Liste der denkmalgeschützten Objekte in Innsbruck-Mühlau

Die Liste d​er denkmalgeschützten Objekte i​n Innsbruck-Mühlau enthält d​ie 41 denkmalgeschützten, unbeweglichen Objekte d​er Innsbrucker Katastralgemeinde Mühlau.[1]

Denkmäler

Foto Denkmal Standort Beschreibung
Wohnhaus, ehem. Badhaus
BDA: 55722
Objekt-ID: 64528

TKK: 6210
Anton-Rauch-Straße 30
Standort
KG: Mühlau
Die 1786 begründete Badeanstalt mit Kurbetrieb an der Mühlauer Brücke wurde immer wieder erweitert und 1841 zu einem Gast- und Badhaus umgebaut. Das langgestreckte Gebäude über rechteckigem Grundriss wird heute als Wohnhaus genutzt. Die drei Mittelachsen treten risalitartig hervor, weisen einen Holzbalkon im Schweizerstil auf Konsolen auf und werden von einem Dachreiter bekrönt. In der mittleren Achse befindet sich auch ein hohes Rundbogenportal in Breccierahmung. Im Inneren hat sich der ehemalige Kursaal mit Decken- und Wandmalereien von 1862 erhalten.[2]
Ehem. Postamt
BDA: 39572
Objekt-ID: 39344

TKK: 115865
Anton-Rauch-Straße 39
Standort
KG: Mühlau
Das 1937–1939 errichtete ehemalige Postamt ist ein typisches Beispiel der Tiroler Architektur der Zwischenkriegszeit. Das zweigeschoßige Gebäude mit ausgebautem Dachgeschoß und vorkragendem Satteldach ist funktionell und schlicht gestaltet. Die zwei mittleren Fensterachsen im Erdgeschoß sind zur Belichtung der Schalterhalle breiter als die übrigen. Das Fresko an der Fassade wurde 1939 von Luis Alton geschaffen.[3]
Bürgerhaus, Außenerscheinung u. Halle im EG
BDA: 39573
Objekt-ID: 39345

TKK: 115927
Ferdinand-Weyrer-Straße 1
Standort
KG: Mühlau
1511 ließ Kaiser Maximilian I. das „Bilderhaus“ zur Aufbewahrung der fertigen Statuen seines Grabmals erbauen. Es wurde südlich an die Gusshütte angeschlossen und beherbergte im vorderen Drittel Wohnräume, dahinter eine große Halle für die Statuen. Zwischen 1565 und 1571 wurde das Gebäude umgebaut und mit einem Obergeschoß mit hohem Giebeldach versehen. Die Halle wurde dabei entweder erstmals oder neu eingewölbt. Das Gebäude ging damals an den Hammerschmied Benedikt Dillitz. Ab 1795 diente es als Gemeindehaus und Schule von Mühlau, im 19. Jahrhundert wurde es zum Fabriksgebäude, in den 1870er Jahren zum Wohnhaus umgebaut. Die Fassade ist neubarock gestaltet, das Kreuzgewölbe der dreischiffigen, vierjochigen Halle wird von sechs Brecciesäulen von 1570 getragen.[4]
Nordkettenbahn – Bahnstation Hafelekar
BDA: 39574
Objekt-ID: 39346

TKK: 115951
Hafelekar 1
Standort
KG: Mühlau
Die Bergstation Hafelekar der Nordkettenbahn wurde wie die Talstation und die Station Seegrube von Franz Baumann entworfen und 1927/28 errichtet. Der technisch wie architektonisch anspruchsvolle Bau schmiegt sich an einen Felsen und steigt mit dem Gelände an. Das Betriebsgebäude geht in einen Rundbau über, der das Restaurant mit großen Fensterreihen über das Inntal beherbergt. Vertäfelungen, Balkendecke und das ebenfalls von Baumann entworfene massive Mobiliar sind aus Holz.[5]
Mühlauer Eisenbahnbrücke (bei Rauchmühle)
BDA: 111229
Objekt-ID: 129020
bei Haller Straße
Standort
KG: Mühlau
Die Mühlauer Eisenbahnbrücke wurde mit der Bahnstrecke Kufstein–Innsbruck im Zeitraum 1853 bis 1858 erbaut. Die dreibogige Steinbrücke über den Inn hat zwei massive Steinpfeiler und beidseitig an den Ufern Widerlager aus weißem Kramsacher Marmor. Über einem leicht auskragenden Gesimse befindet sich ein Eisengeländer. Sie ist die einzige im Originalzustand erhaltene Brücke dieser Art auf der Strecke München – Verona.[6]

Die Brücke überquert d​en Inn zwischen d​en Innsbrucker Katastralgemeinden Innsbruck u​nd Mühlau.

