Liste der denkmalgeschützten Objekte in Innsbruck-Innsbruck/H–K

Die Liste d​er denkmalgeschützten Objekte i​n Innsbruck-Innsbruck/H–K enthält d​ie denkmalgeschützten, unbeweglichen Objekte d​er Innsbrucker Katastralgemeinde Innsbruck (Stadtteile Innenstadt, Mariahilf-St. Nikolaus, Dreiheiligen-Schlachthof u​nd Saggen) m​it den Straßennamen v​on H b​is K.[1]

Denkmäler

Foto Denkmal Standort Beschreibung
Mühlauer Eisenbahnbrücke (bei Rauchmühle)
BDA: 111117
Objekt-ID: 128901
bei Haller Straße
Standort
KG: Innsbruck
Die Mühlauer Eisenbahnbrücke wurde mit der Bahnstrecke Kufstein–Innsbruck im Zeitraum 1853 bis 1858 erbaut. Die dreibogige Steinbrücke über den Inn hat zwei massive Steinpfeiler und beidseitig an den Ufern Widerlager aus weißem Kramsacher Marmor. Über einem leicht auskragenden Gesimse befindet sich ein Eisengeländer. Sie ist die einzige im Originalzustand erhaltene Brücke dieser Art auf der Strecke München – Verona.[2]

Die Brücke überquert d​en Inn zwischen d​en Innsbrucker Katastralgemeinden Innsbruck u​nd Mühlau.

Brunnen, Mädchen mit Krug
BDA: 84291
Objekt-ID: 98378

TKK: 115962
Haydnplatz
Standort
KG: Innsbruck
Die unterlebensgroße Brunnenskulptur Mädchen mit Krug wurde zwischen 1940 und 1944 von Hans Plangger aus Laaser Marmor geschaffen und 1953 auf dem Haydnplatz aufgestellt.[3][4]
Miethaus
BDA: 40874
Objekt-ID: 41055

TKK: 115963
Haydnplatz 1
Standort
KG: Innsbruck
Das viergeschoßige Eckhaus wurde 1910 erbaut und verbindet Elemente des Heimatstils mit barockisierenden und secessionistischen Formen. Die Fassade ist mit Polygonal- und Runderkern, vortretenden Balkonen mit Steinbalustraden und Mansarden gegliedert.[5]
BW Miethaus
BDA: 84293
Objekt-ID: 98380
seit 2020
Haydnplatz 2
Standort
KG: Innsbruck
Kommunaler Wohnbau
BDA: 55593
Objekt-ID: 64310

TKK: 115964
Haydnplatz 5
Standort
KG: Innsbruck
Der Bau wurde 1941 als Berufstätigenheim nach Plänen von Walter Guth an der ursprünglich für eine Kirche vorgesehenen Ostseite des Haydnplatzes errichtet. Das fünfgeschoßige Gebäude über weitläufigem, S-förmigem Grundriss ist mit Erkern und rundbogigen Loggien an der Rückseite gegliedert und weist ein Rundbogenportal und eine rundbogige Hofeinfahrt auf. Im Inneren haben sich handwerkliche Details wie geschnitzte Fensterpfosten, Türen oder Treppengeländer erhalten.[6]
Landesbaudirektion (ehem. Universitäts- bzw. Statthaltereigebäude)
BDA: 39338
Objekt-ID: 39087

TKK: 115972
Herrengasse 1
Standort
KG: Innsbruck
Das Gebäude der Landesbaudirektion wurde um 1660 als Theatersaal errichtet und ab 1672 als Universitätsgebäude genutzt, 1745 erfolgte die Adaptierung als Landes- und Universitätsbibliothek, 1776 der Umbau in eine Statthalterei.

Das L-förmige Gebäude schließt m​it seinem Südflügel a​n das heutige Kongresshaus a​n und f​olgt der Herrengasse entlang d​es ehemaligen Stadtgrabens, d​er Westflügel schließt n​ach Norden an. Der Bau i​st viergeschoßig u​nd betont schlicht gehalten. Das Hauptgebäude i​n der Herrengasse h​at zwei z​um Hof orientierte Treppenhäuser. Die Hauptfront h​at ein profiliertes Traufgesims u​nd ein Walmdach m​it Dachgaupen, v​on den 15 Fensterachsen s​ind zwei Portalachsen verbreitert; d​ie Westfront i​st 14-achsig. Die Hoffronten s​ind im Wesentlichen schmucklos.

Innen Foyers u​nd Treppenpodeste m​it Platzlgewölben u​nd Stuckrosetten. Die zweiarmigen Steintreppen h​aben ein rosettenbesetztes Rankengitter, d​ie östliche e​in erweitertes Treppenauge. Etliche spätbarocke Zimmertüre m​it profilierter abgerundeter Rahmung u​nd geschweifter Felderteilung s​ind erhalten.[7]

Kongresshaus, Archivstöckl
BDA: 39339
Objekt-ID: 39088

TKK: 115973
Herrengasse 1
Standort
KG: Innsbruck
Das Archivstöckl wurde 1871 auf Betreiben des damaligen Staatsarchivdirektors David Schönherr als erster Archivzweckbau Tirols errichtet und ist ein frühes Beispiel funktionaler Architektur in Tirol. Das ursprünglich ebenerdige Gebäude wurde 1874 um ein Geschoß aufgestockt. Das Flachdach wurde auf Grund von Wasserschäden zwischen den Kriegen zu einem flachen blechgedeckten Satteldach umgebaut.

Das Archivstöckl i​st an d​en Nordflügel d​es Amtsgebäudes Herrengasse angebaut. Der längsrechteckige Bau h​at ein a​n der Südfassade risalitartig angebautes Treppenhaus. Das Erdgeschoß w​urde aus Höttinger Brekzie bzw. Ziegelmauerwerk errichtet, d​as Obergeschoß i​n seiner Eisenbetonbauweise g​ilt als d​er erste derartige Bau i​n Tirol. Im Erdgeschoß g​ibt es e​ine große, dreischiffige Halle, d​eren schmaler Mittelgang e​in durch breite Gurtbögen gegliedertes Tonnengewölbe a​uf Rechtecksäulen aufweist. Die breiten, achtjochigen Seitenschiffe h​aben durch Gurtbögen voneinander abgesetzte Kreuzgewölben.[8]

Fischerhäusl
BDA: 39462
Objekt-ID: 39214

TKK: 115974
Herrengasse 8
Standort
KG: Innsbruck
Das heute als Restaurant genutzte Fischerhäusl ist an das Festungsrondell angebaut und steht in baulichem und historischem Zusammenhang mit der Hofburg. Der zweigeschoßige, würfelförmige Bau aus dem 17./18. Jahrhundert über annähernd quadratischem Grundriss weist ein flaches Walmdach, eine regelmäßige Fassadengliederung, ein Rechteckportal aus Breccie und eine bemerkenswerte Dachstuhlkonstruktion auf.[9]
Ottoburg
BDA: 39344
Objekt-ID: 39095

TKK: 115975
Herzog-Friedrich-Straße 1
Standort
KG: Innsbruck
Spätgotischer Wohnturm, seit 1476 urkundlich nachweisbar. Der spätere Kaiser Maximilian I. verlieh den „Turn“ 1497 an den Fürsten Rudolf von Anhalt, nach dessen Tod 1515 nur noch bürgerliche Besitzer folgten. Vielleicht deshalb wurde das Haus seit 1565/68 „Eepurg“, „öd Burg“ (=leere Burg) und 1628 „Öttburg“ genannt. Von dieser Namensform ausgehend entstand am Ende des „aufgeklärten“ 18. Jahrhunderts die Assoziation zu Herzog Otto II. von Andechs, der früher als Stadtgründer von Innsbruck galt und hier in seiner „Ottburg“ residiert haben soll.
Altes Regierungsgebäude
BDA: 55479
Objekt-ID: 64160

TKK: 34379
Herzog-Friedrich-Straße 3
Standort
KG: Innsbruck
Das auch Claudiana genannte Gebäude geht auf zwei mittelalterliche Vorgängerbauten zurück. 1569 ließ Erzherzog Ferdinand II. die zwei Gebäude zum Amtsgebäude für die oberösterreichische Regierung umbauen. Nach der Zerstörung beim Erdbeben von 1689 wurde es 1690–1692 in barocker Form durch Johann Martin Gumpp den Älteren wieder aufgebaut.[10]
Bürgerhaus
BDA: 39345
Objekt-ID: 39096

TKK: 115991
Herzog-Friedrich-Straße 5
Standort
KG: Innsbruck
Das schmale fünfgeschoßige Haus stammt im Kern aus dem 15. Jahrhundert und wurde 1504 erstmals urkundlich erwähnt. Es weist einen barock geschwungenen Giebel, einen viergeschoßigen Polygonalerker, eine Erdbebenmauer bis zum zweiten Obergeschoß, eine kreuzgewölbte Laube und ein Spitzbogenportal auf. Im Inneren haben sich spätgotische Tonnengewölbe erhalten.[11]
Hotel zum goldenen Adler
BDA: 39346
Objekt-ID: 39097

TKK: 115992
Herzog-Friedrich-Straße 6
Standort
KG: Innsbruck
Errichtet im Zuge des Wiederaufbaues nach dem Brand von 1450 zählt der Goldene Adler am Unteren Stadtplatz zu den ältesten und – durch seinen Laubenvorbau – auch stattlichsten Gasthäusern von Innsbruck. Die spätgotischen Fassadenfresken wurden 1957/64 wiederentdeckt. Als Vorbild für das Wirtshausschild diente der schwarze Doppeladler des Heiligen Römischen Reiches und seiner Kaiser. Die Marmortafeln unter den Lauben künden von zahlreichen Persönlichkeiten, die hier abgestiegen sind.
Bürgerhaus
BDA: 39347
Objekt-ID: 39098

TKK: 83610
Herzog-Friedrich-Straße 7
Standort
KG: Innsbruck
Das urkundlich 1590 erstmals genannte Haus stammt im Kern aus dem 15./16. Jahrhundert, 1963 wurde das Erdgeschoß erneuert. Das weit in die Tiefe reichende, fünfgeschoßige Haus weist an der dreiachsigen Vorderfront tonnengewölbte Lauben, einen Breiterker und eine Erdbebenmauer auf. Durch den späteren Anbau des Stöcklgebäudes ergaben sich zwei hintereinander liegende Lichthöfe. Im Inneren haben sich ein durchgehender, tonnengewölbter Flur und eine um einen runden Mittelpfeiler geführte Wendeltreppe erhalten.[12]
BW Bürgerhaus
BDA: 39348
Objekt-ID: 39099

TKK: 115993
Herzog-Friedrich-Straße 8
Standort
KG: Innsbruck
Das ehemalige Gasthaus zur Blauen Gans stammt im Kern aus dem 16. Jahrhundert und ist seit dem 17. Jahrhundert als Gaststätte belegt. Das viergeschoßige Haus mit ausgebautem Dachgeschoß über viereckigem Grundriss reicht weit in die Tiefe. Die fünfachsige Fassade ist im Zopfstil gestaltet und mit Erkern, Putzrahmungen an den Fensterbrüstungen und Heiligenmedaillons im zweiten Obergeschoß gegliedert.[13]
Bürgerhaus
BDA: 39349
Objekt-ID: 39100

