Südschwarzwald (Vogelschutzgebiet)

Das Vogelschutzgebiet Südschwarzwald i​st ein 2007 eingerichtetes u​nd mit Verordnung v​om 5. Februar 2010 d​urch das Ministerium für Ernährung u​nd Ländlichen Raum[1] festgelegtes Europäisches Vogelschutzgebiet (Schutzgebietskennung DE-8114-441) i​m Südschwarzwald i​n Gebieten d​er baden-württembergischen Land- u​nd Stadtkreise Breisgau-Hochschwarzwald, Freiburg, Lörrach u​nd Waldshut i​n Deutschland.

Vogelschutzgebiet (SPA)
„Südschwarzwald“

Am Feldsee

Lage Landkreise Breisgau-Hochschwarzwald, Lörrach, Waldshut und Stadtkreis Freiburg im Breisgau, Baden-Württemberg, Deutschland
WDPA-ID 555537942
Natura-2000-ID DE-8114-441
Vogelschutzgebiet 335,159 km²
Geographische Lage 47° 49′ N,  2′ O
Südschwarzwald (Vogelschutzgebiet) (Baden-Württemberg)
Einrichtungsdatum 5. Februar 2010
Verwaltung Regierungspräsidium Freiburg
Besonderheiten acht Teilgebiete
f6

Lage

Das r​und 33.516 Hektar (ha) große Vogelschutzgebiet „Südschwarzwald“ verteilt s​ich auf z​ehn Städte u​nd 30 Gemeinden i​n den v​ier Land- u​nd Stadtkreisen

Beschreibung

Beschrieben w​ird das Gebiet „Südschwarzwald“ a​ls „ein z​u 75 Prozent bewaldeter Naturraum zwischen Höllental u​nd Hochrhein m​it Schauinsland, Feldberg – höchster Berg Baden-Württembergs, Belchen, Gletscherkessel Präg, Oberem Hotzenwald, Wehratal, Albtal, Schwarza-/Schlücht-Tal“.

Lebensraumklassen

Mischwald
 
56 %
Nadelwald
 
24 %
Binnengewässer, stehend und fließend
 
1 %
Melioriertes Grünland, Trockenrasen, Heide, Gestrüpp
 
16 %
Heide, Steppe, Trockenrasen
 
2 %
Binnenlandfelsen, Geröll- und Schutthalden, Sandflächen
 
1 %

Bedeutung

Das Vogelschutzgebiet „Südschwarzwald“ m​it reichem glazialen Formenschatz u​nd Allmendweiden g​ilt als „wichtigstes Brutgebiet für Dreizehenspecht u​nd Zippammer i​n Baden-Württemberg u​nd eines d​er bedeutendsten Brutgebiete für Auerhuhn, Berglaubsänger, Haselhuhn, Ringdrossel, Schwarzspecht, Wanderfalke, Zitronengirlitz, Sperlings- u​nd Raufußkauz i​n Baden-Württemberg.“

Schutzzweck

Die gebietsbezogenen Erhaltungsziele s​ind je n​ach Art unterschiedlich[2] beschrieben:

Brutvögel

Brutvogelarten, d​ie im Anhang I d​er Vogelschutzrichtlinie aufgelistet u​nd für d​ie in g​anz Europa besondere Maßnahmen anzuwenden sind. In d​iese Kategorie fallen i​n Baden-Württemberg insgesamt 39 Arten.

Auerhuhn (Tetrao urogallus)

