Zweite Intifada

Die Zweite Intifada, a​uch bekannt a​ls „Al-Aksa-Intifada“ bzw. „Al-Aqsa-Intifada“, w​ar ein gewaltsamer Konflikt zwischen Palästinensern u​nd Israelis, welcher s​ich von Jerusalem u​nd Israel a​uf den Gazastreifen u​nd das Westjordanland ausweitete. Sie begann a​m 28. September 2000, nachdem d​er Oslo-Friedensprozess m​it den ergebnislosen Verhandlungen i​n Camp David gescheitert war. Im Unterschied z​ur Ersten Intifada setzten radikale Palästinenser a​uf Terroranschläge i​n Israel.[1]

Mit d​em Abschluss e​ines Waffenstillstands zwischen d​em Präsidenten d​er palästinensischen Autonomiebehörde Mahmud Abbas u​nd Israels Ministerpräsidenten Ariel Scharon i​m ägyptischen Scharm el-Scheich i​m Februar 2005 w​ar die Zweite Intifada offiziell beendet. Folgen w​aren der Bau d​er israelischen Sperranlage,[2] d​ie Umsetzung v​on Scharons Abkoppelungsplan u​nd Armut u​nter den Palästinensern.[3] Zu Kampfhandlungen u​nd Terrorakten k​am es i​n der Konfliktregion jedoch t​rotz Phasen wechselseitiger Ruhe weiterhin.

Politische Besetzungen des Namens

Die Zweite Intifada w​ird mehrheitlich v​on arabischen Kreisen a​uch Al-Aqsa-Intifada (arabisch انتفاضة الأقصى, DMG Intifāḍat al-Aqṣā), n​ach der Al-Aqsa-Moschee genannt, w​eil sie n​ach Darstellung d​er Palästinenser i​hren Ausgangspunkt b​ei dieser Moschee a​uf dem Jerusalemer Tempelberg habe. „Intifada“ bedeutet übersetzt „abschütteln“ (gemeint i​st die israelische „Besatzung“).[4] Von d​er israelischen Armee w​ird die zweite Intifada a​ls „אירועי גיאות ושפל“ („Flut-und-Ebbe-Ereignisse“) bezeichnet. Manche israelische Kreise bezeichnen d​ie zweite Intifada a​uch als Oslokrieg, i​n Anspielung a​uf den gescheiterten Oslo-Friedensprozess. In d​en Medien w​ird auch d​er Ausdruck „Terror-Intifada“ verwendet.[5]

Der Beginn der Zweiten Intifada

Wie angekündigt besuchte d​er Oppositionspolitiker Ariel Scharon a​m 28. September 2000 i​n Begleitung v​on bewaffnetem Personenschutz u​nd mehr a​ls 1000 Polizisten[6] d​en in d​er Jerusalemer Altstadt u​nter arabischer Verwaltung stehenden Tempelberg. Nach israelischen Protokollen h​atte der palästinensische Sicherheitschef Dschibril ar-Radschub s​ein Einverständnis für Scharons öffentlich angekündigten Besuch gegeben, sofern dieser k​eine Moschee betrete.

Zuerst g​ab es a​m Besuchstag v​on Scharon a​uf dem Tempelberg kleine friedliche Demonstrationen, ansonsten verlief d​er Besuch o​hne Probleme. Am nächsten Tag k​am es jedoch z​u gewalttätigen Demonstrationen, d​ie in d​en Folgetagen d​urch die israelische Polizei u​nter Waffeneinsatz zurückgedrängt wurden. Dabei wurden v​ier Personen getötet u​nd etwa zweihundert verletzt, darunter vierzehn Polizisten. Im Gazastreifen u​nd dem Westjordanland begannen daraufhin gewaltsame u​nd bewaffnete Ausschreitungen g​egen israelisches Sicherheitspersonal, worauf palästinensische Organisationen u​nd muslimische Kreise d​ie zweite Intifada a​ls allgemeinen, gewaltsamen Aufstand g​egen Israel ausriefen. Israelnahe Quellen warfen d​em palästinensischen Minister für Medien u​nd Kommunikation vor, e​r habe eingestanden, d​ie zweite Intifada i​n taktischem Stil vorher geplant z​u haben.[7] Laut d​em israelischen Historiker Benny Morris i​st es unklar, o​b der Aufstand spontan o​der auf Befehl d​er palästinensischen Führung begonnen hat. Morris w​irft den palästinensischen Autonomiebehörden vor, nichts z​ur Beruhigung d​er Lage beigetragen z​u haben.[8]

Israel bezeichnete d​en Polizeieinsatz a​ls notwendig, u​m einem Landfriedensbruch vorzubeugen u​nd das staatliche Gewaltmonopol durchzusetzen. Das palästinensische Radio h​atte dazu aufgerufen, d​ie Moschee z​u verteidigen u​nd die kleine schlecht ausgerüstete palästinensische Polizei h​abe erklärt, nichts g​egen gewaltsame Demonstrationen o​hne israelische Intervention unternehmen z​u können. War d​ie erste Intifada e​her ein Aufstand v​on Angehörigen d​er einfachen Bevölkerung, s​o zeichnete s​ich bei d​er zweiten Intifada schnell e​in verstärkter Einsatz d​er radikalen Untergrundgruppen, w​ie der Hamas, a​uf Seiten d​er Palästinenser, m​it deutlich höherem Gewalteinsatz u​nd Terror ab.

