Liste der denkmalgeschützten Objekte in Ried im Oberinntal

Die Liste d​er denkmalgeschützten Objekte i​n Ried i​m Oberinntal enthält d​ie 21 denkmalgeschützten, unbeweglichen Objekte d​er Tiroler Gemeinde Ried i​m Oberinntal i​m Bezirk Landeck.[1]

Denkmäler

Foto Denkmal Standort Beschreibung
Kath. Pfarrkirche hl. Leonhard
BDA: 55841
Objekt-ID: 64710

TKK: 24388
Ried im Oberinntal
Standort
KG: Ried
Die Grundsteinlegung für die Pfarrkirche St. Leonhard erfolgte bereits im Jahre 1320. Damals wurde an der Stelle, wo sich jetzt der Hochaltar befindet, eine Kapelle zu Ehren des hl. Leonhard errichtet. Von 1512 bis 1526 wurde die Kapelle zu einem gotischen Kirchlein erweitert. Der Zubau des Kirchturms in der heutigen Form erfolgte im Jahre 1550. Ein weiterer Ausbau der Kirche zur heutigen Größe wurde dann noch in der Zeit von 1715 bis 1718 durchgeführt. Renoviert 1975, 1981 und 2012. Am Kirchturm in Ried befinden sich dieselben Wappen wie in der Schlosshalle von Siegmundsried: Wappen Ritter Wehingen und Wappen seiner Frau Francesca von Castiona; Österreichischer Bindenschild und Tiroler Adler.
Versorgungsheim, ehemaliger Ansitz Payr mit Kapelle
BDA: 56972
Objekt-ID: 66634

TKK: 24390
Ried im Oberinntal 1
Standort
KG: Ried
Schon das Portal des Hauses erzählt von dessen uralten Geschichte. Über dem Tor ist das Wappen der Edlen von Payr und seine Ehefrau Ursula Walnöfer 1648. Die von Payr sind kein eigentliches Adelsgeschlecht. In den Urkunden führen sie den Titel Freisassen: es ist das ein Grundadel, der oft viel älter und ehrwürdiger ist, als der „von“-Adel. Schon im Jahre 1306 wird in den Tiroler Raitbüchern ein Hainricus Barvvarus (=Baier, Payr) als Richter in Landeck genannt. Wahrscheinlich gehören die Payr noch zu jenen ersten bajuwarischen Siedlern, welche diese Gegend germanisiert haben. Schon in sehr alten Zeiten erscheinen zwei Linien der Payr, eine in Prutz und eine in Ried.

Im 16. Jahrhundert besitzen d​ie Payr d​en oberen u​nd unteren Turm i​n Prutz, d​ie urkundlich i​mmer als adelige Ansitze bezeichnet werden. Daneben läuft d​urch Jahrhunderte d​ie Rieder Linie d​es Payrischen Geschlechtes u​nd es l​iegt die Vermutung nahe, d​ass das mächtige Gebäude, d​as noch h​eute den Kern d​es Heims St. Katharina bildet, d​er Stammsitz d​es Payrischen Geschlechtes ist.

Aus dieser Familie stammt e​ine Reihe v​on Richtern, Geschichtsschreibern u​nd anderen Funktionären d​es uralten Gerichtes Landeck-Ried. Im Jahre 1830 erweckte d​er Heldenpriester Stefan Krismer (Stöffele), damals Kurat i​n Fiss, d​en Payrischen Besitz z​u neuem Leben. Er h​atte das g​anze Anwesen gekauft u​nd übergab e​s dem Mutterhaus Zams, d​as hier i​m genannten Jahre d​ie erste Filiale i​n Tirol gründete. Schon i​m Herbst d​es Jahres 1832 übernahmen d​ie Schwestern a​uch den Unterricht i​n der n​eu errichteten Mädchenschule. Damals w​ar dieses Institut d​er Barmherzigen Schwestern i​n Ried e​in selbständiges Mutterhaus, w​ie in Zams u​nd Imst m​it eigener Vorstehung u​nd Noviziat. Darum w​ird das Heim St. Katharina a​uch heute n​och Kloster genannt. Im Jahre 1845 w​urde das Noviziat i​n Ried aufgelöst u​nd im Jahre 1863 w​urde diese Niederlassung a​ls Filiale d​em Mutterkloster i​n Innsbruck zugewiesen. Das Institut d​er Schwestern i​n Ried übernahmen außer Schule u​nd Kindergarten d​ie Pflege j​ener Armen u​nd Ärmsten, für d​ie in d​en Landgemeinden k​eine Fürsorge getroffen ist: e​s sind d​ie Gemeindearmen u​nd Geisteskranken.

