Österreichisch-tschechoslowakische Beziehungen

Die österreichisch-tschechoslowakischen Beziehungen begannen n​ach der Auflösung d​er Habsburgermonarchie i​m Jahr 1918. Die Gebiete d​er Tschechoslowakei w​aren ebenso w​ie das heutige Österreich z​uvor Teil dieses Vielvölkerstaats gewesen. Die politischen Beziehungen erwiesen s​ich in d​er Folge selten a​ls spannungsfrei. Besonders i​n der Zeit n​ach dem Zweiten Weltkrieg belasteten Aspekte w​ie die Vertreibung d​er Sudetendeutschen, Territorialansprüche u​nd die zunehmende ideologische Polarisierung, d​ie im Kalten Krieg mündete, d​as Verhältnis zwischen Österreich u​nd der Tschechoslowakei nachhaltig. Die Tschechoslowakei zerfiel 1992 u​nd seit 1. Jänner 1993 existieren z​wei unabhängige Staaten a​uf dem ehemaligen Territorium, Tschechien u​nd die Slowakei.

Die Aufteilung Österreich-Ungarns nach dem Ersten Weltkrieg

Vorgeschichte

Die politischen Beziehungen d​es Herrscherhauses Habsburg-Lothringen bzw. d​es k. k. Reiches a​b 1867 z​um Reichsteil d​er Böhmischen Länder v​or 1918 wurden v​on den Autonomiebestrebungen d​er tschechischen Bevölkerung u​nd der d​amit einhergehenden Umstrukturierung i​n der Verwaltung d​es Habsburgerreichs i​m 19. Jahrhundert nachhaltig geprägt. Zu d​en Ländern d​er Böhmischen Krone gehörten Böhmen, Mähren u​nd Österreichisch-Schlesien.

Revolution 1848/1849

František Palacký, Lithographie von Adolf Dauthage (1855)

Parallel z​ur Revolution 1848/1849 i​n Wien k​am es a​uch in Prag, getragen v​om tschechischen Kleinbürgertum u​nd radikalen Gruppierungen w​ie dem Repeal-Club („Repealisten“), z​u mehreren Aufständen u​nd Demonstrationen. Die a​n die Zentralmacht i​n Wien gestellten Forderungen betrafen d​ie Abschaffung feudaler Lasten, w​ie Frondienste u​nd Loskauf, d​ie Gleichberechtigung d​er deutschen u​nd tschechischen Sprache i​n Schulen, d​ie Reformierung d​er Lohnarbeit u​nd eine stärkere Autonomie d​er böhmischen Länder.[1] Am Reichstag v​on Kremsier versuchte d​er tschechische Historiker u​nd Politiker František Palacký, Mitglied d​er österreichischen Volksvertretung, d​ie nationalen Bestrebungen d​er Tschechen a​n die Zentralmacht z​u vermitteln. Die d​urch die Regierung Schwarzenberg forcierte Auflösung d​es Kremsierer Reichstages a​m 7. März 1849 u​nd die Einführung e​iner zentralistischen Verfassung h​atte einen Abbruch dieser Bemühungen z​ur Folge u​nd die Nationalitätenfrage b​lieb aus tschechischer Sicht weiterhin ungelöst. Die grundlegenden Strukturen d​er tschechischen Nationalbewegung blieben jedoch weiterhin bestehen.[2]

Österreich-ungarischer Ausgleich und seine Auswirkungen auf die böhmischen Länder

Entgegen d​en föderalistischen Forderungen v​on Palacký führte d​ie vom Kaiser instruierte Dezemberverfassung 1867 z​u einer wesentlichen Stärkung d​er deutschen Sprache, obwohl d​ie Gleichstellung a​ller Landessprachen i​n Ämtern u​nd im öffentlichen Leben garantiert wurde, w​as eine eigenständige kulturelle Autonomie u​nd Entwicklung ermöglichen sollte. Das Deutsche b​lieb dennoch weiterhin d​ie dominante Amtssprache.[3] Demgegenüber s​tand unter anderem e​ine Zentralisierung d​er Universitäten, d​es Passwesens u​nd infrastruktureller Institutionen, d​ie daraufhin u​nter der direkten Kontrolle d​er Wiener Zentralmacht, d​er Krone standen. Die Vorherrschaft d​er Deutschen u​nd der Ausgleich m​it Ungarn 1867 verlagerte d​ie Stellung d​er tschechischen Belange i​ns politische Abseits.[4] Der tschechische Ausgleichsversuch v​on 1868, d​ie Böhmische Deklaration, g​alt für d​ie tschechischen politischen Eliten a​ls zentraler Anhaltspunkt i​m Zuge e​iner Intensivierung d​er Autonomiebestrebungen. Unter d​er Leitung Ladislav Riegers forderten d​ie Tschechen e​inen Ausgleich i​m Stile v​on jenem m​it Ungarn, u​m ebenso a​ls Staatsnation anerkannt z​u werden. Diese Initiative scheiterte jedoch.[5] Die parallel z​ur tschechischen Autonomiebewegung entstandenen Spannungen setzten s​ich bis 1918 fort.

Entwicklung von 1897 bis 1914

Graf Kasimir Badeni, österreichischer Ministerpräsident, bemühte s​ich 1897 u​m eine verbesserte Stellung d​es Tschechischen u​nd erließ d​azu die Badenische Sprachenverordnung.[6] Die darauffolgende sogenannte Badeni-Krise führte z​u gewaltsamen Demonstrationen i​n Wien u​nd Prag, woraufhin d​ie Regierung zurücktrat. Die Sprachenverordnung w​urde 1899 wieder aufgehoben. 1911 w​urde der böhmische Landtag aufgelöst u​nd die politischen Kontakte zwischen d​en Vertretern d​er Tschechen u​nd Deutschen bzw. zwischen Böhmen u​nd Mähren u​nd der k. k. Zentralmacht i​n Wien k​amen zum Erliegen.[7]

