Liste von Segelzeichen

Die Liste v​on Segelzeichen beinhaltet e​ine Auswahl v​on Segelzeichen bzw. Klassenzeichen.

Auf d​ie Meter-Klassen folgen solche, d​ie mit Zahlen, danach alphabetisch, d​ie die m​it Buchstaben beginnen.

Stand 31. Juli 2021: 159 Tabellenzeilen, e​twa 150 Segelzeichen.

Segelzeichen Bootsklasse Bootslänge (Lüa) Herkunftsland Anmerkung (Siehe Bemerkungen am Ende der Tabelle)
2.4mR (Meter-Klasse) 4,18 m
5,5mR (Meter-Klasse) diverse
6mR (Meter-Klasse)
7mR (Meter-Klasse)
8mR (Meter-Klasse)
10mR (Meter-Klasse), ehemals Segelzeichen: F (?)
12mR (Meter-Klasse), ehemals Segelzeichen: E
15mR (Meter-Klasse), ehemals Segelzeichen: D
19mR (Meter-Klasse), ehemals Segelzeichen: C
23mR (Meter-Klasse), ehemals Segelzeichen: B
Big Class ((Meter-Klasse)), ehem. Segelzeichen: A
Internationales 14-Fuß-Dinghy 4,27 m
(ohne Bugspriet und Ruder)
Bootslänge in Fuß
22m2 6,00 m symm., 22m2 Segelfläche(?)
29er 4,45 m
12-Fuß-Jolle 5,99 m
420er 4,20 m Frankreich Bootslänge
470er 4,70 m Frankreich Bootslänge
49er 4,99 m Australien Bootslänge
505er-Jolle 5,05 m Bootslänge
(andere Zahlen) siehe: Aphrodite 101, Tabur 320, X-79
A-Cat 5,49 m England symm.
A-Scow 11,58 m
Albin Vega 8,25 m Schweden symm.; vierstrahliger Stern für Albin
Aphrodite 36 10,97 m
Aphrodite 101 9,95 m Deutschland symm., 10,1 m Bootslänge in der Entwicklungsphase
Aquila 6,30 m or. (zum Bug geneigt); A und Segelform
Bavaria-Yachten Deutschland Hersteller
Bénéteau Frankreich or., Kopf des Seepferdchens zum Bug, Hersteller
Blitz-Jollenkreuzer 8,00 m Deutschland [1]
Blu26 8,00 m Schweiz or. Wassertropfen zum Heck; plus asymm. Schriftzug in 2. Lage; Bootslänge in Fuß, ca.; Hersteller bluboats gmbh[A 1]
Segelzeichen analog Blu26 Blu30 9,00 m Schweiz Bootslänge in Fuß, ca.
BM-Jolle 6,00 m (nach: Bergumer Meer),
NL: zestienkwadraat (16 m2)
BWC 6,40 m Deutschland
c55 5,51 m Schweden Bootslänge
CB66 6,60 m Bootslänge
Cadet 3,22 m England
Centaur 6,20 m
Classe Mini 6,50 m Bootslänge, s. a. Transat 650
Chiemseeplätte 6,30 m Deutschland symm., 2 gekreuzte Lindenblätter
Condor 7 7,40 m Deutschland Stöberl-Werft, Eggstätt (Bayern)
Conger 5,00 m Deutschland zwei C
Contender 4,88 m symm.
C-Scow 6,20 m USA or., C in Segelform über Wasserfläche, offene Seite des C zum Mast
Dart 5,48 m USA
Diabolo 6,10 m symm.
Division II
(Surfboard)
3,90 m symm.
Dehler Yachts Diverse Fahrtenyachten Deutschland Hersteller
Delphin 4,10 m Deutschland or. (Kopf zu Bug), Delphin im Sprung über Wellen
Drachen 8,95 m Norwegen
Dyas 7,15 m Deutschland spitzer Winkel (Vogel?), or. Spitze zum Bug
E-Scow 8,30 m
Eagle 6,10 m Deutschland Bootslänge in Fuß, Zeichenvariante 1: Adler im Flug abwärts, fliegt beidseits nach links
E20 Eagle 20 6,10 m Deutschland Bootslänge in Fuß, Zeichenvariante 2: Schriftzug E20
EFSIX 6,00 m Niederlande or. Knick zum Bug, blau oder rot
Ensign 6,86 m USA
Europe 3,35 m Belgien
FAM ca. 5,40 m Deutschland asymm.
Fighter 6,23 m Deutschland or. Spitze zum Bug, F, mittlerer Balken zur Stichwaffe verlängert
Finn 4,50 m diverse
First 21 (von Bénéteau) 6,40 m Frankreich
Fireball 4,93 m England symm.
Flash 3,55 m Niederlande unsymm. gebogenes F, beidseitig wegspritzendes Wasser, nur einseitig, auf der Steuerbordseite montiert, mit Balken zum Bug. – Wurde durch Splash Rot ersetzt.
Flying Dutchman 6,06 m
Flying Junior 4,03 m
Fly Tour 6,40 m Niederlande
Flying Tiger 9,96 m
Force 5 4,22 m USA
Folkeboot 7,64 m Schweden
