Liste deutscher Adelsgeschlechter/E

Name Zeitraum Anmerkungen Wappen
Eberhardinger 889 bis 12. Jh. schwäbisches Grafengeschlecht des Früh- und Hochmittelalters
Ebersberg (Bayern) 906–1045 auch Grafen von Sempt-Ebersberg aus dem Geschlecht der bayerischen Sieghardinger
Ebersberg (Thüringen) 1240–1562 erloschenes Thüringer Adelsgeschlecht
Ebersberg genannt von Weyhers 11. bis Mitte 18. Jh. fränkisches Adelsgeschlecht
Eberstein (Schwaben) 1085–1660 schwäbisches Grafengeschlecht
Eberstein (Franken) seit 1239 altes, fränkisches (buchonisches) Adelsgeschlecht; 1881 preußische Anerkennung des Freiherrenstandes
Eberstein-Naugard 13.–17. Jahrhundert pommersches Grafengeschlecht
Eberz seit 1543 Patriziergeschlecht aus Isny im Allgäu
Ebinger von der Burg 793–1808 schwäbischer Uradel
Ebner von Eschenbach seit 1251 eine der ältesten Patrizierfamilien der Freien Reichsstadt Nürnberg; 1813 als Edle in den bayerischen Adel immatrikuliert; 1825 Freiherrenstand
Ebron von Wildenberg ? niederbayerisches Adelsgeschlecht
Echter 12. Jahrhundert bis 1665 ministeriales Adelsgeschlecht in Diensten der Mainzer Erzbischöfe
Eck von Kelheim ? bayerisches Adelsgeschlecht
Ecker seit 1103 bayerisches Adelsgeschlecht; Ministeriale der Grafen von Bogen
Eckersberg 1185 bis 19. Jahrhundert (?) thüringisch-fränkisches Rittergeschlecht; später auch in Schlesien
Eckher von Kapfing 1412–1820 erloschenes, bayerisches Adelsgeschlecht
Eddingerode 1318–1570 (?) erloschenes, niedersächsisches Freiherrengeschlecht
Edelbeck bis 1730 altes, niederbayerisches Adelsgeschlecht
Edelsheim seit 1673 hanauisch-hessisches Adelsgeschlecht
Edling bis 1870 erloschenes, aus Schwaben stammendes, österreichisch-slowenisches Adelsgeschlecht; 1501 Bestätigung des alten Adels; 17. Jh. erbländischer Freiherrenstand; 1697 Reichsgrafenstand
Egerdon 13.–14. Jahrhundert alemannisches Adelsgeschlecht
Eggenberg 1448–1717 österreichische Patrizierfamilie aus der Steiermark; 1598 Freiherrenstand, 1623 Reichsfürst, 1628 Herzog
Egidy seit 1687 sächsisches Adelsgeschlecht seit 1687 (Reichsadelsdiplom und Wappenbesserung)
Egloffstein seit 1187 fränkisches Uradelsgeschlecht; Freiherren; 1786 preußischer Grafenstand
Ehenheim 1230–1645 fränkisch-schwäbisches Adelsgeschlecht
Ehingen bis 1608 erloschenes, schwäbisches Adelsgeschlecht
Ehrenberg 12. Jahrhundert bis 1647 fränkisch-schwäbisches Adelsgeschlecht
Ehrenberg (Untermosel) 12. Jahrhundert bis 1396 westdeutsches Adelsgeschlecht (Mittelrhein/Untermosel)
Ehrenfels seit 1256 Ministerialengeschlecht des Hochstiftes Regensburg
Ehrenkrook seit 1682 aus Schweden stammendes, deutsches Adelsgeschlecht; 1682 nobilititiert und bei der Adelsklasse der schwedischen Ritterschaft introduziert; 1771 schwedischer Freiherrenstand; schwedische Linie 1781 †
Eibiswald seit 1527 altes steirisches Freiherrengeschlecht mit gleichnamigen Stammsitz Schloss Eibiswald in der Marktgemeinde Eibiswald in der Steiermark in Österreich
Eichborn seit dem 17. Jh. preußisches Adelsgeschlecht; 1840 preußischer Adelsstand
Eichendorff seit 1237 Uradelsgeschlecht aus dem Erzbistum Magdeburg; 1679 böhmischer alter Freiherrenstand