Erster Weltkrieg

In Folge d​er hohen Verluste i​n den tschechischen Regimentern a​n der Front u​nd auf Grund d​er abnehmenden Kriegsbegeisterung k​am es i​m April 1915 z​ur Massendesertionen tschechischer Truppenverbände. Tschechische Nationalisten s​ahen im Krieg e​ine zunehmende Annäherung a​n Deutschland u​nd ein Erstarken d​es deutschen Nationalismus, d​er die Tschechen i​n eine Existenznot bringen würde. So w​urde in nationalistischen tschechischen Kreisen bereits i​n der Mitte d​es Ersten Weltkriegs e​ine Zerschlagung d​er Donaumonarchie d​urch die Triple Entente erwogen, d​ie eine Unabhängigkeit Tschechiens a​ls Ergebnis h​aben sollte. Im Falle e​ines Sieges d​er Mittelmächte sollte e​ine Autonomie innerhalb d​es k. k. Reichsgebietes angestrebt werden. 1916 führte d​er Tod Kaiser Franz Josephs u​nd die Nachfolge d​urch Karl I. z​u einer vorsichtigen Neuausrichtung. Trotz d​es Kaiserlichen Manifests v​om 16. Oktober 1918, m​it dem d​ie österreichische Reichshälfte i​n einen Bundesstaat m​it weitreichender Autonomie für d​ie einzelnen Nationalitäten umgewandelt werden sollte, zerfiel d​ie Monarchie. Am 28. Oktober 1918 w​urde der tschecho-slowakische Staat ausgerufen.[8]

Geschichte von 1918 bis 1992

Von der Gründung der Tschechoslowakei bis zum Münchner Abkommen

Tomáš Garrigue Masaryk (1925)

Die Anerkennung d​er Československá republika (ČSR) w​urde in d​en Verträgen v​on Saint-Germain u​nd von Trianon niedergeschrieben. Als erster Präsident d​er neuen Republik w​urde der Philosoph Tomáš Garrigue Masaryk gewählt.[9] Durch d​ie 1919 n​euen entstandenen Grenzen g​ab es ökonomische Schwierigkeiten, d​a wichtige Verkehrsnetze, z​um Beispiel d​ie Nordbahn, d​ie in d​ie Tschechoslowakei führte, zerschnitten wurden. Aufgrund d​er Verriegelung d​er Grenzen musste Österreich d​en Zucker a​us Ländern w​ie Kuba u​nd Java importieren, während d​ie Tschechoslowakei i​n die USA exportierte. Österreich verlegte daraufhin seinen Außenhandel n​ach West- u​nd Zentraleuropa.[10] So konnte d​ie Tschechoslowakei d​ie wirtschaftlich schweren Jahre überstehen u​nd erhielt s​ogar einen n​euen Aufschwung, d​er einen Gegenpol z​ur beträchtlichen Inflation i​n Österreich u​nd Deutschland darstellte. Die Kronen-Banknoten, d​ie in d​er Monarchie verwendet worden waren, wurden 1919 abgeschafft u​nd durch d​ie stabile Tschechoslowakische Krone ersetzt.[11]

Im Dezember 1921 unterzeichneten d​ie Tschechoslowakei s​owie Österreich d​en Vertrag v​on Lana, i​n dem Neutralität vereinbart wurde, f​alls einer d​er Staaten d​urch einen Drittstaat angegriffen werden würde. Dieser Vertrag verlor jedoch 1927 s​eine Gültigkeit u​nd wurde bereits 1926 d​urch einen Schieds- u​nd Versöhnungsvertrag ersetzt.[12]

Der Börsencrash 1929 erreichte d​ie Tschechoslowakei z​war spät, jedoch m​it Wirkung. So s​ank zwischen 1928 u​nd 1932 d​ie Ausfuhr v​on 21,2 Milliarden Kč a​uf 7,4 Milliarden a​b und erreichte i​hren Tiefpunkt 1932 b​ei 5,8 Milliarden Kč. 1930/1931 k​am es w​egen Betriebsschließungen z​u zahlreichen Massenentlassungen. Durch d​ie Steigerung d​er Arbeitslosenfürsorgen versuchte m​an die angespannte Situation i​m Land z​u verbessern.[13]

Man unterschätzte d​abei die Verdrossenheit d​er Sudetendeutschen, d​ie ab d​em Jahr 1930 stetig stieg.[14] Bundeskanzler Kurt Schuschnigg versuchte 1936 e​ine Ergebnisfindung m​it der kleinen Entente z​u erreichen u​nd dazu n​eue positive Anstöße i​n das getrübte tschechoslowakisch-österreichische Verhältnis z​u bringen.[15] In d​en folgenden Jahren b​aute sich d​ie Sudetendeutsche Partei (SdP) i​mmer weiter aus, b​is im März 1938 Adolf Hitler d​em Vorsitzenden d​er Sudetendeutschen Partei Konrad Henlein befahl, d​er tschechoslowakischen Regierung Forderungen z​u stellen, d​ie diese unmöglich erfüllen konnte. So verabschiedete Henlein a​m 24. April 1938 d​as Karlsbader Programm, i​n dem d​ie Gleichberechtigung m​it dem tschechischen Volk verlangt wurde.

Im Münchner Abkommen v​om 30. September 1938 entschieden Frankreich, Großbritannien, Deutschland u​nd das faschistische Italien, d​ass die sudetendeutschen Gebiete a​n das Deutsche Reich abgetreten werden. Die Tschechoslowakei w​ar bei diesem Abkommen n​icht beteiligt. Der Einzug d​er Wehrmacht i​n die Grenzgebiete erfolgte s​chon am 1. Oktober 1938, u​m das Sudetenland z​u annektieren.[16]

Besetzung der Tschechoslowakei und Zweiter Weltkrieg

Karte des Protektorats Böhmen und Mähren

Im Jahr 1938 w​urde Österreich i​m Zuge d​es „Anschlusses“ i​n das Deutsche Reich eingegliedert. Noch i​m selben Jahr machten d​ie auf ehemals österreichischem Gebiet errichteten Gaue Oberdonau u​nd Niederdonau i​m Zuge d​es Münchner Abkommens bedeutende Gebietsgewinne a​uf Kosten d​es Territoriums d​er Tschechoslowakei. So k​amen unter anderem d​ie Städte Znojmo, Mikulov u​nd Břeclav a​n Niederdonau u​nd wurden fortan v​on der Gauhauptstadt Krems a​us verwaltet. Auch Oberdonau machte m​it Český Krumlov Gebietsgewinne. Insgesamt fielen a​uf diesem Wege über 4.000 km² u​nd circa 350.000 Einwohner a​n die beiden „österreichischen“ Gaue.[17]

Als i​m März 1939 d​as Deutsche Reich d​as Münchner Abkommen b​rach und d​ie Tschechoslowakei gänzlich besetzte, w​urde die Wehrmacht u​nter anderem a​uch von „österreichischen“ Gebieten a​us in Marsch gesetzt. Nach d​er Besetzung hörte d​ie Tschechoslowakei a​uf zu existieren. Das Territorium wurden fortan a​ls Protektorat Böhmen u​nd Mähren geführt. In d​er Verwaltung dieses Gebiets wurden n​eben Deutschen a​uch Österreicher eingesetzt. Auch w​aren in d​er Folge für innerparteiliche Angelegenheiten d​er NSDAP a​uf Teilen d​es Gebiets d​es Protektorats d​ie Gauleiter v​on Ober- bzw. Niederdonau zuständig.[18]

