Liste der Kulturdenkmale in Neue Neustadt

In d​er Liste d​er Kulturdenkmale i​n Neue Neustadt s​ind alle Kulturdenkmale d​es zur Stadt Magdeburg gehörenden Stadtteils Neue Neustadt aufgelistet. Grundlage i​st das Denkmalverzeichnis d​es Landes Sachsen-Anhalt, d​as auf Basis d​es Denkmalschutzgesetzes v​om 21. Oktober 1991 erstellt u​nd seither laufend ergänzt w​urde (Stand: 31. Dezember 2020).

Denkmale in der Neuen Neustadt

Lage Bezeichnung Beschreibung

Erfassungs-
nummer

Ausweisungsart Bild
Abendstraße 5
(Karte)
Wohnhaus Abendstraße 5 zweigeschossiges Wohnhaus von 1889 im Stil italienischer Pallazi der Renaissance 094 76663 Baudenkmal
Abendstraße 10
(Karte)
Wohnhaus erbaut zwischen 1870 und 1880, spätklassizistische Fassade 094 82795 Baudenkmal
Abendstraße 11
(Karte)
Wohnhaus erbaut zwischen 1880 und 1890, Neorenaissance-Bau mit Mezzaningeschoss 094 82796 Baudenkmal
Abendstraße 12
(Karte)
Wohnhaus Abendstraße 12 erbaut etwa 1880/90, Neorenaissance-Fassade, Mittelgeschoss mit Fensterverdachungen 094 82797 Baudenkmal
Abendstraße 16
(Karte)
Scheune Abendstraße 16 aus Bruchsteinen in der Mitte des 19. Jahrhunderts errichtete Scheune 094 70978 Baudenkmal
Abendstraße 16, Brüderstraße 1, 1a, 2, Lübecker Straße 21a–c, 22, Moritzplatz 1, 1a, 6, Moritzstraße 4, 4a, 5-8, Nicolaiplatz, Nicolaistraße, Umfassungsstraße 76
(Karte)
Straßenzug 094 76791 Denkmalbereich
Ankerstraße 1a
(Karte)
Wohnhaus Ankerstraße 1a viereinhalbgeschossiges Wohnhaus im Stil der Neorenaissance aus dem späten 19. Jahrhundert 094 7143 Baudenkmal
Ankerstraße 1c
(Karte)
Wohnhaus Ankerstraße 1c viereinhalbgeschossiges Wohnhaus im Stil der Neorenaissance aus dem späten 19. Jahrhundert 094 82213 Baudenkmal
Ankerstraße 1d
(Karte)
Wohnhaus Ankerstraße 1d Wohnhaus aus der Zeit um 1900 094 82214 Baudenkmal
Ankerstraße 10
(Karte)
Wohnhaus Ankerstraße 10 fünfgeschossiges Wohnhaus im Stil der Neorenaissance 094 82206 Baudenkmal
Brüderstraße 1, 1a, 2
(Karte)
Predigerhäuser der St.-Nikolai-Gemeinde Häusergruppe, 1935/36 errichtete Predigerhäuser der Sankt-Nikolai-Gemeinde 094 70265 Baudenkmal
Brüderstraße 1, 1a, 1b, 13, 14, 15, 16, 17
Stadtgrundriss Stadtgrundriss 094 76924 Denkmalbereich
Colbitzer Straße 2
(Karte)
Wohnhaus Das Wohnhaus wurde zwischen 1880 und 1890 erbaut. Die Neorenaissance-Fassade ist geprägt von einer Pilastergliederung und segmentbogige Fensterverdachungen. Das Haus hat acht Achsen und viereinhalb Geschosse. Baudenkmal
Colbitzer Straße 4, 4a–b
(Karte)
Fabrik Die ehemalige Druckerei, Kartonagen- und Papierwarenfabrik Gebrüder Walter wurde 1906 nach Plänen der Besitzer erbaut. Es gab Umbauten in den Jahren 1925, 1932 und 1935. Die Fassade besteht aus einfachen Jugendstilformen, in der Fassadenmitte befindet sich ein Risalit. 094 70030 Baudenkmal
Am Polderdeich 1–13, 15, 17 und weitere[1]
(Karte)
Siedlung Die Siedlung wurde von 1929 bis 1939 erbaut. Es sind etwa 1800 Wohnungen, die damals gebaut wurden. Mitten in der Siedlung befindet sich die Banksche Villa, die sich aber nicht zu diesem Baudenkmal gehört. Die Entwürfe für diese Siedlung sind von Carl Karyl und Paul Wahlmann. Die Häuser sind viergeschossig, das obere Geschoss ist ein Trockenboden mit kleinen Fenstern. Die Häuser, die bis 1935 erbaut wurden haben ein Flachdach, die später gebauten Häuser ein Sattel und an den Blockenden ein Halbwalmdach. Die Siedlung zeigt so die Veränderungen der Architektur in der NS-Zeit.[2] 094 82832 Baudenkmal
