Liste der denkmalgeschützten Objekte in Blindenmarkt

Die Liste d​er denkmalgeschützten Objekte i​n Blindenmarkt enthält d​ie denkmalgeschützten, unbeweglichen Objekte d​er Gemeinde Blindenmarkt.[1]

Denkmäler

Foto Denkmal Standort Beschreibung
Schloss Auhof, ehem. Meierhof
BDA: 76450
Objekt-ID: 90016
Auhofstraße 22
Standort
KG: Blindenmarkt
Der zweigeschoßige Dreiflügelbau hat ein Walmdach. Das Schloss, im Kern aus dem 16. und 17. Jahrhundert, erfuhr im späten 18. Jahrhundert Umbauten und Zubauten, und in den 1960er Jahren weitere Umbauten.
Kath. Pfarrkirche hl. Anna
BDA: 76435
Objekt-ID: 89999
Hauptstraße
Standort
KG: Blindenmarkt
Das Langhaus der Blindenmarkter Pfarrkirche liegt unter einem Satteldach. Zur Hauptstraße zeigt die Giebelfront einen seichten Mittelrisalit, dessen Dreiecksgiebel von Volutenanläufen flankiert wird. Darüber erhebt sich ein Dachreiter mit Lisenenrahmung und Pyramidenhelm.
Pfarrhof, Portal
BDA: 76430
Objekt-ID: 89994
Hauptstraße 11
Standort
KG: Blindenmarkt
Im 13. Band von Schweickhardts Darstellung des Erzherzogthums Oesterreich unter der Ens wird das Pfarrhaus der 1785 errichteten Pfarre neben dem Auhof, der Pfarrkirche, einer Schule und einem herrschaftlichen Spital als eines der bemerkenswerten Gebäude von Blindenmarkt genannt. Weiter heißt es: „Der Pfarrhof steht in einiger Entfernung von der Kirche, gleichfalls unter andren Häusern des Marktes, und ist ein einstöckiges Gebäude“.[2] Der Keilstein des an der linken Gebäudeseite gelegenen Rundbogenportals ist mit 1607 bezeichnet.
Kriegerdenkmal
BDA: 76455
Objekt-ID: 90021
bei Hauptstraße 24
Standort
KG: Blindenmarkt
Das Kriegerdenkmal an der Hauptstraße im östlichen Teil von Blindenmarkt, in Form eines Brunnens mit achteckigem Becken gestaltet, erinnert an die Gefallenen der beiden Weltkriege.
Schloss Hubertendorf/Herbartendorf/Höbatendorf
BDA: 74242
Objekt-ID: 87642
Schloss Hubertendorf 1
Standort
KG: Kottingburgstall
Das 2,5 Kilometer östlich von Blindenmarkt gelegene Schloss ist eine dreiflügelige, ursprünglich zweigeschoßige und später aufgestockte Anlage, die nach Süden ehrenhofartig zu einem ehemaligen Park geöffnet ist. Der älteste Teil, der Nordtrakt, wurde im frühen 17. Jahrhundert errichtet, der Ost- und der Westtrakt um 1800.[3]
Commons: Denkmalgeschützte Objekte in Blindenmarkt – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Niederösterreich – unbewegliche und archäologische Denkmale unter Denkmalschutz. (PDF), (CSV). Bundesdenkmalamt, Stand: 1. Juli 2021.
  2. Franz Xaver Schweickhardt: Darstellung des Erzherzogthums Oesterreich unter der Ens. Band 13: Viertel Ober-Wienerwald, 1838, Kapitel: Blindenmarkt, S. 148, 150 (Volltext in der Google-Buchsuche).
  3. Hubertendorf. In: NÖ-Burgen online. Institut für Realienkunde des Mittelalters und der frühen Neuzeit, Universität Salzburg;
  4. § 2a Denkmalschutzgesetz im Rechtsinformationssystem des Bundes.
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