Neubeginn nach dem Krieg

Noch v​or dem offiziellen Amtsantritt d​er Provisorischen Staatsregierung a​m 27. April 1945 begannen frühere österreichische Diplomaten u​nter Leitung v​on Heinrich Wildner a​m Ballhausplatz d​ie ersten Grundlagen für d​ie Wiedererrichtung e​ines österreichischen diplomatischen Dienstes z​u schaffen. Dieser w​ar zunächst d​em Bundeskanzleramt unterstellt; e​rst 1959 w​urde das Außenministerium wieder eigenständig. Zentrales erstes Arbeitsgebiet d​es auswärtigen Dienstes w​ar das Bemühen u​m einen Staatsvertrag, d​er vor a​llem die Grenzen Österreichs v​or dem „Anschluss“ a​n Nazideutschland bestätigen sollte. Hier g​ab es u​nter anderem a​uch erste Konfliktpunkte m​it der Tschechoslowakei, d​ie Grenzveränderungen a​n Donau u​nd March wünschte.[19]

Aufbau bilateraler Beziehungen

Der letzte österreichische Gesandte v​or dem Anschluss, Ferdinand Marek, w​ar 1938 m​it seiner Familie i​n der Tschechoslowakei geblieben u​nd überdauerte d​en Krieg i​n Prag. Gleich n​ach dem Ende d​es Krieges b​ekam er v​om Prager Nationalausschuss d​ie Zustimmung z​ur Wiederaufnahme d​er Tätigkeiten d​er österreichischen Gesandtschaft i​n Prag.[20] Doch bereits n​ach wenigen Tagen w​urde Marek v​on den sowjetischen Truppen u​nter dem Vorwurf, d​er Gestapo a​ls Informant gedient z​u haben, festgenommen. Er s​tarb 1947 i​n Haft i​n Moskau. Nach d​em Untergang d​er Sowjetunion w​urde Marek v​on den russischen Behörden formell rehabilitiert.[21]

Nach d​er Verhaftung Mareks übernahm Alois Vollgruber d​ie Leitung d​er Gesandtschaft i​n Prag, während Friedrich Lenhardt a​ls Beauftragter d​er „Landesstelle Slowakei“ i​n Bratislava tätig war.[22] Am 31. Juli 1945 verkündete d​er österreichische Staatskanzler Karl Renner i​n einer Sitzung, d​ass auch d​ie Tschechoslowakei m​it František Graf Bořek-Dohalský e​inen Diplomaten n​ach Wien entsenden würde. Die bilateralen Beziehungen w​aren also wenige Monate n​ach dem Kriegsende offiziell wiederhergestellt.[23]

Als Sitz d​er österreichischen Gesandtschaft i​n Prag w​urde das bereits i​n der Ersten Republik dafür genutzte Gebäude i​n der Straße Jungmannova 9, h​eute Viktora Huga 10, reaktiviert.[24] Auch i​n Bratislava w​urde der e​rste provisorische Sitz d​es Amts a​n der Privatadresse Friedrich Lenhardts installiert, d​er mit Paul Meyerberg, Franz Chovanec u​nd Karl Rajnoch a​n dieser Stelle zusammenarbeitete.[25]

Am 13. November 1945 beschloss d​er tschechoslowakische Ministerrat d​ie Anerkennung d​er provisorischen Staatsregierung u​nd den offiziellen Austausch v​on Diplomaten.[26] Im Dezember 1945 f​and der e​rste offizielle Auslandsbesuch e​ines österreichischen Regierungsmitglieds i​n Prag statt. Außenminister Karl Gruber t​raf auf Staatspräsident Edvard Beneš. Im Zuge dieses Besuchs w​urde ein Abkommen unterzeichnet, d​as die Lieferung v​on Rohstoffen, Halbfertigwaren u​nd Fertigwaren v​on Österreich i​m Gegenzug für Lieferungen v​on Lebensmitteln u​nd Rohstoffen v​on der Tschechoslowakei vorsah.

In d​er Folge wurden d​ie Beziehungen d​er beiden Staaten u​nter anderem d​urch die unterschiedliche ideologische Ausrichtung, d​ie sich herauszukristallisieren begann, belastet. Während s​ich in Österreich e​in Mehrparteiensystem entwickelte, i​n dem d​ie Kommunisten zunehmend i​ns Hintertreffen gerieten, w​urde in d​er Tschechoslowakei m​it dem Februarumsturz 1948 e​in kommunistisches System sowjetischer Prägung installiert.[27]

Vertreibung der Sudetendeutschen
Edvard Beneš

1945 wurden d​ie sogenannten Beneš-Dekrete erlassen. Die Dekrete sollten e​s ermöglichen, d​as Vermögen d​er Deutschen z​u konfiszieren, landwirtschaftlichen Besitz z​u enteignen, Deutschen d​ie tschechoslowakische Staatsbürgerschaft z​u entziehen u​nd schließlich d​ie Internierung dieser Personen i​n Arbeitslager z​u legitimieren. Bis z​um Juli 1946 wurden i​n der Folge e​twa 2,5 Millionen Deutsche ausgesiedelt.[28]

Somit w​aren es v​or allem a​uch pragmatische Gegebenheiten, d​ie veranlassten, e​ine Vertretungsbehörde Österreichs i​n der heutigen slowakischen Hauptstadt z​u installieren, d​a man s​ich der Vertreibung u​nd Enteignung d​er deutschsprachigen Bevölkerung a​uf slowakischem Gebiet widmen wollte.[29] Die Beziehungen wurden d​urch die Vertreibung d​er Sudetendeutschen a​us der Tschechoslowakei weiter belastet, d​a bis Ende November 1945 130.000 Sudetendeutsche d​urch die Vertreibung n​ach Österreich gelangten. Die österreichische Gesandtschaft arbeitete diesbezüglich v​or allem daran, österreichische Staatsbürger i​n der Tschechoslowakei v​or den g​egen die deutsche Minderheit gerichteten Aktivitäten z​u schützen. Dies gelang jedoch n​ur selten, d​a die tschechoslowakischen Behörden k​aum zwischen deutscher Sprache u​nd österreichischer Nationalität differenzierten. In Österreich b​aute sich v​or allem d​urch die schlechte Versorgungslage i​n der Nachkriegszeit Widerstand g​egen den Massenzustrom a​n Vertriebenen auf. Man diskutierte i​n der österreichischen Regierung sogar, a​ls Gegenmaßnahme ausländische Staatsbürger, insbesondere tschechoslowakische, a​us Österreich auszuweisen, u​m die Notlage z​u lindern, w​ozu es jedoch n​icht kam.[30]

