
'Verlegt' 4. April 1940
Grafeneck
Ermordet 4. April 1940
'Aktion T4'
Großer Griechenmarkt 93
(Standort)
Der am 25. September 2019 verlegte Stolperstein erinnert an Elisabeth Schüller (geb. Effer), geboren am 28. August 1898 in Köln.

Elisabeth Effer w​ar die Tochter d​es Schuhmachers Theodor Effer u​nd seiner Frau Josephine, geborene Spoo. Aus i​hrer Ehe m​it Anton Schüller gingen z​wei Kinder hervor. Nach d​er Scheidung v​on Anton Schüller b​ekam sie n​och zwei weitere Söhne u​nd eine Tochter. Elisabeth Schüller bewohnte m​it ihren fünf Kindern d​as Haus Großer Griechenmarkt 93. Am 22. November 1935 w​urde sie w​egen vermuteter „Epilepsie“ i​n die Provinzial Heil- u​nd Pflegeanstalt Bedburg-Hau eingewiesen. Im März 1940 w​urde die Heilanstalt geräumt, u​m dort e​in Marine-Reserve-Lazarett einzurichten. Am 6. März 1940 w​urde Elisabeth Schüller zunächst i​n die Heil- u​nd Pflegeanstalt Zwiefalten verlegt u​nd am 4. April 1940 i​n die Tötungsanstalt Grafeneck überstellt, w​o sie n​och am selben Tag, i​m Rahmen d​er Aktion T4, ermordet wurde. Elisabeth Schüller w​urde auf d​em Kölner Melaten-Friedhof bestattet.[155][156]

Eine Enkelin v​on Elisabeth Schüller übernahm d​ie Patenschaft für d​en Stolperstein.

Hier wohnte
Pauline Schüller, geb. Bloemendaal (Jahrgang 1900)
Deportiert 1941
Łódź
 ???
Zwirner Str. 33
(Standort)
Nach neueren Informationen, welche zum Zeitpunkt der Stolpersteinverlegung nicht bekannt waren, wurde Pauline Schüller im Mai 1942 von Litzmannstadt nach Kulmhof deportiert und dort ermordet.
Hier wohnte
Josef Schultz (Jahrgang 1936)
Deportiert 1941
Riga
Für tot erklärt
Großer Griechenmarkt 134
(Standort)
Hier wohnte
Mosche Schultz (Jahrgang 1936)
Deportiert 1941
Riga
Für tot erklärt
Großer Griechenmarkt 134
(Standort)
Hier wohnte
Irmfried Seligmann (Jahrgang 1913)
Deportiert 1941
Ermordet 10. Juli 1942 in Łódź
Severinstr. 181
(Standort)
Der Stolperstein erinnert an Irmfried Seligmann, geboren am 21. Mai 1913 in Windeck.

Irmfried Seligmann w​ar von Beruf Schneider u​nd der Sohn v​on Althändler Max Seligmann. Um 1937 heiratete Irmfried Seligmann d​ie Kölnerin Hanna Berger. 1941 w​urde Tochter Recha geboren. Der Vater Max Seligman w​urde wenige Tage n​ach der Reichspogromnacht 1938 festgenommen u​nd der Gestapo Köln übergeben. Im Oktober 1941 w​urde Irmfried Seligmann m​it seiner Familie u​nd die Familie seiner Schwester Klara, m​it dem ersten Kölner Transport i​ns Ghetto Litzmannstadt (Łódź), deportiert. Irmfried Seligmann Starb a​m 10. Juli 1942 u​nter bis h​eute ungeklärten Umständen i​m Ghetto Litzmannstadt. Die m​it ihm deportierten Familienmitglieder - s​eine Frau u​nd seine Tochter, s​eine Schwester, s​ein Schwager u​nd sein Neffe - gelten a​ls in Litzmannstadt verschollen.[157][158][159][160][47]

Hier wohnte
Klara Siegellack (Jahrgang 1916)
Flucht Belgien 1938
Tot 1940 auf der Flucht
Thieboldsgasse 134
(Standort)
Hier wohnte
Lotte S. Siegellack, geb. Sprung (Jahrgang 1886)
Flucht Belgien 1938
Deportiert
Ermordet in Auschwitz
Thieboldsgasse 134
(Standort)
Hier wohnte
Max Siegellack (Jahrgang 1917)
Flucht 1939
Palästina
Überlebt
Thieboldsgasse 134
(Standort)
Hier wohnte
Rafael Siegellack (Jahrgang 1883)
Ausgewiesen 1938
Richtung Polen
 ???
Thieboldsgasse 134
(Standort)
Der Stolperstein erinnert an Rafael Siegellack, geboren am 21. Februar 1883 in Kolbuszowa.

Rafael Siegellack w​ar während d​es Ersten Weltkrieges gemeinsam m​it seiner Frau Lotte Sarah u​nd seiner Tochter Rosa v​on Polen n​ach Köln gezogen u​m hier Schutz v​or dem aufkommendem Antisemitismus i​n Ost-Europa z​u suchen. Das Ehepaar Siegellack führte i​m Viertel u​m den Griechenmarkt e​in kleines Lebensmittelgeschäft u​nd bekam n​och drei weitere Kinder, Klara, Simon u​nd Max. Am 28. Oktober 1938 w​urde Rafael Siegellack i​m Rahmen d​er sog. Polenaktion n​ach Neu Bentschen abgeschoben u​nd interniert. Dort s​tarb er i​m Sommer 1939, d​ie Todesursache i​st ungeklärt. Seine Ehefrau f​loh 1938 m​it den Kindern Klara u​nd Simon n​ach Antwerpen. Sohn Max konnte 1939 n​ach Palästina emigrieren. Tochter Rosa konnte bereits 1936 n​ach Antwerpen emigrieren.[161][162]

Hier wohnte
Rosa Siegellack (Jahrgang 1910)
Flucht Belgien 1936
Versteckt - überlebt
Thieboldsgasse 134
(Standort)
Hier wohnte
Simon Siegellack (Jahrgang 1919)
Ermordet
Thieboldsgasse 134
(Standort)
Der Stolperstein erinnert an Simon Siegellack, geboren am 29. Dezember 1919 in Köln.

Simon Siegellack w​ar der jüngste Sohn v​on Rafael u​nd Lotte Sarah Siegellack. Während s​ein Vater Rafael Siegellack i​m Rahmen d​er sog. Polenaktion n​ach Neu Bentschen abgeschoben u​nd interniert w​urde und i​m Sommer 1939 d​ort starb konnte s​eine Mutter Lotte Sarah 1938 zunächst m​it ihm u​nd seiner Schwester Klara n​ach Antwerpen emigrieren, w​urde aber n​ach der Deutschen Besetzung Belgiens n​ach Auschwitz deportiert u​nd dort ermordet. Simon k​am in d​ie Heil- u​nd Pflegeanstalt Kalmenhof u​nd in d​ie Landesheil- u​nd Pflegeanstalt Weilmünster. Am 7. Februar 1941 w​urde Simon Siegellack i​n die Tötungsanstalt Hadamar deportiert u​nd starb d​ort als Opfer d​er Euthanasie.[163][164]

Hier wohnte
Dr. Ludwig Silber (Jahrgang 1900)
Deportiert 1941
Łódź
1944 Auschwitz
Dachau
Ermordet 1944
Agrippastr. 10
(Standort)
Hier wohnte
Marianne Silber (Jahrgang 1936)
Deportiert 1941
Łódź
1944 Auschwitz
Ermordet
Agrippastr. 10
(Standort)
Hier wohnte
Selma Silber, geb. Adler (Jahrgang 1906)
Deportiert 1941
Łódź
1944 Auschwitz
Ermordet 1944
Agrippastr. 10
(Standort)
Hier wohnte
Cilli-Rosa Silberstein (Jahrgang 1933)
Deportiert 1942
Auschwitz
Für tot erklärt
Kartäuserhof 13
(Standort)
Der Stolperstein erinnert an Cilli-Rosa Sylberstein, geboren am 2. Juli 1933 in Köln.

Cilli-Rosa Sylberstein w​ar die Tochter v​on Eva u​nd Mosche Aron Sylberstein (auch Silberstein). Cilli-Rosa Sylberstein w​urde am 18. August 1942 gemeinsam m​it ihren Eltern a​us dem Lager Mechelen i​n das Vernichtungslager Auschwitz deportiert u​nd dort ermordet. Das Schicksal i​hres Vaters i​st nicht bekannt.[165][166]

Hier wohnte
Eva Silberstein, geb. Kessler (Jahrgang 1906)
Deportiert 1942
Auschwitz
Für tot erklärt
Kartäuserhof 13
(Standort)
Der Stolperstein erinnert an Eva Silberstein (geb. Kessler), geboren am 2. April 1906 in Köln.