TKK: 83590
Herzog-Friedrich-Straße 9
Standort
KG: Innsbruck
Zwei zweiachsige, fünfgeschoßige, im Kern aus dem 15. Jahrhundert stammende Bürgerhäuser wurden in jüngerer Zeit zu einem Doppelhaus vereinigt. Beide Häuser weisen Erker auf, die Erdbebenmauer des rechten ist bis ins zweite Obergeschoß hochgezogen. In einem Zimmer im zweiten Obergeschoß findet sich eine spätgotische, teilweise bunt bemalte Balkendecke aus dem Jahr 1483, die 1640 erneuert wurde.[14]
Helblinghaus
BDA: 39350
Objekt-ID: 39101

TKK: 83605
Herzog-Friedrich-Straße 10
Standort
KG: Innsbruck
Das ursprünglich spätgotische Gebäude aus dem 15. Jahrhundert wurde um 1730 umgestaltet und vom Stuckateur Anton Gigl mit einer üppigen Rokokofassade mit Blumenranken, Fruchtbündeln, Muscheln, Akanthusblättern und Putten versehen.
BW Palluahaus
BDA: 39351
Objekt-ID: 39102

TKK: 83592
Herzog-Friedrich-Straße 12
Standort
KG: Innsbruck
Das weit in die Tiefe reichende, sechsgeschoßige Haus stammt im Kern aus dem 15. Jahrhundert. Es weist eine schmucklose Fassade mit starker Erdbebenmauer, ein Nagelfluhportal und spitzbogig geschlossene Laubenöffnungen auf. Im Inneren haben sich ein tonnengewölbter Flur mit Stichkappen und eine Wendeltreppe erhalten. Die Gasträume wurden 1927/1937 von Franz Baumann umgestaltet.[15]
Gasthaus Jörgele
BDA: 39352
Objekt-ID: 39103

TKK: 17928
Herzog-Friedrich-Straße 13
Standort
KG: Innsbruck
Das weit in die Tiefe reichende fünfgeschoßige Haus geht ins 15. Jahrhundert zurück. Die durch eine Blendmauer horizontal abgeschlossene Fassade mit Erdbebenmauer, viergeschoßigem Erker und Mosaik des Gnadenbildes Mariahilf wurde in jüngerer Zeit barockisierend gestaltet.[16]
BW Weinhaus Happ einschl. Gaststuben
BDA: 16261
Objekt-ID: 12519

TKK: 115976
Herzog-Friedrich-Straße 14
Standort
KG: Innsbruck
Eine der wenigen erhaltenen traditionellen Gaststätten Innsbrucks geht im Kern auf ein spätgotisches Gebäude aus dem 16. Jahrhundert in der typischen Inn-Salzach-Bauweise zurück. 1927 und 1937 wurde es nach Plänen von Franz Baumann behutsam umgebaut. Die Fassade des sechsstöckigen Gebäudes weist rundbogige Laubenöffnungen, einen elegenen rechteckigen Erker über drei Geschoße, der im vierten Obergeschoß in einen Balkon übergeht, sowie Erdbebenpfeiler auf. Die Fassade wurde 1937 umgestaltet und von Erich Torggler mit Freskenmotiven aus dem Gastgewerbe verziert. Die Gasträume sowie Möbel und Ausstattungsdetails wie Leuchten, Wandregale, Türen und Türklinken wurden einheitlich von Franz Baumann gestaltet.[17]
Ansitz Neuhof, Goldenes Dachl
BDA: 55480
Objekt-ID: 64161

TKK: 28761
Herzog-Friedrich-Straße 15
Standort
KG: Innsbruck
In diesem Gebäude befand sich von 1420 bis ca. 1460 die Residenz des Tiroler Landesfürsten Friedrich IV. und Siegmund des Münzreichen.

Der mit 2657 feuervergoldeten Kupferschindeln gedeckte Prunkerker, das Wahrzeichen der Stadt Innsbruck, wurde als Auftragswerk unter Kaiser Maximilian I. von Niclas Türing dem Älteren errichtet und laut Inschrift im Jahre 1500 fertiggestellt. Die Fresken stammen von Maximilians Hofmaler Jörg Kölderer. Die Erkerreliefs zeigen Porträts Maximilians und seiner beiden Gemahlinnen, die von Moriskentänzern umgeben werden. Wappen, verdeckte Hinweise und Symbole ergeben ein komplexes Gesamtkunstwerk, das das Selbstverständnis Maximilians widerspiegelt. Das Schriftband hinter den Tänzern auf den Reliefs konnte nicht entziffert werden.

Katzunghaus
BDA: 39353
Objekt-ID: 39104

TKK: 115977
Herzog-Friedrich-Straße 16
Standort
KG: Innsbruck
Dieses im 15. Jahrhundert erbaute spätgotische Bürgerhaus tritt vor allem durch seinen Eckerker hervor. Die dortigen Reliefs sind Arbeiten aus der Werkstatt Gregor Türings († 1543) und zeigen einerseits Musikanten und Spielleute, andererseits verschiedene Arten von Turnieren. Die Reliefs erinnern daran, dass am alten Stadtplatz vor dem Gebäude einst ritterliche Kampfspiele stattgefunden haben.
BW Bürgerhaus
BDA: 39355
Objekt-ID: 39106

TKK: 115978
Herzog-Friedrich-Straße 18
Standort
KG: Innsbruck
Das seit 1521 urkundlich belegte Bürgerhaus stammt im Kern aus dem 15. Jahrhundert. Das fünfgeschoßiges Eckhaus hat eine einachsige Erkerfront zur Herzog-Friedrich-Straße und sieben Fensterachsen an der Seilergasse, wo sich auch der Eingang befindet. Im Inneren finden sich ein kleiner tonnengewölbter Flur, eine Wendeltreppe mit gemauerter Brüstung und ein rundbogiger Treppeneingang.[18]
Schöpferhaus/Alte Hofapotheke
BDA: 39356
Objekt-ID: 39107

TKK: 115979
Herzog-Friedrich-Straße 19
Standort
KG: Innsbruck
Das vor 1486 erstmals urkundlich erwähnte Gebäude hat einen Baukern aus dem 15./16. Jahrhundert. Mit seinem L-förmigen Grundriss umschließt es das Eckhaus Herzog-Friedrich-Straße 17 an der Süd- und Ostseite und hat eine dreiachsige Hauptfront zur Herzog-Friedrich-Straße und eine einachsige Front zur Hofgasse. Die um 1503 gestaltete Hauptfassade weist einen Erker, ein Grabendach und einen Treppengiebel auf. Im ersten Obergeschoß des Traktes zur Hofgasse befand sich bis 1955 eine Rokoko-Apotheke. Die Apotheke im Erdgeschoß des Vorderhauses wurde Ende des 18. Jahrhunderts eingerichtet.[19]
BW Vogelsangerhaus
BDA: 39357
Objekt-ID: 39108

TKK: 115980
Herzog-Friedrich-Straße 20
Standort
KG: Innsbruck
Das seit 1521 urkundlich belegte Haus stammt im Baukern aus dem 15. Jahrhundert. Das vierachsige, fünfgeschoßige, weit in die Tiefe reichende Doppelhaus weist Lauben, Erker und zwei ungleiche Grabendächer auf. Die Fassade wurde nach Bombenschaden 1948 restauriert. Das Innere wurde 1955 durch ein Erdbeben stark beschädigt.[20]
Altes Rathaus mit Stadtturm und Brunnen im Innenhof
BDA: 55485
Objekt-ID: 64167

TKK: 115981
Herzog-Friedrich-Straße 21
Standort
KG: Innsbruck
Das Alte Rathaus war bis 1897 Sitz der Stadtverwaltung. 1358 wurde ein Bürgerhaus am Stadtplatz angekauft und zum Rathaus umgewandelt, das mehrmals umgebaut und vergrößert wurde. Die heutige Gestalt erhielt es 1658.

Der 56 m h​ohe Stadtturm w​urde um 1450 a​ls erster derartiger Bau i​n Österreich errichtet. Ursprünglich m​it einem spitzen Turmhelm versehen, erhielt e​r um 1560 e​ine Renaissance-Zwiebelhaube.

Trautsonhaus
BDA: 39358
Objekt-ID: 39109

TKK: 115982
Herzog-Friedrich-Straße 22
Standort
KG: Innsbruck
Das Trautsonhaus ist ein gotisches Laubenhaus des 15. Jahrhunderts mit Lichtschacht. Es erhielt im Jahre 1541 unter seinem damaligen Besitzer Hanns Trautson von Matrei, Sprechenstein und Schrofenstein, Erbland-Marschall von Tirol, seit 1541 Freiherr, durch Meister Gregor Türing seine heutige Gestalt und Höhe sowie die zwei prächtigen Erker, deren linker sich über einem Bogen erhebt und mit den Wappen des Bauherrn und seiner Gattin aus dem Hause Madruzzo geziert ist.
Brunnen vor Trautsonhaus
BDA: 84439
Objekt-ID: 98535

TKK: 115983
vor Herzog-Friedrich-Straße 22
Standort
KG: Innsbruck
Der barocke Marmorbrunnen mit niedriger, breiter Muschelschale und einer vasenbekrönten, kannelierten Brunnensäule von 1806 ist der einzige noch an ursprünglicher Stelle erhaltene Stadtbrunnen Innsbrucks.[21]
Tschurtschenthalerhaus
BDA: 39359
Objekt-ID: 39110

TKK: 115984
Herzog-Friedrich-Straße 23
Standort
KG: Innsbruck
Das 1390 erstmals urkundlich genannte Haus hat einen Baukern aus dem 15. Jahrhundert. 1949 wurde das Innere nach einem Bombenschaden umgebaut. Das fünfgeschoßige, weit in die Tiefe reichende Haus weist an der schmucklosen Fassade spitzbogige Lauben, eine Erdbebenmauer, einen dreigeschoßigen Breiterker und einen geschwungenen Barockgiebel auf.[22]
Altes Landhaus
BDA: 39360
Objekt-ID: 39111

TKK: 115985
Herzog-Friedrich-Straße 29
Standort
KG: Innsbruck
Wohl aus zwei Bürgerhäusern zusammengewachsen, trug dieses Haus um 1536 die Bezeichnung „Zum guldenen Engl“ und wurde 1613 von der „Tiroler Landschaft“ als ihr erstes Amtsgebäude angekauft. Dies wurde notwendig, weil Innsbruck – seit 1420 Residenz der Tiroler Landesfürsten – nach und nach auch zum exklusiven Tagungsort des Tiroler Landtages bzw. der Tiroler Landschaft und ihrer Stände geworden ist. Schon bald als zu eng empfunden, wurde dieses Haus in der Altstadt 1666 gegen eines in der oberen Neustadt vertauscht, wo sich das „Alte Landhaus“ seither befindet (Maria-Theresien-Straße 43).
Gasthof/Hotel Weißes Kreuz (Mozarthaus)
BDA: 57388

