Liste der denkmalgeschützten Objekte in Innsbruck-Innsbruck/L–Z

Die Liste d​er denkmalgeschützten Objekte i​n Innsbruck-Innsbruck/L–Z enthält d​ie denkmalgeschützten, unbeweglichen Objekte d​er Innsbrucker Katastralgemeinde Innsbruck (Stadtteile Innenstadt, Mariahilf-St. Nikolaus, Dreiheiligen-Schlachthof u​nd Saggen) m​it den Straßennamen v​on L b​is Z.[1]

Denkmäler

Foto Denkmal Standort Beschreibung
Annasäule
BDA: 80508
Objekt-ID: 94249

TKK: 15447
seit 2013
Maria-Theresien-Straße
Standort
KG: Innsbruck
Die Annasäule wurde 1706 als Dank für den Abzug der bayrischen Truppen nach dem Bayrischen Rummel am Annatag des Jahres 1703 errichtet. Die Säule wurde von Cristoforo Benedetti aus rotem Kramsacher Marmor geschaffen. Sie wird von einer Mondsichelmadonna bekrönt, auf dem Sockel befinden sich die Statuen der Heiligen Anna, Kassian, Vigilius und Georg.
Stockerhaus
BDA: 39437
Objekt-ID: 39189

TKK: 116111
Maria-Theresien-Straße 1
Standort
KG: Innsbruck
Zwei Häuser aus dem 15. bzw. 16. Jahrhundert wurden 1732 zu diesem repräsentativen viergeschoßigen Gebäude mit barocker Fassade und Krüppelwalmgiebel umgebaut. Im Inneren haben sich ein Kellergewölbe aus dem 16. Jahrhundert und eine barocke Treppenanlage erhalten.[2]
Spitalskirche zum hl. Geist
BDA: 55531
Objekt-ID: 64221

TKK: 116120
seit 2013
Maria-Theresien-Straße 2
Standort
KG: Innsbruck
Die Kirche des seit 1315 bestehenden Stadtspitals wurde 1700/01 nach Plänen von Johann Martin Gumpp dem Älteren anstelle eines gotischen Vorgängerbaus errichtet. Die Fassade ist durch Sockel, Pilaster, Gebälk und zwei barocke Portale mit ionischen Säulen und gesprengten Giebeln gestaltet. Das Innere ist durch reiche Akanthusstuckaturen von 1701–1704 geprägt. Die Deckenfresken wurden nach Bombenschäden des Zweiten Weltkriegs 1962 von Hans Andre neu gemalt.[3]
Bürgerhaus
BDA: 39438
Objekt-ID: 39190

TKK: 116127
Maria-Theresien-Straße 3
Standort
KG: Innsbruck
Das schmale fünfgeschoßige Bürgerhaus wurde 1447 erstmals urkundlich genannt. Die Fassade ist mit einem dreiseitigen Polygonalerker über drei Geschoße versehen. Im Inneren haben sich Reste des alten tonnengewölbten Erdgeschoßflures und eine tonnengewölbte, einarmige Treppe erhalten.[4]
Ehem. Palais Lodron/Greilhaus
BDA: 39439
Objekt-ID: 39191

TKK: 116145
Maria-Theresien-Straße 7
Standort
KG: Innsbruck
Josef Nikolaus Graf Lodron hat 1744 zwei an dieser Stelle stehende Bürgerhäuser erworben und sie noch vor 1749 einheitlich als Rokokopalais umbauen lassen. Aus dieser Zeit stammt auch das Medaillon in der Höhe des ersten Stockes mit der Reliefdarstellung des Innsbrucker Mariahilf-Gnadenbildes als Schutzpatronin des Hauses. Nach 1795 wechselte das Palais mehrmals den Besitzer und befand sich ab 1870 im Eigentum der Familie bzw. des bekannten Innsbrucker Bürgermeisters von 1896 bis 1923 Wilhelm Greil.
Bürgerhaus Delevo
BDA: 39440
Objekt-ID: 39192

TKK: 116147
Maria-Theresien-Straße 9
Standort
KG: Innsbruck
Das schmale, fünfgeschoßige gotische Bürgerhaus weist einen Polygonalerker, einen geschwungenem Giebel und ein breit abgeschrägtes Hausteinportal auf. Die Reliefs in den Brüstungsfeldern wurden 1925 von Andreas Einberger geschaffen. Im Inneren und Äußeren, besonders im ebenerdigen Gastlokal, haben sich Baudetails des 15. und 16. Jahrhunderts erhalten. Der schmale Flur ist tonnengewölbt mit Gratnetz, im ersten Obergeschoß tonnengewölbt mit Stichkappen.[5]
Wohn- und Geschäftshaus
BDA: 80507
Objekt-ID: 94248

TKK: 116112
seit 2014
Maria-Theresien-Straße 10
Standort
KG: Innsbruck
Das schmale, fünfgeschoßige Jugendstilhaus wurde 1909 nach Plänen von Matthias Wolff errichtet. Erdgeschoß und erstes Obergeschoß werden von einem monumentalen Bogen mit Goldmosaikhintergrund umrahmt. Über das zweite und dritte Obergeschoß erstreckt sich ein von Pilastern flankierter Polygonalerker mit Mosaikdekor am Erkerfuß und zwischen den beiden Erkergeschoßen (Madonna, flankiert vom Stadtwappen und dem Tiroler Adler). Darauf befindet sich ein Korbgitterbalkon.[6]
Bürgerhaus Breinössl
BDA: 59842
Objekt-ID: 71461

TKK: 116114
Maria-Theresien-Straße 12, 14
Standort
KG: Innsbruck
Das Gebäude wurde 1907 nach Plänen von Anton Dittrich aus zwei spätgotischen Häusern errichtet. Die bewegte Fassade ist mit Erkern, Balkonen, Loggien, Turm und Attika gestaltet. Neben dem gewölbten Erdgeschoßdurchgang befindet sich ein Pfeiler mit einem Mosaik von Max Weiler von 1956.[7]
Bürgerhaus mit Stöcklgebäude
BDA: 80415
Objekt-ID: 94151

TKK: 116115
seit 2014
Maria-Theresien-Straße 13
Standort
KG: Innsbruck
Das fünfgeschoßige, breite Bürgerhaus wurde im 18. Jahrhundert anstelle des seit dem 14. Jahrhundert bestehenden „Bades in der Neustadt“ errichtet. Die Fassade ist durch Pilaster und Gesimse gegliedert, die drei Mittelachsen werden durch einen geschwungenen Giebel mit geschweifter Dachbodenluke bekrönt. Im Inneren finden sich teilweise reich dekorierte und profilierte Stuckdecken aus dem 18. Jahrhundert. Im Keller finden sich Elemente (Gewölbe, Balkendecken, Koppensteinböden, abgefastes Breccieportal, Brecciesäule und verbauter Rundpfeiler), die bis in die Zeit des Bades zurückgehen.[8]
Gasthaus Alt Insprugg
BDA: 39441
Objekt-ID: 39193

TKK: 116117
Maria-Theresien-Straße 16
Standort
KG: Innsbruck
Das aus dem 15. Jahrhundert stammende Haus wurde in der Barockzeit und 1906 umgebaut. An der gotisierenden Fassade befinden sich holzgeschnitzte Kopien der Statuen Artus' und Theoderichs aus der Innsbrucker Hofkirche.[9]
Rathaus (Altbau)
BDA: 58271
Objekt-ID: 68811

TKK: 116119
seit 2013
Maria-Theresien-Straße 18
Standort
KG: Innsbruck
Drei gotische Bürgerhäuser wurden Anfang des 18. Jahrhunderts nach Plänen von Johann Martin Gumpp dem Älteren zum barocken Palais Künigl umgebaut. 1848 wurde es ins Hotel d'Autriche umgewandelt und mit einer klassizistischen Fassade versehen. Seit 1897 dient das Gebäude als Rathaus.
Bürgerhaus
BDA: 59617
Objekt-ID: 71048

TKK: 116121
seit 2014
Maria-Theresien-Straße 20
Standort
KG: Innsbruck
Das schmale, fünfgeschoßige, dreiachsige, weit in die Tiefe reichende Bürgerhaus mit Stöcklgebäude und Verbindungstrakt stammt im Kern aus dem 14. Jahrhundert, wurde im 16. Jahrhundert erweitert und im 19. Jahrhundert aufgestockt. An der Fassade weist es einen breiten Polygonalerker über drei Geschoße auf. Im Inneren haben sich ein Rundbogenportal aus Höttinger Breccie und Räume mit Tonnen- und Kreuzgewölben erhalten.[10][11]
Bürgerhaus
BDA: 39442
Objekt-ID: 39194

TKK: 116123
Maria-Theresien-Straße 22
Standort
KG: Innsbruck
Das fünfgeschoßige Bürgerhaus stammt im Kern aus dem 16./17. Jahrhundert. Es weist einen dreiseitigen Polygonalerker über drei Geschoße und ein Renaissanceportal mit Kämpfer und Keilstein auf. Die neoklassizistische Fassadenmalerei mit einem Porträt Kaiserin Maria Theresias wurde 1908 von Raphael Thaler geschaffen.[12]
Wohn- und Geschäftshaus
BDA: 80540
Objekt-ID: 94282

TKK: 116125
seit 2019
Maria-Theresien-Straße 24
Standort
KG: Innsbruck
Das fünfgeschoßige Eckhaus zur Anichstraße mit kuppelbekrönter Eckrundung wurde 1889–1893 nach Plänen von Max Haas in einem späthistoristischen Stil errichtet. Erdgeschoß und erstes Obergeschoß sind zu einem massigen Unterbau mit plastischen Diamantquadern zusammengefasst. Die Obergeschoße sind mit barockisierenden Fensterrahmungen, geschweiften oder gesprengten Giebelbekrönungen und korinthischen Pilastern gegliedert. Im zweiten Obergeschoß verläuft ein auf wuchtigen Volutenkonsolen ruhender Steinbalkon mit Schmiedeeisengeländer. Die Attika mit querovalen Dachluken und Rundgiebeln wird von einem geschweifter Tambour mit Kuppel bekrönt. Im Inneren weist das Stiegenhaus eine zweiarmige Marmortreppe mit Schmiedeeisengeländer mit barockisierenden Motiven auf.[13]
Wohn- und Geschäftshaus
BDA: 80421
Objekt-ID: 94159

TKK: 116124
seit 2015
Maria-Theresien-Straße 25
Standort
KG: Innsbruck
Das aus dem 16. Jahrhundert stammende Haus am Durchgang zum Sparkassenplatz wurde 1933 nach Plänen von Theodor und Wilhelm Nikolaus Prachensky umgebaut. In der Mittelachse reicht ein breiter Rechteckerker über drei Geschoße, dessen Fenster werden von Plastiken von Hans Andre eingerahmt.[14]
Zelgerhaus
BDA: 80544
Objekt-ID: 94286

TKK: 116129
seit 2014
Maria-Theresien-Straße 32
Standort
KG: Innsbruck
Das fünfgeschoßige Eckhaus zur Anichstraße wurde 1911 nach Plänen von Josef Retter errichtet und folgt in der Baugruppengliederung dem Heimatstil. Die Fassaden sind mit Risaliten, Erkern und Balkonen reich gegliedert und im Stil des Neoempire gestaltet, an der Brüstung des Breiterkers zur Maria-Theresien-Straße befindet sich ein Medaillon mit einer Madonnendarstellung. Das Stiegenhaus ist mit halbhoher Originalverfliesung, einer zweiarmigen Marmortreppe, Schmiedeeisengeländern und Fliesenboden versehen.[15]
Tschonerhaus
BDA: 39444
Objekt-ID: 39196

TKK: 116131
Maria-Theresien-Straße 34
Standort
KG: Innsbruck
Für das viergeschoßige, breite Adelshaus wurden in der Barockzeit zwei älteren Gebäude zusammengefügt, von dem eines 1588 im Besitz des Hofkanzlers Friedrich Altstetter war. Im 18. Jahrhundert war es im Besitz der Grafen Rost und Enzenberg. Der übergiebelte Mittelteil wird auf beiden Seiten von Breiterkern begrenzt, die von Breccie-Rundsäulen mit quadratischen Sockeln und Kämpfern getragen werden. Die Fassade ist durch Gesimse und Faschenrahmung gegliedert.[16]
Bankgebäude, Creditanstalt
BDA: 55532
Objekt-ID: 64222

TKK: 116132
seit 2014
Maria-Theresien-Straße 36
Standort
KG: Innsbruck
Das palaisartige viergeschoßige Bankgebäude wurde 1905/06 nach Plänen von Ludwig Lutz errichtet. Die Fassade ist mit Lisenen, Korbbogenbalkone und einem Dreiecksgiebel gestaltet. Das Giebelfeld zeigt ein Steinrelief mit den Allegorien für Handel und Industrie, es wird von Vasen flankiert und von einem Adler bekrönt. Auch die Rückseite des Gebäudes ist mit einem polygonalen Steinerker, Stuckkartuschen und Balkonen mit Schmiedeeisengittern aufwändig gestaltet. Der neoklassizistische Erdgeschoßflur weist ein kassettiertes Tonnengewölbe, das Stiegenhaus eine dreiarmige gerade Treppe mit Schmiedeeisengeländer und intarsierten Steinböden auf.[17]
Palais Trapp/Wolkenstein
BDA: 39445
Objekt-ID: 39197

TKK: 116134
Maria-Theresien-Straße 38
Standort
KG: Innsbruck
Der 1625 von Berchtold Freiherrn von Wolkenstein erbaute Ansitz „Wolkenburg“ wurde 1700 zu einem Barockpalais umgestaltet. Die Anlage mit U-förmigem Grundriss, Vestibül und barockem Garten ist typisch für die Innsbrucker Paläste der Baumeister Gumpp. Seit 1804 im Besitz der Grafen Trapp.
Palais Troyer-Spaur
BDA: 39446
Objekt-ID: 39198

TKK: 116135
Maria-Theresien-Straße 39
Standort
KG: Innsbruck
Das Palais wurde um 1680 nach Plänen von Johann Martin Gumpp dem Älteren anstelle zweier gotischer Häuser errichtet. Das viergeschoßige Gebäude weist in der Mitte einen Breiterker auf, der von Brecciesäulen getragen und von einem Korbgitterbalkon im dritten Obergeschoß abgeschlossen wird. Das zweite Obergeschoß ist als „Nobelgeschoß“ höher als die anderen. Die Fassade ist stark plastisch gegliedert und stuckiert, über dem Eingang befindet sich ein Steinrelief der Mariahilf-Madonna mit zwei sitzenden Putten, das um 1680/90 geschaffen wurde.[18]
Bürgerhaus Frohnweiler, Kaltenbrunn
BDA: 39447
Objekt-ID: 39199