Basispunkt der Landvermessung
BDA: 84181
Objekt-ID: 98266

TKK: 115953
Haller Straße
Standort
KG: Mühlau
Die Basislinie der Tiroler Landesvermessung 1851 wurde zwischen Hall und Innsbruck gezogen. Dieser Basispunkt markiert das westliche Ende der Grundlinie, der östliche Endpunkt befindet sich in Hall in Tirol.
Figurenbildstock hl. Johannes Nepomuk im Traklpark
BDA: 84183
Objekt-ID: 98268

TKK: 115952
Haller Straße
Standort
KG: Mühlau
Die Statue des hl. Nepomuk stammt aus dem 18. Jahrhundert. Sie stand bis 1843 an der alten Mühlauer Innbrücke, anschließend an der Mauer des Mühlauer Badhauses. 1958 wurde sie restauriert und im Traklpark an der Innbrücke aufgestellt.[7]
Drei Bildstöcke
BDA: 77801
Objekt-ID: 91433
Haller Straße
Standort siehe Beschreibung
KG: Mühlau
GstNr.: 831
Die Bildstöcke sind Teil der von Erzherzog Ferdinand II. Ende des 16. Jahrhunderts gestifteten lokalen Wallfahrtsstätte Maria Loreto in Thaur. Insgesamt 15, aus Brekziesteinen errichtete Bildstöcke säumen den historischen Weg von Innsbruck nach Thaur entlang der heutigen Bundesstraße. Die Bildsäulen stehen auf einem Sockel, sie haben einen abgefasten Schaft und ein quadratisches Tabernakelgehäuse.
Wasser-Rettung und Feuerwehr Mühlau
BDA: 84185
Objekt-ID: 98271

TKK: 115954
Haller Straße 4
Standort
KG: Mühlau
Das Gebäude wurde 1927–1928 nach Plänen von Willi Stigler als Auto-Garage erbaut. Der schlichte L-förmige Baukörper wurde später als Feuerwehrhaus adaptiert und durch die Vermauerung der Garagentore und die Entfernung der hölzernen Vordächer verändert. Viele Elemente wie die Haupteingangstür, die hölzerne Stiege mit Zick-Zack-Motiv oder die an der nördlichen Ecke übergreifenden horizontalen Bänder an der Fassade, haben sich erhalten.[8]
Kruzifix an der Auffahrt zum Sternbachschlössl
BDA: 100216
Objekt-ID: 116435

TKK: 115955
bei Haller Straße 53
Standort
KG: Mühlau
Das überdachte Wegkreuz vom Dreinageltypus stammt aus dem 19. Jahrhundert.[9]
Kriegergedächtniskapelle am Mühlauer Hauptplatz
BDA: 84201
Objekt-ID: 98287

TKK: 115960
Hauptplatz
Standort
KG: Mühlau
Die Kriegergedächtniskapelle am nördlichen Ende des Hauptplatzes wurde 1926 nach einem Entwurf von Willi Stigler errichtet. In einer offenen, übergiebelten Rundbogennische befindet sich ein von Alfons Schnegg geschaffenes Gemälde der Madonna mit Kind, umgeben von Engeln und einem verwundeten Soldaten. Auf beiden Seiten befinden sich Bronzetafeln mit den Namen der Gefallenen der beiden Weltkriege.[10][8]
Dorfbrunnen am Mühlauer Hauptplatz
BDA: 84203
Objekt-ID: 98289

TKK: 115959
Hauptplatz
Standort
KG: Mühlau
Der Brunnen wurde 1929 nach einem Entwurf von Willi Stigler anstelle eines älteren Brunnens errichtet. Er besteht aus einem länglichen Granittrog mit abgeschrägten Ecken und einer Brunnensäule mit einem Mühlrad, dem Wappenzeichen Mühlaus.[11][8]
Altbau Volksschule Mühlau
BDA: 84205
Objekt-ID: 98291

