Arsenal Women FC

Der Arsenal Women Football Club (Arsenal WFC, oder Arsenal Women FC) wurde 1987 als Arsenal Ladies gegründet. Die erste Mannschaft spielt seit der Gründung der FA Women’s Super League 2011 in der höchsten englischen Liga.

Arsenal WFC
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Basisdaten
Name Arsenal Women Football Club
Sitz London
General Manager Clare Wheatley
Erste Fußballmannschaft
Cheftrainer Jonas Eidevall
Spielstätte Meadow Park
Plätze 5000
Liga FA WSL
2019/20 3. Platz
Heim
Auswärts
Ausweich

In der Saison 2006/07 gewann Arsenal als erster Verein in der Geschichte des Frauenfußballs das europäische Sextuple bestehend aus der englischen Meisterschaft, englischen Pokal, der UEFA Women’s Champions League, FA Women’s Community Shield, Women's League Cup und dem London Women's Cup.

Geschichte

1987 wurde der Arsenal Women Football Club (Arsenal WFC, bis Juli 2017: Arsenal Ladies Football Club bzw. Arsenal LFC) gegründet. Gründer des Vereins war Vic Akers, damals Zeugwart der Männer-Profimannschaft und danach langjähriger General Manager des Arsenal WFC.[1] Der Verein gehörte ursprünglich nicht direkt zum Hauptverein FC Arsenal, wurde aber 2017 eingegliedert.[2]

Arsenal WFC ist der erfolgreichste englische Frauenfußballklub. Mit dem Gewinn des UEFA Women’s Cup im Jahr 2007 wurde der FC Arsenal zum ersten Verein, der sowohl im Männer- als auch im Frauenfußball einen Europapokal gewann.

Nationale Erfolge

1993, 2001 und 2007 schaffte der Verein das Triple aus Meisterschaft, Pokal und Ligapokal. In den Spielzeiten 2004/05 und 2005/06 wurde die Mannschaft ungeschlagen Meister. In der Saison 2006/07 gewann die Mannschaft sogar alle Ligaspiele. 2008 wurde nach einem 4:1-Sieg gegen den Chelsea LFC die zehnte Meisterschaft der Vereinsgeschichte gewonnen. Zwischen dem 7. November 2002 und dem 29. März 2009 blieb die Mannschaft in 108 Meisterschaftsspielen in Folge ungeschlagen, bis der Everton LFC diese Serie mit einem 3:0-Sieg beendete.[3]

Arsenal WFC in Europa

Fünf Mal vertrat der Arsenal WFC die englischen Farben im UEFA Women’s Champions League. Dabei erreichten sie immer mindestens das Viertelfinale. Die größten Erfolge auf europäischer Ebene waren das Erreichen des Halbfinales in den Jahren 2003 und 2005. 2003 scheiterte man deutlich gegen den dänischen Meister Fortuna Hjørring, 2005 unterlag man dem schwedischen Meister Djurgårdens IF/Älvsjö nur knapp. Nach einem 1:1 im Hinspiel unterlag man im Rückspiel auf eigenem Platz mit 0:1. 2007 wurde der bisher größte Erfolg auf europäischer Ebene erreicht. Der FC Arsenal konnte den schwedischen Meister Umeå IK im Finale des UEFA Women’s Cup besiegen und gewann als erster englischer Verein den Europapokal.

Stadion

Die Spielstätte des Arsenal Women FC ist der Meadow Park in Borehamwood, Hertfordshire. Die Anlage bietet 5000 Plätze, davon 500 überdachte Sitzplätze auf der Haupttribüne. Die Gegengerade ist ebenfalls überdacht und besitzt 1200 Sitzplätze. Die Arsenal Women teilen sich das Stadion mit dem Eigentümer FC Boreham Wood aus der National League sowie der Reservemannschaft des FC Watford und den Jugendteams vom FC Arsenal. Die Frauen des Arsenal WFC tragen in jeder Saison ein Heimspiel im Emirates Stadium aus.