TKK: 116137
Maria-Theresien-Straße 40
Standort
KG: Innsbruck
Das viergeschoßige Gebäude wurde 1863 errichtet. Die neugotische Fassade ist reich gegliedert und weist eine vorspringenden Doppelachse mit Dreiecksgiebel, einen Erker mit Balkon und Steinbalustrade, Fenster mit Maßwerk in den Lünetten und Pilaster auf. Die Seitenfronten sind mit Treppengiebeln abgeschlossen.[19]
Wohn- und Geschäftshaus
BDA: 80428
Objekt-ID: 94169

TKK: 116138
seit 2015
Maria-Theresien-Straße 41
Standort
KG: Innsbruck
Das Eckhaus zur Meraner Straße wurde 1909/10 vermutlich anstelle zweier Vorgängerbauten aus dem späten 15. Jahrhundert erbaut. Die Fassade ist durch Kolossalpilaster, durchlaufende Brüstungs- und Frieszonen, geschwungene übergiebelte Breiterker, Rechteckbalkone und barockisierendes Stuckdekor reich gegliedert. Die Erker sind mit Mosaikfeldern versehen, die die hl. Cäcilie, das Gnadenbild Mariahilf und Wappen zeigen.[20]
Servitenkirche hl. Josef
BDA: 55536
Objekt-ID: 64227

TKK: 37872
seit 2013
Maria-Theresien-Straße 42
Standort
KG: Innsbruck
Die Kirche wurde 1614 von Anna Katharina Gonzaga gestiftet, von Johann Baptist Hoffingott erbaut und 1616 geweiht. Nach dem Stadtbrand 1620 wurde sie in der heutigen Form wiederaufgebaut und 1626 erneut geweiht. 1709–1736 wurde sie nach Plänen von Georg Anton Gumpp barockisiert. Der einfache Langbau steht mit der Seitenfront und dem Turm zur Straße. Am Kapellenerker befindet sich ein Fresko des Gnadenstuhls von Hans Andre von 1953. Das Innere ist ein dreijochiger Saalraum mit Stichkappentonne über schlanken Stuckmarmorpilastern, symmetrischen Seitenkapellen um das mittlere Joch, kreuzgratgewölbter geschlossener Westempore und geschwungener Musikempore. Die Deckengemälde wurden nach den Zerstörungen im Zweiten Weltkrieg 1947 von Hans Andre geschaffen.[21][11]
Servitenkloster
BDA: 55533
Objekt-ID: 64223

TKK: 19845
seit 2013
Maria-Theresien-Straße 42
Standort
KG: Innsbruck
Das 1614 von Anna Katharina Gonzaga gestiftete Servitenkloster wurde nach einem Entwurf von Johann Baptist Hoffingott erbaut und im frühen 18. Jahrhundert nach Plänen von Johann Martin Gumpp dem Älteren und Georg Anton Gumpp erweitert und barockisiert. 1925 wurden in die straßenseitigen Arkaden Geschäfte eingebaut, nach Zerstörungen im Zweiten Weltkrieg wurde das Kloster ab 1946 wieder aufgebaut. Der langgestreckte dreigeschoßige Bau, der sich südlich an die Servitenkirche anschließt, weist eine schlichte Fassade mit zwei barocken Pilasterportalen auf. Westlich der Kirche liegt ein zweigeschoßiger Trakt mit dem kreuzgratgewölbten Kreuzgang. Der im Westen anschließende Klostergarten ist heute stark verkleinert. Im Kloster befindet sich die Kunstkammer der Serviten mit Gemälden, Grafiken und Kunstgewerbe aus dem 16. bis 19. Jahrhundert.[22][11]
Landhaus mit Landhauskapelle hl. Georg
BDA: 55557
Objekt-ID: 64257

TKK: 83612
seit 2013
Maria-Theresien-Straße 43
Standort
KG: Innsbruck
Das Alte Landhaus wurde 1725–1731 nach Plänen von Georg Anton Gumpp als Ersatz für das erste Amtsgebäude der Tiroler Landstände in der Altstadt errichtet. Der dem Schema italienischer Barockpaläste folgende Bau gilt als einer der Höhepunkte der Innsbrucker Barockarchitektur. Der Haupttrakt, der auf beiden Seiten in der Mitte durch einen Risalit betont wird, und zwei Seitenflügel schließen einen Hof ein, dessen vierte Seite von der Landhauskapelle begrenzt wird. Im zweiten Obergeschoß befindet sich der Landtagssaal, der mit Deckenfresken von Cosmas Damian Asam von 1729 geschmückt ist. Die Stuckarbeiten stammen unter anderem von Anton Gigl.[23]
Bürgerhaus
BDA: 39449
Objekt-ID: 39201

TKK: 116139
Maria-Theresien-Straße 44
Standort
KG: Innsbruck
Das im Kern aus dem 16. Jahrhundert stammende Gebäude wurde um 1740 barockisiert. Es weist eine Rokokostuckfassade mit geschwungenem Giebel und kräftig profiliertem Traufgesims auf. Die beiden äußeren Achsen weisen zweigeschoßige Breiterker mit geschnitzten Eckpfosten auf Volutenkonsolen auf, darunter befindet sich je ein von Nagelfluhpilastern eingefasstes Portal.[24]
Ehem. Palais Fugger-Taxis
BDA: 55558
Objekt-ID: 64258

TKK: 22833
seit 2013
Maria-Theresien-Straße 45
Standort
KG: Innsbruck
Das Gebäude wurde ab 1679 vermutlich nach Plänen von Johann Martin Gumpp d. Ä. für Graf Hans Otto Fugger als barocke Palastanlage nach italienischem Vorbild errichtet. Anfang des 18. Jahrhunderts gelangte es in den Besitz der Familie von Welsberg, 1784 an die Grafen von Thurn und Taxis, die es auch als Poststation nutzten. Seit 1905 gehört es dem Land Tirol, das es als Amtsgebäude und Galerie nutzt. Das Palais besteht aus einem dreigeschoßigen Mitteltrakt und zwei Seitenflügeln, die einen rechteckigen Innenhof umschließen. Der Parissaal im ersten Obergeschoß ist mit dem Deckengemälde Urteil des Paris von Martin Knoller geschmückt.[25]
Gasthaus Krone
BDA: 39450
Objekt-ID: 39202

TKK: 68854
Maria-Theresien-Straße 46
Standort
KG: Innsbruck
Das Gasthaus Goldene Krone wurde bereits 1605 als „Gasthaus vor dem Georgentor“ erwähnt. Das viergeschoßige Eckhaus zur Maximilianstraße weist einen polygonalen Eckerker auf. Die Fassade aus dem 19. Jahrhundert ist mit Gesimsen gegliedert. Im Erdgeschoß hat sich ein tonnengewölbter Flur mit Stichkappen erhalten. Entlang der Maximilianstraße schließt sich ein langgestreckter niedrigerer Bau mit den ehemaligen Stallungen an. Am Erker eingemauert ist ein Grenzstein zwischen Wilten und Innsbruck von 1745.[26]
Palais Sarnthein/Peterlongohaus
BDA: 39452
Objekt-ID: 39204

TKK: 68911
Maria-Theresien-Straße 57
Standort
KG: Innsbruck
Das Gebäude wurde 1686 von Johann Martin Gumpp d. Ä. für David Graf Sarnthein aus älteren Bürgerhäusern zum Palais umgebaut. 1869 wurde es aufgestockt und vergrößert.[27]
Wegkapelle hl. Johannes Nepomuk
BDA: 96449
Objekt-ID: 111946

TKK: 116103
bei Mariahilfstraße 1a
Standort
KG: Innsbruck
Der Nischenbildstock beherbergt hinter einem schmiedeeisernen Gitter eine aus dem 18. Jahrhundert stammende Holzfigur des hl. Johannes Nepomuk auf einem barocken Sockel.[28]
Telfserhaus
BDA: 39428
Objekt-ID: 39180

TKK: 116110
Mariahilfstraße 8
Standort
KG: Innsbruck
Das im Kern aus dem 15. Jahrhundert stammende Gebäude wurde 1466 erstmals urkundlich genannt. An der schmucklosen Fassade des fünfgeschoßigen, weit in die Tiefe reichenden Gebäudes befindet sich ein dreiseitiger Polygonalerker mit Brüstungs- und Sturzgesimsen und Zeltverdachung.[29]
Gasthaus Weißes Lamm
BDA: 39429
Objekt-ID: 39181

TKK: 116100
Mariahilfstraße 12
Standort
KG: Innsbruck
Das Gebäude wurde 1688 aus zwei älteren Häusern aus dem 16./17. Jahrhundert errichtet. Die Fassade aus dem 19. Jahrhundert ist mit Erkern und einem barocken, zweimal geschwungenen Giebel gestaltet. Im Inneren sind eine Halle und ein Flur mit einem seichten Tonnengewölbe und kleinen Stichkappen versehen.[30]
Altes Hufschmiedhaus
BDA: 39430
Objekt-ID: 39182

TKK: 116101
Mariahilfstraße 14
Standort
KG: Innsbruck
Das im Kern aus dem 15./16. Jahrhundert stammende schmale Gebäude beherbergte eine seit 1610 urkundlich belegte Hufschmiede. 1929 wurde es umgebaut und renoviert. Die Fassade ist mit einem dreigeschoßigen, dreiseitigen Polygonalerker mit Brüstungs- und Sturzgesimsen und Zeltverdachung und einem im Rundbogen geschlossenen abgeschrägten Portal aus dem 16. Jahrhundert versehen. Zwischen dem Erker und dem Fenster des ersten Obergeschoßes befindet sich ein Holzrelief des hl. Eligius aus dem dritten Viertel des 15. Jahrhunderts.[31]
Bürgerhaus
BDA: 39431
Objekt-ID: 39183

TKK: 116102
Mariahilfstraße 18
Standort
KG: Innsbruck
Das im Kern aus dem 16. Jahrhundert stammende Gebäude ist urkundlich seit 1523 belegt. Die dreiachsige Vorderfront weist in der linken Achse ein Rundbogenportal auf. Im zweiten Obergeschoß befindet sich ein Mariahilf-Fresko von 1759.[32]
Bürgerhaus
BDA: 110448
Objekt-ID: 128150

TKK: 104255
Mariahilfstraße 26
Standort
KG: Innsbruck
Haus Weithas
BDA: 39433
Objekt-ID: 39185

TKK: 116105
Mariahilfstraße 28
Standort
KG: Innsbruck
Gasthaus Zum Mohren
BDA: 39434
Objekt-ID: 39186

TKK: 116106
Mariahilfstraße 34
Standort
KG: Innsbruck
Das im Kern aus dem 15. Jahrhundert stammende Gebäude wurde 1461 erstmals urkundlich erwähnt und im 18. Jahrhundert barock umgebaut. Seit 1639 ist es als „Gasthaus Mohren“ belegt. Die Fassade des breiten, fünfgeschoßigen Gebäudes weist zwei über drei Geschoße reichende dreiseitige Polygonalerker auf. Im zweiten Obergeschoß befindet sich ein Stuckrelief Maria mit Kind von 1727. Im Inneren hat sich im Erdgeschoß ein tonnengewölbter Flur mit alternierenden Stichkappen erhalten.[33]
Bierjoggl
BDA: 39435
Objekt-ID: 39187

TKK: 116107
Mariahilfstraße 40
Standort
KG: Innsbruck
Das im Kern aus der Zeit um 1500 stammende, von der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts bis 1980 als Gasthaus „Bierjoggl“ genutzte Gebäude wurde nach Bombenschäden 1946 im zweiten und dritten Obergeschoß weitgehend erneuert. An der Fassade befindet sich ein dreiseitiger Erker mit Brüstungs- und Sturzgesimsen. Im Inneren haben sich spätgotische Baudetails, darunter tonnengewölbte Flure mit Stichkappen, erhalten.[34]
Bürgerhaus
BDA: 39436
Objekt-ID: 39188

TKK: 116108
Mariahilfstraße 48
Standort
KG: Innsbruck
Das Eckhaus geht auf zwei Häuser aus dem 15./16. Jahrhundert zurück, die bereits im 16. und 17. Jahrhundert besitzmäßig zusammen gehörten. Die neuzeitliche Fassade weist einen Polygonalerker mit Brüstungs- und Sturzgesimsen und ein rechteckiges Nagelfluhportal auf. Im Inneren hat sich ein tonnengewölbter Flur erhalten.[35]
Brunnen
BDA: 108203
Objekt-ID: 125614

TKK: 116109
vor Mariahilfstraße 48
Standort
KG: Innsbruck
Der Brunnen mit einer rechteckigen Schale wurde 1926 errichtet. Die Skulptur der Madonna mit Kind wurde von Franz Santifaller entworfen.[36]
Wohn- und Geschäftshaus, Bürgerspital
BDA: 39453
Objekt-ID: 39205

TKK: 116148
Marktgraben 12
Standort
KG: Innsbruck
Das viergeschoßige Eckhaus wurde 1862 anstelle des im 14. Jahrhundert gegründeten Stadtspitals erbaut. Die an die benachbarten, ebenfalls einst zum Stadtspital gehörenden, Bauten angeglichene Fassade ist mit Gesimsen und Putzfaschenrahmung um die Fenster gegliedert.[37]

Die Anfänge d​es alten Stadtspitals g​ehen bis i​n das beginnende 14. Jahrhundert zurück. Es w​urde vom Ertrag zahlreicher Stiftungen betrieben. Neben d​er Versorgung v​on Kranken u​nd Wohltätern, wurden a​uch Pflegebedürftige u​nd Waisenkinder aufgenommen. Nach d​er Auflösung d​es städtischen Friedhofs b​ei der St. Jakobs-Pfarrkirche i​m Jahre 1509, wurden Bestattungen b​is Mitte d​es 19. Jahrhunderts südlich d​es Stadtspitals vorgenommen. Kurze Zeit später w​urde dort e​ine zweistöckige Kapelle errichtet, d​ie bis 1869 a​ls Veits-Kapelle erhalten blieb. Nach d​em schweren Erdbeben v​on 1689 w​urde der Spitalsbau n​ur notdürftig instand gesetzt. Seit 1888 befindet s​ich das Stadtspital i​m heutigen Klinikareal a​m Innrain.

