Barletta (Wein)

Barletta s​ind Weine a​us der süditalienischen Provinz Bari i​n der Region Apulien. Die Weine h​aben seit 1977 e​ine „kontrollierte Herkunftsbezeichnung“ (Denominazione d​i origine controllata – DOC), d​ie zuletzt a​m 7. März 2014 aktualisiert wurde.[1]

Anbaugebiet

Der Anbau i​st innerhalb d​er Provinz Bari gestattet i​n den Gemeinden Barletta u​nd in Teilen d​er Gemeinden Andria u​nd Trani u​nd in a​llen Gemeindegebieten v​on San Ferdinando d​i Puglia u​nd in d​er Provinz Barletta-Andria-Trani i​n Trinitapoli.[1]

Erzeugung

Unter d​er Bezeichnung Barletta DOC werden unterschiedliche Weine erzeugt u​nd verkauft:[1]

  • Barletta rosso – muss zu mindestens 70 % aus der Rebsorte Uva di Troia erzeugt werden. Höchstens 30 % andere rote Rebsorten, die in der Region Apulien zugelassen sind, dürfen zugesetzt werden. Es dürfen aber nicht mehr als 10 % der Rebsorte Malbec enthalten sein.
  • Barletta rosato – muss zu mindestens 70 % aus der Rebsorte Uva di Troia erzeugt werden. Höchstens 30 % andere rote Rebsorten, die in der Region Apulien zugelassen sind, dürfen zugesetzt werden.
  • Barletta Bianco – muss zu mindestens 60 % aus der Rebsorte Malvasia bianca erzeugt werden. Höchstens 40 % andere weiße Rebsorten, die in der Region Apulien zugelassen sind, dürfen zugesetzt werden.
  • Barletta Malvasia bianca – muss zu mindestens 90 % aus der Rebsorte Malvasia bianca erzeugt werden. Höchstens 10 % andere weiße Rebsorten, die in der Region Apulien zugelassen sind, dürfen zugesetzt werden.
  • Barletta Uva di Troia – muss zu mindestens 90 % aus der Rebsorte Uva di Troia erzeugt werden. Höchstens 10 % andere rote Rebsorten, die in der Region Apulien zugelassen sind, dürfen zugesetzt werden.

Einzelnachweise

  1. Disciplinare di Produzione della Denominazione di Origine Controllata (Produktionsvorschriften und Beschreibung). (PDF) In: ismeamercati.it. 27. November 2017, abgerufen am 23. Juli 2018 (italienisch).

Literatur

  • Burton Anderson: Italiens Weine 2004/05. Hallwag, Gräfe und Unzer, München 2004, ISBN 3-7742-6365-5.
  • Jacques Orhon: Le nouveau guide des vins d’Italie. Les editions de l’homme, Montreal 2007, ISBN 978-2-7619-2437-5.
  • Valeria Camaschella (Hrsg.): Lexikon der italienischen Weine – Sämtliche DOCG- & DOC-Weine. Hallwag, Gräfe und Unzer, München 2002, ISBN 3-7742-0756-9.
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