Liste der Baudenkmäler in Obing

Auf dieser Seite sind die Baudenkmäler in der oberbayerischen Gemeinde Obing zusammengestellt. Diese Tabelle ist eine Teilliste der Liste der Baudenkmäler in Bayern. Grundlage ist die Bayerische Denkmalliste, die auf Basis des Bayerischen Denkmalschutzgesetzes vom 1. Oktober 1973 erstmals erstellt wurde und seither durch das Bayerische Landesamt für Denkmalpflege geführt wird. Die folgenden Angaben ersetzen nicht die rechtsverbindliche Auskunft der Denkmalschutzbehörde. [Anm. 1]

Wappen von Obing

Baudenkmäler nach Ortsteilen

Obing

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Ameranger Straße 2
(Standort)
Ehemaliges Handwerkeranwesen Wohnhaus, zweigeschossiger Satteldachbau mit Quergiebel-Risalit und Putzbänderung, rückwärts angeschlossen kleiner Wirtschaftsteil, erbaut 1873/74; Zuhaus mit Werkstatt, umlaufendem Balkon und vorkragendem Satteldach, wohl gleichzeitig. D-1-89-133-69
Ameranger Straße 12
(Standort)
Bundwerk am Wirtschaftsteil des Bauernhauses nach 1860 D-1-89-133-2
Bahnhofstraße 19
(Standort)
Ehemaliger Bahnhof Obing Als Stationsgebäude der Lokalbahn Bad Endorf-Obing 1908 errichtet; erdgeschossiger Satteldachbau, Empfangsgebäude mit Schalterhalle und Warteraum, verputzter Holzständerbau, angeschlossener Güterschuppen mit übergiebelter Laderampe, in Formen des alpenländischen Heimatstils. D-1-89-133-75
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Kienberger Straße 2
(Standort)
Friedhofskapelle neugotisch, 1870; mit Ausstattung D-1-89-133-70
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Kienberger Straße 4
(Standort)
Katholische Pfarrkirche St. Laurentius spätgotische, dreischiffige Hallenkirche, geweiht 1491, Erweiterung des Langhauses 186871; mit Ausstattung D-1-89-133-1
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Kienberger Straße 12
(Standort)
Wappentafel Am sogenannten Herrenhaus Wappentafel des Klosters Seeon, bezeichnet 1769. D-1-89-133-3 BW
Nähe Kienberger Straße
(Standort)
Pestsäule bezeichnet 1644; neben der sogenannten Festjahrskapelle neu aufgestellt. D-1-89-133-4
Oberholz
(Standort)
Pestkapelle erbaut 1860 in Erinnerung an den Pestfriedhof von 1635; im Wald, nahe der alten Straße nach Pittenhart. D-1-89-133-8 BW
Wasserburger Straße 1
(Standort)
Gasthaus zur Post sehr stattlicher, lang gestreckter Satteldachbau aus unverputztem Natursteinmauerwerk mit Ziegelgliederungen, mit mehrschiffiger Gewölbeanlage im westlichen Teil, erbaut um 1900. D-1-89-133-71
Wasserburger Straße 14
(Standort)
Ehemaliges Bauernhaus Wohnteil mit Blockbau-Obergeschoss und Hochlaube, Anfang 19. Jahrhundert (Südseite stark verändert). D-1-89-133-5 BW
Wasserburger Straße 18
(Standort)
Villenartiges Wohnhaus zweigeschossiger Satteldachbau mit Putzgliederung und hölzernem Eingangsvorbau mit Quergiebel, Ende 19. Jahrhundert D-1-89-133-6
Wasserburger Straße 23 a
(Standort)
Bundwerk am Wirtschaftsteil des Bauernhauses Mitte 19. Jahrhundert D-1-89-133-7 BW

Albertaich

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Albertaich 9
(Standort)
Katholische Filialkirche St. Jakobus der Ältere spätgotischer Saalbau mit Westturm, wohl Mitte 15. Jahrhundert, barocker Ausbau um 1670, Turmkuppel 18. Jahrhundert; mit Ausstattung D-1-89-133-9
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Flur Wolfegg
(Standort)
sogenannte Reiterkapelle um 1880; mit Ausstattung; im Wald in Richtung Attenberg. D-1-89-133-10 BW