Wohn- und Geschäftshaus, Bürgerspital
BDA: 39454
Objekt-ID: 39206

TKK: 116149
Marktgraben 14
Standort
KG: Innsbruck
Das viergeschoßige Gebäude wurde 1841 anstelle des gotischen Stadtpitals errichtet und diente bis zum Jahre 1888 als Spital, danach wurden im Erdgeschoß Geschäfte eingebaut und die Obergeschoße zur Wohnnutzung adaptiert. Architektonisch bildet es eine Einheit mit den Gebäuden Marktgraben 16 und Stainerstraße 3. Die drei mittleren Achsen treten als Risalit hervor und sind mit einem Giebel bekrönt. Im Inneren haben sich noch einige Räume mit Tonnengewölbe mit Stichkappen aus dem 15./16. Jahrhundert erhalten. Im südlichen Hoftrakt ist im Erdgeschoß noch ein vermauerter Arkadengang mit gratigen Kreuzgewölben und quadratischen Pfeilern aus der Mitte des 16. Jahrhunderts sichtbar.[38]
Wohn- und Geschäftshaus
BDA: 55534
Objekt-ID: 64224

TKK: 83604
seit 2013
Marktgraben 16
Standort
KG: Innsbruck
Das viergeschoßige Eckhaus wurde 1841 anstelle des ehemaligen Stadtspitals erbaut und Ende des 19. Jahrhunderts als Wohn- und Geschäftshaus adaptiert. Die Fassaden sind durch unterschiedlich stark vortretende Gesimse und profilierte Fensterrahmungen gegliedert.[39]
Hauptpostamt
BDA: 11530
Objekt-ID: 7631

TKK: 68857
Maximilianstraße 2
Standort
KG: Innsbruck
Das ehemalige Hauptpostamt wurde 1905–1908 nach Plänen von Natale Tommasi erbaut und nach 1947 mehrmals umgebaut und erweitert. Der palastartige, viergeschoßige Bau weist an drei Ecken Türme auf, die Fassaden sind durch Risalite, Einsprünge und Gesimse gegliedert. Zentral im Inneren befindet sich die zweigeschoßige Schalterhalle mit Glasdach. Ein Mosaik an der Nordseite im ersten Obergeschoß zeigt ein Mosaik Kaiser Franz Joseph I. Das Stiegenhaus weist eine dreiarmige Marmortreppe mit barockisierendem Schmiedeeisengeländer auf.[40]
Bürgerhaus
BDA: 46813
Objekt-ID: 49030

TKK: 68860
Maximilianstraße 6
Standort
KG: Innsbruck
Das viergeschoßige, an drei Seiten freistehende Haus, das mit einem Gang mit der Herz-Jesu-Kirche verbunden ist, wurde 1897–1898 errichtet. Die Fassade ist mit einem Eckerker und Pilastern gegliedert und mit manieristisch-barockisierenden Dekorelementen geschmückt. Im Inneren befindet sich ein repräsentatives Vestibül mit Säulen, Halbsäulen, Pilastern und Stuckdekoration.[41]
Herz-Jesu-Kirche
BDA: 55550
Objekt-ID: 64245

TKK: 34910
Maximilianstraße 8
Standort
KG: Innsbruck
Die Emporenbasilika als neuromanischer Kirchenbau und dem anschließenden Klosterbau wurde von 1896 bis 1897 nach den Plänen des Baumeisters Peter Huter mit den Baumeistern Alfons Mayr und Franz Mayr errichtet. Die Marmoraltäre schuf der Bildhauer Leopold Seeber. Die Mensen sind mit Mosaikschmuck versehen. Die Statuen schuf der Bildhauer Alois Winkler. In der Totenkapelle ist eine Bronzeplastik Auferstandener vom Bildhauer Emmerich Kerle. Die Orgel wurde 1900 nach einem Entwurf des Architekten Pater Johann Maria Reiter mit dem Orgelbauer A. Vogl gebaut.
Kloster der Redemptoristen mit Einfriedung
BDA: 39455
Objekt-ID: 39207

TKK: 34909
Maximilianstraße 8
Standort
KG: Innsbruck
Das Kloster der Redemptoristen wurde 1895–1898 erbaut und 1985 um ein Halbgeschoß aufgestockt. Es schließt östlich an die Herz-Jesu-Kirche an. Das zweiflügelige Eckgebäude mit abgeflachter Ecke umschließt zusammen mit der Kirche einen Innenhof. Die Fassade ist durch Gesimse und Blendbögen gegliedert, die Rundbogenfenster und -türen sind durch Quadereinfassungen in hellerem Farbton betont. Im dritten Obergeschoß befindet sich die 1985 errichtete neue Hauskapelle.[42]
Tiroler Handelskammer
BDA: 55564
Objekt-ID: 64269

TKK: 116150
Meinhardstraße 14
Standort
KG: Innsbruck
Das Gebäude wurde 1900–1902 für Handelskammer und Gewerbemuseum im Heimatstil mit gotisierenden Elementen erbaut. Die Fassade des fünfgeschoßigen Gebäudes ist mit Treppengiebel und Dachreiter, loggienartigen Balkonen und Fenstern mit Fensterläden und gotisierenden Stabrahmen reich gegliedert. Das Mosaik am ersten Obergeschoß wurde 1906 von Alfons Siber entworfen und zeigt allegorische Darstellungen von Bodenbebauung, Metall- und Holzarbeit, Handel und Gewerbe. Im Inneren findet sich ein Wandgemälde von Albin Egger-Lienz von 1924.[43]
BW Landhauserweiterungsbau
BDA: 55559
Objekt-ID: 64259

TKK: 116151
Meraner Straße 2
Standort
KG: Innsbruck
Der dreigeschoßige Zubau an das alte Landhaus entlang der Meraner Straße wurde 1868–1870 errichtet. Die zwei mittleren Achsen des dreigeschoßigen Gebäudes werden von einem Dreiecksgiebel bekrönt. Das Erdgeschoß sowie die Hauskanten werden durch Nagelfluh-Bänderung betont.[44]
Bürgerhaus
BDA: 56877
Objekt-ID: 66490

TKK: 83289
Meraner Straße 9
Standort
KG: Innsbruck
Das viergeschoßige Gebäude wurde 1856 errichtet und im 20. Jahrhundert umgebaut. Die Fassade ist in frühhistoristisch-romantisierenden Formen mit Gesimsen, Putzlisenen und einem Rundbogenfries unter dem Traufgesims gegliedert. Die ein-, zwei- und dreiteiligen Rundbogenfenster sind zum Teil mit Säulen unterteilt.[45]
Miethaus
BDA: 108719
Objekt-ID: 126222

TKK: 126353
seit 2016
Mozartstraße 2
Standort
KG: Innsbruck
Zwei Brunnen beiderseits des Hauptportals des Museums
BDA: 107717
Objekt-ID: 125076

TKK: 116154
Museumstraße
Standort
KG: Innsbruck
Die Brunnen zu beiden Seiten des Ferdinandeums wurden um 1875 errichtet. Sie stehen auf einer achteckigen Stufenanlage und bestehen jeweils aus einer neugotischen, achteckigen Marmorbrunnenschale mit neugotischen Dekorationselementen und einer mittigen, viereckigen Brunnensäule mit Kreuzgiebelabschluss.[46]
Ferdinandeum
BDA: 39456
Objekt-ID: 39208

TKK: 15449
Museumstraße 15
Standort
KG: Innsbruck
Das Tiroler Landesmuseum Ferdinandeum wurde 1823 gegründet. 1842–1845 entstand das Gebäude nach Plänen von Anton Mutschlechner, das 1882–1884 nach Plänen von Natale Tommasi aufgestockt und im 20. Jahrhundert mehrmals erweitert wurde. Der monumentale Bau weist eine reich gestaltete Neorenaissance-Fassade mit plastischer Fenstergliederung, horizontalen Fries- und Gesimsbändern sowie einem Balustradengesims auf. Das Ferdinandeum beherbergt heute die archäologischen und kunsthistorischen Sammlungen sowie Musikinstrumente.
Wohn- und Geschäftshaus
BDA: 63090
Objekt-ID: 75699

TKK: 20696
Museumstraße 17b
Standort
KG: Innsbruck
Städtisches Konservatorium
BDA: 86735
Objekt-ID: 101057

TKK: 116155
Paul-Hofhaimer-Gasse 6
Standort
KG: Innsbruck
Das heutige Landeskonservatorium geht auf den 1818 gegründeten Musikverein zurück, der nach mehreren Umzügen 1910–1912 einen Neubau neben dem Landesmuseum nach Plänen von Eduard Klingler erhielt.[47] Das palaisartige, dreigeschoßige Gebäude in barockisierenden Formen beherbergt im Inneren einen Konzertsaal mit rundbogig abgeschlossener Bühne.[48]
Kindergarten
BDA: 55503
Objekt-ID: 64188

TKK: 116156
Paul-Hofhaimer-Gasse 8
Standort
KG: Innsbruck
Der Kindergarten wurde 1878 durch den „Innsbrucker Frauenverein für Kinderwartanstalten und Industrieschulen“ erbaut. Der zweigeschoßige, dreiachsige Haupttrakt wird von einem Dreiecksgiebel bekrönt, an ihn schließen zwei dreiachsige Seitentrakte an.[49]
Bürgerhaus
BDA: 39460
Objekt-ID: 39212

TKK: 116157
Pfarrgasse 3
Standort
KG: Innsbruck
Das im Kern aus dem 16. Jahrhundert stammende Gebäude war ursprünglich mit dem Nachbarhaus verbunden und wurde Mitte des 18. von diesem baulich getrennt. Im 19. Jahrhundert wurde das oberste Geschoß aufgesetzt. Das viergeschoßige Eckhaus hat die dreiachsige Hauptfront zur Pfarrgasse und eine vierachsige Seitenfront zur Badgasse. An der Hauptfassade befindet sich ein mächtiger, dreigeschoßiger Erker, an der Seitenfront ein zweigeschoßiger Eckerker über gotisch gekehltem Anlauf vom Anfang des 16. Jahrhunderts. Das Erdgeschoß weist kräftige Erdbebenpfeiler auf. Im Inneren haben sich ein hoher Flur mit Tonnengewölbe, ein kreuzgewölbter Raum mit Graten und Resten einer Malerei um 1520 sowie ein Erkerzimmer mit gotischem Sterngewölbe erhalten.[50]
Prechthaus
BDA: 44172
Objekt-ID: 44875

TKK: 116158
Pfarrgasse 4
Standort
KG: Innsbruck
Das im Kern aus dem 15./16. Jahrhundert stammende Haus wurde 1477 erstmals urkundlich genannt. Seit 1639 beherbergte es die Wagner'sche Hofbuchhandlung, seit 1723 die Universitätsbuchdruckerei. Der fünfgeschoßige Bau weist einen unregelmäßigen hakenförmigem Grundriss, eine fünfachsige Vorderfront und ein Satteldach auf. In der Mittelachse befindet sich ein dreiseitiger Polygonalerker mit Renaissancereliefs mit Wappen aus der Zeit um 1540, die Gregor Türing zugeschrieben werden. Im Inneren haben sich tonnengewölbte Flure mit Graten erhalten, der zweischiffige Erdgeschoßflur ist durch Rundpfeiler gegliedert.[51]
Ettlhaus mit Kapellenapsis
BDA: 55482
Objekt-ID: 64164

TKK: 116159
Pfarrgasse 5
Standort
KG: Innsbruck
Das Eckhaus zum Domplatz stammt im Kern aus dem 15./16. Jahrhundert und wurde im 19. Jahrhundert um ein Geschoß aufgestockt und mit einem Geschäftsvorbau und einer neugotischen Fassade versehen. Die Hauptfassade zur Pfarrgasse ist mit einem stumpfwinkeligen Giebel abgeschlossen und weist in der Mittelachse einen viergeschoßigen Polygonalerker über spätgotisch gekehltem Anlauf auf. In der linken Achse befindet sich ein spätgotisches Nagelfluhportal. Die Seitenfront zum Domplatz ist mit vier mächtigen Mauerstützen aus der Zeit um 1723 versehen. Im Inneren hat sich ein Flur mit Tonnengewölbe mit mehrfach überkreuzten Graten erhalten.[52]
BW Bürgerhaus, Altstadthaus u. Stöcklgebäude
BDA: 58684
Objekt-ID: 69457

TKK: 116160
Pfarrgasse 6
Standort
KG: Innsbruck
Das fünfgeschoßige Haus weist einen bis in die Höhe des ersten Obergeschoßes reichenden romanischen Baukern aus dem 13./14. Jahrhundert auf. Im 15. Jahrhundert wurde das Gebäude um zwei Geschoße aufgestockt und im Inneren mit einer Balkendecke versehen, um 1600 erhielt das Stiegenhaus seine heutige Form. In der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts wurde das Haus ein weiteres Mal aufgestockt. An der schmucklosen Fassade befinden sich ein reich profiliertes Nagelfluh-Spitzbogenportal mit hohen abgeschrägten Sockeln und wuchtigen Prellsteinen und darüber ein dreiseitiger Polygonalerker. Im Hof steht ein spätgotisches Stöcklgebäude aus dem späten 15. Jahrhundert.[53]
BW Daxburg
BDA: 39461
Objekt-ID: 39213

TKK: 83614
Pfarrgasse 8
Standort
KG: Innsbruck
Das im Kern aus dem 15./16. Jahrhundert stammende Gebäude ist urkundlich seit 1453 belegt. Der Name „Daxburg“ bezieht sich auf den Maler Christoph Dax, der ab 1607 Besitzer des Hauses war. Das fünfgeschoßige Giebelhaus weist in der Mittelachse einen viergeschoßigen Polygonalerker auf. Im Inneren haben sich ein gewölbter Flur im Erdgeschoß und Obergeschoß und ein gratig kreuzgewölbter Vorplatz aus dem 17. Jahrhundert erhalten. Im Hof angebaut ist ein viergeschoßiges Stöcklgebäude mit Pultdach und leicht vorkragendem Treppenturm.[54]
BW Hofkirche zum hl. Kreuz mit Grabmal Maximilians I. und Silberner Kapelle
BDA: 55516
Objekt-ID: 64204

TKK: 23558
Rennweg
Standort
KG: Innsbruck
Die farbigen Marketerien der Renaissance und des Manierismus mit eingepassten Gemälden in den Spiegelfeldern von Johann Baptist Fontana machen den Fürstenchor zu einem einzigartigen Meisterwerk. Der Fürstenchor und das Chorgestühl wurden 1562–1571 von Hans Waldner aus Ravensburg und Konrad Gottfried aus Schaffhausen in zwei Phasen in dem gerade fertiggestellten Bau der Hofkirche in Innsbruck ausgeführt.
Leopoldsbrunnen
BDA: 86890
Objekt-ID: 101226

TKK: 38675
Rennweg
Standort
KG: Innsbruck
Der Brunnen wurde im Auftrag Erzherzog Leopolds V. anlässlich seiner Erhebung zum Landesfürsten von Tirol 1621 von 1622 bis 1630 errichtet. In der heutigen Form wurde er 1893 aufgestellt. Die Bronzefiguren nach Entwürfen von Caspar Graß und Hubert Gerhard am Beckenrand und Sockel stellen Oceanus, Diana, Amphitrite und eine Moosnymphe, sowie Neptun, Triton und vier stehende Knabenfiguren dar. Auf einem hohen Postament steht das Reiterstandbild Erzherzog Leopolds.[55]

Anmerkung: Seit 2015 m​it unklarer Zukunft abgebaut.