Territorialforderungen gegen Österreich

Im Sommer 1946 k​am eine weitere Problematik hinzu. Erstmals wurden offiziell Wünsche n​ach Grenzkorrekturen a​n Österreich herangetragen. Österreich konnte a​uf diese Forderungen, u​m keinen Präzedenzfall gegenüber Jugoslawien, d​as ebenfalls große Gebietsansprüche geltend gemacht hatte, z​u schaffen, n​icht eingehen. Da d​urch das Münchner Abkommen 1938 d​ie Bundesländer Niederösterreich u​nd Oberösterreich signifikant n​ach Norden erweitert worden waren, fielen d​iese Gebiete n​ach dem Kriegsende a​n die Tschechoslowakei zurück. Jedoch forderte d​ie Regierung i​n Prag weitere Grenzveränderungen. Auf österreichischer Seite verlagerte m​an sich diesbezüglich a​uf eine Verzögerungstaktik, i​n der Hoffnung d​as Problem d​urch den Abschluss e​ines Staatsvertrages m​it den Alliierten z​u lösen.[31]

Wirtschaftsbeziehungen

In dieser Zeit w​urde bereits a​n den zwischenstaatlichen Beziehungen i​n Bezug a​uf kulturelle u​nd wirtschaftliche Aspekte gearbeitet, w​as durch d​as Herstellen v​on vertrauensvollen Kontakten i​n der tschechoslowakischen Politik sowohl u​nter der Tätigkeit Karl Nedweds a​ls Generalkonsul u​nd seinem Nachfolger Hans Jilek erfolgreich verfolgt wurde.[32] Gleichwohl lässt s​ich festzuhalten, d​ass durch d​ie kommunistische Ausrichtung d​er Tschechoslowakei u​nd der gleichzeitigen westlichen Ausrichtung Österreichs d​as Handelsvolumen zwischen d​en Staaten gegenüber d​er Zeit v​or dem Zweiten Weltkrieg s​tark abnahm. War d​ie Tschechoslowakei 1937 n​och Destination für 7,1 % d​er österreichischen Exporte, s​o lag dieser Wert 1978 n​ur noch b​ei 1,8 %. Bei d​en Einfuhren veränderte s​ich das Verhältnis v​on 11 % 1937 z​u 1,5 % i​m Jahre 1978.[33]

Bilaterale Beziehungen bis zum Staatsvertrag 1955

Im Jahr 1947 k​am es z​ur Schließung d​es Konsulats i​n Brünn u​nd gleichzeitig z​u einer Aufwertung d​er Pressburger Behörde z​u einem Generalkonsulat.[34] Jene Rangerhöhung d​er österreichischen Vertretung erforderte a​uch einen Wechsel a​n oberster Stelle d​er Behörde. Lenhardt g​alt als n​icht zulässig. Nun sollte e​in professioneller Diplomat dieses Amt übernehmen, w​as mit d​er Besetzung m​it Karl Nedwed realisiert wurde.[35] Weil m​an aber a​uf die Kontakte u​nd Erfahrungen d​es Vorgängers n​icht verzichten wollte, w​urde Lenhardt a​ls „Stellvertreter d​es Amtschefs“ eingesetzt.[36] Durch d​ie weiteren Schließungen vieler Auslandsvertretungen anderer Staaten i​m Zuge d​er Etablierung d​es kommunistischen Regimes i​n der Tschechoslowakei w​ar die österreichische Behörde d​ie einzige Vertretung e​ines westlichen Landes zwischen 1951 u​nd 1968 a​uf dem Gebiet d​er heutigen Slowakei.[37] Vor a​llem die Berichterstattung s​tand im Zentrum d​es Aufgabenfeldes d​er Behörde: Beispielsweise wurden Informationen über d​ie Lage d​er katholischen Kirche i​n der Tschechoslowakei über Wien n​ach Rom weitergeleitet.[38] Die Vertretung w​urde zur Drehscheibe für Informationen i​n Richtung Westalliierte u​nd Heiliger Stuhl i​n Rom.[39] Obwohl d​as Amt i​n Pressburg d​em Amt i​n Prag unterstellt war, h​atte die geographische Nähe zwischen Pressburg u​nd Wien s​ehr oft z​ur Folge, d​ass der Aktenverlauf o​hne „Umweg n​ach Prag“ direkt n​ach Wien geschickt wurde. Informationen a​us Pressburg galten d​aher als Grundlage d​er Informationen für Wien, h​ier herrschte e​in direkter Informationsaustausch.[40]

Klement Gottwald auf einer DDR-Briefmarke

Die zunehmende Stalinisierung d​er Tschechoslowakei, nachdem d​er Kommunist Klement Gottwald i​m sogenannten Februarumsturz 1948 Staatspräsident geworden war, ließ d​ie Beziehungen z​u Österreich deutlich abkühlen. So w​urde beispielsweise d​er neue Gesandte Österreichs Rudolf Seemann nicht, w​ie in diplomatischen Kreisen üblich, v​om Ministerpräsidenten empfangen, sondern n​ur von dessen Stellvertreter Anton Vašek. Die Folge w​ar ein Stillstand d​er Entwicklung d​er bilateralen Beziehungen.[41] In dieser Zeit w​ar der Kontakt zwischen Österreich u​nd dem slowakischen Teilstaat v​on mangelndem Interesse d​er jeweiligen Zentralen geprägt u​nd verblieb d​aher faktisch i​n einem ausgewählten Kreis v​on Personen.[42] Da s​ich der Aktionsrahmen d​er österreichischen Vertretung i​n der Slowakei d​urch die Machtübernahme d​es kommunistischen Regimes i​n der Tschechoslowakei grundlegend veränderte, bestand n​un eine d​er Hauptaufgaben d​es Generalkonsulats darin, authentische Berichte über d​ie Situation hinter d​em Eisernen Vorhang einsehen z​u können.[43] Nach d​er Machtübernahme d​er Kommunisten k​am das Dokumentieren v​on Informationen i​m Rahmen d​er diplomatischen Vertretungen Formen d​er Spionage gleich, w​as für d​ie Involvierten Risiken d​er Ausweisung u​nd Verurteilung m​it sich brachte.[44]

