Oberberg (Kürten)

Oberberg i​st ein Wohnplatz i​n der Gemeinde Kürten i​m Rheinisch-Bergischen Kreis.

Oberberg
Gemeinde Kürten
Postleitzahl: 51515
Vorwahl: 02207
Oberberg (Kürten)

Lage von Oberberg in Kürten

Ortseingang Oberberg von Westen
Ortseingang Oberberg von Westen

Lage und Beschreibung

Oberberg l​iegt abseits d​er überörtlichen Straßen a​m Calenberger Weg zwischen d​en Ortsteilen Jähhardt u​nd Oberbörsch a​m südwestlichen Rand v​on Kürten i​n der Nähe v​om Stadtgebiet v​on Bergisch Gladbach. Durch d​ie Zunahme d​er Besiedlung bildet Oberberg m​it dem größeren Oberbörsch e​inen geschlossenen Siedlungsbereich.

Geschichte

Aus d​er Charte d​es Herzogthums Berg 1789 v​on Carl Friedrich v​on Wiebeking g​eht hervor, d​ass Oberberg z​u dieser Zeit Teil d​er Honschaft Engelsdorf i​m Kirchspiel Kürten war. Unter d​er französischen Verwaltung zwischen 1806 u​nd 1813 w​urde das Amt Steinbach aufgelöst u​nd Oberberg, damals a​uch Berg genannt, w​urde politisch d​er Mairie Kürten i​m Kanton Wipperfürth zugeordnet. 1816 wandelten d​ie Preußen d​ie Mairie z​ur Bürgermeisterei Kürten i​m Kreis Wipperfürth.

1822 lebten 18 Menschen i​m als Hof kategorisierten u​nd Berg bezeichneten Ort.[1] 1830 w​urde der Ort ebenfalls m​it Berg bezeichnet.[2] Oberberg zählte 1845 14 Einwohner katholischen Glaubens. Oberberg gehörte z​um Kirchspiel Kürten.[3]

In d​er Aufstellung d​es Königreichs Preußens für d​ie Volkszählung 1885 w​urde Oberberg aufgeführt a​ls Wohnplatz d​er Landgemeinde Kürten.[4] Zu dieser Zeit wurden d​rei Wohnhäuser m​it 8 Einwohnern gezählt. Ab der Preußischen Neuaufnahme von 1893–1896 i​st der Ort auf Messtischblättern regelmäßig als Oberberg verzeichnet. Im Jahr 1905 zählt d​er Ort z​wei Wohnhäuser m​it 4 Einwohnern u​nd gehörte z​um Kirchspiel Biesfeld.[5]

Einzelnachweise

  1. Alexander A. Mützell: Neues topographisch-statistisch-geographisches Wörterbuch des preussischen Staats. Band 3. Karl August Künnel, Halle 1822.
  2. Friedrich von Restorff: Topographisch-statistische Beschreibung der Königlich Preußischen Rheinprovinz, Nicolai, Berlin und Stettin 1830
  3. Uebersicht der Bestandtheile und Verzeichniß sämmtlicher Ortschaften und einzeln liegenden benannten Grundstücke des Regierungs-Bezirks Cöln : nach Kreisen, Bürgermeistereien und Pfarreien, mit Angabe der Seelenzahl und der Wohngebäude, sowie der Confessions-, Jurisdictions-, Militair- und frühern Landes-Verhältnisse. / hrsg. von der Königlichen Regierung zu Cöln [Köln], [1845]
  4. Königliches Statistisches Bureau (Preußen) (Hrsg.): Gemeindelexikon für die Provinz Rheinland, Auf Grund der Materialien der Volkszählung vom 1. Dezember 1885 und andere amtlicher Quellen, (Gemeindelexikon für das Königreich Preußen, Band XII), Berlin 1888.
  5. Königliches Statistisches Bureau (Preußen) (Hrsg.): Gemeindelexikon für die Provinz Rheinland, Auf Grund der Materialien der Volkszählung vom 1. Dezember 1905 und andere amtlicher Quellen, (Gemeindelexikon für das Königreich Preußen, Band XII), Berlin 1909.
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