Fußgängerbrücke, Innsteg/Emile-Béthouart-Steg
BDA: 109590
Objekt-ID: 127222

TKK: 116171
Rennweg / Innstraße
Standort
KG: Innsbruck
Anstelle einer seit 1836 betriebenen Fähre wurde 1871 ein Holzsteg und 1875 der heutige eiserne Steg auf zwei Pfeilern errichtet. Wegen des bis 1900 eingehobenen Brückenzolls von einem Kreuzer wurde er im Volksmund „Kreuzersteg“ genannt.[56] 2003 wurde der Innsteg nach Emile Béthouart benannt.
Anlage Hofgarten Innsbruck
BDA: 12939
Objekt-ID: 9100

TKK: 116169
Rennweg
Standort
KG: Innsbruck
f1
Hofburg mit östlicher Einfriedung und Übergang zur Dogana
BDA: 55483
Objekt-ID: 64165

TKK: 28762
Rennweg 1
Standort
KG: Innsbruck
f1
Landestheater
BDA: 55505
Objekt-ID: 64190

TKK: 116172
Rennweg 2
Standort
KG: Innsbruck
Das Theater wurde 1844–1846 nach Plänen von Giuseppe Segusini an der Stelle der 1652–1654 errichteten Hofoper unter Einbeziehung der alten Außenmauern neu gebaut. Der spätklassizistische Monumentalbau ist mit der Schauseite zum Rennweg gerichtet. Dort befindet sich eine Vorhalle, die von vier mächtigen Säulen mit korinthischen Kapitellen gestützt und von einer gestuften Attika bekrönt wird. Der Zuschauerraum ist hufeisenförmig in drei Ränge mit vorgezogenen, sparsam dekorierten Brüstungen gegliedert. Die Mosaike stammen von Richard Kurt Fischer, die Reliefs von Franz Pöhacker. Der eiserne Vorhang wurde 1967 von Max Weiler gestaltet.[57]
Kongreßhaus Dogana
BDA: 44204
Objekt-ID: 44930

TKK: 116174
Rennweg 3
Standort
KG: Innsbruck
Die Dogana wurde 1628–1630 an der Stelle zweier Ballhäuser aus dem 16. Jahrhundert als Hoftheater erbaut. 1654/1655 wurde sie zur Hofreitschule umgestaltet, später als Universitätsbibliothek und während der bayerischen Besatzung 1805–1814 als Zollhaus genutzt. Im Zweiten Weltkrieg wurde sie bis auf die Umfassungsmauern zerstört. Beim Bau des Kongresshauses 1973 wurden diese in den großen Saal integriert. Der Altbestand ist dabei außen durch die Beibehaltung der alten Baulinie, die als Nischen vermauerten Rundbogenfenster sowie durch die genutete Fassade im Erdgeschoß kenntlich gemacht.[58]
Gasthaus Löwenhaus
BDA: 39463
Objekt-ID: 39215

TKK: 116177
Rennweg 5
Standort
KG: Innsbruck
Der 1628 erstmals urkundlich erwähnte Bau wurde vermutlich in der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts als Tierhaus errichtet, der Name leitet sich von dem darin befindlichen Löwenzwinger ab. Nach einem Brand wurde er 1714 als Sommerpalast des Gubernators Karl Philipp v. Pfalz-Neuburg neu gebaut. 1717 wurde er in eine Brauerei umgewandelt, seit Ende des 19. Jahrhunderts dient er als Gasthaus. Das zweigeschoßige Gebäude mit geschweiftem Mansardendach und einfachen Rechteckfenstern weist an der Hauptfassade im Süden ein einfaches Portal, an der Nordfassade in einer Wandnische das Wappen des Erbauers von 1714 auf. Das Innere wurde 1978 völlig umgebaut, im Keller hat sich ein Tonnengewölbe, in einer Stube die Täfelung vom Ende des 19. Jahrhunderts erhalten.[59]
BW Ansitz Löwenhaus, ehem. „Böhmisches Lusthaus“
BDA: 39464
Objekt-ID: 39216

TKK: 116181
Rennweg 9
Standort
KG: Innsbruck
Der 1628 erstmals urkundlich erwähnte Bau wurde vermutlich in der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts als Lusthaus im ehemaligen Fasanengarten errichtet. 1717 wurde er in eine Brauerei umgewandelt, seit Ende des 19. Jahrhunderts dient er als Wohnhaus. 1876, 1901 und 1910 wurde er umgebaut. Das langgestreckte zweigeschoßige Gebäude mit hohem Walmdach weist reich gestaltete Fassaden auf. Die Hauptfassade im Süden ist Pilastern und Putzrahmen um die Fenster, Dreieck- und Segmentbogengiebeln und Stuckverzierungen gegliedert. An der Westseite befindet sich ein Vorbau auf vier Säulen von 1901. Im Keller haben sich drei tonnengewölbte Räume mit Stichkappen erhalten.[60]
Villa Holzmann
BDA: 46917
Objekt-ID: 49305

TKK: 116173
Rennweg 27
Standort
KG: Innsbruck
Die Villa wurde 1936 von Franz Baumann im Stil der Neuen Sachlichkeit entworfen und 1956 nach seinen Plänen zu einem Bürohaus umgebaut. Der zweigeschoßige kubische Bau weist an der Südecke einen weit ausladenden, halbkreisförmigen Erker über dem an dieser Stelle zurückgesetzten Erdgeschoß auf, nach Osten hin schließt eine geschlossene Mauerfläche an. Das Innere mit dem mit Holz verkleideten und mit Einbaumöbeln ausgestatteten Wohnzimmer wurde ebenfalls von Baumann gestaltet.[61]
Villa Spängler
BDA: 46292
Objekt-ID: 48028

TKK: 116175
Rennweg 30
Standort
KG: Innsbruck
Die Villa wurde 1906 in der Art eines kleinen Landschlösschens mit gotisierenden Formen errichtet. Die Fassaden sind durch übergiebelte Risalite und gotisierende Blendmaßwerkfelder gegliedert. An der Westseite befindet sich eine segmentbogig geöffnete Portalvorhalle, an der Ostfassade ein auf Konsolen ruhender, übergiebelter Breiterker. Das asymmetrische, biberschwanzgedeckte Zeltdach weist Dachhäuschen über den Fensterachsen und einschneidende Satteldächer über den Risaliten auf. Die Erdgeschoßräume sind mit kunstvoll verzierten Holztäfelungen versehen.[62]
Panorama-Rotunde
BDA: 39465
Objekt-ID: 39217

TKK: 116176
Rennweg 39
Standort
KG: Innsbruck
Das Riesenrundgemälde wurde 1907 als zwölfeckiges Gebäude mit Zeltdach und Laterne neben der Hungerburgbahn-Talstation errichtet und beherbergte das 1895 von Michael Zeno Diemer geschaffene Panorama der dritten Schlacht am Bergisel. Das Gemälde selbst wurde 2010 gegen den Widerstand der Denkmalbehörden in das neu errichtete „Tirol Panorama“ auf dem Bergisel verbracht. Bis dahin war es eines von nur vier nahezu unverändert in ihrer Originalrotunde erhaltenen Panoramen. Das Gebäude am Rennweg steht seither leer.[63]
Klosterkirche Maria Unbefleckte Empfängnis d. Barmherzigen Schwestern (m. Kreuzgang)
BDA: 62061
Objekt-ID: 74578

TKK: 20761
Rennweg 40
Standort
KG: Innsbruck
Die Klosterkirche der Barmherzigen Schwestern wurde 1881–1883 im neuromanischen Stil errichtet. Die dreischiffige Basilika mit stark überhöhtem Mittelschiff weist einen polygonal geschlossenen Chor und eine durch Gesimse gegliederte Fassade mit offenem Giebelreiter auf. Im Inneren weist das Mittelschiff eine bemalte Kassettendecke, die Seitenschiffe und die Empore Balkendecken und das Chorjoch ein Kreuzgewölbe auf. Chor, Apsiden, Triumphbogen, Langhauswände, Orgelempore und Vorhalle sind mit figürlichen Darstellungen sowie Schablonenmalerei von 1883/84 geschmückt.[64]
Evang. Pfarrkirche A.B. Christuskirche
BDA: 76399
Objekt-ID: 89960

TKK: 37410
Richard-Wagner-Straße
Standort
KG: Innsbruck
Der gotisierende Kirchenbau mit romanischen Anklängen wurde 1905 nach den Plänen der Architekten Klemens Kattner und Gustav Knell erbaut und 1906 geweiht.
Villa
BDA: 46705
Objekt-ID: 48838

TKK: 83603
Richard-Wagner-Straße 3
Standort
KG: Innsbruck
Evang. Pfarrhaus
BDA: 55602
Objekt-ID: 64323

TKK: 116183
Richard-Wagner-Straße 4
Standort
KG: Innsbruck
Das Pfarrhaus der Christuskirche wurde 1903/04 nach Plänen von Clemens Kattner und Gustav Knell erbaut und später mehrfach erweitert. Der zweigeschoßige Bau im Heimatstil ist durch einen Gang mit der Kirche verbunden. Der vorspringende nordöstliche Gebäudeteil weist einen Polygonalerker, drei Rundbogenfenster und einen Krüppelwalmgiebel auf. Über dem Rundbogenportal am anschließenden Gebäudeteil befindet sich ein von Ernst Nepo um 1925 geschaffenes Fresko mit einer Darstellung Martin Luthers.[65]
Zinsvilla
BDA: 46916
Objekt-ID: 49304

TKK: 116184
Richard-Wagner-Straße 9
Standort
KG: Innsbruck
Villa
BDA: 46568
Objekt-ID: 48663

TKK: 116182
Richard-Wagner-Straße 10
Standort
KG: Innsbruck
Grenzstein Innsbruck-Hötting
BDA: 86913
Objekt-ID: 101250

TKK: 116186
gegenüber Riedgasse 49
Standort
KG: Innsbruck

Anmerkung: Standortangabe näherungsweise.

BW Bürgerhaus
BDA: 39467
Objekt-ID: 39219

TKK: 116190
Riesengasse 3
Standort
KG: Innsbruck
Das im Kern aus dem 16. Jahrhundert stammende Haus wurde im 18. Jahrhundert im Inneren barockisiert. Das fünfgeschoßige Giebelhaus mit fast quadratischem Grundriss, vierachsiger Vorderfront und Walmdach mit seitlichen Mulden weist eine Treppe mit Lichtschacht in der Mitte des Hauses und an der Fassade ein breit abgeschrägtes Rundbogenportal und eine Erdbebenstütze auf. Im Inneren haben sich ein tonnengewölbter Flur mit Stichkappen, ein Rundbogenportal zum Keller und eine zweiarmige Treppe mit barockem Geländer aus Holz erhalten.[66]
BW Bürgerhaus
BDA: 46384
Objekt-ID: 48284

TKK: 22871
Riesengasse 4
Standort
KG: Innsbruck
Das viergeschoßige Haus mit einem Baukern aus dem 13. Jahrhundert wurde Ende des 15. Jahrhunderts gotisch und Ende des 18. Jahrhunderts barock umgebaut. Die einfach gestaltete, fünfachsige Fassade weist einen Rechteckerker und ein breites Rundbogenportal auf und ist mit einem Mariahilf-Bild in einem Rundmedaillon geschmückt. Im Inneren haben sich ein stichkappengewölbter Flur, Putzgratgewölbe auf Wandvorlagen und eine Balkendecke aus der Gotik sowie eingezogene Stuckdecken aus dem Barock erhalten.[67]
BW Bürgerhaus Pfeifhofer
BDA: 39468
Objekt-ID: 39220

TKK: 116191
Riesengasse 6
Standort
KG: Innsbruck
Das 1495 erstmals urkundlich belegte Haus hat einen Baukern aus dem 15./16. Jahrhundert. Das fünfgeschoßige, weit in die Tiefe reichende Giebelhaus weist eine dreiachsige Vorderfront mit einem breiten Rundbogenportal mit gekehltem Gewände auf. Im Inneren finden sich ein tonnengewölbter Flur mit Stichkappen und Gratnetz, eine spätgotische Treppenanlage mit Tonnengewölbe und ein quadratischer Raum mit Kreuzgewölbe auf Rundsäule und Wandpfeilern.[68]
BW Bürgerhaus
BDA: 39470
Objekt-ID: 39222

TKK: 116192
Riesengasse 8
Standort
KG: Innsbruck
Das Haus mit Baukern aus dem 16. Jahrhundert ist urkundlich seit 1536 belegt. Das viergeschoßige Haus mit ausgebautem Giebelgeschoß und Walmdach mit seitlichen Mulden weist an der sechsachsigen Fassade ein breites Rundbogenportal und einen dreiseitigen Erker über reich profiliertem Anlauf auf. Im Innen hat sich ein Flur mit Sterngewölbe auf abgefasten Wandpfeilern erhalten.[69] Zwischen den Fenstern im Erdgeschoß befindet sich ein Sgraffito von Fritz Berger von 1957.
BW Bürgerhaus
BDA: 39471
Objekt-ID: 39223

TKK: 116193
Riesengasse 9
Standort
KG: Innsbruck
Das Haus mit Baukern aus dem 16. Jahrhundert ist urkundlich seit 1580 belegt. Das fünfgeschoßige Haus mit fast quadratischem Grundriss und Satteldach weist an der Fassade einen zweigeschoßigen, vierseitigen Erker und eine über zwei Geschoße reichende Erdbebenmauer auf. Im Inneren hat sich ein tonnengewölbter Erdgeschoßflur erhalten.[70]
BW Bürgerhaus
BDA: 39472
Objekt-ID: 39224