Hamburger Straße 11
(Karte)
Volksbad ehemaliges Volksbad 094 16797 Baudenkmal
Kastanienstraße 6a, Klosterwuhne 42, Zielitzer Straße 18
(Karte)
Baumwollspinnerei und -weberei Pfeiffer & Schmidt Fabrik, ehemalige Baumwollspinnerei und -weberei Pfeiffer & Schmidt, gegründet 1828 094 70949 Baudenkmal
Klosterwuhne 39
(Karte)
SED-Kreisparteischule Magdeburg Schule, von 1938 bis 1942 und von 1951 bis 1955 errichtetes Schulgebäude, in der Zeit der DDR als Kreisparteischule der SED genutzt 094 70460 Baudenkmal
Laaßstraße 2, 3
(Karte)
Wohnhaus Laaßstraße 2, 3 Wohnhaus, erbaut 1905-1907 als Wohngebäude für Eisenbahner 094 82222 Baudenkmal
Lübecker Straße
(Karte)
Stellwerk Das Stellwerk befindet sich am Bahndamm. 094 76640 Baudenkmal
Lübecker Straße 7
(Karte)
Transformatorenstation 1928 nach Plänen von Johannes Göderitz im Stil der Neuen Sachlichkeit erbaut 094 82211 Baudenkmal
Lübecker Straße 8b
(Karte)
Villa erbaut 1901 von Cornelius und Jaehn für Rudolf Arendt, Besitzer der ehemals angrenzenden Nähmaschinenfabrik H. Mundlos & Co., bau mit Erker und Risalite, Walmdach und Welscher Haube über dem straßenseitigen Risaliten 094 82209 Baudenkmal
Lübecker Straße 9
(Karte)
Neustädter Friedhof angelegt 1812/13 als kirchlicher Begräbnisplatz für die Nikolaigemeinde mit neogotischer Aussegnungskapelle, errichtet 1892 nach Plänen des Stadtbaurates Otto Peters 094 82220 Denkmalbereich
Lübecker Straße 19a, 20, 21, 22, 22a
(Karte)
Stadtgrundriss 094 76925 Denkmalbereich BW
Lübecker Straße 21a, 21b, 21c
(Karte)
Wohn- und Geschäftshaus erbaut 1889 von und für Maurermeister Gustav Griesemann, neobarocker Fassadendekor, zur Moritzstraße figürlicher Dekor mit Säulen verziert 094 17785 Denkmalbereich
Lübecker Straße 22
(Karte)
Wohn- und Geschäftshaus geplant 1903, Eckbau zur Moritzstraße, dort neoklassizistische Fassade mit Elementen des Neobarock und des Jugendstils 094 71204 Baudenkmal
Lübecker Straße 108
(Karte)
Fabrik Maschinenfabrik und Eisengießerei C. Rudolph & Co. 094 16553 Baudenkmal BW
Lübecker Straße 116
(Karte)
Apotheke Löwen-Apotheke 094 06339 Baudenkmal
Lübecker Straße 127
(Karte)
Brauerei Die Gebäude gehörten der ehemaligen Brauerei „Actien-Brauerei Neustadt-Magdeburg“. Die Brauerei wurde 1841 gegründet und bestand bis 1991, da wurde sie von der „Ersten Kulmbacher Aktienbrauerei (EKU)“. Ab 1905 wurde die Brauerei unter dem Namen „Diamant-Brauerei“ geführt. An diesem Standort wurde Bier bis zum Jahr 1994 gebraut. Die Gebäude sind sieben- bis zehngeschossige Gebäude aus Backstein. Die Malzdarre sind Türme, die das Straßenbild prägen. Die Türme tragen hohe Zinnenkränze, teilweise mit Ecktürmen.[3] Baudenkmal
Lübecker Straße 135
(Karte)
Bahnwärterhaus Lübecker Straße 135 neogotisches Bahnwärterhaus von 1901/02[4] 094 82224 Baudenkmal
Mittagstraße 1, 1a
(Karte)
Zichorien- und Schokoladenfabrik Johann Gottlieb Hauswaldt Fabrik
ab 1838 als Zichorienfabrik errichtet, Umbauten 1851, 1880 und 1885 zur Süßwarenherstellung, zeittypische Funktionsbauten aus Ziegelsteinen
094 70007 Baudenkmal
Mittagstraße 2
(Karte)
Wohnhaus Wohnhaus 094 82806 Baudenkmal
Mittagstraße 3