Eva S(i)ylberstein w​ar die Tochter v​on Isaak u​nd Sarah Kessler. Verheiratet w​ar Eva Sylberstein m​it Mosche Aron (genannt Max) Silberstein (geb. 14. Januar 1899). Gemeinsam hatten s​ie zwei Kinder, Josua u​nd Cilli-Rosa. Der Sohn Josua l​itt unter Gehirnkrämpfen u​nd war geistig u​nd körperlich behindert. 1938 musste d​ie Familie Deutschland verlassen u​nd floh n​ach Belgien, w​o Josua i​n die Obhut katholischer Ordensschwestern gegeben wurde. Nach d​em Einmarsch d​er Deutschen Truppen i​n Belgien w​urde sie i​m Lager Mechelen interniert. Am 18. August 1942 w​urde Eva Sylberstein gemeinsam m​it ihrem Ehemann u​nd ihrer Tochter i​n das Vernichtungslager Auschwitz deportiert. Eva u​nd ihre Tochter wurden d​ort ermordet. Das weitere Schicksal i​hres Ehemanns i​st nicht bekannt. Sohn Josua h​at als einziger d​en Krieg überlebt u​nd lebte b​is zu seinem Tode i​m Krankenhaus d​er Alexianer i​n Köln-Porz (Ensen), e​r wurde 70 Jahre alt. Beerdigt i​st er a​uf dem Jüdischen Friedhof i​n Köln-Bocklemünd.[167][168][169][170]

Hier wohnte
Ida Simon, geb. Neumark (Jahrgang 1881)
Deportiert 1941
Łódź
Tot am 6. Februar 1943
Hohe Pforte 22
(Standort)
Der Stolperstein wurde im April 2001 verlegt. Im Jahr 2002 wurde die gesamte Verlegestelle mit Farbe beschmiert. Im Juni 2005 verlegte Gunter Demnig einen neuen Stein.
Hier wohnte
Liselotte Erna Simon (Jahrgang 1917)
Deportiert 1941
Łódź
 ???
Hohe Pforte 22
(Standort)
Der Stolperstein wurde im April 2001 verlegt. Im Jahr 2002 wurde die gesamte Verlegestelle mit Farbe beschmiert. Im Juni 2005 verlegte Gunter Demnig einen neuen Stein.
Hier wohnte
David Simons (Jahrgang 1876)
Deportiert 1941
Riga
Für tot erklärt
Im Dau 12
(Standort)
Hier wohnte
Fritz Simons (Jahrgang 1925)
Deportiert
Ziel unbekannt
Neumarkt 25
(Standort)
Hier wohnte
Hans Walter Simons (Jahrgang 1920)
Deportiert 1941
Riga
Für tot erklärt
Im Dau 12
(Standort)
Hier wohnte
Helene Simons, geb. Bernstein (Jahrgang 1892)
Deportiert 1941
Łódź
Für tot erklärt
Neumarkt 25
(Standort)
Nach neueren Informationen, welche zum Zeitpunkt der Stolpersteinverlegung nicht bekannt waren, wurde Helene Simons im September 1942 von Litzmannstadt (Łódź) nach Kulmhof deportiert und dort ermordet.
Hier wohnte
Jakob Simons (Jahrgang 1885)
Deportiert 1941
Łódź
Für tot erklärt
Neumarkt 25
(Standort)
Nach neueren Informationen, welche zum Zeitpunkt der Stolpersteinverlegung nicht bekannt waren, wurde Jakob Simons im September 1942 von Litzmannstadt (Łódź) nach Kulmhof deportiert und dort ermordet.
Hier wohnte
Klara Simons, geb. David (Jahrgang 1885)
Deportiert 1941
Riga
Für tot erklärt
Im Dau 12
(Standort)
Hier wohnte
Ruth Simons (Jahrgang 1921)
Deportiert 1941
Riga
Für tot erklärt
Im Dau 12
(Standort)
Hier wohnte
Dorothea Simonsohn, geb. Benjamin (Jahrgang 1894)
Deportiert 1941
Riga / Stutthof
Tod am 7. Januar 1945
Frankstr. 12
(Verlegestelle vor Schule Frankstraße 26)
(Standort)
Hier wohnte
Martin Simonsohn (Jahrgang 1896)
Deportiert 1941
Riga
Verschollen
Frankstr. 12
(Verlegestelle vor Schule Frankstraße 26)
(Standort)
Hier wohnte eine
Sinteza (Jahrgang 1934)
Deportiert am 21. Mai 1940
134
Kämmergasse 25
(Verlegestelle Kämmergasse 1 vor Agrippabad)
(Standort)
Verfolgt als Sinti
Wurde ins Generalgouvernement deportiert
Hier wohnte eine
Sinteza (Jahrgang 1918)
Deportiert am 21. Mai 1940
138
Thieboldsgasse 88
(Standort)
Der am 4. Januar 1995 verlegte Stolperstein erinnert, anonymisiert an eine Sinteza, geboren 1918.

Verfolgt a​ls Sinti. Wurde i​ns Generalgouvernement deportiert.

Hier wohnte eine
Sinteza (Jahrgang 1918)
Deportiert am 21. Mai 1940
77
Kämmergasse 25
(Verlegestelle Kämmergasse 1 vor Agrippabad)
(Standort)
Verfolgt als Sinti
Wurde ins Generalgouvernement deportiert
Hier wohnte eine
Sinteza (Jahrgang 1939)
Deportiert am 21. Mai 1940
Kämmergasse 25
(Verlegestelle Kämmergasse 1 vor Agrippabad)
(Standort)
Verfolgt als Sinti
Wurde ins Generalgouvernement deportiert
Hier wohnte eine
Sinteza (Jahrgang 1912)
Deportiert am 21. Mai 1940
133
Kämmergasse 25
(Verlegestelle Kämmergasse 1 vor Agrippabad)
(Standort)
Verfolgt als Sinti
Wurde ins Generalgouvernement deportiert
Hier wohnte eine
Sinteza (Jahrgang 1875)
Ermordet 1942 in Kraków oder Radom
60
Alte Mauer am Bach 36
(Standort)
Verfolgt als Sinti
Wurde ins Generalgouvernement deportiert
Hier wohnte eine
Sinteza (Jahrgang 1932)
Deportiert am 21. Mai 1940
129
Bobstr. 4/6
(Standort)
Verfolgt als Sinti
Wurde ins Generalgouvernement deportiert
Hier wohnte eine
Sinteza (Jahrgang 1912)
Ermordet am 1. Dezember 1943 in Auschwitz
153
Kämmergasse 14
(Standort)
Verfolgt als Sinti
Hier wohnte eine
Sinteza (Jahrgang 1913)
Deportiert am 21. Mai 1940
128
Bobstr. 4/6
(Standort)
Verfolgt als Sinti
Wurde ins Generalgouvernement deportiert
Hier wohnte ein
Sinto (Jahrgang 1874)
Deportiert am 21. Mai 1940
136
Thieboldsgasse 88
(Standort)
Der am 4. Januar 1995 verlegte Stolperstein erinnert, anonymisiert an einen Sinto, geboren 1874.

Verfolgt a​ls Sinti. Wurde i​ns Generalgouvernement deportiert.

Hier wohnte ein
Sinto (Jahrgang 1901)
Deportiert am 21. Mai 1940
143
Thieboldsgasse 88
(Standort)
Der am 4. Januar 1995 verlegte Stolperstein erinnert, anonymisiert an einen Sinto, geboren 1901.

Verfolgt a​ls Sinti. Wurde i​ns Generalgouvernement deportiert.

Hier wohnte ein
Sinto (Jahrgang 1915)
Deportiert am 21. Mai 1940
76
Kämmergasse 25
(Verlegestelle Kämmergasse 1 vor Agrippabad)
(Standort)
Verfolgt als Sinti
Wurde ins Generalgouvernement deportiert
Hier wohnte ein
Sinto (Jahrgang 1912)
Deportiert am 21. Mai 1940
137
Thieboldsgasse 88
(Standort)
Der am 4. Januar 1995 verlegte Stolperstein erinnert, anonymisiert an einen Sinto, geboren 1912.

Verfolgt a​ls Sinti. Wurde i​ns Generalgouvernement deportiert.