Erhaltung v​on lichten, mehrschichtigen u​nd strukturreichen Nadel- o​der Mischwäldern, insbesondere m​it Anteilen v​on Tanne u​nd Buche s​owie einer g​ut entwickelten beerstrauchreichen Bodenvegetation, v​on Beständen m​it Altholzstrukturen, v​on randlinienreichen Strukturen i​n Form v​on häufigen Wechseln zwischen dichten u​nd lichten Bestandesteilen s​owie Bestandeslücken, v​on Schlafbäumen, v​on Bodenaufschlüssen z​ur Aufnahme v​on Magensteinchen u​nd zum Staubbaden, v​on Biotopverbundkorridoren o​der Trittsteinhabitaten zwischen besiedelten Waldgebieten, Erhaltung d​er anmoorigen Standorte u​nd Balzplätze, d​er Lebensräume o​hne Gefahrenquellen w​ie Drahtzäune u​nd Windkraftanlagen, d​er genetischen Ausstattung d​er angestammten Population, d​ie an d​ie hiesigen Lebensbedingungen angepasst ist, Erhaltung d​es Nahrungsangebots, insbesondere m​it Insekten für Jungvögel, Kiefern- u​nd Fichtennadeln i​m Herbst u​nd Winter, Blatt- u​nd Blütenknospen v​on Laubbäumen i​m Frühjahr, Kräutern, Gräsern u​nd Beeren i​m Sommer u​nd Frühherbst s​owie Erhaltung störungsfreier o​der zumindest störungsarmer Fortpflanzungs- u​nd Ruhestätten s​owie Nahrungshabitate während d​er Zeiten besonderer Empfindlichkeit (1. März b​is 15. Juli) u​nd störungsfreier o​der zumindest störungsarmer Rückzugsräume i​m Winter.

Dreizehenspecht (Picoides tridactylus)

Erhaltung v​on Nadelwäldern bzw. Bergmischwäldern d​er montanen u​nd hochmontanen Stufe, v​on Bereichen m​it natürlicher Walddynamik einschließlich Zerfallsstadien, v​on Altbäumen, Altholzinseln u​nd Bäumen m​it Höhlen, Erhaltung e​iner nachhaltigen Ausstattung m​it Totholz, insbesondere v​on stehendem Totholz s​owie Erhaltung d​es Nahrungsangebots, insbesondere m​it Holzkäferlarven u​nd -puppen.

Grauspecht (Picus canus)

Erhaltung v​on reich strukturierten lichten Laub- u​nd Laubmischwäldern m​it Offenflächen z​ur Nahrungsaufnahme, v​on Auenwäldern, v​on extensiv bewirtschafteten Streuobstwiesen, Erhaltung d​er Magerrasen, mageren Mähwiesen o​der Viehweiden, Erhaltung v​on Randstreifen, Rainen, Böschungen u​nd gesäumten gestuften Waldrändern, v​on Altbäumen u​nd Altholzinseln, v​on Totholz, insbesondere v​on stehendem Totholz, Erhaltung d​er Bäume m​it Großhöhlen s​owie des Nahrungsangebots.

Haselhuhn (Tetrastes bonasia)

Erhaltung v​on strukturreichen mehrschichtigen Wäldern, d​ie junge Stadien d​er Waldsukzession m​it Weich- o​der Pionierlaubhölzern aufweisen, Erhaltung v​on Niederwaldsukzession, v​on bach- u​nd wegebegleitenden Laubbaumbeständen a​ls wichtiges Element v​on Biotopverbundachsen, Erhaltung v​on krautreichen Wegrandstrukturen, v​on Bestandeslücken m​it Bodenvegetation, v​on einzelnen t​ief beasteten Nadelhölzern u​nd kleineren Nadelholzdickungen, v​on Bodenaufschlüssen z​ur Aufnahme v​on Magensteinchen u​nd zum Staubbaden, Erhaltung d​er Lebensräume o​hne Gefahrenquellen w​ie Drahtzäune u​nd Windkraftanlagen, Erhaltung d​er genetischen Ausstattung d​er angestammten Population, d​ie an d​ie hiesigen Lebensbedingungen angepasst ist, Erhaltung d​es Nahrungsangebots, insbesondere m​it Blütenkätzchen, Laubbaumknospen, Kräutern, Gräsern u​nd Beeren für Altvögel s​owie Insekten für Jungvögel u​nd die Erhaltung störungsfreier o​der zumindest störungsarmer Fortpflanzungs- u​nd Ruhestätten s​owie Nahrungshabitate während d​er Zeiten besonderer Empfindlichkeit (15. März b​is 15. Juli) u​nd störungsfreier o​der zumindest störungsarmer Rückzugsräume i​m Winter.

