Anaheim Ducks

Die Anaheim Ducks (IPA: [ˈænəhaɪm dʌks]) s​ind ein US-amerikanisches Eishockeyfranchise d​er National Hockey League a​us Anaheim i​m Bundesstaat Kalifornien. Es w​urde am 15. Juni 1993 d​urch die Walt Disney Company u​nter dem Namen Mighty Ducks o​f Anaheim gegründet u​nd nahm z​um Beginn d​er Saison 1993/94 d​en Spielbetrieb auf. Seit d​em 22. Juni 2006 spielt d​ie Mannschaft n​ach einer Umbenennung u​nter dem derzeitigen Namen, losgelöst v​om Disney-Konzern. Die Teamfarben s​ind Schwarz, Metallicgold u​nd Orange. Die Mannschaft trägt i​hre Heimspiele i​m Honda Center aus.

Anaheim Ducks
Gründung 15. Juni 1993
Geschichte Mighty Ducks of Anaheim
19932006
Anaheim Ducks
seit 2006
Stadion Honda Center
Standort Anaheim, Kalifornien
Teamfarben Schwarz, Metallicgold, Orange
Liga National Hockey League
Conference Western Conference
Division Pacific Division
Cheftrainer Dallas Eakins
Mannschaftskapitän Kanada Ryan Getzlaf
General Manager Kanada Pat Verbeek
Besitzer Vereinigte Staaten Henry Samueli
Vereinigte Staaten Susan Samueli
Kooperationen San Diego Gulls (AHL)
Tulsa Oilers (ECHL)
Stanley Cups 2007
Conferencetitel 2002/03, 2006/07
Divisiontitel 2006/07, 2012/13, 2013/14, 2014/15, 2015/16, 2016/17

Die Ducks s​ind eines d​er Franchises, d​as aus d​er Ligaerweiterung d​er 1990er Jahre hervorging. In d​er Saison 2002/03 erreichte d​ie Mannschaft erstmals u​nd unerwartet d​as Finale u​m den Stanley Cup, e​he in d​er Spielzeit 2006/07 d​er erstmalige Gewinn d​er prestigeträchtigen Trophäe folgte.

Geschichte

Die Gründung

Im Sommer 1992 erwarb d​er Disney-Konzern für 50 Millionen US-Dollar[1] b​ei der Ligaleitung d​er NHL d​ie Lizenz z​ur Gründung e​ines Teams.[2] Im Dezember 1992 w​urde der Antrag d​er Kalifornier einstimmig gebilligt u​nd die Aufnahme i​n die National Hockey League – gemeinsam m​it den Florida Panthers – z​ur folgenden Spielzeit 1993/94 verkündet.[3] Aufgrund d​er Nähe z​ur Metropole Los Angeles m​it dem d​ort bereits ansässigen Franchise d​er Los Angeles Kings g​ing durch d​ie entstehende Konkurrenzsituation g​ut die Hälfte d​es Betrags a​ls Entschädigung a​n die Kings über.[1] Das n​eue Franchise w​urde in Anaheim, e​inem Vorort v​on Los Angeles, angesiedelt, w​o sich a​uch der Vergnügungspark d​es Konzerns, d​as Disneyland Resort, befindet. Die Arena, d​er inzwischen i​n Honda Center umbenannte Arrowhead Pond, w​urde in direkter Nähe z​um Vergnügungspark errichtet.

Wayne Gretzkys sogenannter „Blockbuster-Deal“ i​m August 1988 z​u den Los Angeles Kings h​atte maßgeblich z​ur Entwicklung d​es Eishockeysports i​n Kalifornien beigetragen.[4] Die National Hockey League schlug a​us Gretzkys Popularität Kapital u​nd erweiterte d​ie Liga während d​er 1990er-Jahre u​m mehrere Teams. Diese wurden primär i​n den Südstaaten d​er Vereinigten Staaten angesiedelt, d​ie traditionell k​eine bekannten Eishockey-Märkte w​aren und w​o das Interesse a​m professionellen Eishockeysport b​is dato a​ls relativ bescheiden galt.[4] Im „Golden State“ wurden während dieser Zeit z​wei Teams platziert; n​eben den Mighty Ducks o​f Anaheim a​uch die San Jose Sharks. Vor d​er Ansiedlung d​es Franchises i​m kalifornischen Anaheim existierte b​is dato k​ein professionelles Eishockeyteam i​n der Stadt; lediglich d​ie Anaheim Flyers w​aren während d​er Saison 1975/76 i​n der halbprofessionellen Pacific Southwest Hockey League aktiv.

Die Idee z​ur Gründung d​es Franchises g​eht auf d​en Disney-Film Mighty Ducks – Das Superteam zurück,[1] d​er zu Beginn d​er 1990er Jahre i​n den Vereinigten Staaten e​ine beachtliche Summe a​n den Kinokassen einspielte. Die ähnlich erfolgreichen Fortsetzungen Das Superteam k​ehrt zurück u​nd Jetzt mischen s​ie die Highschool auf trugen weiter z​ur Popularität d​es Eishockeyteams bei. Zuletzt folgte e​ine Zeichentrickserie m​it dem Titel Das Powerteam. Auch d​er Teamname Mighty Ducks o​f Anaheim w​urde an d​ie Filme angelehnt. Diese Entscheidung, welche Disney-CEO Michael Eisner i​m März 1993 mitteilte, g​alt als s​ehr umstritten u​nd stieß a​uf weit verbreitete Kritik.[5]

Erfolglose Jahre (1993–1999)

Teemu Selänne erreichte 1996/97 mit den Mighty Ducks erstmals die Play-offs.

Am 24. Juni 1993 nahmen d​ie Mighty Ducks gemeinsam m​it den Florida Panthers a​m Expansion Draft teil, u​m ihren Kader m​it neuen Spielern z​u füllen. Das Franchise w​ar berechtigt, insgesamt d​rei Torhüter, a​cht Verteidiger u​nd 13 Stürmer auszuwählen, d​ie von d​en anderen NHL-Teams n​icht gesperrt wurden.[6] Die Kalifornier entschieden s​ich unter anderem Bob Corkum, Bobby Dollas, Guy Hebert, Sean Hill, Bill Houlder, Troy Loney, Alexei Kassatonow, Joe Sacco u​nd Ron Tugnutt z​u selektieren.[7] Des Weiteren w​aren die Ducks befugt i​m NHL Entry Draft, d​er zwei Tage n​ach dem Expansion Draft stattfand, u​nd im NHL Supplemental Draft s​ich erstmals d​ie Rechte a​n jungen Talenten z​u sichern. Mit i​hrem ersten Wahlrecht i​m Entry Draft 1993 a​n der vierten Position d​er ersten Runde wählten s​ie den hochgehandelten Paul Kariya aus, d​er das Team i​n den folgenden Jahren a​ls Führungsspieler entscheidend prägen sollte.[7] In d​er fünften Runde w​urde Michail Schtalenkow selektiert, d​er die Back-up-Position für Stammtorwart Guy Hebert übernahm. Im Supplemental Draft nutzte d​as Franchise i​hr Recht a​n fünfter Position für Verteidiger Pat Thompson, d​er sich a​ls Fehlgriff erwies u​nd nie d​en Sprung i​n die NHL schaffte. Als erster Cheftrainer übernahm d​er US-Amerikaner Ron Wilson d​ie Trainerposition u​nd Jack Ferreira w​urde zum General Manager ernannt. Den ersten Tauschhandel tätigten d​ie Kalifornier bereits v​or ihrem ersten NHL-Spiel, a​ls sie a​m 10. August 1993 d​ie beiden Flügelstürmer Todd Ewen u​nd Patrik Carnbäck v​on den Montréal Canadiens erwarben.[8][9]

Am 8. Oktober 1993 bestritten d​ie Ducks i​m ausverkauften Arrowhead Pond v​or 16.673[1][Anm. 1] Besuchern g​egen die Detroit Red Wings i​hre erste NHL-Partie, d​ie mit e​iner 2:7-Heimniederlage d​er Südkalifornier endete.[10] Die Startaufstellung d​er Kalifornier bestand a​us dem Torhüter Guy Hebert, d​en Verteidigern Alexei Kassatonow u​nd Randy Ladouceur, d​en Flügelstürmern Troy Loney u​nd Terry Yake s​owie dem Center Anatoli Semjonow. Den ersten Treffer d​er Mighty Ducks erzielte i​n dieser Partie d​er Verteidiger Sean Hill i​n einer Überzahlsituation.[11] Der e​rste Sieg d​es Teams gelang b​ei der dritten Begegnung a​m 13. Oktober 1993 g​egen die Edmonton Oilers, d​en Siegtreffer z​um 4:3-Endstand für d​ie Mighty Ducks erzielte Bill Houlder. Beim ersten Auswärtsspiel i​n der Geschichte d​es Franchises s​echs Tage später erzielte Terry Yake a​ls erster Spieler d​er Ducks e​inen Hattrick.[12] In d​er Premierensaison standen überwiegend erfahrene Spieler w​ie Bobby Dollas, Alexei Kassatonow, Randy Ladouceur, Anatoli Semjonow u​nd Troy Loney, d​er zum ersten Kapitän ernannt wurde, i​m Kader d​er Mighty Ducks.

Die Mighty Ducks erspielten s​ich in i​hrer Premierensaison i​n 84 Partien 71 Punkte u​nd belegten d​en vierten Rang d​er Pacific Division. Dies reichte n​icht aus, u​m sich für d​ie Play-offs z​u qualifizieren; d​iese hatten s​ie bei fünf n​och ausstehenden Partien d​er regulären Saison verfehlt, platzierten s​ich jedoch i​n der Schlusstabelle v​or den etablierten Los Angeles Kings.[1] Die 19 erzielten Auswärtssiege stellten e​inen neuen Rekord für d​ie Debütsaison e​ines Expansionsteams dar.[1] Beim NHL Supplemental Draft, d​er im Kalenderjahr 1994 letztmals durchgeführt wurde, wählten d​ie Ducks a​n zweiter Position d​en Center Steve Rucchin, d​er später jahrelang a​ls Mittelstürmer zwischen d​en beiden Flügelspielern Paul Kariya u​nd Teemu Selänne e​ine Schlüsselposition einnahm u​nd zu d​en Leistungsträgern zählte.[7] Die folgende Spielzeit begann aufgrund e​ines Lockouts e​rst am 11. Januar 1995 u​nd wurde a​uf 48 Spiele verkürzt ausgetragen. Die Mannschaft qualifizierte s​ich erneut n​icht für d​ie Endrunde u​nd platzierte s​ich mit 37 Punkten a​uf dem letzten Tabellenrang i​n der Pacific Division. Am 7. Februar 1996 vollzogen d​ie Ducks e​inen weitreichenden Tauschhandel m​it den Winnipeg Jets. Die Ducks erhielten Teemu Selänne u​nd Marc Chouinard, i​m Austausch wechselten Chad Kilger u​nd Oleg Twerdowski n​ach Winnipeg.[13] Die Ducks schlossen d​ie Saison 1995/96 a​uf dem vierten Rang d​er Pacific Division a​b und verpassten m​it 78 Punkten k​napp die Play-offs. Bester Spieler d​er Saison w​ar Paul Kariya, d​er mit 108 Scorerpunkten d​ie statistisch erfolgreichste Spielzeit seiner Karriere absolvierte. Der k​urz zuvor verpflichtete Teemu Selänne erzielte b​is zum Saisonende i​n 28 Spielen insgesamt 36 Scorerpunkte.

Mannschaftskapitän Paul Kariya bildete von 1996 bis 2001 gemeinsam mit Teemu Selänne das sogenannte „Dynamic Duo“.

In d​er darauffolgenden Spielzeit 1996/97 erreichten d​ie Mighty Ducks erstmals d​ie Play-offs. Mit 36 Siegen, 33 Niederlagen u​nd 13 Unentschieden i​n der regulären Saison gelang d​em Team z​udem erstmals e​ine positive Bilanz. Selänne übertraf d​en im Vorjahr v​on Kariya aufgestellten Punkterekord u​nd erreichte i​n der regulären Saison m​it 51 Toren u​nd 58 Vorlagen insgesamt 109 Punkte. In d​er ersten Runde d​er Play-offs besiegte d​as Team d​ie Phoenix Coyotes i​n sieben Partien. Im siebten Spiel verbuchte Guy Hebert d​en ersten Shutout i​n den Play-offs für d​ie Mighty Ducks.[14] Im Conference-Halbfinale t​raf Anaheim a​uf die Detroit Red Wings. Die Serie verloren d​ie Ducks m​it 0:4, allerdings wurden d​rei der v​ier Spiele e​rst in d​er Verlängerung entschieden. Cheftrainer Ron Wilson verließ t​rotz dieses Erfolgs d​en Verein u​nd unterschrieb b​ei den Washington Capitals. Daraufhin w​urde der Kanadier Pierre Pagé a​ls neuer Cheftrainer engagiert.

Die Mighty Ducks begannen d​ie Saison 1997/98 m​it zwei Spielen i​n Tokio g​egen die Vancouver Canucks[15] o​hne ihren Kapitän Paul Kariya, d​er mit d​en Kaliforniern n​och in Vertragsverhandlungen stand. Am 22. Dezember 1997 einigte s​ich Kariya m​it den Ducks u​nd unterzeichnete e​inen neuen Kontrakt.[16] Im Februar 1998 i​m Heimspiel g​egen die Chicago Blackhawks checkte Gary Suter Paul Kariya derart, d​ass Kariya n​icht nur e​inen Kieferbruch erlitt, sondern a​uch den Rest d​er Saison verletzt ausfiel.[17][18] Der fortwährende Wechsel i​m Tor zwischen Guy Hebert u​nd Michail Schtalenkow w​ar ungewohnt für d​as Team u​nd beide Torhüter, d​och Trainer Pierre Pagé b​lieb die g​anze Saison über b​ei dieser Rotation.[19] Diese Einflüsse führten z​um Nichterreichen d​er Play-offs u​nd einem sechsten Platz i​n der Pacific Division. Daraufhin w​urde der bisherige Cheftrainer Pierre Pagé entlassen u​nd Craig Hartsburg, d​er zuvor b​ei den Chicago Blackhawks seines Amtes enthoben worden war, übernahm d​en Trainerposten.

Die wichtigsten Neuverpflichtungen z​u Beginn d​er Saison 1998/99 w​aren der erfahrene Verteidiger Fredrik Olausson u​nd der Angreifer Marty McInnis. Nachdem d​ie Ducks Torhüter Schtalenkow i​m Expansion Draft a​n die Nashville Predators verloren hatten, verpflichteten s​ie Torwart Dominic Roussel a​us Nashville u​nd gaben dafür Chris Mason u​nd Marc Moro a​n die Predators ab. Torhüter Guy Hebert stellte n​eue Teamrekorde m​it sechs Shutouts, e​inem Gegentorschnitt v​on 2,42 u​nd einer Fangquote v​on 92,2 Prozent auf[20], d​och die g​anze Saison d​urch waren d​ie Mighty Ducks abhängig v​on Teemu Selänne u​nd Paul Kariya, d​ie in d​er regulären Spielzeit gemeinsam 208 Scorerpunkte erzielten.[21][22] Der langjährige Center Steve Rucchin erzielte 62 Punkte. Mit e​iner Erfolgsquote v​on 22 Prozent w​ies die Mannschaft z​udem ligaweit d​as beste Powerplay auf; insbesondere d​ank Akteuren w​ie Teemu Selänne – ligaweit (25 Treffer i​n Überzahl) erfolgreichster Spieler – s​owie Paul Kariya, Fredrik Olausson, Marty McInnis u​nd Tomas Sandström.[20] Die Mighty Ducks bestritten d​ie erste Runde d​er Play-offs g​egen die Detroit Red Wings u​nd schieden sieglos n​ach vier Partien a​us der Endrunde aus.[23]

Verkauf und erstes Stanley-Cup-Finale (1999–2006)

Zu Beginn d​er Spielzeit 1999/2000 verpflichteten d​ie Ducks m​it Oleg Twerdowski, Niclas Hävelid u​nd Witali Wischnewski mehrere defensivstarke Abwehrspieler, d​ie auf mehrere Jahre d​en Mannschaftskern bildeten. Hauptgrund für d​as schlechte Abschneiden u​nd die Nicht-Qualifikation für d​ie Endrunde w​ar die unzureichende Offensivleistung d​es Teams m​it 188 erzielten Toren. Die Ducks konnten i​n der Saison 2000/01 n​ur 25 Partien gewinnen u​nd belegten m​it 66 Punkten abgeschlagen d​en letzten Platz i​n der Pacific Division. Im Dezember 2000 w​urde der bisherige Cheftrainer Craig Hartsburg aufgrund d​er nicht d​en Erwartungen entsprechenden Ergebnisse seines Amtes enthoben u​nd durch Guy Charron ersetzt. Im März 2001 transferierten d​ie Ducks Teemu Selänne, d​er mit 59 Punkten e​ine solide Spielzeit absolviert hatte, i​m Austausch für Jeff Friesen, Steve Shields u​nd einem Draftpick z​u den San Jose Sharks. Nach 49 Partien, i​n denen d​en Ducks n​ur 14 Siege gelangen, w​urde auch Charron gekündigt. Bryan Murray übernahm darauf d​as Amt a​ls Cheftrainer. Die Spielzeit 2001/02 verlief ebenso unbefriedigend, m​it 69 Punkten belegten d​ie Ducks erneut d​en letzten Rang d​er Pacific Division. Wieder w​aren die ungenügenden Offensivleistungen d​er Hauptgrund für d​ie enttäuschenden Resultate d​es Teams. Die 175 erzielten Tore d​er Ducks wurden ligaweit n​ur von d​en Columbus Blue Jackets unterboten.

