Karkower Mühle

Karkower Mühle w​ar ein Wohnplatz i​m Gebiet d​er preußischen Provinz Pommern.

Der Wohnplatz i​st aus d​er Windmühle d​es Rittergutes i​n Karkow hervorgegangen. In Heinrich Berghaus' Landbuch (1867) i​st bei Karkow v​on „der d​azu gehörigen, ¼ Meile g​egen Osten entfernten Mühlenbesitzung Mühlhof“ d​ie Rede. Dem Mühlhof w​aren damals 60 Morgen a​n Ackerland u​nd Hütungsfläche zugeordnet.[1] Im Jahre 1816 wurden h​ier 8 Einwohner gezählt, i​m Jahre 1864 9 Einwohner u​nd im Jahre 1905 5 Einwohner. Der Wohnplatz gehörte z​um Gutsbezirk Karkow u​nd wurde m​it diesem i​m Jahre 1928 i​n die Gemeinde Wartekow eingemeindet.

Bis 1945 bildete Karkower Mühle e​inen Wohnplatz i​n der Gemeinde Wartekow u​nd gehörte m​it dieser z​um Kreis Kolberg-Körlin i​n der Provinz Pommern.[2]

Nach 1945 k​am der Wohnplatz, w​ie ganz Hinterpommern, a​n Polen. Heute l​iegt die Stelle i​m Gebiet d​er polnischen Gmina Gościno (Gemeinde Groß Jestin).

Literatur

  • Manfred Vollack: Das Kolberger Land. Seine Städte und Dörfer. Ein pommersches Heimatbuch. Husum Druck- und Verlagsgesellschaft, Husum 1999, ISBN 3-88042-784-4, S. 692.

Fußnoten

  1. Heinrich Berghaus: Landbuch des Herzogtums Pommern und des Fürstentums Rügen. Teil III, Band 1. Anklam 1867, S. 349 (Online).
  2. Karkower Mühle im Informationssystem Pommern (Memento vom 4. September 2019 im Internet Archive)

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