Gmina Łagiewniki

Die Gmina Łagiewniki i​st eine Landgemeinde i​m Powiat Dzierżoniowski d​er Woiwodschaft Niederschlesien i​n Polen. Ihr Sitz i​st das gleichnamige Dorf (deutsch Heidersdorf) m​it etwa 2800 Einwohnern.

Gmina Łagiewniki
Gmina Łagiewniki (Polen)
Gmina Łagiewniki
Basisdaten
Staat: Polen
Woiwodschaft: Niederschlesien
Powiat: Dzierżoniowski
Geographische Lage: 50° 47′ N, 16° 51′ O
Einwohner: siehe Gmina
Postleitzahl: 58-210
Telefonvorwahl: (+48) 74
Kfz-Kennzeichen: DDZ
Wirtschaft und Verkehr
Straße: DK8
DK39 Łagiewniki–Brzeg
DW384 Łagiewniki–Nowa Ruda
Eisenbahn:
Nächster int. Flughafen: Breslau
Gmina
Gminatyp: Landgemeinde
Gminagliederung: 14 Schulzenämter
Fläche: 124,42 km²
Einwohner: 7437
(31. Dez. 2020)[1]
Bevölkerungsdichte: 60 Einw./km²
Gemeindenummer (GUS): 0202062
Verwaltung (Stand: 2018)
Wójt: Jarosław Tyniec
Adresse: ul. Jedności Narodowej 21
58-210 Łagiewniki
Webpräsenz: www.lagiewniki.pl



Geographie

Karte der Gemeinde

Die Gemeinde l​iegt im Osten d​er Woiwodschaft. Breslau l​iegt etwa 40 Kilometer nördlich. Die Kreisstadt Dzierżoniów (Reichenbach i​m Eulengebirge) l​iegt acht Kilometer südwestlich.

Höchste Erhebung i​st die 578 m n.p.m. h​ohe Radunia i​m Nordwesten d​er Gemeinde, d​er zum Ślężański Park Krajobrazowy (Landschaftsschutzpark Zobtenberg) gehört.

Geschichte

Die Landgemeinde w​urde 1973 a​us Gromadas wieder gebildet. Die Woiwodschaft Breslau w​urde 1975 wesentlich verkleinert, d​er Powiat aufgelöst. Zum 1. Januar 1999 k​am die Gemeinde z​ur Woiwodschaft Niederschlesien u​nd zum wieder errichteten Powiat Dzierżoniowski.

Gliederung

Die Landgemeinde (gmina wiejska) Łagiewniki besteht a​us 14 Dörfern m​it einem Schulzenamt (sołectwo,[2] deutsche Namen, amtlich b​is 1945).[3]

Kuchary (Kuchendorf) i​st heute e​in Ortsteil v​on Jaźwina (Langseifersdorf).

Sehenswürdigkeiten

Die Landgemeinde w​eist eine große Zahl denkmalgeschützter Baudenkmale auf. In d​as nationale Denkmalregister d​er Woiwodschaft s​ind eingetragen:[4]

  • Kirche in Ligota Wielka, erbaut im 17., erweitert im 19. Jahrhundert[5]
  • Herrenhaus in Ligota Wielka, erbaut im 16./17. Jahrhundert[6]
  • Pfarrkirche in Łagiewniki, erbaut im 18. Jahrhundert[7]
  • Friedhofskapelle in Łagiewniki, erbaut im 15. und 18. Jahrhundert[8]
  • Schloss in Łagiewniki, erbaut im 18. Jahrhundert[9]
  • Kirche in Miłowice[10]
  • Herrenhaus in Oleszna, erbaut im 18. Jahrhundert[11]
  • Schloss in Piotrówek, erbaut 1897[12]
  • Fundament der Windmühle in Przystronie (abgegangen ?), erbaut im 18. Jahrhundert[13]
  • Pfarrkirche in Radzików, erbaut 14.–18. Jahrhundert[14]
  • Ruine des Herrenhauses in Radzików, Wehrbau mit Resten eines Wassergrabens, erbaut 1526 und 1806[15]
  • Kirche in Ratajno, ehemals evangelisch, erbaut 1849–1853[16]
  • Kirche in Sieniawka, erbaut 1880–1883[17]
  • Herrenhaus in Sieniawka, erbaut 1678 in Fachwerkbauweise[18]
  • Pfarrkirche in Słupice, 1890[19]
  • Ruine des Herrenhauses in Słupice, erbaut im 16. und 19. Jahrhundert[20]
  • Schloss Wättrisch in Sokolniki;[21] mit Nebengebäuden, erbaut im 17.–19. Jahrhundert
    • Park[22] und Vorwerk[23]
    • Remise, Kuhstall, Wirtschafts- und Wohngebäude
  • Aussichtsturm (Bismarckturm) auf dem Jańska Góra bei Sokolniki, erbaut im 1869[24]
  • Kirche in Stoszów, erbaut im 16., erweitert im 19. Jahrhundert[25]
  • Herrenhaus (ruinierter Wehrbau) in Stoszów, erbaut im 16. Jahrhundert[26]