Bernhaiming

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Bernhaiming 1; Bernhaiming 2
(Standort)
Pestsäule bezeichnet 1718; an der Straße Obing–Kienberg. D-1-89-133-12 BW
Bernhaiming 1; Bernhaiming 2
(Standort)
Zugehöriger Stadel Bundwerk an der Südseite, nach Mitte 19. Jahrhundert D-1-89-133-11 BW

Diepertsham

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Diepertsham 3
(Standort)
Zugehöriger Bundwerkstadel wohl 1833 D-1-89-133-13 BW

Diepoldsberg

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Diepoldsberg 4
(Standort)
Kapelle mit Zeltdach, bezeichnet 1696; mit Ausstattung; nahe der Attenberger Straße. D-1-89-133-16
Diepoldsberg 8
(Standort)
Katholische Filialkirche St. Ägidius einschiffiger spätgotischer Bau mit leicht eingezogenem Chor und Südturm, um 1430, Turmoberbau 1864; mit Ausstattung D-1-89-133-14 BW
Diepoldsberg 9
(Standort)
Wohnteil des Bauernhauses mit Blockbau-Obergeschoss, bezeichnet 1737. D-1-89-133-15 BW

Erlach

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Erlach 1
(Standort)
Parallelhof-Anlage Wohnstallhaus, 1. Drittel 19. Jahrhundert, wohl mit älterem Kern; Bundwerkstadel, 1840er Jahre; frei stehender, zweigeschossiger Getreidekasten, wohl 18. Jahrhundert D-1-89-133-17 BW
Erlach 1
(Standort)
Bildstock Steinpfeiler mit Bildnischen, bezeichnet 1767 (?). D-1-89-133-73 BW

Frabertsham

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Hauptstraße 6
(Standort)
Ehemaliger Adelssitz Seit dem frühen 17. Jahrhundert Poststation, Gasthaus seit Mitte 18. Jahrhundert, mächtiger dreigeschossiger Walmdachbau mit Kniestock und Giebeln, im Kern 16. Jahrhundert, an Wappenstein bezeichnet 1614, Verbindungsbau zum Nebengebäude, um 1845, Umbau um 1882; ehemaliges Wohn- und Stallgebäude, zweigeschossiger massiver Satteldachbau, um 1845, im Kern älter, Obergeschoss zum Festsaal ausgebaut, um 1937. D-1-89-133-74
Schnaitseer Straße 2
(Standort)
Wohnstallhaus (Nordflügel des ehemaligen Vierseithofes) verputzt, mit Bundwerk am Wirtschaftsteil, Mitte 19. Jahrhundert; Bundwerkstadel, Mitte 19. Jahrhundert D-1-89-133-18

Gallertsham

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Gallertsham 1
(Standort)
Stattlicher lang gestreckter Einfirsthof Wohnteil verputzt, Obergeschoss des Wirtschaftsteils mit reichem Bundwerk, Mitte 19. Jahrhundert D-1-89-133-20 BW
In Gallertsham
(Standort)
Wegkapelle wohl 1. Hälfte 19. Jahrhundert; mit Ausstattung; südöstlich des Ortes. D-1-89-133-19

Großbergham

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Großbergham 41
(Standort)
Bildstock sogenannte Pestsäule, mit Laterne und Dachaufsatz, 16. Jahrhundert; gegenüber Abzweigung nach Pittenhart. D-1-89-133-24
Landertshamer Feld
(Standort)
Kleine Wegkapelle 1. Hälfte 19. Jahrhundert; am östlichen Ortsausgang. D-1-89-133-25

Grössenberg

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Grössenberg 1
(Standort)
Kleine Kapelle 19. Jahrhundert, mit Ausstattung; an der Hauptstraße. D-1-89-133-21 BW
Grössenberg 1
(Standort)
Wirtschaftsteil des stattlichen Einfirsthofes mit reichem Bundwerk-Obergeschoss bezeichnet 1857 D-1-89-133-22 BW
Grössenberg 2; Nähe Grössenberg
(Standort)
Wohnstallhaus (Nordflügel des ehemaligen Vierseithof) mit geschnitzten Türen, rückwärts reiches Traufbundwerk, bezeichnet 1842; Hoftor an der Südostecke, bezeichnet 1842; Stadel (Südflügel), massiv und reiches Bundwerk, wohl 1842; Schafstall (Ostflügel) mit Bundwerk-Obergeschoss, wohl 1842; Backofenhäuschen, 1818. D-1-89-133-23 BW