TKK: 116188
Riesengasse 10
Standort
KG: Innsbruck
Das viergeschoßige Eckhaus zur Stiftgasse mit ausgebautem Giebelgeschoß und Walmdach stammt im Kern aus dem 15./16. Jahrhundert. An der Fassade zur Riesengasse befinden sich Rundbogenportal und starke Erdbebenmauern, über dem Portal ein Sgraffito von Walter Honeder. Die Fassade zur Stiftgasse weist Fenster mit teilweise schräger, oben gekehlter Laibung auf. Unter dem Putz befindet sich romanisches Mauerwerk, das möglicherweise aus dem 12. Jahrhundert stammt. Im Inneren haben sich ein tonnengewölbter Flur mit Stichkappen und rundbogige Portalgewände erhalten.[71]
BW Gasthaus Dengg
BDA: 39473
Objekt-ID: 39225

TKK: 116189
Riesengasse 11
Standort
KG: Innsbruck
Das im Kern aus dem 16. Jahrhundert stammende Gebäude ist urkundlich seit 1529 belegt. Das fünfgeschoßige Giebelhaus mit trapezförmigem Grundriss und Grabendach weist an der Mittelachse einen vierseitigen, dreigeschoßigen Erker mit profiliertem Anlauf auf. Im Inneren befindet sich ein kurzer, überwölbter Flur, der in eine tonnengewölbte Halle mündet. Eine einarmige, überwölbte Treppe führt in die oberen Geschoße, die Spindelmauer ist durch eine ansteigende Segmentbogenöffnung durchbrochen. Im zweiten Obergeschoß findet sich ein von einer mittleren Rundsäule gestützter Arkadenbogen.[72]
Wohn- und Geschäftshaus
BDA: 55566
Objekt-ID: 64271

TKK: 68916
Salurner Straße 4
Standort
KG: Innsbruck
Das Gebäude wurde 1881 nach Plänen von Jacob Norer als Dampf-, Wasch- und Badeanstalt errichtet und um 1930 zu einem Wohnhaus umgebaut. Das viergeschoßige, neunachsige Gebäude weist eine Neorenaissancefassade auf, die mit Risaliten mit Ädikulen mit Dreiecksgiebeln, Pilastern, Gesimsen und Fensterrahmungen gegliedert ist. In der rechten Achse befindet sich der Hauseingang mit Glasfüllung und geometrischem Schmiedeeisengitter zum Treppenhaus mit dreiarmiger Steintreppe mit Eisengeländer (um 1930). In der linken Achse führt eine Durchfahrt in den Hof. An den Seitenwänden befinden sich vier Rundbogennischen mit Stuckstatuen der vier Jahreszeiten.[73]
Städtisches Dampfbad
BDA: 26630
Objekt-ID: 23117

TKK: 68918
Salurner Straße 6
Standort
KG: Innsbruck
f1
Bürgerhaus, Steinportal
BDA: 39477
Objekt-ID: 39229

TKK: 116197
Sankt-Nikolaus-Gasse 32
Standort
KG: Innsbruck
Das urkundlich seit 1523 belegte Haus stammt im Kern aus dem 17. Jahrhundert. Das aus der zweiten Achse von links gerückte Nagelfluhportal aus dem 17. Jahrhundert ist im Korbbogen geschlossen und wird von zwei kräftigen Rundstäben und einer tiefen Randkehle gegliedert.[74]
Kath. Pfarrkirche, hl. Nikolaus und Friedhof
BDA: 110575
Objekt-ID: 128282

TKK: 116218
Sankt-Nikolaus-Gasse 35
Standort
KG: Innsbruck
Die neugotische Kirche wurde anstelle eines Vorgängerbaus 1881–1885 nach Plänen von Friedrich von Schmidt errichtet. Die dreischiffige Hallenkirche mit Querschiff und polygonalem Chor ist außen mit Strebepfeilern gegliedert. Das vierjochige Innere weist ein Kreuzrippengewölbe auf, das mit Malereien von Franz und Karl Jobst geschmückt ist. Die einheitliche neugotische Ausstattung, darunter mehrere Flügelaltäre, wurde u.a. von Josef Bachlechner dem Älteren, Alois Winkler und Serafin Eberhart geschaffen.[75][76] Der 1564 geweihte Friedhof um die Kirche wurde mehrmals erweitert und 1854 mit Arkaden umgeben. 1953 wurde die ehemalige Grabkapelle der Familie Oberlindober zu einer Aufbahrungshalle umgestaltet, 1972 wurden die zwei östlichsten Arkaden im Norden zu einem kleinen Urnenfriedhof umgebaut.[77]
BW Miethaus
BDA: 45856
Objekt-ID: 47327

TKK: 116200
Schillerstraße 1
Standort
KG: Innsbruck
BW Miethaus
BDA: 57607
Objekt-ID: 67826

TKK: 116203
Schillerstraße 2
Standort
KG: Innsbruck
Miethaus
BDA: 44580
Objekt-ID: 45403

TKK: 116206
Schillerstraße 9
Standort
KG: Innsbruck
Miethaus
BDA: 91038
Objekt-ID: 105749

TKK: 50185
Schillerstraße 17
Standort
KG: Innsbruck
Miethaus
BDA: 55589
Objekt-ID: 64301

TKK: 116202
Schillerstraße 19
Standort
KG: Innsbruck
Miethaus
BDA: 56484
Objekt-ID: 65943

TKK: 116204
Schillerstraße 20
Standort
KG: Innsbruck
Miethaus
BDA: 55590
Objekt-ID: 64302

TKK: 116205
Schillerstraße 21
Standort
KG: Innsbruck
Ehem. Ansitz Karlsburg
BDA: 55488
Objekt-ID: 64171

TKK: 116211
Schlossergasse 3
Standort
KG: Innsbruck
Der Ansitz zu beiden Seiten des Kolbenturms wurde 1583 durch die Vereinigung älterer Gebäude geschaffen. Nach Bombenschäden im Zweiten Weltkrieg wurde er unter Verwendung alter Bauteile neu errichtet. Am Trakt östlich des Turmes befindet sich eine erkerartige Ausladung über spätgotischen Kragsteinen mit Astwerkkonsolen, am erneuerten Westtrakt ein Marmorrelief von 1585 mit dem Wappen des Ritters Karl Schurff zu Schönwört, dem Erbauer des Ansitzes.[78]
Bürgerhaus
BDA: 39479
Objekt-ID: 39231

TKK: 116208
Schlossergasse 15
Standort
KG: Innsbruck
Das im Kern aus dem 15. Jahrhundert stammende fünfgeschoßige Gebäude ist urkundlich seit 1480 belegt. An der Hauptfassade zur Schlossergasse befinden sich ein Rundbogenportal sowie ein dreiseitiger und ein vierseitiger Polygonalerker, die beide Brüstungs- und Sturzgesimsen und ein halbes Zeltdach aufweisen. Die Fassade zum Marktgraben weist einen dreigeschoßigen Polygonalerker auf. Im Inneren hat sich ein Flur mit Tonnengewölbe erhalten.[79]
Bürgerhaus
BDA: 39480
Objekt-ID: 39232

TKK: 116209
Schlossergasse 19
Standort
KG: Innsbruck
Bürgerhaus, Portal
BDA: 39483
Objekt-ID: 39235

TKK: 116210
Schlossergasse 21-23
Standort
KG: Innsbruck
Kriegerdenkmal
BDA: 108507
Objekt-ID: 125985

TKK: 116216
Schmelzergasse
Standort
KG: Innsbruck
Auf dem kubischen Sockel steht eine überlebensgroße Figur eines Soldaten aus Sandstein, am Sockel eine Bronzetafel mit den Namen der im Weltkrieg getöteten Gemeindemitglieder. Die Plastik von Johannes Obleitner wurde lt. Inschrift 1922 geschaffen und stammt aus dem Innsbrucker Westfriedhof. Sie wurde statt einer Holzpietà hier aufgestellt, die um 1959 im Kirchenlanghaus aufgestellt wurde.[80]
BW Altes Landesgericht
BDA: 55535
Objekt-ID: 64225

TKK: 81819
Schmerlingstraße 1
Standort
KG: Innsbruck
Das Gerichtsgebäude wurde 1884–1887 nach Plänen von Joseph Winterhalder unter der Leitung von Anton Fritz sen. erbaut und nach Bombenschäden 1945–1950 unter Leitung von Hans Feßler wiederhergestellt. Der dreigeschoßige Neorenaissance-Bau umschließt mit vier Flügeln einen Innenhof. Die Hauptfassade, die die gesamte Länge der Schmerlingstraße einnimmt, weist einen walmdachgedeckten Mittelrisalit auf. Dessen drei mittlere Achsen nimmt ein monumentaler Portalvorbau mit kannelierten Säulen und darüberliegendem Steinbalkon ein. Der durch ein Gesims abgeschlossene Sockelbereich ist in Steinrustika, das restliche Erdgeschoß in Putzrustika gestaltet. Über dem Erdgeschoß verläuft ein antikisierender Fries. Die Obergeschoße sind mit Putzquaderfugen gegliedert, die Fenster sind profiliert und gerahmt. Das Treppenhaus springt an der Hofseite vor. Der ehemalige Verhandlungssaal im zweiten Obergeschoß ist mit einem Spiegelgewölbe und einer geschichteten Pilasterordnung versehen.[81][82]
5 Zinshäuser
BDA: 30142
Objekt-ID: 26873

TKK: 15438, 81820, 81821
Schmerlingstraße 2, 4, 6
Standort
KG: Innsbruck
Die fünf Häuser Fallmerayerstraße 14, Schmerlingstraße 2, 4, 6 und Bürgerstraße 21 bilden einen U-förmigen, palaisartigen Baukomplex von Zinshäusern, die 1887–1889 nach Plänen von Max von Loos für die Sparkasse Innsbruck erbaut wurden. Das mittlere Haus, Schmerlingstraße 4, springt risalitartig leicht vor. Die beiden Eckhäuser Schmerlingstraße 2 und 6 weisen Eckrisalite auf, die von einer Attika und einem Dach in Form eines Pyramidenstumpfes mit Abschlussgesims und umlaufendem Eisengitter bekrönt werden. Die einheitlich gestalteten Fassaden sind mit Erkern, Brüstungs- und Sturzgesimsen, Fensterrahmungen und Pilastern gegliedert und werden über dem obersten Geschoß von einem Kranzgesims abgeschlossen. Jedes Haus ist über ein Rundbogenportal mit reich verzierter Holztür erschlossen.[83][84][85][86][87]
Villa
BDA: 46744
Objekt-ID: 48887

TKK: 116230
Schumannstraße 4
Standort
KG: Innsbruck
Hotel Roter Adler
BDA: 39488
Objekt-ID: 39251

TKK: 116233
Seilergasse 4
Standort
KG: Innsbruck
Das Eckhaus stammt im Kern aus dem 16. Jahrhundert und wurde 1920 erneuert. Es entstand aus zwei fünfgeschoßigen Häusern mit Erkern und Satteldächern. An beiden Gebäudeteilen befinden sich Polygonalerker, Rundbogenportale und Erdbebenmauern. An der Gebäudeecke hängt ein schmiedeeisernes Wirtshausschild aus dem 17. Jahrhundert mit Inschrift von 1763.[88]
Gasthaus Zum Goldenen Löwen
BDA: 39489
Objekt-ID: 39252

TKK: 116234
Seilergasse 8
Standort
KG: Innsbruck
Das fünfgeschoßige Eckhaus stammt im Kern aus dem 16. Jahrhundert und dient mindestens seit dem 18. Jahrhundert als Gasthaus, die heutige Form stammt aus dem 19. Jahrhundert. Die Front zur Seilergasse ist geknickt, die mittlere Achse springt im rechten Winkel ein und bildet die platzartige Erweiterung der Gasse. Die Fassaden wurden im 19. Jahrhundert historistisch gestaltet, mit den Erdbebenmauern aus schräg angestellten, unverputzten Nagelfluhquadern haben sich gotische Baudetails erhalten. Der Stiegenaufgang ins erste Obergeschoß weist eine halbhohe waagrechte Holztäfelung im Stil der Neuen Sachlichkeit auf, im Lichthof erschließt eine gewendelte, mit einem Schmiedeeisengitter aus dem 19. Jahrhundert versehene Treppe das Gebäude.[89]
BW Gasthaus Zum Hirschen
BDA: 39474
Objekt-ID: 39226

TKK: 116235
Seilergasse 9
Standort
KG: Innsbruck
Das im Kern aus dem 15./16. Jahrhundert stammende Gebäude ist seit 1633 urkundlich als Gasthaus belegt. Das fünfgeschoßige Eckhaus mit Mansardendach weist an der Fassade zur Seilergasse einen Eckerker, einen dreiseitigen Polygonalerker und einen dreigeschoßigen Breiterker auf spätgotischen Kragsteinen auf, dazu ein Rundbogenportal und eine Erdbebenmauer. Die Erkertürmchen wurden später hinzugefügt.[90]
Bürgerhaus
BDA: 39490
Objekt-ID: 39253

TKK: 116232
Seilergasse 12
Standort
KG: Innsbruck
Das im Kern aus dem 15./16. Jahrhundert stammende Gebäude wurde nach Bombenschäden im Zweiten Weltkrieg teilweise erneuert. Die schlichte Fassade zeigt einfache Fensterfaschen, ein Kranzgesims, einen schwach vorspringenden, breiten Erker und ein historistisches Mosaik des hl. Josef. Vier schräg anlaufende Stützpfeiler aus unbehauenem Nagelfluh reichen bis zum ersten Obergeschoß. In der linken Achse befindet sich ein rechteckiger abgefaster Eingang aus Nagelfluh mit einem steinernen Dreiecksgiebel. Der Flur weist im Erdgeschoß ein Tonnengewölbe mit Stichkappen und aufgesetztem Netzgrat sowie zwei korbbogige Nagelfluhportale und eine rundbogige Brunnennische auf. Auch der benachbarte Laden besitzt ein Tonnengewölbe mit Stichkappen. Die flache Balkendecke des Kellers wird von einem hölzernen Mittelpfeiler gestützt.[91]
Sanatorium Kettenbrücke der Barmherzigen Schwestern, Altbau
BDA: 55595
Objekt-ID: 64312

TKK: 44980
Sennstraße 1
Standort
KG: Innsbruck
Das Sanatorium der Barmherzigen Schwestern wurde 1909 im neubarocken Stil errichtet. Der monumentale, dreigeschoßige Bau ist mit einem Mittelrisalit und seitlichen Flügeln symmetrisch angeordnet. In der Mitte befindet sich die über zwei Geschoße reichende Kapelle, deren Chor aus dem Mittelrisalit hinausragt und von einem Dachreiter mit Zwiebelhaube bekrönt wird. Die Fenster des Chores zeigen Glasmalereien des hl. Vinzenz von Paul und der hl. Katharina, das Deckengemälde stellt die Dreifaltigkeit dar. Die übrigen Innenräume wurden mehrmals umgebaut und den geänderten medizinischen Anforderungen angepasst. Original erhalten hat sich die zweiflügelige Eingangstür mit ornamentaler Vergitterung der Glasfelder und der Lünette.[92]
Sanatorium, Portiershaus und Einfriedungsmauer
BDA: 88022
Objekt-ID: 102534

