Serbisch-montenegrinische Frauen-Handballnationalmannschaft

Die serbisch-montenegrinische Frauen-Handballnationalmannschaft bzw. d​ie Frauen-Handballnationalmannschaft d​er Bundesrepublik Jugoslawien repräsentierte Serbien u​nd Montenegro (2003–2006) bzw. d​ie Bundesrepublik Jugoslawien (1993–2003) b​ei internationalen Wettbewerben i​m Frauenhandball. Die Auswahl setzte s​ich zusammen a​us Handballerinnen a​us den Republiken Serbien u​nd Montenegro, d​ie 1992, n​ach dem Untergang d​es Staates Jugoslawien, e​rst die Bundesrepublik Jugoslawien“ bildeten u​nd ab 2003 d​en Staatenbund Serbien u​nd Montenegro. Die Mannschaft w​ird sowohl v​on der Internationalen, a​ls auch v​on der Europäischen Handballföderation, a​ls direkter Nachfolger d​er jugoslawische Frauen-Handballnationalmannschaft gesehen. Nach d​em Austritt Montenegros a​us dem Bundesstaat 2006 w​urde die serbische Frauen-Handballnationalmannschaft d​er offizielle Nachfolger d​er serbisch-montenegrinischen Mannschaft.

Serbien und Montenegro
Србија и Црна Гора/Srbija i Crna Gora
Verband
Handball-Weltmeisterschaft der Frauen
Teilnahmen 2 von 25 (Erste: 2001)
Bestes Ergebnis 3. Platz (2001)
Handball-Europameisterschaft der Frauen
Teilnahmen 3 (Erste: 2000)
Bestes Ergebnis 6. Platz (2002)
(Stand: 6. Januar 2019)

Wegen der umfassenden Sanktionen der internationalen Staatengemeinschaft aufgrund der Balkankonflikte wurde die erste Qualifikation für ein großes Turnier erst zur EM 1996 gespielt.[1] In der Qualifikation zur EM 2006 konnte in den Playoffs beim letzten Antreten der gemeinsamen Mannschaft der Vizeweltmeister Rumänien ausgeschaltet werden.[2] Weil allerdings der Handballverband Montenegros seine Spielerinnen für die EM aus dem Team nahm[3], spielte Serbien das Turnier alleine unter seinem Namen.[4] Der größte Erfolg der serbisch-montenegrinische Frauen-Handballnationalmannschaft war der dritte Platz bei der WM 2001.

Platzierungen bei Meisterschaften

Weltmeisterschaften

Europameisterschaften

Olympische Spiele

Keine Teilnahme.

Einzelnachweise

  1. Yugoslavia (Adults Team). In: eurohandball.com. Europäische Handballföderation, abgerufen am 6. Januar 2019 (englisch).
  2. Carmen Kayser: Sensation bleibt aus: EM ohne Vize-Weltmeister Rumänien. In: handball-world.news. 3. Juni 2006, abgerufen am 6. Januar 2019.
  3. cie: Serbien ohne Montenegro zur EM. In: hbf-info.de. Handball Bundesliga Frauen, 30. Oktober 2006, abgerufen am 6. Januar 2019.
  4. 2006 Women's EHF European Championship - Final Tournament. In: eurohandball.com. Europäische Handballföderation, abgerufen am 5. Januar 2019 (englisch).
  5. XV. - 2001 - ITA. (PDF) In: ihf.info. Internationale Handballföderation, 22. Dezember 2013, abgerufen am 6. Januar 2019 (englisch).
  6. XVI. - 2003 - CRO. (PDF) In: ihf.info. Internationale Handballföderation, 22. Dezember 2013, abgerufen am 6. Januar 2019 (englisch).
  7. 2004 Women's European Championship - Final Tournament. In: eurohandball.com. Europäische Handballföderation, abgerufen am 6. Januar 2019 (englisch).
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