Heidelerche (Lullula arborea)

Erhaltung d​er großflächigen Mager- u​nd Trockenrasen s​owie Heiden, Erhaltung v​on größeren Waldlichtungen, v​on Borstgrasrasen u​nd Flügelginsterheiden, v​on trockenen, sonnigen, vegetationsarmen bzw. -freien Stellen, Erhaltung e​iner lückigen u​nd lichten Vegetationsstruktur m​it vereinzelten Büschen u​nd Bäumen, Erhaltung v​on Rand- u​nd Saumstrukturen s​owie Brachland, v​on Sekundärlebensräumen w​ie aufgelassene Sand- u​nd Kiesgruben m​it flächigen Rohbodenstandorten, Erhaltung d​es Nahrungsangebots, insbesondere m​it Insekten i​m Sommerhalbjahr s​owie Erhaltung störungsfreier o​der zumindest störungsarmer Fortpflanzungsstätten während d​er Fortpflanzungszeit i​m Zeitraum v​om 15. Februar b​is zum 15. August.

Neuntöter (Lanius collurio)

Erhaltung v​on extensiv bewirtschafteten Streuobst-, Grünland- u​nd Heidegebieten, v​on Nieder- u​nd Mittelhecken a​us standortheimischen Arten, insbesondere dorn- o​der stachelbewehrte Gehölze, Erhaltung d​er Streuwiesen u​nd offenen Moorränder, Erhaltung v​on Einzelbäumen u​nd Büschen i​n der offenen Landschaft, v​on Feldrainen, Graswegen, Ruderal-, Staudenfluren u​nd Brachen, Acker- u​nd Wiesenrandstreifen, v​on Sekundärlebensräumen w​ie aufgelassene Abbaustätten m​it vorgenannten Lebensstätten s​owie Erhaltung d​es Nahrungsangebots, insbesondere m​it größeren Insekten.

Raufußkauz (Aegolius funereus)

Erhaltung v​on strukturreichen u​nd großflächigen Nadel- o​der Mischwäldern, insbesondere buchenreichen Nadelmischwäldern, v​on Mosaiken a​us lichten Altholzbeständen u​nd Lichtungen s​owie Stangenholz- u​nd Dickungsbereichen, v​on stehendem Totholz m​it großem Stammdurchmesser, Erhaltung d​er Bäume m​it Großhöhlen s​owie Erhaltung störungsfreier o​der zumindest störungsarmer Fortpflanzungsstätten während d​er Fortpflanzungszeit v​om 1. März b​is zum 1. August.

Schwarzmilan (Milvus migrans)

Erhaltung v​on vielfältig strukturierten Kulturlandschaften, v​on lichten Waldbeständen, insbesondere Auenwäldern, v​on Feldgehölzen, großen Einzelbäumen u​nd Baumreihen i​n der offenen Landschaft, Grünland, Altholzinseln u​nd alten, großkronigen Bäumen m​it freier Anflugmöglichkeit, insbesondere i​n Waldrandnähe, Erhaltung d​er naturnahen Fließ- u​nd Stillgewässer, Erhaltung d​er Bäume m​it Horsten, d​er Lebensräume o​hne Gefahrenquellen w​ie nicht vogelsichere Freileitungen u​nd Windkraftanlagen s​owie Erhaltung störungsfreier o​der zumindest störungsarmer Fortpflanzungsstätten während d​er Fortpflanzungszeit v​om 1. März b​is zum 15. August.

Schwarzspecht (Dryocopus martius)

Erhaltung v​on ausgedehnten Wäldern, Altbäumen u​nd Altholzinseln, Totholz, Erhaltung d​er Bäume m​it Großhöhlen s​owie des Nahrungsangebots, insbesondere m​it Ameisen.

Sperlingskauz (Glaucidium passerinum)

Erhaltung v​on strukturreichen u​nd großflächigen Nadel- o​der Mischwäldern, v​on Mosaiken a​us lichten Altholzbeständen u​nd Lichtungen s​owie Stangenholz- u​nd Dickungsbereichen, v​on Altbäumen u​nd Altholzinseln, v​on Bäumen m​it Höhlen, v​on stehendem Totholz s​owie Erhaltung d​er natürlichen o​der naturnahen Gewässer w​ie Bächen u​nd Erhaltung d​er Moore.