Das Haus d​ient heute (2014) a​ls Alten-, Pflege- u​nd Therapiezentrum v​on Ried u​nd trägt d​en Namen „Heim St. Katharina“.

Wohnhaus und Kornkasten, ehemaliges Widum
BDA: 41853
Objekt-ID: 42424

TKK: 30439
Ried im Oberinntal 16
Standort
KG: Ried
Das Haus wurde bis 1957 als Widum verwendet, seit 2007 wird es als Wohnhaus genutzt. Das Wirtschaftsgebäude aus dem 19. Jahrhundert mit Stall und Stadel wurde nach einem Brand im Jahre 1928 wiedererrichtet. Der zweigeschoßige Bau stammt im Kern aus der 1. Hälfte des 14. Jahrhunderts, es folgten spätere Umbauten und 1900 eine Neufassadierung. Das Haus hat einen Mittelflurgrundriss mit Satteldach und ist giebelseitig über eine Freitreppe und ein Podest mit historisierendem Schmiedeeisengeländer ins leicht erhöhte Erdgeschoß erschlossen. Der südseitig angebaute Kornkasten hat ein eigenes Satteldach. Innen teilweise gotische Kellergewölbe, ein tonnengewölbter Flur und eine getäfelte Stube.[2]
Wohnbauten, Arzthaus
BDA: 76304
Objekt-ID: 89860

TKK: 61261
Ried im Oberinntal 51
Standort
KG: Ried
Das Arzthaus stammt im Kern aus der 1. Hälfte des 19. Jahrhunderts. Der zweigeschoßige Bau über einem Mittelflurgrundriss hat ein Krüppelwalmdach und ist giebelseitig über eine doppelläufige Freitreppe und ein großes Rundbogenportal erschlossen. Innen sind teilweise Gewölbe erhalten. 2009/2010 wurde es im Rahmen des Stadt- und Ortsbildschutzes durch Architekt Klaus Mathoy in Passivhausqualität saniert (Tiroler Sanierungspreis 2011), umgebaut und durch einen modernen Zubau an der Rückseite des Gebäudes erweitert, verbunden durch ein verglastes Stiegenhaus.[3]
Ansitz, Sailerhaus, Sterzingerhaus
BDA: 40113
Objekt-ID: 40007

TKK: 30440
Ried im Oberinntal 65
Standort
KG: Ried
Das Sterzingerhaus, heute Sailerhaus, ist der barocke Edelsitz der Familie Sterzinger, der von ihrer Macht im Obergericht zeugt. Der dreigeschoßige Bau hatte einst als Sitz des Spaurischen Patrimonialgerichts über Ried hinausreichende Bedeutung, wovon sein stattliches Äußeres kündet. Der blockhafte, im Kern spätgotische Baukörper aus dem 16. und 17. Jahrhundert wird durch einen Blendgiebel überhöht, die Mittelachse der Fassade durch Portal und Erker betont. Die Ortsteingliederung an den Kanten und die frühbarocken Fensterverdachungen setzen zusätzliche Akzente. Im Inneren gewölbte Flure und Hallen mit Putzrippen. 1961 wurde der Bau unter Denkmalschutz gestellt. Im Jahre 1974 sollte das bewohnte und gut erhaltene Haus der Straßenregulierung weichen.
Schloss Sigmundsried
BDA: 40115
Objekt-ID: 40009