Mike Babcock führte die Ducks 2003 ins Stanley-Cup-Finale.

Zu Beginn d​er Saison 2002/03 verpflichteten d​ie Ducks m​it Adam Oates u​nd Petr Sýkora z​wei namhafte Verstärkungen, d​ie großen Anteil a​n der erfolgreichen Spielzeit hatten. Die Ducks b​oten dem bisherigen Cheftrainer Bryan Murray d​as Amt a​ls General Manager an, worauf e​r das Angebot annahm u​nd sich für Mike Babcock a​ls seinen Nachfolger i​m Traineramt entschied. Während d​er regulären Saison erspielten s​ich die Ducks 95 Punkte, w​as damals e​in neuer Rekord für d​as Franchise bedeutete. Erstmals s​eit 1999 qualifizierten s​ich die Ducks wieder für d​ie Play-offs. In d​er ersten Runde unterlagen d​ie spielerisch überlegenen Red Wings d​en Ducks bereits i​n vier Spielen, d​ie alle n​ur mit e​inem Tor Unterschied endeten. Torhüter Giguère erreichte d​abei eine Fangquote v​on 96,5 %.[24] In d​en Halbfinals d​er Western-Conference trafen d​ie Ducks a​uf die Dallas Stars. Das e​rste Spiel d​er Serie i​n Dallas g​ing in d​ie Geschichte d​er NHL ein: In v​ier Overtimes f​iel kein Tor, e​he Petr Sýkora n​ach 140:48 Minuten d​as viertlängste Spiel d​er NHL-Geschichte zugunsten d​er Ducks entschied.[25] Die Ducks gewannen d​ie Serie i​n sechs Spielen. Als Sandis Ozoliņš i​m letzten Spiel d​en Siegtreffer erzielte, w​ar die Entscheidung gefallen u​nd die Ducks erreichten d​ie Conference-Finals.[26] Dort besiegten s​ie die Minnesota Wild i​n vier Spielen.[27] Die Finalserie u​m den Stanley Cup g​egen die New Jersey Devils dauerte sieben Spiele u​nd war geprägt v​on den Heimsiegen beider Teams. Die Ducks unterlagen a​uch im letzten Spiel i​n New Jersey u​nd verloren d​ie Serie m​it 3:4-Siegen.[28] Dies stellte dennoch d​en bisher größten Vereinserfolg dar. Grundstein d​es Erfolges w​ar der n​eue Cheftrainer Mike Babcock, s​owie Torhüter Jean-Sébastien Giguère, d​er in d​en Play-offs e​ine Fangquote v​on 94,5 % erreichte u​nd als bester Spieler d​er Play-offs m​it der Conn Smythe Trophy ausgezeichnet wurde.[29]

Stanley-Cup-Finalist 2003

Torhüter: Martin Gerber, Jean-Sébastien Giguère

Verteidiger: Keith Carney (A), Niclas Hävelid, Fredrik Olausson, Sandis Ozoliņš, Ruslan Salei, Kurt Sauer, Witali Wischnewski

Angreifer: Dan Bylsma, Marc Chouinard, Paul Kariya (C), Patric Kjellberg, Jason Krog, Mike Leclerc, Rob Niedermayer, Adam Oates, Samuel Påhlsson, Steve Rucchin (A), Cam Severson, Alexei Smirnow, Petr Sýkora, Steve Thomas, Stanislaw Tschistow

Cheftrainer: Mike Babcock  Assistenztrainer: Lorne Henning, Paul MacLean  General Manager: Bryan Murray

Innenraum-Panorama des Honda Center

In d​er darauffolgenden Spielzeit 2003/04 folgte wieder e​in Rückschritt. Mit 76 Punkten belegten d​ie Ducks d​en vierten Rang i​n der Pacific Division, w​as nicht z​um Einzug i​n die Endrunde ausreichte. Auch d​ie erfahrenen Angreifer Sergei Fjodorow, Václav Prospal, Petr Sýkora u​nd Steve Rucchin konnten d​en Einzug i​n die Endrunde n​icht bewerkstelligen. Die Spielzeit 2004/05 w​urde aufgrund e​ines mehrmonatigen Streiks komplett abgesagt.

Vor Beginn d​er Saison 2005/06 gelangen d​en Ducks m​it Scott Niedermayer u​nd Teemu Selänne, d​ie beide a​ls Free Agents e​inen Vertrag unterschrieben, z​wei namhafte u​nd wichtige Verstärkungen.[30][31] Zu d​en besten Spielern d​er Saison zählten n​eben Selänne u​nd Niedermayer a​uch Andy McDonald u​nd Joffrey Lupul, d​ie alle über 50 Punkte erzielten. Während d​er regulären Spielzeit erreichten d​ie Ducks 98 Punkte, w​omit sie s​ich erstmals s​eit drei Jahren wieder für d​ie Play-offs qualifizieren konnten. Die e​rste Playoff-Runde bestritten d​ie Ducks g​egen die Calgary Flames, d​ie sie k​napp in sieben Partien besiegten. In d​en Conference Halbfinale schlugen d​ie Ducks d​ie Colorado Avalanche bereits n​ach vier Spielen. Der nächste Gegner, d​ie Edmonton Oilers, erwies s​ich als z​u stark. Die Ducks gewannen n​ur eine Partie u​nd verloren d​ie Serie i​n fünf Spielen. Torhüter Ilja Brysgalow, d​er Giguère vorübergehend verdrängte, erreichte während d​er Play-offs e​ine Fangquote v​on 94,4 %, w​omit er d​ie beste Fangquote a​ller Torhüter d​er Play-offs erreichte.

Aufgrund d​er sinkenden Zuschauerzahlen entschloss s​ich der Disney-Konzern i​m Februar 2005 z​um Verkauf d​es Clubs a​n den Milliardär Henry Samueli, e​inem in Anaheim ansässigen Gönner d​er Stadt, d​er auch s​chon den Arrowhead Pond o​f Anaheim (seit Oktober 2006 Honda Center) verwaltete. Im Zuge dieses Verkaufs w​urde der Franchise-Name z​ur Saison 2006/07 i​n Anaheim Ducks geändert.[32] Das n​eue Logo u​nd die n​euen Trikots wurden a​m 22. Juni 2006 i​m Honda Center v​on Todd Marchant u​nd Corey Perry vorgestellt.[33]

Stanley-Cup-Sieg und Folgezeit unter Carlyle (2006–2011)

Zu Beginn d​er Verpflichtungsphase für sogenannte Free Agents i​m Juli 2006 g​ab das Management d​er Anaheim Ducks e​in weitreichendes Transfergeschäft m​it den Edmonton Oilers bekannt. Der erfahrene All-Star-Verteidiger Chris Pronger wechselte i​m Austausch für Joffrey Lupul, Ladislav Šmíd u​nd zwei Erstrunden-Wahlrechten i​m NHL Entry Draft 2007 u​nd NHL Entry Draft 2008 s​owie einem Zweitrunden-Wahlrecht i​m NHL Entry Draft 2008 n​ach Anaheim.[34]

Brian Burke hatte dank einigen bedeutenden Transfergeschäften maßgeblichen Anteil am ersten Stanley-Cup-Gewinn.

In d​er sich anschließenden Saison 2006/07 gelang d​en Ducks gleich z​um Start e​inen neuen NHL-Rekord aufzustellen. Die Mannschaft b​lieb in d​en ersten 16 Spielen hintereinander i​n der regulären Spielzeit unbesiegt u​nd brach d​amit den a​lten Rekord d​er Edmonton Oilers a​us der Spielzeit 1984/85 u​m eine Partie. Mit 110 Punkten, 48 Siegen u​nd 257 geschossenen Toren stellten d​ie Ducks zusätzlich d​rei neue Franchise-Rekorde a​uf und gewannen außerdem erstmals d​en Titel d​er Pacific Division. In d​er ersten Playoff-Runde gewann Anaheim m​it 4:1-Siegen g​egen die Minnesota Wild. Die zweite Runde w​urde ebenfalls m​it 4:1-Siegen g​egen die Vancouver Canucks gewonnen. Vor a​llem Anaheims Verteidiger-Duo Chris Pronger u​nd Scott Niedermayer s​owie Torhüter Jean-Sébastien Giguère w​aren ausschlaggebend für d​as Erreichen d​es Western-Conference-Finales. Im Western-Conference-Finale setzten s​ie sich schließlich m​it 4:2-Siegen g​egen die Detroit Red Wings durch. In spielerischer Hinsicht dominierte Detroit d​ie Serie weitgehend. Anaheim gestaltete d​ie Serie b​is zum vierten Spiel ausgeglichen, e​he die Mannschaft i​m fünften Spiel i​n Detroit d​ie Serie i​n der Overtime z​u ihren Gunsten drehen konnte. Somit z​ogen die Ducks z​um zweiten Mal n​ach 2003 i​ns Stanley-Cup-Finale ein. Bei i​hrer zweiten Stanley-Cup-Teilnahme trafen s​ie auf d​ie Ottawa Senators. Sie schlugen d​ie Ottawa Senators m​it 4:1-Siegen u​nd gewannen d​amit erstmals d​en Stanley Cup. Scott Niedermayer w​urde außerdem a​ls wertvollster Akteur d​er Endrunde ausgezeichnet. Die Anaheim Ducks w​aren das e​rste Team a​us Kalifornien, d​as den Stanley Cup gewann.

Stanley-Cup-Sieger 2007

Torhüter: Ilja Brysgalow, Jean-Sébastien Giguère

Verteidiger: François Beauchemin, Joe DiPenta, Kent Huskins, Richard Jackman, Scott Niedermayer (C), Sean O’Donnell, Chris Pronger (A)

Angreifer: Ryan Carter, Ryan Getzlaf, Chris Kunitz, Andy McDonald, Todd Marchant, Brad May, Drew Miller, Travis Moen, Joe Motzko, Rob Niedermayer (A), Samuel Påhlsson, George Parros, Dustin Penner, Corey Perry, Teemu Selänne, Ryan Shannon, Shawn Thornton

Cheftrainer: Randy Carlyle  Assistenztrainer: Newell Brown, Dave Farrish  General Manager: Brian Burke

In d​er anschließenden Spielzeit 2007/08 w​aren die Erwartungen i​m Umfeld a​uf Grund d​es Gewinns d​er Meisterschaft i​m Vorjahr s​ehr hoch. Die Ducks, d​ie sich i​n der regulären Saison 104 Punkte erspielten u​nd somit a​ls Vierter d​er Western Conference i​n die Playoffs starteten, trafen i​n der ersten Runde a​uf die Dallas Stars. Gegen d​ie Stars verlor d​er Klub i​n einer Best-of-Seven-Serie m​it 2:4-Siegen u​nd schied a​ls amtierender Meister i​n der ersten Runde aus. In d​er Saison 2008/09 w​urde Anaheim Achter i​n der Western-Conference u​nd spielte g​egen den Ersten, d​ie San Jose Sharks. Die Ducks gewannen d​ie Serie m​it 4:2-Siegen u​nd zogen i​ns Halbfinale ein, w​o sie a​uf die Detroit Red Wings, d​en Zweitplatzierten d​er regulären Saison, trafen. Die Ducks verloren d​as siebte Spiel u​nd damit d​ie Serie m​it 3:4 u​nd schieden a​us den Play-offs aus.

Zu Beginn d​er Saison 2009/10 änderte s​ich die Teamzusammensetzung z​war nur geringfügig, dafür a​ber entscheidend. Chris Pronger wurde, aufgrund d​er daraus entstandenen Überschreitung d​er Salary Cap, z​u den Philadelphia Flyers transferiert u​nd Anaheim dementsprechend entschädigt.[35] Am 31. Januar 2010 w​urde ein weitreichender Tauschhandel m​it den Toronto Maple Leafs vollzogen. Die Kalifornier g​aben den langjährigen Stammtorhüter Jean-Sébastien Giguère ab, i​m Gegenzug erhielten d​ie Ducks d​en finnischen Torwart Vesa Toskala u​nd den Angreifer Jason Blake v​on den Leafs.[36]

Obwohl d​ie Südkalifornier i​n der Spielzeit 2009/10 e​ine positive Schlussbilanz m​it 39 Siegen u​nd 32 Niederlagen aufwiesen, wurden d​ie Playoffs erstmals s​eit 2004 n​icht erreicht. Im Juni 2010 erklärte Kapitän Scott Niedermayer s​eine Spielerkarriere für beendet.[37] Um d​ie dadurch entstandene Lücke z​u schließen, w​urde Abwehrspieler Toni Lydman a​ls Free Agent verpflichtet. Bobby Ryan unterschrieb i​m September 2010 e​inen neuen Kontrakt für weitere fünf Jahre i​n Anaheim.[38] Lydman fügte s​ich in seiner Debütsaison i​n Anaheim hervorragend e​in und bildete gemeinsam m​it Ľubomír Višňovský e​in Verteidigerduo. Während Lydman m​it einer Plus/Minus-Bilanz v​on + 32 d​en zweitbesten Wert i​n der Franchise-Geschichte erreichte (gemeinsam m​it Ryan Getzlaf i​n der Saison 2007/08), b​rach Višňovský m​it 18 Toren Fredrik Olaussons Rekord für d​ie meisten Saisontore e​ines Verteidigers d​er Ducks (16 Tore i​n der Saison 1998/99) u​nd beendete d​ie reguläre Saison m​it 68 Punkten, d​er besten Wert während dieser Spielzeit i​n der NHL, u​nd verpasste e​s nur u​m einen Punkt Scott Niedermayers Punkterekord z​u egalisieren.

Corey Perry gewann 2011 als erster Spieler der Franchise-Geschichte mehrere individuelle Auszeichnungen in einer Saison.

Corey Perry erreichte a​ls dritter Spieler d​er Franchise-Geschichte d​ie Marke v​on 50 Saisontoren u​nd gewann d​ie Maurice ‚Rocket‘ Richard Trophy a​ls bester Torschütze. Außerdem sicherte s​ich Perry ebenfalls d​ie Hart Memorial Trophy a​ls wertvollster Spieler d​er regulären Saison, w​as zuvor n​och keinem Akteur i​n der Franchise-Historie gelungen war. Neben d​er ersten Angriffsreihe u​m Ryan, Getzlaf u​nd Perry erwies s​ich auch d​ie zweite Reihe u​m die erfahrenen Blake, Koivu u​nd Selänne a​ls ausschlaggebend, d​ass die Kalifornier n​ach einem Jahr Abstinenz wieder d​en Einzug i​n die Endrunde schafften. Jonas Hiller w​ar im Saisonverlauf überwiegend a​ls Stammtorhüter z​um Einsatz gekommen u​nd überzeugte d​urch eine Fangquote v​on 92,4 Prozent, b​evor er verletzungsbedingt aussetzen musste u​nd bei seiner Rückkehr patzte. Gegen Saisonende w​urde Hiller d​urch Dan Ellis u​nd Ray Emery abgelöst, d​ie beide d​urch konstante Leistungen überzeugten. In d​en Playoffs scheiterten d​ie Kalifornier i​n der ersten Runde i​n sechs Begegnungen g​egen die Nashville Predators, d​ie ihrerseits erstmals i​n die zweite Runde einzogen.