Entwicklung

An d​er zweiten Intifada beteiligten s​ich sowohl d​ie religiös-politischen Organisationen (Hamas u​nd Islamischer Dschihad), a​ls auch d​ie linken PFLP u​nd DFLP. Seit 2001 verübten a​uch Arafats al-Aqsa-Brigaden u​nd andere z​ur eher konservativen Fatah gehörenden Gruppen Selbstmordanschläge. Die Hälfte a​ller Anschläge g​eht auf d​as Konto d​er Hamas, e​twa ein Fünftel a​uf das d​es Islamischen Dschihad, r​und ein Drittel a​uf das d​er al-Aqsa-Brigaden.

Kennzeichnend für d​en palästinensischen Kampf w​ar der Einsatz v​on Selbstmordattentätern, vorzugsweise i​n Bussen u​nd Restaurants. Israel antwortete m​it militärischen Operationen g​egen die Infrastruktur d​es Terrors u​nd der gezielten Tötung v​on Anführern militanter Organisationen u​nd von für d​ie Attentate Verantwortlichen.

2000

  • Angeblicher Tod des zwölfjährigen palästinensischen Jungen Muhammad al-Durrah während einer Schießerei bei Netzarim an derselben Kreuzung vor laufenden Kameras am 30. September 2000. Jedoch ist umstritten, ob wie zuerst vermutet, der Junge durch israelische Kugeln ums Leben kam. Nachfolgende Untersuchungen vermuten, dass der Junge entweder durch Kugeln palästinensischer Schützen getötet wurde oder die vom palästinensischen Kameramann Talal Abu Rahme des französischen staatlichen Fernsehens France 2 gefilmte Szene möglicherweise gestellt war.[10][11][12][13][14] (Siehe auch Pallywood). Der Vorgang ist auch 2020 noch nicht aufgeklärt.[15]
  • Beschuss von israelischem Gebiet außerhalb des Gazastreifens mit Mörsergranaten und Raketen, vor allem von der Stadt Sderot.
  • Seit Anfang Oktober 2000 führt die israelische Armee zahlreiche Militäraktionen durch, bei denen sie kurzfristig in Autonomiegebiete eindrang und gesuchte Terroristen festnimmt und die Infrastruktur des Terrors zerstörte.[18]
  • Nach mehreren Anschlägen mit Autobomben beginnt am 22. Dezember 2000 eine neue Serie palästinensischer Selbstmordattentate. Zuvor gab es laut Angaben der israelischen Regierung 2 Jahre lang keine Selbstmordattentate.[19]

2001

  • Am 4. Februar 2001 steuert ein Palästinenser einen Bus in Asur nahe Holon südlich von Tel Aviv absichtlich in eine Sammelstelle für Anhalter. Acht Israelis sterben.[20]
  • Am 4. März 2001 sprengt sich ein Hamas-Terrorist nahe dem Marktplatz von Netanja in die Luft. Zwei Frauen und einen alten Mann reißt er mit in den Tod.[20]
  • Am 18. Mai 2001 zündet ein Hamas-Terrorist am Eingang des Einkaufszentrums „Hascharon“ in Netanja eine unter dem Mantel verborgene Sprengladung. Fünf Israelis und der Attentäter werden zerfetzt.[20]
  • Am 16. April 2001 wird Israel erstmals mit einer Kassam-Rakete beschossen.[21] Am selben Tag schlagen fünf Mörsergranaten auf dem Stadtgebiet von Sderot ein.
  • Am 17. April 2001 beginnt die israelische Armee zur Beruhigung der Lage mit kurzzeitigen Besetzungen von Teilen der Autonomiegebiete. Damit soll die Sicherheitslage stabilisiert, Waffenwerkstätten zerstört, gesuchte Terroristen verhaftet und politischer Druck auf Arafat ausgeübt werden.
  • Selbstmordattentat in einer Warteschlange vor einer Diskothek in Tel Aviv im Juni 2001 mit 20 Toten
  • Am 9. August 2001 sterben bei einem Selbstmordanschlag in der Jerusalemer Pizzeria Sbarro 16 Menschen, darunter sieben Kinder und eine Schwangere, weitere 130 Menschen werden verletzt.[22][23]
  • Gezielte Tötung des PFLP-Führers Abu Ali Mustafa am 27. August 2001
  • Ein palästinensischer Selbstmord-Attentäter tötet am 9. September 2001 in Naharija an der Eisenbahnstation drei Israelis, mindestens 46 werden zum Teil schwer verletzt.[24]
  • In Elei Sinai werden bei einem Anschlag am 2. Oktober 2001 zwei junge Israelis erschossen und weitere 15 zum Teil schwer verletzt. Die Täter benutzen Schusswaffen und werfen auch mehrere Handgranaten.[25] Am 2. Dezember 2001 wird im gleichen Ort ein Israeli erschossen und vier weitere zum Teil schwer verletzt.[26]
  • Am 17. Oktober 2001 wird der israelische Minister für Tourismus, Rechaw’am Ze’ewi in einem Hotel in Jerusalem ermordet.
  • Am 28. Oktober 2001 verüben zum ersten Mal von der Palästinensischen Autonomiebehörde angestellte Sicherheitskräfte ein Attentat auf Israelis. Die beiden Attentäter fahren mit ihrem Fahrzeug durch Chadera und schießen mit M-16 Schnellfeuergewehren wahllos auf Passanten. Die Attentäter töten vier Frauen, Lidia Marco 63 Jahre, Ayala Levy 39 Jahre, Sima Menachem 30 Jahre, Smadar Levy 23 Jahre und verletzten 44 Menschen zum Teil schwer, bevor sie von der israelischen Polizei getötet werden.[27]
  • Ein palästinensischer Terrorist erschießt am 10. November 2001 vor Kfar Hess den israelischen Sicherheitsbeamten des Moshaw, Aharon Ussishkin (50), zwei weitere Personen werden schwer verletzt.[28]
  • Bei einem Granaten-Angriff am 24. November 2001 auf Kefar Darom im Gazastreifen werden ein Israeli getötet und zwei weitere verletzt.[29]
  • Am 27. November 2001 töten in Afula zwei palästinensische Attentäter aus Dschenin zwei Israelis und verletzen mehr als 50 zum Teil schwer als sie auf dem Marktplatz der Stadt mit Maschinengewehren wahllos um sich schießen.[30]
  • Am 29. November 2001 zündet ein palästinensischer Selbstmordattentäter eine Bombe in einem Linienbus, als dieser ein Ausbildungscamp der israelischen Armee nahe Chadera passiert. Dabei werden drei Israelis getötet, darunter Inbal Weiss (22) und Ichiav Alshayd (28). Mindestens neun weitere Menschen werden teils schwer verletzt.[31]
  • Am 1. Dezember 2001 sterben bei drei Attentaten in Jerusalem, davon zwei in der Ben-Jehuda-Straße zehn Menschen, mehr als 180 wurden zum Teil lebensgefährlich verletzt.[32]
  • Bei einem Selbstmordattentat in einem vollbesetzten Linienbus in Haifa werden am 2. Dezember 2001 16 Menschen getötet und mehr als 60 verletzt.[33]
  • Bei einem palästinensischen Überfall auf einen Bus am 12. Dezember 2001 in Immanuel werden elf Israelis getötet und etwa 30 verletzt. Der israelische Bus wurde bei seiner Einfahrt in die Kleinstadt durch zwei Bombenexplosionen gestoppt, die nach Polizeiangaben vier Insassen in den Tod rissen. Anschließend beschoss mindestens ein Palästinenser den Bus und andere Fahrzeuge und tötete sechs weitere Israelis, bevor er selbst erschossen werden konnte.[34] Eine weitere Person erlag am 25. März 2002 ihren Verletzungen.[35]

