Liste der Kulturdenkmale in Bosau

In d​er Liste d​er Kulturdenkmale i​n Bosau s​ind alle Kulturdenkmale d​er schleswig-holsteinischen Gemeinde Bosau (Kreis Ostholstein) u​nd ihrer Ortsteile aufgelistet (Stand: 1. Februar 2021).

Sachgesamtheiten

Objekt-ID Lage Offizielle Bezeichnung Beschreibung Bild
46640 Bischof-Vicelin-Damm 3, 5
(54° 6′ 17″ N, 10° 25′ 44″ O)
Dunkersche Kate Sog. Dunkersche Kate mit Nebengebäude; reetgedecktes Fachwerkgebäude um 1800 mit nebenstehendem kleinen Wandständerbau, dem sog. Altenteil, wohl. 19. Jh. BW
40676 Pastor-Piening-Weg 4, 10, Helmoldplatz 3, Pastor-Piening-Weg
(54° 6′ 25″ N, 10° 25′ 30″ O)
Kirche St. Petri Kirche St. Petri; Kirche 1151 gegründet, romanische und barocke Hauptbauphasen, Pastorat erbaut 1801, Organistenhaus 1816, Predigerwitwenhaus 1924; Ensemble auf oberer Geländehöhe der in den Plöner See ragenden Halbinsel um die Petrikirche, diese ein gipsgebundener Feldsteinbau mit Langhaus, eingezogenem Chorquadrum und kleiner Apsis, barockem Turm mit geschweifter Haube, umliegend Kirchhof mit Grabmalen, Feldsteinwall und Lindenkranz, südlich des Kirchhofes drei Wohnhäuser von Kirchenbediensteten, das Pastorat, das ehem. Organistenhaus und das ehem. Pfarrwitwenhaus, ausgeführt als eingeschossige Backsteinbauten mit hartem (Halb-) Walmdach
Kirche St. Petri

Bauliche Anlagen

Objekt-ID Lage Offizielle Bezeichnung Beschreibung Bild
41765 Am Ehrenmal
()
Ehrenmal für die Gefallenen beider Weltkriege Ehrenmal für die Gefallenen beider Weltkriege; 1928, 1963; trapezförmige Anlage in Grünfläche mit Feldsteinturm in Form eines Obelisken und flankierenden Seitenmauern; vor Birkenreihe; mit Vasenpostamenten und Einfriedung
35074 Bergstraße 11
()
Scheune Scheune; 1816; Fachhallenhaus, Außenwände mit Backsteinausfachung, Halbwalmdach
35075 Bergstraße 15
()
Fachhallenhaus Fachhallenhaus; 1838; Wohn- und Wirtschaftsgebäude in Zweiständer-Konstruktion, Außenwände mit Backsteinausfachung, Halbwalmdach
572 Bichel 1
(54° 4′ 54″ N, 10° 26′ 35″ O)
Wohnhaus Ehmke-Kasch BW
2859 Bischof-Vicelin-Damm 3
(54° 6′ 17″ N, 10° 25′ 45″ O)
Rauchkate (Dunker'sche Kate) Sog. Dunkersche Kate; um 1800; Zweiständer-Sackdielenkate mit reetgedecktem hohen Walmdach BW
41763 Dorfstraße
()
Ehrenmal für die Gefallenen beider Weltkriege Ehrenmal für die Gefallenen beider Weltkriege; um 1920 und nach 1945; in sich abgegrenzte Anlage über längsrechteckigem Grundriss mit rückwärtiger dreiteiliger Mauer aus Feldsteinen mit erhöhtem Mittelteil und Gedenktafel mit den Namen der im Ersten Weltkrieg Gefallenen des Ortes
35062 Hauptstraße 18
()
Fachhallenhaus Fachhallenhaus; 1835; giebelständiges Wohn- und Wirtschaftsgebäude, Fachwerkaußenwände mit Backsteinausfachung, Halbwalmdach
32026 Helmoldplatz 1
(54° 6′ 20″ N, 10° 25′ 32″ O)
Bauernhof „Brooksches Haus“ Bauernhof „Broocksches Haus“; 1846; im Kern älter; Wohn- und Wirtschaftsgebäude in Fachwerk und gelbem Backsteinmauerwerk, reetgedecktes Halbwalmdach, Wohnteil mit zweigeschossigem übergiebeltem Eingangsrisalit; mit Einfriedung und Lindenreihe BW
35063 Helmoldplatz 3
(54° 6′ 21″ N, 10° 25′ 29″ O)
ehem. Organistenhaus ehem. Organistenhaus; 1816; eingeschossiger Backsteinbau des Klassizismus mit übergiebeltem Zwerchhaus, pfannengedecktes Walmdach BW
10459 Kiekbusch 2
(54° 4′ 9″ N, 10° 32′ 39″ O)
Gutshaus BW
2031 Pastor-Piening-Weg 10
(54° 6′ 25″ N, 10° 25′ 30″ O)
Kirche St. Petri mit Ausstattung Die evangelische Kirche wurde von 1150 bis 1200 erbaut. 1662 wurden Veränderungen im barocken Stil vorgenommen. Im Inneren ein Schnitzaltar aus dem Jahr 1370.
Kirche St. Petri mit Ausstattung
2654 Wilhelm-Wisser-Straße 9
(54° 6′ 12″ N, 10° 35′ 9″ O)
Wilhelm-Wisser-Kate In der Kate ist Wilhelm Wisser aufgewachsen.
Wilhelm-Wisser-Kate
35076 Wöbs 31
(54° 4′ 24″ N, 10° 27′ 28″ O)
Scheune Scheune; etwa 1920er Jahre; queraufgeschlossene Backsteinscheune mit Spitztonnendach in Pfannendeckung BW

Gründenkmale

Objekt-ID Lage Offizielle Bezeichnung Beschreibung Bild
41762 An der Friedenseiche
()
Friedenseiche Friedenseiche mit Gedenkstein; 1871; Gedenkbaum zum Ende des Deutsch-Französischen Krieges und zur Reichsgründung
20862 Pastor-Piening-Weg 10
(54° 6′ 25″ N, 10° 25′ 31″ O)
Kirchhof Kirchhof, Grabmale bis 1870, Feldsteinwall, Lindenkranz
Kirchhof

Literatur

  • Georg Dehio: Handbuch der deutschen Kunstdenkmäler. Hamburg und Schleswig-Holstein. Begründet vom Tag für Denkmalpflege 1900, fortgeführt von Ernst Gall, bearbeitet von Johannes Habich, Christoph Timm (Hamburg) und Lutz Wilde (Lübeck), aktualisiert von Susanne Grötz und Klaus Jan Philipp (Hamburg) und Lutz Wilde (Schleswig-Holstein). 3. Auflage. Deutscher Kunstverlag, München/Berlin 2009, ISBN 978-3-422-03120-3.
Commons: Kulturdenkmale in Bosau – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Quelle

This article is issued from Wikipedia. The text is licensed under Creative Commons - Attribution - Sharealike. The authors of the article are listed here. Additional terms may apply for the media files, click on images to show image meta data.