(Karte)
Zur golden Sonne Wohnhaus
eingeschossiges klassizistisches Wohngebäude aus dem Jahr 1817 mit älterem Hauszeichen
094 82807 Baudenkmal
Mittagstraße 4
(Karte)
Wohnhaus Wohnhaus 094 82808 Baudenkmal
Mittagstraße 6
(Karte)
Einfriedung Mittagstraße 6 Einfriedung
wohl 1884 errichtete, mit Muster versehene Grundstückseinfriedung, Ziegelmauer
094 82809 Baudenkmal
Mittagstraße 7
(Karte)
Wohnhaus Wohnhaus 094 82810 Baudenkmal
Mittagstraße 8
(Karte)
Wohnhaus Mittagstraße 8 Wohnhaus
viereinhalbgeschossiges Wohnhaus von 1888 mit achtachsiger Fassade im Stil der Neorenaissance
094 82811 Baudenkmal
Mittagstraße 11, 12
(Karte)
Wohnhaus Wohnhaus 094 82814 Baudenkmal
Mittagstraße 15
(Karte)
Villa Villa 094 70031 Baudenkmal
Mittagstraße 15a
(Karte)
Wohnhaus Wohnhaus 094 82816 Baudenkmal
Mittagstraße 23
(Karte)
Wohnhaus Das Wohnhaus wurde 1889 erbaut. Die linken fünf Achsen haben zwei Geschosse, hier befindet sich im rechten Teil des Bauteiles eine Einfahrt. Die rechten vier Achsen haben drei Geschosse, hier befindet sich im linken Teil des Bauteiles ein Eingang. Ursprünglich waren es viereinhalb Geschosse, nach Schäden im Zweiten Weltkrieg wurde das Haus wie oben beschrieben wieder aufgebaut.[5] 094 70704 Baudenkmal
Mittagstraße 32a
(Karte)
Wohnhaus 094 82817 Baudenkmal
Morgenstraße 9
(Karte)
Sankt-Agnes-Kirche Die römisch-katholische Kirche St. Agnes wurde von 1861 bis 1862 erbaut, eingeweiht wurde sie am 8. September 1862. Es ist ein Saalbau mit eingezogenem Chor und einem Dachreiter im Westen der Kirche. Im Zweiten Weltkrieg wurde die Kirche zerstört, sie wurde bis 1949 wieder aufgebaut. Die alte Ausstattung ist verloren gegangen, allerdings befindet sich ein spätgotischer Altarretabel aus der Sebastianskirche in der Kirche. In den Jahren 1970 und 2005 gab es Renovierungen. 2007 wurde eine Orgel eingebaut.[7] 094 82818 Baudenkmal
Moritzplatz 1, 1a, 6
(Karte)
Napoleonischer Straßengrundriss Straßenzug 094 76926 Denkmalbereich BW
Moritzplatz 1
(Karte)
Bauernhof ehemaliger Bauernhof 094 06200 Baudenkmal
Moritzplatz 1a
(Karte)
Wohnhaus Das Wohnhaus wurde um 1820 errichtet, seit den 1830er Jahren mit Gaststätte. Diverse Um- und Ausbauten erfolgten bis 1892, 1925/26 wurde es zum Kino umgebaut. Es ist ein sieben- beziehungsweise vierachsiger Eckbau mit viertelkreisförmiger Eckausbildung, Fensteröffnungen mit Ädikula-Rahmen und Blendbögen im ObergeschosSeite[8] 094 82821 Baudenkmal
Moritzplatz 6
(Karte)
Wohnhaus Das ehemalige Gehöft wurde im Jahr 1839 zur Seifensiederei für den Kaufmann Kluge umgebaut, weitere Umbauten gab es in den Jahren 1842, 1820 und 1857. Es ist ein zweigeschossiger, siebenachsiger Putzbau mit hohem Satteldach.[9] 094 82822 Baudenkmal
Moritzstraße
(Karte)
Stadtgrundriss 094 76927 Denkmalbereich
Moritzstraße 4
(Karte)
Wohnhaus Moritzstraße 4 Das Wohnhaus wurde 1886 zusammen mit Haus Nr. 4a vom Eigentümer und Maurermeister G. Griesemann im barockisierenden Stil erbaut.[10] 094 82217 Baudenkmal
Moritzstraße 4a
(Karte)
Wohnhaus Das Haus wurde 1886 zusammen mit Haus Nr. 4 erbaut. Es ist ein barockisierender viergeschossiger Putzbau mit einem Satteldach.[11] 094 82216 Baudenkmal
Moritzstraße 5
(Karte)