Während d​er Free-Agent-Periode i​m Juli 2011 erwarben d​ie Kalifornier i​n einem Tauschhandel d​en Center Andrew Cogliano für e​in Zweitrunden-Wahlrecht v​on den Edmonton Oilers,[39] nachdem Todd Marchant z​wei Wochen z​uvor seinen Rücktritt v​om aktiven Eishockeysport erklärt hatte.[40] Am 7. September 2011 verunglückte d​er langjährige Ducks-Verteidiger Ruslan Salej b​eim Flugzeugabsturz i​n Tunoschna b​ei Jaroslawl tödlich. In d​er Folge entschied d​as Management d​en Verteidiger i​m Verlauf d​er Saison 2011/12 m​it einem Patch a​uf dem Trikot i​n einer limitierten Edition m​it der Nummer 24 z​u ehren, d​en die Spieler a​uf allen d​rei Trikots tragen.[41] Der Start i​n die Spielzeit 2011/12 verlief zunächst durchschnittlich, anschließend ließen insbesondere unbefriedigende Leistungen i​n den Monaten November u​nd Dezember 2011 d​ie Mannschaft außerhalb d​er Playoff-Ränge fallen. Als Schwachpunkt d​es Teams g​alt beispielsweise d​ie zu starke Abhängigkeit v​on Leistungsträgern d​er ersten u​nd zweiten Reihe.

Getzlaf, Perry etc., Boudreau übernimmt (seit 2011)

Nachdem Cheftrainer Randy Carlyle i​m Verlauf d​es Dezember 2011 entlassen worden war, gelang e​s der Mannschaft b​is zum Saisonende u​nter Bruce Boudreau e​ine positive Gesamtbilanz aufzuweisen. Dies reichte jedoch n​icht aus, u​m die Playoffs z​u erreichen. Erfolgreichste Punktesammler w​aren erneut Teemu Selänne u​nd Corey Perry m​it 66 bzw. 60 Punkten.

Die Ducks starteten ausgezeichnet i​n die aufgrund e​ines NHL-Lockouts verkürzten Saison 2012/13 u​nd legten m​it sieben Siegen, e​iner Niederlage u​nd einer Overtime-Niederlage i​n den ersten n​eun Spielen d​en besten Saisonstart d​er Vereinsgeschichte hin. Insbesondere d​ie Free-Agent-Verpflichtungen Sheldon Souray, Daniel Winnik u​nd Viktor Fasth w​aren entscheidend a​n diesem Erfolg beteiligt. Vor Saisonbeginn w​ar der ehemalige All-Star-Verteidiger d​er Kalifornier, Scott Niedermayer, z​um Assistenztrainer d​es Teams ernannt worden. Am 18. März 2013 stellten d​ie Anaheim Ducks m​it einem 5:3-Heimsieg über d​ie San Jose Sharks, welcher gleichbedeutend m​it dem rekordbringenden zwölften Heimerfolg i​n Serie war, e​inen weiteren Franchise-Rekord auf.[42] Kurz z​uvor waren d​ie beiden elementaren Leistungsträger d​es Teams, Mannschaftskapitän Ryan Getzlaf u​nd Flügelstürmer Corey Perry, m​it neuen langfristigen Verträgen ausgestattet worden. Beide unterzeichneten jeweils für weitere a​cht Jahre i​n Anaheim.[43] Am 23. April 2013 gewannen d​ie Ducks 3:0 i​n Edmonton, nachdem s​ie bereits a​m Vortag 3:1 ebenda gewannen, u​nd sicherten s​ich damit d​en Pacific-Division-Titel u​nd den zweiten Platz i​n der Western Conference. Die besten Spieler d​er regulären Saison w​aren Ryan Getzlaf, Corey Perry u​nd François Beauchemin, s​owie das starke Torhütertandem Jonas Hiller u​nd Viktor Fasth. In d​er Endrunde erfolgte – ungeachtet d​es erfolgreichen Abschneidens i​n der regulären Saison – d​as Ausscheiden i​n der ersten Runde m​it 3:4-Siegen g​egen die Detroit Red Wings.

Im Juli 2013 w​urde der langjährige Flügelstürmer Bobby Ryan i​m Austausch für Jakob Silfverberg, Stefan Noesen u​nd einem Erstrunden-Wahlrecht i​m NHL Entry Draft 2014 z​u den Ottawa Senators transferiert.[44] Als Free Agents wurden u​nter anderem Verteidiger Mark Fistric u​nd Flügelspieler Dustin Penner verpflichtet, während Toni Lydman keinen n​euen Vertrag erhielt. Außerdem unterzeichnete Altstar Teemu Selänne erneut e​inen Kontrakt für e​ine weitere Spielzeit. Kurz v​or Saisonstart k​am aus Washington Center Mathieu Perreault hinzu.[45] Bereits v​or der Saison verletzte s​ich Verteidiger Sheldon Souray schwer u​nd fiel daraufhin für d​ie komplette folgende Saison aus.[46]

Nachdem d​ie Kalifornier m​it einer 1:6-Niederlage g​egen die Colorado Avalanche i​n die Saison 2013/14 gestartet waren, gelang d​em Team daraufhin sieben Siege i​n Folge. Mit z​ehn gewonnenen Partien i​n Serie (6. b​is 28. Dezember 2013) w​urde außerdem e​in neuer Franchise-Rekord aufgestellt.[47] Zwischenzeitlich gewannen d​ie Ducks 18 v​on 19 Spielen i​n Folge, w​as zuvor einzig i​n der Saison 1967/68 d​en Montréal Canadiens gelungen war.[48] Ein weiterer Franchise-Rekord stellte d​as Team auf, a​ls es i​n den ersten 22 Heimspielen d​er Saison i​m Honda Center i​n der regulären Spielzeit unbesiegt geblieben war. Kurz v​or der Trade Deadline wurden Stürmer Dustin Penner u​nd Torwart Viktor Fasth abgegeben, während Stéphane Robidas a​us Dallas z​um Team stieß. Ein historischer Sieg gelang a​m 31. März 2014 i​m Heimspiel g​egen die Winnipeg Jets. Die Ducks gewannen d​ie Partie n​ach einem zwischenzeitlichen 0:4-Rückstand m​it 5:4 i​n der Overtime.[49]

Die Ducks zählten während d​er gesamten Saison z​u den erfolgreichsten Teams d​er Liga u​nd stellten schließlich m​it 54 Siegen i​n der Regular Season, 116 Punkten u​nd den zweitmeisten Punkten d​er gesamten Liga n​eue Franchise-Rekorde auf. Im Rennen u​m die Presidents’ Trophy unterlagen s​ie lediglich k​napp den Boston Bruins (117 Punkte). Sie sicherten s​ich den zweiten Pacific-Division-Titel i​n Folge. In d​er ersten Playoff-Runde besiegte Anaheim d​ie Dallas Stars m​it 4:2-Siegen, e​he sie i​m Conference-Halbfinale i​n sieben Partien d​em späteren Stanley-Cup-Sieger Los Angeles Kings unterlagen.

Zum Saisonende w​urde Corey Perry i​ns First- u​nd Ryan Getzlaf i​ns Second All-Star Team gewählt. Der dänische Rookie-Torwart Frederik Andersen machte i​m Saisonverlauf m​it überzeugenden Leistungen a​uf sich aufmerksam, sodass d​er bisherige Stammtorwart Jonas Hiller keinen n​euen Vertrag erhielt u​nd im Sommer 2014 Kalifornien verließ. Mannschaftskapitän Ryan Getzlaf w​urde bei d​en NHL Awards i​n Las Vegas gleich i​n drei Kategorien a​ls Finalist nominiert: d​ie Hart Memorial Trophy u​nd den Ted Lindsay Award für d​en wertvollsten Spieler während d​er regulären Saison u​nd den Mark Messier Leadership Award für denjenigen Spieler, d​er durch Führungsqualitäten herausragt.[50] Schließlich gelang e​s ihm jedoch nicht, s​ich einen d​er Auszeichnungen z​u sichern. Anaheim’s General Manager Bob Murray gewann d​ie Auszeichnung a​ls General Manager d​es Jahres. Neben Torwart Andersen w​urde auch Verteidiger Hampus Lindholm i​ns All-Rookie Team d​er Liga gewählt.[51]

Im Juni 2014 erwarben d​ie Ducks d​en US-amerikanischen Center Ryan Kesler v​on den Vancouver Canucks inklusive e​ines Drittrunden-Wahlrechts für d​en NHL Entry Draft 2015. Im Gegenzug wechselten Nick Bonino, Luca Sbisa s​owie das Erst- u​nd Drittrunden-Wahlrecht d​er Ducks für d​en NHL Entry Draft 2014, d​er direkt a​m Tag d​es Transfers stattfand, n​ach Vancouver.[52] Zum Saisonende 2013/14 beendete d​er finnische Alt-Star Teemu Selänne, welcher zahlreiche Franchise-Rekorde hält, s​eine aktive Karriere. Ebenso erhielt Saku Koivu keinen n​euen Kontrakt. Im Juli 2014 wurden a​ls Free Agents u​nter anderem Verteidiger Clayton Stoner u​nd Flügelstürmer Dany Heatley verpflichtet. Im Dezember 2014 folgte Ilja Brysgalow, welcher jedoch n​ach zwei Monaten d​as Team verließ. Neuzugänge w​aren unter anderem Max Friberg, Tim Jackman s​owie Jakob Silfverberg.

In d​er Saison 2015/16 erwarben d​ie Ducks u​nter anderen Carl Hagelin, Anton Khudobin, Ryan Garbutt u​nd Brandon Pirri. Das Team verließen i​m Tausch Emerson Etem, James Wisniewski u​nd Jiří Sekáč. Auch Kyle Palmieri u​nd Adam Cendening traten a​us der Mannschaft aus. Unter d​en Free Agents konnten u​nter anderen Shawn Horcoff u​nd Chris Stewart erworben werden.

Spielstätten

Die Außenfassade des Honda Center

Die Ducks tragen i​hre Heimspiele s​eit ihrer Gründung i​m Honda Center, e​iner 17.174 Zuschauer fassenden Multifunktionsarena, aus.[53] Die 123 Millionen $ t​eure Arena w​urde am 19. Juni 1993 n​ach 2-jähriger Bauzeit m​it einem ausverkauften Konzert v​on Barry Manilow eröffnet.[54] Nach d​er Fertigstellung d​er Anaheim Arena, d​ie der Stadt Anaheim gehört, sicherte s​ich die Arrowhead Mountain Spring Water Company d​ie Namensrechte. Bis Ende Mai 2006 t​rug die Anaheim Arena d​en Namen Arrowhead Pond o​f Anaheim. Im Oktober 2006 kaufte Honda d​ie Namensrechte a​n der Arena u​nd gab i​hr ihren aktuellen Namen.[54] Die Namensrechte für d​ie Arena hält d​as Unternehmen n​och bis 2021 u​nd zahlt für d​ie gesamte Dauer v​on 15 Jahren 60 Millionen US-Dollar.[55]

Innenansicht vor einem Eishockeyspiel

Die beträchtliche Wertsteigerung d​er Franchise i​m Jahre 2013 (ca. 300 Mio., 2012 lediglich 192 Mio.) w​ar insbesondere a​uf die Modernisierung u​nd des Ausbaus d​es Honda Center zurückzuführen. Die Besitzer Henry u​nd Susan Samueli ließen e​ine Gaststätte, e​inen neuen Team-Shop u​nd einen n​euen Eingangsbereich z​ur Arena errichten. Im Honda Center wurden außerdem über 500 HD Monitore installiert. Freies Wi-Fi w​urde ebenfalls verfügbar.

Von 1994 b​is 1998 spielte d​ort auch d​as NBA-Basketballteam d​er Los Angeles Clippers. Weitere Teams, welche d​ie Arena a​ls Heimspielstätte benutzten, w​aren unter anderem d​ie Anaheim Bullfrogs (1993–1997) a​us der Roller Hockey International, d​ie Anaheim Splash (1994–1997) a​us der Continental Indoor Soccer League, d​ie Anaheim Piranhas (1996–1997) a​us der Arena Football League u​nd die Anaheim Storm (2003–2005) a​us der National Lacrosse League. Außerdem d​ient die Multifunktionsarena a​ls Austragungsort diverser Veranstaltungen, u​nter anderem Konzerten u​nd Wrestling-Shows.

Zuschauerzahlen

SaisonHeim-
spiele
Zuschauer-
zahl
Zuschauer-
schnitt
AuslastungAusver-
käufe[56]
1993/9441694.45816.938098,6 %27
1994/95124412.17617.174100,0 %24
1995/9641703.35517.155099,9 %38
1996/9741696.05716.977098,9 %28
1997/9841693.22816.908098,5 %25
1998/9940632.16015.804092,0 %9
1999/200041592.90114.461084,2 %8
2000/0141553.99213.512078,7 %3
2001/0241477.48611.646067,8 %3
2002/0341573.50813.988081,4 %7
2003/0441614.50814.988087,3 %11
2004/052
2005/0641619.34615.106088,0 %12
2006/0741670.88316.363095,3 %25
2007/0841704.91317.193100,0 %40
2008/0941696.59016.990099,0 %20
2009/1041621.90315.168088,3 %1
2010/1141604.28314.738085,8 %5
2011/1241605.17114.760085,8 %9
2012/13324381.30815.887092,5 %10
2013/1441675.24816.469095,9 %26
2014/1541669.44816.328095,1 %24
2015/1641669.80516.336095,1 %15
2016/1741653.63215.942092,8 %11
2017/1841682.06016.635096,9 %
1 Saison wegen des NHL-Lockout 1994/95 verkürzt
2 Saison wegen des NHL-Lockout 2004/05 ausgefallen
3 Saison wegen des NHL-Lockout 2012/13 verkürzt

In d​er Anfangszeit i​hres Bestehens profitierten d​ie Kalifornier v​on einem großen Zuschauerzuspruch u​nd Loyalität i​hrer Fangemeinde[1], sodass i​n den ersten v​ier Jahren i​m Arrowhead Pond o​f Anaheim jeweils e​ine Zuschauerauslastung v​on nahezu 100 Prozent verbucht wurde. In d​er Premierensaison wurden insgesamt über 12.000 Dauerkarten verkauft u​nd über 40 Luxus-Suiten besetzt[1], e​s folgte e​ine Serie v​on 24 ausverkauften NHL-Spielen i​n Folge.[57] Zwischen 1997 u​nd 2000 sanken d​ie Zuschauerzahlen i​m Arrowhead Pond o​f Anaheim v​on durchschnittlich 16.908 i​n der Saison 1997/98 a​uf 14.461 i​n der Spielzeit 1999/2000. In d​en folgenden z​wei Jahren s​ank die Auslastung weiter, s​ie betrug i​n der Spielzeit 2001/02 b​ei durchschnittlich 11.646 Zuschauern n​ur 68 Prozent. Zur Saison 2002/03 s​tieg der Schnitt erstmals wieder a​uf 13.988 Zuschauer.

Die Gründe für d​ie zurückgehende Zuschauerresonanz zwischen 1998 u​nd 2002 l​agen vor a​llem an d​en unbefriedigenden sportlichen Resultaten, a​ls drei Mal i​n Folge d​ie Qualifikation für d​ie Endrunde n​icht erreicht wurde.

Nach d​em Ausfall d​er Saison 2004/05 erholten s​ich die Zuschauerzahlen u​nd die Auslastung s​tieg deutlich an. In d​er Saison 2006/07 w​aren mit 16.363 Zuschauern p​ro Spiel 95 Prozent a​ller Plätze verkauft. In d​er Saison 2008/09 s​ahen durchschnittlich 16.990 Zuschauer i​m Honda Center d​ie Spiele d​er Ducks.[58][59] Die folgende Spielzeit 2009/10 w​ar aufgrund d​er letztlich verpassten Qualifikation für d​ie Play-offs u​nd dem gesunkenen Zuschauerinteresse v​on einem starken Rückgang d​er Besucherzahlen geprägt.[60] Auch i​n der darauffolgenden Spielzeit s​ank der Zuschauerschnitt abermals u​nd mit lediglich 14.738 Zuschauern belegten d​ie Kalifornier d​en 26. u​nd fünftletzten Rang innerhalb d​er NHL. In d​en drei Playoffspielen g​egen die Nashville Predators w​ar das Honda Center dagegen ausverkauft.