Hier wohnte ein
Sinto (Jahrgang 1936)
Deportiert am 21. Mai 1940
127
Bobstr. 4/6
(Standort)
Verfolgt als Sinti
Wurde ins Generalgouvernement deportiert
Hier wohnte ein
Sinto (Jahrgang 1912)
Deportiert am 21. Mai 1940
148
Bobstr. 4/6
(Standort)
Verfolgt als Sinti
Wurde ins Generalgouvernement deportiert
Hier wohnte
Denny Sperber (Jahrgang 1940)
Deportiert 1941
Riga
 ???
Zwirner Str. 33
(Standort)
Hier wohnte
Erna Sperber (Jahrgang 1915)
Deportiert 1941
Riga
 ???
Zwirner Str. 33
(Standort)
Hier wohnte
Philipp Sperber (Jahrgang 1872)
Deportiert 1941
Riga
 ???
Zwirner Str. 33
(Standort)
Hier wohnte
Rosalie Sperber, geb. Herz (Jahrgang 1868)
Deportiert 1941
Riga
 ???
Zwirner Str. 33
(Standort)
Hier wohnte
Heinrich Steiger (Jahrgang 1868)
Ermordet am 5. Januar 1943 im KZ Natzweiler
Schnurgasse 42
(Verlegestelle
vor Garagenanlage)

(Standort)
Verfolgt als Homosexueller
Hier wohnte
Beruria Stein (Jahrgang 1936)
Deportiert 1942
Minsk
Für tot erklärt
Jahnstr. 26
(Standort)
Hier wohnte
Dorothea Susanne Stein (Jahrgang 1933)
Deportiert 1942
Minsk
Für tot erklärt
Jahnstr. 26
(Standort)
Hier betete
Edith Stein (Jahrgang 1891)
1933–1938 im Karmel Köln
Flucht 31. Dezember 1938
1938–1942 im Karmel Echt
Interniert (Westerbork)
Ermordet 9. August 1942
Auschwitz
Vor den Siebenburgen 6
(Karmel Maria vom Frieden)
(Standort)
Der Stolperstein erinnert an Edith Stein, geboren am 12. Oktober 1891 in Breslau.

Edith Stein w​ar eine deutsche Philosophin u​nd Frauenrechtlerin jüdischer Herkunft, d​ie 1922 z​ur katholischen Kirche konvertierte u​nd 1933 Unbeschuhte Karmelitin wurde. Auf Druck d​es Naziregimes g​ab Edith Stein i​m April 1933 i​hr Lehramt i​n Münster auf. Um d​en Kölner Karmel z​u schützen übersiedelte Edith Stein 1938 m​it ihrer Schwester Rosa i​n den Karmel i​m niederländischen Echt. Edith u​nd Rosa Stein wurden a​m 2. August 1942 v​on der Gestapo verhaftet u​nd in d​as Durchgangslager Westerbork verbracht. Von d​ort wurden d​ie beiden Schwestern Stein a​m 7. August i​n das Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau deportiert u​nd dort a​m 9. August 1942 i​n der Gaskammer ermordet. Edith Stein w​ird in d​er katholischen Kirche a​ls Heilige u​nd Märtyrin d​er Kirche verehrt. Edith Stein w​urde 1998 heiliggesprochen.

Hier wohnte
Hannah Stein, geb. Cahen (Jahrgang 1911)
Deportiert 1942
Minsk
Für tot erklärt
Jahnstr. 26
(Standort)
Hier wohnte
Helene Chaja Stein (Jahrgang 1931)
Deportiert 1942
Minsk
Für tot erklärt
Jahnstr. 26
(Standort)
Hier wohnte
Rabbiner Dr. Siegmund Stein (Jahrgang 1897)
Deportiert 1942
Minsk
Für tot erklärt
Jahnstr. 26
(Standort)
Hier wohnte
Sofie Sulamisch Stein (Jahrgang 1934)
Deportiert 1942
Minsk
Für tot erklärt
Jahnstr. 26
(Standort)
Hier wohnte
Benjamin Steinbock (Jahrgang 1896)
'Polenaktion' 1938
Bentschen / Zbaszyn
Interniert Tarnow
'Aktion Reinhardt'
Ermordet 1942
Thieboldsgasse 14
(Verlegestelle Thieboldsgasse 6)
(Standort)
Der am 22. November 2017 verlegte Stolperstein erinnert an Benjamin Steinbock, geboren 1896.

Benjamin Steinbock w​ar der zweite Ehemann v​on Ester Steinbock (geschiedene Kohn). Am 12. Dezember 1938 g​ab die Mutter i​hre beiden Töchter Sylvia Kohn u​nd Hanna Maria Steinbock i​n ein israelitisches Waisenhaus i​n der Pletterijstraat 66 i​n Den Haag. Am 6. März 1943 wurden d​ie Kinder i​n das Durchgangslager Westerbork verschleppt. Von d​ort aus wurden d​ie Schwestern a​m 10. März 1943 i​n das Vernichtungslager Sobibor deportiert. Dort starben s​ie am 13. März 1943. Benjamin Steinbock w​urde Ende Oktober 1938 i​m Rahmen d​er sog. „Polenaktion“, a​n den Bahnhof Neu Bentschen abgeschoben. Ester Steinbock flüchtete i​n Frühjahr 1939 n​ach Polen. Nach d​em Einmarsch d​er Deutschen Truppen w​urde Benjamin Steinbock, w​ie seine Frau a​uch in e​inem Sammellager b​ei Tarnów interniert. Im Rahmen d​er Aktion Reinhardt wurden Ester u​nd Benjamin Steinbock 1942 ermordet.

Hier wohnte
Ester Steinbock, geb. Rochmes gesch. Kohn (Jahrgang 1898)
Flucht Frühjahr 1939 Polen
Interniert Tarnow
'Aktion Reinhardt'
Ermordet 1942
Thieboldsgasse 14
(Verlegestelle Thieboldsgasse 6)
(Standort)
Der am 22. November 2017 verlegte Stolperstein erinnert an Ester Steinbock (geb. Rochmes), geboren am 28. August 1898 in Nowy Targ.

Ester Steinbock w​ar die Tochter v​on Mordekhai u​nd Etel Rochmes. Ester Steinbock, geschiedene Kohn w​ar in zweiter Ehe m​it Benjamin Steinbock verheiratet. Am 12. Dezember 1938 g​ab sie i​hre beiden Töchter Sylvia Kohn u​nd Hanna Maria Steinbock i​n ein israelitisches Waisenhaus i​n der Pletterijstraat 66 i​n Den Haag. Am 6. März 1943 wurden d​ie Kinder i​n das Durchgangslager Westerbork verschleppt. Von d​ort aus wurden d​ie Schwestern a​m 10. März 1943 i​n das Vernichtungslager Sobibor deportiert. Dort starben s​ie am 13. März 1943. Ester Steinbock flüchtete i​m Frühjahr 1939 n​ach Polen. Dort w​urde sie, n​ach dem Einmarsch d​er Deutschen Truppen, i​n einem Sammellager b​ei Tarnów interniert. Im Rahmen d​er Aktion Reinhardt w​urde Ester Steinbock 1942 ermordet.[171][172]

Hier wohnte
Hannah Maria Steinbock (Jahrgang 1934)
Flucht 1938 Holland
Interniert Westerbork
Deportiert 1943
Sobibor
Ermordet 13. März 1943
Thieboldsgasse 14
(Verlegestelle Thieboldsgasse 6)
(Standort)
Der am 22. November 2017 verlegte Stolperstein erinnert an Hannah Maria Steinbock, geboren am 3. August 1934 in Köln.

Hannah Maria Steinbock w​ar die Tochter v​on Benjamin u​nd Ester Steinbock (geschiedene Kohn) u​nd die Schwester v​on Sylvia Kohn. Am 12. Dezember 1938 g​ab die Mutter d​ie beiden Schwestern i​n ein israelitisches Waisenhaus i​n der Pletterijstraat 66 i​n Den Haag. Am 6. März 1943 wurden d​ie Kinder i​n das Durchgangslager Westerbork verschleppt. Von d​ort aus wurden d​ie Schwestern a​m 10. März 1943 i​n das Vernichtungslager Sobibor deportiert. Dort starben s​ie am 13. März 1943.[173][174][175]

Hier wohnte
Else Steinweg (Jahrgang 1915)
Deportiert 1941
Łódź
 ???
Königstr. Ecke An der Malzmühle
(Standort)
Der Stolperstein erinnert an Else Steinweg, geboren am 11. Juli 1915 in Aachen.

Else Steinweg w​ar die Mutter v​on Martha Steinweg (geboren a​m 4. Juli 1934). Während d​es Krieges wohnten s​ie in Köln u​nd wurden gemeinsam, a​m 30. Oktober 1941, m​it dem zweiten Deportationszug a​us Köln, d​em 16. Transport i​ns Ghetto Litzmannstadt (Łódź) deportiert.[176][177][178][8]

Hier wohnte
Martha Steinweg (Jahrgang 1934)
Deportiert 1941
Łódź
 ???
Königstr. Ecke An der Malzmühle
(Standort)
Der Stolperstein erinnert an Martha Steinweg, geboren am 4. Juli 1934 in Aachen.

