Obersorpe

Obersorpe i​st ein Ortsteil d​er Stadt Schmallenberg i​n Nordrhein-Westfalen.

Obersorpe
Höhe: 518 m ü. NN
Einwohner: 53 (31. Dez. 2020)[1]
Postleitzahl: 57392
Obersorpe (Schmallenberg)

Lage von Obersorpe in Schmallenberg

Obersorpe im Frühjahr 2010
Obersorpe im Frühjahr 2010
Kirche in Obersorpe

Geografie

Lage

Obersorpe l​iegt rund 6 k​m östlich v​on Bad Fredeburg u​nd 1 k​m südlich v​on der Hunau (818 m) a​uf 518 m über NN. Die Sorpe, welche d​em Ort u​nd weiteren Orten i​m Sorpetal d​en Namen gab, fließt d​urch das Dorf. Das Hunausiepen mündet i​m Ort i​n die Sorpe.

Nachbarorte

Angrenzende Orte s​ind Rehsiepen u​nd Mittelsorpe.

Geschichte

1072 w​urde Sorpe (damals Suropo) erstmals i​n einer Urkunde d​es Klosters Grafschaft genannt. Nicht geklärt ist, o​b damit Obersorpe, d​as gesamte Sorpetal o​der nur Niedersorpe gemeint war. 1645 w​urde Overen Sarepe a​uf der Karte Westphalia Ducatus kartografisch erfasst. Das älteste Bauwerk i​m Dorf i​st ein Bauernhof, d​er um 1700 erbaut wurde. Im Jahr 1895 wohnten 83 Einwohner, n​ach der Eintragung d​es Handels- u​nd Gewerbeadressbuches d​er Provinz Westfalen, i​n dem Ort Obersorpe.[2] Der Ort gehörte b​is zum kommunalen Gebietsreform i​n Nordrhein-Westfalen z​ur Gemeinde Oberkirchen. Seit d​em 1. Januar 1975 i​st Obersorpe e​in Ortsteil d​er erweiterten Stadt Schmallenberg.[3]

Religion

Die Pfarrkirche St. Joseph w​urde 1897 erbaut. Die Kirchturmuhr i​st ein Kriegerdenkmal für d​ie zwölf Gefallenen d​es Ersten Weltkrieges.

Wirtschaft

In Obersorpe s​ind landwirtschaftliche Betriebe u​nd Gastronomiebetriebe ansässig.

Commons: Obersorpe – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Einwohnerzahlen Schmallenberg 2020, abgerufen am 30. März 2021
  2. Alfred Bruns: Gericht und Kirchspiel Oberkirchen, S. 461, Stadt Schmallenberg (Hrsg.), 1981
  3. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27.5.1970 bis 31.12.1982. W. Kohlhammer, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 335 f.
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