TKK: 
Sennstraße 1a
Standort
KG: Innsbruck
BW Kapelle im Exerzitienhaus der Barmherzigen Schwestern
BDA: 62060
Objekt-ID: 74577

TKK: 20303
Sennstraße 3
Standort
KG: Innsbruck
Das Internats- und Exerzitienhaus neben dem Mutterhaus und der Klosterkirche der Barmherzigen Schwestern wurde um 1930 errichtet, das lang gestreckte, viergeschoßige Gebäude ist ohne besondere baukünstlerische Qualitäten. Im zweiten Obergeschoß befindet sich die Hauskapelle, ein rechteckiger Saalraum mit Holzdecke und stark eingezogener, halbrund geschlossener Apsis und Holzempore an der Rückwand. Das Glasmalereifenster der Tiroler Glasmalerei und Mosaik Anstalt stammt aus dem Jahr 1938 und zeigt figurale Heiligendarstellungen.[93]
Villa
BDA: 46463
Objekt-ID: 48511

TKK: 116236
Siebererstraße 1
Standort
KG: Innsbruck
BW Villa
BDA: 58272
Objekt-ID: 68812

TKK: 83611
Siebererstraße 6
Standort
KG: Innsbruck
Ehem. Waisenhaus/Siebererschule mit Einfriedungsmauer
BDA: 55580
Objekt-ID: 64286

TKK: 83595
Siebererstraße 7
Standort
KG: Innsbruck
Das Gebäude wurde von Johann von Sieberer als Waisenhaus mit öffentlicher Schule gestiftet und 1886–1889 im Stil der Neorenaissance erbaut. Seit 1955 dient der Westtrakt, seit 1962 auch der Osttrakt als Schule. Der Mittelteil des mächtigen, dreigeschoßigen Baus wird von einer als Risalit vorspringenden Kapelle mit rückwärts anschließendem, ebenerdigem Gartenvestibül und einem Treppenhaus eingenommen, über das auch der Zugang zur darunter liegenden, 1896 errichteten Gruftkapelle erfolgt. Die rechts und links der Kapelle anschließenden Trakte sind um geräumige Lichthöfe angeordnet. Der das Gebäude umgebende Garten ist von einer niedrigen Breccie-Mauer eingefriedet, vor der Kapelle befindet sich ein halbkreisförmiger Platz.[94]
Jesuitenkolleg mit Ignatiuskapelle
BDA: 55600
Objekt-ID: 64321

TKK: 116237
Sillgasse 4, 6
Standort
KG: Innsbruck
Die bis ins 16. Jahrhundert zurückgehenden Bauten des Jesuitenkollegs wurden in der ersten Hälfte des 18. und Mitte des 19. Jahrhunderts umgebaut und 1914 mit einer einheitlichen Fassade mit einem barockisierenden Portal versehen. Auf der Gartenseite wurde 1911/12 ein neuromanischer Kapellentrakt angebaut. Das die ganze Chorwand einnehmende Mosaik wurde 1914 von Emanuel Raffeiner geschaffen.[95][96]
Bürgerhaus
BDA: 39491
Objekt-ID: 39254

TKK: 116238
Sillgasse 7
Standort
KG: Innsbruck
Das 1575 erstmals urkundlich erwähnte Haus stammt im Kern aus dem 16. Jahrhundert. Das viergeschoßige Haus mit rechteckigem Grundriss, Vorder- und Hinterwohnungen hat eine vierachsige Giebelfront und ein Satteldach. Der schmale Erdgeschoßflur ist zum Teil kreuzgewölbt. In der Mitte des Hauses verläuft eine gewendelte Treppe, die vom Hof her durch kleine, abgefaste Fenster beleuchtet wird.[97]
Stadtpalais Pfeiffersberg
BDA: 55508
Objekt-ID: 64193

TKK: 116239
Sillgasse 8
Standort
KG: Innsbruck
Der ins 16. Jahrhundert zurückgehende Ansitz wurde zwischen 1712 und 1723 barock umgebaut, die Pläne dafür werden Georg Anton Gumpp zugeschrieben, könnten aber auch von ausführenden Baumeister Jakob Singer stammen. Seit 1897 ist er Teil des Jesuitenkollegs. Der viergeschoßige Bau mit hakenförmigem Grundriss und Walmdach ist an der Hauptfassade zur Sillgasse mit Eckerkern versehen. In den beiden Hauptgeschoßen befinden sich große herrschaftliche Räume, das oberste Geschoß ist niedrig als Attikageschoß ausgeführt. Das Innere wurde weitgehend erneuert, in der ursprünglichen Form erhalten ist der herrschaftliche Saal im zweiten Obergeschoß, der die ganze Breite der Südfront einnimmt. Der spiegelgewölbte Saal wurde um 1740 von Hans Singer mit reicher Stuckatur versehen und nach erheblichen Bombenschäden 1946/1947 wiederhergestellt.[98][99]
BW Ansitz, Adeliges Damenstift
BDA: 55489
Objekt-ID: 64173

TKK: 83588
Stiftgasse 1
Standort
KG: Innsbruck
Das Gebäude geht auf das 1465 erstmals erwähnte „Harnaschhaus“ zurück, das im 16. Jahrhundert aufgestockt und erweitert wurde. 1769–1773 wurde es abermals erweitert und umgebaut, um das von Maria Theresia 1765 gegründete adelige Damenstift zu beherbergen. Die Räume im Erdgeschoß wurden 1929–1930 nach Plänen von Clemens Holzmeister umgestaltet, der Südtrakt nach Bombenschäden 1948 neu aufgebaut. Der Komplex besteht aus einem Längstrakt mit Front zum Burggraben und Rückseite zur Stiftgasse und einem Quertrakt, der einen Innenhof umschließt und an die Hofburg und die Hofkirche anschließt. Die Fassaden zum Burggraben sind als repräsentative Barockfassaden in Anlehnung an die Hofburg gestaltet und weist zwei von Pfeilern flankierte Portale und Korbgitterbalkone mit schmiedeeisernen Rankengittern auf. Im Nordtrakt hat sich weitgehende der spätgotische Mauerbestand erhalten. Der Innenhof wurde 1579 von Melchior Ritterl und Hans Maisfelder mit Architekturmalerei und Fensterumrahmungen im Stil der Spätrenaissance geschmückt. Im 1930 zum Restaurant Stiftskeller umgebauten Erdgeschoß finden sich Reste einer architektonischen Bemalung des Harnaschhauses von 1505.[100][101]
Kleines Riesenhaus
BDA: 39375
Objekt-ID: 39126

TKK: 116251
Stiftgasse 2
Standort
KG: Innsbruck
Das viergeschoßige Eckhaus wurde 1530 anstelle eines Vorgängerbaus aus dem 15. Jahrhundert errichtet und um 1680 vor allem im Inneren umgebaut. Die schmale Giebelfront mit ausgebautem Dachgeschoß ist zur Hofgasse, die breite Seitenfront mit Eingang zur Stiftgasse gerichtet. An der Fassade zur Hofgasse befindet sich zwei Erker sowie ein Fresko von Maria mit Kind und darunter des Hofzwergs Thomele, der im 17. Jahrhundert der Besitzer des Hauses gewesen sein soll. Das Rundbogenportal an der Stiftgasse weist eine Stuckrahmung aus dem 17. Jahrhundert und darüber eine Wappenkartusche des Auftraggebers für den barocken Umbau auf. Im Innen findet sich ein kreuzgewölbter Flur,der zu einer zweiarmige Treppenanlage aus der Zeit um 1680 führt. Die Treppenläufe sind tonnengewölbt, die Podeste mit zarten Kreuzgewölben versehen. Die Flure des ersten und zweiten Obergeschoßes weisen ebenfalls Kreuzgewölbe auf, die Erdgeschoßräume sind durchwegs tonnengewölbt. In jedem Geschoß finden sich profilierte Nagelfluhportale aus der Bauzeit.[102]
BW Bürgerhaus
BDA: 39493
Objekt-ID: 39257

TKK: 116253
Stiftgasse 3
Standort
KG: Innsbruck
Das sechsgeschoßige Haus wurde vermutlich im 15./16. Jahrhundert unter Verwendung eines zur Stadtmauer gehörenden Turmes erbaut. An der Fassade zur Stiftgasse befinden sich ein viergeschoßiger Polygonalerker und ein Rundbogenportal, an der Fassade zum Burggraben ein dreiseitiger Polygonalerker und ein Rundbogenportal. Bis zum zweiten Obergeschoß wurde die alte Stadtmauer integriert. Im Inneren haben sich ein Flur mit gratigem Kreuzgewölbe und eine tonnengewölbte, schmale Treppe bis zum zweiten Obergeschoß erhalten.[103]
BW Bürgerhaus
BDA: 39494
Objekt-ID: 39258

TKK: 116254
Stiftgasse 5
Standort
KG: Innsbruck
Das im Kern aus dem 15. Jahrhundert stammende fünfgeschoßige Haus ist urkundlich seit 1542 nachweisbar. An der Fassade zur Stiftgasse befinden sich in der Mittelachse ein breiter, viergeschoßiger Polygonalerker und ein Rundbogenportal sowie eine Erdbebenmauer aus Nagelfluhquadern. Die Fassade zum Burggraben weist einen dreigeschoßigen Polygonalerker auf, bis zum ersten Obergeschoß wurde die alte Stadtmauer in den Bau integriert.[104]
BW Bürgerhaus
BDA: 39495
Objekt-ID: 39259

TKK: 116255
Stiftgasse 7
Standort
KG: Innsbruck
Das im Kern aus dem 15. Jahrhundert stammende fünfgeschoßige Gebäude ist 1542 erstmals urkundlich belegt. An der Fassade zur Stiftgasse befinden sich ein zweiachsiger Breiterker und ein Rundbogenportal, an der Fassade zum Burggraben ein dreiseitiger Polygonalerker. Bis zum ersten Obergeschoß ist die alte Stadtmauer integriert. Im Inneren sind die Flure im Erdgeschoß und ersten Obergeschoß mit einem Tonnengewölbe und Stichkappen mit Graten versehen.[105]
BW Bürgerhaus
BDA: 39496
Objekt-ID: 39260

TKK: 116245
Stiftgasse 11
Standort
KG: Innsbruck
Das im Kern aus dem 16. Jahrhundert stammende fünfgeschoßige Haus wurde urkundlich 1535 erstmals genannt. Die Fassade zur Stiftgasse hat sechs, die geknickte Rückfront zum Burggraben sieben Achsen. Der Eingang erfolgt heute vom Burggraben aus. An der Fassade zur Stiftgasse befinden sich drei Polygonalerker mit halbem Zeltdach und eine teilweise bis über das erste Obergeschoß reichende Erdbebenmauer.[106]
BW Bürgerhaus
BDA: 39497
Objekt-ID: 39261

TKK: 116246
Stiftgasse 12
Standort
KG: Innsbruck
Das dreigeschoßige Gebäude über unregelmäßig trapezförmigem Grundriss stammt im Kern aus dem 16. Jahrhundert. An der Hauskante zur Stiftgasse befindet sich ein vierseitiger, bis zum Dachgesims reichender Eckerker. Die Fassade ist mit einer Barockstatue des hl. Florian vom Anfang des 18. Jahrhunderts zwischen den Obergeschoßen und einem Fresko mit dem Gnadenbild Mariahilf in barocker Stuckumrahmung (um 1700) geschmückt. An der nördlichen Hoffront befinden sich ein Korbbogenportal und vier heute vermauerte Arkaden. Im Inneren hat sich im Obergeschoß ein kurzer, tonnengewölbter Flur mit Stichkappen erhalten.[107]
BW Bürgerhaus
BDA: 59694
Objekt-ID: 71215

TKK: 116247
Stiftgasse 13
Standort
KG: Innsbruck
Das im Kern aus dem 16. Jahrhundert stammende fünfgeschoßige Haus wurde urkundlich um 1530 erstmals genannt. Es ist mit dem Haus Stiftgasse 15 durch einheitliche Fassadierung und durch einen gemeinsamen Treppenaufgang zusammengefasst. Das Gebäude weist ein stark vorkragendes, gekehltes Traufgesims und drei Fensterachsen auf, von denen die schmälere rechte durchgehend zurücktritt, sodass die beiden linken Achsen einen Vorbau in Art eines Breiterkers bilden. Die Fassade zum Burggraben hat sechs Fensterachsen.[108]
BW Bürgerhaus
BDA: 55490
Objekt-ID: 64174

TKK: 116248
Stiftgasse 15
Standort
KG: Innsbruck
Das im Kern aus dem 16. Jahrhundert stammende fünfgeschoßige Haus wurde urkundlich um 1530 erstmals genannt. Es ist mit dem Haus Stiftgasse 13 durch einheitliche Fassadierung und durch einen gemeinsamen Treppenaufgang zusammengefasst. Das Haus weist vier Fensterachsen zur Stiftgasse und sechs Fensterachsen zum Burggraben auf. An der Fassade zur Stiftgasse befinden sich ein erkerartiger Vorbau im zweiten Obergeschoß ein dreiseitiger Polygonalerker im dritten Obergeschoß sowie starke Erdbebenstützen.[109]
BW Bürgerhaus
BDA: 55491
Objekt-ID: 64175

TKK: 116249
Stiftgasse 17
Standort
KG: Innsbruck
Das im Kern aus dem 15. Jahrhundert stammende fünfgeschoßige Gebäude ist 1532 erstmals urkundlich belegt. Die Fassade zur Stiftgasse weist in der Mitte einen starken Erdbebenstützpfeiler und links ein Rundbogenportal mit breiter Laibung auf. Die Fassade zum Burggraben ist neuromanisch gestaltet. Im Inneren haben sich ein kurzer, tonnengewölbter Flur und ein Stück der alten Stadtmauer erhalten.[110]
Ansitz Schlandersbergeck
BDA: 55492
Objekt-ID: 64176

TKK: 116250
Stiftgasse 19
Standort
KG: Innsbruck
Das 1588 erstmals urkundlich genannte fünfgeschoßige Haus wurde vermutlich im 15. Jahrhundert unter Einbeziehung eines zur Stadtbefestigung gehörenden Turmes errichtet. An der Fassade zur Stiftgasse befindet sich ein Rundbogenportal, darüber ein Medaillon mit dem Gnadenbild Mariahilf und barockem Laubwerk. Die Fassade zum Burggraben weist einen vierseitigen Polygonalerker auf. Bis zum zweiten Obergeschoß wurde der Rest der alten Stadtmauer integriert. Im Inneren haben sich mehrere Rundbogenportale sowie eine tonnengewölbte Steintreppe zum ersten Stock erhalten.[111]
Czichnahaus
BDA: 46918
Objekt-ID: 49306

