Liste der Baudenkmäler in Oberschönegg

Auf dieser Seite sind die Baudenkmäler in der schwäbischen Gemeinde Oberschönegg zusammengestellt. Diese Tabelle ist eine Teilliste der Liste der Baudenkmäler in Bayern. Grundlage ist die Bayerische Denkmalliste, die auf Basis des Bayerischen Denkmalschutzgesetzes vom 1. Oktober 1973 erstmals erstellt wurde und seither durch das Bayerische Landesamt für Denkmalpflege geführt wird. Die folgenden Angaben ersetzen nicht die rechtsverbindliche Auskunft der Denkmalschutzbehörde. [Anm. 1]

Dietershofen von Süden

Baudenkmäler nach Ortsteilen

Oberschönegg

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
A.-Ehrmann-Straße
(Standort)
Steinkreuz Tuffstein, wohl spätmittelalterlich D-7-78-184-6
Am Bach
(Standort)
Ehemalige Obere Mühle stattlicher, zweigeschossiger Satteldachbau mit verschaltem Giebel, 17./18. Jahrhundert D-7-78-184-4
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Am Bach 2
(Standort)
Untere Mühle zweigeschossiger Satteldachbau mit Zwerchhaus, Hausfigur des hl. Antonius, im Kern 18. Jahrhundert D-7-78-184-3
Beim Römerturm
(Standort)
Ruine der ehem. Burg Alten-Schönegg 1220 erwähnt; Bergfried, quadratischer Backsteinturm, Sockelgeschoss Nagelfluhquader, 13.–15. Jahrhundert; in einem Burgstall nordwestlich des Ortes D-7-78-184-5
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Hauptstraße 38
(Standort)
Kath. Filialkirche St. Leonhard flachgedeckter Saalbau mit eingezogenem Chor und Dachreiter, von Sebastian Lachenmayr, 1686; mit Ausstattung D-7-78-184-1
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Dietershofen bei Babenhausen

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Kirchstraße 16, Schulweg 32
(Standort)
Kath. Pfarrkirche St. Ulrich flachgedeckter Saalbau mit eingezogenem Chor unter Stichkappentonne, südlicher Turm mit Spitzhelm, im Kern 2. Hälfte 15. Jahrhundert, barockisiert durch Michael Stiller, 1731–32, Veränderung Turmoberteil durch Ulrich Fendt, 1749, Veränderungen 2. Hälfte 19. Jahrhundert; mit Ausstattung. D-7-78-184-7
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Kirchstraße 16, Schulweg 32
(Standort)
Friedhofsmauer hohe Stützmauer D-7-78-184-7 zugehörig
Kirchstraße 18
(Standort)
Pfarrhaus zweigeschossiger Satteldachbau, von Johann Merk, 1722; mit Ausstattung D-7-78-184-8
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Nähe Egger Straße
(Standort)
Wegkapelle polygonaler Bau mit steilem Satteldach, Ausstattung aus dem 18. Jahrhundert, 20. Jahrhundert D-7-78-184-10

Märxle

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Märxle 1
(Standort)
Kapelle kleiner Rechteckbau mit Dachreiter, 1885; mit Ausstattung; am Westende des Weilers D-7-78-184-11
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Weinried

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Am Mühlbach 2
(Standort)
Kapelle kleiner Rechteckbau mit Satteldach, 18. Jahrhundert; mit Ausstattung D-7-78-184-16
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Dorfstraße 24
(Standort)
Kath. Pfarrkuratiekirche St. Laurentius und Vitus flachgedeckter Saalbau mit eingezogenem Chor, südlicher Turm mit Zwiebelhaube, Turmunterbau spätgotisch, 17./18. Jahrhundert, Umgestaltung durch Rupert Beer, 1761, Erweiterung durch David Eberle, 1929; mit Ausstattung D-7-78-184-12
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Dorfstraße 24
(Standort)
Ölbergkapelle kleiner Rechteckbau mit Satteldach und Figurennische, 18. Jahrhunderts; mit Ausstattung; an der Südseite des Friedhofs D-7-78-184-13
Dorfstraße 28
(Standort)
Kuratenhaus zweigeschossiger Satteldachbau mit profilierten Gesimsen, 1792 erbaut D-7-78-184-14
Schulstraße 5
(Standort)
Ehemalige Schule zweigeschossiger Walmdachbau mit Stichbogenfenstern, Mitte 19. Jahrhundert D-7-78-184-17

Ehemalige Baudenkmäler

In diesem Abschnitt sind Objekte aufgeführt, die früher einmal in der Denkmalliste eingetragen waren.

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Oberschönegg
Hauptstraße 32
(Standort)
Bauernhaus zweigeschossiger Satteldachbau, mit Stuckrelief Jesus und Maria, bezeichnet 1755 D-7-78-184-2
Dietershofen
Kapellenfeld
(Standort)
Hl. Kreuzkapelle Rundbau mit hohem Zeltdach, 1957–59; Kreuzweg, 1906, modernisiert D-7-78-184-9
Weinried
Dorfstraße 30
(Standort)
Gasthaus spätklassizistischer, zweigeschossiger Walmdachbau mit profilierten Gurtgesimsen, Mitte 19. Jahrhundert D-7-78-184-15

Siehe auch

Anmerkungen

  1. Diese Liste entspricht möglicherweise nicht dem aktuellen Stand der offiziellen Denkmalliste. Letztere ist sowohl über die unter Weblinks angegebene Verknüpfung als PDF im Internet einsehbar als auch im Bayerischen Denkmal-Atlas kartographisch dargestellt. Auch diese Darstellungen geben, obwohl sie durch das Bayerische Landesamt für Denkmalpflege täglich aktualisiert werden, nicht immer und überall den aktuellen Stand wieder. Daher garantiert das Vorhandensein oder Fehlen eines Objekts in dieser Liste oder im Bayerischen Denkmal-Atlas nicht, dass es gegenwärtig ein eingetragenes Denkmal ist oder nicht. Außerdem ist die Bayerische Denkmalliste ein nachrichtliches Verzeichnis. Die Denkmaleigenschaft – und damit der gesetzliche Schutz – wird in Art. 1 des Bayerischen Denkmalschutzgesetzes (BayDSchG) definiert und hängt nicht von der Kartierung im Denkmalatlas und der Eintragung in die Bayerische Denkmalliste ab. Auch Objekte, die nicht in der Bayerischen Denkmalliste verzeichnet sind, können Denkmäler sein, wenn sie die Kriterien nach Art. 1 BayDSchG erfüllen. Bei allen Vorhaben ist daher eine frühzeitige Beteiligung des Bayerischen Landesamtes für Denkmalpflege nach Art. 6 BayDSchG notwendig.

Literatur

  • Bernd-Peter Schaul: Schwaben. Hrsg.: Michael Petzet, Bayerisches Landesamt für Denkmalpflege (= Denkmäler in Bayern. Band VII). Oldenbourg, München 1986, ISBN 3-486-52398-8, S. 411.
Commons: Baudenkmäler in Oberschönegg – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
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