Eichmann seit 1701

seit 1860
aus Hinterpommern stammendes, deutsches Briefadelsgeschlecht (1701 preuß. Adelstand)

aus Berlin stammendes, deutsches Briefadelsgeschlecht (1860 preuß. Adelstand)
Eichstedt seit 1163 und seit 1786 zwei Geschlechter: 1. altmärkisches Uradelsgeschlecht, 2. Briefadelsgeschlecht
Eichstetten 12. Jahrhundert Edelfreie im Breisgau
Eichthal 1814 bis ? jüdische briefadlige Familie; 1814 als Freiherr von Eichthal bayerischer Adelsstand; im Mannesstamm erloschen
Eickstedt seit (1129) 1296 altes, pommersches Adelsgeschlecht; 1753 und 1840 preußischer Grafenstand Eickstedt-Peterswaldt († 1977); 1883, 1884, 1885 und 1887 preußischer Freiherrenstand
Einem seit 1284 aus Einbeck in Niedersachsen stammendes, deutsches Adelsgeschlecht
Einsiedel seit 1299 altes, meißnerisches Adelsgeschlecht
Eisenberger vor 1409–1607 Beamtengeschlecht (Amt Ortenberg), 1563 in den erblichen Ritterstand erhoben, 1607 ausgestorben
Eisenburg 1208–1475 altes Herrengeschlecht aus Oberschwaben
Eisenhart (Eisenhart-Rothe) seit 1706 märkisches Adelsgeschlecht; 1786 preußischer Adelsstand
Eissner von und zu Eisenstein seit 1691 österreichisch-böhmisches Adelsgeschlecht
Ekbertiner ab 809 in Sachsen beheimatetes fränkisches Adelsgeschlecht
Ekesparre seit 17. Jh. baltisch-schwedisches Adelsgeschlecht
Ekkehardiner 985–1046 erloschenes, deutsches Adelsgeschlecht aus dem Thüringer Raum
Elben 2. Hälfte 12. Jh. bis 1535 nordhessisches, edelfreies Adelsgeschlecht
Ellenbrunn 12. bis 15. Jh. bayerisches Adelsgeschlecht
Eller 1151–1819 rheinisches Adelsgeschlecht
Ellerbach 12. bis 16. Jh. schwäbisch-österreichisches Adelsgeschlecht
Ellrodt seit Anfang 17. Jh Adelsgeschlecht im Dienste des Fürstentums Bayreuth
Elmendorff seit 1323 westfälischer Uradel; 1860 oldenburgische, 1861 preußische Anerkennung des Freiherrenstandes
Elmpt 13. Jahrhundert bis 1818 rheinländisches Uradel; um 1700 Reichsfreiherrenstand, 1790 Reichsgrafenstand
Elsenheim seit 15. Jahrhundert anfangs bürgerliches Geschlecht aus Salzburg; 1604 geadelt und seit 1645 Freiherren von Elsenheim
Elsner von Gronow seit 1550 schlesisches Adelsgeschlecht, schlesischer Adelsstand seit 1787, Adelserneuerung 1807
Elterlein 1514 erzgebirgisches Briefadelsgeschlecht; 1766 Reichsadelstand mit neuem Wappen
1514
1766
Eltz seit 1150 hochfreies, moselländisches Uradelsgeschlecht, 1646 Bestätigung des Herrenstandes, 1733 Reichsgrafenstand, 1816 Eintragung bei der Grafenklasse der Adelsmatrikel im Königreich Bayern, 1827 preußische Anerkennung des Freiherrenstandes
Linie von und zu Eltz
Linie Eltz-Rübenach
Eltz ? niedersächsisches Adelsgeschlecht
Elverfeldt seit 1257 altes, westfälisches Adelsgeschlecht, auch Freiherren; siehe auch Elverfeldt genannt von Beverfoerde zu Werries
Embrichonen ? vier agnatische Linien: die Grafen im Rheingau, die Ministerialen von Heppenheft, die Rheingrafen und die Rheingrafen vom Stein
Embs vor 1523 (erloschen) fränkisches Adelsgeschlecht;
Emichonen ab 940 Vorläufer mehrerer Adelsgeschlechter im südwestdeutschen Raum; Mitglieder waren – möglicherweise als Untergrafen der Salier – Gaugrafen im Nahegau