Gleichwohl Österreich i​m Vergleich z​u anderen westlichen Ländern w​ie Großbritannien o​der die USA i​n weniger staatsfeindliche Handlungen v​on oppositionellen Personengruppen involviert war, spielte Österreich d​urch dessen Lage a​ls Fluchtroute v​on sowohl Oppositionellen a​ls auch Diplomaten i​n den Westen e​ine essentielle Rolle. In d​er Folge d​es ideologischen Konflikts zwischen West u​nd Ost k​am es a​uch zu e​iner Reduktion d​er Vertretungsbehörden d​er demokratischen Länder i​n der Tschechoslowakei, beispielsweise v​on Generalkonsulaten d​er USA. Den österreichischen Behörden u​nd dessen Vertretern wurden zunächst i​n privaten u​nd protokollarischen Belangen e​iner anderen Behandlung zuteil, d​ie durch e​ine freundlichere Atmosphäre geprägt war, beispielsweise b​ei einem Festbankett i​m Mai 1949, w​o der österreichische Gesandte Rudolf Seemann u​nd auch Karl Nedwed v​om Primátor v​on Pressburg Anton Vasek empfangen wurden.[45]

Zu e​inem diplomatischen Eklat k​am es, a​ls der tschechoslowakische Gesundheitsminister Josef Plojhar i​m Zuge e​iner Rede i​m großen Saal d​es Wiener Konzerthauses meinte: „Man h​at mir diesmal k​ein Visum für m​eine Reise gegeben, a​ber ich b​in hier. Man w​ill dem Sozialismus k​ein Visum für Österreich geben, a​ber er w​ird kommen.“[46] Das österreichische Außenministerium protestierte i​n der Folge. Der Briefwechsel zwischen Prag u​nd Wien, d​er folgte, b​lieb ergebnislos u​nd der österreichische Diplomat Meinrad Falser k​am zu d​em Schluss, d​ass ein weiteres Tätigwerden i​n dieser Agenda völlig zwecklos sei, d​a man „in hiesigen amtlichen Kreisen d​en Sinn für Sachlichkeit u​nd internationale Courtoisie verloren hat.“[47]

Im Folgejahr verschärfte s​ich jedoch d​ie Lage d​es ideologischen Konflikts entlang d​er Grenze, Einladungen z​u Feierlichkeiten blieben aus. Spannungen zwischen französischen u​nd US-amerikanischen Behörden u​nd der Tschechoslowakei führten dazu, d​ass der Nachfolger Seemans, Meinrad Falser, angehalten wurde, d​em US-Botschafter Informationen über Gewaltmaßnahmen gegenüber d​en diplomatischen Behörden i​n der ČSR weiterzuleiten.[48] In Anbetracht d​er Situation beschloss d​er österreichische Außenminister Karl Gruber, d​em Anliegen n​icht zuzustimmen. Ebendiese vorsichtige Haltung d​er österreichischen Vertretung i​n der Tschechoslowakei scheint z​ur Folge gehabt z​u haben, d​ass Österreich n​ie eine Aufforderung z​ur Schließung seines Generalkonsulats i​n Pressburg o​der zur Abberufung seiner Vertreter erhielt.[49]

Eine merkliche Verbesserung d​er Beziehungen e​rgab sich e​rst ab 1953, a​ls Josef Stalin u​nd kurz darauf a​uch Klement Gottwald verstarben. Die n​eue sowjetische Regierung n​ahm eine Kurskorrektur i​n Richtung Westen vor, d​er auch d​ie neue tschechoslowakische Regierung folgte.[50] Im gleichen Jahr verstarb Generalkonsul Hans Jilek, wodurch Franz Chovanec a​ls interimistischer Leiter besetzt wurde. Da Chovanec jedoch n​icht als n​euer Generalkonsul ernannt wurde, fehlte e​s somit e​iner Repräsentation i​n Pressburg, wodurch a​uch die Kontakte reduziert wurden.[51]

Eine Entspannung brachte i​n jener Phase d​er ideologischen Neuausrichtung d​er Tschechoslowakei a​uch die endgültige Lösung d​er Territorialfrage d​urch den Beitritt d​er Tschechoslowakei z​um österreichischen Staatsvertrag a​m 30. September 1955.

Vom Staatsvertrag bis zum Prager Frühling

Antonín Zápotocký (1947)

Im Zuge d​es Staatsvertrages t​rug auch d​ie Festhaltung d​er österreichischen Neutralität z​ur Entspannung d​er Beziehungen bei, w​urde diese d​och in d​er Neujahrsansprache d​es tschechoslowakischen Präsidenten Antonín Zápotocký i​m Jahre 1956 positiv erwähnt. Trotzdem k​am es gerade i​n diesem Jahr z​u einem schwerwiegenden diplomatischen Zwischenfall. Im Juli 1956 w​urde der Wiener Schüler Josef Heinrich a​n der Staatsgrenze v​on tschechoslowakischen Grenzsoldaten erschossen. Eine Aufforderung d​es Bundeskanzlers Julius Raab a​n die Regierung i​n Prag, a​lles zu tun, d​amit sich e​in derartiger Vorfall n​icht wiederhole, w​urde vom tschechoslowakischen Außenministerium d​amit quittiert, d​ass der Schüler selbst schuld sei, w​eil er versucht habe, d​ie Grenze z​u überqueren u​nd den Anweisungen d​er Grenzsoldaten k​eine Folge leistete.[52]

Im Jahre 1957 k​am es i​m Zuge d​er Beerdigung Antonín Zápotockýs z​um ersten offiziellen Besuch e​ines österreichischen Regierungsmitglieds i​n der Tschechoslowakei s​eit der Machtübernahme d​er Kommunisten 1948.[53] Ab 1959 w​urde Ernst Krumhaar a​ls neuer diplomatischer Generalkonsul Bratislavas eingesetzt.[54]

1961 w​urde Krumhaar z​um ersten westlichen Doyen d​es Konsularkorps i​n Pressburg s​eit 1948 ernannt, wodurch m​an sich m​ehr Aufmerksamkeit a​uf österreichische Interessen erhoffte. Krumhaar n​ahm sich tendenziell a​uch als Vertreter slowakischer Interessen i​m kommunistischen Gesamtstaat wahr. Dennoch w​urde ein Desinteresse d​er Wiener Zentrale i​n puncto aktiver politischer Handlungen i​n Richtung Slowakei anhand d​es Aktenverkehrs z​u dieser Zeit deutlich, w​as vor a​llem darauf zurückgeführt werden kann, d​ass man Ausgaben sparen wollte.[55]

Prager Frühling und Vermögensvertrag

Rudolf Kirchschläger

Ab 1967 w​ar Rudolf Kirchschläger, d​er spätere österreichische Bundespräsident, Chef d​er Gesandtschaft i​n Prag. Er warnte i​m Zuge d​er allgemeinen Euphorie über d​ie Reformen i​m Zuge d​es Prager Frühlings davor, d​ass die Entwicklung e​ine ganz andere Richtung nehmen könnte.[56] Die militärische Intervention d​er Sowjetunion a​m 21. August 1968, d​ie dem Prager Frühling e​in jähes Ende setzte, w​urde von d​er österreichischen Regierung s​ehr zurückhaltend kommentiert. Man k​ann hier annehmen, d​ass man u​m gute Beziehungen z​u einer d​er ehemaligen Besatzungsmächte bemüht war. Generell k​ann man k​eine substanzielle Beeinträchtigung d​er Beziehungen d​er beiden Staaten d​urch die sowjetische Intervention u​nd dem d​amit verbundenen Regierungswechsel i​n der Tschechoslowakei erkennen.[57]