TKK: 115961
Hauptplatz 3
Standort
KG: Mühlau
Das Schulgebäude an der Westseite des Hauptplatzes wurde 1902 anstelle eines alten Bauernhofes errichtet. Der zweigeschoßige Bau in späthistoristischen Formen weist ein Mansarddach, ein Kordongesims und faschengerahmte Fenster auf.[12]
Bürgerhaus Mühlegg
BDA: 39576
Objekt-ID: 39348

TKK: 20695
Hauptplatz 6
Standort
KG: Mühlau
Nordkettenbahn – Talstation Hungerburg
BDA: 39577
Objekt-ID: 39349

TKK: 116005
Höhenstraße 145
Standort
KG: Mühlau
Die Talstation der Nordkettenbahn auf der Hungerburg wurde wie die Station Seegrube und die Station Hafelekar von Franz Baumann entworfen und 1927/28 errichtet. Der zweigeschoßige Bau über annähernd rechteckigem Grundriss ist mit einem vorkragenden Sattel- bzw. Pultdach gedeckt. Der große Warte- und Schalterraum ist mit einer Holzbalkendecke mit doppeltem hölzernen Unterzug gedeckt. Das massive hölzerne Mobiliar (Eckbank, Rundtisch, Stühle) wurde ebenfalls von Baumann entworfen.[13]
Außenerscheinung der Ladenvorbauten
BDA: 101551
Objekt-ID: 117885

TKK: 58854
Höhenstraße 147
Standort
KG: Mühlau
Die 1953 nach Plänen von Manfred Prachensky errichteten Ladenvorbauten stellen durch ihren bogenförmigen Verlauf eine Verbindung zwischen der Bergstation der Hungerburgbahn und der Talstation der Nordkettenbahn her. Mit dem bogenförmigen Grundriss, dem Flugdach und der korrespondierenden Pflasterung stellen die Ladenvorbauten ein charakteristisches Beispiel für die Architektur der 1950er Jahre dar.[14]
Statue hl. Jakobus
BDA: 100215
Objekt-ID: 116434

TKK: 116007
Hoher Weg
Standort
KG: Mühlau
Die Statue des hl. Jakobus aus weißem Marmor wurde 1957 von Erich Keber geschaffen. Sie steht an der Mühlauer Innbrücke.[15]
Judenbühel, alter jüdischer Friedhof
BDA: 110613
Objekt-ID: 128327

TKK: 116008
bei Hoher Weg 8
Standort
KG: Mühlau
Auf einer kleinen Erhebung am Abhang der Nordkette befand sich bis 1864 der jüdische Friedhof von Innsbruck. An ihn erinnert eine 2009 eingeweihte Gedenkstätte, die von den Vorarlberger Architekten Ada und Reinhard Rinderer gestaltet wurde.
Elektrizitätswerk Mühlau III
BDA: 26632
Objekt-ID: 23119

TKK: 9437
Holzgasse 10
Standort
KG: Mühlau
Lourdeskapelle
BDA: 62676
Objekt-ID: 75249

TKK: 12395
bei Holzgasse 15
Standort
KG: Mühlau
Die Kapelle wurde um 1900 errichtet.[16]
Ehem. Hofbrunnenleitungshäuschen westlich der Schweinsbrücke
BDA: 27213
Objekt-ID: 23729

TKK: 14554
Josef-Schraffl-Straße
Standort
KG: Mühlau
Villa Todeschini
BDA: 81718
Objekt-ID: 95498

TKK: 37565
Josef-Schraffl-Straße 1
Standort
KG: Mühlau
Villa samt Ausstattung und Einrichtung und Garteneinfriedung
BDA: 83618
Objekt-ID: 97647

TKK: 22014
Josef-Schraffl-Straße 4
Standort
KG: Mühlau
Elektrizitätswerk Mühlau IV, ehem. Weyrer
BDA: 26629
Objekt-ID: 23116