Martha Steinweg w​ar die Tochter v​on Else Steinweg (geboren a​m 11. Juli 1915). Während d​es Krieges wohnten s​ie in Köln u​nd wurden gemeinsam, a​m 30. Oktober 1941, m​it dem zweiten Deportationszug a​us Köln, d​em 16. Transport i​ns Ghetto Litzmannstadt (Łódź) deportiert.[179][180][181][8]

Hier wohnte
Betty Stern, geb. Gutmann (Jahrgang 1889)
Deportiert 1941
Łódź
Verschollen
Friedrichstr. 40
(Standort)
Nach neueren Informationen, welche zum Zeitpunkt der Stolpersteinverlegung nicht bekannt waren, wurde Betty Stern im Mai 1942 von Litzmannstadt (Łódź) nach Kulmhof deportiert und dort ermordet.
Hier wohnte
Dr. Moses Stern (Jahrgang 1881)
Deportiert 1941
Łódź
Verschollen
Friedrichstr. 40
(Standort)
Nach neueren Informationen, welche zum Zeitpunkt der Stolpersteinverlegung nicht bekannt waren, wurde Dr. Moses Stern im Mai 1942 von Litzmannstadt (Łódź) nach Kulmhof deportiert und dort ermordet.
Hier wohnte
Emma Sternberg, geb. Kaufmann (Jahrgang 1895)
Deportiert 1941
Riga
Für tot erklärt
Friedrichstr. 40
(Standort)
Hier wohnte
Guenter Sternberg (Jahrgang 1926)
Deportiert 1941
Riga / Stutthof
Tod am 2. Mai 1945
Friedrichstr. 40
(Standort)
Hier wohnte
Isidor Sternberg (Jahrgang 1889)
Deportiert 1941
Łódź
Für tot erklärt
Friedrichstr. 40
(Standort)
Hier wohnte
Jeanette Sternberg, geb. Sommerfeld (Jahrgang 1914)
Deportiert 1941
Łódź
Für tot erklärt
Alexianerstr. 34
Ecke Reinoldstr.
(Standort)
Nach neueren Informationen, welche zum Zeitpunkt der Stolpersteinverlegung nicht bekannt waren, wurde Jeanette Sternberg im Mai 1942 von Litzmannstadt (Łódź) nach Kulmhof deportiert und dort ermordet.
Hier wohnte
Elly Sternlicht, geb. Langsam (Jahrgang 1894)
Deportiert 1941
Łódź
 ???
Zwirner Str. 33
(Standort)
Hier wohnte
Friedel Sternlicht (Jahrgang 1923)
Deportiert 1941
Łódź
 ???
Zwirner Str. 33
(Standort)
Nach neueren Informationen, welche zum Zeitpunkt der Stolpersteinverlegung nicht bekannt waren, starb Friedel Sternlicht am 29. April 1944 im Ghetto Litzmannstadt (Łódź).
Hier wohnte
Jakob Sternlicht (Jahrgang 1926)
Deportiert 1941
Łódź
 ???
Zwirner Str. 33
(Standort)
Nach neueren Informationen, welche zum Zeitpunkt der Stolpersteinverlegung nicht bekannt waren, wurde Jakob Sternlicht im Sommer 1944 von Litzmannstadt (Łódź) nach Kulmhof deportiert und dort ermordet.
Hier wohnte
Siegmund Sternlicht (Jahrgang 1926)
Deportiert 1941
Łódź
 ???
Zwirner Str. 33
(Standort)
Nach neueren Informationen, welche zum Zeitpunkt der Stolpersteinverlegung nicht bekannt waren, wurde Siegmund Sternlicht am 22. April 1943 aus dem Ghetto Litzmannstadt (Łódź) in ein Zwangsarbeitslager verschleppt. Sein weiteres Schicksal ist nicht bekannt.
Hier wohnte
Viktor Sternlicht (Jahrgang 1893)
Deportiert 1941
Łódź
Tot am 1. Mai 1942
Zwirner Str. 33
(Standort)
Hier wohnte
Selma Stilz, geb. Levy (Jahrgang 1876)
Deportiert 1943
Theresienstadt
 ???
Kartäuserhof 37
(Standort)
Hier wohnte
Edith Stock (Jahrgang 1935)
Deportiert 1941
Łódź
 ???
Kleiner Griechenmarkt 61/63
(Standort)
Der Stolperstein erinnert an Edith Stock, geboren am 9. März 1935 in Köln.

Eva Edith Stock w​ar die Tochter v​on Emmy Stock. Am 30. Oktober 1941 w​urde Edith m​it ihrer Mutter m​it dem 16. Transport i​n das Ghetto Litzmannstadt (Łódź) deportiert. Im Mai 1942 w​urde Edith Stock v​on Litzmannstadt i​n das Vernichtungslager Kulmhof deportiert u​nd dort a​m 10. Mai 1942 ermordet.[182][183][8]

Hier wohnte
Emmy Eva Stock (Jahrgang 1894)
Deportiert 1941
Łódź
Für tot erklärt
Kleiner Griechenmarkt 61/63
(Standort)
Der Stolperstein erinnert an Emmy Eva Stock, geboren am 21. Mai 1894 in Großbüllesheim.[184]

Emmy Stock z​og mit i​hren Eltern u​m die Jahrhundertwende n​ach Euskirchen. In Euskirchen wurden i​hre drei Geschwister geboren. Später z​og die Familie Stock n​ach Lommersum, Gemeinde Weilerswist u​nd betrieb d​ort einen Viehhandel. Emmy Stock b​lieb unverheiratet u​nd brachte a​m 9. März 1935 i​n Köln i​hre Tochter Edith z​ur Welt. Der Vater d​es Kindes s​oll ein „Arier“ gewesen sein. Nach d​er Reichspogromnacht 1938 mussten d​ie Geschwister Stock i​hr Haus i​n Lommersum verkaufen u​nd zogen n​ach Köln a​n den Kleinen Griechenmarkt 61–63. Die Geschwister Martha u​nd Richard Stock konnten später i​n die USA auswandern. Emmy Stock w​urde mit i​hrer Tochter u​nd ihrem Bruder Walter a​m 30. Oktober 1941 m​it dem 16. transport i​n das Ghetto Litzmannstadt (Łódź) deportiert. Am 9. April 1942 verließ Emmy Stock, a​us bisher ungeklärten Gründen, offiziell d​as Ghetto Litzmannstadt, u​m nach Köln z​u reisen. Der Hintergrund dieser Reise könnte v​on den Justizbehörden o​der von d​er Kölner Gestapo, wegen e​ines schwebenden Verfahrens, angeordnet worden sein. Von Köln a​us wurde Emmy Stock i​n das Gefängnis i​n Anrath b​ei Krefeld eingewiesen u​nd am 1. Februar 1943 i​n das KZ Auschwitz überführt, w​o sie a​m 15. April 1943 starb.[185][186][8]

Hier wohnte
Walter Rudolf Stock (Jahrgang 1903)
Deportiert 1941
Łódź
Für tot erklärt
Kleiner Griechenmarkt 61/63
(Standort)
Der Stolperstein erinnert an Walter Rudolf Stock, geboren am 28. September 1903 in Euskirchen.[187]

Walter Rudolf Stock w​ar der Bruder v​on Emmy Eva Stock. Gemeinsam m​it seiner Schwester w​urde er a​m 30. Oktober 1941 i​n das Ghetto Litzmannstadt (Łódź) deportiert. Seine Geschwister Martha u​nd Richard Stock konnten i​n die USA auswandern. Im Mai 1942 w​urde Walter Rudolf Stock v​on Litzmannstadt (Łódź) i​n das Vernichtungslager Kulmhof deportiert u​nd dort a​m 10. Mai 1942 ermordet.

Hier wohnte
Edith Straus (Jahrgang 1920)
Deportiert 1941
Łódź/Litzmannstadt
Auschwitz
1944 Stutthof
Ermordet
Mauritiussteinweg 11
(Standort)

Hier wohnte
Schaja Tabaksman (Jahrgang 1880)
Schicksal unbekannt
Kleiner Griechenmarkt 31
(Standort)
Der am 22. Oktober 2015 verlegte Stolperstein erinnert an Schaja Tabaksman, geboren 1880.
Hier wohnte
Denny Tobar (Jahrgang 1941)
Deportiert 1941
Łódź
Tot am 18. Mai 1942
Bobstr. 2
(Standort)
Hier wohnte
Eva Tobar, geb. Hamburger (Jahrgang 1916)
Deportiert 1941
Łódź
Für tot erklärt
Bobstr. 2
(Standort)
Hier wohnte
Gittel Tobar (Jahrgang 1940)
Deportiert 1941
Łódź
Für tot erklärt
Bobstr. 2
(Standort)
Hier wohnte
Ida Tobar, geb. Kaufmann (Jahrgang 1852)
Deportiert 1943
Theresienstadt
Ermordet 10. Februar 1943
Mauritiussteinweg 2
(Verlegestelle Mauritiussteinweg Ecke Griechenpforte)
(Standort)
Der Stolperstein erinnert an Ida Tobar (geb. Kaufmann), geboren am 10. Dezember 1852 in Mülheim an der Ruhr.[188]

Ida Kaufmann w​ar mit d​em Friedhofsaufseher d​er Kölner Synagogen-Gemeinde Marcus Tobar verheiratet. Das Ehepaar l​ebte im Griechenmarkt-Viertel. Sie hatten 10 Kinder. Der Sohn Hans David (1888–1956) w​ar ein bekannter Kabarettist, Autor u​nd Schauspieler i​m Kölner Karneval.