TKK: 54005
seit 2021
Herzog-Friedrich-Straße 31
Standort
KG: Innsbruck
Das Haus wurde 1465 erstmals als Gasthof zum „weysen kreutz“ erwähnt, ab 1468 ist die kontinuierliche Besitzgeschichte belegt. 1861 wurde das Gebäude um ein viertes Stockwerk erhöht und neu fassadiert und im Inneren modernisiert und umgebaut. Im 20. Jahrhundert wurde es erneut aufgestockt und mehrfach umgestaltet, unter anderem 1934 die Stube durch Franz Baumann. Das vierachsige, sechsgeschoßige, weit in die Tiefe reichende Haus weist einen Erker, kreuzgewölbte Lauben, einen mehrfach geschwungenen Giebel und ein Satteldach auf. Das Putzrelief am Erker wurde 1952 von Rudolf Stolz geschaffen. An der Fassade befindet sich eine Gedenktafel für Leopold und Wolfgang Amadeus Mozart, die 1769 hier übernachteten. Im weitgehend umgebauten Inneren hat sich in einem Raum im zweiten Obergeschoß ein spätgotisches hölzernes Tonnengewölbe erhalten.[23]
BW Bürgerhaus
BDA: 39361
Objekt-ID: 39112

TKK: 115986
Herzog-Friedrich-Straße 32
Standort
KG: Innsbruck
Das im Kern aus dem 16. Jahrhundert stammende fünfgeschoßige Gebäude weist an der Fassade einen dreigeschoßigen Polygonalerker und einen Stutzgiebel auf. Die Lauben sind mit abgefasten verputzten Spitzbogen versehen. In der Mitte des weit in die Tiefe reichenden Hauses befindet sich eine Treppe mit Lichtschacht.[24]
BW Bürgerhaus
BDA: 39362
Objekt-ID: 39113

TKK: 115987
Herzog-Friedrich-Straße 33
Standort
KG: Innsbruck
BW Kohleggerhaus
BDA: 39363
Objekt-ID: 39114

TKK: 115988
Herzog-Friedrich-Straße 35
Standort
KG: Innsbruck
Das Stadtrichter-Zeller-Haus war um 1485 bis 1543 im Besitz der Innsbrucker Bürgerfamilie Zeller. Walter Zeller der Ältere ließ, als er 1495 Stadtrichter war, im Laubengewölbe das bemerkenswerte Quaternionen- oder Reichsadlerfresko anbringen, kombiniert mit den Wappen der „Gesalbten Könige“ von Frankreich, England, Sizilien und Schottland. Von Walter Zeller dem Jüngeren († 1543) stammt der zum Teil beschädigte Erkerschmuck mit einem seltenen Haussegen.
BW Bürgerhaus
BDA: 39364
Objekt-ID: 39115

TKK: 115989
Herzog-Friedrich-Straße 37
Standort
KG: Innsbruck
Das im Kern aus dem 15./16. Jahrhundert stammende Haus ist urkundlich seit 1587 belegt. Das viergeschoßige Haus mit Satteldach weist eine horizontal abschließende Stirnmauer und einen dreigeschoßigen Erker in der mittleren Fensterachse auf. Die beiden Laubenbogen sind in verputzten Spitzbogen geschlossen und abgefast. Das Innere wird über eine Wendeltreppe neben dem Lichthof erschlossen.[25]
Gasthaus zur goldenen Rose
BDA: 39365
Objekt-ID: 39116

TKK: 115990
Herzog-Friedrich-Straße 39
Standort
KG: Innsbruck
Das Eckhaus zur Stiftgasse stammt im Kern aus dem 15. Jahrhundert und diente mehr als 500 Jahre lang als Gasthaus. Der fünfgeschoßige Mauerbau mit mächtigem Walmdach und regelmäßiger Fassadengliederung weist einen über drei Obergeschoße reichenden, dreiseitigen Polygonalerker auf. Das Erdgeschoß im Bereich der Herzog-Friedrich-Straße ist in zwei weiten Segmentbögen zum Laubengang geöffnet und vom Obergeschoß durch ein kräftiges Gesims abgesetzt. An der Gebäudeecke befindet sich eine 1952 von Hans Andre geschaffene Skulptur. Das Innere ist stark verändert worden, weist aber noch zahlreiche spätgotische Baudetails wie gewölbte Flure und Räume oder Nagelfluhgewände auf. Die Gaststuben im ersten Stock wurden in den 1930er Jahren von Lois Welzenbacher im Stil der Neuen Sachlichkeit gestaltet.[26]
Donauhof
BDA: 11851
Objekt-ID: 7971

TKK: 116207
Herzog-Friedrich-Straße 40 / Schlossergasse 1
Standort
KG: Innsbruck
Das viergeschoßige Gebäude wurde 1912/1914 nach Plänen von Hans Menardi und Josef Retter anstelle des 1765 abgetragenen Vorstadttores und Nachfolgebauten des 19. Jahrhunderts errichtet. An der Fassade zum Marktgraben, an der abgeschrägten Ecke zur Herzog-Friedrich-Straße und an der Ecke zur Schlossergasse befinden sich dreigeschoßige Polygonalerker. Das Erdgeschoß öffnet sich in großen, korbbogigen Schaufenstern zur Herzog-Friedrich-Straße hin und wird mit einem einfachen, die Fassaden umlaufenden Kranzgesims abgeschlossen. Die Fenster der Obergeschoße sind mit breiten weißen Putzfaschen mit ausgestellten Ecken gerahmt. Das im Jugendstil gestaltete Treppenhaus ist verfliest und weist Marmorstufen, stukkierte und mit Goldornamenten besetzte Deckenuntersichten der Treppenläufe und Podeste sowie ein großflächig gestaltetes Schmiedeeisengeländer mit blattbesetzten Blumen in Voluten auf.[27]
Stöcklgebäude des Ettlhauses mit Kapelle
BDA: 39318
Objekt-ID: 39063

TKK: 115870
Herzog-Otto-Straße 8
Standort
KG: Innsbruck
Das im Kern spätgotische Stöcklgebäude des Ettlhauses wurde 1571 errichtet und weist bemerkenswerte Baudetails aus Spätgotik, Renaissance und Barock auf. Der langgestreckte dreigeschoßige Bau ist mit dem Haupthaus durch einen schmalen Gebäudetrakt mit tonnengewölbten Arkaden verbunden. Im ersten Obergeschoß springt der dreiseitig geschlossene Chor der Hauskapelle erkerartig vor. Im Inneren finden sich tonnengewölbte Räume im Erdgeschoß und ein schmaler Flur mit Stichkappengewölbe im ersten Obergeschoß. Die geostete Kapelle über annähernd quadratischem Grundriss weist ein Stichkappengewölbe und eine rundbogige Altarnische auf. Der Eingang an der Westwand verfügt über eine gebänderte Eisentür mit kunstvollem Renaissanceschloss. Alle Wand- und Deckenflächen sind mit Malereien geschmückt, die um 1575 entstanden sind und dem Innsbrucker Hofmaler Giovanni Battista Fontana zugeschrieben werden. Das intarsierte Betgestühl wurde um 1572 geschaffen.[28]

Anmerkung: Identadresse Pfarrgasse 5

Ereignisdenkmal Freiheitskriege von 1809/anno 9
BDA: 84471
Objekt-ID: 98570

TKK: 115994
vor Herzog-Friedrich-Straße 1
Standort
KG: Innsbruck
Das als Vater und Sohn oder Anno neun bezeichnete Denkmal stellt zwei Tiroler Freiheitskämpfer dar, die nach dem Feind Ausschau halten. Es wurde anlässlich des 100-jährigen Jubiläums des Tiroler Freiheitskampfes von Christian Plattner geschaffen und 1914 an der Innbrücke vor der Ottoburg aufgestellt.[29]
BW Alte Markthalle
BDA: 14346
Objekt-ID: 10580

TKK: 6209
Herzog-Siegmund-Ufer 3
Standort
KG: Innsbruck
Die alte Markthalle wurde 1913/14 nach Plänen von Fritz Konzert am rechten Innufer errichtet. Das überhöhte Mittelschiff des dreischiffigen Jugendstilbaus ist mit einem flachen Satteldach gedeckt. Die im Norden liegende Eingangsseite ist im unteren Bereich durch fünf symmetrische, auf Nagelfluhpfeilern aufliegende Korbbogenarkaden gegliedert.[30]
Bederlungerhaus
BDA: 39354
Objekt-ID: 39105

TKK: 115999
Hofgasse 2
Standort
KG: Innsbruck
Die Geschichte des Bederlunger­hauses geht bereits in die früheste Zeit der Stadt zurück. Schon bald nach der Gründung der Stadt südlich der Innbrücke wurden auch die ersten Vorgängergebäude des heutigen Hauses errichtet. Im Erdgeschoß konnten romanische Mauerreste nachgewiesen werden. Das heutige Gebäude entstand durch die Zusammenlegung mehrerer mittelalterlicher Parzellen. Die Bezeichnung als „Bederlungerhaus“ geht auf die Familie Bederlunger zurück, welche das Haus vom Beginn des 19. Jahrhunderts bis 1931 innegehabt hat. Im Jahre 2007 wurde das Haus mit öffentlicher Unterstützung restauriert.
BW Deutschordenshaus
BDA: 39371
Objekt-ID: 39122

TKK: 116000
Hofgasse 3
Standort
KG: Innsbruck
BW Bürgerhaus
BDA: 39372
Objekt-ID: 39123

TKK: 116001
Hofgasse 4
Standort
KG: Innsbruck
BW Gasthaus Zum Touristen, ehem. Zum Meraner
BDA: 39373
Objekt-ID: 39124

TKK: 116002
Hofgasse 5
Standort
KG: Innsbruck
BW Burgriesenhaus
BDA: 39374
Objekt-ID: 39125

TKK: 115998
Hofgasse 12
Standort
KG: Innsbruck
Ehem. Haus Goldener Greif/Tachezy
BDA: 39366
Objekt-ID: 39117

TKK: 116014
Höttinger Gasse 1
Standort
KG: Innsbruck
Das 1466 erstmals urkundlich genannte, im Kern aus dem 15. Jahrhundert stammende Gebäude wurde 1607 aus zwei getrennten Häusern zum Gasthaus „Goldener Greif“ vereint. In der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts wurde es grundlegend umgebaut, 1826 aufgestockt und im 20. Jahrhundert durch Geschäftsein- und umbauten verändert. Das viergeschoßige Eckhaus weist massive Erdbebenstützen, eine hohe Feuermauer zum Nachbarhaus und an der Höttinger Gasse eine geknickte Fassade auf. An der Ecke befindet sich auf der Höhe des ersten Obergeschoßes ein in Stein gehauener Schrein mit einer Kreuzigungsgruppe, die um 1430 geschaffen wurde und vermutlich die älteste erhaltene Wandskulptur Innsbrucks darstellt.[31]
Ehem. Chiemseehaus
BDA: 39368
Objekt-ID: 39119

TKK: 116019
Höttinger Gasse 6
Standort
KG: Innsbruck
Das 1281 erstmals urkundlich erwähnte Gebäude befand sich im Besitz des Klosters Chiemsee und wurde von diesem spätestens 1628 verkauft. Das Haus wurde in der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts und um 1500 umgebaut. Im 19. Jahrhundert wurde es durch Einbau einer neuen Treppenanlage, einen Anbau und Aufstockung weiter verändert. Das viergeschoßige Eckhaus weist ein Walmdach und an der Südseite einen bis zum Dachgesims reichenden gotischen Erker auf. Zwei Hallen und die Flure sind mit Tonnengewölbe und Stichkappen, eine weitere Halle mit einem Kreuzgewölbe versehen.[32]
Hausportal
BDA: 39369
Objekt-ID: 39120