TKK: 9401
Kirchgasse 17
Standort
KG: Mühlau
Kraftwerk II der Kunstmühle Anton Rauch m. Maschinenaustattung u. Wehranlage
BDA: 62059
Objekt-ID: 74576

TKK: 20300
Kirchgasse 6
Standort
KG: Mühlau
Bildstock
BDA: 100819
Objekt-ID: 117093

TKK: 116152
Mühlenweg
Standort
KG: Mühlau
Neuer Friedhof Mühlau mit Friedhofskapelle
BDA: 86700
Objekt-ID: 101021

TKK: 116153
Mühlenweg
Standort
KG: Mühlau
Der neue Mühlauer Friedhof wurde 1926 nach Plänen von Willi Stigler angelegt und 1986 erweitert. Die Anlage am Hang des Scheibenbichls ist von einer mit Holzschindeln gedeckten Mauer umgeben. In der Nordwestecke des alten Friedhofteils befindet sich die 1926 errichtete Friedhofskapelle mit der Einsegnungshalle und einem Verwaltungsbau, die durch einen kreuzgratgewölbter Arkadengang verbunden sind. Die Fresken wurden 1935 von Toni Kirchmayr geschaffen.
Villa Waldeck
BDA: 63041
Objekt-ID: 75648

TKK: 38
Oberkoflerweg 3
Standort
KG: Mühlau
Wohnhaus, ehem. Fischmeisterhaus
BDA: 62145
Objekt-ID: 74669

TKK: 20301
Richardsweg 1
Standort
KG: Mühlau
Das ehemalige Fischmeisterhaus wurde 1563 als landesfürstliches Amtsgebäude von Kaiser Ferdinand I. errichtet. Der zweigeschoßige Renaissancebau ist mit einem Walmdach mit drei gemauerten Kaminen und einer Dachgaupe nach Westen abgeschlossen. Die südliche Eingangsfassade ist durch ein zartes Profilgesims zwischen Erdgeschoß und Obergeschoß und ein Rechteckportal aus Höttinger Breccie gegliedert. Im Inneren haben sich Räume mit Kreuzgewölbe und barockem Tonnengewölbe erhalten.[17]
Villa
BDA: 65799
Objekt-ID: 78668

TKK: 38097
Richardsweg 7
Standort
KG: Mühlau
Die ansitzartige Villa Jachmann wurde 1905 nach Plänen von Josef Retter im Heimatstil mit Fachwerk errichtet. Sie weist einen mächtigen Turm und reich gegliederte, mit gebrannten Biberschwanztonziegeln gedeckte Dachflächen auf.[18][19]
Ansitz Sonnenheim
BDA: 61455
Objekt-ID: 73870

TKK: 18327
Richardsweg 8
Standort
KG: Mühlau
Volksschule Neu Arzl, Kunst-am-Bau
BDA: 89534
Objekt-ID: 104167

TKK: 116195
Rotadlerstraße 10
Standort
KG: Mühlau
Trinkwasserversorgung, Trinkwasserbehälter und Krafthausanlage Mühlau 1
BDA: 26628
Objekt-ID: 23115

TKK: 8578
Schillerweg 5
Standort
KG: Mühlau
Kath. Pfarrkirche hl. Leonhard mit umgebendem Friedhof
BDA: 87034
Objekt-ID: 101412

TKK: 116213
Schloßfeld
Standort
KG: Mühlau
Die erhöht über dem Dorfzentrum liegende Pfarrkirche wurde 1748–1750 anstelle eines mittelalterlichen Vorgängerbaus errichtet. Der einschiffige, dreijochige Saalbau mit leicht ausladendem Querschiff und stark eingezogenem Chor mit 5/8-Schluss wurde außen 1851–1862 nach Plänen von Anton Geppert im neuromanischen Stil umgestaltet. Die Architektur des Innenraums ist noch weitgehend barock. Die Fresken wurden 1749 von Johann Michael Strickner geschaffen. Die Ausstattung stammt aus unterschiedlichen Epochen.[20]
Widum Mühlau/ehem. Ansitz
BDA: 55721
Objekt-ID: 64526