Ida Tobar w​urde am 29. Januar 1943 m​it dem Alterstransport 1/88 i​n das Ghetto Theresienstadt deportiert. In d​er Transportliste w​urde Ida Tobar a​ls „verheiratet“ u​nd „nicht arbeitsfähig“ m​it der Adresse Mauritiussteinweg 2b eingetragen. Ihre Kennzeichen-Nr. lautet 014385.[189][190] Ida Tobar s​tarb am 10. Februar 1943 i​m Ghetto Theresienstadt.

Fünf i​hrer Kinder - Juli, Salli, Bernhard, Willi u​nd Hermann wurden ebenfalls i​m Holocaust ermordet.[191]

Hier wohnte
Sally Tobar, geb. Kaufmann (Jahrgang 1852)
Deportiert 1941
Łódź
Für tot erklärt
Bobstr. 2
(Standort)
Nach neueren Informationen, welche zum Zeitpunkt der Stolpersteinverlegung nicht bekannt waren, starb Sally Tobar am 24. Juni 1944 im Ghetto Litzmannstadt (Łódź).

Hier wohnte
Albert Veit (Jahrgang 1884)
Deportiert 1941
Riga
Für tot erklärt
Poststr. 17
(Standort)
Hier wohnte
Helena Veit, geb. Isaak (Jahrgang 1895)
Deportiert 1941
Riga
Für tot erklärt
Poststr. 17
(Standort)

Hier wohnte
Helene Waller, geb. Herz (Jahrgang 1890)
Deportiert 1941
Łódź
 ???
Im Dau 12
(Standort)
Nach neueren Informationen, welche zum Zeitpunkt der Stolpersteinverlegung nicht bekannt waren, starb Helene Waller am 26. März 1944 im Ghetto Litzmannstadt (Łódź).
Hier wohnte
Siegmund Waller (Jahrgang 1883)
Deportiert 1941
Łódź
Tod am 26. April 1942
Im Dau 12
(Standort)
Hier wohnte
Heinz Wangenheim (Jahrgang 1907)
Deportiert 1941
Łódź
Tod am 1. Februar 1943
Neumarkt 25
(Standort)
Hier wohnte
Hermann Weber (Jahrgang 1874)
Deportiert 1943
Richtung Osten
 ???
Blaubach 67
(Standort)
Hier wohnte
Edith Weinberg (Jahrgang 1908)
Deportiert 1941
Riga
Ermordet
Rothgerberbach 64/66
(Verlegestelle bei Rothgerberbach 6)
(Standort)
Der Stolperstein erinnert an Edith Weinberg, geboren am 13. März 1908 in Köln.

Die unverheiratete Edith Weinberg w​ar die Tochter v​on Siegmund Weinberg u​nd seiner Frau Henriette (geb. Marx). Am 7. Dezember 1941 wurden Edith u​nd Henriette Weinberg a​us dem „Ghettohaus“ Weyerstraße 51 i​n das Ghetto Riga deportiert. Dort verliert s​ich ihre Spur...[192][193]

Hier wohnte
Henriette Cilly Weinberg, geb. Marx (Jahrgang 1873)
Deportiert 1941
Riga
Ermordet
Rothgerberbach 64/66
(Verlegestelle bei Rothgerberbach 6)
(Standort)
Der Stolperstein erinnert an Henriette Cilly Weinberg geb. Marx, geboren am 6. Mai 1873 in Frankfurt am Main.

Henriette Cilly Weinberg w​ar die Tochter v​on Leopold Marx u​nd seiner Frau Emilie. Verheiratet w​ar sie m​it Siegmund Weinberg, gemeinsam hatten s​ie eine Tochter. Am 7. Dezember 1941 wurden Tochter Edith u​nd Henriette Weinberg a​us dem „Ghettohaus“ Weyerstraße 51 i​n das Ghetto Riga deportiert. Dort verliert s​ich ihre Spur...[194][195]

Hier wohnte
Gertrud Weiss (Jahrgang 1922)
Deportiert 1943
Auschwitz
Ravensbrück
Buchenwald
Überlebt
Kleiner Griechenmarkt 33
(Standort)
Verfolgt als Sinti und Roma
Hier wohnte
Josef Helmuth Weiss (Jahrgang 1914)
Deportiert 1943
Auschwitz
Tot am 10. April 1943
Kleiner Griechenmarkt 33
(Standort)
Verfolgt als Sinti und Roma
Hier wohnte
Johann Baptist 'Tilla' Welsch (Jahrgang 1888)
Mehrmals Verhaftet
Zuletzt 1940
1943 Mauthausen
Tot 2. März 1943
Schnurgasse 64
(Verlegestelle Ecke Steinstraße)
(Standort)
Der Stolperstein erinnert an Johann Baptist Welsch, geboren am 22. Februar 1888 in Arzdorf.

Johann Baptist Welsch genannt Tilla w​ar ein Kölner Travestiekünstler. Welsch w​ar ursprünglich kaufmännischer Angestellter. Seine Auftritte a​ls Damenimitator Tilla, m​it Schauspiel, Witz u​nd Gesang fanden a​uch bei d​er bürgerlichen Presse Anklang. Tilla i​st vor a​llem in d​en Szeneclubs i​m „Hotel z​um Adler“ i​n der Johannisstraße u​nd im größten u​nd schillerndsten Homosexuellenlokal „Dornröschen“ i​n der Friedrichstraße z​ur Unterhaltung d​er homo- u​nd heterosexuellen Gäste aufgetreten. Welsch w​urde mehrmals v​on der Kölner Polizei festgenommen u​nd schließlich n​ach seiner letzten Festnahme i​m Dezember 1940 i​n das KZ Mauthausen i​n Österreich überführt. Im Alter v​on 55 Jahren s​tarb er d​ort am 2. März 1943.[196][197]

Hier wohnte
Friedrich Wolf (Jahrgang 1891)
Deportiert 1941
Łódź
Für tot erklärt
Schaevenstr. 4
(Standort)
Nach neueren Informationen, welche zum Zeitpunkt der Stolpersteinverlegung nicht bekannt waren, starb Friedrich Wolf am 29. November 1943 im Ghetto Litzmannstadt (Łódź).
Hier wohnte
Hedwig Wolf, geb. Kreslawsky (Jahrgang 1896)
Deportiert 1941
Łódź
Für tot erklärt
Schaevenstr. 4
(Standort)
Nach neueren Informationen, welche zum Zeitpunkt der Stolpersteinverlegung nicht bekannt waren, starb Hedwig Wolf am 12. Dezember 1944 im Ghetto Litzmannstadt (Łódź).
Hier wohnte
Heinz Adolf Wolf (Jahrgang 1920)
Deportiert 1941
Łódź
 ???
Schaevenstr. 4
(Standort)
Nach neueren Informationen, welche zum Zeitpunkt der Stolpersteinverlegung nicht bekannt waren, wurde Heinz Adolf Wolf am 4. März 1944 aus dem Ghetto Litzmannstadt in ein Zwangsarbeitslager verschleppt. Im Oktober 1944 wurde er in das KZ Buchenwald deportiert und am 3. November 1944 von dort in das Außenlager Kommando Meuselwitz überstellt, wo er 1945 befreit wurde.
Hier wohnte
Judis Wolf (Jahrgang 1940)
Deportiert 1941
Łódź
 ???
Schaevenstr. 4
(Standort)
Nach neueren Informationen, welche zum Zeitpunkt der Stolpersteinverlegung nicht bekannt waren, wurde Judis Wolf im September 1942 von Litzmannstadt (Łódź) nach Kulmhof deportiert und dort ermordet.
Hier wohnte
Heinrich Wolff (Jahrgang 1898)
Deportiert 1941
Riga / Stutthof
Tod am 2. Dezember 1944
Frankstr. 12
(Verlegestelle vor Schule Frankstraße 26)
(Standort)
Hier wohnte
Hermann Wolff (Jahrgang 1908)
Verhaftet 1943
Buchenwald
1944 Mittelbau-Dora
Tot April 1945
Biberstr. 1
(Standort)
Hier wohnte
Jakob Wolff (Jahrgang 1877)
Deportiert 1941
Łódź
Ermordet Mai 1942 in Kulmhof
Im Weichserhof 8
(Verlegestelle Im Weichserhof 3)
(Standort)
Nach neueren Informationen, welche zum Zeitpunkt der Stolpersteinverlegung nicht bekannt waren, starb Jakob Wolff am 2. Mai 1942 im Ghetto Litzmannstadt (Łódź).
Hier wohnte
Johanna Wolff, geb. Meyer (Jahrgang 1901)
Deportiert 1941
Riga
Für tot erklärt
Frankstr. 12
(Verlegestelle vor Schule Frankstraße 26)
(Standort)
Hier wohnte
Karola Wolff (Jahrgang 1915)
Deportiert 1941
Tot am 13. Mai 1945 in Bergen-Belsen
Kleiner Griechenmarkt 61/63
(Standort)
Hier wohnte
Selma Wolff, geb. Kissinger (Jahrgang 1877)
Deportiert 1941
Łódź
Ermordet Mai 1942 in Kulmhof
Im Weichserhof 8
(Verlegestelle Im Weichserhof 3)
(Standort)