TKK: 24393
Ried im Oberinntal 67
Standort
KG: Ried
Schloss Sigmundsried ist das Wahrzeichen von Ried, die einstige Dorfburg gehörte den Herren von Ried. Erstmals namentlich erwähnt wurde das Schloss 1120, die Herren von Ried hatten einen Basilisken in ihrem Wappen, der auch heute noch das Gemeindewappen von Ried ziert. Im 13. und 14. Jahrhundert diente das Schloss dem Adelsgeschlecht von Ried als ständiger Wohnsitz und kontrollierte die Handelsstraße über den Reschenpass. Mehrmals wurde die Dorfburg umgebaut, so auch unter Siegmund dem Münzreichen im 15. Jahrhundert, von dem sie auch den Namen „Sigmundsried“ hat. 1550 wurde vom Ritter Veit von Wehingen (er kämpfte in vielen Schlachten für österreichische Kaiser, bekannt wurde er wegen seiner Rolle beim Sacco di Roma) das Bezirksgericht Ried in Tirol von Burg Laudegg nach Schloss Sigmundsried verlegt. Bekanntester Pfleger im Schloss war Martin Andreas Sterzinger von Sigmundsried.

Das Schloss w​ar einige Jahre i​m Besitz d​es Österreichischen Bundesheeres u​nd befindet s​ich seit 1999 i​m Besitz d​er Gemeinde Ried.

Kapuzinerkloster und Kirche zum Hl. Kreuz
BDA: 55842
Objekt-ID: 64711

TKK: 28766
Ried im Oberinntal 79
Standort
KG: Ried
Die Kapuzinerkirche befindet sich im Ortsteil Truyen in der Nähe des Lindenplatzes. Das Gotteshaus, das mit dem benachbarten Kloster des Kapuzinerordens direkt verbunden ist, wurde gegen Ende des 17. Jahrhunderts errichtet. Der auslösende Moment für den Bau ist in der Gegenreformation zu suchen, man wollte dem Vordringen des Calvinismus aus der Schweiz Einhalt gebieten. Nachdem 1682 das Kapuzinerkloster in Imst übergeben worden war, ersuchte die Gemeinde Ried mit den Nachbarorten die geistlichen und weltlichen Behörden im Oberen Gericht, ebenfalls den Bau eines Kapuzinerklosters als religiöses Bollwerk gegen die „Häresie der Calvinisten“ im Engadin zu genehmigen.

Mit Unterstützung des Pflegers von Laudegg, Andreas Sterzinger, gelang es schließlich den Brixener Fürstbischof Johannes Franz Graf Khuen von der Notwendigkeit eines Kapuzinerklosters in Ried zu überzeugen. Das Kloster wurde mit Dekret vom 24. Jänner 1694 von der zuständigen Kongregation der Kardinäle bestätigt (“Hospitium in loco Riedae committitur”). Während die Kapuziner zunächst noch in das Frühmesserhaus einzogen, konnten sie bald darauf in die neue Klosteranlage übersiedeln, die mit einer aus der Mitte des 17. Jahrhunderts stammenden Loretokapelle verbunden wurde, deren Betreuung die Patres übernahmen. 1705 entschloss sich die Gemeinde, für die Kapuziner eine eigene Kirche zu errichten, die 1713 durch den Brixner Fürstbischof Kaspar Ignaz von Künigl geweiht wurde. Bis zu seiner offiziellen Schließung 2006 war das Kloster immer nur von wenigen Patres besetzt, die in die Seelsorge der Region tätig waren und sich überdies der Armen- und Krankenpflege widmeten.