TKK: 116214
Schloßfeld 2
Standort
KG: Mühlau
Der seit 1501 urkundlich nachweisbare Ansitz Ehrentreytz wurde im ersten Viertel des 18. Jahrhunderts als Sommersitz der Reichsgrafen von Lodron neu gebaut. Im 19. Jahrhundert wurde darin eine Naturheilanstalt eingerichtet. Danach wurde das Gebäude von der Gemeinde Mühlau erworben, als Widum und Schule genutzt und 1927 umgebaut. Das lang gestreckte, zweigeschoßige Gebäude auf rechteckigem Grundriss ist von einem weit vorkragenden Walmdach bedeckt. An der Westfassade befindet sich ein ovales Gnadenbild Mariahilf in einem profilierten Stuckrahmen vom Ende des 18. oder Anfang des 19. Jahrhunderts.[21]
Kath. Pfarrkirche zum hl. Papst Pius X. mit Campanile und Pfarrhaus/Neu-Arzl
BDA: 55725
Objekt-ID: 64533

TKK: 83558
Spingeser Straße 14
Standort
KG: Mühlau
Die Kirche der Moderne wurde von 1959 bis 1960 nach den Plänen des Architekten Josef Lackner erbaut. Kreuzwegreliefs und Tischaltar mit Kruzifix vom Bildhauer Hans Ladner.
Ansitz Rizol
BDA: 39582
Objekt-ID: 39354

TKK: 116241
Sternbachplatz 1
Standort
KG: Mühlau
Der 1469 erstmals urkundlich erwähnte Ansitz wurde 1538 um- oder neu gebaut. 1706 wurde er mit dem benachbarten Ansitz Grabenstein von Franz Andreas Sternbach gekauft und durch zwei Verbindungsbauten zum Schloss Mühlau vereinigt. Der ehemals rechteckige Renaissancebau erstreckt sich hufeisenförmig mit zwei barocken Flügelbauten gegen einen Park mit noch weitgehend erhaltener barocker Anlage. Das Innere ist barock gestaltet und weist Stuckaturen sowie Decken- und Wandmalereien von Jakob Placidus Altmutter und Kaspar Waldmann auf.[22][23]
Kapelle Maria Hilf am Grabenstein
BDA: 39584
Objekt-ID: 39356

TKK: 116242
bei Sternbachplatz 1
Standort
KG: Mühlau
Die zum Schloss Mühlau gehörende Kapelle wurde um 1720 errichtet. Die Giebelfassade mit zweigeschoßiger Portalarchitektur ist durch Pilaster gegliedert. Der Saalraum ist im Inneren mit Stuckaturen und Fresken von Kaspar Waldmann geschmückt.[24]
Ansitz Sternbach
BDA: 39583
Objekt-ID: 39355

TKK: 116243
Sternbachplatz 2
Standort
KG: Mühlau
Ein älteres Haus wurde 1470 im gotischen Stil umgebaut und vergrößert. 1706 wurde der Ansitz mit dem benachbarten Ansitz Rizol von Franz Andreas Sternbach gekauft und durch zwei Verbindungsbauten zum Schloss Mühlau vereinigt. Der rechteckige Bau mit Eckerkern mit Giebelfront zur Straße ist samt den südlichen, am Mühlauer Bach gelegenen Wirtschaftsanbauten in der Form des 15. Jahrhunderts erhalten, lediglich das Dach wurde um 1720 verändert.[22][25]
Hungerburgbahn, Innbrücke, Nördl. Auflager
BDA: 100163
Objekt-ID: 116375

TKK: 116281

Standort
KG: Mühlau
Die 156 m lange Brücke der alten Hungerburgbahn wurde 1906 als Eisenfachwerkbrücke errichtet. Sie führt steil ansteigend mit zwei Flusspfeilern und einem am nördlichen Ufer über den Inn und den Hohen Weg.[26] Der südliche Teil liegt in der Katastralgemeinde Innsbruck.
Hungerburgbahn, Viadukt
BDA: 5295
Objekt-ID: 1157