TKK: 116016
Höttinger Gasse 11
Standort
KG: Innsbruck
Das seit dem 15. Jahrhundert belegte und im 17. Jahrhundert neu gebaute Bürgerhaus hat an der südlichen Kante ein Hofportal aus Nagelfluh mit einem geschlossenen Rundbogen sowie Sockel, Kämpfer und Keilstein, das von einem leicht geschwungenen profilierten Gesims bekrönt wird.[33]
Malfatti-Schlößl
BDA: 39370
Objekt-ID: 39121

TKK: 116017
Höttinger Gasse 25
Standort
KG: Innsbruck
Der Ansitz (genannt Ansitz Ettnau nach dem Erbauer oder Malfattischlössl nach dem Besitzer von 1871) wurde spätestens 1693 erbaut und im 19. Jahrhundert umgebaut, das barocke Erscheinungsbild blieb dabei weitgehend erhalten. Bis 1806 diente er als Amtsgebäude und Wohnsitz des Pflegers der Herrschaft Sonnenburg. Das Gebäude erhebt sich auf einem quadratischen Grundriss, an allen vier Ecken befinden sich ausladende Erker, die über das Traufgesims hinaus als achteckige Türmchen weitergeführt und mit Hauben gedeckt sind. Das Zeltdach wird von einer achteckigen Laterne bekrönt. Das Gebäude ist von einem Garten umgeben, der von einer Umfassungsmauer begrenzt wird.[34]
BW Städtisches Wohnheim Saggen mit Einfriedungsmauer und Kiosk
BDA: 55594
Objekt-ID: 64311

TKK: 116027
Ing.-Etzel-Straße 59
Standort
KG: Innsbruck
Anlässlich des sechzigjährigen Regierungsjubiläums Kaiser Franz Josephs stiftete Johann von Sieberer das „Kaiser-Franz-Josef-Jubiläums-Greisenasyl“. Das 1908/09 errichtete Gebäude ist weitgehend gleich wie die Siebererschule gestaltet. Das Innere der Kapelle ist mit originalem ornamentiertem Fliesenboden und Gestühl ausgestattet. Das hohe Tonnengewölbe ist kassettiert und von rosettengeschmückten, kassettierten Gurtbogen eingefasst. Das Gebäude ist von der ursprünglichen Garteneinfassung mit gemauerter Brüstung und reich ornamentiertem Eisengitter zwischen quadratischen Pfeilern umgeben.[35]
Flösserkreuz
BDA: 96429
Objekt-ID: 111923

TKK: 116028
Innallee
Standort
KG: Innsbruck
Das neugotische Kruzifix wurde, vermutlich als Ersatz für ein älteres Kruzifix, um 1865 im Zuge der Innuferverbauung aufgestellt.[36]
Volksschule St. Nikolaus mit östlich angrenzender Einfriedungsmauer
BDA: 88301
Objekt-ID: 102855

TKK: 116029
Innallee 3
Standort
KG: Innsbruck
Das Gebäude wurde 1872 als Industrieschule errichtet und 1891 umgebaut und erweitert. Das dreigeschoßige Gebäude mit Walmdach weist an der Innseite einen Mittelrisalit, an der südwestlichen Eingangsfassade ein von Pilastern gerahmtes Portal in segmentbogigem Stein- bzw. Putzrahmen auf. Die Fassaden sind mit Putzbänderung und Gesimsen gegliedert.[37]
Kath. Pfarrkirche hl. Johannes Nepomuk
BDA: 55542
Objekt-ID: 64235

TKK: 20488
Innrain
Standort
KG: Innsbruck
Die Johanneskirche wurde 1729–1732 anstelle einer älteren Kapelle errichtet und bildete lange den westlichen Abschluss des Innrains. Der hochbarocke Bau wurde von Georg Anton Gumpp nach italienischen Vorbildern entworfen. Die Deckengemälde wurden 1794 von Josef Schöpf geschaffen. Seit 1993 ist die Kirche Sitz der Universitätspfarre.
Dankl-Kaserne
BDA: 39385
Objekt-ID: 39136

TKK: 122237
Innrain 1
Standort
KG: Innsbruck
Die alte Stadtburg wurde gleichzeitig mit der Anlage der Innsbrucker Altstadt um 1180/1204 als Stadtburg der Grafen von Andechs, Herzoge von Meranien errichtet und vom 15. bis zum 18. Jahrhundert als „inneres“ oder Stadt-Zeughaus bzw. ab 1780 als Kaserne verwendet. Der Altbau musste um 1851/54 weitgehend dem bestehenden Kasernen-Neubau weichen, welcher seit 1986/88 als Verwaltungsgebäude etc. adaptiert worden ist.
Bürgerhaus, ehem. Hofschmiedehaus
BDA: 40523
Objekt-ID: 40468

TKK: 116032
Innrain 2
Standort
KG: Innsbruck
1822 wurde die Baugenehmigung für das Haus mit Hufschmiede erteilt, das 1841 und 1843 umgebaut wurde. Seit 1892 befindet sich darin eine Gaststätte. Die Fassade des fünfgeschoßigen Baus mit kleinem Innenhof und Walmdach ist frühhistoristisch mit glatten Eckpilastern, Horizontalgesimsen zwischen den einzelnen Geschoßen und einem profilierten Kranzgesims gegliedert. Die Rundbogenportale sind heute teilweise vermauert. Im Inneren weist das Erdgeschoß ausgeprägte Stichkappengewölbe auf, der Hausflur und verschiedene andere Räumlichkeiten schlichte Flachtonnengewölbe.[38]
Wallpachhaus
BDA: 39387
Objekt-ID: 39138

TKK: 116031
Innrain 14
Standort
KG: Innsbruck
Das Haus wurde 1719 erbaut und nach 1775 aufgestockt. Die Fassade aus der Mitte des 18. Jahrhunderts ist mit reichem Rokokoschmuck aus Rocaillen, Muscheln und Schnörkeln gestaltet. In der Mittelachse zwischen erstem und zweitem Obergeschoß befindet sich ein Medaillon mit der Darstellung des Gnadenbildes Mariahilf.[39]
Wohn- und Geschäftshaus, Stiftsmühle
BDA: 39388
Objekt-ID: 39139

TKK: 116033
Innrain 20
Standort
KG: Innsbruck
Das viergeschoßige Haus mit fünfachsiger Vorderfront und Satteldach wurde im 18. Jahrhundert erbaut. Die Fassade ist mit einem durchgehenden Gesims über dem Erdgeschoß und Brüstungsgesimsen an den Fenstern gegliedert. Das Korbbogenportal in Putzrahmen weist im Bogen Quadern mit Keilstein auf.[40]
Wohn- und Geschäftshaus, Ehem. Marktamt
BDA: 25417
Objekt-ID: 21844

TKK: 11906
Innrain 24
Standort
KG: Innsbruck
Das Barockhaus wurde 1717 errichtet und 1874 nach Plänen von Josef Spörr aufgestockt. Dabei wurde die Fassade spätbiedermeierlich mit historistischem Stuckdekor gestaltet. 1922 wurde das Dachgeschoß ausgebaut und mit Dachhäuschen versehen.[41]
Landespolizeikommando mit Einfriedung
BDA: 55540
Objekt-ID: 64233

TKK: 34238
Innrain 34
Standort
KG: Innsbruck
Das langgestreckte Gebäude wurde 1783 als Kadettenschule errichtet und wird heute von der Landespolizeidirektion Tirol genutzt.[42] Im Inneren befindet sich ein 1955–1959 geschaffenes Mosaik von Emmerich Kerle, das den gefallenen Kameraden gewidmet ist und eine Darstellung von Österreich mit Soldaten, einem Engel mit Lorbeerkranz und einem Kreuz mit Bindenschild zeigt.[43]
BW Albersheim/Notburgaheim
BDA: 39389
Objekt-ID: 39140

TKK: 116034
Innrain 41
Standort
KG: Innsbruck
Der seit 1561 belegte Ansitz stammt im Kern aus dem 16. Jahrhundert und wurde 1862 aufgestockt. Das viergeschoßige, würfelförmige Gebäude mit Eckerkern wird durch zwei breite Gesimse gegliedert. Über dem rundbogigen Portal befindet sich ein Mosaik des Gnadenbildes Mariahilf. Der breite, durchgehende Erdgeschoßflur ist im vorderen Teil tonnengewölbt mit Stichkappen, die Treppe weist ein Tonnengewölbe, der Flur im ersten Obergeschoß und die Treppenpodeste ein Kreuzgewölbe auf.[44]
Landeskrankenhaus, Haupthaus, HNO, HSS, ZMK-Klinik
BDA: 42662
Objekt-ID: 43253

TKK: 116035
Innrain 47
Standort
KG: Innsbruck
Der Krankenhausbau wurde 1933 im Stil der Neuen Sachlichkeit errichtet. Er besteht aus einem viergeschoßigen kubischen Eingangstrakt und einen fünfgeschoßigen Quertrakt, die durch einen geschwungenen Baukörper verbunden werden, der gegen den Eingangstrakt hin zurückgesetzt und um vier Achsen vor den Quertrakt geschoben ist. Das Erdgeschoß erscheint durch seine Bänderung und breiten rechteckigen Fenster als Sockel.[45]
Landeskrankenhaus, Zahlstock
BDA: 42663
Objekt-ID: 43254

TKK: 116036
Innrain 49
Standort
KG: Innsbruck
Der dreigeschoßige Krankenhausbau wurde 1909 im Heimatstil mit historistischen Elementen erbaut. Die Fassade ist mit Quaderung, Erkern und Balkonen gegliedert.[46]

Anmerkung: Standortangabe näherungsweise.

Universitätsbibliothek
BDA: 55551
Objekt-ID: 64246

TKK: 34240
Innrain 50
Standort
KG: Innsbruck
Das Hauptgebäude der Universitätsbibliothek wurde von 1911 bis 1924 nach Plänen von Eduard Mathias Zotter erbaut. Der freistehende, zweigeschoßige Bau besteht aus einem überhöhten Lesesaaltrakt mit Mansarddach und einem Depottrakt, die durch einen vorspringenden Treppenhaustrakt verbunden sind. Dieser weist zwischen zwei massiven Pilastern ein barockisierendes Portal auf, darüber ein hohes Rundbogenfenster und einen Giebel mit Doppeladler, im Inneren befindet sich eine monumentale Treppenanlage mit Marmortreppe und aus Volutenmotiven gebildeter Steinbalustrade. Der Lesesaal weist an der Straßenseite hohe Rundbogenfenster auf und ist mit einer Kassettendecke gedeckt.[47]
Universitätshauptgebäude
BDA: 55552
Objekt-ID: 64247

TKK: 34241
Innrain 52
Standort
KG: Innsbruck
Das Hauptgebäude der Universität Innsbruck wurde von 1911 bis 1924 nach Plänen von Eduard Mathias Zotter erbaut. Die neubarocke, freistehende, viergeschoßige Anlage umschließt als Flügelbau zwei Innenhöfe. Die fünf mittleren Achsen der Hauptfassade springen als Risalit mit Mansardendach vor, aus diesem nochmals die drei mittleren Portalachsen, die durch kolossale ionische Halbsäulen abgegrenzt und von einem geschwungenen Segmentbogengiebel abgeschlossen werden. Im Inneren ist das Foyer erhöht und durch Pilaster und Pfeiler vom Vestibül abgesetzt. Die Aula im ersten Stock ist antikisierend mit profilierten Pilastern, Zahnschnittfries und Kassettendecke gestaltet.[48]
Kriegerdenkmal
BDA: 71191
Objekt-ID: 84346

