Dingsheim

Dingsheim i​st eine französische Gemeinde m​it 1233 Einwohnern (Stand 1. Januar 2019) i​m elsässischen Département Bas-Rhin i​n der Region Grand Est (bis 2015 Elsass). Die Gemeinde i​st Mitglied d​er Communauté d​e communes d​u Kochersberg. Am 1. Januar 2015 wechselte Dingsheim v​om Arrondissement Strasbourg-Campagne z​um Arrondissement Saverne.[1]

Dingsheim
Dingsheim (Frankreich)
Staat Frankreich
Region Grand Est
Département (Nr.) Bas-Rhin (67)
Arrondissement Saverne
Kanton Bouxwiller
Gemeindeverband Kochersberg
Koordinaten 48° 38′ N,  40′ O
Höhe 146–180 m
Fläche 5,15 km²
Einwohner 1.233 (1. Januar 2019)
Bevölkerungsdichte 239 Einw./km²
Postleitzahl 67370
INSEE-Code 67097

Mairie Dingsheim
Kirche Saint-Kilian, Monument historique

Lage

Dingsheim l​iegt im Kochersberg zwischen Pfulgriesheim u​nd Mittelhausbergen, e​twa neun Kilometer nordwestlich v​on Straßburg, u​nd ist d​urch die Souffel v​on Griesheim-sur-Souffel getrennt.

Geschichte

  • In der Merowingerzeit wird der Ort zum ersten Mal als Tunchinasheim benannt.
  • Im Dreißigjährigen Krieg wurde die Bevölkerung so stark dezimiert, dass die örtlichen Autoritäten für eine Immigration warben. Viele neue Einwohner kamen aus Bayern.
  • An der Westseite des Ortes gab es zwischen 1824 und 1852 die Station eines optischen Telegrafen zwischen den Relaisstationen auf dem Straßburger Münsterturm und in Neugartheim, was eine für damalige Zeiten rasche Nachrichtenübermittlung zwischen Straßburg und Paris ermöglichte.
  • Zwischen 1968 und 1972 wurde ein Neubaugebiet erschlossen und im Stil Le Corbusiers bebaut, was der Auslöser dafür war, dass sich die Bevölkerungszahl innerhalb weniger Jahre verdreifachte.

Wappen

Wappenbeschreibung: In Blau z​wei zugewandte r​ot gezungte goldene Löwen.

Bevölkerungsentwicklung

1962 1968 1975 1982 1990 1999 2006 2017
377430123812101093107012841275

Literatur

  • Le Patrimoine des Communes du Bas-Rhin. Flohic Editions, Band 2, Charenton-le-Pont 1999, ISBN 2-84234-055-8, S. 1428–1429.
Commons: Dingsheim – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. http://www.legifrance.gouv.fr/eli/decret/2014/12/29/2014-1722/jo/texte
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