Wohnhaus Das Wohnhaus wurde 1885 von Maurermeister August Meurice als Wohn- und Fabrikgebäude für den Fabrikanten E. Zinke erbaut. Es ist ein Neorenaissancebau mit bandartiger Horizontalgliederung, linke äußere Achse als flacher Risalit ausgebildet.[12] 094 82215 Baudenkmal
Moritzstraße 6
(Karte)
Wohnhaus Das Wohnhaus stammt aus der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts, im Jahre 1906 wurde es aufgestockt. Das Erdgeschoss ist mit klassizistischer Putzrustika, auffälliges Obergeschoss mit geschwungenem Jugendstilgiebel mit floralem Stuckdekor.[13] 094 82207 Baudenkmal
Moritzstraße 7
(Karte)
Wohnhaus Das Wohnhaus wurde 1845 erbaut und im Jahre 1886 aufgestockt. Es ist ein Putzbau mit einem Krüppelwalmdach und einer spätklassizistischen Fassade.[14] 094 82204 Baudenkmal
Moritzstraße 8
(Karte)
Wohn- und Geschäftshaus Das Wohn- und Geschäftshaus wurde 1908 vom Maurermeister Paul Müller für den Fabrikanten Karl Hoffmann erbaut. Es ist das Eckhaus zur Colbitzer Straße. Die Fassade ist eine Putzfassade mit Struktur- und Rauputz, Fachwerkdetails, Jugendstilornamentik und einem zweistöckigen Kasten- und turmartigen Eckerker. Die steile Dachkonstruktion wurde kombiniert aus Sattel-, Pult- und Mansarddachflächen.[15] 094 82208 Baudenkmal
Münchenhofstraße 68
Skulptur aus den Trümmern des Zweiten Weltkriegs geborgene Skulpturen, Betriebsgelände der Schuster GmbH 094 70078 Baudenkmal
Nachtweide 36-43
(Karte)
Hugo Bestehorn Werke für Papierverarbeitung Magdeburg Fabrikgebäude, ehemalige Druckerei, entstanden 1902/03 und 1911/12 094 16558 Baudenkmal
Nachtweide 77
(Karte)
Norbertusgymnasium Das Doppelschulgebäude wurde um 1900 für die Neustädter 2. Volksknabenschule und für die Neustädter 2. Volksmädchenschule erbaut. Heute befindet sich hier das Norbertusgymnasium. Das Gebäude wurde im Zweiten Weltkrieg wesentlich beschädigt. Die Schule liegt mit ihrer Fassade direkt an der Straße, die Fassade ist durch zwei Risalite unterbrochen, hier befinden sich auch die Eingänge. Ansonsten wechselt die Fassade zwischen weißen Putzflächen und roten Ziegeln.[16] 094 82824 Baudenkmal
Nachtweide 92
(Karte)
Gartenhaus Das Gartenhaus gehört zur Fabrikantenvilla. 107 15020 Baudenkmal
Nachtweide 93
(Karte)
Villa Die Fabrikantenvilla mit Fabrikresten der Mafa und Eisengießerei G. Schulz wurde zu Beginn des 20. Jahrhunderts in einem schlichten Jugendstil erbaut. Es ist ein zweigeschossiges Haus mit einem Erker, einen Eckturm und einem Satteldach. Zum Denkmal gehören noch das Gartenhaus mit einem Taubenturm und der alte Schornstein.[17] 094 16552 Baudenkmal
Nachtweide 99
(Karte)
Schule Schule 094 70846 Baudenkmal BW
Nicolaiplatz
(Karte)
Stadtgrundriss 094 76928 Denkmalbereich BW
Nicolaiplatz
(Karte)
St. Nicolai Die evangelische Kirche wurde von 1821 bis 1824 erbaut, der Entwurf stammt von Karl Friedrich Schinkel. Die Kirche wurde 1945 im Zweiten Weltkrieg zerstört und von 1948 bis 1954 wiederaufgebaut.[18] 094 06287 Baudenkmal
Nicolaistraße 6 7, 8, 9, 10, 11
(Karte)
Stadtgrundriss 094 76929 Denkmalbereich BW
Reichelstraße 23
(Karte)
Banksche Villa Die Villa wird auch als Banksche Villa bezeichnete. Erbaut wurde sie für den Kaufmann Ludwig Banck um das Jahr 1900 herum. Banck war Besitzer des Baugeländes der Curie-Siedlung. Die Villa ist geprägt von Erkern, Türmen, Giebeln und einem detailreichen Dach.[19] 094 70735 Baudenkmal BW