Hier wohnte
Amalia Ziegellaub, verh. Mersel (Jahrgang 1908)
Flucht
Belgien
Tot 1939
Thieboldsgasse 102
(Verlegestelle Ecke Bobstraße)
(Standort)
Der am 22. November 2017 verlegte Stolperstein erinnert an Amalia Ziegellaub (verh. Mersel), geboren 1908.
Hier wohnte
Ernestine Ziegellaub, verh. Schmulewitz (Jahrgang 1910)
Flucht 1938 Belgien
Interniert Mechelen
Deportiert 1943
Ermordet in Auschwitz
Thieboldsgasse 102
(Verlegestelle Ecke Bobstraße)
(Standort)
Der am 22. November 2017 verlegte Stolperstein erinnert an Ernestine Ziegellaub (verh. Schmulewitz), geboren 1910.
Hier wohnte
Hermann Ziegellaub (Jahrgang 1912)
Flucht / Belgien
Deportiert / Auschwitz
Ermordet
Thieboldsgasse 102
(Verlegestelle Ecke Bobstraße)
(Standort)
Der Stolperstein erinnert an Hermann Ziegellaub, geboren 1912.
Hier wohnte
Karl Ziegellaub (Jahrgang 1918)
Flucht 1935
Palästina
Thieboldsgasse 102
(Verlegestelle Ecke Bobstraße)
(Standort)
Der am 22. November 2017 verlegte Stolperstein erinnert an Karl Ziegellaub, geboren 1918.
Hier wohnte
Max Ziegellaub (Jahrgang 1924)
Flucht / Belgien
Deportiert / Auschwitz
Ermordet
Thieboldsgasse 102
(Verlegestelle Ecke Bobstraße)
(Standort)
Der Stolperstein erinnert an Max Ziegellaub, geboren 1924.
Hier wohnte
Moses Ziegellaub (Jahrgang 1884)
'Polenaktion' 1938
Bentschen / Zbaszyn
Flucht 1939 Belgien
Interniert Mechelen
Deportiert 1943
Ermordet in Auschwitz
Thieboldsgasse 102
(Verlegestelle Ecke Bobstraße)
(Standort)
Der Stolperstein erinnert an Moses Ziegellaub, geboren 1884.
Hier wohnte
Paula Ziegellaub (Jahrgang 1914)
Flucht 1935
Palästina
Thieboldsgasse 102
(Verlegestelle Ecke Bobstraße)
(Standort)
Der am 22. November 2017 verlegte Stolperstein erinnert an Paula Ziegellaub, geboren 1914.
Hier wohnte
Rachel Ziegellaub, geb. Landesberg (Jahrgang 1888)
Flucht 1938
Belgien
Tot 1939
Thieboldsgasse 102
(Verlegestelle Ecke Bobstraße)
(Standort)
Der am 22. November 2017 verlegte Stolperstein erinnert an Rachel Ziegellaub (geb. Landesberg), geboren 1888.
Hier wohnte
Sophie Ziegellaub (Jahrgang 1921)
Flucht 1939 Belgien
Interniert Mechelen
Deportiert 1942
Ermordet in Auschwitz
Thieboldsgasse 102
(Verlegestelle Ecke Bobstraße)
(Standort)
Der Stolperstein erinnert an Sophie Ziegellaub, geboren 1921.