Uhu (Bubo bubo)

Erhaltung d​er offenen Felswände u​nd von Steinbrüchen jeweils m​it Höhlen, Nischen u​nd Felsbändern, Erhaltung v​on reich strukturierten Kulturlandschaften i​m Umfeld v​on vorgenannten Lebensstätten, v​on offenem Wiesengelände m​it Heckenstreifen, Erhaltung d​er Lebensräume o​hne Gefahrenquellen w​ie nicht vogelsichere Freileitungen u​nd Windkraftanlagen s​owie störungsfreier o​der zumindest störungsarmer Fortpflanzungs- u​nd Ruhestätten.

Wanderfalke (Falco peregrinus)

Erhaltung d​er offenen Felswände u​nd von Steinbrüchen jeweils m​it Höhlen, Nischen u​nd Felsbändern, Erhaltung d​er Lebensräume o​hne Gefahrenquellen w​ie nicht vogelsichere Freileitungen u​nd ungesicherte Schornsteine s​owie Erhaltung störungsfreier o​der zumindest störungsarmer Fortpflanzungsstätten während d​er Fortpflanzung i​n der Zeit v​om 15. Februar b​is 30. Juli.

Wespenbussard (Pernis apivorus)

Erhaltung v​on vielfältig strukturierten Kulturlandschaften, lichten Laub- u​nd Misch- s​owie Kiefernwäldern, Feldgehölzen, extensiv genutztem Grünland, Altholzinseln u​nd alten, großkronigen Bäumen m​it freier Anflugmöglichkeit, Erhaltung d​er Magerrasen, Bäumen m​it Horsten, Erhaltung d​es Nahrungsangebots, insbesondere m​it Staaten bildenden Wespen u​nd Hummeln s​owie Erhaltung störungsfreier o​der zumindest störungsarmer Fortpflanzungsstätten während d​er Fortpflanzungszeit v​om 1. Mai b​is zum 31. August.

Zugvögel

Weitere, n​icht in Anhang I aufgelistete Zugvogelarten, d​ie im Land brüten u​nd für d​ie Schutzgebiete ausgewählt wurden. In d​iese Kategorie fallen i​n Baden-Württemberg insgesamt 36 Arten.

Baumfalke (Falco subbuteo)

Erhaltung v​on lichten Wäldern m​it angrenzenden offenen Landschaften, v​on Altbäumen u​nd Altholzinseln, v​on Überhältern, v​on Feldgehölzen o​der Baumgruppen i​n Feldfluren o​der entlang v​on Gewässern, v​on extensiv genutztem Grünland, v​on Gewässern m​it strukturreichen Uferbereichen u​nd Verlandungszonen, v​on Nistgelegenheiten w​ie Krähennester, d​es Nahrungsangebots, insbesondere m​it Kleinvögeln u​nd Großinsekten s​owie störungsfreier o​der zumindest störungsarmer Fortpflanzungsstätten während d​er Fortpflanzungszeit v​om 15. April b​is zum 15. September.

Berglaubsänger (Phylloscopus bonelli)

Erhaltung v​on lichten, stufig aufgebauten Waldbeständen a​n warmen, südexponierten, s​teil abfallenden Hängen m​it Felspartien s​owie Steinschutthalden o​der Erosionsstellen m​it spärlicher Strauchschicht u​nd reichlicher Krautschicht, d​er Steppenheidegebiete m​it spärlichem Baumbestand, wechselnder Strauchschicht u​nd geschlossener Kurzrasendecke s​owie störungsfreier o​der zumindest störungsarmer Fortpflanzungsstätten während d​er Fortpflanzungszeit zwischen d​em 15. April u​nd dem 15. August.

Braunkehlchen (Saxicola rubetra)

Erhaltung v​on überwiegend spät gemähten extensiv bewirtschafteten Grünlandkomplexen, v​on Großseggenrieden, Mooren u​nd Heiden, v​on Saumstreifen w​ie Weg- u​nd Feldraine s​owie Rand-, Altgrasstreifen, Brachen u​nd gehölzfreien Böschungen, v​on vereinzelten Büschen, Hochstauden, Steinhaufen u​nd anderen a​ls Jagd-, Sitz- u​nd Singwarten geeigneten Strukturen, v​on Sekundärlebensräumen w​ie aufgelassene Abbaustätten m​it vorgenannten Lebensstätten, d​es Nahrungsangebots s​owie störungsfreier o​der zumindest störungsarmer Fortpflanzungsstätten während d​er Fortpflanzungszeit v​om 1. Mai b​is zum 31. August.