TKK: 116252
Stiftgasse 23
Standort
KG: Innsbruck
Wandbilder von Max Weiler
BDA: 55567
Objekt-ID: 64273

TKK: 
Südtiroler Platz 3
Standort
KG: Innsbruck
Die beiden Wandbilder von Max Weiler aus dem Jahr 1954 zeigen das traditionelle Innsbruck und die Gegenwart Innsbrucks. Sie befanden sich an den gegenüberliegenden Schmalseiten der nach dem Zweiten Weltkrieg neu gebauten Bahnhofshalle des Hauptbahnhofs. Sie wurden vor dessen Abriss in einem Stück abgenommen und in den 2001–2004 errichteten Neubau integriert.
Uhrturmgebäude des alten Hauptbahnhofes
BDA: 103075
Objekt-ID: 119531

TKK: 52050
Südtiroler Platz 3
Standort
KG: Innsbruck
Das Uhrturmgebäude bildete den nördlichen Abschluss des 1924–1927 errichteten Bahnhofsgebäudes und überstand sowohl dessen Zerstörung im Zweiten Weltkrieg als auch den Bahnhofsneubau 2001–04. Das dreigeschoßige, symmetrisch aufgebaute Gebäude in der Sichtachse der Brixner Straße hat ein hohes Walmdach mit einem mittig sitzenden Uhrturm. Die einzelne Bauteile im Pavillonsystem sind durch vorgelagerte Arkaden verbunden.[112]
Zinsvilla mit Einfriedung
BDA: 55585
Objekt-ID: 64294

TKK: 116256
Tschurtschenthalerstraße 5
Standort
KG: Innsbruck
Villa
BDA: 46428
Objekt-ID: 48443

TKK: 116257
Tschurtschenthalerstraße 6
Standort
KG: Innsbruck
Seminar, Canisianum mit Kirche und Einfriedung
BDA: 55586
Objekt-ID: 64295

TKK: 116258
Tschurtschenthalerstraße 7
Standort
KG: Innsbruck
f1
Neues Stift, Volkskunstmuseum
BDA: 55512
Objekt-ID: 64197

TKK: 83601
Universitätsstraße 2
Standort
KG: Innsbruck
Das östlich an die Hofkirche anschließende Neue Stift wurde 1553–1565 unter Einbeziehung älterer Bauteile errichtet und 1688 und 1719/20 barock umgebaut. Seit 1924 ist in dem Gebäude das Tiroler Volkskunstmuseum untergebracht. Die Gebäudeflügel umgeben einen früher als Kreuzgang dienenden Arkadenhof. Die Hauptfassade an der Universitätsstraße sowie ein Teil der Ostfassade an der Angerzellgasse wurden 1719/20 monumental gestaltet. Im Ostflügel liegt die Haupttreppe von 1688 im Renaissancestil.[113]
Ehem. Palais Wolkenstein
BDA: 46291
Objekt-ID: 48026

TKK: 116266
Universitätsstraße 3
Standort
KG: Innsbruck
Mehrere gotische Häuser wurden 1613 zusammengefasst und 1712 zum Palais Wolkenstein ausgebaut, das im 19. Jahrhundert nochmals umgestaltet wurde. Die Fassade zur Universitätsstraße ist barockisierend gestaltet, im Erdgeschoß befinden sich pilastergegliederte hölzerne Geschäftsfronten aus der Zeit um 1900, dahinter haben sich teilweise noch spätgotische Kreuzgewölbe aus dem 16./17. Jahrhundert erhalten.[114]
Jesuitenkolleg, Nicolai- und Josefshaus
BDA: 55515
Objekt-ID: 64200

TKK: 
Universitätsstraße 8
Standort
KG: Innsbruck
Das Nikolaihaus wurde im 16. Jahrhundert als Studentenkonvikt der Jesuiten erbaut und im 19. Jahrhundert umgebaut und aufgestockt.[115]
Bürgerhaus
BDA: 39498
Objekt-ID: 39262

TKK: 116259
Universitätsstraße 10
Standort
KG: Innsbruck
Das 1587 erstmals urkundlich erwähnte Haus stammt im Kern aus dem 16. Jahrhundert. Das viergeschoßige Eckhaus zur Sillgasse weist an beiden Fassaden und an der Kante Polygonalerker auf, an der Universitätsstraße befindet sich ein Rundbogenportal. Im Inneren haben sich ein tonnengewölbter Erdgeschoßflur mit teils gratigen Stichkappen, die Kreuzgewölbe bilden sowie eine gemauerte, tonnengewölbte Wendeltreppe erhalten.[116]
Bürgerhaus
BDA: 39499
Objekt-ID: 39263

TKK: 116260
Universitätsstraße 13
Standort
KG: Innsbruck
Das im Kern aus dem 16./17. Jahrhundert stammende Gebäude wurde um 1800 umgebaut. Das viergeschoßige Eckhaus mit Satteldach weist an der Hauptfassade zwei bis zum Dachgesims reichende Breiterker auf. In der Mittelachse befindet sich ein Korbbogenportal, die Tür ist im Zopfstil gestaltet. Die Obergeschoße sind durch kannelierte Pilaster gegliedert. Im Inneren befindet sich ein breiter, tonnengewölbter Erdgeschoßflur mit einzelnen Stichkappen.[117]
Bürgerhaus
BDA: 39500
Objekt-ID: 39264

TKK: 116261
Universitätsstraße 14
Standort
KG: Innsbruck
Das 1569 erstmals urkundlich erwähnte Gebäude stammt im Kern aus dem 16. Jahrhundert und entstand in der heutigen Form durch die Vereinigung zweier mindestens bis 1622 bestehender separater Häuser. Die Fassade aus dem 18. Jahrhundert ist mit Breiterkern, geohrten Fensterrahmungen und Friesen gegliedert. Das Innere weist einen durchgehenden, tonnengewölbter Erdgeschoßflur mit Stichkappen und eine einarmige, gewendelte Treppe auf.[118]
Ehem. Pflanzgartenmauer/Östliche Begrenzungsmauer
BDA: 46394
Objekt-ID: 48377

TKK: 116262
Universitätsstraße 15
Standort
KG: Innsbruck
Die 1578 errichtete bogenförmige Mauer begrenzt den ehemaligen Pflanzgarten des Hofgartens. Ursprünglich bestand die Mauer bis zu einer Höhe von rund 2,5 Metern aus unregelmäßigem Mauerwerk und darüber einer rund einen Meter hohen verputzten Aufmauerung aus Ziegeln. Der nördliche Teil des Mauerbogens ist an der Außenseite gänzlich verputzt, die historische Mauerhöhe ist an einem Rücksprung der Aufmauerung erkennbar.[119]
Bürgerhaus
BDA: 39501
Objekt-ID: 39265

TKK: 116263
Universitätsstraße 20
Standort
KG: Innsbruck
Das viergeschoßige Giebelhaus mit Satteldach stammt im Kern aus dem 16. Jahrhundert. An der Fassade befinden sich ein dreigeschoßiger Breiterker, der von Volutenkonsolen über neuzeitlichen Pilastern abgestützt wird, ein Rundbogenportal, und an der Brüstung des zweiten Erkergeschoßes ein gemaltes Mariahilfbild in rechteckigem Rahmen. Im Inneren haben sich ein tonnengewölbter Erd- und Obergeschoßflur mit Stichkappen erhalten.[120]
Palais Enzenberg
BDA: 39502
Objekt-ID: 39266

TKK: 116264
Universitätsstraße 22
Standort
KG: Innsbruck
Das Palais Tannenberg-Enzenberg wurde zwischen ca. 1690 und 1744 anstelle zweier gotischer Bürgerhäuser erbaut und besteht heute noch aus zwei Häusern, die sich in der Fassadierung und im Grundriss deutlich voneinander unterscheiden. Das Attikageschoß wurde im 19. Jahrhundert ausgebaut. Der westliche Teil hat ein rustiziertes Erdgeschoß, ein wuchitges, von Säulen flankiertes Portal und ein stark hervortretendes Traufgesims mit Konsolenkranz. Im Inneren hat sich die barocke Ausgestaltung weitgehend erhalten, im zweiten Obergeschoß befindet sich ein großer, die ganze Tiefe des Hauses einnehmender Saal mit reicher barocker Wand- und Deckendekoration, die um 1740 von Christoph Anton Mayr geschaffen wurde. Der östliche Teil mit etwas schlichterer Fassade, kreuzgewölbter Halle im Erdgeschoß und eigenem Treppenhaus wurde im Inneren großteils umgestaltet.[121] Die Götter- und Atlantenstatuen im Treppenhaus wurden 1719–1725 von Ingenuin Lechleitner geschaffen.[122]
Wolkenstein'sches Damenstift
BDA: 39503
Objekt-ID: 39267

TKK: 116265
Universitätsstraße 23
Standort
KG: Innsbruck
Haus Sillbach
BDA: 39504
Objekt-ID: 39268

TKK: 116267
Universitätsstraße 32
Standort
KG: Innsbruck
Widum hl. Nikolaus
BDA: 87722
Objekt-ID: 102148

TKK: 116271
Weiherburggasse 2
Standort
KG: Innsbruck
Mauer der landesfürstlichen Glocken- und Geschützgießerei
BDA: 94407
Objekt-ID: 109561

TKK: 116274
gegenüber Weiherburggasse 5, 7
Standort
KG: Innsbruck
Die rund 80 m lange und 2,5 bis 3 m hohe Mauer an der Weiherburggasse mit zwei Rundbogenportalen ist der erhaltene Rest der seit 1503 nachweisbaren und 1854 geschlossenen Gießerei Büchsenhausen, in der neben Glocken und Kanonen auch einige Statuen für das Grabmal Kaiser Maximilians I. in der Hofkirche gegossen wurden. Eine Bronzetafel an der Mauer erinnert an die frühere Gießerei.[123]
Ferrarischule, ehem. Palais Ferrari mit Portierswohnung und Einfriedungsmauer
BDA: 55574
Objekt-ID: 64280

TKK: 35165
Weinhartstraße 4
Standort
KG: Innsbruck
f1
BW Verwaltungsgebäude
BDA: 55568
Objekt-ID: 64274

TKK: 116277
Wilhelm-Greil-Straße 9
Standort
KG: Innsbruck
Maximilianisches Zeughaus
BDA: 39505
Objekt-ID: 39269

TKK: 24183
Zeughausgasse 1
Standort
KG: Innsbruck
Das Zeughaus wurde 1500–1506 unter Maximilian I. an der Sill außerhalb der Stadt errichtet. Der Bau besteht aus zwei 80 × 10 m großen, zweigeschoßigen Flügelbauten und zwei schmalen Tor- und Verbindungstrakten, die einen großen Innenhof umschließen. In den offenen Erdgeschoßhallen waren die Geschütze untergebracht, im Obergeschoß das restliche Kriegsgerät. Seit 1973 dient das Zeughaus als Landeskundliches Museum und Zweigstelle des Ferdinandeums.[124]
Hotel Clima
BDA: 64021
Objekt-ID: 76713

TKK: 28311
Zeughausgasse 7
Standort
KG: Innsbruck
Das Hotel wurde 1946/47 als einer der ersten Nachkriegs-Neubauten in Innsbruck nach Plänen von Ernst Hiesmayr errichtet. 1962/63 wurde es um einen östlichen Anbau erweitert. 2008 wurde das Gebäude restauriert und für Wohnzwecke adaptiert. Die Hauptfassade des fünfgeschoßigen Gebäudes weist erkerartig vorstehende Fenster auf, die in drei verschieden große Kompartimente unterteilt sind. Das Mosaik an der Südfassade wurde 1957 von Max Weiler geschaffen. Der rot-weiße und im Zuge der Auflassung des Hotels abgeänderte Schriftzug „clima Hotel“ an der südwestlichen Ecke wurde von Otl Aicher entworfen.[125][126]
BW Miethaus
BDA: 39506
Objekt-ID: 39270

TKK: 116279
Zeughausgasse 10
Standort
KG: Innsbruck
Das viergeschoßige, horizontal abgeschlossene Miethaus wurde 1900–1902 nach Plänen von Karl Pfurtscheller erbaut. Die Fassade zur Straße ist mit reichem Dekor, Putzoberflächen, Pilastern, Gesimsen, Fensterbekrönungen und Lambrequins in neobarocken Formen gegliedert. Das zweckmäßige Innere wird durch eine einarmige, gewendelte Treppe erschlossen.[127]
BW Seilbahnanlage, Hungerburgbahn, Innbrücke
BDA: 100164
Objekt-ID: 116376

