Liste der Baudenkmäler in Reit im Winkl

Auf dieser Seite sind die Baudenkmäler in der oberbayerischen Gemeinde Reit im Winkl zusammengestellt. Diese Tabelle ist eine Teilliste der Liste der Baudenkmäler in Bayern. Grundlage ist die Bayerische Denkmalliste, die auf Basis des Bayerischen Denkmalschutzgesetzes vom 1. Oktober 1973 erstmals erstellt wurde und seither durch das Bayerische Landesamt für Denkmalpflege geführt wird. Die folgenden Angaben ersetzen nicht die rechtsverbindliche Auskunft der Denkmalschutzbehörde. [Anm. 1]

Wappen von Reit im Winkl

Baudenkmäler nach Ortsteilen

Reit im Winkl

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Brunnenstraße 1
(Standort)
Ehemaliges Bauernhaus Wohnteil mit zwei Lauben und profilierten Pfettenköpfen, bezeichnet mit dem Jahr 1766. D-1-89-139-2
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Dorfstraße 10
(Standort)
Ehemaliges Bauernhaus Wohnteil mit Blockbau-Obergeschoss, Rotmarmorportal und bemalten Pfettenköpfen, zweimal bezeichnet mit dem Jahr 1769. D-1-89-139-4
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Hausbergstraße 3
(Standort)
Ehemaliges Kleinbauernhaus mit Schmiede Blockbau-Obergeschoss mit Bretterlauben, Firstpfette bezeichnet mit dem Jahr 1681. D-1-89-139-5
Kälberpoint
(Standort)
Kriegergedächtniskapelle Barockisierender Zentralbau mit ummauertem Vorhof, von Bruno Biehler, 1922–24; am Grünbühel. D-1-89-139-12
Kirchplatz 1
(Standort)
Katholische Pfarrkirche St. Pankratius Einheitlicher neubarocker Saalbau, von Josef Elsner jun., 1911–13; mit Ausstattung. D-1-89-139-6
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Kirchplatz 8
(Standort)
Landhaus im Gebirgsstil Mit Eingangsloggia und zwei Eckerkern, Blockbau-Obergeschoss mit Balusterlauben, bezeichnet mit dem Jahr 1921. D-1-89-139-7
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Nähe Tiroler Straße
(Standort)
Pestsäule Angeblich 1634. D-1-89-139-9
Rathausplatz 8
(Standort)
Ehemaliges Bauernhaus Wohnteil mit Blockbau-Obergeschoss und zwei Lauben, erbaut 1718/19. D-1-89-139-8
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Weitseestraße 11
(Standort)
Kleinhaus Kern erste Hälfte 18. Jahrhundert, Blockbau-Obergeschoss an der Firstpfette bezeichnet mit dem Jahr 1834; jetzt Heimatmuseum Hausenhäusl. D-1-89-139-11

Blindau

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Blindauer Straße 2
(Standort)
Ehemaliges Kleinbauernhaus Mit zwei Lauben und reich geschnitzten Pfettenköpfen, Firstpfette bezeichnet mit dem Jahr 1805. D-1-89-139-13 BW
in Blindau
(Standort)
Kath. Kapelle 1855 errichtet; mit Ausstattung D-1-89-139-14 BW
Fellhornweg; Blindauer Straße
(Standort)
Bildstock aus Rotmarmor Wohl erste Hälfte 17. Jahrhundert. D-1-89-139-15
Obere Hemmersuppenalm 3
(Standort)
Almkapelle St. Anna Bruchsteinbau mit Scharschindeldach und Dachreiter, erbaut 1906. D-1-89-139-16
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Obere Hemmersuppenalm 4
(Standort)
Almkaser (Feichtenbauerkaser) Gemauert, an der Firstpfette bezeichnet mit dem Jahr 1760. D-1-89-139-17 BW
Obere Hemmersuppenalm 5
(Standort)
Almkaser (Demmelkaser) Gemauert, Giebel in Blockbauweise, an der Firstpfette bezeichnet mit dem Jahr 1830. D-1-89-139-18 BW
Obere Hemmersuppenalm 10
(Standort)
Almkaser (Lehrbergerkaser) Gemauert, an der Firstpfette bezeichnet mit dem Jahr 1779. D-1-89-139-19 BW
Obere Hemmersuppenalm 11
(Standort)
Almkaser (Schwenderhütte) Gemauert, an der Firstpfette bezeichnet mit dem Jahr 1738. D-1-89-139-20 BW
Obere Hemmersuppenalm 11
(Standort)
Zwei Klaubsteinmauer-Einfriedungen des Penzmüller-Almangers 18./19. Jahrhundert, zuletzt erneuert um 1930. D-1-89-139-22 BW
Obere Hemmersuppenalm 12
(Standort)
Almkaser (Steinbacherkaser) Gemauert, an der Firstpfette bezeichnet mit dem Jahr 1777. D-1-89-139-21 BW