2002

  • Am 3. Januar 2002 beschlagnahmt Israel das mit illegalen Waffen für die PA beladene Schiff Karine A.[36]
  • Ein bewaffneter Palästinenser überfällt am 17. Januar 2002 eine Bat-Mizwa-Gesellschaft in einem Tanzsaal der Stadt Chadera und tötet sechs Menschen, weitere 33 Menschen werden verletzt. Der Täter hatte mit einem Schnellfeuergewehr wahllos auf die Gäste geschossen. Bei dem Attentat sterben Aharon Ben Yisrael-Alis (32), Dina Binayaw (48), Edward (48), Antoli Bakschayaw (63), Avi Yazadi (25) und Boris Melihow (56).[37]
  • Beim ersten palästinensischen Selbstmordanschlag mit weiblichem Täter wird an der Straßenkreuzung Jaffa/King George-Street in Jerusalem am 27. Januar 2002 ein Israeli getötet, mehr als 150 Menschen werden verletzt.[38]
  • Am 6. Februar 2002 werden in Chamra im Westjordanland Miri Ohana und ihre 11-jährige Tochter Yael in ihrem Haus von einem als israelischen Soldaten verkleideten bewaffneten Terroristen ermordet. Bei dem Angriff wird auch der Reservist Hauptfeldwebel Moshe Mejos Mekonan aus Beit Shean getötet. Sowohl Fatah als auch Hamas bekennen sich zu dem Anschlag.
  • Palästinensische Terroristen feuern am 10. Februar 2002 erstmals Kassam-2-Raketen auf Israel ab.[39]
  • Am 16. Februar 2002 werden bei einem Selbstmordattentat in Karnei Schomron drei israelische Jugendliche getötet und 27 Menschen verletzt.[40]
  • Am 19. Februar 2002 werden nahe dem palästinensischen Dorf Ein Arik sechs Israelis von palästinensischen Terroristen ermordet, ein siebter wird schwer verletzt. Ein Arik befindet sich westlich der Autonomiestadt Ramallah und nördlich der jüdischen Ortschaft Givʿat Seev.[41]
  • Bei einem Terroranschlag ermordet am 2. März 2002 ein palästinensischer Selbstmordattentäter im Stadtviertel Beit Israel mindestens neun Menschen und verletzt mindestens 40 weitere Menschen zum Teil schwer. Der Sprengsatz am Körper des Terroristen explodiert gegen 19:15 Uhr Ortszeit in dem von ultra-orthodoxen Juden bewohnten Viertel, als diese am Schabbat aus den Synagogen heimkehren. Die Tat ereignete sich an der Kreuzung Beit Israel/ Haim Ozer Straße. Wie der israelische Rundfunk am Abend weiter meldete, jubelten nach dem Attentat die palästinensischen Einwohner der Autonomiestadt Ramallah auf den Straßen.[42]
  • Am 3. März 2002 werden in der Nähe der Ortschaft Ofra zehn Israelis getötet und mindestens sechs zum Teil schwer verletzt, als ein palästinensischer Terrorist an einem Straßenkontrollpunkt mit einem Gewehr wahllos auf israelische Passanten, Soldaten und auch Ersthelfer feuert.[43]
  • Am 5. März 2002 zündet ein palästinensischer Selbstmordattentäter in Afula in einem Linienbus eine Bombe. Dabei wird ein Israeli getötet und mindestens 17 weitere verletzt. Am gleichen Tag tötet ein palästinensischer Attentäter in zwei Restaurants im Zentrum von Tel Aviv drei Israelis und verletzt mehr als 30.[44]
  • Bei einem Attentat eines Palästinensers in Kerem Atzmona werden in der Nacht vom 7. auf den 8. März 2002 fünf junge Israelis getötet und mindestens 23 zum Teil schwer verletzt. Bei den Todesopfern handelt es sich um Tal Kurtzvail aus Bnei Brak, Asher Marcus, Ariel Zana, sowie Eran Pikar aus Jerusalem, alle 18 Jahre alt. Der Name des fünften Todesopfers ist noch nicht bekannt.[45]
  • Bei zwei Terroranschlägen in Jerusalem und Netanja werden am 9. März 2002 zwölf Israelis getötet und mindestens 105 zum Teil lebensgefährlich verletzt.[46]
  • Bei einem Angriff von Terroristen auf einen israelischen Bus in der Nähe der Grenze zum Libanon bei Rosch haNikra werden am 12. März 2002 sechs Israelis getötet und mindestens sieben weitere verletzt.[47]