Emmendorfer 1119 bis 15. Jahrhundert erloschenes, deutsches Adelsgeschlecht
Emmerich seit 1559 sächsisches Adelsgeschlecht
Ems/Hohenems seit 1170 Adels- und Rittergeschlecht in Vorarlberg; seit 1560 Grafen
Enckevort seit 13. Jahrhundert altes, brabantisch-, österreichisch-, brandenburg-pommersches Grafen- und Freiherrengeschlecht
Ende seit 1222 sächsisches Uradelsgeschlecht
Enenkel / Enenkels ? ober- und niederösterreichisches Adelsgeschlecht; 1594 Freiherrenstand und niederösterreichischer Herrenstand
Engdes 13. bis 18. Jh. erloschenes, deutsch-baltisches Adelsgeschlecht
Engel seit 1662 mecklenburgisches Adelsgeschlecht, 1662 schwedischer Adelsstand ohne Introduzierung, 1739 rittermäßiger Reichsadelsstand, 1790 (1798) Aufnahme in die mecklenburgische Ritterschaft, 1851 österreichischer Ritterstand, zwischenzeitlich auch in Sachsen bedienstet und in Livland begütert
Engelbrecht seit 1442 preußisches Adelsgeschlecht, 1727 kaiserliche Adelserneuerung, 1728 Hannoversche Adelsanerkennung, 1728 Reichsadelsstand, 1910 und 1912 preußischer Adelstand
Engelbrecht 1260 bis 1445 elsässisches Adelsgeschlecht
Engelbrecht 15. Jahrhundert bis um 1700 limburgisches Adelsgeschlecht, Ausbreitung nach Aachen, Köln, Amsterdam und Hamburg, 1653 kaiserliche Anerkennung des Reichsadelsstandes zuzüglich Wappenbesserung
Engelbrecht(en) seit 1489 vorpommersches Adelsgeschlecht, 1684 als von Engelbrechten schwedischer Adelstand, 1744 als von Engelbrecht Reichsadelsstand, 1868 immatrikulation bei der bayerischen Ritterschaft, 1814 schwedische Adelslegitimation, 1881/1882 preußische Namens- und Wappenvereinigung von Engelbrechten-Ilow
Engelhardt seit 1496 baltisches Adelsgeschlecht, 1734 schwedischer Adelsstand, 1742 Introduzierung, 1745 estländisches, 1747 livländische u. 1841 kurländisches Indigenat, 1853, 1854 u. 1862 russischer Freiherrenstand
Engl von Wagrain seit 1598 oberösterreichisches Adelsgeschlecht, das nach dem Edelsitz Wagrain bei Vöcklabruck benannt ist; 1598 in den jungen und 1615 in den alten Ritterstand aufgenommen; 1681 Freiherren- und 1717 Reichsgrafenwürde
Ense seit 13. Jahrhundert westfälisches Rittergeschlecht (s. a. Varnhagen)
Enslingen 13. Jh. bis 1534 süddeutsches Adelsgeschlecht
Entringen 1075–1352 schwäbisches Adelsgeschlecht
Enzberg 1236 Adelsgeschlecht aus Mühlheim an der Donau; Ministeriale, Reichsritter, Freiherren
Enzenberg 1183/1190–1535 Tiroler Grafengeschlecht; 1671 Freiherrenstand, 1764 Reichsgrafen
Eppan bis 1300 Tiroler Grafengeschlecht; illegitime Abkömmlinge der älteren Welfen
Eppenberg seit 1222 Ministerialengeschlecht aus dem Toggenburg in der Schweiz
Eppenstein / Eppensteiner 14. Jh. habsburgisch-österreichisches Ministerialengeschlecht im Thurgau in der heutigen Schweiz
Eppstein 1183/1190–1535 erloschenes, deutsches Uradelsgeschlecht;
Erbach 1148 altes Ministerialengeschlecht; 1532 Erhebung in den Reichsgrafenstand
Erdmannsdorff seit 1206 meißnerisches Uradelsgeschlecht, auf Grund einer morganatischen Ehe führt eine Linie den Titel Graf bzw. Gräfin von Reina
