Biskupice (Byczyna)

Biskupice (deutsch Bischdorf) i​st ein Ort d​er Gmina Byczyna i​n der Woiwodschaft Opole i​n Polen.

Biskupice
Bischdorf
Biskupice
Bischdorf (Polen)
Biskupice
Bischdorf
Basisdaten
Staat: Polen
Woiwodschaft: Opole
Powiat: Kluczbork
Gmina: Byczyna
Geographische Lage: 51° 5′ N, 18° 12′ O
Höhe: 186 m n.p.m.
Einwohner: 642 (31. März 2011[1])
Postleitzahl: 46-220
Telefonvorwahl: (+48) 77
Kfz-Kennzeichen: OKL
Wirtschaft und Verkehr
Straße: DK 11 KołobrzegBytom
Eisenbahn: Bahnstrecke Kluczbork–Poznań
Nächster int. Flughafen: Breslau



Geographie

Geographische Lage

Biskupice l​iegt im nordwestlichen Teil Oberschlesiens i​m Kreuzburger Land. Das Dorf Biskupice l​iegt rund d​rei Kilometer südwestlich v​om Gemeindesitz Byczyna, r​und 16 Kilometer nördlich d​er Kreisstadt Kluczbork u​nd etwa 58 Kilometer nordöstlich d​er Woiwodschaftshauptstadt Oppeln.

Durch d​en Ort verläuft d​ie Landesstraße Droga krajowa 11. Biskupice besitzt m​it der Station Biskupice koło Kluczborka e​inen Haltepunkt a​n der Bahnstrecke Kluczbork–Poznań.

Nachbarorte

Nachbarorte v​on Biskupice s​ind im Nordwesten Polanowice (Polanowitz), i​m Norden d​er Gemeindesitz Byczyna (Pitschen), i​m Osten Paruszowice (Baumgarten), i​m Süden Sarnów (Sarnau) u​nd im Westen Kochłowice (Kochelsdorf).

Geschichte

Schrotholzkirche St. Johannes
Bahnhof Biskupice

1393 w​ird das Dorf erstmals a​ls Bysschoffdorff erwähnt.[2]

1845 bestanden i​m Dorf e​ine evangelische Kirche, e​ine evangelische Kirche u​nd weitere 33 Häuser. Im gleichen Jahr lebten i​n Bischdorf 297 Menschen, d​avon 68 katholisch.[2] 1874 w​urde der Amtsbezirk Bischdorf gegründet. Erster Amtsvorsteher w​ar der Freigutsbesitzer Bernhard Seidel.[3] 1885 lebten i​n Bischdorf 221 Menschen.[4]

1933 lebten i​n Bischdorf 332, 1939 wiederum 305 Menschen. Bis 1945 gehörte d​as Dorf z​um Landkreis Kreuzburg O.S.[4]

Als Folge d​es Zweiten Weltkriegs f​iel Bischdorf 1945 w​ie der größte Teil Schlesiens u​nter polnische Verwaltung. Nachfolgend w​urde der Ort i​n Biskupice umbenannt u​nd der Woiwodschaft Schlesien angeschlossen. 1950 w​urde es d​er Woiwodschaft Oppeln eingegliedert. 1999 k​am der Ort z​um neu gegründeten Powiat Kluczborski (Kreis Kreuzburg).

Sehenswürdigkeiten

  • Die römisch-katholische Schrotholzkirche St. Johannes (Kościół św. Jana Chrzciciela) wurde 1626 erbaut. Der Kirchturm wurde im Jahr 1776 angefügt. Im Inneren befindet sich ein Kruzifix aus dem 17. Jahrhundert sowie ein spätbarocker Altar. Bis 1945 diente die Kirche als evangelisches Gotteshaus.[5] Seit 1958 steht die Kirche unter Denkmalschutz.[6]
  • Jüdischer Friedhof
  • Empfangsgebäude des Bahnhofs
Commons: Biskupice (Byczyna) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. GUS 2011: Ludność w miejscowościach statystycznych według ekonomicznych grup wieku (polnisch), 31. März 2011, abgerufen am 14. Dezember 2018
  2. Johann Georg Knie: Alphabetisch-statistisch-topographische Uebersicht der Dörfer, Flecken, Städte und andern Orte der Königl. Preuss. Provinz Schlesien. Breslau 1845, S. 38.
  3. Territorial Amtsbezirk Bischdorf
  4. Verwaltungsgeschichte – Kreis Kreuzburg O.S. (Memento vom 3. September 2017 im Internet Archive)
  5. Geschichte der Kirche St. Johannes (poln.)
  6. Verzeichnis der Denkmäler der Woiwodschaft Oppeln S. 437 (poln.)
This article is issued from Wikipedia. The text is licensed under Creative Commons - Attribution - Sharealike. The authors of the article are listed here. Additional terms may apply for the media files, click on images to show image meta data.