Ansitz, Schweiglhaus
BDA: 40114
Objekt-ID: 40008

TKK: 30441
Ried im Oberinntal 81
Standort
KG: Ried
Das sogenannte Schweiglhaus in Ried ist ein ansitzartiges Gebäude in der Nähe des Schlosses Sigmundsried. Im Kern ist dieser Ansitz wohl aus dem 18. Jahrhundert und stand mit dem Schloss in enger Beziehung. So ermöglichte ein heute zum Großteil eingestürzter Fluchtgang eine ungehinderte Verbindung zwischen dem wahrscheinlich als Verwaltungshaus dienenden Objekt und dem festungsartigen Turm des Schlosses. Das im Kern barocke Gebäude wurde im Ende des 19. Jahrhunderts erweitert und erhielt damals die heutige Fassadierung mit der mit einem bemerkenswerten Volutengiebel geschmückten Westfront. Die giebelbekrönende Wetterfahne trägt die Bezeichnung 1895. Zur gleichen Zeit wurde der Ansitz um eine Achse nach Osten erweitert und erhielt dabei den neubarocken Fassadenschmuck. Das Obergeschoß ist vom Erdgeschoß durch ein kräftiges Horizontalgesims abgesetzt. Im ersten Obergeschoß ruht ein kleiner Balkon mit gebauchten Schmiedeeisengitter auf einem muschelartigen Sockel. Im Giebelfeld gibt es eine Mittelnische und zwei Fenster mit bogenförmigen, durch eine Pilgermuschel gezierten Abschluss. Die Figur in der Nische ist eine Statue der Maria Immaculata, das barocke Bildwerk stammt eventuell von Andreas Kölle (um 1769?).

Vor d​em Haus e​in eingemauerter Stein m​it der Jahreszahl 1769.

Sägemühle
BDA: 11328
Objekt-ID: 7413

TKK: 24406
Ried im Oberinntal 96
Standort
KG: Ried
Sägemühle am Stalanzer Bach, bemerkenswerte Augsburger Säge aus dem 18. Jahrhundert[4]
Ehem. Lagerhaus der landwirtschaftlichen Genossenschaft und Seilbahntrakt
BDA: 55840
Objekt-ID: 64709

TKK: 24404
seit 2017
Ried im Oberinntal 110
Standort
KG: Ried
Das mit einer Seilbahnstation verbundene Lagerhaus wurde um 1944 zum Bau und zur Versorgung der Aussiedlerhöfe auf der Hochterrasse im Gemeindegebiet von Fiss errichtet. Der langgestreckte Hauptbau mit steilem Satteldach und Bundwerkgiebel weist eine unregelmäßige Fassadengliederung mit grober Putzstruktur, Erkern, rundbogigen Tür- und kleinrechteckigen Fensteröffnungen und Freitreppe auf. Die Wandfresken mit Motiven aus dem bäuerlichen Leben wurden 1944 von Luis Alton geschaffen. Der südseitig angefügte, zurückversetzte Bauteil diente bis in die 1960er Jahre als Seilbahnstation. Ab 2012 wurde das Gebäude für Wohnzwecke und gewerbliche Nutzung adaptiert.[5]
Nepomukbrunnen
BDA: 76252
Objekt-ID: 89808

TKK: 61229

Standort
KG: Ried
Der ovale, hölzerne, fassartige Brunnentrog („Fasslbrunnen“) wurde um 2000 errichtet, auf der Brunnensäule befindet sich eine barocke Schnitzfigur des hl. Johannes Nepomuk unter einer Schutzüberdachung.[6]
Schulerkapelle (Lindenkapelle)
BDA: 76257
Objekt-ID: 89813

TKK: 61208

Standort
KG: Ried
Die Figur des Heilands an der Geißelsäule in der Schulerkapelle bei den Linden stammt von Andreas Kölle.
Bildstock
BDA: 76259
Objekt-ID: 89815

TKK: 61211

Standort
KG: Ried
Der kleine, gemauerte Bildstock mit Satteldach ist in eine Gartenmauer integriert. In der Rundbogennische ein Gusseisenrelief Kreuzigung Christi und Assistenzfiguren (bez. 1805).[7]
Kreuzweg
BDA: 76260
Objekt-ID: 89816

