Marsan
Marsan (gaskognisch Marçan) ist eine französische Gemeinde mit 483 Einwohnern (Stand 1. Januar 2019) im Département Gers in der Region Okzitanien; sie gehört zum Arrondissement Auch und zum Gemeindeverband Coteaux Arrats Gimone. Seine Bewohner nennen sich Marsannais/Marsannaises.
Marsan Marçan | ||
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Staat | Frankreich | |
Region | Okzitanien | |
Département (Nr.) | Gers (32) | |
Arrondissement | Auch | |
Kanton | Auch-2 | |
Gemeindeverband | Coteaux Arrats Gimone | |
Koordinaten | 43° 39′ N, 0° 43′ O | |
Höhe | 158–256 m | |
Fläche | 15,20 km² | |
Einwohner | 483 (1. Januar 2019) | |
Bevölkerungsdichte | 32 Einw./km² | |
Postleitzahl | 32270 | |
INSEE-Code | 32237 | |
Gefallenendenkmal und Kirche St. Peter und Paul |
Geografie
Marsan liegt auf einer Anhöhe rund 11 Kilometer ostnordöstlich der Stadt Auch im Osten des Départements Gers. Die Gemeinde besteht aus den Dörfern En Blandin und Marsan, mehreren Weilern sowie Einzelgehöften. Verkehrstechnisch liegt die Gemeinde an der D509 und hat einen eigenen Anschluss an der N124. Die N21 führt zudem nur wenige Kilometer westlich vorbei.
Geschichte
Ein Schloss bestand sicher seit dem 12. Jahrhundert. Denn ums Jahr 1170 wird ein Aimeric de Montesquiou als Schlossbesitzer erwähnt. Bei einer Auseinandersetzung zwischen dem Grafen von Armagnac und dem Erzbistum Auch wird dieses erste Schloss zerstört. Im 18. Jahrhundert entsteht auf dem gleichen Platz das heutige Schloss. Im Mittelalter lag der Ort innerhalb der Grafschaft Haut-Armagnac, die ein Teil der Provinz Gascogne war. Die Gemeinde gehörte von 1793 bis 1801 zum District Auch. Zudem lag Marsan von 1793 bis 2015 innerhalb des Kantons Gimont. Die Gemeinde ist seit 1801 dem Arrondissement Auch zugeteilt.
Bevölkerungsentwicklung
Jahr | 1962 | 1968 | 1975 | 1982 | 1990 | 1999 | 2006 | 2018 |
Einwohner | 383 | 301 | 307 | 330 | 420 | 430 | 436 | 479 |
Quellen: Cassini und INSEE
Sehenswürdigkeiten
- Schloss Marsan aus dem 17. und 19. Jahrhundert (im Besitz der Familie de Montesquiou), Monument historique seit 1991[1]
- Dorfkirche Saints-Pierre-et-Paul
- Kapelle in Lasserre
- Denkmal für die Gefallenen[2]
- drei Wegkreuze und eine Madonnenstatue[3]