Preußische Linien
Sächsische Linien
Erffa 1170 bis ? thüringischer Uradel; 1702 Reichsfreiherren
Erlach seit 13. Jh. Uradelsgeschlecht der souveränen Stadt und Republik Bern
Erlbeck ? vermutlich erloschen altes, bayerisches Adelsgeschlecht
Erligheim um 1150 bis ca. 1550 altes pfälzisches bzw. kurpfälzisches Ministerialengeschlecht
Ernestiner seit 1485 deutsches Fürstengeschlecht
Ernste 9. bis 11. Jh. fränkisches Adelsgeschlecht
Erthal 1170–1805 altes, fränkisches Adelsgeschlecht
Erwitte 1178 bis ca. 1670 altes, westfälisches Adelsgeschlecht
Erzingen 1353–1529 süddeutsches Adelsgeschlecht in der Landgrafschaft Klettgau
Esch ab 1131 zwei rheinländische, nicht miteinander verwandte Adelsgeschlechter
Escheberg 1217 bis 15. Jahrhundert ursprünglich im nordhessischen Dorf Escheberg ansässiges niederadeliges Geschlecht; Mitglied der Ritterschaft des Fürstbistums Paderborn
Eschenbach Mitte 12. Jahrhundert bis 1343 Adelsgeschlecht des schweizerischen Mittellandes
Escherte / Escherde ab 1249 niedersächsisches Adelsgeschlecht
Eschwege seit 1141 hessisches Uradelsgeschlecht
Eschweiler ab 1145 rheinländisches Uradelsgeschlecht
Esebeck seit 1188 Braunschweiger Uradelsgeschlecht; 1740 Reichsfreiherrenstand, 1834, 1838 und 1874 Eintragung bei der Freiherrenklasse der bayerischen Adelsmatrikel, 1861 preußischer Freiherrenstand (primogenitur), 1868 Ausdehnung des preußischen Freiherrenstandes (unbeschränkt)
Eselsberg 1194–1252 edelfreies, schwäbisches Adelsgeschlecht
Eselsburg ab 1244 baden-württembergisches Adelsgeschlecht
Esikonen um 813 bis 1076 (?) mittelalterliches Grafengeschlecht
Esplingerode seit 1266 niedersächsisches Adelsgeschlecht
Essen mehrere Adelsgeschlechter:Essen (1643), Essen (1663), Essen (1681), Essen (1706, 1782), von denen das erste 1717 in den schwedischen Freiherrenstand und 1809 in den Grafenstand erhoben wurde
Essen, 1643
Essen Arnsberg
Essen, 1663
Esterházy seit 1549 ungarische Magnatenfamilie, von der Mitglieder 1613 das ungarische Baronat, 1633 + 1715 den ungarischen Grafenstand und 1626 den Reichsfürstenstand erhielten.
Estorff seit 1162 niedersächsisches Uradelsgeschlecht eines Stammes mit denen von Schack
Etichonen Mitte 7. bis 13. Jahrhundert elsässisches Herzogsgeschlecht
Etzbach seit 1290 Niederadelsgeschlecht aus dem gleichnamigen Ort im Westerwald
Etzdorff seit 1219 osterländischer Uradel; 1682 erbländisch-österreichischer Freiherrenstand, 1683 bayerische Anerkennung, 1790 Reichsgrafenstand, 1813 bayerischer Grafenstand
Eulenburg seit 1170/72 obersächsischer Uradel; Herren und Grafen
Everstein 1116–1413 Edelherren und Grafen
Eyb seit 1165 altes, fränkisches Adelsgeschlecht
Eyben seit 1682 ostfriesisches Adelsgeschlecht, 1682 Reichsadelsbestätigung, 1827 dänischer Lehnsgrafenstand
Eyczinger ? bayerisch-österreichisches Adelsgeschlecht
Eynatten 1213 altes, niederrheinisches Adelsgeschlecht; 1635 Reichsfreiherrenstand
Eynern seit 1412 Adelsgeschlecht aus der Grafschaft Mark
Ezzonen 989–1085 lothringische Pfalzgrafen
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