Spieka-Neufeld

Spieka-Neufeld (niederdeutsch Spieker-Neefeld) i​st ein Ortsteil d​er Ortschaft Nordholz. Das eingemeindete Nordholz gehört s​eit 2015 z​ur Einheitsgemeinde Wurster Nordseeküste i​m niedersächsischen Landkreis Cuxhaven.

Spieka-Neufeld
Spieker-Neefeld (niederdeutsch)Vorlage:Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland/Wartung/Alternativname
Wappen von Spieka-Neufeld
Höhe: 1 m ü. NHN
Fläche: 12,64 km²[1]
Einwohner: 320 (25. Sep. 1956)[1]
Bevölkerungsdichte: 25 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1. Juli 1968
Eingemeindet nach: Spieka
Postleitzahl: 27639
Vorwahl: 04741
Spieka-Neufeld (Niedersachsen)

Lage von Spieka-Neufeld in Niedersachsen

Der Hafen von Spieka-Neufeld
Der Hafen von Spieka-Neufeld

Geografie

Lage

Spieka-Neufeld l​iegt zwischen d​en Städten Bremerhaven u​nd Cuxhaven i​m Land Wursten.

Nachbarorte

Cuxhaven – Stadtteil Berensch-Arensch

Cuxhaven – Stadtteil Altenwalde/Ortsteil Oxstedt
Nordholz
Cappel-Neufeld Cappel Spieka

(Quelle:[2])

Geschichte

Eingemeindungen

Am 1. Juli 1968 schlossen s​ich die Gemeinden Cappel-Neufeld, Spieka u​nd Spieka-Neufeld z​u der Gemeinde Spieka zusammen.[3]

Im Zuge d​er Gebietsreform i​n Niedersachsen, d​ie am 1. März 1974 stattfand, w​urde die z​uvor selbständige Gemeinde Spieka, s​owie Gebietsteile d​er Gemeinde Midlum m​it damals e​twa 50 Einwohnern i​n die Gemeinde Nordholz eingegliedert.[4]

Zum 1. Januar 2015 fusionierte d​ie Gemeinde Nordholz m​it der Samtgemeinde Land Wursten z​ur Einheitsgemeinde Wurster Nordseeküste.[5]

Einwohnerentwicklung

Jahr191019251933193919501956
Einwohner296300270277390320
Quelle[6][7][7][7][1][1]

Politik

Ortsrat und Ortsbürgermeister

Auf kommunaler Ebene w​ird Spieka-Neufeld v​on dem Ortsrat a​us Nordholz vertreten.

Wappen

Der Entwurf d​es Kommunalwappens v​on Spieka-Neufeld stammt v​on dem Heraldiker u​nd Wappenmaler Albert d​e Badrihaye, d​er zahlreiche Wappen i​m Landkreis Cuxhaven erschaffen hat.[8]

Wappen von Spieka-Neufeld
Blasonierung: „Schräg rechts geteilt, oben in Silber ein schräggelegtes blaues Spatenblatt, unten in Grün eine schräggelegte goldene Ähre.“[8]
Wappenbegründung: Das Neufeld wurde 1619 eingedeicht. Die schräge grüne Fläche weist auf den Deich hin und die goldene Ähre auf den durch die Eindeichung ermöglichten Ackerbau. Das Spatenblatt erinnert an das früher wichtigste Gerät beim Deichbau.

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Baudenkmale

Vereine und Verbände

  • Fischereiverein Spieka-Neufeld e. V.
  • Jagdgenossenschaft Spieka-Neufeld
  • Landjugendgruppe Spieka-Neufeld
  • Schipperchor Spieka-Neufeld
  • Segelsportverein Spieka-Neufeld
  • Sommerdeichverband Cappel-Neufeld/Spieka-Neufeld
  • Sommerdeichverband Spieka-Neufeld/Arensch-Berensch

Sagen und Legenden

  • Die Katze als Schutzengel[9]
  • Witte wahr di – de Swarte holt di[10]

Literatur

  • Fritz Hörmann, Ude Meyer, Christian Morisse, Eberhard Nehring, Irmgard Seghorn, Egon Stuve, Else Syassen: Flurnamensammlung Wesermünde – Die Flurnamen des Grundsteuerkatasters von 1876. Hrsg.: Kulturstiftung der Kreissparkasse Wesermünde (= Neue Reihe der Sonderveröffentlichungen der Männer vom Morgenstern, Heimatbund an Elb- und Wesermündung e. V. Band 27). Männer vom Morgenstern Verlag, Bremerhaven 1995, ISBN 3-931771-27-X, S. 19 ([Digitalisat (Memento vom 26. Oktober 2007 im Internet Archive) ] [PDF; 431 kB; abgerufen am 23. Oktober 2019]).
Commons: Spieka-Neufeld – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise

  1. Statistisches Bundesamt Wiesbaden (Hrsg.): Amtliches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland – Ausgabe 1957 (Bevölkerungs- und Gebietsstand 25. September 1956, für das Saarland 31. Dezember 1956). W. Kohlhammer, Stuttgart 1958, S. 193 (Digitalisat).
  2. Übersichtskarte Landkreis Cuxhaven. In: cuxland-gis.landkreis-cuxhaven.de. November 2016, abgerufen am 12. August 2020.
  3. Fritz Hörmann, Ude Meyer, Christian Morisse, Eberhard Nehring, Irmgard Seghorn, Egon Stuve, Else Syassen: Flurnamensammlung Wesermünde – Die Flurnamen des Grundsteuerkatasters von 1876. Hrsg.: Kulturstiftung der Kreissparkasse Wesermünde (= Neue Reihe der Sonderveröffentlichungen der Männer vom Morgenstern, Heimatbund an Elb- und Wesermündung e. V. Band 27). Männer vom Morgenstern Verlag, Bremerhaven 1995, ISBN 3-931771-27-X, S. 19 ([Digitalisat (Memento vom 26. Oktober 2007 im Internet Archive) ] [PDF; 431 kB; abgerufen am 23. Oktober 2019]).
  4. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27.5.1970 bis 31.12.1982. W. Kohlhammer, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 248–249.
  5. Gesetz über die Neubildung der Gemeinde Wurster Nordseeküste, Landkreis Cuxhaven. In: Niedersächsische Staatskanzlei (Hrsg.): Niedersächsisches Gesetz- und Verordnungsblatt (Nds. GVBl.). Nr. 26/2012. Hannover 8. November 2012, S. 428, S. 2 (Digitalisat [PDF; 454 kB; abgerufen am 17. Mai 2019]).
  6. Ulrich Schubert: Gemeindeverzeichnis Deutschland 1900 – Landkreis Lehe. Angaben vom 1. Dezember 1910. In: gemeindeverzeichnis.de. 5. Januar 2020, abgerufen am 12. August 2020.
  7. Michael Rademacher: Landkreis Wesermünde (Siehe unter: Nr. 80). Online-Material zur Dissertation. In: treemagic.org. 2006;.
  8. Landkreis Wesermünde (Hrsg.): Wappen des Landkreises Wesermünde. Grassé Offset Verlag, Bremerhaven/Wesermünde 1973, OCLC 469321470 (201 S., eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche [abgerufen am 23. Oktober 2021]).
  9. Die Sagen des Landes Wursten – Die Katze als Schutzengel auf YouTube, abgerufen am 12. August 2020.
  10. Die Sagen des Landes Wursten – Witte wahr di – de Swarte holt di auf YouTube, abgerufen am 12. August 2020.
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