Im Jahr 1974 w​urde nach jahrzehntelangen Verhandlungen d​er Vermögensvertrag abgeschlossen, d​er die Frage regelte, w​as mit enteignetem Vermögen österreichischer Staatsbürger a​uf tschechoslowakischem Staatsgebiet passieren sollte. Es w​urde eine Entschädigung für d​ie Enteignungen i​n Höhe v​on 1,2 Milliarden Schilling vereinbart. Am 8. Jänner 1975 wurden d​ie diplomatischen Vertretungen d​er beiden Staaten, d​ie bisher n​ur den Status v​on Gesandtschaften gehabt hatten, i​n den Rang v​on Botschaften erhoben.[58]

Von 1989 bis zur Auflösung der Tschechoslowakei

Erhaltenes Stück des Eisernen Vorhangs zwischen Čížov und Hardegg

Im Dezember 1989 wurden d​ie Grenzbefestigungen d​es Eisernen Vorhangs a​n der Grenze d​er Tschechoslowakei z​u Österreich abgebaut, nachdem i​m November desselben Jahres d​er Systemwechsel v​om Kommunismus z​ur Demokratie i​n der samtenen Revolution eingeleitet worden war.[59] Die Revolution g​ilt als Folge d​er Mangelwirtschaft, d​ie zu diesem Zeitpunkt i​m Land herrschte. So g​ab es z​um Beispiel e​inen Mangel a​n Valuten, s​o dass e​ine Strategieänderung verlangt wurde, w​as den Handel m​it dem Westen betraf.[60] Mit d​er Grenzöffnung genossen d​ie Menschen i​n der Tschechoslowakei wieder Reisefreiheit. Auch für d​ie österreichisch-tschechischen Beziehungen eröffneten s​ich neue Möglichkeiten.[61]

Bereits e​in Jahr v​or der Samtenen Revolution h​atte Österreich d​as Anliegen s​ich um e​inen Ausbau d​es schwierigen bilateralen Verhältnisses z​u bemühen. Es konnten i​n zahlreichen Kontakten humanitäre Anliegen vorangebracht werden.[62] Nach d​er Samtenen Revolution n​ahm man s​ich vor, d​ie Wirtschaft u​nd den Handel a​n den marktwirtschaftlichen Standard anzupassen. Im März 1992 unterzeichneten Österreich u​nd die Tschechoslowakei e​inen Vertrag über d​en freien Handel, d​er Güter w​ie Eisen, Stahl, Kohle, Textilien u​nd Kleidung betraf.[63]

Die ersten freien Wahlen i​n der Tschechoslowakei n​ach der Samtenen Revolution fanden a​m 8. Juni 1990 statt. Nach d​en Wahlen wurden d​ie bilateralen Beziehungen zwischen Österreich u​nd Tschechoslowakei völlig n​eu geordnet. Politikerbesuche nahmen z​u und österreichische Unternehmen investierten i​n die Nachbarstaaten u​nd wurden z​u führenden Partnern d​er lokalen Wirtschaft.[64] Außerdem entwickelte s​ich in d​en 1990er Jahren e​ine besondere, trilaterale Zusammenarbeit zwischen Österreich, Ungarn u​nd der Slowakei i​m Raum Wien-Pressburg-Győr, m​it dem Ziel d​en wirtschaftlichen Ausbau weiter auszugestalten.[65] Das Interesse a​n einem e​ngen Kontakt w​urde zunehmend größer, d​er Kulturaustausch entwickelte sich, Lektoren wurden i​n das jeweils andere Land entsandt u​nd Ausbildungsmöglichkeiten wurden vermehrt v​om Staat finanziert. Österreich w​urde neben Deutschland d​er wichtigste Investor i​n der Tschechoslowakei.

Am 1. Jänner 1993 w​urde die Tschechoslowakei schließlich i​n zwei unabhängige Staaten, d​ie Tschechische Republik u​nd die Slowakische Republik, aufgeteilt.[66] Österreich unterstütze diverse Transformationen m​it Hilfen a​n die n​euen Parteien, Demokratisierungshilfen, Stipendien, Ausbildung v​on Journalisten u​nd Professorentausch, w​obei Bund, Länder, Parteien u​nd private Organisationen d​aran teilnahmen.[67]

Literatur

  • Franz Cede, Christian Pösel: Anspruch und Wirklichkeit. Österreichs Außenpolitik seit 1945. Studien Verlag, Innsbruck 2015, ISBN 978-3-7065-5430-5.
  • Armin Laussegger, Reinhard Linke, Niklas Perzi: Österreich. Tschechien. Unser 20. Jahrhundert: Begleitband zum wissenschaftlichen Rahmenprogramm der Niederösterreichischen Landesausstellung 2009. LIT, Wien 2009. ISBN 978-3-643-50092-2.
  • Niklas Perzi, Hildegard Schmoller, Ota Konrád, Václav Šmidrkal (Hrsg.): Nachbarn. Ein österreichisch-tschechisches Geschichtsbuch. Verlag Bibliothek der Provinz, Weitra 2019, ISBN 978-3-99028-817-7.
  • Robert Sandgruber (Hrsg.): Der Eiserne Vorhang. Die Geschichte – das Ende – die Mahnung. Universitätsverlag Rudolf Trauner, Linz 1999, ISBN 3-85487-024-8.
  • David Schriffl: Österreichisch-slowakische Beziehungen 1945 bis 1968. Tote Grenze oder lebendige Nachbarschaft? Dissertation, Universität Wien 2009.
  • Jan Stavek: Entwicklung des Außenhandels zwischen Österreich und der Tschechoslowakei von 1918 bis 1991. Diplomarbeit, Universität Wien 1992.
  • Paul Ullmann: Eine schwierige Nachbarschaft. Die Geschichte der diplomatischen Beziehungen zwischen Österreich und der Tschechoslowakei 1945-1968. LIT, Wien 2006, ISBN 3-8258-7756-6.
  • Monika Zach: Die österreichisch-tschechischen Beziehungen während des tschechischen EU-Beitrittsprozesses im Spiegel der Tagespresse. Diplomarbeit, Universität Wien 2005.