  • Bei einem Selbstmordanschlag eines Palästinensers in einem israelischen Linienbus nahe der Stadt Umm al-Fahm werden am 20. März 2002 mindestens sieben Israelis getötet und mehr als 30 zum Teil schwer verletzt.[48]
  • Am 21. März 2002 zündet in der Jerusalemer Innenstadt ein palästinensischer Selbstmordattentäter einen Sprengsatz, tötet drei Menschen und verletzt mehr 60 Menschen zum Teil schwer. Die Todesopfer waren Yitzhak Cohen und das Ehepaar Shemesh aus Pisgat Ze'ev. Tzipi, die im fünften Monat schwanger war und Gad Shemesh hinterlassen zwei Kinder (7 und 3 Jahre alt).[49]
  • Am 27. März 2002 werden bei einem Selbstmordanschlag 22 Menschen im Park Hotel in Netanja während des Sederabends, an dem 250 Gäste teilnahmen, getötet und weitere 140 verletzt.[50][51] Die Hamas übernimmt die Verantwortung für den Anschlag. Der Terrorist war ein von Israel gesuchtes Hamas-Mitglied aus Tulkarem.
  • Am 28. März 2002 erschießt ein Palästinenser eine vierköpfige jüdische Familie im Westjordanland.
  • Am 29. März 2002 werden im Gazastreifen zwei Israelis erstochen und in West-Jerusalem reißt eine Palästinenserin bei einem Selbstmordanschlag zwei Menschen mit in den Tod.[52]
  • Bei einem Überfall palästinensischer Terroristen auf Elon Moreh werden am 28. März 2002 zwei jüdische Einwohner getötet und drei weitere verletzt. Die Attentäter drangen am Abend in die Siedlung ein und feuerten mit automatischen Waffen auf die Bewohner in einem Wohnhaus.[53]
  • Als Reaktion darauf besetzt die israelische Armee am 29. März 2002 den Amtssitz von Jassir Arafat zwischen Bir Zait und Ramallah. Zuvor hatte der israelische Ministerpräsident Ariel Scharon erklärt, Jassir Arafat sei ein Feind Israels, weil er sich weigere, den Terrorismus zu bekämpfen. Deshalb solle er isoliert, aber nicht verletzt oder getötet werden. Die Muqataa wird dabei teilweise zerstört.[54] Dies bildete den Auftakt der Operation Schutzschild. Sie führte bis zum 10. April 2002 zur Wiederbesetzung der unter palästinensischen Autonomieverwaltung stehenden Gebiete. Ziel der Operation war es, weitere palästinensische Attentate zu verhindern.
  • Am 31. März 2002 sterben bei einem erneuten Selbstmordanschlag eines Palästinensers mindestens 15 Menschen, rund 45 werden zum Teil schwer verletzt. Der Selbstmord-Attentäter sprengte sich gegen 14:45 Uhr Ortszeit im Restaurant "Matza" im Haifaer Stadtteil Neve Sha´anan in die Luft. Inhaber des Restaurant ist ein israelischen Araber und viele Araber verkehren dort. Es galt als ausgeschlossen, dass palästinensische Terroristen ein arabisches Lokal als Ziel auswählen würden.[55]
  • Am 12. April 2002 kostet der Selbstmordanschlag einer Palästinenserin von den Al-Aksa-Brigaden in Jerusalem sechs Tote und rund 60 Verletzte, davon 7 Schwerverletzte. Die Attentäterin sprengte sich unweit des Mahane-Yehuda-Marktes an einer Bushaltestelle in die Luft an der ein Linienbus stand.[56]
  • Am 16. Juni 2002 beginnt der Bau der israelischen Sperranlage zum Westjordanland, die das Einsickern von Attentätern verhindern soll. Der israelische „Intelligence and Terrorism Center“ verzeichnet ab Baubeginn eine signifikante Reduzierung tödlicher Selbstmordanschläge.
  • In der Nacht vom 28. zum 29. Juni 2002 erfolgt nach viertägiger Belagerung die Sprengung der Muqataa (Gefängnis und Polizeizentrale) von Hebron, in der sich 15 Militante verschanzt hatten.
  • Wiedereröffnung des Internierungslagers im Militärlager Ofer bei Baituniya südwestlich von Ramallah (seit 2006 von der zivilen Gefängnisverwaltung betreut)