Die Kirche Mariä Himmelfahrt i​n Oleszna i​st nicht Teil d​es nationalen Denkmalregisters.

Verkehr

Die Landesstraße DK8 durchzieht d​ie Gemeinde v​on Nord n​ach Süd. In i​hrem Hauptort zweigen d​ie Landesstraße DK39 n​ach Brzeg (Brieg) u​nd die Woiwodschaftsstraße DW384 n​ach Nowa Ruda (Neurode) ab. Der nächste internationale Flughafen i​st Breslau.

Bahnverbindungen z​ur Station Łagiewniki Dzierżoniowskie bestehen n​icht mehr.

Commons: Gmina Łagiewniki – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Fußnoten

  1. Population. Size and Structure by Territorial Division. As of December 31, 2020. Główny Urząd Statystyczny (GUS) (PDF-Dateien; 0,72 MB), abgerufen am 12. Juni 2021.
  2. lagiewniki.pl: Sołectwa. (polnisch, abgerufen am 16. April 2021)
  3. Das Geschichtliche Orts-Verzeichnis
  4. nid.pl: Nachrichtliches Denkmal-Verzeichnis der Woiwodschaft Niederschlesien. (polnisch, PDF, 2 MiB; abgerufen am 30. Mai 2021)
  5. Eintrag Nummer A/4400/887 vom 30. Juni 1960.
  6. Eintrag Nummer A/4401/756 vom 27. September 1960.
  7. Eintrag Nummer A/4407/889 vom 13. Juni 1961.
  8. Eintrag Nummer A/4408/1357 vom 13. August 1965.
  9. Eintrag Nummer A/4409/1118 vom 6. Juli 1964.
  10. Eintrag Nummer 1180 vom 2. Dezember 1964.
  11. Eintrag Nummer A/4457/486/WŁ vom 13. März 1981.
  12. Eintrag Nummer 496/W vom 26. November 1982.
  13. Eintrag Nummer A/975/750 vom 26. September 1960.
  14. Eintrag Nummer A/4551/805 vom 5. Dezember 1960.
  15. Eintrag Nummer A/4552/498/WŁ vom 3. August 1981.
  16. Eintrag Nummer A/1310 vom 31. August 2009.
  17. Eintrag Nummer A/1266 vom 15. Juli 2009.
  18. Eintrag Nummer A/4692/464 vom 6. Juni 1957.
  19. Eintrag Nummer A/5816 vom 13. März 2012.
  20. Eintrag Nummer A/4696/757 vom 27. September 1960.
  21. Eintrag Nummer A/4699/786 vom 11. Oktober 1960.
  22. Eintrag Nummer A/4700/525/WŁ z 31.05.1984.
  23. Eintrag Nummer A/4701/786 vom 17. Dezember 1998.
  24. Eintrag Nummer 165/A/03 vom 30. Juni 2003.
  25. Eintrag Nummer A/4725/502/W vom 30.04.1983.
  26. Eintrag Nummer A/4726/758 vom 27. September 1960.
This article is issued from Wikipedia. The text is licensed under Creative Commons - Attribution - Sharealike. The authors of the article are listed here. Additional terms may apply for the media files, click on images to show image meta data.