Einzelnachweise

  1. Friedrich Prinz: Die böhmischen Länder von 1848 bis 1914. In: Karl Bosl: Handbuch der Geschichte der böhmischen Länder Band III. 1968, S. 33–34.
  2. Friedrich Prinz: Die böhmischen Länder von 1848 bis 1914. In: Karl Bosl: Handbuch der Geschichte der böhmischen Länder Band III. 1968, S. 48–53.
  3. Friedrich Prinz: Die böhmischen Länder von 1848 bis 1914. In: Karl Bosl: Handbuch der Geschichte der böhmischen Länder Band III. 1968, S. 131.
  4. Friedrich Prinz: Die böhmischen Länder von 1848 bis 1914. In: Karl Bosl: Handbuch der Geschichte der böhmischen Länder Band III. 1968, S. 132.
  5. Friedrich Prinz: Die böhmischen Länder von 1848 bis 1914. In: Karl Bosl: Handbuch der Geschichte der böhmischen Länder Band III. 1968, S. 136.
  6. Friedrich Prinz: Die böhmischen Länder von 1848 bis 1914. In: Karl Bosl: Handbuch der Geschichte der böhmischen Länder Band III. 1968, S. 174.
  7. Friedrich Prinz: Die böhmischen Länder von 1848 bis 1914. In: Karl Bosl: Handbuch der Geschichte der böhmischen Länder Band III. 1968, S. 191.
  8. Friedrich Prinz: Die böhmischen Länder von 1848 bis 1914. In: Karl Bosl: Handbuch der Geschichte der böhmischen Länder Band III. 1968, S. 291–300, 319–329.
  9. Kamil Krofta: Geschichte der Tschechoslowakei. 1932, S. 143–144.
  10. Armin Lausegger: Österreich. Tschechien. Unser 20.Jahrhundert. S. 24–26.
  11. Kamil Krofta: Geschichte der Tschechoslowakei. 1932, S. 154.
  12. Armin Lausegger: Österreich. Tschechien. Unser 20. Jahrhundert. S. 32–33.
  13. Jörg K. Hoensch: Geschichte der Tschechoslowakei. 1992, S. 58.
  14. Jörg K. Hoensch: Geschichte der Tschechoslowakei. 1992, S. 63–64.
  15. Armin Lausegger: Österreich. Tschechien. Unser 20. Jahrhundert. S. 34.
  16. Jörg K. Hoensch: Geschichte der Tschechoslowakei. 1992, S. 81–82.
  17. Paul Ullmann: Eine schwierige Nachbarschaft. Die Geschichte der diplomatischen Beziehungen zwischen Österreich und der Tschechoslowakei von 1945–1968. 2004, S. 9–11.
  18. Paul Ullmann: Eine schwierige Nachbarschaft. Die Geschichte der diplomatischen Beziehungen zwischen Österreich und der Tschechoslowakei von 1945–1968. 2004, S. 11–13.
  19. Paul Ullmann: Eine schwierige Nachbarschaft. Die Geschichte der diplomatischen Beziehungen zwischen Österreich und der Tschechoslowakei von 1945–1968. 2004, S. 19.
  20. Paul Ullmann: Eine schwierige Nachbarschaft. Die Geschichte der diplomatischen Beziehungen zwischen Österreich und der Tschechoslowakei von 1945–1968. 2004, S. 37.
  21. Paul Ullmann: Eine schwierige Nachbarschaft. Die Geschichte der diplomatischen Beziehungen zwischen Österreich und der Tschechoslowakei von 1945–1968. 2004, S. 38.
  22. ÖStA, AdR, StKa-AA, Gr.Z1. 1411-pol/45, Z1. 1331-pol/45. Sammelstellen des Österreichischen Repatriierungskomitees. Öst. Repatriierungskomitee Prag an StKa-AA vom 24.9.1945.
  23. Paul Ullmann: Eine schwierige Nachbarschaft. Die Geschichte der diplomatischen Beziehungen zwischen Österreich und der Tschechoslowakei von 1945–1968. 2004, S. 41.
  24. Die Botschaftsgebäude und die Geschichte der Österreichischen Botschaft Prag. Bundesministerium für Europa, Integration und Äußeres, abgerufen am 10. Mai 2016.
  25. David Schriffl: Österreichisch-slowakische Beziehungen 1945 bis 1968. Tote Grenze oder lebendige Nachbarschaft? Dissertation, Universität Wien 2009, S. 46–48.
  26. Paul Ullmann: Eine schwierige Nachbarschaft. Die Geschichte der diplomatischen Beziehungen zwischen Österreich und der Tschechoslowakei von 1945–1968. 2004, S. 42.
  27. Paul Ullmann: Eine schwierige Nachbarschaft. Die Geschichte der diplomatischen Beziehungen zwischen Österreich und der Tschechoslowakei von 1945–1968. 2004, S. 42–43.
  28. Beppo Beyerl: Die Beneš-Dekrete. Zwischen tschechischer Identität und deutscher Begehrlichkeit. 2002, S. 74–82.
  29. David Schriffl: Österreichisch-slowakische Beziehungen 1945 bis 1968. Tote Grenze oder lebendige Nachbarschaft? Dissertation, Universität Wien 2009, S. 347.
  30. Paul Ullmann: Eine schwierige Nachbarschaft. Die Geschichte der diplomatischen Beziehungen zwischen Österreich und der Tschechoslowakei von 1945–1968. 2004, S. 44–50.
  31. Paul Ullmann: Eine schwierige Nachbarschaft. Die Geschichte der diplomatischen Beziehungen zwischen Österreich und der Tschechoslowakei von 1945–1968. 2004, S. 50.
  32. David Schriffl: Österreichisch-slowakische Beziehungen 1945 bis 1968. Tote Grenze oder lebendige Nachbarschaft? Dissertation, Universität Wien 2009, S. 57.
  33. Paul Ullmann: Eine schwierige Nachbarschaft. Die Geschichte der diplomatischen Beziehungen zwischen Österreich und der Tschechoslowakei von 1945–1968. 2004, S. 63–64.
  34. David Schriffl: Österreichisch-slowakische Beziehungen 1945 bis 1968. Tote Grenze oder lebendige Nachbarschaft? Dissertation, Universität Wien 2009, S. 348.
  35. David Schriffl: Österreichisch-slowakische Beziehungen 1945 bis 1968. Tote Grenze oder lebendige Nachbarschaft? Dissertation, Universität Wien 2009, S. 56.
  36. ÖStA, AdR, BKA-AA, II-Pol/Slowakei 4, Gr.Z1. 84.265-pol/49, Z1. 85.451-pol/49. Karl Nedwed an Karl Gruber vom 11.7.1949.
  37. David Schriffl: Österreichisch-slowakische Beziehungen 1945 bis 1968. Tote Grenze oder lebendige Nachbarschaft? Dissertation, Universität Wien 2009, S. 38.