TKK: 61197, 61198, 61196,

Standort siehe Beschreibung
KG: Ried
Der Kreuzweg entlang des Lanawegs stammt aus der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts, die 7 Stationen führen zum Kalvarienberg. Die gleichartigen, gemauerten Bildstöcke haben ein schindelgedecktes Satteldach und in der vergitterten Rundbogennische jeweils ein polychromes Holzrelief, darunter eine erklärende Inschriftentafel. Sie widmen sich den Themen Christus fällt zum ersten Mal unter dem Kreuz[8] (Lage), Christus begegnet seiner Mutter Maria[9] (Lage), Simon von Cyrene hilft Christus das Kreuz tragen[10] (Lage), Veronika reicht Christus das Schweißtuch[11] (Lage), Christus fällt zum zweiten Mal unter dem Kreuz[12] (Lage), Christus begegnet den weinenden Frauen[13] (Lage) und Christus fällt zum dritten Mal unter dem Kreuz[14] (Lage).

Anmerkung: d​ie näherungsweisen Koordinaten d​er letzten d​rei Bildstöcke s​ind durch Mittlung d​er Kamerakoordinaten mehrerer Aufnahmen zustande gekommen.

Kalvarienberg
BDA: 76261
Objekt-ID: 89817

TKK: 61201

Standort
KG: Ried
Die Kreuzigungsgruppe am Kalvarienberg ist Teil des Ensembles Kalvarienberg, zu dem auch die sieben Kreuzwegstationen gehören. Sie stammt aus dem 17. Jahrhundert. In dem offenen, kapellenartigen Holzbau unter einem Pultdach befinden sich eine geschnitzte barocke Kreuzigungsgruppe mit Christus und den beiden Schächern sowie drei ausgesägte und bemalte Bretterfiguren, Assistenzfiguren der hll. Maria, Maria Magdalena und Johannes dem Evangelisten.[16]
Bildstock hl. Johannes Nepomuk
BDA: 76310
Objekt-ID: 89866

TKK: 61237

Standort
KG: Ried
Die am Ostufer der Innbrücke aufgestellte Schnitzfigur des hl. Johannes Nepomuk ist eine von Walter Rettenbacher um 2000 angefertigte Kopie des barocken Originals von Andreas Kölle aus der Zeit um 1740. Sie steht unter einer arkadenartigen Schutzüberdachung aus Beton mit halbrundem Flachdach.[17]
Straßenbrücke, Christina-Bach-Brücke
BDA: 76297
Objekt-ID: 89853

TKK: 61260

Standort
KG: Ried
Die Steinbrücke über den Christiner Bach folgt dem kurvigen Straßenverlauf. Der Brückenbogen ist aus unverputzten Steinen aufgemauert, die westliche Begrenzungsmauer trägt straßenseitig die Jahreszahl 1932. 2004 und 2005 renoviert.[18]
Friedhof Ried
BDA: 76301
Objekt-ID: 89857

TKK: 115686

Standort
KG: Ried
Der Friedhof rundum die Pfarrkirche geht auf das Jahr 1732 zurück. In die umlaufende Friedhofsmauer wurden 1737 Nischenbildstöcke eingebaut, die früher als Kreuzwegstationen, heute als Grabstätten genutzt werden. An der Nordseite ist eine Totenkapelle aus 1981/1982 in die Friedhofsmauer integriert.[19]
Kriegerdenkmal
BDA: 76303
Objekt-ID: 89859

TKK: 24407

Standort
KG: Ried
Das kleine Kriegerdenkmal an der Südwestecke des Friedhofs wurde nach Entwürfen von Franz Baumann 1925 erbaut. Sie ist dreiseitig offen, die gemauerte Ostwand ist durch einen Rundbogen aufgelockert. Darüber verschindeltes Pyramidendach. Wandbild des Kampfes des hl. Georg gegen den Drachen von Kurt Weiß, bez. 1925. Unterhalb Tafeln mit den Namen der Gefallenen beider Weltkriege.[21]
Loretokapelle
BDA: 84590
Objekt-ID: 98719

TKK: 28767

Standort
KG: Ried
Die Loretokapelle wurde um 1654 vom Kuraten Andreas Gaulrapp und von Andreas Sterzinger, Pfleger von Laudegg, gestiftet, ihr Altar aus dem Jahre 1659 wurde von Adam Payr geschaffen. An der Fassade der Kapelle sind die beiden Stifter mit der Übertragung des Hauses Loreto und einer Ansicht von Ried abgebildet (1669).