TKK: 116283

Standort
KG: Innsbruck
Die 156 m lange Brücke der alten Hungerburgbahn wurde 1906 als Eisenfachwerkbrücke errichtet. Sie führt steil ansteigend mit zwei Flusspfeilern und einem am nördlichen Ufer über den Inn und den Hohen Weg.[128] Der nördliche Teil liegt in der Katastralgemeinde Mühlau.
Commons: Denkmalgeschützte Objekte in Innsbruck – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Tirol – unbewegliche und archäologische Denkmale unter Denkmalschutz. (PDF), (CSV). Bundesdenkmalamt, Stand: 1. Juli 2021.
  2. Felmayer, Wiesauer: Wohngebäude, Stockerhaus. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 18. November 2015.
  3. Felmayer, Wiesauer: Spitalskirche zum hl. Geist. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 18. November 2015.
  4. Felmayer, Wiesauer: Wohngebäude, Bürgerhaus. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 18. November 2015.
  5. Felmayer, Wiesauer: Wohn- und Geschäftsgebäude, Bürgerhaus Delevo. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 11. Januar 2016.
  6. Felmayer, Wiesauer: Geschäfts- und Wohngebäude. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 11. Januar 2016.
  7. Felmayer, Wiesauer: Wohngebäude, Bürgerhaus Breinössl. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 11. Januar 2016.
  8. Felmayer, Wiesauer: Geschäfts- und Wohngebäude. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 11. Januar 2016.
  9. Gasthaus Alt Insprugg. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 22. November 2014.
  10. Felmayer, Wiesauer: Wohngebäude, Bürgerhaus. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 6. Januar 2016.
  11. Amt der Tiroler Landesregierung, Kulturabteilung (Hrsg.): Kulturberichte aus Tirol 2007. 60. Denkmalbericht. Innsbruck 2007, S. 20–38 (PDF; 10,7 MB)
  12. Felmayer, Wiesauer: Wohngebäude, Bürgerhaus. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 6. Januar 2016.
  13. Wiesauer: Geschäfts- und Wohngebäude. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 26. Januar 2019.
  14. Felmayer, Wiesauer: Geschäfts- und Wohngebäude. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 9. September 2015.
  15. Wiesauer: Wohngebäude, Zelgerhaus. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 6. Januar 2016.
  16. Felmayer, Wiesauer: Wohngebäude, Tschonerhaus. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 6. Januar 2016.
  17. Wiesauer: Bankgebäude, Creditanstalt. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 6. Januar 2016.
  18. Felmayer, Wiesauer: Wohngebäude, ehemaliges Palais Troyer-Spaur. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 6. Januar 2016.
  19. Felmayer, Wiesauer: Wohngebäude, Bürgerhaus Frohnweiler, Kaltenbrunn. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 18. November 2015.
  20. Felmayer, Wiesauer: Geschäfts- und Wohngebäude. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 9. September 2015.
  21. Schmid-Pittl, Wiesauer: Servitenkirche zum hl. Josef, Servitenkirche. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 6. Januar 2016.
  22. Schmid-Pittl, Wiesauer: Servitenkonvent hl. Josef, Servitenkloster. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 6. Januar 2016.
  23. Felmayer, Wiesauer: Altes Landhaus. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 11. Januar 2016.
  24. Felmayer, Wiesauer: Wohngebäude, Bürgerhaus. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 6. Januar 2016.
  25. Felmayer, Wiesauer: Altes Landhaus, Palais Fugger-Taxis, Taxispalais. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 11. Januar 2016.
  26. Felmayer, Wiesauer: Gasthaus Goldene Krone. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 6. Januar 2016.
  27. Wohn- und Geschäftsgebäude, ehemaliges Palais Sarnthein, Peterlongohaus. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 22. November 2014.
  28. Zwei Nepomuk-Projekte abgeschlossen. In: Mitteilungsblatt des Innsbrucker Verschönerungsvereins, Nr. 01/2010, S. 3 (PDF; 1,5 MB)
  29. Felmayer, Wiesauer: Wohngebäude, Telfserhaus. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 11. Januar 2016.
  30. Felmayer, Wiesauer: Gasthaus Weißes Lamm. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 11. Januar 2016.
  31. Felmayer, Wiesauer: Wohngebäude, Altes Hufschmiedhaus. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 11. Januar 2016.
  32. Felmayer, Wiesauer: Wohngebäude, Bürgerhaus. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 11. Januar 2016.
  33. Felmayer, Wiesauer: Gasthaus Zum Mohren. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 26. Januar 2016.
  34. Felmayer, Wiesauer: Wohngebäude, Bierjoggl. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 26. Januar 2016.
  35. Felmayer, Wiesauer: Wohngebäude, Bürgerhaus. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 26. Januar 2016.
  36. Wiesauer: Laufbrunnen in Mariahilf, Mariahilfbrunnen. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 10. August 2015.
  37. Wiesauer: Geschäfts- und Wohngebäude, ehemaliges Bürgerspital. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 12. Januar 2016.
  38. Wiesauer: Geschäfts- und Wohngebäude, ehemaliges Bürgerspital. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 12. Januar 2016.
  39. Felmayer, Wiesauer: Geschäfts- und Wohngebäude, ehemaliges Stadt- bzw. Heilig-Geist-Spital. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 12. Januar 2016.
  40. Müller, Wiesauer: Hauptpostamt. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 3. November 2016.
  41. Müller, Wiesauer: Wohn- und Geschäftsgebäude. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 3. November 2016.
  42. Schmid-Pittl, Wiesauer: Kloster der Redemptoristen, Redemptoristenkloster. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 11. Januar 2016.
  43. Weirather, Wiesauer: Tiroler Handels- und Gewerbekammer. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 10. August 2015.
  44. Felmayer, Wiesauer: Landhaus, Erweiterungsbau. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 10. August 2015.
  45. Weirather, Wiesauer: Wohn- und Geschäftsgebäude, Mehrparteienhaus. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 12. Januar 2016.
  46. Wiesauer: Laufbrunnen, Zwei Brunnen beiderseits des Hauptportals des Museums. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 4. März 2020.
  47. Herbert Woditschka: Die Anfänge des Musikvereins. In: Innsbrucker Stadtnachrichten, Nr. 1/1988, S. 20 (Digitalisat)
  48. Tiroler Landeskonservatorium. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 14. August 2015.
  49. Felmayer, Wiesauer: Kindergarten. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 10. August 2015.
  50. Felmayer, Wiesauer: Wohngebäude, Bürgerhaus. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 18. Oktober 2018.
  51. Felmayer, Wiesauer: Wohngebäude, Prechthaus. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 18. Oktober 2018.
  52. Felmayer, Wiesauer: Wohngebäude, Ettlhaus. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 29. Februar 2016.
  53. Felmayer, Wiesauer: Wohngebäude mit Stöcklgebäude. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 5. Februar 2019.
  54. Felmayer, Wiesauer: Wohn- und Geschäftsgebäude, Daxburg. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 5. Februar 2019.
  55. Scheicher, Wiesauer: Laufbrunnen, Leopoldsbrunnen. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 4. Februar 2016.
  56. Herbert Woditschka: Von der Innfähre zum Innsteg. In: Innsbruck, Offizielles Mitteilungsblatt der Landeshauptstadt, Nr. 9, 14. September 1978, S. 12 (Digitalisat)
  57. Felmayer, Wiesauer: Tiroler Landestheater. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 4. Februar 2016.
  58. Felmayer, Wiesauer: Kongresshaus Innsbruck, Dogana. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 18. November 2015.
  59. Wiesauer: Gasthaus Löwenhaus. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 4. Februar 2016.
  60. Wiesauer: Wohngebäude, Ansitz Löwenhaus, ehemaliges Böhmisches Lusthaus. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 4. Februar 2016.
  61. Tafatsch, Wiesauer: Villa, Villa Holzmann. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 4. Februar 2016.
  62. Felmayer, Wiesauer: Villa Spängler. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 4. Februar 2016.
  63. Felmayer, Wiesauer: Panorama-Rotunde. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 24. August 2015.
  64. Schmid-Pittl, Wiesauer: Klosterkirche Mariae Unbefleckte Empfängnis der Barmherzigen Schwestern. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 26. Januar 2016.
  65. Felmayer, Wiesauer: Evangelisches Pfarrhaus. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 7. Januar 2016.
  66. Felmayer, Wiesauer: Wohngebäude, Bürgerhaus. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 12. März 2020.
  67. Felmayer, Wiesauer: Wohngebäude, Bürgerhaus. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 12. März 2020.
  68. Felmayer, Wiesauer: Wohngebäude, Bürgerhaus, Pfeifhoferhaus. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 12. März 2020.
  69. Felmayer, Wiesauer: Wohngebäude, Bürgerhaus. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 12. März 2020.
  70. Felmayer, Wiesauer: Wohngebäude, Bürgerhaus. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 12. März 2020.
  71. Felmayer, Wiesauer: Wohngebäude, Bürgerhaus. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 2. Februar 2019.
  72. Felmayer, Wiesauer: Gasthaus Dengg. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 12. März 2020.
  73. Müller, Wiesauer: Wohngebäude, Mehrparteienhaus. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 5. März 2020.
  74. Felmayer, Wiesauer: Wohngebäude, Bürgerhaus. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 26. November 2021.
  75. Waltraud Palme-Comploy: Katholische Pfarrkirche St. Nikolaus zu Innsbruck. Verlag Schnell & Steiner, Kunstführer Nr. 1050, München und Zürich 1976
  76. Wiesauer: Pfarrkirche hl. Nikolaus. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 19. November 2021.
  77. Wiesauer: Friedhof St. Nikolaus. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 21. November 2021.
  78. Felmayer, Wiesauer: Geschäfts- und Wohngebäude, ehemaliger Ansitz Karlsburg. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 5. Februar 2019.
  79. Felmayer, Wiesauer: Wohngebäude, Bürgerhaus. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 5. Februar 2019.
  80. Wiesauer: Kriegerdenkmal. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 3. November 2016.
  81. Weirather, Wiesauer: Justizgebäude, Landesgericht/ Oberlandesgericht Innsbruck. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 3. Januar 2018.
  82. Christoph Hölz, Klaus Tragbar, Veronika Weiss (Hrsg.): Architekturführer Innsbruck. Haymon, Innsbruck 2017, ISBN 978-3-7099-7204-5, S. 81.
  83. Weirather, Wiesauer: Wohngebäude, Mehrparteienhaus. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 15. März 2018.
  84. Wiesauer: Wohngebäude, Mehrparteienhaus. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 15. März 2018.
  85. Weirather, Wiesauer: Wohngebäude, Mehrparteienhaus. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 15. März 2018.
  86. Weirather, Wiesauer: Wohngebäude, Mehrparteienhaus. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 15. März 2018.
  87. Weirather, Wiesauer: Wohngebäude, Mehrparteienhaus. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 15. März 2018.
  88. Felmayer, Wiesauer: Hotel Roter Adler. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 3. November 2016.
  89. Felmayer, Wiesauer: Gasthaus Zum Goldenen Löwen. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 3. November 2016.
  90. Felmayer, Wiesauer: Gasthaus Zum Hirschen. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 3. November 2016.
  91. Felmayer, Wiesauer: Wohngebäude, Bürgerhaus. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 3. November 2016.
  92. Sanatorium der Barmherzigen Schwestern vom hl. Vinzenz von Paul in Innsbruck (1909), Kulturraum Tirol
  93. Wiesauer: Internats- und Exerzitienhaus der Barmherzigen Schwestern. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 27. Oktober 2015.
  94. Felmayer, Wiesauer: Siebererschule, ehemaliges Waisenhaus. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 26. Juli 2016.
  95. Schneider, Wiesauer: Jesuitenkolleg mit Ignatiuskapelle. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 26. Juli 2016.
  96. Reinhard Rampold: 140 Jahre Tiroler Glasmalerei- und Mosaikanstalt 1861–2001. (PDF; 747 kB)
  97. Weirather, Wiesauer: Wohngebäude. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 26. Juli 2016.
  98. Felmayer, Wiesauer: Stadtpalais Pfeiffersberg, ehemaliger Ansitz Angerburg. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 26. Juli 2016.
  99. Roswitha Preiß, Erich Egg: Neues vom Barockbaumeister Jakob Singer (1685–1760) in Schwaz. In: Veröffentlichungen des Tiroler Landesmuseums Ferdinandeum, Band 74 (1994), S. 5–43. (zobodat.at [PDF; 13 MB])
  100. Franz Caramelle, Richard Frischauf: Die Stifte und Klöster Tirols. Tyrolia / Athesia, Innsbruck / Bozen 1985, ISBN 3-7022-1549-2, S. 272–274.
  101. Wiesauer: Wohngebäude, Adeliges Damenstift. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 12. März 2020.
  102. Felmayer, Wiesauer: Wohngebäude, Kleines Riesenhaus. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 12. März 2020.
  103. Felmayer, Wiesauer: Wohngebäude, Bürgerhaus. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 6. November 2018.
  104. Felmayer, Wiesauer: Wohngebäude, Bürgerhaus. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 6. November 2018.
  105. Felmayer, Wiesauer: Wohngebäude, Bürgerhaus. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 13. Dezember 2017.
  106. Felmayer, Wiesauer: Wohngebäude, Bürgerhaus. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 18. Dezember 2017.
  107. Felmayer, Wiesauer: Wohngebäude, Bürgerhaus. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 6. November 2018.
  108. Felmayer, Wiesauer: Wohngebäude, Bürgerhaus. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 18. Dezember 2017.
  109. Felmayer, Wiesauer: Wohngebäude, Bürgerhaus. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 9. Oktober 2017.
  110. Felmayer, Wiesauer: Wohngebäude, Bürgerhaus. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 9. Oktober 2017.
  111. Wiesauer: Ansitz Schlandersbergeck. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 9. Oktober 2017.
  112. Amt der Tiroler Landesregierung, Kulturabteilung (Hrsg.): Kulturberichte aus Tirol 2010. 62. Denkmalbericht. Innsbruck 2010, S. 16 (PDF; 16,3 MB)
  113. Wiesauer: Tiroler Volkskunstmuseum, ehemaliges Neues Stift. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 26. Januar 2016.
  114. Felmayer, Wiesauer: Wohngebäude, Ehemaliges Palais Wolkenstein. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 26. Januar 2016.
  115. Franz Caramelle, Richard Frischauf: Die Stifte und Klöster Tirols. Tyrolia – Athesia, Innsbruck – Bozen 1985, ISBN 3-7022-1549-2, S. 136.
  116. Felmayer, Wiesauer: Wohngebäude, Bürgerhaus. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 26. Juli 2016.
  117. Felmayer, Wiesauer: Wohngebäude, Bürgerhaus. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 26. Juli 2016.
  118. Felmayer, Wiesauer: Wohngebäude, Bürgerhaus. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 26. Juli 2016.
  119. Wiesauer: Ehemalige Pflanzgartenmauer, Östliche Begrenzungsmauer. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 5. März 2020.
  120. Felmayer, Wiesauer: Wohngebäude, Bürgerhaus. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 26. Juli 2016.
  121. Felmayer, Wiesauer: Palais Tannenberg-Enzenberg. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 26. Juli 2016.
  122. Helmuth Öhler: Götterversammlung im Palais Tannenberg-Enzenberg. In: Innsbruck informiert, April 2009, S. 21 (Digitalisat)
  123. Felmayer, Wiesauer: Mauer der landesfürstlichen Glocken- und Geschützgiesserei. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 5. März 2020.
  124. Zeughaus: Geschichte, Tiroler Landesmuseen
  125. Schmid-Pittl, Wiesauer: Hotel Clima, Haus Hiesmayr. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 9. Mai 2017.
  126. Amt der Tiroler Landesregierung, Kulturabteilung (Hg.): Kulturberichte aus Tirol 2010. 62. Denkmalbericht. Innsbruck 2010, S. 56 (PDF; 16,3 MB)
  127. Felmayer, Wiesauer: Wohngebäude, Mehrparteienhaus. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 9. Mai 2017.
  128. Wilhelm Eppacher: Die Innbrücken in Innsbruck (2. Fortsetzung). In: Amtsblatt der Landeshauptstadt Innsbruck, Nr. 1, Februar 1954, S. 8 (Digitalisat)
  129. § 2a Denkmalschutzgesetz im Rechtsinformationssystem des Bundes.
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