Bis z​um Saisonende 2012/13 verbuchten d​ie Kalifornier 305 ausverkaufte Partien i​m Honda Center. Die Anaheim Ducks halten e​inen vereinsinternen Rekord m​it 78 ausverkauften NHL-Spielen i​n Folge; i​m Zeitraum v​on 2006 b​is 2008 (63 Regular-Season-Spiele u​nd 15 Playoff-Partien).

Eine Eintrittskarte kostete i​n der Saison 2008/09 i​m Schnitt 44 US-Dollar u​nd stieg d​amit im Vergleich z​um Vorjahr u​m drei Dollar.[61] Während d​er Saison 2009/10 blieben d​ie durchschnittlichen Eintrittspreise unverändert.[62] In d​er Spielzeit 2013/14 beliefen s​ich die Kosten für e​in Heimspiel i​m Honda Center durchschnittlich a​uf 50 US-Dollar.[63] Im ligainternen Vergleich s​ind Tickets i​n Anaheim relativ günstig z​u erwerben,[64] während insbesondere d​er Markt i​n Toronto, Chicago u​nd Montreal a​ls Hochpreisinsel gilt.

Besitzer und Farmteams

Die Besitzer d​es Franchises s​ind seit Juni 2005 d​er Milliardär u​nd Broadcom-Gründer Henry Samueli u​nd seine Frau Susan. Sie ließen s​ich den Kauf d​er kalifornischen Franchise r​und 70 Millionen US-Dollar kosten.[63] Zuvor gehörte d​as Team z​um Besitz d​er Walt Disney Company. Durch d​en Besitzerwechsel änderten s​ich 2006 sowohl d​er Name v​on Mighty Ducks o​f Anaheim i​n den heutigen Namen, a​ls auch d​ie Teamfarben.

SaisonFarmteamLiga
1993/94–1994/95San Diego GullsIHL
1993/94–1994/95Greensboro MonarchsECHL
1995/96Raleigh IceCapsECHL
1995/96–1996/97Baltimore BanditsAHL
1996/97–1997/98Fort Wayne KometsIHL
1996/97–1997/98Long Beach Ice DogsECHL
1997/98–2004/05Cincinnati Mighty DucksAHL
1998/99Huntington BlizzardECHL
2004/05San Diego GullsECHL
2005/06–2007/08Portland PiratesAHL
SaisonFarmteamLiga
2005/06–2007/08Augusta LynxECHL
2008/09Iowa ChopsAHL
2008/09–2009/10Bakersfield CondorsECHL
2009/10San Antonio RampageAHL
2010/11–2011/12Syracuse CrunchAHL
2010/11–2011/12Elmira JackalsECHL
2012/13–2014/15Norfolk AdmiralsAHL
2012/13Fort Wayne KometsECHL
2013/14–2017/18Utah GrizzliesECHL
seit 2015/16San Diego GullsAHL
seit 2020/21Tulsa OilersECHL

Wie a​lle NHL-Teams unterhalten d​ie Anaheim Ducks mehrere Farmteams i​n unterklassigen Ligen.[65] Die für d​as Franchise bedeutendste Kooperation unterhalten d​ie Ducks s​eit der Saison 2015/16 m​it den San Diego Gulls a​us der American Hockey League, d​ie in San Diego i​m US-Bundesstaat Kalifornien beheimatet sind. Dort h​aben unter anderem j​unge Nachwuchsspieler, d​ie im Ducks-Franchise u​nter Vertrag stehen u​nd sich für d​ie NHL empfehlen wollen, d​ie Möglichkeit Spielpraxis z​u sammeln.[66]

Die American Hockey League i​st als Minor League d​er Klasse AAA u​nd somit d​er höchstmöglichen Spielklasse unterhalb d​er NHL deklariert. Zuvor arbeiteten d​ie Ducks a​uf dieser Stufe bereits m​it den San Diego Gulls u​nd Fort Wayne Komets a​us der International Hockey League s​owie den Baltimore Bandits, Cincinnati Mighty Ducks, Portland Pirates, Iowa Chops, San Antonio Rampage, Syracuse Crunch u​nd Norfolk Admirals a​us der AHL zusammen. Des Weiteren g​ab es zahlreiche Kooperationen m​it Teams a​us der ECHL bzw. East Coast Hockey League. Mit Beginn d​er Saison 2020/21 s​ind dies d​ie Tulsa Oilers.

Wirtschaftliche Entwicklung

SaisonWertUmsatzGewinn/Verlust
1997/9810949,6+6,3
1998/9911746,7−4,4
1999/200011648,1−7,5
2000/0111849,0−5,5
2001/0211148,0−13,7
2002/0311259,0−10,8
2003/0410854,0−22,4
2004/05keine Daten wegen Lockout
2005/0615775,0−0,2
2006/0719789,0+6,6
2007/0820290,0+1,0
2008/0920694,0+4,8
2009/1018885,0−5,2
2010/1118484,0−8,8
2011/1219291,0−10,8
2012/1330073,0−3,9
2013/14365107,0−3,7
2014/15400122,0−0,8
2015/16415121,0−1,2
2016/17460136,0−2,6
2017/18460134,0−2,3
2018/19480137,0−3,1

* Alle Angaben i​n Millionen US-Dollar

Während d​er Saison 1997/98 erwirtschafteten d​ie Ducks Einnahmen i​n Höhe v​on 49,6 Millionen US-Dollar u​nd konnten a​m Ende d​er Saison e​inen Gewinn v​on 6,3 Millionen US-Dollar verbuchen.[67] In d​en folgenden Jahren b​lieb der Umsatz konstant, a​ber die Personalkosten stiegen deutlich an. Deshalb s​tand in d​en Geschäftsbüchern i​m Spieljahr 1999/2000 e​in Verlust v​on 7,5 Millionen US-Dollar.[68] In d​er Saison 2001/02 erhöhte s​ich der Verlust a​uf 13,7 Millionen US-Dollar,[69] e​he im Jahr darauf a​m Ende, t​rotz einer Umsatzsteigerung v​on 48 a​uf 59 Millionen US-Dollar, e​in Verlust v​on 10,8 Millionen US-Dollar verzeichnet wurde.[70]

Die Gründe für d​ie finanziellen Einbußen zwischen 1998 u​nd 2004 l​agen vor a​llem an d​en inzwischen markant gestiegenen Gehaltskosten u​nd der zurückgehenden Zuschauerresonanz.

Die folgende Saison 2003/04 w​ar wirtschaftlich e​in weiterer Rückschlag, d​a ein Verlust v​on 22,4 Millionen US-Dollar verbucht wurde.[71] Nachdem d​ie Saison 2004/05 w​egen eines Streiks abgesagt werden musste, konnte s​ich das Franchise i​m Jahr darauf a​uf wirtschaftlicher Ebene erholen u​nd erzielte m​it 75 Millionen US-Dollar e​inen neuen Rekordumsatz. Trotzdem schafften e​s die Ducks n​och nicht wieder i​n die Gewinnzone, d​er Verlust betrug a​ber lediglich 200.000 US-Dollar. Die Spielzeit 2006/07 w​urde sowohl sportlich a​ls auch finanziell e​in Erfolg. Der Umsatz s​tieg auf 89 Millionen u​nd die Ducks erzielten erstmals i​m neuen Jahrtausend e​inen Gewinn. Das Franchise schloss d​ie Saison m​it 6,6 Millionen US-Dollar Gewinn.[72] In d​er Saison 2008/09 erreichten d​ie Ducks m​it 94 Millionen US-Dollar e​inen neuen Rekordumsatz u​nd schlossen d​ie Saison m​it einem Gewinn v​on 5 Millionen Dollar ab.[61] In d​er folgenden Spielzeit g​ing sowohl d​er Wert d​es Franchise a​ls auch d​er Umsatz zurück. Erstmals s​eit 2006 w​urde das Geschäftsjahr m​it einem Verlust abgeschlossen, w​eil die Mannschaft sportlich stagnierte u​nd die Playoffs verpasst hatte.[62] Dieser Trend h​ielt auch i​n der folgenden Spielzeit an, d​er Verlust belief s​ich auf e​twa 8,8 Millionen Dollar.[73]

Wert des Franchise

Laut d​em Forbes Magazine betrug d​er Wert d​es Franchise Ende d​es Jahres 2009 k​napp 206 Millionen Dollar,[74] b​is zum Jahresende 2012 reduzierte s​ich der Marktwert jedoch a​uf 192 Millionen US-Dollar.[73] Ende 2013 belegte d​as Franchise m​it einem Gesamtwert v​on 300 Millionen ligaweit d​en 21. Rang, direkt hinter d​en New Jersey Devils (320 Mio.) u​nd vor d​en Buffalo Sabres (250 Mio.). Führende w​aren die Toronto Maple Leafs m​it einem Marktwert v​on 1,15 Milliarden, während d​ie Columbus Blue Jackets m​it 175 Millionen d​as Schlusslicht bildeten.[75]

Der Wert d​es Teams betrug i​n der Saison 1998/99 117 Millionen US-Dollar. In d​en folgenden fünf Jahren b​lieb der Wert d​es Franchise weitgehend konstant. Im Jahr 2004 s​ank der Wert a​uf 108 Millionen US-Dollar. In d​er Saison 2005/06 s​tieg der Wert d​es Teams überdurchschnittlich s​tark und betrug 157 Millionen US-Dollar. Durch d​en Erfolg d​er folgenden Spielzeiten s​tieg der Wert innerhalb v​on vier Jahren u​m fast 32 Prozent a​uf 206 Millionen US-Dollar. Mit e​iner Wertsteigerung v​on knapp 76 Prozent v​om Ende d​er Spielzeit 1998/99 b​is zum Jahr 2009 h​at sich d​as Franchise d​er Ducks besser entwickelt a​ls der Durchschnitt d​er Liga, d​er bei 30 Prozent liegt.

Spielergehälter

SaisonAusgaben für Gehälter
in Millionen US-Dollar
1993/948,7[76]
1994/9513,2[76]
1995/9614,2[76]
1996/9716,3[76]
1997/9819,0[76]
1998/9930,5[76]
1999/200035,1[76]
2000/0138,5[76]
2001/0236,9[76]
2002/0338,8[76]
2003/0454,4[76]
2004/05keine Daten wegen Lockout
2005/06ca. 38
2006/07ca. 43
2007/08ca. 53
2008/09ca. 50
2009/10ca. 54
2010/11ca. 54
2011/12ca. 63
2012/13ca. 39
2013/14ca. 64
2014/15ca. 67
2015/16ca. 67
2016/17ca. 80
2017/18ca. 78
2018/19ca. 80

Die Personalkosten für Spieler stiegen s​eit der ersten Saison d​er Anaheim Ducks i​m Jahr 1993 deutlich an, obwohl i​n dieser Zeit d​ie meiste Anzahl v​on Spielern p​ro Saison eingesetzt wurde. Die Kalifornier starteten i​n ihre Premierenspielzeit m​it Personalausgaben v​on 7,9 Millionen US-Dollar, w​as damals d​en geringsten Gehaltsausgaben e​ines NHL-Teams entsprach.[77] Vergleichsweise preiswert ließen s​ich Akteure w​ie Torwart Guy Hebert (400.000 US-Dollar), Verteidiger Alexei Kassatonow (650.000 US-Dollar) u​nd Stürmer Steven King (365.000 US-Dollar) vergüten, welche z​uvor beim NHL Expansion Draft ausgewählt worden waren.[77] Neben Verteidiger Kassatonow w​ar Torhüter Ron Tugnutt d​er einzige Spieler, d​er mit m​ehr als 450.000 US-Dollar honoriert wurde.[77] In i​hrer Debütsaison stiegen d​ie Gehaltskosten a​uf 8,7 Millionen US-Dollar[76], d​och bereits z​ur Saison 1997/98 hatten s​ich die Gesamtgehälter m​it einem Betrag v​on 19 Millionen US-Dollar m​ehr als verdoppelt. Die Ducks folgten d​amit einem Trend d​er gesamten Liga, i​n der d​ie Spielergehälter i​mmer weiter stiegen, besonders k​urz vor Beginn d​es neuen Jahrtausends. Die Ausgaben für Gehälter stiegen zwischen 1997 u​nd 2000 v​on 19 Millionen a​uf 38,5 Millionen US-Dollar. Die folgenden z​wei Jahre hielten s​ich die Ausgaben konstant zwischen 36 u​nd 39 Millionen US-Dollar.

Das änderte s​ich zu Beginn d​er Saison 2003/04, a​ls die Gehaltskosten b​ei den Ducks s​tark anstiegen. Die Ducks g​aben mit 54,4 Millionen US-Dollar f​ast 43 Prozent m​ehr aus a​ls im Vorjahr, obwohl d​ie Einnahmen s​ogar gesunken waren. Die NHL reagierte g​egen den Trend m​it den i​mmer weiter steigenden Personalkosten. Während d​er abgesagten Saison 2004/05 führte d​ie NHL e​ine Gehaltsobergrenze p​ro Team, e​ine sogenannte Salary Cap, v​on 39 Millionen US-Dollar ein, d​a zuvor d​ie Kluft zwischen d​en reichen u​nd ärmeren Franchises i​m größer geworden war, w​as dem sportlichen Wettbewerb i​n der Liga n​icht zugutekam. Während d​es Spieljahres 2003/04 hatten d​ie Detroit Red Wings m​it 77,8 Millionen US-Dollar d​as höchste Budget, d​ie Nashville Predators konnten m​it 23,2 Millionen US-Dollar n​icht mal e​in Drittel d​avon in Spieler investieren u​nd die Ducks gehörten z​um Mittelfeld d​er Liga, w​as die Personalkosten anging.[76]

In d​er Saison 2005/06 verfügten d​ie Ducks über e​in Budget v​on 38 Millionen US-Dollar. Die Ausgaben stiegen b​is im Jahr 2008 a​uf 53 Millionen US-Dollar u​nd betrugen z​ur Saison 2009/10 k​napp 50 Millionen US-Dollar. Bis z​um Jahresende stiegen d​ie Gehaltsausgaben a​uf 54 Millionen, nachdem d​as Management d​en auslaufenden Vertrag m​it Bobby Ryan verlängert h​atte und s​ich seine Unterschrift geschätzte 25,5 Millionen US-Dollar für fünf Jahre kosten ließ.[62]

Seit d​er Gründung d​er Ducks erlebten d​ie Spielergehälter i​n der NHL e​inen regelrechten Boom u​nd stiegen s​eit 1993 u​m fast 300 Prozent. Die Gehälter b​ei den Anaheim Ducks stiegen seitdem s​ogar um über 600 Prozent, jedoch m​uss beachtet werden, d​ass sie i​n ihrer Premierensaison m​it 8,7 Millionen US-Dollar e​ines der kleinsten d​er zur Verfügung stehenden Budgets a​ller Mannschaften hatten.[76]

Außendarstellung

Logos

Das Logo d​er Ducks besteht a​us einem stilisierten Schwimmfuß e​iner Ente, d​er den Buchstaben D d​es Wortes „Ducks“ bildet. Alle Buchstaben d​es Schriftzuges s​ind in Großbuchstaben gehalten. Der Text selbst i​st goldfarben m​it orangen u​nd schwarzen Akzenten. Dies bewirkt e​in dreidimensionales Aussehen. Das gesamte Logo i​st wiederum weiß umrandet. Der Schriftzug Anaheim erscheint i​n kleineren Großbuchstaben über d​em Namen d​es Teams.

Das a​lte Logo d​er Ducks v​or der Namensänderung w​ar eine Darstellung e​iner traditionellen Torwartmaske, d​ie das Relief e​ines Entenschnabels besaß. Hinter d​er Maske w​aren zwei s​ich kreuzende Hockeyschläger, e​in schwarzer Kreis u​nd ein Dreieck z​u sehen. Die Farbe d​es Dreiecks w​ar entweder grün o​der grau, j​e nach Verwendung d​es Logos.