TKK: 34242
Innrain 52
Standort
KG: Innsbruck
Das von Lois Welzenbacher entworfene Ehrenmal für die im Ersten Weltkrieg gefallenen Universitätsangehörigen wurde 1926 vor dem Hauptgebäude der Universität enthüllt. Auf einem hohen Sockel mit dreieckiger Grundfläche und der Inschrift „Ehre – Freiheit – Vaterland“ befindet sich ein aus Kupfer getriebener Adler.[49]
Kaiser-Franz-Josef-Jubiläums-Siechenhaus, ehem. Städt. Pflegeheim
BDA: 39390
Objekt-ID: 39141

TKK: 116037
Innrain 53
Standort
KG: Innsbruck
Das viergeschoßige, freistehende Gebäude wurde 1898/99 als Kaiser-Franz-Josef-Jubiläums-Siechenhaus errichtet. Die Fassade zum Innrain ist mit einem barockisierenden Mittelportal, Putzfaschen und Bänderung an den Haus- und Risalitkanten gegliedert. An der Rückseite befindet sich die 1900 geweihte Kapelle mit vorspringendem, dreiseitigem Chor und Deckenfresken von Alfons Siber von 1903.[50]
Thurnerdenkmal
BDA: 87716
Objekt-ID: 102142

TKK: 116040
Innstraße
Standort
KG: Innsbruck
Das Denkmal für Franz Thurner, Begründer der Freiwilligen Feuerwehren und des Turnwesens in Tirol, wurde 1902 aufgestellt. Die Bronzebüste auf einem Steinsockel wurde von Norbert Pfretzschner geschaffen.[51]
BW Joachimsbrunnen
BDA: 87721
Objekt-ID: 102147

TKK: 116038
Innstraße
Standort
KG: Innsbruck
Der barocke Brunnen besteht aus einem Muschelbecken auf einem mit Delphinen und Volutenkartuschen verzierten Fuß und einer korinthische Marmorsäule mit einer Marmorstatue des hl. Joachim mit vergoldetem Strahlennimbus, der in der einen Hand eine Lilie und in der anderen die sitzende Maria hält. Der Brunnen wurde von Johann Martin Gumpp dem Älteren entworfen, die Statue wird Ingenuin Lechleitner zugeschrieben.[52] Er stand von 1706 bis 1732 als Pendant zum inzwischen ebenfalls entfernten Josefsbrunnen südlich der Annasäule in der Maria-Theresien-Straße[53] und wurde 1851 im Waltherpark aufgestellt.
Vermessungsstein „Geographensäule“
BDA: 96431
Objekt-ID: 111925

TKK: 116041
Innstraße
Standort
KG: Innsbruck
Die Wetterstation wurde 1876 im Waltherpark errichtet. Auf gestuften quadratischen Unterbau aus rotem Marmor erhebt sich ein Pfeiler aus weißem Marmor. Im Sockelfuß verwitterte Inschrift. Der Sockel trägt Rahmenfelder mit den Höhenangaben einiger umliegender Berggipfel sowie den Längen- und Breitengrad. Nebst Thermometer und Barometer hat die Säule noch eine Sonnenuhr und eine Inschrift mit der Angabe der durchschnittlichen Witterung.[54]
Persönlichkeitsdenkmal Walther von der Vogelweide
BDA: 96432
Objekt-ID: 111926

TKK: 116039
Innstraße
Standort
KG: Innsbruck
Die überlebensgroße Erzstatue des Walter von der Vogelweide wurde 1876 für das Bayerische Nationalmuseum gegossen und 1877 von der Stadt Innsbruck angekauft und im Waltherpark aufgestellt. Die Statue steht auf einem unregelmäßig geschichteten Porphyrsockel.[55]
Bürgerhaus
BDA: 84816
Objekt-ID: 98969
seit 2020
Innstraße 1
Standort
KG: Innsbruck
Der Gasthof Innbrücke weist einen romanischen Baukern mit Mauerwerk im Kellergeschoß sowie an den Feuermauern aus dem 13. Jahrhundert auf. In der Gotik und Spätgotik wurde das Haus umgebaut, aufgestockt und die Gewölbe geschaffen. Um 1800 wurde es spätbarock umgebaut und das zweite Obergeschoß voll ausgebaut. 1912 wurde das Innere verändert, 1926 das Dachgeschoß ausgebaut. Seit 1610 ist das Gebäude als Wirtshaus belegt. Die Hauptfassade weist einen barock geschwungenen Giebel und in der Mittelachse einen dreigeschoßigen Erker auf. An der Ecke und an der Seitenfront befinden sich massive Erdbebenstützpfeiler. Im Inneren hat sich ein gewölbter Raum aus der Zeit um 1500 mit Ziegelgewölbe und Stichkappen erhalten.[56]
BW Miethaus, ehem. Strafarbeitshaus/Turnusvereinshaus
BDA: 39392
Objekt-ID: 39143

TKK: 116045
Innstraße 2
Standort
KG: Innsbruck
Bürgerhaus
BDA: 39393
Objekt-ID: 39144

TKK: 116049
Innstraße 3
Standort
KG: Innsbruck
Das im Kern aus dem 16. Jahrhundert stammende Haus ist urkundlich seit 1500 belegt. Die Fassade wurde im zweiten Viertel des 18. Jahrhunderts mit reichen Stuckaturen versehen. Im zweimal gegen die Mitte eingeschwungenen Giebel befindet sich ein Medaillon mit dem Gnadenbild Mariahilf. Das rundbogig geschlossene Portal weist eine spätgotische Rahmung aus Nagelfluh auf. Im Erdgeschoß findet sich ein tonnengewölbter Flur.[57]
Malfatti-Haus
BDA: 39394
Objekt-ID: 39145

TKK: 116052
Innstraße 5
Standort
KG: Innsbruck
Wohnhaus Goldenes Kreuz (Haupthaus mit Stöckl)
BDA: 39395
Objekt-ID: 39146

TKK: 116042
Innstraße 13
Standort
KG: Innsbruck
Bürgerhaus
BDA: 39396
Objekt-ID: 39147

TKK: 116043
Innstraße 15
Standort
KG: Innsbruck
Das schmale viergeschoßige, weit in die Tiefe reichende Haus mit rechteckigem Grundriss und Grabendach wurde 1546 nach einem Brand in Anlehnung an Formen des 15. Jahrhunderts neu errichtet. Die dreiachsige Giebelfront weist einen dreigeschoßige Breiterker in der Mittelachse, ein Rundbogenportal und einen vorgeblendeten Treppengiebel auf. Die Gestaltung der Fassade stammt von Alfred Matuella aus dem Jahr 1955. Die Flure im Erdgeschoß und im ersten Obergeschoß sind tonnengewölbt mit Stichkappen und über eine gemauerte Wendeltreppe verbunden.[58]
Ansitz Rainfels
BDA: 39397
Objekt-ID: 39148

TKK: 116044
Innstraße 17
Standort
KG: Innsbruck
Das viergeschoßige, weit in die Tiefe reichende Gebäude stammt im Kern aus der Mitte des 16. Jahrhunderts. Die vierachsige Fassade weist Erker und einen barocken, reich geschwungenen Giebel auf und ist mit Malereien aus der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts geschmückt. Das spätgotische Steinportal mit mehrfach gekehltem Gewände wird Niklas Türing dem Jüngeren zugeschrieben. Im Inneren finden sich ein tonnengewölbter Erdgeschoßflur mit kleinen Stichkappen und einem Netz verästelter Grate in Fischblasenformen sowie eine kleine Vorhalle mit Kreuzgewölbe.[59]
Seifensieder-Haus
BDA: 39398
Objekt-ID: 39149

TKK: 116046
Innstraße 23
Standort
KG: Innsbruck
Das im Kern aus dem 16. Jahrhundert stammende Gebäude wurde 1712 aus zwei Häusern zusammengefügt und im 19. Jahrhundert mit einer neugotischen Fassade versehen. Seit 1868 ist es im Besitz der Seifenfabrikanten Walde. 1883 wurde im Hof ein ebenerdiger Zubau, 1935 und 1938 ein Kessel- bzw. Sudhaus für die Seifenfabrik errichtet. Die Fassade ist mit zwei Breiterkern, Blendgiebeln und korbbogig geschlossenen Portalen gestaltet. Im Inneren finden sich zahlreiche spätgotische Gewölbe. Zu dem Baukomplex gehören neben dem Haupthaus ein Stöcklgebäude, ein Gartenhaus aus dem 18. Jahrhundert sowie ein Verwalter- und Gesindehaus.[60]
Ansitz
BDA: 39399
Objekt-ID: 39150

TKK: 116047
Innstraße 23a
Standort
KG: Innsbruck
Das ansitzartige, dreigeschoßige Stöcklgebäude des Seifensiederhauses stammt im Kern aus dem 16. Jahrhundert, wurde im 18. Jahrhundert barockisiert, 1932 umgebaut und 1956 aufgestockt. An der Mittelachse der barocken Fassade befindet sich ein Korbbogenportal, darüber ein Fresko mit dem Gnadenbild Mariahilf. Der Flur und Räume im Erdgeschoß sind mit spätgotischen Gewölben und Türgewänden versehen.[61]
Bürgerhaus
BDA: 39400
Objekt-ID: 39151

TKK: 116048
Innstraße 25
Standort
KG: Innsbruck
Das viergeschoßige Gebäude stammt im Kern aus dem 15./16. Jahrhundert. Es weist eine einfache barocke Fassade mit durchlaufenden Brüstungsgesimsen und geohrten Fensterrahmen, einem Erker und einem Rundbogenportal auf. Im Inneren finden sich ein durchgehender, tonnengewölbter Erdgeschoßflur mit Stichkappen, mehrere spätgotische Portalgewände und eine Balkendedecke.[62]
St. Nikolaus-Schule mit Einfriedung an der Innstraße
BDA: 55497
Objekt-ID: 64182

TKK: 116050
Innstraße 36
Standort
KG: Innsbruck
Ansitz Rauschenstein
BDA: 46190
Objekt-ID: 47909

TKK: 83596
Innstraße 38
Standort
KG: Innsbruck
Der im Kern aus dem 16. Jahrhundert stammende, als Färberei genutzte Bau wurde 1871/1872 umgebaut und 1925 nach Plänen von Franz Baumann erweitert. Im Südwesten schließt ein von einer Mauer umgebener Garten an. Die Fassaden des dreigeschoßigen Gebäudes weisen eine regelmäßige Gliederung auf. Ein durchlaufender Mittelflur mit eingezogenen Gurtbögen erschließt in der südlichen Gebäudehälfte den älteren, wohl noch spätgotischen Teil des Hauses.[63]
Bürgerhaus
BDA: 39402
Objekt-ID: 39153

TKK: 116051
Innstraße 45
Standort
KG: Innsbruck
Das im Kern aus dem 15./16. Jahrhundert stammende fünfgeschoßige Gebäude wurde 1894 mit einem Keller und einem größeren Geschäftslokal versehen. Die Umgestaltung der Fassade im 19. Jahrhundert wurde 1953 rückgängig gemacht. In der Mittelachse der Fassade befindet sich ein viergeschoßiger Breiterker, darunter ein Rundbogenportal. Der durchgehende Erdgeschoßflur ist mit einem fast spitzbogigen Tonnengewölbe versehen.[64]
Bürgerhaus
BDA: 39403
Objekt-ID: 39154