2003

  • Am 5. Januar 2003 sprengen sich zwei Attentäter im Süden von Tel Aviv nahezu zeitgleich und nur wenige hundert Meter voneinander entfernt in die Luft. Sie reißen 23 Menschen mit in den Tod und verletzten 100 weitere Menschen, mehrere Gebäude werden beschädigt. Zu den Anschlägen bekennen sich der Islamische Dschihad in Palästina und die Al Aksa-Brigaden.[57]
  • Am 19. August 2003 verübt die Hamas einen Selbstmordanschlag auf einen Bus im Jerusalemer Stadtteil Shmuel Hanavi. Dabei sterben 23 Personen, darunter 5 Kinder und 2 Säuglinge; 130 weitere werden zum Teil schwer verletzt.
  • Am 4. Oktober 2003 sprengt sich eine 29-jährige palästinensische Selbstmordattentäterin im Restaurant Maxim in Haifa in die Luft, 19 Menschen werden mit in den Tod gerissen. Weitere 60 Menschen werden verletzt, von denen 2 später ihren Verletzungen erliegen.
  • Am 18. Oktober 2003 werden drei israelische Soldaten in der Nähe der Siedlung Ofra aus einem Hinterhalt erschossen.

2004

  • Am 29. Januar 2004 werden elf Menschen in Jerusalem bei einem palästinensischen Selbstmordanschlag in einem Bus getötet.
  • Die beiden großen Militäraktionen „Operation Regenbogen“ und „Tage der Buße“ im Frühjahr bzw. Herbst 2004.
  • Am 22. März 2004 tötet die israelische Armee den spirituellen Führer der Hamas, Scheich Ahmad Yasin.
  • Am 17. April wird auch sein Nachfolger Abd al-Aziz ar-Rantisi durch einen gezielten israelischen Raketenangriff getötet.

2005

Erste Gespräche z​ur Beendigung d​er Gewalt begannen n​ach der Wahl z​um Präsidenten d​er Palästinensischen Autonomiebehörde a​m 26. Januar 2005 zwischen Dov Weissglas, e​inem Berater d​es israelischen Ministerpräsidenten, u​nd dem palästinensischen Verhandlungsminister Saeb Erekat statt. Es w​urde ein Rückzug a​us Ramallah, Tulkarem, Kalkilya u​nd Jericho u​nd ein Aussetzen d​er Politik d​er gezielten Tötung v​on militanten Führern v​on Palästinenserorganisationen vereinbart. Auch Einsätze d​er palästinensischen Polizei z​ur Verbesserung d​er Sicherheitslage wurden vereinbart.

Am 8. Februar 2005 hatten s​ich Abbas u​nd Scharon i​n Scharm El-Scheich z​um ersten Gipfel s​eit Beginn d​er Intifada getroffen, a​uf dem e​in Waffenstillstand vereinbart wurde. Dieser Tag g​ilt als Ende d​er zweiten Intifada. Die besonders kritisierte Praxis d​er Zerstörung d​er Wohnhäuser v​on Terrorverdächtigen w​urde ebenso w​ie die gezielten Tötungen s​eit Mitte Februar 2005 m​it Ende d​er 2. Intifada eingestellt. Als Gastgeber dieses Treffen w​aren der ägyptische Präsident Husni Mubarak u​nd Jordaniens König Abdullah II. anwesend. Die Hamas erklärte allerdings a​m Nachmittag, d​ass sie s​ich an d​ie Vereinbarung n​icht gebunden fühle. Man w​erde die Ruhe n​ur dann einhalten, w​enn sich Israel z​ur Freilassung a​ller etwa 8.000 palästinensischen Häftlinge verpflichte.[58]

Bericht

Human Rights Watch veröffentlichte a​m 30. November 2001 e​inen Bericht, i​n dem d​er Palästinensische Autonomiebehörde u​nd Jassir Arafat schwere Vorwürfe gemacht wurden. So würden i​n palästinensischen Gefängnissen Gefangene gefoltert u​nd erhielten n​ur selten e​inen fairen Prozess. Es befänden s​ich derzeit mindestens 450 Palästinenser o​hne Anklage i​n Haft. Seit Beginn d​er Intifada i​m September vergangenen Jahres s​eien bereits fünf Personen gestorben, d​rei davon a​n den Folgen d​er Folter. Die meisten d​er Inhaftierten s​eien mutmaßliche Kollaborateure Israels o​der hätten Land a​n Israelis verkauft. Auch w​urde Jassir Arafat u​nd der Palästinensischen Autonomiebehörde vorgeworfen, nichts z​ur Aufklärung d​er rund 30 Morde a​n angeblichen Kollaborateuren unternommen z​u haben. Human Rights Watch verurteilte zudem, d​ass Arafat d​ie Festnahme v​on palästinensischen Terroristen verweigere, d​ie Anschläge a​uf Israelis verübt h​aben oder Terroristen bereits n​ach kurzer Zeit o​hne Gerichtsverhandlung wieder a​us der Haft entlasse.[59]

Opferzahlen

Die Israelis zählten i​n den 1558 Tagen d​er Al-Aqsa-Intifada 460 Angriffe m​it Kassam-Raketen u​nd 20.406 Anschläge, darunter 138 Selbstmordanschläge u​nd 13.730 Schussüberfälle. Nach Angaben d​er Zeitung Jedi’ot Acharonot wurden 1.036 Israelis getötet, d​avon 715 Zivilisten, u​nd 7.054 verletzt. Nur für d​ie Selbstmordanschläge gilt: „Seit Beginn d​er Intifada (September 2000) wurden b​ei 143 Selbstmordanschlägen 513 Israelis getötet u​nd 3.380 verletzt. Die Anschläge wurden v​on 160 Selbstmordattentätern u​nd -täterinnen durchgeführt.“[60]

Auf palästinensischer Seite g​ab es 3.592 (nach palästinensischen Quellen 3.336) Tote, d​avon 985 Zivilisten. Israel bezeichnet 959 v​on ihnen a​ls Terroristen. 208 Palästinenser wurden gezielt getötet. Über 600 palästinensische Tote w​aren Mitglieder d​er Sicherheitsdienste d​er Autonomiebehörde (Geheimdienste o​der Polizei).