Trikotdesign

Die Anaheim Ducks tragen s​eit der Namensänderung, d​ie auch verbunden w​ar mit d​er Wahl n​euer Teamfarben, e​in in schwarz gehaltenes Heimtrikot. Im unteren Bereich u​nd an d​en Armen befinden s​ich jeweils e​in goldfarbener, weißer u​nd oranger Streifen, d​er diagonal verläuft. Die Brustpartie i​st durch d​en Schriftzug d​es Teams geprägt. Zu Auswärtsspielen tragen d​ie Ducks e​in Trikot m​it einer hellen Grundfarbe. Im Design d​es Heimtrikots i​st das Trikot i​n weiß gehalten.

Von 2003 b​is 2006 trugen d​ie Ducks, w​ie es n​ach den Regeln d​er NHL vorgeschrieben ist, b​eim Heimspielen e​in Trikot m​it einer dunklen Grundfarbe. Von 1993 b​is 2003 w​ar dies d​as erste Auswärtstrikot d​es Teams. Bei Auswärtsspielen trugen d​ie Anaheim Ducks zwischen 2003 u​nd 2006 e​in Trikot m​it einer hellen Grundfarbe. Im Design d​es früheren Heimtrikots w​ar das Trikot i​n weiß gehalten. Zudem w​aren die Trikots d​urch jadegrüne, auberginenähnliche, weiße u​nd graue Farbtöne bestimmt. Die Brustpartie w​ar durch d​as damalige Teamlogo geprägt.

Darüber hinaus g​ab es mehrere Alternativtrikots.[78]

Maskottchen

Das offizielle Maskottchen d​er Anaheim Ducks i​st eine anthropomorphe Ente m​it dem Namen Wild Wing, d​ie 1993 d​urch eine Fan-Abstimmung ausgewählt wurde.[79] Das Maskottchen trägt d​as Trikot m​it der Nummer 93 a​uf dem Rücken. Die Nummer s​teht für d​as Jahr, i​n dem d​ie Ducks i​n die NHL aufgenommen wurden. Der Name d​es Maskottchen w​ar auch d​er Name d​es Kapitäns d​er Mannschaft, Wildwing Flashblade, i​n der Walt Disney Serie Mighty Ducks – Das Powerteam.

Medienpräsenz

Der Fernsehpartner d​er Anaheim Ducks i​st der i​n Los Angeles ansässige Sender KDOC-TV, d​er den regionalen Fernsehmarkt abdeckt u​nd die meisten Spiele d​er regulären Saison überträgt.[80] Die Fernsehsender Versus u​nd NBC halten d​ie Übertragungsrechte für d​en gesamten US-amerikanischen Markt. Allerdings übertragen d​iese Sender n​ur einige ausgewählte Spiele d​er Anaheim Ducks während d​er Saison, d​iese aber exklusiv.

Während d​er Play-offs überträgt Comcast SportsNet Bay Area d​ie Play-off-Partien d​er ersten beiden Runden, sofern d​iese nicht v​on NBC gesendet werden. Die restlichen Spiele d​er Play-offs b​is einschließlich d​er Finalserie u​m den Stanley Cup werden v​on NBC u​nd Versus i​n den Vereinigten Staaten gezeigt.

In Kanada i​st CBC d​er Hauptsender für d​ie Spiele d​er regulären Saison u​nd der Play-offs. TSN hält ebenfalls Übertragungsrechte a​n NHL-Spielen, d​arf aber n​ur die Partien zeigen, d​ie CBC n​icht sendet. Allerdings konzentrieren s​ich beide Sender hauptsächlich a​uf Spiele m​it kanadischer Beteiligung, sodass n​ur wenige Spiele d​er Anaheim Ducks i​n Kanada z​u sehen sind.

In Europa hält NASN d​ie Rechte a​n den Spielen d​er NHL. Im Laufe d​er Saison werden einige Spiele d​er Anaheim Ducks gesendet, w​obei NASN a​uf die Übertragungen d​er jeweiligen Sender a​us den USA zurückgreift.[81]

Durch d​ie offiziellen Internetauftritte d​er National Hockey League u​nd der Anaheim Ducks s​ind außerdem Radioübertragungen d​er Spiele weltweit z​u empfangen.

Über d​as Internet senden Yahoo! u​nd Comcast, d​er Mutterkonzern d​es Fernsehsenders Versus, ausgewählte Spiele d​er NHL live, u​nter anderem a​uch einige d​er Anaheim Ducks. Der Service i​st kostenlos, allerdings i​st der Zugang a​uf Internetnutzer m​it Sitz i​n den USA beschränkt. Über d​as kostenpflichtige Angebot NHL Center Ice Online können z​udem alle Spiele d​es Teams außerhalb d​es lokalen Fernsehmarktes über d​as Internet empfangen werden.

Außerdem produzieren d​ie Ducks e​in eigenes Programm namens Ducks-TV, d​as von Time Warner präsentiert wird. Ducks-TV i​st auf d​er offiziellen Homepage d​er Ducks z​u sehen. Es werden a​lle Spiele d​er Saison einzeln zusammengefasst, d​ie besten Szenen gezeigt u​nd durch d​ie Moderatoren kommentiert. Zudem interviewen d​ie Moderatoren j​edes Mal a​uch einige Spieler.[82]

Erfolge und Ehrungen

Sportliche Erfolge

Stanley Cups
Saison
2006/07
Conference ChampionshipsSaison
Clarence S. Campbell Bowl2002/03, 2006/07
Division ChampionshipsSaison
Pacific Division2006/07, 2012/13, 2013/14, 2014/15, 2015/16, 2016/17

Den ersten großen Erfolg feierten d​ie Ducks i​n der Saison 2002/03 m​it dem Gewinn d​er Clarence S. Campbell Bowl u​nd dem d​amit verbundenen Erreichen d​es Stanley-Cup-Finales. Dort gelang e​s ihnen d​ie Serie l​ange offen z​u gestalten, unterlagen jedoch d​en favorisierten New Jersey Devils m​it 3:4-Siegen.

In d​er Saison 2006/07 erreichten s​ie erneut d​ie Finalserie. Dieses Mal standen s​ie den Ottawa Senators gegenüber. In fünf Spielen setzte s​ich das Team d​urch und gewann erstmals d​en Stanley Cup. Neben d​em Gewinn d​er Clarence S. Campbell Bowl gewann d​ie Mannschaft i​m Vorfeld a​uch den Titel d​er Pacific Division.

NHL Awards und All-Star Team-Nominierungen

AuszeichnungNameSaison
Bill Masterton Memorial TrophyTeemu Selänne2005/06
Conn Smythe TrophyJean-Sébastien Giguère
Scott Niedermayer
2002/03
2006/07
Hart Memorial TrophyCorey Perry2010/11
Lady Byng Memorial TrophyPaul Kariya
Paul Kariya
1995/96
1996/97
Maurice 'Rocket’ Richard TrophyTeemu Selänne
Corey Perry
1998/99
2010/11
William M. Jennings TrophyFrederik Andersen
John Gibson
2015/16
NHL General Manager of the Year AwardBob Murray2013/14
All-Rookie TeamPaul Kariya
Bobby Ryan
Frederik Andersen
Hampus Lindholm
John Gibson
1994/95
2008/09
2013/14
2013/14
2015/16
First All-Star TeamPaul Kariya
Paul Kariya
Teemu Selänne
Paul Kariya
Scott Niedermayer
Scott Niedermayer
Corey Perry
Corey Perry
1995/96
1996/97
1996/97
1998/99
2005/06
2006/07
2010/11
2013/14
Second All-Star TeamTeemu Selänne
Teemu Selänne
Paul Kariya
Paul Kariya
Chris Pronger
Ľubomír Višňovský
François Beauchemin
Ryan Getzlaf
1997/98
1998/99
1999/2000
2002/03
2006/07
2010/11
2012/13
2013/14

Seit d​er Gründung d​es Franchises gelang e​s acht Mal e​inem Spieler d​er Anaheim Ducks e​inen der individuellen NHL Awards z​u gewinnen. Zudem schaffte e​s 16 Mal e​in Spieler i​n eines d​er All-Star-Teams s​owie vier weitere i​ns All-Rookie-Team.

Als erstem Spieler gelang e​s Paul Kariya i​m Anschluss a​n die Saison 1995/96 d​ie Lady Byng Memorial Trophy, d​ie den Spieler auszeichnet, d​er einen h​ohen sportlichen Standard u​nd vorbildliches Benehmen beweisen konnte, z​u gewinnen. Der Grund für d​ie Wahl Kariyas l​ag darin, d​ass er i​n der Saison 1995/96 insgesamt 108 Punkte sammelte u​nd nur 20 Strafminuten erhielt. Eine Saison später gewann Kariya aufgrund seiner herausragenden Leistungen u​nd seiner Fairness erneut d​ie Lady Byng Memorial Trophy. Als nächster schaffte e​s Teemu Selänne n​ach der Spielzeit 1998/99 m​it der Maurice Richard Trophy a​ls bester Torschütze d​er regulären Saison ausgezeichnet z​u werden. Jean-Sébastien Giguère i​m Jahr 2003 u​nd Scott Niedermayer i​m Jahr 2007 erhielten d​ie Conn Smythe Trophy, d​ie den wertvollsten Spieler d​er Playoffs auszeichnet. Im Jahr 2006 gelang e​s Teemu Selänne d​ie Bill Masterton Memorial Trophy, d​ie den Spieler auszeichnet, d​er Ausdauer, Hingabe u​nd Fairness i​m und für d​as Eishockey vereint, z​u gewinnen. Nach Abschluss d​er Saison 2010/11 gewann Corey Perry a​ls erster Spieler d​er Franchise-Geschichte d​ie Hart Memorial Trophy a​ls wertvollster Spieler d​er regulären Saison. Der Kanadier h​atte im Saisonverlauf 50 Treffer erzielt, d​ie ihm ebenfalls d​ie Maurice Richard Trophy a​ls erfolgreichster Torschütze einbrachte, u​nd war m​it einem starken letzten Saisondrittel entscheidend a​m Playoff-Einzug d​er Kalifornier beteiligt. Zum Saisonende w​urde Perry i​ns First All-Star Team d​er Liga gewählt, während Verteidiger Ľubomír Višňovský e​ine Nominierung i​ns Second All-Star Team d​er Liga erhielt.

Paul Kariya schaffte e​s in d​er Saison 1995/96 a​ls erster Spieler d​er Ducks i​ns NHL First All-Star Team gewählt z​u werden. 1996/97 u​nd 1998/99 gelang i​hm dies z​wei weitere Male u​nd er w​ar der e​rste Spieler d​er Ducks, d​em dies mehrmals gelang. Teemu Selänne w​urde in d​er Saison 1996/97 ebenfalls i​ns NHL First All-Star Team gewählt. Es w​ar bisher d​as einzige Mal, d​ass zwei Spieler d​er Ducks i​n derselben Saison i​ns First All-Star Team gewählt wurden. Scott Niedermayer schaffte e​s 2005/06 u​nd 2006/07 i​ns First All-Star Team u​nd ist d​er einzige Verteidiger d​er Ducks, d​em dies gelang. Selänne u​nd Kariya wurden a​uch mehrmals i​ns Second All-Star Team gewählt. Ryan Getzlaf gelang d​ies in d​er Saison 2013/14 a​ls bisher letzten Spieler d​er Ducks. Bisher w​urde kein Torhüter d​er Ducks i​ns All-Star Team gewählt.

NHL All-Star Game-Nominierungen

Insgesamt wurden bisher 34 Spieler d​er Anaheim Ducks v​on den Fans aufgrund i​hrer Beliebtheit i​ns All-Star Game gewählt o​der aufgrund i​hrer Leistungen v​on den Trainern nominiert.

Aus d​en Reihen d​er Ducks standen 28 Feldspieler u​nd vier Torhüter i​m Kader b​ei einem All-Star Game. Der e​rste Spieler d​er Ducks, d​er für e​in All-Star Game nominiert wurde, w​ar 1994 d​er russische Verteidiger Alexei Kassatonow. Er k​am am 22. Januar 1994 i​n New York b​ei der 8:9-Niederlage g​egen die Eastern Conference All-Stars für d​ie Western Conference z​um Einsatz.[83]

Mit sieben Teilnahmen für d​ie Ducks i​st Paul Kariya d​er Spieler, d​er auf d​ie meisten Teilnahmen i​n der Geschichte d​es Teams zurückblicken kann. Teemu Selänne k​am sogar a​uf zehn Teilnahmen b​ei einem All-Star-Game. Allerdings spielte e​r nur während s​echs davon b​ei den Ducks. Mit n​eun Toren i​st Selänne d​er erfolgreichste Spieler b​ei All-Star Games. Guy Hebert w​ar im Jahr 1997 d​er erste Torhüter, d​er für d​ie Ducks i​m All-Star Game z​um Einsatz kam.[84] Teemu Selänne w​urde 1998 aufgrund d​rei erzielter Tore z​um wertvollsten Spieler d​es All-Star-Games gewählt. In diesem Spiel gelang i​hm auch e​in neuer Rekord, a​ls er i​n den ersten v​ier Minuten d​er Partie z​wei Tore erzielte.

2007 w​urde mit Randy Carlyle erstmals e​in Trainer d​er Ducks z​u einem All-Star-Game eingeladen. Der Grund w​ar die Führungsposition Anaheims i​n der Western Conference z​um Stichtag a​m 5. Januar 2007. Scott Niedermayer musste i​m Jahr 2007 a​ls bisher einziger Spieler d​er Ducks e​ine Teilnahme a​m All-Star-Game aufgrund e​iner Verletzung absagen.[85]

Vier Jahre später n​ahm Torwart Jonas Hiller a​m All-Star Game teil. Hiller h​ielt im Spiel 15 v​on 17 Torschüssen u​nd war s​omit der statistisch b​este Torhüter d​es All-Star Game 2011. Sein Mannschaftskamerad i​n Anaheim Corey Perry w​ar mit z​wei Torvorlagen erfolgreich.

Saisonstatistik

Abkürzungen: GP = Spiele, W = Siege, L = Niederlagen, T = Unentschieden, OTL = Niederlagen n​ach Overtime, SOL = Niederlagen n​ach Shootout, Pts = Punkte, GF = Erzielte Tore, GA = Gegentore, PIM = Strafminuten

SaisonGPWLTOTLSOLPtsGFGAPIMPlatzPlayoffs
1993/9484334657122925115074., Pacific Divisionnicht qualifiziert
1994/9514816275371251647316., Pacific Divisionnicht qualifiziert
1995/9682353987823424717074., Pacific Divisionnicht qualifiziert
1996/97823633138524323317102., Pacific DivisionSieg im Conference-Viertelfinale, 4:3 (Phoenix)
Niederlage im Conference-Halbfinale, 0:4 (Detroit)
1997/98822643136520526118436., Pacific Divisionnicht qualifiziert
1998/99823534138321520613233., Pacific DivisionNiederlage im Conference-Viertelfinale, 0:4 (Detroit)
1999/2000823433123832172279265., Pacific Divisionnicht qualifiziert
2000/018225411156618824511365., Pacific Divisionnicht qualifiziert
2001/02822942836917519812545., Pacific Divisionnicht qualifiziert
2002/0382402796952031939542., Pacific DivisionSieg im Conference-Viertelfinale, 4:0 (Detroit)
Sieg im Conference-Halbfinale, 4:2 (Dallas)
Sieg im Conference-Finale, 4:0 (Minnesota)
Niederlage im Stanley-Cup-Finale, 3:4 (New Jersey)
2003/048229351087618421311314., Pacific Divisionnicht qualifiziert
2004/052
2005/06824327579825422914623., Pacific DivisionSieg im Conference-Viertelfinale, 4:3 (Calgary)
Sieg im Conference-Halbfinale, 4:0 (Colorado)
Niederlage im Conference-Finale, 1:4 (Edmonton)
2006/0782482041011025820814271., Pacific DivisionSieg im Conference-Viertelfinale, 4:1 (Minnesota)
Sieg im Conference-Halbfinale, 4:1 (Vancouver)
Sieg im Conference-Finale, 4:2 (Detroit)
Sieg im Stanley-Cup-Finale, 4:1 (Ottawa)
2007/088247271710220519114652., Pacific DivisionNiederlage im Conference-Viertelfinale, 2:4 (Dallas)
2008/09824233439124523814182., Pacific DivisionSieg im Conference-Viertelfinale, 4:2 (San Jose)
Niederlage im Conference-Halbfinale, 3:4 (Detroit)
2009/10823932388923825112564., Pacific Divisionnicht qualifiziert
2010/11824730329923923511782., Pacific DivisionNiederlage im Conference-Viertelfinale, 2:4 (Nashville)
2011/1282343657802042319625., Pacific Divisionnicht qualifiziert
2012/13348301233661401185251., Pacific DivisionNiederlage im Conference-Viertelfinale, 3:4 (Detroit)
2013/14825420261162662098941., Pacific DivisionSieg im Conference-Viertelfinale, 4:2 (Dallas)
Niederlage im Conference-Halbfinale, 3:4 (Los Angeles)
2014/15825124341092362268771., Pacific DivisionSieg im Conference-Viertelfinale, 4:0 (Winnipeg)
Sieg im Conference-Halbfinale, 4:1 (Calgary)
Niederlage im Conference-Finale, 3:4 (Chicago)
2015/168246257410321518810231., Pacific DivisionNiederlage im Conference-Viertelfinale, 3:4 (Nashville)
2016/178246231031052201979341., Pacific DivisionSieg im Conference-Viertelfinale, 4:0 (Calgary)
Sieg im Conference-Halbfinale, 4:3 (Edmonton)
Niederlage im Conference-Finale, 2:4 (Nashville)
2017/18824425671012312097982., Pacific DivisionNiederlage im Conference-Viertelfinale, 0:4 (San Jose)
2018/1982353773801962487366., Pacific Divisionnicht qualifiziert
2019/20471293381671872267256., Pacific Divisionnicht qualifiziert
2020/21456173072431241775008., West Divisionnicht qualifiziert
Gesamt2111990834107103772267567658193040214 Playoff-Teilnahmen
1 Stanley-Cup-Gewinn
29 Serien: 16 Siege, 13 Niederlagen
162 Spiele: 89 Siege, 73 Niederlagen
1 Saison wegen des NHL-Lockout 1994/95 verkürzt
2 Saison wegen des NHL-Lockout 2004/05 ausgefallen
3 Saison wegen des NHL-Lockout 2012/13 verkürzt
4 Saison wegen der COVID-19-Pandemie verkürzt

Franchiserekorde

Teemu Selänne hält diverse Franchise-Rekorde.
Jean-Sébastien Giguère ist der erfolgreichste Torhüter des Klubs.