Ritterstraße 1
(Karte)
Wohnhaus Ritterstraße 1 Das Wohnhaus wurde in den 1870er Jahren erbaut. Es ist ein zweigeschossiger, traufständiger Bau mit sechs Achsen. Die beiden mittleren Achsen bilden ein Risalit, darüber befindet sich ein Dreiecksgiebel.[20] 094 82836 Baudenkmal
Ritterstraße 6
(Karte)
Wohnhaus Ritterstraße 6 Das Wohnhaus wurde im Jahre 1890 erbaut. Es ist ein viergeschossiger Bau aus Ziegeln mit einer Putzgliederung im Stil der Neorenaissance.[21] 094 82837 Baudenkmal
Ritterstraße 7
(Karte)
Wohnhaus Ritterstraße 7 viergeschossiges Wohnhaus aus dem Jahr 1889, Fassade im Stil der Neorenaissance 094 82838 Baudenkmal
Ritterstraße 10
(Karte)
Bauernhaus Ritterstraße 10 klassizistisches Bauernhaus aus der Zeit der Gründung der Neuen Neustadt 094 76802 Baudenkmal
Ritterstraße 16, 17
(Karte)
Wohn- und Geschäftshaus Ritterstraße 16, 17 Wohn- und Geschäftshaus im Stil des Spätklassizismus. Ersatzbau für 1854 abgebranntes Gebäude. 094 82840 Baudenkmal
Rothenseer Straße 34a, 34b, 35, 35a, 35b, 36, 36a, 36b, 37, 37a, 37b, 38, 38b, 39, 40, 41, 42, 43, 44, 45, 46, 47, 48, 49, 50, 51, 52, 53, 54, 55, 56, 57
(Karte)
Siedlung Die Siedlung ist Teil der Curie-Siedlung. 094 77003 Baudenkmal BW
Schöppensteg
(Karte)
Kriegerdenkmal Neue Neustadt Das Kriegerdenkmal wurde für die im Ersten Weltkrieg gefallenen Magdeburger Sportler errichtet, es steht am Rande des Fortuna-sportplatzes 094 71209 Kleindenkmal
Schöppensteg
(Karte)
Vogelgesangpark Park 094 70991 Denkmalbereich
Zooallee 1
(Karte)
Vogelsangpark-Zoo Zoologischer Garten 094 06406 Baudenkmal BW
Umfassungsstraße 76
(Karte)
Gedenkstätte Moritzplatz Magdeburg erbaut 1876 als Königlich-Preußisches Amtsgericht, ab 1940 Nutzung als Gefängnis, seit den 1990er Jahren Gedenkstätte, zweigeschossiger Ziegelbau der Gründerzeit 094 82873 Baudenkmal
Umfassungsstraße 76, 77
(Karte)
Straßenzug Dieses Denkmal ist Teil der Siedlung Abendstraße 16... 094 76930 Denkmalbereich
Umfassungsstraße 76a
(Karte)
Gemeinschaftsschule Thomas Müntzer Schulgebäude aus der Zeit 1887 bis 1890 094 82872 Baudenkmal
Umfassungsstraße 83
(Karte)
Wohnhaus 094 17983 Baudenkmal
Umfassungsstraße 84
(Karte)
Wohnhaus Teil einer Doppelhausvilla, erbaut 1881 für den Stadtbaumeister Kleinau, die architektonischen Gliederungselemente farblich abgesetzt, Risalit mit Rundbogenfenstern, die übrigen Fenster mit Segmentbögen 094 17984 Baudenkmal
Umfassungsstraße 85
(Karte)
Wohnhaus südliche Hälfte einer Doppelvilla von 1881, 1890/91 durch Stadtbaumeister Robert Kleinau umfassend überbaut, asymmetrischer, mehrteiliger eklektizistischer Baukörper mit Stilelementen aus Neorenaissance und Spätklassizismus 094 17985 Baudenkmal
Wasserkunststraße 10
(Karte)
Fabrik Fabrik 094 71432 Baudenkmal BW
Wasserkunststraße 22
Wohnhaus Wohnhaus 094 70707 Baudenkmal
Wasserkunststraße 99
(Karte)
Wasserkunst Wasserkunst 094 80268 Baudenkmal BW
Wedringer Straße 10
(Karte)
Wohnhaus Wohnhaus 094 76797 Baudenkmal BW
Wedringer Straße 11
(Karte)
Wohnhaus Wohnhaus 094 76664 Baudenkmal BW
Wedringer Straße 12
(Karte)
Wohnhaus Wohnhaus 094 17989 Baudenkmal BW
Wedringer Straße 13
(Karte)
Wohnhaus Wohnhaus 094 17990 Baudenkmal BW
Wedringer Straße 14
(Karte)
Wohnhaus Wohnhaus 094 17991 Baudenkmal BW
Zielitzer Straße
(Karte)