TKK: 116053
Innstraße 53
Standort
KG: Innsbruck
BW Brunnen in der Innstraße (Hans-Brenner-Platz)
BDA: 96430
Objekt-ID: 111924

TKK: 116054
vor Innstraße 69
Standort
KG: Innsbruck
Der Brunnen besteht aus einem viereckigen Brunnentrog und einer zylindrischen Brunnensäule. Die Skulptur des hl. Nikolaus aus Veroneser Marmor wurde 1953 von Helmut Millonig geschaffen.[65]
Wohn- und Gasthof Eiche
BDA: 39405
Objekt-ID: 39156

TKK: 116055
Innstraße 85
Standort
KG: Innsbruck
Bürgerhaus, ehem. Gasthaus Elefant
BDA: 39406
Objekt-ID: 39157

TKK: 116056
Innstraße 87
Standort
KG: Innsbruck
Kindergarten St. Nikolaus mit Einfriedungsmauer
BDA: 55498
Objekt-ID: 64183

TKK: 116057
Innstraße 97
Standort
KG: Innsbruck
Kruzifix
BDA: 84971
Objekt-ID: 99136

TKK: 116058
Jahnstraße
Standort
KG: Innsbruck
Das spätgotische Kruzifix in einem überdachten Gehäuse stammt vermutlich aus dem 16. Jahrhundert und wurde in späterer Zeit ergänzt.[66]
Volksschule, Waldorfschule und Kindergarten Dreiheiligen mit Turnsaal
BDA: 55576
Objekt-ID: 64282

TKK: 116060
Jahnstraße 5
Standort
KG: Innsbruck
Miethaus
BDA: 34826
Objekt-ID: 33225

TKK: 116059
Jahnstraße 29
Standort
KG: Innsbruck
Austriahaus (Haus der Akademischen Verbindung Austria)
BDA: 82519

TKK: 104256
seit 2021
Josef-Hirn-Straße 3
Standort
KG: Innsbruck
Das Haus für die AV Austria Innsbruck wurde 1903/04 nach Plänen von Ludwig Hunrath und Hans Rummel im neugotischen Stil erbaut. Das viergeschoßige Gebäude weist eine reich gegliederte, dreiteilige Fassade auf. Links ist die von einem Treppengiebel abgeschlossene Portalachse mit Rundbogenportal und einem dreiseitigen Renaissanceerker. Der mittlere Bauteil weist einen gotisierenden, zweigeschoßigen Breiterker mit Walmdach auf. Der rechte Teil ist ein von einem Holztürmchen bekrönter Turmbau mit verschieden geformten Fenstern und einem Mosaik mit dem Verbindungswappen. Die ganze Fassade ist mit plastischer Dekoration mit Wappen, Schriftbändern und Emblemen der Fakultäten geschmückt. Der sich beinahe über das gesamte erste Obergeschoß erstreckende Festsaal verfügt über eine erhöhte Bühne mit einer plastischen hohlkehligen Rahmung an der einen und einer Empore an der anderen Schmalseite.[67][68]
Miethaus mit Stöckelgebäude im Hinterhof
BDA: 39407
Objekt-ID: 39158

TKK: 116062
Kaiser-Franz-Joseph-Straße 1
Standort
KG: Innsbruck
Miethaus
BDA: 55588
Objekt-ID: 64299

TKK: 6220
Kaiser-Franz-Joseph-Straße 2
Standort
KG: Innsbruck
Miethaus
BDA: 46915
Objekt-ID: 49303

TKK: 116064
Kaiser-Franz-Joseph-Straße 5
Standort
KG: Innsbruck
Miethaus
BDA: 46413
Objekt-ID: 48413

TKK: 116065
Kaiser-Franz-Joseph-Straße 9
Standort
KG: Innsbruck
Wandmalerei im Wintergarten der Hofgärtnerei
BDA: 103274
Objekt-ID: 119748

TKK: 
bei Kaiserjägerstraße 1b
Standort
KG: Innsbruck
Das Wandgemälde Luft- und Pflanzenwesen im Gebäude der Hofgärtnerei wurde 1954 von Max Weiler geschaffen.
Gasthaus Zum Schwarzen Adler
BDA: 39408
Objekt-ID: 39159

TKK: 116067
Kaiserjägerstraße 2
Standort
KG: Innsbruck
Das im Kern aus dem 16. Jahrhundert stammende Gebäude wurde 1555 erstmals urkundlich erwähnt und ist seit 1654 als Gaststätte nachweisbar. Das viergeschoßige Eckhaus weist einen Eckerker über drei Geschoße und an der Hauptfassade zur Kaiserjägerstraße ein Rechteckportal auf. Der Flur im Erdgeschoß ist tonnengewölbt mit Stichkappen.[69]
Kapuzinerkirche und -kloster mit Eremitage
BDA: 39409
Objekt-ID: 39160

TKK: 116201
Kaiserjägerstraße 6
Standort
KG: Innsbruck
Das Kapuzinerkloster wurde 1593 gegründet und 1594 geweiht, von 1797 bis 1833 war es aufgehoben. Im 17. Jahrhundert wurde es erweitert und erhielt ab 1857 das heutige klassizistische Erscheinungsbild.[70] Die Kirche ist ein schlichter Bau mit eingezogenem, gerade abschließendem Chor und Dachreiter. Die Fassade zeigt eine einfache klassizistische Gliederung mit Kolossalpilastern und ein Portal mit ursprünglicher, profilierter Marmorrahmung mit Dreiecksgiebel. Der weiß getünchte, schmucklose Innenraum ist mit einem Tonnengewölbe gedeckt.[71]
Zinsvilla
BDA: 46357
Objekt-ID: 48250

TKK: 116073
Kaiserjägerstraße 7
Standort
KG: Innsbruck
Wohn- und Geschäftshaus, ehem. Firma Alois Carl Walde KG
BDA: 81427
Objekt-ID: 95198

TKK: 34635
Kaiserjägerstraße 10
Standort
KG: Innsbruck
Das Gebäude wurde 1845 als Wachszieherei der Firma Walde mit Wachsbleiche und Wohnung erbaut. Das zweigeschoßige Biedermeierhaus mit Walmdach weist an der südlichen Fassade zwei Rundbogenportale in Breccierahmen und im Inneren eine einarmige gewendelte Holztreppe auf.[72]
Villa
BDA: 46373
Objekt-ID: 48270

TKK: 116066
Kaiserjägerstraße 18
Standort
KG: Innsbruck
Villa
BDA: 46427
Objekt-ID: 48442

TKK: 116068
Kaiserjägerstraße 22
Standort
KG: Innsbruck
Villa
BDA: 46356
Objekt-ID: 48249

TKK: 83591
Kaiserjägerstraße 24
Standort
KG: Innsbruck
Villa Erna
BDA: 46832
Objekt-ID: 49091

TKK: 116069
Kaiserjägerstraße 28
Standort
KG: Innsbruck
Villa
BDA: 46426
Objekt-ID: 48441

TKK: 116070
Kaiserjägerstraße 30
Standort
KG: Innsbruck
Umfriedung der Hofgärtnerei
BDA: 110609
Objekt-ID: 128323

TKK: 116071
Kaiserjägerstraße
Standort
KG: Innsbruck
Messehalle 2
BDA: 39376
Objekt-ID: 39127

TKK: 116026
Kapuzinergasse 11
Standort
KG: Innsbruck
Die Halle wurde für die Prager Jubiläumsausstellung 1891 errichtet und für die Tiroler Landesausstellung 1893 nach Innsbruck versetzt, wo sie heute von der Innsbrucker Messe genutzt wird. Der Stahlfachwerkbau wird an der Südseite und an den Stirnseiten von gemauerten Wänden umschlossen, die ursprünglich aufwendig architektonisch gestaltet waren und große Fensteröffnungen aufwiesen.[73]
Miethaus
BDA: 40610
Objekt-ID: 40581

TKK: 116074
Kapuzinergasse 20
Standort
KG: Innsbruck
Sieben-Kapellen-Kirche/Siebenkreuzkapelle
BDA: 39420
Objekt-ID: 39172

TKK: 116076
Kapuzinergasse 39
Standort
KG: Innsbruck
Die als Heiliggrabkirche 1583–1584 erbaute Kirche wurde 1670 bei einem Erdbeben stark beschädigt und 1676–1678 nach Plänen von Johann Martin Gumpp dem Älteren neu gebaut. Unter Joseph II. profaniert, wurde sie fast 200 Jahre lang als Lager genutzt. Der stark gegliederte, langgestreckte Bau auf einem trapezförmigen Grundriss hat an den Seiten jeweils drei vorspringende Kapellen. Im Innenraum wurde durch den trapezförmigen Grundriss und das abfallende Gewölbe eine übersteigerte Perspektive auf das Heilige Grab als Mittelpunkt erzielt.
Objekt 5
BDA: 107513
Objekt-ID: 124854

TKK: 116077
Kapuzinergasse 39
Standort
KG: Innsbruck
Das typische Lagerhaus aus der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts steht auf dem Gelände der ehemaligen und 1786 unter Kaiser Joseph II. aufgehobenen und zu einem Militärmagazin umfunktionierten Siebenkapellenkirche. Das langgestreckte, zweigeschoßig gemauerte Gebäude hat einen rechteckigen Grundriss, ein mächtiges Walmdach und eine regelmäßige Fassadengliederung. Die Schmalseiten sind ein-, die Längsseiten fünfachsig. Das Lagerhaus hat innen einfache Holzdecken und gusseiserne Stützpfeiler.[74]
Objekt 9
BDA: 107514
Objekt-ID: 124855

TKK: 116078
Kapuzinergasse 39
Standort
KG: Innsbruck
Das typische Lagerhaus aus der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts steht auf dem Gelände der ehemaligen und 1786 unter Kaiser Joseph II. aufgehobenen und zu einem Militärmagazin umfunktionierten Siebenkapellenkirche. Das schmale, lang gestreckte und eingeschoßig gemauerte Gebäude hat einen hakenförmigen Grundriss, ein weites Walmdach und eine regelmäßige Fassadengliederung, an den Mauerecken breite Pilaster. Der an der Ostseite rechtwinkelig angesetzte Bauteil ist teilweise mit Holz verschalt und hat an der Giebelseite einen weiten Torbogen zwischen zwei Strebepfeilern. Das Lagerhaus hat innen einfache Holzdecken.[75]
Umfassungsmauer
BDA: 107515
Objekt-ID: 124856

TKK: 116075
Kapuzinergasse 39
Standort
KG: Innsbruck
Die barocke Umfassungsmauer aus dem 18. Jahrhundert ist auf der steinsichtigen Innenseite regelmäßig durch vorgesetzte gemauerte Pfeiler verstärkt und nach außen verputzt. Im Westen und im Süden befinden sich pfeilerflankierte Einfahrten, von denen die südliche vermauert ist.[76]
BW Lager, Lagergebäude bzw. Teil der Umfassungsmauer
BDA: 107517
Objekt-ID: 124858