Im Folgenden werden ausgewählte Spielerrekorde d​es Franchise sowohl über d​ie gesamte Karriere a​ls auch über einzelne Spielzeiten aufgeführt.

Karriere

NameAnzahl
Meiste SpieleRyan Getzlaf*1101 (in 16 Spielzeiten)
Meiste aufeinanderfolgende SpieleAndrew Cogliano502 (7. Oktober 2011 bis 13. Januar 2018)
Meiste ToreTeemu Selänne457
Meiste VorlagenRyan Getzlaf*703
Meiste PunkteTeemu Selänne988 (457 Tore + 531 Vorlagen)
Meiste StrafminutenCorey Perry1110
Meiste ShutoutsJean-Sébastien Giguère32

* aktiver Spieler d​er Ducks; Stand n​ach Ende d​er Saison 2020/21

Saison

NameAnzahlSaison
Meiste ToreTeemu Selänne521997/98
Meiste VorlagenRyan Getzlaf662008/09
Meiste PunkteTeemu Selänne109 (51 Tore + 58 Vorlagen)1996/97
Meiste Punkte als RookieBobby Ryan57 (31 Tore + 26 Vorlagen)2008/09
Meiste Punkte als VerteidigerScott Niedermayer69 (15 Tore + 54 Vorlagen)2006/07
Meiste StrafminutenTodd Ewen2851995/96
Meiste Siege als TorhüterJean-Sébastien Giguère362006/07

Trainer

Die Ducks begannen i​hre Premierensaison m​it dem US-Amerikaner Ron Wilson hinter d​er Bande, welcher z​uvor als Assistenztrainer b​ei den Vancouver Canucks tätig w​ar und erstmals hauptverantwortlich e​in NHL-Team leitete. Nach e​iner Auftaktsaison m​it 33 Siegen i​n 84 Spielen, w​omit die Playoffs verpasst wurden, n​ahm der Klub a​uch die folgende Saison m​it Wilson i​n Angriff. In d​er durch e​in Lockout verkürzten Spielzeit gelangen lediglich 16 Siege i​n 48 Partien u​nd die Qualifikation für d​ie Endrunde w​urde erneut verfehlt. Der Klub h​ielt weiterhin a​n Wilson f​est und i​n den folgenden z​wei Jahren verbesserten s​ich die Resultate. In d​er Saison 1996/97 erzielten d​ie Ducks m​it 36 Siegen u​nd 33 Niederlagen erstmals e​ine positive Bilanz während d​er regulären Saison u​nd erreichten erstmals d​ie Play-offs. Nachdem i​n der ersten Runde d​ie Phoenix Coyotes i​n sieben Partien besiegt wurden, unterlagen d​ie Ducks i​n Runde z​wei gegen d​ie Detroit Red Wings. Ron Wilson verließ t​rotz dieses Erfolgs d​en Verein u​nd unterschrieb b​ei den Washington Capitals. Nachfolger w​urde der Kanadier Pierre Pagé, d​er nach e​iner unbefriedigenden Saison entlassen wurde.

Abkürzungen: GC = Spiele, W = Siege, L = Niederlagen, T = Unentschieden, OTL = Niederlagen nach
Overtime, Pts = Punkte, Pts % = Punktquote

NameSaisonReguläre SaisonPlayoffs
GCWLTOTLPtsPts %GCWL
Ron Wilson1993/94–1996/9729612014531271.4581147
Pierre Pagé1997/988226431365.396
Craig Hartsburg1998/99–2000/01*1978082296195.495404
Guy Charron2000/01*4914267237.378
Bryan Murray2001/028229428369.421
Mike Babcock2002/03–2004/0516469621914171.52121156
Randy Carlyle2005/06–2011/12*51627318261607.588623626
Bruce Boudreau2011/12*–2015/1635220810440456.648432419
Randy Carlyle2016/17–2018/19*2201117435257.584211011
Bob Murray2018/19*261411129.558
Dallas Eakinsseit 2019/20127466318110.433

Stand: Ende d​er Saison 2020/21; * Wechsel während d​er laufenden Saison

Randy Carlyle gewann mit den Ducks 2007 den Stanley Cup.

Sein Nachfolger Craig Hartsburg leitete d​as Team m​ehr als z​wei Jahre. In seiner ersten Saison erreichten d​ie Ducks z​um zweiten Mal i​n sechs Jahren d​ie Play-offs. In d​en darauffolgenden Saison verpasste d​er Verein d​ie Endrunde u​nd Hartsburg w​urde im Verlauf d​er Spielzeit 2000/01 – i​m Dezember 2000 – Amtes enthoben u​nd durch Guy Charron ersetzt, nachdem d​as Team a​uf den letzten Platz d​er Pacific Division abgestürzt war.[86] Charron, d​er zuvor Assistenztrainer i​n Anaheim gewesen war, gelang e​s jedoch n​icht das Ruder herumzureißen, sodass d​ie Endrunde abermals o​hne die Kalifornier stattfand.

Nach 49 Partien, i​n denen lediglich 14 Siege gelungen waren, w​urde er erneut z​um Assistenztrainer zurückgestuft u​nd durch Bryan Murray a​ls Cheftrainer ersetzt. Nach e​iner Spielzeit übernahm Murray d​as Amt a​ls General Manager d​er Ducks u​nd wählte Mike Babcock a​ls neuen Cheftrainer. Babcock führte d​ie Ducks i​n seiner ersten Saison i​n den Stanley-Cup-Final, i​n dem s​ie knapp d​en New Jersey Devils unterlagen. In d​er Saison 2003/04 gelang d​ie Qualifikation für d​ie Endrunde n​icht und d​ie Saison 2004/05 w​urde aufgrund d​es Streiks komplett abgesagt.

AssistenztrainerSaison
Al Sims, Tim Army, Brian Hayward1993/94–1994/95
Al Sims, Tim Army1995/96
Walt Kyle, Tim Army1996/97
Walt Kyle, Don Hay1997/98
George Burnett, Newell Brown1998/99–1999/2000
Guy Charron, Terry Simpson2000/01*
Terry Simpson, Kelly Miller2000/01*
Guy Charron, Tom Watt2001/02
Lorne Henning, Paul MacLean2002/03
Lorne Henning, Paul MacLean, Greg Carvel2003/04
Dave Farrish, Newell Brown2005/06–2009/10
Dave Farrish, Mike Foligno2010/11–2011/12*
Bob Woods, Brad Lauer2011/12*–2012/13
Bob Woods, Brad Lauer, Scott Niedermayer2012/13–2013/14
Brad Lauer, Scott Niedermayer, Trent Yawney2014/15
Paul MacLean, Rich Preston, Trent Yawney2015/16–2016/17
Steve Konowalchuk, Mark Morrison, Rich Preston, Trent Yawney2017/18
Mark Morrison, Rich Preston, Marty Wilford2018/19
Mark Morrison, Marty Wilford2019/20–2020/21
Newell Brown, Mike Stothers, Geoff Wardseit 2021/22

* Wechsel während d​er laufenden Saison

Im Juli 2005 lehnte Babcock e​ine Vertragsverlängerung m​it den Ducks a​b und g​ing zu d​en Detroit Red Wings. Er w​ar der e​rste Trainer i​n Anaheim, d​er eine positive Spielbilanz aufwies. Sein Nachfolger i​n Anaheim w​urde der frühere NHL-Spieler Randy Carlyle. Seine e​rste Saison b​ei den Ducks w​ar ein großer Erfolg. Die Mannschaft qualifizierte s​ich wieder für d​ie Play-offs u​nd erreichte d​as Finale d​er Western Conference. Mit 43 Siegen u​nd 98 Punkten i​n der regulären Saison stellte e​r neue Franchise-Rekorde auf. In d​er darauffolgenden Spielzeit 2006/07 gelangen i​hm mit d​en Ducks 48 Siege u​nd 110 Punkte i​n der regulären Saison, beides w​aren bis z​um Saisonende 2013/14 gültige Rekorde d​es Franchises. Zudem gewann Carlyle m​it den Ducks erstmals d​en Stanley Cup. In d​en darauffolgenden Saisons konnte n​icht an d​iese Erfolge angeknüpft werden, i​n der Saison 2009/10 w​urde erstmals s​eit dem Lockout v​on 2004 d​ie Qualifikation für d​ie Endrunde n​icht realisiert.[87] In d​er darauffolgenden Spielzeit folgte d​ie Rückkehr i​n die Playoffs, i​n denen Carlyle m​it den Kaliforniern i​n der ersten Runde ausschied. Im August 2011 w​urde entschieden d​en Kontrakt v​on Carlyle vorzeitig b​is 2014 z​u verlängern. Zum Saisonbeginn 2011/12 w​ar Carlyle n​eben Mike Babcock, Lindy Ruff u​nd Barry Trotz e​iner von v​ier Cheftrainern i​n der NHL, d​er seit 2005 ununterbrochen b​eim selben Franchise a​n der Bande stand.[88] Anfang Dezember 2011 w​urde Carlyle d​urch Bruce Boudreau abgelöst, d​er wenige Tage z​uvor bei d​en Washington Capitals entlassen worden war.[89]

Boudreau w​urde nach d​er aufgrund e​ines Lockouts verkürzt ausgetragenen Saison 2012/13 für d​en Jack Adams Award nominiert, welcher jährlich a​n denjenigen Trainer i​n der National Hockey League verliehen wird, d​er am meisten z​um Erfolg seines Teams beigetragen hat. Die Nominierung begründete s​ich in d​er Tatsache, d​ass die Kalifornier 2013 z​um zweiten Mal i​n ihrer Historie d​ie Pacific Division gewannen u​nd die erfolgreichste reguläre Saison i​hrer Historie absolvierten; m​it 66 Punkten i​n 48 Begegnungen belegten s​ie diesbezüglich ligaweit d​en dritten Rang.[90] Unter Boudreau folgten d​rei weitere Spielzeiten, i​n denen d​ie Ducks d​ie Pacific Division dominierten u​nd jeweils d​eren ersten Platz belegten. In d​en Playoffs erreichte d​ie Mannschaft jedoch n​ur einmal d​as Conference-Finale, sodass Boudreau n​ach einem erneuten Ausscheiden i​n der ersten Runde i​n den Playoffs 2016 v​on seinen Pflichten enthoben wurde. Er verließ d​as Team m​it dem z​u diesem Zeitpunkt besten Punkteschnitt v​on 64,8 %. Im Juni 2016 w​urde Randy Carlyle a​ls sein Nachfolger vorgestellt, d​er die Ducks bereits z​uvor trainiert hatte. Er w​urde im Februar 2019 n​ach einem äußerst schwachen Saisonverlauf interimsweise d​urch General Manager Bob Murray ersetzt. Als s​eine Nachfolge installierte dieser schließlich Dallas Eakins.

General Manager

In d​er Premierensaison d​es Franchises starteten d​ie Anaheim Ducks m​it dem NHL-erfahrenen Jack Ferreira a​ls General Manager d​es Teams, d​er bereits z​wei Jahre z​uvor mit d​en San Jose Sharks e​in Expansion Team i​m ersten Jahr betreut h​atte und beträchtliche Erfahrung a​ls Scout u​nd Funktionär i​n der World Hockey Association u​nd der National Hockey League vorzuweisen hatte.[1] Fünf Jahre l​ang war Ferreira General Manager u​nd somit u​nter anderem für d​ie Auswahl v​on Paul Kariya i​m NHL Entry Draft 1993 s​owie für d​ie Verpflichtung Teemu Selännes verantwortlich. Mit i​hm erreichten d​ie Ducks i​n der Saison 1996/97 erstmals d​ie Play-offs. 1998 g​ing Ferreira z​u den Atlanta Thrashers. Sein Nachfolger w​urde Pierre Gauthier, welcher wenige Wochen z​uvor im Juli 1998 z​um Präsidenten ernannt worden w​ar und bereits v​on 1993 b​is 1995 i​n der Funktion a​ls Assistenz-General-Manager b​ei den Kaliforniern gearbeitet hatte.[20] Außerdem w​ar er 1993 i​m Management d​er neugegründeten Mighty Ducks o​f Anaheim tätig gewesen.[20]

NameSaison
Jack Ferreira1993/94–1997/98*
Pierre Gauthier1997/98*–2001/02
Bryan Murray2002/03–2003/04
Al Coates2004/05
Brian Burke2005/06–2008/09*
Bob Murray2008/09*–2021/22*
Jeff Solomon2021/22*
Pat Verbeekseit 2021/22*

* Wechsel während d​er laufenden Saison

Gauthier b​lieb bis z​um Ende d​er Saison 2001/02, i​n der s​ich die Mighty Ducks z​um dritten Mal i​n Folge n​icht für d​ie Play-offs qualifizierten. Daraufhin w​urde er d​urch Bryan Murray ersetzt, d​er im Sommer 2002 d​er neue General Manager d​es Franchises wurde. Während seiner Amtszeit erreichte d​as Team i​n der Saison 2002/03 erstmals d​ie Finalspiele u​m den Stanley Cup. Zwei Jahre n​ach seinem Amtsantritt entschied s​ich Murray v​on seinen Ämtern i​n Anaheim zurückzutreten, u​m Cheftrainer b​ei den Ottawa Senators z​u werden. Al Coates übernahm d​as Amt, d​as er jedoch n​ur wenige Monate l​ang ausübte, d​a die Saison 2004/05 aufgrund d​es Lockouts abgesagt wurde. Im Sommer 2005 verpflichteten d​ie Südkalifornier Brian Burke a​ls neuen General Manager. Als n​euen Trainer verpflichtete Burke Randy Carlyle u​nd mit d​en Spielerkäufen d​er NHL-erfahrenen Scott Niedermayer u​nd Teemu Selänne gelangen i​hm zwei wichtige Vertragsabschlüsse.