Festung Das Fort VII der Festung Magdeburg wurde ab 1866 angelegt und 1873 fertiggestellt. Von dem ursprünglichen Fort ist der nördliche Teil noch erhalten. 094 06398 Baudenkmal
Zooallee 2, ehemals Am Vogelgesang 12
(Karte)
Gärtnerei Zooallee 2 Gärtnerei
Das eineinhalbgeschossige Fachwerkhaus wurde 1870 als Gärtnereigebäude erbaut.[22]
094 77049 Baudenkmal
Zooallee 2, ehemals Am Vogelgesang 12
(Karte)
Wohnhaus Zooallee 2 Wohnhaus
Das Wohnhaus ist eine ehemalige Unterkunft für Arbeiter. Es wurde 1923 erbaut und in den 1960er Jahren um einen Massivbau erweitert.[23]
094 77050 Baudenkmal

Ehemalige Denkmale

Die nachfolgenden Objekte w​aren ursprünglich ebenfalls denkmalgeschützt o​der wurden i​n der Literatur a​ls Kulturdenkmale geführt. Die Denkmale bestehen h​eute jedoch n​icht mehr, i​hre Unterschutzstellung w​urde aufgehoben o​der sie werden n​icht mehr a​ls Denkmale betrachtet.

Lage Bezeichnung Beschreibung

Erfassungs-
nummer

Ausweisungsart Bild
Lübecker Straße 128
(Karte)
Villa Villa der ehemaligen Diamant-Brauerei, genehmigter Abbruchantrag aus dem Jahr 2006[24] 094 81845 Baudenkmal BW
Lübecker Straße 130
Rayonhaus Schlicke Fachwerkhaus, genehmigter Abbruchantrag aus dem Jahr 2005[24] 094 70035 Baudenkmal
Mittagstraße 13, 14
(Karte)
Wohnhaus Wohnhaus, wird zumindest seit 2009 nicht mehr als Denkmal geführt[25] 094 82815 Baudenkmal BW
Mittagstraße 22
Wohn- und Geschäftshaus Wohn- und Geschäftshaus, genehmigter Abbruchantrag aus dem Jahr 2007[24] 094 70703 Baudenkmal
Mittagstraße 31
Villa Förster genehmigter Abbruchantrag aus dem Jahr 2005[24] Baudenkmal
Morgenstraße 20-24
Wohnblock Morgenstraße 20-24 erster in Großblockbauweise errichtete Wohnblock in Magdeburg,[26] wird zumindest seit 2009 nicht mehr als Denkmal geführt Baudenkmal
Ritterstraße 12–15
Fabrikgebäude der ehemaligen Zichorien- und Schokoladenfabrik, J. G. Hauswaldt Fabrik, genehmigter Abbruchantrag aus dem Jahr 2007[24] 094 16557 Baudenkmal
Schmidtstraße
Schmidtstraße Straßenzug, wird zumindest seit 2009 nicht mehr als Denkmal geführt[27] 094 76794 Baudenkmal
Wasserkunststraße 21
Wohnhaus Wohnhaus, das Gebäude wurde aufgrund einer Sicherungsverfügung der Bauaufsicht abgerissen und im Jahr 2015 aus dem Denkmalverzeichnis ausgetragen.[28] 094 70706 Baudenkmal

Darüber hinaus w​ar das denkmalgeschützte Katharinenportal a​n der Adresse Münchenhofstraße 68 eingelagert. Es w​urde jedoch i​m Jahr 2016 n​ahe seinem ursprünglichen Standort i​m Breiten Weg i​n der Magdeburger Altstadt wieder aufgebaut.

Legende

In d​en Spalten befinden s​ich folgende Informationen:

  • Lage: Nennt den Straßennamen und wenn vorhanden die Hausnummer des Kulturdenkmals. Die Grundsortierung der Liste erfolgt nach dieser Adresse. Der Link „Karte“ führt zu verschiedenen Kartendarstellungen und nennt die geographischen Koordinaten.
    Link zu einem Kartenansichtstool, um Koordinaten zu setzen. In der Kartenansicht sind Baudenkmale ohne Koordinaten mit einem roten bzw. orangen Marker dargestellt und können in der Karte gesetzt werden. Baudenkmale ohne Bild sind mit einem blauen bzw. roten Marker gekennzeichnet, Baudenkmale mit Bild mit einem grünen bzw. orangen Marker.
  • Offizielle Bezeichnung: Nennt den Namen, die Bezeichnung oder die Art des Kulturdenkmals wie in der Quelle vermerkt.