Gemäß e​iner Statistik d​es „Anti-Terror-Instituts“ b​eim Herzlia Interdisciplinary Center starben 126 palästinensische Frauen u​nd mehr a​ls doppelt s​o viele israelische Frauen (285). 365 Palästinenser wurden v​on ihren eigenen Landsleuten getötet, i​n der Regel i​m Rahmen v​on Blutrache, Ehrenmorden u​nd Lynchjustiz a​n tatsächlichen o​der vermeintlichen Kollaborateuren.

Nach Angaben d​er NGO B’Tselem töteten Palästinenser n​ach Beginn d​er Zweiten Intifada Dutzende palästinensischer Zivilisten w​egen des Vorwurfs d​er Zusammenarbeit m​it Israel. Die Opfer wurden t​eils bei Morden v​on Organisationen getötet; t​eils durch Sicherheitskräfte d​er Palästinensischen Autonomiebehörde infolge Folter o​der bei Fluchtversuchen, t​eils wurden s​ie von Menschenmassen gelyncht.[61]

Ökonomische Folgen

Die Zweite Intifada h​atte auf beiden Seiten starke negative Auswirkungen a​uf die wirtschaftliche Situation. Im Westjordanland l​ag das r​eale Pro-Kopf-Bruttosozialprodukt 2002 u​m 22 Prozent niedriger a​ls im Jahr 2000. Die durchschnittliche Arbeitslosenquote s​tieg von 7,5 Prozent k​urz vor Ausbruch d​er Intifada a​uf 28,2 Prozent i​m Jahr 2002. Die Löhne gingen zurück, v​or allem u​nter den ungebildeten Arbeitskräften, d​ie vorher i​n Israel z​u höheren Löhnen beschäftigt waren.[62] Das Büro d​es Sonderkoordinators d​er Vereinten Nationen i​n den besetzten Gebieten (UNSCO) schätzte d​en Schaden für d​ie palästinensische Wirtschaft i​m ersten Quartal 2002 a​uf über 1,1 Mrd. USD, verglichen m​it einem jährlichen BIP v​on 4,5 Mrd. USD.[63]

Der ökonomische Schaden für Israel, insbesondere infolge e​ines drastischen Rückgangs d​es Tourismus, belief s​ich nach Schätzungen d​er israelischen Handelskammer a​uf 35–45 Mrd. US-Dollar, verglichen m​it einem BIP v​on 122 Mrd. USD i​m Jahr 2002. Nach 2003 erholte s​ich die Wirtschaft Israels allerdings rasch.[63]

Weitere Entwicklung

Der a​uf dem Gipfeltreffen v​on Scharm-El-Scheich vereinbarte Friedensdialog w​urde von Anschlägen überschattet. Am 26. Februar 2005 h​at sich e​in palästinensischer Selbstmordattentäter i​n Tel Aviv i​n die Luft gesprengt. Bei d​er Explosion wurden 5 Israelis getötet u​nd rund 50 Menschen verletzt. Der Islamische Dschihad übernahm d​ie Verantwortung für d​as Attentat.

Am 18. März 2005 begann Israel m​it der Räumung d​er besetzten palästinensischen Städte. Gleichzeitig konnte Mahmud Abbas m​it der Hamas u​nd dem Islamischen Dschihad e​ine bis Ende d​es Jahres gültige Waffenruhe m​it Israel aushandeln.

Als Ende d​er Waffenruhe gelten d​ie Raketen- u​nd Mörserangriffe a​uf jüdische Ortschaften i​m und i​n der Nähe d​es Gazastreifens v​om 15. Juli 2005. Die israelische Armee reagierte m​it gezielten Tötungen a​uf vier Mitglieder d​er Hamas i​n Gaza u​nd drei weiteren i​n Salit i​m Westjordanland. Trotzdem setzte Israel seinen Plan d​er einseitigen Abkoppelung i​m August um.

Gerichtliche Verfahren

  • Ein US-Bundesgericht in New York hat im Februar 2015 die Palästinensische Autonomiebehörde und die Palästinensische Befreiungsorganisation (PLO) wegen Attentaten in Israel zur Zahlung von 218 Millionen Dollar (192 Millionen Euro) an Opfer aus den USA verurteilt. Die Geschworenen befanden die Angeklagten am Montag wegen sechs Anschlägen zwischen 2002 und 2004 für schuldig. Bei den Anschlägen hatte es insgesamt 33 Tote und mehr als 390 Verletzte gegeben. Elf Opferfamilien hatten vor dem Bundesgericht auf Schadenersatz geklagt. Die Geschworenen gaben der PLO und der Autonomiebehörde eine Mitschuld an den Anschlägen. Diese wurden von Mitgliedern der radikalislamischen Hamas und den Al-Aksa-Märtyrerbrigaden ausgeführt, von denen einige auf der Gehaltsliste der Palästinenserbehörde beziehungsweise der PLO gestanden haben sollen. Die palästinensische Seite kündigte Berufung gegen das Urteil an.[64]
  • Das Bezirksgericht in Jerusalem hat am 8. Juli 2019 die Palästinensische Autonomiebehörde und die Palästinensische Befreiungsorganisation (PLO) für 17 Terrorattacken während der Zweiten Intifada schuldig gesprochen. Sie seien mitverantwortlich für die Taten von Terror-Organisationen wie der Hamas und dem Islamischen Dschihad. Das Urteil belege, dass die Intifada kein Volksaufstand war, sondern ein absichtlicher und geplanter Krieg gegen die israelische Zivilbevölkerung, sagte die Vertreterin der geschädigten Familien, Nitzana Darschan-Leitner. Begründete wurde das Urteil damit, dass die PA und die PLO keine staatlichen Organe sind und somit bei Schadensersatzforderungen nicht durch Immunität geschützt. Sie hätten Stipendien an gefangene Terroristen bezahlt und getötete Attentäter verherrlicht, indem sie etwa Straßen, Schulen und öffentliche Plätze nach ihnen benannt haben. Die PA habe außerdem die Waffen für die Erschießung der Zivilisten finanziert. Die PA soll für 40 Prozent der Kompensationen aufkommen, die Täter für den Rest. Bei den verhandelten 17 Terrorattacken wurden 34 Israelis getötet und sieben verletzt.[65]