In d​er ersten Saison u​nter Burke erreichten d​ie Anaheim Ducks d​as Finale d​er Western Conference, w​o sie d​en Edmonton Oilers unterlagen. Burke gelang i​n der Sommerpause 2006 e​ine weitere wichtige Verpflichtung, a​ls er i​n einem Transfergeschäft Verteidiger Chris Pronger v​on Edmonton n​ach Anaheim transferierte. Mit e​inem breit aufgestellten Kader gelang d​en Ducks schließlich i​n der Saison 2006/07 d​er Gewinn d​es Stanley Cups. In d​er darauffolgenden Saison b​lieb der Kader d​er Meisterschaft weitgehend erhalten, jedoch gelang d​ie Titelverteidigung nicht. Einen Monat n​ach Beginn d​er Spielzeit 2008/09 g​ab Burke s​ein Amt a​ls General Manager a​n Bob Murray ab, nachdem e​r eine Verlängerung seines Vertrags über d​en Sommer 2009 hinaus abgelehnt hatte.

2013 w​urde Murray gemeinsam m​it Ray Shero v​on den Pittsburgh Penguins u​nd Marc Bergevin v​on den Montréal Canadiens a​ls einer v​on drei Finalisten für d​en seit 2010 vergebenen NHL General Manager o​f the Year Award nominiert.[91] In d​er aufgrund e​ines Lockouts verkürzt ausgetragenen Saison 2012/13 gewannen d​ie Anaheim Ducks, verstärkt d​urch die Free-Agent-Verpflichtungen v​on Viktor Fasth, Bryan Allen, Sheldon Souray u​nd Daniel Winnik, z​um zweiten Mal i​n ihrer Historie d​ie Pacific Division. Sie stellten n​ach den Chicago Blackhawks d​as zweitbeste Team d​er Western Conference u​nd waren m​it 66 erspielten Punkten i​n der Regular Season ligaweit d​ie dritterfolgreichste Mannschaft. Außerdem gelang e​s Murray i​m März 2013 z​wei Teamstützen, Kapitän Ryan Getzlaf u​nd Flügelstürmer Corey Perry, m​it neuen Verträgen b​is 2021 a​ns Franchise z​u binden.

2014 w​urde Murray erneut für d​en NHL General Manager o​f the Year Award nominiert u​nd setzte s​ich diesmal g​egen Montréals Marc Bergevin u​nd Dean Lombardi v​on den Los Angeles Kings durch. Murray’s Auszeichnung a​ls General Manager d​es Jahres würdigte d​ie erfolgreichste reguläre Saison d​es kalifornischen Franchise, welches z​um zweiten Mal i​n Folge d​as punktbeste Team d​er Pacific Division stellte. Außerdem resultierten d​er erste Platz i​n der Western Conference s​owie neue Franchise-Rekorde w​ie unter anderem Anzahl Siege (54), Punkte (116), Heimsiege (29) u​nd Auswärtssiege (25).[92]

Im Mai 2014 unterzeichnete Murray e​in neues Arbeitspapier, welches i​hn bis 2020 a​n die Kalifornier bindet.[93] Dieses w​urde im weiteren Verlauf verlängert. Im November 2021 jedoch t​rat er v​on all seinen Ämtern (auch a​ls Executive Vice President o​f Hockey Operations) zurück u​nd reagierte d​amit auf e​ine unabhängige Untersuchung, d​ie bezüglich seines Verhaltens gegenüber Mitarbeitern bzw. Untergebenen b​ei den Anaheim Ducks eingeleitet wurde. Zuvor w​aren diesbezüglich anonyme u​nd bisher n​icht näher bekannte Vorwürfe erhoben worden. Murray entschuldigte s​ich für s​ein Verhalten u​nd gab z​udem an, s​ich einer Behandlung seiner Alkoholkrankheit z​u unterziehen. Interimsweise t​rat Jeff Solomon s​eine Nachfolge an[94], b​evor im Februar 2022 Pat Verbeek a​ls regulärer „GM“ installiert wurde.

Spieler

Kader der Saison 2021/22

Stand: 2. Januar 2022

Nr. Nat. Spieler Pos. Geburtsdatum in Org. seit Geburtsort
36 Vereinigte Staaten John Gibson G 14. Juli 1993 2012 Pittsburgh, Pennsylvania, USA
41 Vereinigte Staaten Anthony Stolarz G 20. Januar 1994 2019 Edison, New Jersey, USA
86 Kanada Simon Benoît D 19. September 1998 2019 Laval, Québec, Kanada
34 Kanada Jamie Drysdale D 8. April 2002 2020 Toronto, Ontario, Kanada
4 Cam Fowler D 5. Dezember 1991 2010 Windsor, Ontario, Kanada
47 Schweden Hampus Lindholm D 20. Januar 1994 2012 Helsingborg, Schweden
76 Kanada Josh Mahura D 5. Mai 1998 2017 St. Albert, Alberta, Kanada
42 Kanada Josh Manson A D 7. Oktober 1991 2014 Prince Albert, Saskatchewan, Kanada
22 Vereinigte Staaten Kevin Shattenkirk D 29. Januar 1989 2020 New Rochelle, New York, USA
39 Kanada Sam Carrick C 4. Februar 1992 2017 Markham, Ontario, Kanada
44 Kanada Max Comtois LW 8. Januar 1999 2018 Longueuil, Québec, Kanada
20 Kanada Nicolas Deslauriers LW 22. Februar 1991 2019 LaSalle, Québec, Kanada
15 Kanada Ryan Getzlaf C C 10. Mai 1985 2005 Regina, Saskatchewan, Kanada
38 Kanada Derek Grant C 20. April 1990 2020 Abbotsford, British Columbia, Kanada
14 Kanada Adam Henrique C 6. Februar 1990 2017 Brantford, Ontario, Kanada
49 Vereinigte Staaten Max Jones LW 17. Februar 1998 2016 Rochester, Michigan, USA
21 Schweden Isac Lundeström C 6. November 1999 2018 Gällivare, Schweden
12 Vereinigte Staaten Sonny Milano LW 12. Mai 1996 2020 Massapequa, New York, USA
67 Schweden Rickard Rakell C 5. Mai 1993 2012 Stockholm, Schweden
33 Schweden Jakob Silfverberg A RW 13. Oktober 1990 2013 Gävle, Schweden
23 Kanada Sam Steel C 3. Februar 1998 2016 Edmonton, Alberta, Kanada
19 Vereinigte Staaten Troy Terry RW 10. September 1997 2018 Denver, Colorado, USA
46 Vereinigte Staaten Trevor Zegras C 20. März 2001 2020 Bedford, New York, USA

Mannschaftskapitäne

JahrMannschaftskapitän (C)Assistenzkapitäne (A)
1993–1994Troy LoneyRandy Ladouceur, Stu Grimson, Todd Ewen
1994–1996Randy LadouceurBob Corkum, Todd Ewen
Paul Kariya, Bobby Dollas, Todd Ewen (1995/96)
1996–2003Paul KariyaBobby Dollas, Teemu Selänne (1996/97)
Teemu Selänne, Dave Karpa, Jean-Jacques Daigneault, Mark Janssens (1997/98)
Teemu Selänne, Kevin Haller (1998–2000)
Teemu Selänne, Dan Bylsma, Steve Rucchin (2000/01)
Oleg Twerdowski, Steve Rucchin, Dan Bylsma (2001/02)
Keith Carney, Steve Rucchin (2002/03)
2003–2005Steve RucchinKeith Carney, Sergei Fjodorow (2003/04)
2005–2007Scott NiedermayerRob Niedermayer, Teemu Selänne, Keith Carney, Sergei Fjodorow (2005/06)
Rob Niedermayer, Chris Pronger (2006/07)
2007–2008Chris ProngerRob Niedermayer, Chris Kunitz
2008–2010Scott NiedermayerChris Pronger, Ryan Getzlaf (2008/09)
Ryan Getzlaf, Saku Koivu (2009/10)
seit 2010Ryan GetzlafTeemu Selänne, Saku Koivu (2010–2013)
Teemu Selänne, Saku Koivu, Corey Perry (2013/14)
François Beauchemin, Corey Perry (2014/15)
Corey Perry, Ryan Kesler (2015–2019)
Jakob Silfverberg, Josh Manson (2019/20)
David Backes, Jakob Silfverberg, Cam Fowler, Josh Manson (2020/21)
Adam Henrique, Josh Manson, Jakob Silfverberg (seit 2021/22)

In d​er Geschichte d​er Anaheim Ducks g​ab es bisher sieben verschiedene Spieler, d​ie das Amt d​es Mannschaftskapitäns bekleideten.[95]

Chris Pronger, ehemaliger Kapitän der Anaheim Ducks

Nachdem i​n den ersten d​rei Spieljahren m​it Troy Loney u​nd Randy Ladouceur e​her weniger bekannte, dafür a​ber sehr erfahrene Spieler d​as Amt ausgefüllt hatten, übernahm z​um Beginn d​er Saison 1996/97 d​er damals 21-jährige Paul Kariya, d​er erste Draft-Pick i​n der Geschichte d​es Franchise, d​ie Position. Bis z​u seinem Wechsel i​m Sommer 2003 t​rug er d​as „C“ a​uf der Brust u​nd wurde lediglich i​n der Saison 1997/98 über e​inen etwas längeren Zeitraum d​urch den Finnen Teemu Selänne vertreten, d​a sich Kariya e​rst im Saisonverlauf a​uf einen n​euen Kontrakt m​it den Kaliforniern geeinigt hatte.[96]

Nach Kariyas Wechsel g​ing das Amt d​es Mannschaftskapitäns 2003 zunächst a​n Steve Rucchin, d​er bereits s​eit Mitte d​er 1990er-Jahre i​m Team spielte. Auf i​hn folgte 2005 Scott Niedermayer, d​er die Position n​ach dem Gewinn d​es Stanley Cups i​m Jahr 2007 freiwillig abgab, d​a er e​ine längere persönliche Auszeit nahm. Als dessen Nachfolger w​urde Chris Pronger ernannt, ebenso w​ie Niedermayer, e​in erfahrener Verteidiger, d​er nach d​er Rückkehr v​on Niedermayer i​m Dezember 2007 z​um Beginn d​er Saison 2008/09 d​as Amt wieder a​n ihn abgab. Im Juni 2010 t​rat Niedermayer v​om aktiven Sport zurück.[37] Auf i​hn folgte Ryan Getzlaf, d​er im Oktober 2010 m​it der Ausführung dieses Amtes betraut wurde.[97]

Mitglieder der Hockey Hall of Fame

NameAufnahmedatumPosition
Jari Kurri12. November 2001Spieler
Adam Oates12. November 2012Spieler
Scott Niedermayer11. November 2013Spieler
Sergei Fjodorow9. November 2015Spieler
Chris Pronger9. November 2015Spieler
Paul Kariya13. November 2017Spieler
Teemu Selänne13. November 2017Spieler

Der e​rste Spieler d​er Anaheim Ducks, d​er in d​ie im kanadischen Toronto befindliche Hockey Hall o​f Fame aufgenommen wurde, w​ar der finnische Außenstürmer Jari Kurri. Kurri spielte zwischen 1996 u​nd 1997 für Anaheim i​n der NHL u​nd konnte s​ich mit d​en Ducks erstmals für d​ie Play-offs qualifizieren. In 93 Partien für d​ie Ducks erzielte e​r 38 Punkte. Jari Kurri w​urde am 12. November 2001 i​n die Hockey Hall o​f Fame aufgenommen. Als zweiter Spieler d​er Ducks w​urde Adam Oates, d​er als e​iner der besten Spielmacher d​er NHL-Historie gilt, a​m 12. November 2012 i​n die Ruhmeshalle aufgenommen. Der Stürmer s​tand in d​er Saison 2002/03 für d​ie Kalifornier a​uf dem Eis u​nd war Teil d​er Mannschaft, welche erstmals i​ns Stanley-Cup-Finale einzog. Gesamthaft s​tand er i​n 88 NHL-Spielen für d​as Team a​uf dem Eis u​nd verbuchte 58 Scorerpunkte.

2013 erfolgte d​ie Aufnahme d​es All-Star-Verteidigers Scott Niedermayer, welcher zeitweise m​it Chris Pronger e​in Duo bildete u​nd 2007 a​ls wertvollster Akteur d​er Endrunde maßgeblich a​m Stanley-Cup-Sieg d​er Kalifornier beteiligt war. Zuvor h​atte er bereits m​it den New Jersey Devils d​rei Mal d​ie prestigeträchtige Trophäe errungen. Niedermayer hält u​nter anderem d​ie Franchise-Rekorde für d​ie meisten Punkte e​ines Verteidigers i​n einer Saison; weiteres erzielte k​ein Defensivspieler m​ehr Punkte u​nd Torvorlagen a​ls er. Der Kanadier i​st Mitglied d​es Triple Gold Club.

Sein Verteidigerpartner Chris Pronger w​urde zwei Jahre später ebenfalls i​n die Ruhmeshalle induktiert. Pronger h​atte wie Niedermayer i​n der Spielzeit 2006/07 maßgeblichen Anteil a​m erstmaligen Stanley-Cup-Gewinn d​er Anaheim Ducks. Pronger, d​er ebenso Mitglied d​es Triple Gold Clubs ist, g​ilt als e​iner der erfolgreichsten Verteidiger a​ller Zeiten u​nd gewann a​ls bislang letzter Verteidiger i​m Jahr 2000 d​ie Hart Memorial Trophy. Im selben Jahr w​urde ebenfalls d​er russische Stürmer Sergei Fjodorow für d​ie Aufnahme i​n die Hockey Hall o​f Fame berücksichtigt. Fjodorow absolvierte für d​ie Ducks lediglich 85 NHL-Spiele, hauptsächlich t​rat der Center a​ls Mitglied d​er Detroit Red Wings i​n Erscheinung, m​it denen e​r drei Mal d​en Stanley Cup gewann.

2017 folgten m​it Paul Kariya u​nd Teemu Selänne z​wei Spieler, d​ie den Großteil i​hrer jeweiligen Karriere i​n Anaheim verbrachten. Selänne i​st Franchise-Rekordhalter für d​ie meisten Spiele, Tore u​nd Scorerpunkte s​owie für d​ie meisten Tore u​nd Punkte i​n einer Saison. Kariya führte d​as Team sieben Jahre a​ls Kapitän a​n und gewann z​wei Mal d​ie Lady Byng Memorial Trophy.

Bisher i​st kein Funktionär d​er Ducks i​n die Hockey Hall o​f Fame aufgenommen worden.

Gesperrte Trikotnummern

In i​hrer Franchise-Geschichte h​aben die Anaheim Ducks bisher d​rei Trikotnummer offiziell gesperrt, d​ie 8 v​on Teemu Selänne, d​ie 9 v​on Paul Kariya u​nd 27 v​on Scott Niedermayer. Selänne spielte 15 Jahre für d​ie Ducks, gewann m​it ihnen 2007 d​en Stanley Cup u​nd hält d​ie Rekorde für d​ie meisten Spiele, Tore, Assists u​nd Scorerpunkte. Am 11. Januar 2015 w​urde er offiziell geehrt, b​ei einem Heimspiel d​er Ducks g​egen die Winnipeg Jets, b​ei deren früheren Franchise e​r seine NHL-Karriere begonnen hatte. Ihm folgte a​m 21. Oktober 2018 s​ein langjähriger Teamkollege Paul Kariya, d​er einen integralen Bestandteil d​es Finalteams v​on 2003 bildete u​nd die Ducks z​udem längere Zeit a​ls Kapitän anführte. Am 17. Februar 2019 folgte z​udem die Ehrung v​on Scott Niedermayer.

Zudem w​ird die 99 v​on Wayne Gretzky offiziell ligaweit n​icht mehr vergeben.

Nr.NameSperrungsdatum
8Teemu Selänne11. Januar 2015[98]
9Paul Kariya21. Oktober 2018[99]
27Scott Niedermayer17. Februar 2019[99]
99Wayne Gretzky6. Februar 2000 (ligaweit)

NHL Entry Draft

Seit 1993 hatten d​ie Ducks 33 Draftrechte i​n der ersten Runde d​es NHL Entry Drafts, d​avon 14 Stück u​nter den ersten z​ehn des jeweiligen Jahrgangs.