TKK: 116282

Standort
KG: Mühlau
Der Stampfbeton-Viadukt unterhalb der Bergstation hat eine Länge von 160 Metern und eine durchschnittliche Höhe von 12 Metern. Er führt über 15 Bögen mit einer lichten Weite von 6 Metern.
Commons: Denkmalgeschützte Objekte in Innsbruck – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Tirol – unbewegliche und archäologische Denkmale unter Denkmalschutz. (PDF), (CSV). Bundesdenkmalamt, Stand: 1. Juli 2021.
  2. Felmayer, Wiesauer: Wohngebäude, ehemaliges Badhaus, Gast- und Badhaus zur Kettenbrücke. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 26. Januar 2016.
  3. Felmayer, Wiesauer: Postamtsgebäude Mühlau. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 26. Januar 2016.
  4. Felmayer, Wiesauer: Wohngebäude, ehemaliges Maximilianisches Bilderhaus. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 19. November 2015.
  5. Wiesauer: Nordkettenbahn, Bergstation Hafelekar. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 13. August 2015.
  6. Michaela Frick: Technische Denkmale, Mühlauer Eisenbahnbrücke (Westbahn). In: Kulturberichte aus Tirol 2012. 63. Denkmalbericht, Juni 2012, S. 1920 (tirol.gv.at [PDF; abgerufen am 11. Januar 2014]).
  7. Wiesauer: Figurenbildstock hl. Johannes Nepomuk im Traklpark. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 6. Januar 2014.
  8. Juliane Mayer: Der Architekt Wilhelm Stigler Sen. 1903–1976. Band 2: Kommentiertes Werkverzeichnis der Zwischenkriegszeit. Studienverlag, Innsbruck 2018, ISBN 978-3-7065-5387-2, S. 18, 32, 45.
  9. Wiesauer: Wegkreuz an der Auffahrt zum Sternbachschlössl. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 25. August 2015.
  10. Felmayer, Wiesauer: Kriegergedächtniskapelle am Mühlauer Hauptplatz. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 19. November 2015.
  11. Wiesauer: Laufbrunnen, Dorfbrunnen am Mühlauer Hauptplatz. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 6. Januar 2014.
  12. Felmayer, Wiesauer: Volksschule Mühlau, Altbau. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 17. Dezember 2019.
  13. Wiesauer: Nordkettenbahn, Talstation Hungerburg. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 13. August 2015.
  14. Amt der Tiroler Landesregierung, Kulturabteilung (Hrsg.): Kulturberichte aus Tirol 2010. 62. Denkmalbericht. Innsbruck 2010, S. 16 (PDF; 16,3 MB)
  15. Wiesauer: Bildsäule mit Skulptur hl. Jakobus, Jakobusbildstock. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 6. Januar 2014.
  16. Wegkapelle, Lourdeskapelle. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 19. November 2015.
  17. Frick, Wiesauer: Wohngebäude, ehemaliges Fischmeisterhaus. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 19. November 2015.
  18. Amt der Tiroler Landesregierung, Kulturabteilung (Hrsg.): Kulturberichte aus Tirol 2010. 62. Denkmalbericht. Innsbruck 2010, S. 55 (PDF; 16,3 MB)
  19. Christoph Hölz, Klaus Tragbar, Veronika Weiss (Hrsg.): Architekturführer Innsbruck. Haymon, Innsbruck 2017, ISBN 978-3-7099-7204-5, S. 206.
  20. Fingernagel-Grüll, Wiesauer: Pfarrkirche hll. Leonhard und Antonius mit umgebendem Friedhof. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 26. Juni 2015.
  21. Felmayer, Wiesauer: Pfarrhaus, Widum Mühlau, ehemaliger Ansitz Ehrentreytz. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 22. Oktober 2015.
  22. Beatrix und Egon Pinzer: Burgen Schlösser Ruinen in Nord- und Osttirol. Edition Löwenzahn, Innsbruck 1996, ISBN 3-7066-2122-3, S. 109111.
  23. Felmayer, Wiesauer: Ansitz Rizol. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 18. November 2015.
  24. Felmayer, Wiesauer: Kapelle Mariahilf am Grabenstein. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 18. November 2015.
  25. Felmayer, Wiesauer: Ansitz Grabenstein. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 18. November 2015.
  26. Wilhelm Eppacher: Die Innbrücken in Innsbruck (2. Fortsetzung). In: Amtsblatt der Landeshauptstadt Innsbruck, Nr. 1, Februar 1954, S. 8 (Digitalisat)
  27. § 2a Denkmalschutzgesetz im Rechtsinformationssystem des Bundes.
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