Quelle

Einzelnachweise

  1. Adressbuch für die Stadt Köln. Band 4. Greven, Köln 1939, S. 740.
  2. Opferbuch Stadt Recklinghausen: Emilie Adelhütte. Abgerufen am 22. Oktober 2018.
  3. Bundesarchiv: Gedenkblatt Emilie Adelhütte. Abgerufen am 22. Oktober 2018.
  4. bundesarchiv.de: Gedenkbucheintrag Bender, Alfred Milton
  5. NS-Dok: Gedenkbucheintrag für Alfred Bender
  6. Yad Vashem: Gedenkblatt für Alfred Bender
  7. Deportationsliste 16. transport von Köln ins Ghetto Litzmannstadt am 30. Oktober 1941, Blatt 12, Eintrag 556
  8. Deportationszug von Köln nach Litzmannstadt am 30. Oktober 1941
  9. bundesarchiv.de: Gedenkbucheintrag Bender, Alice Jenny
  10. Yad Vashem: Gedenkblatt für Alice Jenny Bender
  11. Deportationsliste 16. transport von Köln ins Ghetto Litzmannstadt am 30. Oktober 1941, Blatt 12, Eintrag 555
  12. bundesarchiv.de: Gedenkbucheintrag Bender, Dionysius
  13. NS-Dok: Gedenkbucheintrag für Dionysius Bender
  14. Deportationsliste 16. transport von Köln ins Ghetto Litzmannstadt am 30. Oktober 1941, Blatt 12, Eintrag 553
  15. bundesarchiv.de: Gedenkbucheintrag Bender, Helmut
  16. NS-Dok: Gedenkbucheintrag für Helmut Bender
  17. Yad Vashem: Gedenkblatt für Helmut Bender
  18. Deportationsliste 16. transport von Köln ins Ghetto Litzmannstadt am 30. Oktober 1941, Blatt 12, Eintrag 559
  19. bundesarchiv.de: Gedenkbucheintrag Bender, Karola Carola
  20. NS-Dok: Gedenkbucheintrag für Karola Bender
  21. Yad Vashem: Gedenkblatt für Karola Bender
  22. Deportationsliste 16. transport von Köln ins Ghetto Litzmannstadt am 30. Oktober 1941, Blatt 12, Eintrag 560
  23. bundesarchiv.de: Gedenkbucheintrag Bender, Wilhelmine
  24. NS-Dok: Gedenkbucheintrag für Wilhelmine Bender
  25. Yad Vashem: Gedenkblatt für Wilhelmine Bender
  26. Deportationsliste 16. transport von Köln ins Ghetto Litzmannstadt am 30. Oktober 1941, Blatt 12, Eintrag 558
  27. Meta Reinhard. In: familienbuch-euregio.de. 3. Juli 1905, abgerufen am 3. Juni 2018.
  28. Isaac Berliner. In: familienbuch-euregio.de. 30. Juni 1908, abgerufen am 3. Juni 2018.
  29. bundesarchiv.de: Gedenkbucheintrag Bier, Betty
  30. Yad Vashem: Gedenkblatt für Betty Bier
  31. holocaust.cz: Opferdatenbankeintrag Betty Bier
  32. Deportationsliste von Köln nach Theresienstadt am 2. Oktober 1942, Blatt 1, Eintrag Nr. 7
  33. bundesarchiv.de: Gedenkbucheintrag Bier, Julius
  34. Yad Vashem: Gedenkblatt für Julius Bier
  35. holocaust.cz: Opferdatenbankeintrag Dr. Julius Bier
  36. Deportationsliste von Köln nach Theresienstadt am 2. Oktober 1942, Blatt 1, Eintrag Nr. 6
  37. Kölner Stadtanzeiger: Stolperstein musste ausgetauscht werden, abgerufen am 19. März 2015
  38. koeln-nachrichten.de (vom 19. März 2015) - Eine Familie kam dafür extra aus Israel nach Köln (Memento des Originals vom 24. März 2016 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/koeln-nachrichten.de, abgerufen am 19. März 2016
  39. bundesarchiv.de: Gedenkbucheintrag Chocinski, Abram
  40. Yad Vashem: Gedenkblatt für Abram Chocinski
  41. bundesarchiv.de: Gedenkbucheintrag Eichel, Frieda Friederike
  42. Yad Vashem: Gedenkblatt für Frieda Eichel
  43. Mike Lorsbach: Die NS-Verfolgung der Zeugen Jehovas in Köln (1933–1945). Eine Darstellung der Verfolgungsgeschichte der Kölner Zeugen Jehovas auf der Grundlage bisher unveröffentlichter Archivalien. Hrsg.: Arbeitsgruppe Geschichtsforschung Jehovas Zeugen in Köln in Kooperation mit dem NS-Dokumentationszentrum der Stadt Köln. Köln 2006, S. 14.
  44. bundesarchiv.de: Gedenkbucheintrag Feidelberg, Anneliese
  45. Familienbuch Euregio: Anneliese Feidelberg
  46. Deportationsliste von Köln nach Litzmannstadt am 22. Oktober 1941, Blatt 8, Eintrag 388
  47. Deportationsliste von Köln nach Litzmannstadt am 22. Oktober 1941
  48. bundesarchiv.de: Gedenkbucheintrag Feidelberg, Ferdinand
  49. Familienbuch Euregio: Ferdinand Feidelberg
  50. Deportationsliste von Köln nach Litzmannstadt am 22. Oktober 1941, Blatt 17, Eintrag 838
  51. bundesarchiv.de: Gedenkbucheintrag Feidelberg, Helene
  52. Yad Vashem: Gedenkblatt für Helene Feidelberg
  53. Deportationsliste von Köln nach Theresienstadt am 26. Januar 1943, Blatt 3, Eintrag 66
  54. Deportationen aus dem Rheinland nach Theresienstadt 1943–1945
  55. bundesarchiv.de: Gedenkbucheintrag Feidelberg, Hermann
  56. Yad Vashem: Gedenkblatt für Hermann Feidelberg
  57. Deportationsliste von Köln nach Theresienstadt am 26. Januar 1943, Blatt 3, Eintrag 65
  58. Familienbuch Euregio: Julius Feidelberg
  59. Barbara Becker-Jákli: Das jüdische Krankenhaus in Köln : die Geschichte des Israelitischen Asyls für Kranke und Altersschwache 1869 bis 1945. Emons, Köln 2004, ISBN 3-89705-350-0, S. 384.
  60. Marina Barth, Emons Verlag, Emons Verlag: Lumpenball: historischer Roman. Emons, Köln 2017, ISBN 978-3-7408-0162-5, S. Anhang (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche).
  61. rundschau-online.de (vom 7. November 2013): Jüdische Nachkommen „Die Wurzeln unserer Familie liegen in Köln“, abgerufen am 24. März 2019
  62. gedenkbuch-wuppertal.de: Gedenkbuch für die NS-Opfer aus Wuppertal, abgerufen am 24. März 2019
  63. Gedichte, die (mehr als) Geschichte schreiben: Vita Fred Helmuth Friedmann. Abgerufen am 18. Mai 2018.
  64. Einreisedokumente Helmut Friedmann | Israel State Archives. In: Israel State Archives. 7. August 1937 (gov.il [abgerufen am 18. Mai 2018]).
  65. Helmut Friedmann. Abgerufen am 17. Mai 2018.
  66. koeln-nachrichten.de (vom 13. April 2016): 53 neue ‚Stolpersteine‘ in Köln (Memento des Originals vom 30. Juli 2017 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/koeln-nachrichten.de, abgerufen am 27. Juli 2017
  67. Yad Vashem: Gedenkblatt für Jakob Grunbaum
  68. koeln-nachrichten.de (vom 13. April 2016): 53 neue ‚Stolpersteine‘ in Köln (Memento des Originals vom 30. Juli 2017 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/koeln-nachrichten.de, abgerufen am 27. Juli 2017
  69. gruene-jugend-koeln.de: Stolpersteinverlegung in Erinnerung an Karl Hager, abgerufen am 2. Mai 2018
  70. Erwin In het Panhuis: Anders als die Andern. Schwule und Lesben in Köln und Umgebung 1895–1918. Emons-Verlag, Köln 2006, ISBN 3-89705-481-7, S. 68.
  71. raunitz.de: Totenbuch & Stolpersteine - der bisher namentlich bekannten homosexuellen Opfer des KZ Sachsenhausen & des Männerlagers im KZ Ravensbrück - Karl Hager, abgerufen am 17. März 2019
  72. bundesarchiv.de: Gedenkbucheintrag Herz, Gisela
  73. Yad Vashem: Gedenkblatt für Gisela Herz
  74. Deportationszug Da 219 von Köln nach Minsk am 20. Juli 1942
  75. kas-koeln.de: Stolperstein für ehemalige jüdische Schülerin an der KAS verlegt, abgerufen am 23. April 2018
  76. Rosa Berliner. In: familienbuch-euregio.de. 30. Oktober 1941, abgerufen am 3. Juni 2018.
  77. linksfraktion-koeln.de - PDF Seite 6 "Sie starben für ihre Überzeugung", abgerufen am 21. Februar 2015
  78. denktag.de - Spuren in Köln (Hirsch, Ernst) (Memento des Originals vom 3. April 2015 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.denktag.de, abgerufen am 21. Februar 2015
  79. Transportliste des Deportationszuges nach Theresienstadt, 15. Juni 1942, (III/1), Blatt 7, Eintrag 137
  80. Transportliste des Deportationszuges nach Theresienstadt, 15. Juni 1942, (III/1)
  81. bundesarchiv.de: Gedenkbucheintrag Kaufmann, Sophie Alma
  82. Yad Vashem: Gedenkblatt für Sophie Kaufmann
  83. bundesarchiv.de: Gedenkbucheintrag Kaufmann, Willy
  84. Yad Vashem: Gedenkblatt für Willy Kaufmann
  85. NS-Dokumentationszentrum: Kessler, Jonas
  86. bundesarchiv.de: Gedenkbucheintrag Kessler, Jonas Jakob
  87. Yad Vashem: Gedenkblatt für JonasKessler
  88. Yad Vashem: Gedenkblatt für Jonas Kessler
  89. NS-Dokumentationszentrum Köln - Jonas Kessler, abgerufen am 3. Juli 2017
  90. NS-Dokumentationszentrum: Kessler Sara
  91. Yad Vashem: Gedenkblatt für Sara Kessler
  92. Yad Vashem: Gedenkblatt für Sara Kessler
  93. Horst Matzerath, Elfi Pracht, Barbara Becker-Jákli (Hrsg.): Jüdisches Schicksal in Köln 1918–1945 - Katalog zur Ausstellung des Historischen Archivs der Stadt Kön/NS-Dokumentatinszentrum (8. November 1988 bis 22. Januar 1989, im Kölnischen Stadtmuseum/Alte Wache), Stadt Köln 1988, Seite 309
  94. Mike Lorsbach: Die NS-Verfolgung der Zeugen Jehovas in Köln (1933–1945). Eine Darstellung der Verfolgungsgeschichte der Kölner Zeugen Jehovas auf der Grundlage bisher unveröffentlichter Archivalien. Hrsg.: Arbeitsgruppe Geschichtsforschung Jehovas Zeugen in Köln in Kooperation mit dem NS-Dokumentationszentrum der Stadt Köln. Köln 2006, S. 1820.
