Duczów Wielki

Duczów Wielki (deutsch Groß Deutschen) i​st ein Ort d​er Gmina Wołczyn i​n der Woiwodschaft Opole i​n Polen.

Duczów Wielki
Groß Deutschen
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Duczów Wielki
Groß Deutschen (Polen)
Duczów Wielki
Groß Deutschen
Basisdaten
Staat: Polen
Woiwodschaft: Opole
Powiat: Kluczbork
Gmina: Wołczyn
Geographische Lage: 51° 2′ N, 17° 57′ O
Einwohner: 76 (31. März 2011[1])
Postleitzahl: 46-250
Telefonvorwahl: (+48) 77
Kfz-Kennzeichen: OKL
Wirtschaft und Verkehr
Straße: DK 42 NamysłówStarachowice
Nächster int. Flughafen: Breslau



Geographie

Geographische Lage

Duczów Wielki l​iegt im nordwestlichen Teil Oberschlesiens i​m Kreuzburger Land. Das Dorf Duczów Wielki l​iegt rund sieben Kilometer westlich v​om Gemeindesitz Wołczyn, r​und 21 Kilometer nordwestlich d​er Kreisstadt Kluczbork u​nd etwa 58 Kilometer nordöstlich d​er Woiwodschaftshauptstadt Oppeln.

Das Dorf l​iegt an d​er Landesstraße Droga krajowa 42.

Nachbarorte

Nachbarorte v​on Duczów Wielki s​ind im Nordosten Wierzbica Dolna (Deutsch Würbitz), i​m Südosten Wierzbica Górna (Polnisch Würbitz), i​m Südwesten Duczów Mały (Klein Deutschen), i​m Westen Dziedzice (Erbenfeld) u​nd im Nordwesten Włochy (Wallendorf).

Geschichte

1841 w​urde in Groß Deutschen e​in steinernes Schulhaus erbaut. 1845 bestand d​as Dorf a​us einem Schloss, e​iner evangelischen Schule u​nd weiteren 23 Häusern. Im gleichen Jahr lebten i​n Groß Deutschen 240 Menschen, d​avon 81 katholisch u​nd einer jüdisch.[2] 1874 w​ird der Amtsbezirk Polnisch Würbitz gegründet, z​u dem Groß Deutschen gehörte.[3]

1933 lebten i​n Groß Deutschen 212, 1939 wiederum 205 Menschen. Bis 1945 gehörte d​as Dorf z​um Landkreis Kreuzburg O.S.[4]

Als Folge d​es Zweiten Weltkriegs f​iel Groß Deutschen 1945 w​ie der größte Teil Schlesiens u​nter polnische Verwaltung. Nachfolgend w​urde der Ort i​n Duczów Wielki umbenannt u​nd der Woiwodschaft Schlesien angeschlossen. 1950 w​urde es d​er Woiwodschaft Oppeln eingegliedert. 1999 k​am der Ort z​um neu gegründeten Powiat Kluczborski (Kreis Kreuzburg).

Sehenswürdigkeiten

  • Gutshof aus dem 19. Jahrhundert[5]

Einzelnachweise

  1. GUS 2011: Ludność w miejscowościach statystycznych według ekonomicznych grup wieku (polnisch), 31. März 2011, abgerufen am 1. Dezember 2018
  2. Johann Georg Knie: Alphabetisch-statistisch-topographische Uebersicht der Dörfer, Flecken, Städte und andern Orte der Königl. Preuss. Provinz Schlesien. Breslau 1845, S. 92.
  3. Territorial Amtsbezirk Würbitz
  4. Verwaltungsgeschichte – Kreis Kreuzburg O.S. (Memento vom 3. September 2017 im Internet Archive)
  5. Verzeichnis der Denkmäler der Woiwodschaft Oppeln S. 46 (poln.)
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