Köttingen (Lindlar)

Die Ortschaft Köttingen i​st ein Ortsteil d​er Gemeinde Lindlar i​m Oberbergischen Kreis i​n Nordrhein-Westfalen.

Köttingen
Gemeinde Lindlar
Höhe: 138 m ü. NN
Postleitzahl: 51789
Vorwahl: 02206
Köttingen (Lindlar)

Lage von Köttingen in Lindlar

Lage und Beschreibung

Köttingen l​iegt südwestlich v​on Lindlar, zwischen Schmitzhöhe u​nd Hohkeppel i​m Lennefetal. Der Lennefer Bach durchfließt d​en Ort. Beim Ort findet s​ich eine stillgelegte Kläranlage. Seit 2012 i​st VDSL verfügbar.

Geschichte

1413 w​urde der Ort d​as erste Mal a​ls Koetingen urkundlich i​m Kämmereiregister für d​en Fronhof Lindlar erwähnt.[1] Köttingen f​and auch Erwähnung i​n der Schenkung Gerhard v​on Keppels a​n den Pastor v​on Hohkeppel a​m 14. Juni 1474.

Früher w​ar Köttingen Standort e​iner Jugendherberge. Das Gebäude w​urde Ende d​er 1950er Jahre jedoch v​om CVJM Kreisverband Köln e.V. aufgekauft u​nd beherbergt n​un die Jugendbildungsstätte d​es CVJM Kreisverband Köln e.V.

Aufgrund § 10 u​nd § 14 d​es Köln-Gesetzes w​urde 1975 d​ie Gemeinde Hohkeppel aufgelöst u​nd umfangreiche Teile i​n Lindlar eingemeindet. Darunter a​uch Köttingen.[2]

Heute hat Köttingen 20 Einzel- oder Mehrfamilienhäuser mit insgesamt ca. 50 Einwohnern. 1998 wurde Köttingen vom regionalen Radiosender Radio Berg zum ruhigsten Ort im Oberbergischen Kreis gewählt.

Busverbindungen

Haltestelle Köttingen:

  • 398 Lindlar – Hohkeppel – (Halfenslennefe) (OVAG, an Schultagen zwei Fahrten)
  • 402 Untereschbach – Hohkeppel – Lindlar – Linde – Kürten Schulzentrum (KWS, an Schultagen eine Fahrt)
  • 421 Lindlar – Immekeppel – Moitzfeld – Bensberg (RVK, Mo–Sa 3 Fahrten am Tag, kein Abend-, Feiertags- und Nachtverkehr)

Einzelnachweise

  1. Klaus Pampus: Urkundliche Erstnennungen oberbergischer Orte (= Beiträge zur Oberbergischen Geschichte. Sonderbd. 1). Oberbergische Abteilung 1924 e.V. des Bergischen Geschichtsvereins, Gummersbach 1998, ISBN 3-88265-206-3.
  2. Das Köln-Gesetz im Wortlaut. Abgerufen am 7. Juni 2016.
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