FUN 7,50 m
Gambling 34 10,45 m Norwegen symm., Würfel mit 6 Augen
Glen Class 7,62 m Nordirland
H-Boot 8,28 m diverse symm.
H-Jolle 6,20 m Deutschland symm.
Elb-H-Jolle 5,65 m Deutschland symm.
Hallberg-Rassy Diverse Fahrtenyachten Schweden Hersteller
Hansa-Jolle 5,85 m Deutschland symm.
HanseYachts (verschiedene) Deutschland Hersteller
Hanseat 35 10,50 m
Hobie 3,66–6,70 m USA
IF-Boot 7,85 m
Inferno 8,80 m (29-Fuß-Version) Finnland Dreizack
International 806 8,06 m Dänemark
Ixylon 5,10 m DDR "XY"
J-Jolle
Binnenjolle, 22-m²-Rennjolle, Nationale Jolle
6,10 m (max.)
J/22 6,86 m USA
J/24 7,32 m USA u. a.
J/80 8,00 m
Javelin 5,38 m
Jeton 4,95 m Deutschland symm.
Jeanneau Frankreich (symm.); Hersteller
Kielzugvogel 5,80 m Deutschland
Kim-Jollenkreuzer 5,50 m Deutschland
Knarr-Boot 9,28 m symm.
Koralle 4,10 m Deutschland
Korsar 5,00 m Deutschland Säbel, auch: Krummschwert
L-Boot 9,00 m Europäische Binnenreviere
Lacustre 9,50 m Schweiz Kleeblatt, dunkelblau[2]; von franz. in Seen vorkommend
Laser 4,23 m England Warn-Logo
Laser 5000 5,00 m
Leisure 17 5,18 m UK
Leisure 20 6,09 m UK
Leisure 23 6,90 m UK
Lelievlet 5,60 m symm.
Lis 5,00 m Deutschland
Loch Long 6,40 m Schottland
Longtze Premier 6,80 m
Melges 24 7,50 m USA
Microcupper 5,50 m Frankreich
Mirror 3,30 m
mOcean 7,97 m Schweiz asymm.
Monarch 5,29 m symm.
Monas 7,00 m
Moth 3,35 m Motte, symm.; zwei weitere Varianten
Musto Skiff 4,55 m
Neptun 22 Dreizack
NS14 4,27 m Australien
O-Jolle 5,00 m symm.
OK-Jolle 4,00 m USA
Optimist 2,30 m Dänemark symm.
P-Boot 6,50 m
Pampero 3,75 m
Pampus 6,67 m symm.
Payne-Mortlock 5,79 m Sailing Canoe
Piaf 3,75 m Frankreich
Pirat 5,00 m Deutschland or. (Schneide zum Bug) Beil; Hackebeil, Enterbeil[3][4]
Platu 25 / Bénéteau 25 7,50 m P als springender Fisch
Randmeer 6,50 m symm.
RJ 85 8,55 m
RS K6 5,80 m
Sailhorse 6,13 m
Schakel 4,71 m symm.
Schwertzugvogel 5,80 m Deutschland
Seggerling 4,70 m
Shark 24 7,31 m Kanada
Snipe 4,72 m
Soling 8,20 m symm., Omega, stilisiert
Solo 3,78 m
Spaekhugger 7,44 m or. / (asymm.), liegende grüne Linse, gespalten durch weiße Wellenlinie, die Hälften ähneln Schwertwal-Körpern. Wellenlinienberg in Druckwerken nach rechts, am Segel meist zum Mast hin orientiert[5]
Spanker symm.
Splash 3,55 m unsymm. S als Ente, beidseitig wegspritzendes Wasser, nur einseitig, auf der Steuerbordseite montiert, mit Kopf zum Bug.
Neue Variante: flächig stilisiertes S mit strichlierter Diagonale, or. Diagonale zum Mast hin steigend[6][7]
Farbe blau/grün/rot je nach Segelfläche
ST19 5,80 m Schweiz symm.
Star 6,92 m symm.
Strale Jolle 4,90 m or., Spitze zum Mast
Streamline 7,15 m
Surprise 7,65 m
Tabur 320 3,20 m Frankreich
Teeny 3,15 m Deutschland
Tempest 6,70 m symm.; auch: T im Kreis; ein ähnliches "T" steht auch für Ticon
Kragerøterne 5,12 m symm.
Topcat 3,60–5,48 m Deutschland auch: Katze mit Katzenbuckel
Topper 3,40 m symm., Zylinderhut
Tornado 6,10 m or. T als gebogene Windhose aus Wolke, über Wasser, Biegung oben in Richtung Bug; auch: Wolke mit Rüssel.
Transpac 52 15,85 m
Trias 9,20 m or. Dreieck aus 3 schlanken Dreiecksflächen, das obere nur leicht (zum Bug) ansteigende durch Überstände beidseits auch ein "T" stilisierend
Valk 6,50 m Niederlande symm., Silhouette eines Falken
Varianta 6,40 m/6,50 m Deutschland
Vaurien 4,08 m or., V mit Bewegungsabstrich oben zum Heck
VB-Jolle 4,80–6,00 m Niederlande
Wayfarer 4,83 m or., W mit Bewegungsfahne oben zum Heck