  • Beschreibung: Nennt bauliche und geschichtliche Einzelheiten des Kulturdenkmals, vorzugsweise die Denkmaleigenschaften.
  • Erfassungsnummer: Für jedes Kulturdenkmal wird in Sachsen-Anhalt eine 20stellige Erfassungsnummer vergeben. Derzeit lauten die letzten zwölf Ziffern jeweils 0. Daher wird hier auf die Wiedergabe der letzten zwölf Stellen verzichtet. In dieser Spalte kann sich folgendes Icon befinden, dies führt zu Angaben zu diesem Baudenkmal bei Wikidata.
  • Ausweisungsart: Die Einordnung des Denkmales nach § 2 Abs. 2 DenkmSchG LSA
  • Bild: Ein Bild des Denkmales, und gegebenenfalls einen Link zu weiteren Fotos des Kulturdenkmals im Medienarchiv Wikimedia Commons
Commons: Kulturdenkmale in Magdeburg-Neue Neustadt – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Die komplette Liste der denkmalgeschützten Häuser: Am Polderdeich 1–13, 15, 17, Am Vorhorn 1–10, 12, Bunsenstraße 1–10, 12, 14, 16, 18, 20, Curiestraße 11, 13, 15, 17, 19, 21, 23, 25, 27, 29, 31, 33, 34, 34a–d, 35, 36, 36a–c, 37, 38, 38a–d, 39, 40a–e, 41, 42a–d, 43, 44a–d, 45–56, 56a–c, 57, 58, 58a–b, 59, 60, 60a–c, 61, 62, 62a–b, 64, 64a–c, 66, 66a–b, 68, 70, Fraunhoferplatz 1, 3, 5, Lauestraße 1–10, 12, 13, 15, 17, Ohrestraße 30, 30a–b, 31, 31a–b, 32, 32a–c, 33, 33a–c, 34, 34a–c, 35, 35a–b, 36, 36a, Ostwaldstraße 1–10, 12, Pettenkoferstraße 6, 8, 10, 12, 14, 16, 18, 20,22, 24, 26, 28, Reichelstraße 1–18, 20, 22–24, 26, 28, Robert-Mayer-Straße 2, 4, 6, 8, 10, Rothenseer Straße 33, 34, 34a–b, 35, 35a–b, 36, 36a–b, 37, 37a–b, 38, 38a–b, 39–55, 57, Scheelstraße 1–18, 20
  2. Denkmalverzeichnis Sachsen-Anhalt. Band 14: Landeshauptstadt Magdeburg. Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie, Michael Imhof Verlag, Petersberg 2009, ISBN 978-3-86568-531-5, Seite 72–75
  3. Denkmalverzeichnis Sachsen-Anhalt, Band 14, Landeshauptstadt Magdeburg, Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie, Michael Imhof Verlag, Petersberg 2009, ISBN 978-3-86568-531-5, Seite 398
  4. Denkmalverzeichnis Sachsen-Anhalt, Band 14, Landeshauptstadt Magdeburg, Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie, Michael Imhof Verlag, Petersberg 2009, ISBN 978-3-86568-531-5, Seite 398–399
  5. Denkmalverzeichnis Sachsen-Anhalt. Band 14: Landeshauptstadt Magdeburg. Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie, Michael Imhof Verlag, Petersberg 2009, ISBN 978-3-86568-531-5, Seite 421
  6. Denkmalverzeichnis Sachsen-Anhalt. Band 14: Landeshauptstadt Magdeburg. Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie, Michael Imhof Verlag, Petersberg 2009, ISBN 978-3-86568-531-5, Seite 421
  7. Denkmalverzeichnis Sachsen-Anhalt. Band 14: Landeshauptstadt Magdeburg. Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie, Michael Imhof Verlag, Petersberg 2009, ISBN 978-3-86568-531-5, Seite 423–424
  8. Denkmalverzeichnis Sachsen-Anhalt. Band 14: Landeshauptstadt Magdeburg. Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie, Michael Imhof Verlag, Petersberg 2009, ISBN 978-3-86568-531-5, Seite 424
  9. Denkmalverzeichnis Sachsen-Anhalt. Band 14: Landeshauptstadt Magdeburg. Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie, Michael Imhof Verlag, Petersberg 2009, ISBN 978-3-86568-531-5, Seite 424
  10. Denkmalverzeichnis Sachsen-Anhalt. Band 14: Landeshauptstadt Magdeburg. Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie, Michael Imhof Verlag, Petersberg 2009, ISBN 978-3-86568-531-5, Seite 424–425
  11. Denkmalverzeichnis Sachsen-Anhalt. Band 14: Landeshauptstadt Magdeburg. Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie, Michael Imhof Verlag, Petersberg 2009, ISBN 978-3-86568-531-5, Seite 425
