Orferode

Orferode ist ein Stadtteil der Stadt Bad Sooden-Allendorf im nordhessischen Werra-Meißner-Kreis.

Orferode
Höhe: 305 m ü. NHN
Fläche: 3,72 km²[1]
Einwohner: 294 (31. Dez. 2016)[2]
Bevölkerungsdichte: 79 Einwohner/km²
Eingemeindung: 31. Dezember 1971
Postleitzahl: 37242
Vorwahl: 05652
Die Eiche im Ortszentrum von Orferode
Fachwerkhäuser in Orferode

Geographie

Orferode liegt am Fuß des Hohen Meißners an der hessischen Grenze zu Thüringen und Niedersachsen. Der Dohlsbach entspringt in Orferode aus der Karstquelle „Joggelibrunnen“ und nimmt von dort aus seinen kurzen Lauf zur Werra.[3]

Geschichte

Orferode wurde erstmals 1195 mit dem Namen Arnolffrodt als ein Hof (curtis) im Besitz des Klosters Germerode erwähnt. Über Arnolferode (1336) und Orfferoda (1681) kam es schließlich zu der heutigen Bezeichnung Orferode.[1][3]Die heutige Kirche wurde 1823–25 gebaut.

Persönlichkeiten

Orferode als Stadtteil

Am 31. Dezember 1971 wurde der Ort im Zuge der Gebietsreform in Hessen in die Stadt Bad Sooden-Allendorf eingegliedert.[4]

Im Landesentscheid Unser Dorf soll schöner werden errang Orferode in der Gruppe B im September 2000 den dritten Platz. Lokale Sehenswürdigkeiten sind der Joggelibrunnen, welcher nach der Erzählung des Gefängnispfarrers Wilhelm Speck Der Joggeli benannt wurde, und der Meißnerblick.[3]

Einwohnerentwicklung

 Quelle: Historisches Ortslexikon[1]

• 1575/85:45 Hausgesesse
• 1681:63 Hausgesesse
• 1747:75 Hausgesesse mit 94 Feuerstellen
• 1764:92 Häuser
• 1961:369 evangelische (= 91,34 %), 30 katholische (= 7,43 %) Einwohner
Orferode: Einwohnerzahlen von 1781 bis 1970
Jahr  Einwohner
1781
  
429
1834
  
567
1840
  
576
1846
  
559
1852
  
536
1858
  
505
1864
  
517
1871
  
400
1875
  
387
1885
  
373
1895
  
427
1905
  
439
1910
  
420
1925
  
410
1939
  
372
1946
  
561
1950
  
537
1956
  
459
1961
  
404
1967
  
395
1970
  
390
Datenquelle: Histo­risches Ge­mein­de­ver­zeich­nis für Hessen: Die Be­völ­ke­rung der Ge­mei­nden 1834 bis 1967. Wies­baden: Hes­sisches Statis­tisches Lan­des­amt, 1968.
Weitere Quellen: [1]

Einzelnachweise

  1. Orferode, Werra-Meißner-Kreis. Historisches Ortslexikon für Hessen. (Stand: 24. Mai 2018). In: Landesgeschichtliches Informationssystem Hessen (LAGIS).
  2. Haushaltsplan 2017. (PDF; 7,71 MB) Stadt Bad Sooden-Allendorf, archiviert vom Original; abgerufen am 21. Juni 2018.
  3. Vorort – Orferode (Memento vom 31. Januar 2011 im Internet Archive). Verein für Heimatkunde e.V. Bad Sooden-Allendorf/Orferode, abgerufen: 27. September 2009
  4. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. Mai 1970 bis 31. Dezember 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart und Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 410.
Commons: Orferode – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
  1.  Info: Bitte auf Vorlage:HessBib umstellen, um auch nach 2015 erfasste Literatur zu selektieren!
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