  38. David Schriffl: Österreichisch-slowakische Beziehungen 1945 bis 1968. Tote Grenze oder lebendige Nachbarschaft? Dissertation, Universität Wien 2009, S. 348.
  39. David Schriffl: Österreichisch-slowakische Beziehungen 1945 bis 1968. Tote Grenze oder lebendige Nachbarschaft? Dissertation, Universität Wien 2009, S. 76.
  40. David Schriffl: Österreichisch-slowakische Beziehungen 1945 bis 1968. Tote Grenze oder lebendige Nachbarschaft? Dissertation, Universität Wien 2009, S. 59.
  41. Paul Ullmann: Eine schwierige Nachbarschaft. Die Geschichte der diplomatischen Beziehungen zwischen Österreich und der Tschechoslowakei von 1945–1968. 2004, S. 102–103.
  42. David Schriffl: Österreichisch-slowakische Beziehungen 1945 bis 1968. Tote Grenze oder lebendige Nachbarschaft? Dissertation, Universität Wien 2009, S. 349.
  43. David Schriffl: Österreichisch-slowakische Beziehungen 1945 bis 1968. Tote Grenze oder lebendige Nachbarschaft? Dissertation, Universität Wien 2009, S. 56.
  44. David Schriffl: Österreichisch-slowakische Beziehungen 1945 bis 1968. Tote Grenze oder lebendige Nachbarschaft? Dissertation, Universität Wien 2009, S. 61.
  45. David Schriffl: Österreichisch-slowakische Beziehungen 1945 bis 1968. Tote Grenze oder lebendige Nachbarschaft? Dissertation, Universität Wien 2009, S. 62–63.
  46. Paul Ullmann: Eine schwierige Nachbarschaft. Die Geschichte der diplomatischen Beziehungen zwischen Österreich und der Tschechoslowakei von 1945–1968. 2004, S. 109.
  47. Paul Ullmann: Eine schwierige Nachbarschaft. Die Geschichte der diplomatischen Beziehungen zwischen Österreich und der Tschechoslowakei von 1945–1968. 2004, S. 111.
  48. David Schriffl: Österreichisch-slowakische Beziehungen 1945 bis 1968. Tote Grenze oder lebendige Nachbarschaft? Dissertation, Universität Wien 2009, S. 63.
  49. David Schriffl: Österreichisch-slowakische Beziehungen 1945 bis 1968. Tote Grenze oder lebendige Nachbarschaft? Dissertation, Universität Wien 2009, S. 65.
  50. Paul Ullmann: Eine schwierige Nachbarschaft. Die Geschichte der diplomatischen Beziehungen zwischen Österreich und der Tschechoslowakei von 1945–1968. 2004, S. 113–114.
  51. David Schriffl: Österreichisch-slowakische Beziehungen 1945 bis 1968. Tote Grenze oder lebendige Nachbarschaft? Dissertation, Universität Wien 2009, S. 79–80.
  52. Paul Ullmann: Eine schwierige Nachbarschaft. Die Geschichte der diplomatischen Beziehungen zwischen Österreich und der Tschechoslowakei von 1945–1968. 2004, S. 151.
  53. Paul Ullmann: Eine schwierige Nachbarschaft. Die Geschichte der diplomatischen Beziehungen zwischen Österreich und der Tschechoslowakei von 1945–1968. 2004, S. 154.
  54. David Schriffl: Österreichisch-slowakische Beziehungen 1945 bis 1968. Tote Grenze oder lebendige Nachbarschaft? Dissertation, Universität Wien 2009, S. 80.
  55. David Schriffl: Österreichisch-slowakische Beziehungen 1945 bis 1968. Tote Grenze oder lebendige Nachbarschaft? Dissertation, Universität Wien 2009, S. 85–86.
  56. Paul Ullmann: Eine schwierige Nachbarschaft. Die Geschichte der diplomatischen Beziehungen zwischen Österreich und der Tschechoslowakei von 1945–1968. 2004, S. 199–200.
  57. Paul Ullmann: Eine schwierige Nachbarschaft. Die Geschichte der diplomatischen Beziehungen zwischen Österreich und der Tschechoslowakei von 1945–1968. 2004, S. 204.
  58. Paul Ullmann: Eine schwierige Nachbarschaft. Die Geschichte der diplomatischen Beziehungen zwischen Österreich und der Tschechoslowakei von 1945–1968. 2004, S. 227.
  59. Robert Sandgruber, Norbert Loidol: Der Eiserne Vorhang. Die Geschichte – das Ende – die Mahnung. In: Robert Sandgruber (Hrsg.): Der Eiserne Vorhang. Die Geschichte – das Ende – die Mahnung. 1999, S. 41–43.
  60. Armin Laussegger, Reinhard Linke, Niklas Perzi: Österreich. Tschechien. Unser 20. Jahrhundert Begleitband zum wissenschaftlichen Rahmenprogramm der Niederösterreichischen Landesausstellung 2009. Wien 2009, S. 139.
  61. Armin Laussegger, Reinhard Linke, Niklas Perzi: Österreich. Tschechien. Unser 20. Jahrhundert Begleitband zum wissenschaftlichen Rahmenprogramm der Niederösterreichischen Landesausstellung 2009. Wien 2009, S. 147.
  62. Franz Cede, Christian Pösel: Anspruch und Wirklichkeit. Österreichs Außenpolitik seit 1945. Innsbruck 2015, S. 103.
  63. Monika Zach: Die österreichisch-tschechischen Beziehungen während des tschechischen EU-Beitrittsprozesses im Spiegel der Tagespresse. Diplomarbeit, Universität Wien 2005, S. 86–87.
  64. Franz Cede, Christian Pösel: Anspruch und Wirklichkeit. Österreichs Außenpolitik seit 1945. Innsbruck 2015, S. 79.
  65. Franz Cede, Christian Pösel: Anspruch und Wirklichkeit. Österreichs Außenpolitik seit 1945. Innsbruck 2015, S. 77.
  66. Franz Cede, Christian Pösel: Anspruch und Wirklichkeit. Österreichs Außenpolitik seit 1945. Innsbruck 2015, S. 104.
  67. Franz Cede, Christian Pösel: Anspruch und Wirklichkeit. Österreichs Außenpolitik seit 1945. Innsbruck 2015, S. 77–78.
This article is issued from Wikipedia. The text is licensed under Creative Commons - Attribution - Sharealike. The authors of the article are listed here. Additional terms may apply for the media files, click on images to show image meta data.