meist: weta
Weta (aka WETA 4.4) 4,37 m Neuseeland Trimaran, Länge Mittelrumpf (ohne 1,18 m Bugspriet, o. Ruder), 2015/2016 Zeichen: weta[8]
WIBO 7,30–13,50 m Niederlande symm. W mit Stiel als Dreizack, Werftname, Hersteller
Windmill 4,72 m symm., 4-flügeliges Windmühlenrad
X-79 7,90 m Dänemark Bootslänge
Y-Flyer 5,50 m symm. Y
Yngling 6,35 m symm. gerundetes Y, norwegisch für Jüngling
Ypton 22 6,85 m DDR symm., Schwert mit Bootslänge, abgerundet (6,85 m = 22,47 ft)

Bedeutung d​er Abkürzungen u​nd Begriffe:

  • symm. … Logo des Segelzeichens ist seiten-symmetrisch. Beidseits des Segels deckend montiert oder einseitig und durchscheinend in Originalform zu sehen.
  • asymm. … Logo ist seiten-asymmetrisch. (Bei Schriften mit zumindest einem asymmetrischen oder kursiven Buchstaben, also häufig und daher nicht erwähnt.) Wird es auch auf der zweiten Seites eine durchscheinenden Segels aufgebracht, dann unter Erhalt der Ansicht und daher an einer anderen Stelle der Segelfläche – hoch-tief-übereinander oder nebeneinander (z. B. Platu 25).
  • or. … Segelzeichen ist seiten-asymmetrisch und wird orientiert in Bezug auf die Heck-Bug-Richtung am Segel montiert. Auf einer Seite des Segels und damit schon in geeigneter Form durchscheinend oder auch auf der zweiten Seite des Segels in links-rechts-gespiegelter Form und deckend mit dem Logo auf der anderen Seite.
  • Hersteller … Es handelt sich bei diesem Zeichen um das Markenzeichen des Herstellers und nicht um ein Zeichen für einen bestimmten Bootstyp. Insbesondere im Bereich der Fahrtenyachten sind häufig keine zwei Boote identisch, so dass eine Einteilung in Bootsklassen auch nicht sinnvoll wäre.

Anmerkungen

  1. Blu 26 hat ein komplexes Logo. Die dunkelblaue Kreisscheibe mit 2 Wassertropfen daneben ist asymmetrisch wie die hell (als 2. Schicht) darüber gelegte Schrift "blu 26". Die Wassertropfen (und der Kreis) werden zum Bootsheck hin orientiert also gespiegelt und deckend montiert. Die Schrift hingegen bleibt original. Der Kreis als dunkler Untergrund unter der Schrift verhindert ein Durchscheinen der Schrift von der anderen Seite. Der Kreis ist seitensymmetrisch und braucht nicht gespiegelt zu werden um sein Gegenüber zu decken, kann aber auch genau so gut als mit den Tropfen mitgespiegelt betrachtet werden, da er seine Form dabei nicht ändert. Er kann als symmetrisches 3. Element des Logos betrachtet werden.

Einzelnachweise

  1. Yachtsportmuseum: Blitz-Jollenkreuzer
  2. Lacustre Design Manual 04 lacustre.org > Downloads > Logos/CI-Elemente, Klassenvereinigung, 2004, abgerufen 5. März 2017. – Farbe: Pantone 2768 CVU (blau) = RAL 5003 Saphirblau "und schwarz". Bildschirmfarben 100% C, 83% M, 56% K, Hexadezimalwert # 000066.
  3. Pirat Eintrag in: Jan Maat’s kleines Seemannslexikon, S. 22. In: www.enzyklo.de, 13. Jänner 2009, abgerufen 4. März 2017. – "Enterbeil" (S. 9: beim Entern zum Kappen der Taue und als Waffe verwendetes Beil)
  4. Die Jolle „Pirat“ wird 75 www.holzpirat.org, März 2013, abgerufen 4. März 2017. – Bilder: Frühe Versionen des Beils mit geradem Stiel. Heute: geschwungener Stiel.
  5. spaekhugger.dk > teknik > klasseregler Klasseregeln für 2015, S. 35, Zeichnung vom 1. Februar 1979, abgerufen 5. März 2017. (PDF)
  6. http://www.splashflash.ch/?page_id=22
  7. http://www.splashflash.ch/wp-content/uploads/2015/04/IMG_2400-368.jpg
  8. WETA 4.4, Weta Class North America One-Design Rules, Adopted for 2015 and 2016. wetamarine.com > Weta Owners > Owners Locker, Class Rules (Englisch), S. 5. Abgerufen 6. März 2017.
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