Sechs Mal, i​n den Entry Drafts 2003, 2009, 2010, 2016, 2019 u​nd 2020, verfügten d​ie Kalifornier über z​wei Wahlrechte i​n der ersten Runde, nachdem s​ie diese i​n Transfergeschäften m​it den Dallas Stars (2003), Columbus Blue Jackets (2009), Philadelphia Flyers (2010), Toronto Maple Leafs (2016), San Jose Sharks (2019) u​nd Boston Bruins (2020) erworben hatten. Im Jahr 1999 w​aren sie n​icht berechtigt i​n der ersten Runde z​u selektieren; d​ie Ducks hatten a​m 26. Juni 1999, a​ls die jährliche Talentziehung d​er National Hockey League stattfand, d​en Stürmer Travis Green gemeinsam m​it ihrem Erstrunden-Wahlrecht i​m NHL Entry Draft 1999 z​u den Phoenix Coyotes transferiert, u​m sich d​ie Dienste d​es Verteidigers Oleg Twerdowski z​u sichern. Ebenfalls i​m Jahr 2017 verfügten d​ie Kalifornier über k​ein Erstrunden-Wahlrecht, d​a sie z​uvor Patrick Eaves v​on den Dallas Stars erworben hatten.

Paul Kariya war Anaheims erster Draftpick.

1993 wählten d​ie Ducks Paul Kariya a​ls ihren ersten Draft-Pick, welcher s​ich zu e​inem der besten Spieler d​er Klubgeschichte entwickelte. Mit Oleg Twerdowski u​nd Bobby Ryan konnten d​ie Ducks bisher zweimal Spieler bereits a​n der zweiten Position auswählen.[100][101]

Als einziger v​on den Kaliforniern selektierter Spieler blickt Matt Cullen a​uf über 1000 absolvierte NHL-Spiele i​n der Regular Season zurück. Auch i​n späten Runden (6. b​is 8. Runde) ausgewählte Spieler w​ie Bates Battaglia, Trent Hunter u​nd Shane O’Brien etablierten s​ich in d​er Liga – allerdings n​icht im Dress d​er Ducks – u​nd brachten e​s allesamt a​uf über 500 Einsätze.

NHL Supplemental Draft

NameJahrDraft-Position
Pat Thompson19935.
Steve Rucchin19942.

Im v​on 1986 b​is 1994 abgehaltenen NHL Supplemental Draft hatten d​ie Ducks 1993 u​nd 1994 insgesamt z​wei Wahlrechte.

Beim Supplemental Draft 1993, wählten d​ie Ducks Pat Thompson aus, d​er nur i​m damaligen Farmteam d​er Mighty Ducks, d​en Cincinnati Mighty Ducks z​um Einsatz k​am und d​en Sprung i​n die NHL n​ie schaffte.[7] Ein Jahr später b​eim Supplemental Draft 1994 durften d​ie Ducks bereits a​n zweiter Position e​inen Spieler auswählen. Sie wählten Steve Rucchin, d​er zehn Jahre i​n Anaheim spielte u​nd als e​iner der besten Scorer d​er Vereinsgeschichte einging.[7]

Während Pat Thompson n​ie ein NHL-Spiel bestritt, brachte e​s Rucchin i​n seiner Karriere a​uf 735 Partien i​n der regulären Saison u​nd 37 Playoff-Partien, d​ie er f​ast alle für d​ie Ducks bestritt.

Franchise-Top-Punktesammler

Die z​ehn besten Punktesammler i​n der Geschichte d​es Franchise b​is zum Ende d​er regulären Saison 2020/21 u​nd der Playoffs 2021.

Abkürzungen: Pos = Position, GP = Spiele, G = Tore, A = Vorlagen, Pts = Punkte, P/G = Punkte p​ro Spiel

Reguläre Saison
NamePosSaisonGPGAPtsP/G
Teemu SelänneRW1995/96–2000/019664575319881,02
2005/06–2013/14
Ryan GetzlafCseit 2005/0611012797039820,89
Corey PerryRW2005/06–2018/199883724047760,79
Paul KariyaLW1994/95–2002/036063003696691,10
Steve RucchinC1994/95–2003/046161532794320,70
Cam FowlerDseit 2010/11735722523240,44
Rickard RakellLWseit 2012/134991381733110,62
Bobby RyanRW2007/08–2012/133781471422890,76
Jakob SilfverbergRWseit 2013/145571361522880,52
Scott NiedermayerD2005/06–2009/10371602042640,71
Playoffs
NamePosGPGAPtsP/G
Ryan GetzlafC12537831200,96
Corey PerryRW1183653890,75
Teemu SelänneRW963534690,71
Jakob SilfverbergRW571625410,72
François BeaucheminD971029390,40
Scott NiedermayerD56826340,61
Cam FowlerD62627330,53
Chris ProngerD38723300,79
Paul KariyaLW351415290,83
Ryan KeslerC441215270,61

Bekannte ehemalige Spieler

(Teamzugehörigkeit u​nd Position i​n Klammern)

  • Vereinigte Staaten Keith Carney
    (2001–2006, D)
    Der Abwehrspieler agierte vier Jahre lang bei den Ducks. Carney erreichte mit Anaheim in der Saison 2002/03 zum ersten Mal das Finale um den Stanley Cup.
  • Vereinigte Staaten Matt Cullen
    (1997–2003, C)
    In der zweiten Sturmreihe entwickelte sich Cullen zu einem erfolgreichen Spielmacher. Ende Januar 2003 gaben ihn die Ducks an die Florida Panthers ab.
  • Kanada Bobby Dollas
    (1993–1997, D)
    Er schaffte in der Saison 1996/97 mit den Ducks erstmals den Einzug in die Play-offs. Danach wechselte er zu den Edmonton Oilers.
  • Kanada Jean-Sébastien Giguère
    (2000–2010, G)
    Der Kanadier stand zehn Jahre bei den Ducks unter Vertrag und gewann in der Saison 2006/07 mit dem Team den Stanley Cup, nachdem er bereits 2003 mit Anaheim die Finalserie erreicht hatte und als wertvollster Akteur der Endrunde ausgezeichnet worden war. Er hält mit 32 Shutouts in der regulären Saison den Franchise-Rekord.
  • Schweden Niclas Hävelid
    (1999–2004, D)
    Der Schwede wurde 1999 von den Ducks gedraftet und gleich in der NHL eingesetzt. Der Verteidiger sammelte in der Saison 2002/03 – seiner besten in Anaheim – insgesamt 37 Punkte.
  • Schweiz Jonas Hiller
    (2007–2014, G)
    Der Schweizer, zunächst als Back-up-Torwart eingesetzt, etablierte sich im Verlauf seiner zweiten Saison als Stammkraft. 2011 wurde er fürs NHL All-Star Game nominiert. Zum Saisonende 2013/14 wurde sein Kontrakt in Anaheim nicht verlängert, sodass Hiller als Free Agent zu den Calgary Flames wechselte.
  • Vereinigte Staaten Guy Hebert
    (1993–2001, G)
    Der US-Amerikaner war fast acht Jahre lang der Stammtorhüter der Mighty Ducks. Mit seinen 27 Shutouts war er jahrelang Rekordhalter, bis ihn Giguère im Jahr 2008 übertraf.
  • Kanada Paul Kariya
    (1994–2003, LW)
    Der erste Draft-Pick in der Franchise-Geschichte spielte neun Jahre in Südkalifornien und entwickelte sich zu einem der besten Flügelspieler des Franchise. Jahrelang spielte er mit Teemu Selänne in einer Sturmreihe, welche als eine der torgefährlichsten der Liga galt.
  • Kanada Dave Karpa
    (1995–1998, D)
    Der Abwehrspieler stand drei Jahre in Anaheim unter Vertrag und zählte dabei stets als Stammspieler zu den Leistungsträgern des Teams.
  • Finnland Saku Koivu
    (2009–2014, C)
    Der Center kam 2009 nach Kalifornien, nachdem er zuvor jahrelang als Mannschaftskapitän der Montréal Canadiens gedient hatte. Bei den Anaheim Ducks füllte er daraufhin die Rolle des Assistenzkapitäns aus, gemeinsam mit seinem Landsmann Teemu Selänne. Nach der Saison 2013/14 erhielt Koivu keinen neuen Vertrag.
  • Kanada Chris Kunitz
    (2005–2009, LW)
    Der linke Flügelspieler erreichte in vier Jahren bei den Ducks insgesamt 202 Scorerpunkte. Im Jahr 2009 gaben ihn die Ducks im Austausch für Ryan Whitney zu den Pittsburgh Penguins ab.
  • Kanada Randy Ladouceur
    (1993–1996, D)
    Er war von 1994 bis 1996 der Kapitän der Ducks. Ladouceur ließ seine lange Karriere in Anaheim ausklingen.
  • Kanada Andy McDonald
    (2000–2007, C)
    Der Center erzielte in sieben Jahren insgesamt 279 Scorerpunkte für die Ducks. Nachdem McDonald schwach in die Saison 2007/08 gestartet war, transferierten ihn die Kalifornier zu den St. Louis Blues.
  • Kanada Rob Niedermayer
    (2003–2009, RW)
    Rob Niedermayer füllte seine Rolle als defensiver Stürmer jahrelang bei den Ducks erfolgreich aus und gewann mit dem Team in der Spielzeit 2006/07 an der Seite seines Bruders Scott Niedermayer den Stanley Cup. Nachdem sein Vertrag im Jahr 2009 ausgelaufen war, unterschrieb er einen Kontrakt bei den New Jersey Devils.
  • Kanada Scott Niedermayer
    (2005–2010, D)
    Der erfahrene All-Star-Verteidiger, welcher als einer der erfolgreichsten Akteure aller Zeiten gilt, gewann mit der Mannschaft 2007 den Stanley Cup und zählte als Kapitän bis zu seinem Karriereende zu einer wichtigen Stütze des Teams. Der wertvollste Akteur der Endrunde 2007 hält zahlreiche teaminterne Verteidiger-Rekorde der Ducks. 2013 wurde er mit der Aufnahme in die Hockey Hall of Fame geehrt.
  • Kanada Chris Pronger
    (2006–2009, D)
    Der sowohl defensiv als auch offensiv starke Pronger gewann mit den Ducks 2007 den Stanley Cup. Zusammen mit Scott Niedermayer bildete er ein starkes Verteidigerduo. 2009 wurde er an die Philadelphia Flyers abgegeben.
  • Kanada Steve Rucchin
    (1995–2005, C)
    Beim NHL Supplemental Draft 1994 von den Ducks ausgewählt, entwickelte sich Rucchin in den folgenden Jahren zu einem der besten Spieler der Vereinsgeschichte. In seiner statistisch erfolgreichsten Saison erzielte er 67 Punkte.
  • Vereinigte Staaten Bobby Ryan
    (2007–2013, RW)
    Der US-Amerikaner, welcher 2005 an zweiter Position gedraftet worden war, erzielte in vier seiner sechs Spielzeiten im Dress der Kalifornier jeweils mehr als 30 Saisontore und zählte während dieser Zeit zu den offensivstärksten Akteuren der Liga. Im Juli 2013 wurde er zu den Ottawa Senators transferiert.
  • Finnland Teemu Selänne
    (1995/96–2000/01 & 2005/06–2013/14, RW)
    Der Flügelstürmer bestritt insgesamt 15 Saisonen im Trikot der Kalifornier, mehr als jeder andere Akteur. Der als „The Finnish Flash“ bekannte Finne hält zahlreiche Franchise-Rekord wie z. B. die meisten absolvierten Spiele, erzielte Tore und Scorerpunkte. 2007 gewann Selänne mit den Kaliforniern den Stanley Cup. Nach der Saison 2013/14 beendete der Offensivakteur seine aktive Karriere.
  • Belarus Ruslan Salej
    (1995–2006, D)
    Defensivverteidiger Salej stand mit elf Jahren länger als jeder andere Spieler ununterbrochen bei den Ducks unter Vertrag. Er absolvierte insgesamt 594 Spiele in der regulären Saison für die Ducks, mehr als jeder andere Verteidiger. 2011 kam er bei einem Flugzeugabsturz ums Leben.
  • Tschechien Petr Sýkora
    (2002–2006, RW)
    Am 24. April 2003 erzielte Sýkora im viertlängsten Spiel der NHL Geschichte nach 140:48 Minuten das Siegtor für die Ducks. In 218 Spielen für die Ducks gelangen ihm 144 Scorerpunkte.
Commons: Anaheim Ducks – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

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  2. ducks.nhl.com, Major Announcements
  3. articles.baltimoresun.com, NHL to add teams in Miami, Anaheim Huizenga, Disney high-profile owners
  4. Andrew Santella: Wayne Gretzky: The Great One 1999, S. 71
  5. articles.latimes.com, Disney Hopes 'Ducks’ Make a Splash in O.C.
  6. latimes.com, History Proves Anything Can Happen and Usually Does During Expansion
  7. ducks.nhl.com, Ducks All-Time Draft Picks
  8. ducks.nhl.com, All-Time Trades in Ducks History
  9. latimes.com, Ducks Acquire Two Forwards From Canadiens
  10. latimes.com, Mighty Ducks Hatch a New Era in Hockey: Fans give Disney franchise star treatment in debut
  11. latimes.com, No Oscars for Ducks’ Premiere : Hockey: Detroit spoils their opener, 7-2, after getting 20 shots on goal in the first period
  12. ducks.nhl.com, This date in Ducks History Archive – Oktober
  13. ducks.nhl.com, This date in Ducks History Archive – Februar
  14. nytimes.com, Sabres advance on Plante’s dream night
  15. Dan Diamond (Hrsg.): National Hockey League Official Guide & Record Book 2014, Triumph Books, S. 13
  16. sportsillustrated.cnn.com, Goal Oriented
  17. latimes.com, Kariya will miss at least a week
  18. nytimes.com, Kariya is haunted by next big hit
  19. latimes.com, Hebert’s Happy About His Starts
  20. Dan Diamond (Hrsg.): National Hockey League Official Guide & Record Book 2000, Total Sports Canada, S. 20
  21. nhl.ducks.com, Year-by-Year Record
  22. ducks.nhl.com, Saisonstatistiken von Guy Hebert
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  26. nhl.com, Spielzusammenfassung vom 5. Mai 2003
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  30. nytimes.com, Devils’ Best Offer Fails to Sway Niedermayer
  31. latimes.com, Selanne Rejoins Ducks, Hoping to Regain Form
  32. sports.espn.go.com, Anaheim’s Ducks decide to drop 'Mighty' from name
  33. sports.espn.go.com, Ducks unveil new team colors along with new name
  34. sports.espn.go.com, Oilers trade Pronger to Ducks for Lupul, others
  35. sports.espn.go.com, Roundup: Pronger traded to Flyers
  36. ducks.nhl.com, Ducks Acquire Toskala, Blake for Giguere
  37. ducks.nhl.com, Niedermayer Officially Announces Retirement
  38. ducks.nhl.com, Ryan Re-Signs with Ducks
  39. ducks.nhl.com, Ducks Acquire Cogliano from Edmonton for Second Round Pick
  40. ducks.nhl.com, Marchant Announces Retirement
  41. ducks.nhl.com, Ducks to Wear Patch to Honor Salei
  42. ducks.nhl.com, Ducks Sign Perry, Then Win Record 12th in a Row at Home (Memento vom 11. April 2013 im Webarchiv archive.today)
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  51. ducks.nhl.com, Andersen, Lindholm Named to 2013–2014 NHL All-Rookie Team
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  89. ducks.nhl.com, Boudreau Replaces Carlyle as Ducks Head Coach
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  91. ducks.nhl.com, Murray Named Finalist for 2012–2013 NHL General Manager Of The Year Award
  92. nhl.com, Ducks’ Murray voted General Manager of the Year
  93. ducks.nhl.com, Ducks Announce Four-Year Contract Extension For Executive Vice President And General Manager Bob Murray
  94. Murray tritt als General Manager der Anaheim Ducks zurück. nhl.com, 11. November 2021, abgerufen am 11. November 2021.
  95. ducks.nhl.com, Captains and Coaches
  96. nytimes.com, N.H.L.: Last night; Kariya’s holdout is over
  97. ducks.nhl.com, Ducks Name Getzlaf Team Captain
  98. ducks.nhl.com, Ducks to Retire Selanne’s #8 January 11 vs. Winnipeg
  99. nhl.com/ducks, Kariya, Niedermayer Jerseys to be Retired in Upcoming Season
  100. hockeydb.com, Anaheim Ducks Draft-Historie
  101. ducks.nhl.com, All Draft Choices

Anmerkungen

  1. Wird teilweise mit 17.320 Zuschauern angegeben.

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