TKK: 116079
Kapuzinergasse 39
Standort
KG: Innsbruck
Das langgestreckte, eingeschoßige Lagergebäude mit Satteldach an der Ostecke des Siebenkapellenareals ist mit einer Längs- und einer Schmalseite in die Umfassungsmauer integriert. Es weist drei unregelmäßige Fensteröffnungen zur Straße und eine Öffnung im Giebelfeld zum Innenhof auf.[77]
Kapferer Villa
BDA: 23220
Objekt-ID: 19570

TKK: 116080
Karl-Kapferer-Straße 3
Standort
KG: Innsbruck
Kirche und Kloster Zur Ewigen Anbetung
BDA: 55582
Objekt-ID: 64290

TKK: 39034
Karl-Kapferer-Straße 7 (Hauptgebäude)
Standort
KG: Innsbruck
Das Kloster wurde 1868 von Maria Pia von Angelini gegründet, 1869/70 erbaut und 1872 geweiht. 1895 wurde von Felix Schatz das Fassadenmosaik Anbetung des Altarsakramentes gestaltet. Das Kloster wurde in der NS-Zeit 1940 aufgehoben und danach 1945 von den überlebenden Schwestern wieder übernommen.
Pfarrhof, ehem. Priesterhaus des Klosters zur Ewigen Anbetung
BDA: 90752
Objekt-ID: 105457

TKK: 116081
Karl-Kapferer-Straße 9
Standort
KG: Innsbruck
Das ehemalige Priesterhaus des Klosters zur Ewigen Anbetung ist an die Gartenmauer des Klosterareals angebaut. Der dreigeschoßige Gründerzeitbau wurde 1878/79 errichtet und weist einen dreiachsigen Mittelrisalit auf. Das gegen Norden vorspringende Treppenhaus wird vom ebenerdigen Predigtsaal mit anschließender Gästewohnung und von der ehemaligen Waschküche (heute Wohnung) flankiert, die beide vom Klostergarten aus zugänglich sind. Die Fassaden sind mit Rieselputzquaderung, Ortsteinkanten, einem holzverkleideten Giebel mit Schleierbrettern sowie Faschenrahmen und Dekorfriesen gestaltet. Die Fresken im Predigtsaal wurden 1945 von Rafael Thaler geschaffen.[78]
Jesuitenkirche Hl. Dreifaltigkeit
BDA: 55517
Objekt-ID: 64205

TKK: 49099
Karl-Rahner-Platz
Standort
KG: Innsbruck
f1
Theologische Fakultät d. Uni Innsbruck (ehem. Jesuitenkolleg u. Gymnasium)
BDA: 55513
Objekt-ID: 64198

TKK: 35780
Karl-Rahner-Platz 1
Standort
KG: Innsbruck
Die Anlage der Theologischen Fakultät der Universität Innsbruck, früher als Jesuitengymnasium und als Universitätsbibliothek genutzt, erstreckt sich zu beiden Seiten der Jesuitenkirche entlang der Universitätsstraße. Der Westtrakt geht auf den ersten Kollegsbau von 1562 um einem Arkadenhof zurück. Zur Straße liegen die Gänge, nach Süden, zum Garten, die großen lichten Hörsäle und Professorenzimmer. Die Gestaltung der barocken Fassade wird Johann Martin Gumpp dem Älteren zugeschrieben.[79]
Theologische Fakultät d. Uni Innsbruck (ehem. Jesuitenkolleg u. Gymnasium)
BDA: 55514
Objekt-ID: 64199

TKK: 35787
Karl-Rahner-Platz 3
Standort
KG: Innsbruck
Die Anlage der Theologischen Fakultät der Universität Innsbruck, früher als Jesuitengymnasium und als Universitätsbibliothek genutzt, erstreckt sich zu beiden Seiten der Jesuitenkirche entlang der Universitätsstraße. Der barocke Osttrakt wurde 1722 bis 1724 nach Plänen von Georg Anton Gumpp anstelle eines Baus von 1603 bis 1606 errichtet. Das Gebäude erstreckt sich in zwei Flügeln um einen rechteckigen Hof nach Osten, die Hauptfassade liegt im Westen zum Karl-Rahner-Platz.[80]
Zinsvilla
BDA: 46146
Objekt-ID: 47833

TKK: 116082
Karl-Schönherr-Straße 1
Standort
KG: Innsbruck
Bundeshandelsakademie und Bundeshandelsschule
BDA: 39421
Objekt-ID: 39173

TKK: 34155
Karl-Schönherr-Straße 2
Standort
KG: Innsbruck
Das Gebäude der Handelsakademie wurde 1904 nach einem Entwurf von Eduard Klingler und Arthur Ringler im Stil der sogenannten „Tiroler Gotik“ erbaut und 1971–1977 nach Plänen von Ekkehard Hörmann aufgestockt und umgebaut.[81]
BW Ehem. Theresianische Normalschule mit Kapelle
BDA: 39422
Objekt-ID: 39174

TKK: 116083
Kiebachgasse 10
Standort
KG: Innsbruck
Im 1519 erstmals urkundlich genannten Gebäude wurde 1769 eine Normalschule eingerichtet, die später zur k.k. Musterhauptschule erhoben wurde. Um 1777 wurde anstelle des Stöcklgebäudes eine Kapelle zum hl. Johannes dem Täufer errichtet. 1878 erwarb die neugegründete evangelische Gemeinde das Gebäude und nutzte es als Pfarrhaus und die Kapelle für ihre Gottesdienste. Mit dem Bau der Christuskirche wurde das Gebäude nicht mehr benötigt und verkauft, die Kapelle wird seither als Werkstatt verwendet. Das an der Hauptfront sechsachsige Gebäude umgibt mit vier ungleichen viergeschoßigen Flügeln einen rechteckigen Innenhof. An den rückwärtigen Trakt schließt ein zweiter, bis an die Schlossergasse reichender Hof an, dessen südliche Hälfte von der Kapelle eingenommen wird. An der Hauptfassade befinden sich zwei Erker, im Hof offene Galerien und Treppengänge aus der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts.[82]
BW Bürgerhaus
BDA: 39423
Objekt-ID: 39175

TKK: 116084
Kiebachgasse 11
Standort
KG: Innsbruck
Das 1502 erstmals urkundlich genannte viergeschoßige Gebäude stammt im Kern aus dem 15./16. Jahrhundert. Die dreiachsige Vorderfront ist geknickt und weist in der mittleren Achse einen dreigeschoßigen dreiseitigen Polygonalerker und in der rechten Achse ein Rundbogenportal auf. Die Erdbebenmauer ist über dem Portal im Rundbogen ausgeschnitten. Der durchgehende Erdgeschoßflur ist im vorderen Teil mit einem spitzbogigen Tonnengewölbe mit Stichkappen versehen und im hinteren Teil zu einem fast quadratischen kreuzgewölbten Raum mit Sterngratnetz erweitert. Die Flure des ersten und zweiten Obergeschoßes weisen ein Tonnengewölbe auf.[83]
Gumpphaus/Mundinghaus/Pflaumerhaus
BDA: 39424
Objekt-ID: 39176

TKK: 116085
Kiebachgasse 16
Standort
KG: Innsbruck
Drei im Kern aus dem 16. Jahrhundert stammende Häuser wurden um 1680 zu einem Gebäude vereint und im ersten Drittel des 18. Jahrhunderts umgebaut. Von 1653 bis 1765 war das Haus im Besitz der Baumeisterfamilie Gumpp. Das viergeschoßige Eckhaus mit Erkern springt an der Südecke stark ein, wodurch sich an der Kreuzung Kiebachgasse/Schlossergasse ein kleiner Platz ergibt. Die durch unterschiedliche Dachformen (Satteldächer, Pultdach) und Fenstergrößen deutlich zu erkennenden ursprünglichen Bauteile werden durch eine einheitliche barocke Fassadierung mit architektonischer und figuraler Putzgliederung zusammengefasst. Im Inneren haben sich spätgotische Baudetails (Gewölbe, Portale) und barocke Stuckaturen aus der Zeit um 1730 erhalten.[84]
Altstadthaus mit Kolbenturm
BDA: 103268
Objekt-ID: 119742

TKK: 116212
Kiebachgasse 17
Standort
KG: Innsbruck
Wahrscheinlich bereits im 13. Jahrhundert als Torturm über die Schlossergasse erbaut, befand sich dieser Wohnturm der Familie Kolb mit den beiderseits anschließenden Häusern von ca. 1450 bis 1582 in landesfürstlichem Besitz und fungierte 1563/82 als Hofspital. Seine heutige Gestalt mit Renaissance-Freskenschmuck erhielt der Turm 1582/85 unter Karl Schurf zu Schönwer und Mariastein, Erblandjägermeister von Tirol, der auch 1608 die Erhebung zum adeligen Ansitz „Karlsburg“ erwirkte. An Karl Schurf erinnert sein prächtiger Wappenstein von 1585 rechts vom Hauseingang. Im 18. Jahrhundert bzw. bis 1862 im Besitz der Grafen Sarnthein, gelangte der Ansitz 1902 in städtischen Besitz. Sein Südtrakt – an der Stadtmauer – wurde nach Bombenzerstörung 1955 wiederaufgebaut.
Bürgerhaus
BDA: 39425
Objekt-ID: 39177

TKK: 116089
Kirschentalgasse 5
Standort
KG: Innsbruck
Das im Kern aus dem 15. Jahrhundert stammende Bürgerhaus wurde 1846 aufgestockt. Das zweigeschoßige Giebelhaus auf annähernd quadratischem Grundriss und Satteldach hat in der Mitte zwei Portale direkt nebeneinander. Das linke weist einen Rundbogen auf und führt zur Kellerstiege, das rechte, mit einem Spitzbogen versehene Portal führt in den Flur.[85]
Ansitz Bruckfeld
BDA: 39426
Objekt-ID: 39178

TKK: 116090
Kirschentalgasse 6
Standort
KG: Innsbruck
Das ansitzartige Gebäude entstand vor 1614 durch das Zusammenfügen zweier älterer Häuser und wurde im 18./19. Jahrhundert umgebaut. Das viergeschoßige Haus auf einem unregelmäßigen hakenförmigen Grundriss weist ein spätgotisches Rundbogenportal und ein Satteldach auf. Die Fassade wurde im 19. Jahrhundert mit Faschen, Rustika und Gesimsen gestaltet.[86]
Zinsvilla
BDA: 46358
Objekt-ID: 48251

TKK: 116093
Kochstraße 1
Standort
KG: Innsbruck
Villa
BDA: 58270
Objekt-ID: 68810

TKK: 116094
Kochstraße 3
Standort
KG: Innsbruck
BW Villa Rhomberg
BDA: 110408

TKK: 141988
seit 2021
König-Laurin-Straße 6
Standort
KG: Innsbruck
Die Unternehmervilla der 1838–1841 an der Sill errichteten Spinnfabrik Herrburger & Rhomberg steht zwischen der Sill und dem ehemaligen Werkskanal und ist über eine Brücke erreichbar. Die zweigeschoßige Villa wurde 1936/37 nach Plänen von Willi Stigler errichtet. Die Fassaden des kubischen Baukörpers sind abwechslungsreich gegliedert und mit einem originalen, bauzeitlichen Rauputz gestaltet. An der Eingangsfassade im Nordosten befindet sich ein Vordach, die Südwestfassade ist zum gestalteten Terrassen-Gartenbereich geöffnet und weist einen loggienartig vorspringenden Baukörper mit Terrasse im Obergeschoß auf.[87]
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Einzelnachweise