Literatur

  • Devorah S. Manekin: Regular Soldiers, Irregular War: Violence and Restraint in the Second Intifada. Cornell University Press, Ithaca 2020, ISBN 978-1-5017-5043-4.

Einzelnachweise

  1. Die Geschichte Palästinas in Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg, abgerufen 5. August 2018
  2. Martin Schäuble, Noah Flug: Die Zweite Intifada und der Bau der Barriere in Bundeszentrale für politische Bildung. 28. März 2008
  3. Welche Folgen die Intifada für Palästina hat in Die Welt. 14. November 2004.
  4. Innenministerium Nordrhein-Westfalen – Glossar: "Intifada" Erste Intifada
  5. ;;;;
  6. Noah Flug, Martin Schäuble: Die Geschichte der Israelis und Palästinenser. 2. Aufl., Hanser, München/ Wien 2007, ISBN 978-3446209077, S. 123
  7. vgl.The Palestinian leadership confesses: The El Aqsa Intifadah: Everything Was Planned (Memento vom 18. Dezember 2012 im Webarchiv archive.today) von Website der World Zionist Organization, Weblink abgerufen 1. Januar 2012
  8. Benny Morris: One State, Two States. Yale 2009, S. 140f
  9. Am 19. Januar 2009 war Dr. Juliane Wetzel vom Zentrum für Antisemitismus an der TU Berlin zu Gast im Centrum Judaicum und sprach über "Israel in den Medien" (Memento vom 16. September 2011 im Internet Archive) Dr. Juliane Wetzel: Israel in den Medien.
  10. James Fallows: Wer erschoss Mohammed al-Dura?. In: Die Weltwoche, Ausgabe 29/03. Abgerufen am 21. Juli 2009.
  11. Esther Schapira: Propaganda gegen Israel: Der Fall Mohammed Al Durah und die mediale Inszenierung der Wirklichkeit. (Memento vom 26. Juli 2011 im Internet Archive) Redakteurin des Hessischen Rundfunks stellt die Mord-These in Frage. ARD deckt Fälschung im Fall Mohammed Al-DurahMohammed Al-Durah auf (Memento vom 8. Dezember 2014 im Internet Archive)
  12. ARD-Dokumentation: Das Kind, der Tod und die Wahrheit. hr-fernsehen am 12. Juli 2010 01:40–02:30 (50 Min.)
  13. J.A./hie.: Lebt Mohammed al-Dura?. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung, Ausgabe 3. März 2009. Abgerufen im 3. März 2009.
  14. Jürg Altwegg: Frankreichs Journalisten stützen eine Fälschung. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung, Ausgabe 3. März 2009. Abgerufen im 3. März 2009.
  15. Elisabeth Hausen: Rätsel um Mohammed al-Durah weiter ungelöst. In: Israelnetz.com. 30. September 2020, abgerufen am 18. Oktober 2020.
  16. http://news.bbc.co.uk/2/hi/middle_east/969778.stm BBC News 13. Oktober 2000 – Lynch mob’s brutal attack
  17. ZDF-Reporter: Mob in Ramallah zog brennende Leiche über die Straße (Memento vom 1. Dezember 2016 im Internet Archive) RP online 12. Oktober 2000
  18. Israelische Panzer dringen in Westjordanland ein In: Kölner Stadt-Anzeiger.de, 25. Dezember 2001, abgerufen am 4. August 2018.
  19. Statistik Israelisches Außenministerium
  20. Die folgenschwersten Palästinenser-Attentate der neuen Intifada in Handelsblatt, 9. September 2001
  21. Israel (Außenministerium): „The Hamas terror war against Israel“ (deutsch: Der Hamasterrorkrieg gegen Israel), 30. November 2008, gesehen 3. Januar 2009.
  22. Israel schließt das Orient-Haus In: Kölner Stadt-Anzeiger.de, 10. Juli 2001, abgerufen am 2. August 2018.
  23. Chronology of Terrorist Attacks in Israel, Part VII: 2001 In: Johnstonsarchive.net, Englisch, abgerufen am 2. August 2018.
  24. Vier Tote und 46 Verletzte bei Selbstmordanschlag in Israel In: Kölner Stadt-Anzeiger.de, 9. September 2001, abgerufen am 2. August 2018.
  25. Waffenruhe in Israel in Gefahr In: Kölner Stadt-Anzeiger.de, 3. Oktober 2001, abgerufen am 4. August 2018.
  26. Attentat im Gazastreifen – Ein Israeli getötet, vier verletzt In: Israelnetz.de, 2. Dezember 2001, abgerufen am 4. August 2018.
  27. Trotz Attentaten, Armee schliesst Rückzug aus Bethlehem und Beit Jala ab In: Israelnetz.de, 29. Oktober 2001, abgerufen am 27. Juli 2018.
  28. Israeli von palästinensischen Terroristen erschossen In: Israelnetz.de, 12. November 2001, abgerufen am 27. Juli 2018.
  29. Selbstmordattentat im Gazastreifen – Zwei Grenzsoldaten verwundet In: Israelnetz.de, 26. November 2001, abgerufen am 30. Juli 2018.