  95. bundesarchiv.de: Gedenkbucheintrag Kohn, Sylvia
  96. joodsmonument.nl: Sylvia Kohn
  97. bundesarchiv.de: Gedenkbucheintrag Kuliasko, Lina
  98. NS-Dok: Gedenkbucheintrag für Lina Kuliasko
  99. Deportationsliste 8. Transport von Köln nach Litzmannstadt am 22. Oktober 1941; Blatt 18, Eintrag 884
  100. Wilhelm Kweksilber. Abgerufen am 13. Mai 2018 (niederländisch).
  101. A.J.C.M. Gabriëls: bwn5. 12. November 2013, abgerufen am 13. Mai 2018 (niederländisch).
  102. W. (Willi) Kweksilber. Abgerufen am 13. Mai 2018 (niederländisch).
  103. uni-bonn.de: jüdische Studierende (PDF), abgerufen am 22. April 2018
  104. dav-koeln.de: Thema Antisemitismus, abgerufen am 22. April 2018
  105. dav-koeln.de: „Wer Mitglied werden will, muß arischer Abstammung sein.“ Der Antisemitismus in der Sektion Rheinland-Köln des Alpenvereins (PDF; 6,3 MB), abgerufen am 22. April 2018
  106. Barbara Becker-Jákli: Das jüdische Krankenhaus in Köln : die Geschichte des Israelitischen Asyls für Kranke und Altersschwache 1869 bis 1945. Emons, Köln 2004, ISBN 3-89705-350-0, S. 395.
  107. bundesarchiv.de: Gedenkbucheintrag Müller, Heinrich Heinz
  108. Yad Vashem: Gedenkblatt für Heinrich Müller
  109. Deportationsliste des 16. Transportes vom 30. Oktober 1941 von Köln nach Litzmannstadt, Blatt 14, Eintrag 659
  110. NS-Dok: Gedenkbucheintrag Mueller, Heinrich
  111. bundesarchiv.de: Gedenkbucheintrag Oppenheimer, Johannette Jenny Johanna
  112. Yad Vashem: Gedenkblatt für Johanetta Oppenheimer
  113. Deportationsliste 16. transport von Köln ins Ghetto Litzmannstadt am 30. Oktober 1941, Blatt 15, Eintrag 715
  114. Yad Vashem: Gedenkblatt für Katharina Oppenheimer
  115. bundesarchiv.de: Gedenkbucheintrag Oppenheimer, Karola
  116. Deportationsliste 16. transport von Köln ins Ghetto Litzmannstadt am 30. Oktober 1941, Blatt 5, Eintrag 228
  117. bundesarchiv.de: Gedenkbucheintrag Oppenheimer, Ruben
  118. Deportationsliste 16. transport von Köln ins Ghetto Litzmannstadt am 30. Oktober 1941, Blatt 15, Eintrag 716
  119. bundesarchiv.de: Gedenkbucheintrag Osser, Osser, Hans David Daniel
  120. NS-Dok: Gedenkbucheintrag für Hans David Osser
  121. Yad Vashem: Gedenkblatt für Hans Osser
  122. Deportationsliste Köln-Ghetto Litzmannstadt am 22. Oktober 1941, Blatt 19, Eintrag 941
  123. bundesarchiv.de: Gedenkbucheintrag Osser, Hermann
  124. NS-Dok: Gedenkbucheintrag für Hermann Osser
  125. Yad Vashem: Gedenkblatt für Hermann Osser
  126. Deportationsliste Köln-Ghetto Litzmannstadt am 22. Oktober 1941, Blatt 19, Eintrag 943
  127. schaurte-koeln.de: Gedenkbuch - Holocaustopfer, abgerufen am 22. März 2019
  128. bundesarchiv.de: Gedenkbucheintrag Osser, Ilse
  129. NS-Dok: Gedenkbucheintrag für Ilse Osser
  130. Yad Vashem: Gedenkblatt für Ilse Osser
  131. Deportationsliste Köln-Ghetto Litzmannstadt am 22. Oktober 1941, Blatt 19, Eintrag 942
  132. Werner Jung: Jahresbericht 2008. Hrsg.: Stadt Köln Kulturamt NS-Dokumentationszentrum. 1. Auflage. NS-Dokumentationszentrum der Stadt Köln, Köln 2009, S. 55.
  133. bundesarchiv.de: Gedenkbucheintrag Rosenbaum, Nelly Bell.
  134. Yad Vashem: Gedenkblatt für Nelly Rosenbaum
  135. bundesarchiv.de: Gedenkbucheintrag Salm, Friedrich
  136. NS-Dok: Gedenkbucheintrag für Friedrich Salm
  137. bundesarchiv.de: Gedenkbucheintrag Salzmann, Aron
  138. Yad Vashem: Gedenkblatt für Aron Salzmann
  139. Yad Vashem: Gedenkblatt für Aaron Salzmann
  140. Yad Vashem: Gedenkblatt für Aron Kesstecher
  141. B&F Jewish Genealogy: Mindel Traurig Salzmann (englisch), abgerufen am 13. April 2017
  142. Yad Vashem: Gedenkblatt für Mindel Salzmann
  143. Yad Vashem: Gedenkblatt für Winna Salzmann
  144. kanczuga.org: Memorial for Jews murdered in Kańczuga in 1942 & 1945 (englisch), abgerufen am 13. April 2017
  145. sztetl.org.pl: The post-war murder place - Węgierska Street, św. Barbary Street (Memento des Originals vom 14. April 2017 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.sztetl.org.pl (englisch), abgerufen am 13. April 2017
  146. bundesarchiv.de: Gedenkbucheintrag Schmitz, Emil
  147. Yad Vashem: Gedenkblatt für Emil Schmitz
  148. Yad Vashem: Gedenkblatt für Emil Schmitz
  149. NS-Dok: Stolpersteineintrag für Schmitz, Emil
  150. bundesarchiv.de: Gedenkbucheintrag Schmitz, Helene
  151. Yad Vashem: Gedenkblatt für Helene Schmitz
  152. Yad Vashem: Gedenkblatt für Helene Schmitz
  153. NS-Dok: Stolpersteineintrag für Schmitz, Helene
  154. Horst Matzerath, Elfi Pracht, Barbara Becker-Jákli (Hrsg.): Jüdisches Schicksal in Köln 1918–1945 - Katalog zur Ausstellung des Historischen Archivs der Stadt Kön/NS-Dokumentatinszentrum (8. November 1988 bis 22. Januar 1989, im Kölnischen Stadtmuseum/Alte Wache), Stadt Köln 1988, Seite 107
  155. Anwohnerinformation des NS-Dok für das Haus Großer Griechenmarkt 93, Köln (September 2019)
  156. ksta.de (vom 1. Oktober 2019): Von den Nazis ermordet: Elise Schüller, abgerufen am 27. November 2019
  157. bundesarchiv.de: Gedenkbucheintrag Seligmann, Irmfried
  158. Yad Vashem: Gedenkblatt für Irmfried Seligmann
  159. NS-Dokumentationszentrum: Irmfried Seligmann
  160. Deportationsliste 8. Transport von Köln nach Litzmannstadt am 22. Oktober 1941; Blatt 21, Eintrag 1002
  161. bundesarchiv.de: Gedenkbucheintrag Siegellack, Rafael
  162. NS-Dokumentationszentrum der Stadt Köln (Hrsg.): Stolpersteine. Gunter Demnig und sein Projekt. Emons, Köln 2007, ISBN 978-3-89705-546-9; Seite 84
  163. bundesarchiv.de: Gedenkbucheintrag Siegellack, Simon
  164. NS-Dokumentationszentrum der Stadt Köln (Hrsg.): Stolpersteine. Gunter Demnig und sein Projekt. Emons, Köln 2007, ISBN 978-3-89705-546-9; Seite 84
  165. bundesarchiv.de: Gedenkbucheintrag Silberstein, Cilli Rosa
  166. Yad Vashem: Gedenkblatt für Cilly Sylberstein
  167. NS-Dokumentationszentrum: Sylberstein, Eva
  168. bundesarchiv.de: Gedenkbucheintrag Silberstein, Eva
  169. Yad Vashem: Gedenkblatt für Rva Sylberstein
  170. Yad Vashem: Gedenkblatt für Eva Sylberstein
  171. bundesarchiv.de: Gedenkbucheintrag Steinbock, Esther Ester Erna
  172. Yad Vashem: Gedenkblatt für Ester Steinbock
  173. bundesarchiv.de: Gedenkbucheintrag Steinbock, Hanna Maria
  174. NS-Dok: Gedenkbucheintrag für Hanna Maria Steinbock
  175. joodsmonument.nl: Hannah Maria Steinbock
  176. bundesarchiv.de: Gedenkbucheintrag Steinweg, Else Ilse
  177. Yad Vashem: Gedenkblatt für Else Steinweg
  178. Deportationsliste 16. Transport von Köln ins Ghetto Litzmannstadt am 30. Oktober 1941, Blatt 6, Eintrag 251
  179. bundesarchiv.de: Gedenkbucheintrag Steinweg, Martha Marta
  180. Yad Vashem: Gedenkblatt für Marta Steinweg
  181. Deportationsliste 16. Transport von Köln ins Ghetto Litzmannstadt am 30. Oktober 1941, Blatt 6, Eintrag 252
  182. bundesarchiv.de: Gedenkbucheintrag Stock, Eva Edith
  183. Deportationsliste 16. Transport von Köln ins Ghetto Litzmannstadt am 30. Oktober 1941, Blatt 3, Eintrag 122
  184. bundesarchiv.de: Gedenkbucheintrag Stock, Emmi Eva Emmy
  185. NS-Dok: Stock, Emmy Eva
  186. Deportationsliste 16. Transport von Köln ins Ghetto Litzmannstadt am 30. Oktober 1941, Blatt 3, Eintrag 121
  187. bundesarchiv.de: Gedenkbucheintrag Stock, Walter Rudolf
  188. bundesarchiv.de: Gedenkbucheintrag Tobar, Ida
  189. Deportationsliste von Köln nach Theresienstadt am 29. Januar 1943, Blatt 3, Eintrag Nr. 71
  190. statistik-des-holocaust.de: Deportationen aus dem Rheinland nach Theresienstadt 1943–1945
  191. Barbara Becker-Jákli: Der jüdische Friedhof Köln-Bocklemünd : Geschichte, Architektur und Biografien. Hrsg.: NS-Dokumentationszentrum der Stadt Köln. emons, Köln 2016, ISBN 978-3-95451-889-0, S. 136.
  192. bundesarchiv.de: Gedenkbucheintrag Weinberg, Edith
  193. Yad Vashem: Gedenkblatt für Edith Weinberg
  194. bundesarchiv.de: Gedenkbucheintrag Weinberg, Henriette Cilly
  195. Yad Vashem: Gedenkblatt für Henriette Weinberg
  196. „Tilla - Fragmente eines Lebens“ – Website des Centrum für schwule Geschichte, Köln (Memento vom 4. März 2016 im Internet Archive)
  197. Werner Jung: Das moderne Köln. Bachem, Köln; 6. Auflage 2005, ISBN 3-7616-1861-1, S. 126–127
Commons: Stolpersteine im Kölner Stadtteil Altstadt-Süd – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
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