Die Kastenorgel i​n der Kapelle stammt a​us der zweiten Hälfte d​es 17. Jahrhunderts; s​ie wurde 1995 repariert, nachdem m​an 1984/85 d​ie Kapelle restauriert hatte.

Kapelle Freitzberg
BDA: 58513
Objekt-ID: 69220

TKK: 24409

Standort
KG: Ried
Die barocke, 1832 erneuerte Freitzbergkapelle, die u. a. eine Giner-Krippe besitzt, wurde 1990–1996 restauriert.
Commons: Denkmalgeschützte Objekte in Ried im Oberinntal – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Tirol – unbewegliche und archäologische Denkmale unter Denkmalschutz. (PDF), (CSV). Bundesdenkmalamt, Stand: 1. Juli 2021.
  2. Mader, Schmid-Pittl: Wohngebäude, ehemaliges Pfarrhaus, Widum. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 29. Juni 2015.
  3. Wiesauer, Schmid-Pittl: Wohngebäude, Mittelflurgrundriss, Ärztehaus Ried. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 29. Juni 2015.
  4. Wiesauer, Schmid-Pittl: Sägemühle mit Augsburger Gatter. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 9. Juni 2015.
  5. Tafatsch, Schmid-Pittl: Lagerhalle der Landwirtschaftlichen Genossenschaft, Lagerhaus. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 29. Juni 2017.
  6. Wachter, Schmid-Pittl: Laufbrunnen mit Figur hl. Johannes Nepomuk, Nepomukbrunnen. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 9. Juni 2015.
  7. Wachter, Schmid-Pittl: Nischenbildstock mit Kreuzigungsrelief. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 9. Juni 2015.
  8. Nischenbildstock, Kreuzweg, 1. Station. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 21. Juni 2015.
  9. Nischenbildstock, Kreuzweg, 2. Station. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 21. Juni 2015.
  10. Nischenbildstock, Kreuzweg, 3. Station. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 21. Juni 2015.
  11. Nischenbildstock, Kreuzweg, 4. Station. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 21. Juni 2015.
  12. Nischenbildstock, Kreuzweg, 5. Station. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 21. Juni 2015.
  13. Nischenbildstock, Kreuzweg, 6. Station. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 21. Juni 2015.
  14. Nischenbildstock, Kreuzweg, 7. Station. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 21. Juni 2015.
  15. lt. Tiris und Vorortvermessung, die GstNr. 1379/2; 1385 lt. BDA und TKK nicht zutreffend
  16. Wachter, Schmid-Pittl: Kapellenbildstock, Kreuzigungsgruppe am Kalvarienberg mit Assistenzfiguren. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 21. Juni 2015.
  17. Wachter, Schmid-Pittl: Bildsäule mit Skulptur hl. Johannes Nepomuk, Nepomukbildstock. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 9. Juni 2015.
  18. Wachter, Schmid-Pittl: Straßenbrücke, Christinabachbrücke. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 9. Juni 2015.
  19. Krivdic, Schmid-Pittl: Friedhof Ried. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 29. Juni 2015.
  20. zusätzliche GstNr. 1 lt. BDA.; lt. Tiris hat die Kirche inmitten des Friedhofs .1, gehört aber nicht zum Friedhof.
  21. Tafatsch, Schmid-Pittl: Nischenbildstock, Kriegergedächtniskapelle. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 21. Juni 2015.
  22. § 2a Denkmalschutzgesetz im Rechtsinformationssystem des Bundes.
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