Personalien

Kader Saison 2020/21

Stand: 7. Januar 2021[4][5]

Nr. Nat. Name im Verein seit
Tor
1OsterreichManuela Zinsberger2019
18AustralienLydia Williams2020
24EnglandFran Stenson2019
Abwehr
3EnglandLotte Wubben-Moy2020
4EnglandAnna Patten2021
5SchottlandJennifer Beattie2019
6EnglandLeah Williamson2014
12AustralienStephanie Catley2020
15IrlandKatie McCabe2015
16SchweizNoelle Maritz2020
20DeutschlandLeonie Maier2019
22OsterreichViktoria Schnaderbeck2018
Mittelfeld
7NiederlandeDaniëlle van de Donk2015
8EnglandJordan Nobbs2011
10SchottlandKim Little2017
13SchweizLia Wälti2018
14NiederlandeJill Roord2019
21SchweizMalin Gut2020
Sturm
9EnglandBeth Mead2016
11NiederlandeVivianne Miedema2017
17SchottlandLisa Evans2017
19AustralienCaitlin Foord2020

Wechsel zur Saison 2020/21

Zugänge
Zeitpunkt Spielerin Bisheriger Verein
Sommer 2020Noelle MaritzVfL Wolfsburg
Steph Catleyvereinslos
Malin GutGrasshopper Club Zürich
Lydia WilliamsMelbourne City FC
Abgänge
Zeitpunkt Spielerin Neuer Verein
Sommer 2020Stephanie Bukovecunbekannt
Louise QuinnAC Florenz
Pauline Peyraud-MagninAtlético Madrid
Emma MitchellReading FC Women
Danielle CarterReading FC Women
Katrine VejeFC Rosengård

Trainerteam

Trainer
Trainer Australien Joe Montemurro
Co-Trainer Australien Aaron D'Antino
Torwarttrainer England Leanne Hall

Trainerhistorie

NameZeitraum
England Vic Akers1. Juli 1987 – 10. Mai 2009
Schottland Tony Gervaise22. Juli 2009 – 11. Februar 2010
England Laura Harvey11. Februar 2010 – Januar 2013
Schottland Shelley Kerr1. Februar 2013 – 1. Juni 2014
Spanien Pedro Losa29. August 2014 – 6. November 2017
Australien Joe Montemurro7. November 2017 – 31. Mai 2021
Schweden Jonas Eidevall28. Juni 2021 –

Erfolge

International

National

2011, 2012, 2018/19
1992/93, 1994/95, 1996/97, 2000/01, 2001/02, 2003/04, 2004/05, 2005/06, 2006/07, 2007/08, 2008/09, 2009/10
1992/93, 1994/95, 1997/98, 1998/99, 2000/01, 2003/04, 2005/06, 2006/07, 2007/08, 2008/09, 2010/11, 2012/13, 2013/14, 2015/16
  • FA WSL Continental Cup: 5
2011, 2012, 2013, 2015, 2018
  • FA Women’s Premier League Cup: 10
1991/92, 1992/93, 1993/94, 1997/98, 1998/99, 1999/2000, 2000/01, 2004/05, 2006/07, 2008/09
  • FA Women’s Community Shield: 5
2000, 2001, 2005, 2006, 2007, 2008
  • London County FA Women’s Cup: 10
1994/95, 1995/96, 1996/97, 1999/2000, 2003/04, 2006/07, 2007/08, 2008/09, 2009/10, 2010/11
  • FA Women’s Premier League Southern Division: 1
1991/92
  • Highfield Cup: 1
1990/91
  • Reebok Cup: 2
1991/92, 1995/96
  • AXA Challenge Cup: 1
1998/99
Commons: Arsenal Women FC – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Arsenal Women History arsenal.com, abgerufen am 17. August 2020
  2. Important update from our women's team arsenal.com, abgerufen am 18. August 2020
  3. womensoccer.de: Everton beendet Arsenals Traumserie.
  4. Kader von Arsenal WFC soccerdonna.de, abgerufen am 17. August 2020
  5. Player Profiles arsenal.com, abgerufen am 17. August 2020
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