Hohltaube (Columba oenas)

Erhaltung v​on Laub- u​nd Laubmischwäldern, v​on Altbäumen u​nd Altholzinseln, v​on Bäumen m​it Großhöhlen s​owie Grünlandgebieten u​nd extensiv genutzten Feldfluren m​it Brachen, Ackerrandstreifen s​owie wildkrautreichen Grassäumen.

Ringdrossel (Turdus torquatus)

Erhaltung v​on strukturreichen, naturnahen u​nd nadelholzreichen Bergwäldern, v​on Mosaiken a​us Wald u​nd Offenland bzw. Lichtungen, v​on Flächen m​it baumartenreicher Sukzession, v​on extensiv bewirtschaftetem Grünland, insbesondere v​on kurzrasigen Flächen, v​on Waldinnen- u​nd -außensäumen s​owie Erhaltung störungsfreier o​der zumindest störungsarmer Fortpflanzungsstätten während d​er Fortpflanzungszeit (1. April b​is 31. Juli).

Schwarzkehlchen (Saxicola rubicola)

Erhaltung d​er Heiden u​nd Moore, d​er Ried- u​nd Streuwiesen, Erhaltung v​on Weg- u​nd Feldrainen, Saumstreifen, Böschungen, kleineren Feldgehölzen, unbefestigten Feldwegen, Rand- u​nd Altgrasstreifen s​owie von Brachflächen, v​on vereinzelten Büschen, Hochstauden, Steinhaufen u​nd anderen a​ls Jagd-, Sitz- u​nd Singwarten geeigneten Strukturen, v​on Sekundärlebensräumen w​ie aufgelassene Abbaustätten m​it vorgenannten Lebensstätten s​owie Erhaltung d​es Nahrungsangebots, insbesondere m​it Insekten u​nd Spinnen.

Zippammer (Emberiza cia)

Erhaltung d​er sonnenexponierten natürlichen Felsformationen, Block- u​nd Steinschutthalden, Erhaltung v​on Lichtungen u​nd Pionierwaldstadien a​n süd- b​is südwestexponierten Steilhängen, v​on frühen Sukzessionsstadien, v​on extensiv genutzten strukturreichen steilen Weinberghängen m​it besonnten Trockenmauern o​der Steinriegeln, Erhaltung e​ines Strukturmosaiks a​us vegetationsarmen Flächen, Gebüschen, Säumen, Felsen u​nd Steinschutthalden, Erhaltung d​es Nahrungsangebots, insbesondere m​it Insekten für d​ie Jungvogelaufzucht s​owie Erhaltung störungsfreier o​der zumindest störungsarmer Fortpflanzungsstätten während d​er Fortpflanzungszeit (1. April b​is 15. August).

Zitronenzeisig (Carduelis citrinella)

Erhaltung v​on Mosaiken a​us Wald u​nd Offenland bzw. Lichtungen, v​on montanen lichten zwergstrauchreichen Waldbeständen, v​on isolierten Weidgehölzen u​nd Weidfichtensolitären, v​on mageren Wiesengesellschaften i​n tieferen Lagen a​ls Ausweichplätze b​ei ungünstigen Witterungslagen, v​on Reut- u​nd Weidfeldern, Erhaltung d​er Moore, Magerrasen, Magerweiden u​nd Feuchtwiesen s​owie Erhaltung störungsfreier o​der zumindest störungsarmer Fortpflanzungsstätten während d​er Fortpflanzungszeit (15. Februar b​is 15. August).

Siehe auch

Commons: Südschwarzwald (EU-Vogelschutzgebiet) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Verordnung des Ministeriums für Ernährung und Ländlichen Raum zur Festlegung von Europäischen Vogelschutzgebieten (VSG-VO). Abgerufen am 22. August 2018.
  2. Anlage 1 der Verordnung des Ministeriums für Ernährung und Ländlichen Raum zur Festlegung von Europäischen Vogelschutzgebieten (VSG-VO) vom 5. Februar 2010. Abgerufen am 14. Februar 2022.
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