  30. Zinni: Sharon muß sich auch mit Siedlungsbau auseinandersetzen In: Israelnetz.de, 28. November 2001, abgerufen am 30. Juli 2018.
  31. Drei Tote bei Selbstmordanschlag – Tausende Palästinenser feiern In: Israelnetz.de, 30. November 2001, abgerufen am 31. Juli 2018.
  32. Drei Attentate erschüttern Jerusalem – Zehn Tote, 180 Verletzte In: Israelnetz.de, 2. Dezember 2001, abgerufen am 31. Juli 2018.
  33. 16 Tote bei Terroranschlag in Haifa – 60 Menschen verletzt In: Israelnetz.de, 2. Dezember 2001, abgerufen am 31. Juli 2018.
  34. 17 Tote bei neuer Gewaltwelle im Nahen Osten In: Kölner Stadt-Anzeiger.de, 12. Dezember 2001, abgerufen am 4. August 2018.
  35. Chronology of Terrorist Attacks in Israel Part VII: 2001 In: johnstonsarchive.net, englisch, abgerufen am 4. August 2018.
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  40. Entsetzen und Trauer in Karnei Shomron nach Mord an zwei 15jährigen Schülern. In: Israelnetz.de. 18. Februar 2002, abgerufen am 26. Juli 2019.
  41. Kaltblütig – Palästinenser ermorden sechs Israelis. In: Israelnetz.de. 7. Februar 2002, abgerufen am 26. Juli 2019.
  42. Mordanschlag in Jerusalem – die opfer kamen aus der Synagoge. In: Israelnetz.de. 7. März 2002, abgerufen am 26. Juli 2019.
  43. Neues Attentat – Palästinenser tötet 10 Israelis an Kontrollpunkt bei Ofra. In: Israelnetz.de. 3. März 2002, abgerufen am 26. Juli 2019.
  44. Drei weitere Anschläge – Erschütterun in Israel. In: Israelnetz.de. 5. März 2002, abgerufen am 26. Juli 2019.
  45. Attentat in Trainingslager im Gazastreifen – 5 junge Israelis getötet und 23 verletzt. In: Israelnetz.de. 8. März 2002, abgerufen am 26. Juli 2019.
  46. Palästinensischer Terror in Jerusalem und Netanya – 12 Tote, 105 Verletzte. In: Israelnetz.de. 9. März 2002, abgerufen am 26. Juli 2019.
  47. Attentat an dr libanesischen Grenze – 6 Israelis getötet. In: Israelnetz.de. 5. März 2002, abgerufen am 4. August 2019.
  48. Selbstmordattentat in Linienbus – 7 Israelis getötet und 30 verletzt. In: Israelnetz.de. 20. März 2002, abgerufen am 4. August 2019.
  49. ISRAEL HÄLT AN ZINNI-MISSION FEST TROTZ ANSCHLAG IN JERUSALEM. In: Israelische Botschaft in Berlin. 22. März 2002, abgerufen am 9. August 2019.
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  51. Newsletter der Israelischen Botschaft in Berlin (Memento vom 10. November 2008 im Internet Archive)
  52. Kölner Stadt-Anzeiger vom 30/31. März 2002 Seite 1 und 3.
  53. Erneut Attentat – Israel verkündet Teil-Mobilmachung der Armee. In: ksta.de. 28. März 2002, abgerufen am 3. Oktober 2019.
  54. Kölner Stadt-Anzeiger vom 30./31. März 2002 Seite 1 und 3.
  55. Tote und Verletzte bei Anschlag auf arabisches Lokal in Haifa. In: Israelnetz.de. 31. März 2002, abgerufen am 5. Oktober 2019.
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  58. Ha-Aretz, Israelische Botschaft, New York Times Israel Halts Decades-Old Practice Of Demolishing Militants' Homes
  59. Menschenrechtsorganisation: PA foltert Häftlinge In: Israelnetz.de, 30. November 2001, abgerufen am 31. Juli 2018.
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  61. Harm to palestinians suspected of collaborating with Israel. In: Btselem. 1. Januar 2011, abgerufen am 12. Januar 2020 (englisch).
  62. Miaari, Sami; Zussman, Asaf; Zussman, Noam: Employment Restrictions and Political Violence in the Israeli-Palestinian Conflict. In: Economics of Security Working Paper, No. 59, 2012. Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung (DIW), Berlin, abgerufen am 11. Januar 2020 (englisch).
  63. Gabriel G.Tabarani: Israeli-Palestinian Conflict: from Balfour Promise to Bush Declaration: The Complications and the Road for a Lasting Peace. AuthorHouse, 2008, ISBN 978-1-4678-7904-0, S. 452.
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  65. Jerusalemer Gericht fordert von PA Kompensation für Intifada. In: Israelnetz.de. 9. Juli 2019, abgerufen am 22. Juli 2019.
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