  1. Tirol – unbewegliche und archäologische Denkmale unter Denkmalschutz. (PDF), (CSV). Bundesdenkmalamt, Stand: 1. Juli 2021.
  2. Michaela Frick: Technische Denkmale, Mühlauer Eisenbahnbrücke (Westbahn). In: Kulturberichte aus Tirol 2012. 63. Denkmalbericht, Juni 2012, S. 1920 (tirol.gv.at [PDF; abgerufen am 11. Januar 2014]).
  3. Felmayer, Wiesauer: Laufbrunnen, Brunnen Mädchen mit Krug. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 8. August 2015.
  4. Helmuth Oehler: Schneeweiß? In: Innsbruck informiert, August 2018, S. 58–59 (online)
  5. Felmayer, Wiesauer: Wohngebäude, Mehrparteienhaus. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 8. September 2015.
  6. Wiesauer: Kommunaler Wohnbau. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 21. Januar 2020.
  7. Wiesauer: Amt der Tiroler Landesregierung, Landesbaudirektion, Universitäts- bzw. Statthaltereigebäude. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 11. Januar 2014.
  8. Wiesauer: Kongresshaus Innsbruck, Archivstöckl. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 11. Januar 2014.
  9. Wiesauer: Wohngebäude, Fischerhäusl. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 21. Januar 2020.
  10. Franz-Heinz Hye: Das alte Regierungsgebäude. In: Amtsblatt der Landeshauptstadt Innsbruck, Nr. 12, 1969, S. 14 (Digitalisat)
  11. Wiesauer: Wohngebäude, Bürgerhaus. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 5. Januar 2016.
  12. Felmayer, Wiesauer: Wohn- und Geschäftsgebäude. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 5. Juli 2016.
  13. Felmayer, Wiesauer: Wohngebäude, ehemaliges Gasthaus Zur Blauen Gans. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 5. Januar 2016.
  14. Felmayer, Wiesauer: Wohngebäude, Bürgerhaus. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 5. Januar 2016.
  15. Felmayer, Wiesauer: Wohn- und Geschäftsgebäude, Palluahaus. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 5. Juli 2016.
  16. Felmayer, Wiesauer: Gasthof Jörgele, Weinhaus Jörgele. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 5. Juli 2016.
  17. Felmayer, Wiesauer: Weinhaus Happ. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 5. Juli 2016.
  18. Felmayer, Wiesauer: Wohngebäude, Bürgerhaus. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 5. Juli 2016.
  19. Felmayer, Wiesauer: Wohngebäude, Schöpferhaus, Alte Hofapotheke. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 5. Juli 2016.
  20. Felmayer, Wiesauer: Wohngebäude, Vogelsangerhaus. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 5. Juli 2016.
  21. Wiesauer: Laufbrunnen, Brunnen vor dem Trautsonhaus. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 7. August 2015.
  22. Felmayer, Wiesauer: Wohngebäude, Tschurtschenthalerhaus. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 5. Juli 2016.
  23. Felmayer, Wiesauer: Gasthaus Zum Weißen Kreuz. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 31. Juli 2021.
  24. Felmayer, Wiesauer: Wohngebäude, Bürgerhaus. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 7. Juli 2016.
  25. Felmayer, Wiesauer: Wohngebäude, Bürgerhaus. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 21. Dezember 2017.
  26. Felmayer, Wiesauer: Gasthaus zur goldenen Rose, Swarovski Haus. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 21. Dezember 2017.
  27. Felmayer, Wiesauer: Wohngebäude, Donauhof. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 21. Dezember 2017.
  28. Felmayer, Wiesauer: Wohngebäude, Stöcklgebäude des Ettlhauses mit Kapelle. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 29. Februar 2016.
  29. Denkmal „Vater und Sohn“ (Innsbruck) in der Literatur-Land-Karte Tirol
  30. Felmayer, Wiesauer: Markthalle Innsbruck, Alte Markthalle. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 23. November 2014.
  31. Felmayer, Wiesauer: Wohngebäude, ehemaliges Haus Goldener Greif, Tachezy. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 5. Oktober 2015.
  32. Felmayer, Wiesauer: Wohngebäude, Ehemaliges Chiemseehaus. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 9. September 2015.
  33. Felmayer, Wiesauer: Wohngebäude, Bürgerhaus. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 8. Oktober 2015.
  34. Felmayer, Wiesauer: ehemaliger Ansitz Ettnau, Ettenau, Malfattischlößl. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 9. September 2015.
  35. Felmayer, Wiesauer: Städtisches Altersheim, städtisches Wohnheim Saggen mit Einfriedungsmauer und Kiosk. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 20. Juni 2016.
  36. Felmayer, Wiesauer: Wegkreuz, Flösserkreuz. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 10. August 2015.
  37. Felmayer, Wiesauer: Volksschule St. Nikolaus mit östlich angrenzender Einfriedungsmauer. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 5. Juli 2016.
  38. Wiesauer: Wohngebäude, Bürgerhaus, ehemaliges Hofschmiedehaus. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 4. November 2016.
  39. Felmayer, Wiesauer: Wohngebäude, Wallpachhaus. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 9. September 2015.
  40. Felmayer, Wiesauer: Geschäfts- und Wohngebäude, Stiftsmühle. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 4. November 2016.
  41. Felmayer, Wiesauer: Wohn- und Bürohaus, ehemaliges Marktamt. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 8. September 2015.
  42. Landesgendarmeriekommando für Tirol, ehemalige Kadettenschule. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 5. Juli 2016.
  43. Maireth, Wiesauer: Kunst am Bau an öffentlichen Gebäuden: Mosaik: Gedenken an gefallene Kameraden. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 5. Juli 2016.
  44. Felmayer, Wiesauer: ehemaliger Ansitz Albersheim, Notburgaheim. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 5. Juli 2016.
  45. Wiesauer: Landeskrankenhaus, Haupthaus. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 8. Oktober 2015.
  46. Wiesauer: Landeskrankenhaus, Zahlstock, Städtisches Sanatorium. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 8. Oktober 2015.
  47. Felmayer, Wiesauer: Universitätsbibliothek Innsbruck. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 8. Oktober 2015.
  48. Felmayer, Wiesauer: Universität Innsbruck, Universitätshauptgebäude. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 8. Oktober 2015.
  49. Das Ehrenmal der Universität Innsbruck, iPoint – das Informationsportal der Universität Innsbruck
  50. Felmayer, Wiesauer: Kaiser-Franz-Josef-Jubiläums-Siechenhaus, ehemaliges Städtisches Pflegeheim. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 8. Oktober 2015.
  51. Felmayer, Wiesauer: Denkmal für Franz Thurner, Thurnerdenkmal. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 10. August 2015.
  52. Felmayer, Wiesauer: Laufbrunnen hll. Joachim, Joachimsbrunnen. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 5. April 2020.
  53. Josefine Justic: Als die Maria-Theresien-Straße noch Neustadt hieß. In: Innsbruck informiert, Oktober 2002, S. 22 (Digitalisat)
  54. Felmayer, Wiesauer: Vermessungsstein, Geographensäule. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 22. Dezember 2013.
  55. Felmayer, Wiesauer: Persönlichkeitsdenkmal Walther von der Vogelweide. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 10. August 2015.
  56. Felmayer, Wiesauer: Gasthaus Zur Innbrücke. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 4. März 2020.
  57. Felmayer, Wiesauer: Wohngebäude. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 15. Oktober 2019.
  58. Felmayer, Wiesauer: Wohngebäude. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 4. März 2020.
  59. Felmayer, Wiesauer: ehemaliger Ansitz Rainfels, Wohngebäude. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 15. Oktober 2019.
  60. Felmayer, Wiesauer: Wohngebäude, Seifensiederhaus. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 7. November 2016.
  61. Felmayer, Wiesauer: Wohngebäude, ansitzartiges Stöcklgebäude des Seifensiederhauses. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 7. Juli 2016.
  62. Felmayer, Wiesauer: Wohngebäude. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 7. November 2016.
  63. Felmayer, Wiesauer: Ansitz Rauschenstein. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 7. Juli 2016.
  64. Felmayer, Wiesauer: Wohn- und Geschäftsgebäude. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 7. November 2016.
  65. Lea Knabl: Helmut Millonig erhält Verdienstkreuz des Landes Tirol. Land Tirol, 2. Dezember 2018, abgerufen am 17. März 2019
  66. Wiesauer: Wegkreuz. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 5. Oktober 2015.
  67. Amt der Tiroler Landesregierung, Kulturabteilung (Hrsg.): Kulturberichte aus Tirol 2007. 60. Denkmalbericht. Innsbruck 2007, S. 62–64 (PDF; 10,7 MB)
  68. Frick, Wiesauer: Wohngebäude, Austriahaus. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 31. Juli 2021.
  69. Felmayer, Wiesauer: Gasthaus Zum Schwarzen Adler. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 5. Oktober 2015.
  70. Wiesauer: Kapuzinerkloster mit Eremitage. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 7. Juli 2016.
  71. Wiesauer: Kapuzinerkirche hl. Franziskus. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 7. Juli 2016.
  72. Felmayer, Wiesauer: Geschäfts- und Wohngebäude, ehemalige Firma Walde. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 5. Oktober 2015.
  73. Wiesauer: Messehalle 2. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 9. September 2015.
  74. Wiesauer: Lagerhaus, Objekt 5 des Zeughausgeländes, Farbe-Lacke-Hilfsstoffe-Gebäude. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 22. Dezember 2013.
  75. Wiesauer: Lagerhaus, Objekt 9 des Zeughausgeländes, Holzlagergebäude. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 22. Dezember 2013.
  76. Wiesauer: Umfassungsmauer Siebenkapellenareal. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 11. April 2020.
  77. Wiesauer: Lagergebäude. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 11. April 2020.
  78. Felmayer, Wiesauer: Pfarrhof, ehemaliges Priesterhaus des Klosters zur Ewigen Anbetung. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 10. März 2020.
  79. Neumann, Wiesauer: Theologische Fakultät der Universität Innsbruck, ehemaliges Jesuitenkolleg. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 9. September 2015.
  80. Neumann, Wiesauer: Theologische Fakultät der Universität Innsbruck, ehemaliges Jesuitenkolleg. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 9. September 2015.
  81. Kunstuniversität Linz (Hrsg.): Friedrich Achleitners Blick auf Österreichs Architektur nach 1945: Linzer Vorlesungen. Birkhäuser, Basel 2015, S. 310–311
  82. Felmayer, Wiesauer: Wohngebäude, Ehemalige Theresianische Normalschule mit Kapelle. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 5. Juli 2016.
  83. Felmayer, Wiesauer: Wohngebäude, Bürgerhaus. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 2. November 2017.
  84. Felmayer, Wiesauer: Wohngebäude, Gumpphaus, Mundinghaus, Pflaumerhaus. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 2. November 2017.
  85. Felmayer, Wiesauer: Wohngebäude, Bürgerhaus. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 5. Oktober 2015.
  86. Felmayer, Wiesauer: Wohngebäude, Ansitz Bruckfeld. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 5. Oktober 2015.
  87. Frick, Wiesauer: Unternehmervilla, Villa Rhomberg. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 31. Juli 2021.
  88. § 2a Denkmalschutzgesetz im Rechtsinformationssystem des Bundes.
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