Entfelden

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Chiemseestraße 16
(Standort)
Bauernhaus Stattlicher verputzter Massivbau, zweigeschossig mit Kniestock und Balusterlauben, an der Firstpfette bezeichnet mit dem Jahr 1843. D-1-89-139-23 BW
Chiemseestraße 16
(Standort)
Katholische Kapelle Erste Hälfte 18. Jahrhundert; mit Ausstattung. D-1-89-139-25
Nähe Petscheckwiese
(Standort)
Sogenannte Eckkapelle (Alt-St. Pankraz am Eck) Erbaut um 1710; mit Ausstattung. D-1-89-139-26 BW

Unterbichl

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Tiroler Straße 53
(Standort)
Bauernhaus Mit Blockbau-Obergeschoss, Giebelund Hochlaube, bezeichnet mit dem Jahr 1716; ehemals zugehöriger zweigeschossiger Getreidekasten, 17./18. Jahrhundert, jetzt Tiroler Straße 51. D-1-89-139-33
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Unterbichler Straße 1
(Standort)
Bildstock aus Rotmarmor, sogenannte „Pestsäule“ Angeblich 1634. D-1-89-139-34
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Unterbichler Straße 9
(Standort)
Bauernhaus Wohnteil mit Balusterlauben und reicher Fassadenmalerei (figürlich Spätrokoko, ornamental im Maximilianstil), zweite Hälfte 18. und Mitte 19. Jahrhundert, Wirtschaftsteil mit offener Blockwand. D-1-89-139-35 BW
Unterbichler Straße 14
(Standort)
Bauernhaus Wohnteil massiv mit Balusterlauben, an der Firstpfette bezeichnet mit dem Jahr 1799, Wirtschaftsteil mit Blockbau-Obergeschoss. D-1-89-139-36 BW
Unterbichler Straße 22
(Standort)
Bauernhaus mit Blockbau-Obergeschoss Im Kern 17./18. Jahrhundert, Kniestock und Dach später. D-1-89-139-37 BW

Winklmoos-Alm

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Dürrnbachhornweg 2
(Standort)
Almkaser (Zenzkaser) Gemauert, Giebel in Blockbau, am First bezeichnet mit dem Jahr 1792. D-1-89-139-39 BW
Dürrnbachhornweg 5
(Standort)
Almkaser (ehemaliger Jacklschusterkaser), jetzt DAV-Hütte Blockbau, am First bezeichnet mit dem Jahr 1824. D-1-89-139-40
Klammweg 8
(Standort)
Almkaser (Widhölzlkaser) lockbau, 18. Jh. D-1-89-139-43 BW
Klammweg 10
(Standort)
Almkaser (Sotterkaser) Blockbau, am First bezeichnet mit dem Jahr 1813. D-1-89-139-44
Steintal 2
(Standort)
Bergkirche St. Johann im Gebirg Längsrechteckige Anlage mit Ummauerung aus Findlingen, nördliche Hälfte als Kirchenraum ausgebildet mit steil aufragendem Pultdach über offenem Tragwerk und vollständig verglaster Stirnwand zum Innenhof, gegenüberliegend Nebenräume in Höhe der Umfassungsmauer, am Eingang Glockenständer aus Stahlprofilen, von Josef Wiedemann, 1963/66; mit Ausstattung. D-1-89-139-46
Winklmoosalm
(Standort)
Almkapelle Gemauerter Satteldachbau, erbaut 1905. D-1-89-139-45