  12. Denkmalverzeichnis Sachsen-Anhalt. Band 14: Landeshauptstadt Magdeburg. Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie, Michael Imhof Verlag, Petersberg 2009, ISBN 978-3-86568-531-5, Seite 425
  13. Denkmalverzeichnis Sachsen-Anhalt. Band 14: Landeshauptstadt Magdeburg. Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie, Michael Imhof Verlag, Petersberg 2009, ISBN 978-3-86568-531-5, Seite 425
  14. Denkmalverzeichnis Sachsen-Anhalt. Band 14: Landeshauptstadt Magdeburg. Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie, Michael Imhof Verlag, Petersberg 2009, ISBN 978-3-86568-531-5, Seite 425
  15. Denkmalverzeichnis Sachsen-Anhalt. Band 14: Landeshauptstadt Magdeburg. Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie, Michael Imhof Verlag, Petersberg 2009, ISBN 978-3-86568-531-5, Seite 425–426
  16. Denkmalverzeichnis Sachsen-Anhalt. Band 14: Landeshauptstadt Magdeburg. Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie, Michael Imhof Verlag, Petersberg 2009, ISBN 978-3-86568-531-5, Seite 428
  17. Denkmalverzeichnis Sachsen-Anhalt. Band 14: Landeshauptstadt Magdeburg. Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie, Michael Imhof Verlag, Petersberg 2009, ISBN 978-3-86568-531-5, Seite 428
  18. Denkmalverzeichnis Sachsen-Anhalt. Band 14: Landeshauptstadt Magdeburg. Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie, Michael Imhof Verlag, Petersberg 2009, ISBN 978-3-86568-531-5, Seite 432
  19. Denkmalverzeichnis Sachsen-Anhalt. Band 14: Landeshauptstadt Magdeburg. Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie, Michael Imhof Verlag, Petersberg 2009, ISBN 978-3-86568-531-5, Seite 465
  20. Denkmalverzeichnis Sachsen-Anhalt. Band 14: Landeshauptstadt Magdeburg. Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie, Michael Imhof Verlag, Petersberg 2009, ISBN 978-3-86568-531-5, Seite 467
  21. Denkmalverzeichnis Sachsen-Anhalt. Band 14: Landeshauptstadt Magdeburg. Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie, Michael Imhof Verlag, Petersberg 2009, ISBN 978-3-86568-531-5, Seite 467
  22. Denkmalverzeichnis Sachsen-Anhalt. Band 14: Landeshauptstadt Magdeburg. Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie, Michael Imhof Verlag, Petersberg 2009, ISBN 978-3-86568-531-5, Seite 75
  23. Denkmalverzeichnis Sachsen-Anhalt. Band 14: Landeshauptstadt Magdeburg. Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie, Michael Imhof Verlag, Petersberg 2009, ISBN 978-3-86568-531-5, Seite 75–76
  24. Stellungnahme 0144/12 der Landeshauptstadt Magdeburg, Anlage 1 Teil 2, genehmigte Abbruchanträge durch die obere Denkmalschutzbehörde 2002–2010.
  25. Kleine Anfrage und Antwort Olaf Meister (Bündnis 90/Die Grünen), Prof. Dr. Claudia Dalbert (Bündnis 90/Die Grünen), Kultusministerium 19.03.2015 Drucksache 6/3905 (KA 6/8670) Denkmalverzeichnis Sachsen-Anhalt, Harz kein Denkmal.pdf, Seite 4650
  26. Heinz Gerling, Denkmale der Stadt Magdeburg, Helmuth-Block-Verlag Magdeburg 1991, ISBN 3-910173-04-4, Seite 33
  27. Kleine Anfrage und Antwort Olaf Meister (Bündnis 90/Die Grünen), Prof. Dr. Claudia Dalbert (Bündnis 90/Die Grünen), Kultusministerium 19.03.2015 Drucksache 6/3905 (KA 6/8670) Denkmalverzeichnis Sachsen-Anhalt, Harz kein Denkmal.pdf, Seite 4650 f.
  28. Kleine Anfrage und Antwort Olaf Meister (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN), Wolfgang Aldag (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN), Staatskanzlei und Ministerium für Kultur 22.03.2017 Drucksache 7/1157 (KA 7/628) Entwicklung Denkmalverzeichnis Sachsen-Anhalt, Seite 14.
This article is issued from Wikipedia. The text is licensed under Creative Commons - Attribution - Sharealike. The authors of the article are listed here. Additional terms may apply for the media files, click on images to show image meta data.