Liste der Baudenkmäler in Haldenwang (Allgäu)

Auf dieser Seite sind die Baudenkmäler in der schwäbischen Gemeinde Haldenwang zusammengestellt. Diese Tabelle ist eine Teilliste der Liste der Baudenkmäler in Bayern. Grundlage ist die Bayerische Denkmalliste, die auf Basis des Bayerischen Denkmalschutzgesetzes vom 1. Oktober 1973 erstmals erstellt wurde und seither durch das Bayerische Landesamt für Denkmalpflege geführt wird. Die folgenden Angaben ersetzen nicht die rechtsverbindliche Auskunft der Denkmalschutzbehörde. [Anm. 1]

Haldenwang im Oberallgäu

Baudenkmäler nach Ortsteilen

Haldenwang

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Hauptstraße (bei Kirchweg 1)
(Standort)
Kriegerdenkmal Bronzeskulptur auf Steinsockel, nach 1871 D-7-80-122-5
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Kirchweg 1
(Standort)
Katholische Pfarrkirche St. Theodor und Alexander asymmetrischer Saalbau mit eingezogenem Chor und nördlichem Turm mit Zeltdach und abgesetzter Laterne, im Kern spätgotisch, Turmerhöhung 1690, Erweiterung 1802, Verlängerung 1932/33; mit Ausstattung D-7-80-122-1
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Römerstraße 8 a, 8 b
(Standort)
Ehemaliges Kleinbauernhaus zweigeschossiger Mitterstallbau mit Flachsatteldach, verschaltem Vordach und geknickten Bügen, Fachwerkbau, 1. Hälfte 18. Jahrhundert D-7-80-122-2
Schafgasse 6
(Standort)
Ehemaliges Kleinbauernhaus zweigeschossiger Ständerbau mit Flachsatteldach und Mittertenne, über Tennentor bezeichnet 17. Jahrhundert (um 1790). D-7-80-122-3
Zunftstraße 5
(Standort)
Kleinhaus zweigeschossiger, an der Westseite verschindelter Ständerbau mit Flachsatteldach, im Kern 18. Jahrhundert. D-7-80-122-4

Berg

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Berg 1
(Standort)
Bauernhaus zweigeschossiger Mitterstallbau mit Satteldach, Hakenschopf und Fassadenmalereien des Rokoko, um 1760. D-7-80-122-18

Börwang

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Fleschützer Straße (bei der Abzweigung des Mühlenweges)
(Standort)
Bildstock Rechteckpfeiler mit Bogennische, noch 18. Jahrhundert. D-7-80-122-10
Fleschützer Straße 15
(Standort)
Ehemalige Mühle zweigeschossiger Walmdachbau, spätes 18. Jahrhundert D-7-80-122-6
Klosterweg 8
(Standort)
Katholische Filialkirche St. Leonhard Saalbau mit eingezogenem Chor und Westturm mit Zwiebelhaube, wohl zwischen 1460 und 1480, Veränderung um 1695; mit Ausstattung. D-7-80-122-7
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Leonhardstraße 3
(Standort)
Bauernhaus zweigeschossiger Mitterstallbau mit flachem Satteldach und Wiederkehr, im Kern 18. Jahrhundert. D-7-80-122-8
Wagegger Straße 11
(Standort)
Ehemaliges Bauernhaus zweigeschossiger, verputzter Ständerbau mit Flachsatteldach und Hakenschopf, im Kern 1. Hälfte 18. Jahrhundert, Wirtschaftsteil verändert. D-7-80-122-9

Fleschützen

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Fleschützen
(Standort)
Katholische Kapelle Unbefleckte Empfängnis Mariae Rechteckbau mit dreiseitigem Schluss und Dachreiter mit Zeltdach, 1840; mit Ausstattung. D-7-80-122-11

Neuburg

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Neuburg 2
(Standort)
Ehemaliges Schloss zweigeschossiger Satteldachbau, durch zwei Zwerchgiebelhäuser kreuzförmig erweitert, im Kern 1. Viertel 17. Jahrhundert. D-7-80-122-12

Vögelesmühle

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Vögelesmühle 1
(Standort)
Sogenannte Vögelesmühle zweigeschossiger Zeltdachbau, Ende 18. Jahrhundert, im Kern älter, erneuert. D-7-80-122-15

Wagegg

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
nördlich des Ortes
(Standort)
Burgruine Wagegg Rest eines Eckturmes der Vorburg und von östlicher und südwestlicher Umfassungsmauer des Bergfrieds sowie im Westteil ein kurzes, von einem Tor durchbrochenes Mauerstück, in der 2. Hälfte des 12. Jahrhunderts errichtet D-7-80-122-16
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Wörth

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
südlich des Weilers
(Standort)
Sühnekreuz Tuffstein, 15./16. Jahrhundert. D-7-80-122-17 BW

Ehemalige Baudenkmäler

Die folgenden Objekte wurden aus der Bayerischen Denkmalliste gestrichen.

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Pfaffenhofen
Pfaffenhofen 2
(Standort)
Kapelle Rechteckbau mit Dachreiter, 3. Viertel 19. Jahrhundert; mit Ausstattung. BW

Siehe auch

Anmerkungen

  1. Diese Liste entspricht möglicherweise nicht dem aktuellen Stand der offiziellen Denkmalliste. Letztere ist sowohl über die unter Weblinks angegebene Verknüpfung als PDF im Internet einsehbar als auch im Bayerischen Denkmal-Atlas kartographisch dargestellt. Auch diese Darstellungen geben, obwohl sie durch das Bayerische Landesamt für Denkmalpflege täglich aktualisiert werden, nicht immer und überall den aktuellen Stand wieder. Daher garantiert das Vorhandensein oder Fehlen eines Objekts in dieser Liste oder im Bayerischen Denkmal-Atlas nicht, dass es gegenwärtig ein eingetragenes Denkmal ist oder nicht. Außerdem ist die Bayerische Denkmalliste ein nachrichtliches Verzeichnis. Die Denkmaleigenschaft – und damit der gesetzliche Schutz – wird in Art. 1 des Bayerischen Denkmalschutzgesetzes (BayDSchG) definiert und hängt nicht von der Kartierung im Denkmalatlas und der Eintragung in die Bayerische Denkmalliste ab. Auch Objekte, die nicht in der Bayerischen Denkmalliste verzeichnet sind, können Denkmäler sein, wenn sie die Kriterien nach Art. 1 BayDSchG erfüllen. Bei allen Vorhaben ist daher eine frühzeitige Beteiligung des Bayerischen Landesamtes für Denkmalpflege nach Art. 6 BayDSchG notwendig.

Literatur

  • Michael Petzet: Stadt und Landkreis Kempten. Deutscher Kunstverlag, München 1959.
  • Bernd-Peter Schaul: Schwaben. Hrsg.: Michael Petzet, Bayerisches Landesamt für Denkmalpflege (= Denkmäler in Bayern. Band VII). Oldenbourg, München 1986, ISBN 3-486-52398-8, S. 319–320.
Commons: Baudenkmäler in Haldenwang – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
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