Weitere Ortsteile

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Dürrnbachalm 1
(Standort)
Almkaser (Lummer-Kaser) Blockbau, an der Firstpfette bezeichnet mit dem Jahr 1919. D-1-89-139-48
Groissenbach, Schmiedweg 1
(Standort)
Ehemaliges Bauernhaus mit Blockbau-Obergeschoss Im Kern Mitte 18. Jahrhundert. D-1-89-139-27 BW
Groissenbach,Weitseestraße 33
(Standort)
Wohnhaus, ehemaliges Försteranwesen Massivbau mit überstehendem Steilsatteldach, Rotmarmorportal bezeichnet mit dem Jahr 1796. D-1-89-139-28
Obergschwend
(Standort)
Gschwendtalm Vorkaser aus Bruchsteinmauerwerk, an der Firstpfette bezeichnet mit dem Jahr 1759, Stall zum Teil verschalte Holzständerkonstruktion. D-1-89-139-51 BW
Hahnenfilzen
(Standort)
Forstdiensthütte (sogenannte Hahnfilzhütte) Erdgeschoss massiv, Obergeschoss Blockbau, an der Firstpfette bezeichnet mit dem Jahr 1855; nordwestlich unterhalb der Winklmoos-Alm. D-1-89-139-47
Oberbichl, Nähe Oberbichler Straße
(Standort)
Sogenannte „Kronbichler Kapelle“ Erbaut 1694; mit Ausstattung. D-1-89-139-31
Oberbichl, Oberbichler Straße 9
(Standort)
Ehemaliges Bauernhaus Mit Blockbau-Obergeschoss und Lauben, im Kern 17./18. Jahrhundert, 1878 erhöht. D-1-89-139-29 BW
Oberbichl, Oberbichler Straße 10
(Standort)
Ehemaliges Bauernhaus Mit Blockbau-Obergeschoss, umlaufender Laube und verbretterter Hochlaube, an der Firstpfette bezeichnet mit dem Jahr 1668; kleines Nebengebäude mit Blockbau-Obergeschoss, wohl ehemaliger Getreidekasten, 18. Jahrhundert. D-1-89-139-30 BW
Seegatterl, Knauergschwend
(Standort)
Knauergschwend-Alm (Niederalm) Kaser, Massivbau mit Blockbaugiebel, an der Firstpfette bezeichnet mit dem Jahr 1813; zugehörig Stadel in überkämmter Blockbauweise, etwa 100 m westlich. D-1-89-139-49
Staffeggalm
(Standort)
Staffeggalm (Niederalm) Wohnkaser, überkämmter Blockbau, an der Firstpfette bezeichnet mit dem Jahr 1508; zugehöriger Futterstall, zweigeschossiger, überkämmter Blockbau, spätes 18. Jahrhundert. D-1-89-139-52 BW
Untere Hemmersuppenalm 6
(Standort)
Stallstadel Zum Menken-Kaser zugehöriger stattlicher Bau mit überkämmtem Blockbau-Obergeschoss, wohl zweite Hälfte 18. Jahrhundert. D-1-89-139-50 BW

Siehe auch

Anmerkungen

  1. Diese Liste entspricht möglicherweise nicht dem aktuellen Stand der offiziellen Denkmalliste. Letztere ist sowohl über die unter Weblinks angegebene Verknüpfung als PDF im Internet einsehbar als auch im Bayerischen Denkmal-Atlas kartographisch dargestellt. Auch diese Darstellungen geben, obwohl sie durch das Bayerische Landesamt für Denkmalpflege täglich aktualisiert werden, nicht immer und überall den aktuellen Stand wieder. Daher garantiert das Vorhandensein oder Fehlen eines Objekts in dieser Liste oder im Bayerischen Denkmal-Atlas nicht, dass es gegenwärtig ein eingetragenes Denkmal ist oder nicht. Außerdem ist die Bayerische Denkmalliste ein nachrichtliches Verzeichnis. Die Denkmaleigenschaft – und damit der gesetzliche Schutz – wird in Art. 1 des Bayerischen Denkmalschutzgesetzes (BayDSchG) definiert und hängt nicht von der Kartierung im Denkmalatlas und der Eintragung in die Bayerische Denkmalliste ab. Auch Objekte, die nicht in der Bayerischen Denkmalliste verzeichnet sind, können Denkmäler sein, wenn sie die Kriterien nach Art. 1 BayDSchG erfüllen. Bei allen Vorhaben ist daher eine frühzeitige Beteiligung des Bayerischen Landesamtes für Denkmalpflege nach Art. 6 BayDSchG notwendig.

Literatur

  • Gotthard Kießling, Dorit Reimann: Landkreis Traunstein (= Bayerisches Landesamt für Denkmalpflege [Hrsg.]: Denkmäler in Bayern. Band I.22). Kunstverlag Josef Fink, Lindenberg im Allgäu 2007, ISBN 978-3-89870-364-2, S. 384–400.
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