Großornach

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Großornach 6
(Standort)
Bundwerkstadel (Nordflügel des Dreiseithofes) bezeichnet am Gitterbund 1860 D-1-89-133-26 BW

Grub

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Grub 1
(Standort)
Bundwerk am Wirtschaftsteil des Bauernhauses und am Stallstadel Mitte 19. Jahrhundert D-1-89-133-27 BW

Haiming

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Haiming 12
(Standort)
Stattliches ehemaliges Bauernhaus zweigeschossig mit Stichbogenfenstern und Putzgliederung, um 1870. D-1-89-133-67 BW
Haiming 15
(Standort)
Kapelle neugotisch, mit Dachreiter, erbaut 1861; mit Ausstattung D-1-89-133-28 BW

Ilzham

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Haiminger Feld
(Standort)
Kapelle erbaut 1705; mit Ausstattung; östlich des Ortes. D-1-89-133-35
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Ilzham 2 b
(Standort)
Blockbau-Obergeschoss eines ehemaligen Bauernhauses 2. Hälfte 18. Jahrhundert; 1981 aus Seppenberg (Gde. Schnaitsee) transferiert und in Wohnhausneubau integriert. D-1-89-133-31 BW
Ilzham 4
(Standort)
Bauernhaus Mittertennbau mit Blockbau-Obergeschoss, 2. Hälfte 17. Jahrhundert D-1-89-133-32 BW
Ilzham 4 a
(Standort)
Ehemaliges Bauernhaus um 1975 modern aufgestellt, mit Blockbau-Obergeschoss, 2. Hälfte 18. Jahrhundert D-1-89-133-33 BW
In Ilzham
(Standort)
Kapelle in neuromanisch-neugotischen Formen, mit Dachreiter, erbaut 1887; mit Ausstattung D-1-89-133-34

Kafterbaum

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Gattenhamer Feld
(Standort)
Wegkapelle am Gitter bezeichnet 1882; nördlich am Straßenkreuz. D-1-89-133-37 BW

Kleinornach

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Kleinornach 3
(Standort)
Bauernhaus Einfirstanlage, Wohnteil verputzt, am Wirtschaftsteil Bundwerk, bezeichnet 1820. D-1-89-133-39 BW

Landertsham

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Landertsham 1
(Standort)
Zugehöriger Bundwerkstadel 1. Hälfte 19. Jahrhundert D-1-89-133-40
Landertsham 3
(Standort)
Bundwerkstadel bezeichnet 1841, mit bemalten Pfettenköpfen und Bretten; 1981 aus Wölkham (Gemeinde Engelsberg) transferiert. D-1-89-133-41 BW

Lindach

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Lindach 1; Lindach 2
(Standort)
Votivkapelle sogenannte Baierl-Kapelle, hohe Rundbogennische, erbaut 1732; mit Ausstattung D-1-89-133-42 BW

Oberpirach

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Oberpirach 2
(Standort)
Bauernhaus Einfirstanlage, Wohnteil verputzt, Wirtschaftsteil mit Bundwerk, bezeichnet 1844. D-1-89-133-43
Oberpirach 2
(Standort)
Kapelle Mitte 19. Jahrhundert, grundlegend erneuert 2000; mit Ausstattung; südlich an der Straße. D-1-89-133-44

Pfaffing

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Kienberger Straße 40
(Standort)
Ehemaliges Pfarrhaus zweigeschossiger Satteldachbau mit Ecklisenen und Gesimsgliederung, im Sprenggiebel des Hauptportals bezeichnet 1717. D-1-89-133-45
Seestraße 2
(Standort)
Ortnerhof sehr stattliche, geschlossene Vierseitanlage, Außenfronten mit reichen historisierenden Gliederungen, 1880–86. D-1-89-133-46

Reit

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Reit 1
(Standort)
Zugehörig ehemaliger Bundwerkstadel Mitte 19. Jahrhundert D-1-89-133-47 BW

Roitham

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Flur Roitham
(Standort)
Bildstock Granit, bezeichnet 1634. D-1-89-133-49 BW
Flur Roitham
(Standort)
Kapelle neugotisch, mit Dachreiter, erbaut 1890; mit Ausstattung D-1-89-133-50 BW

Rumersham

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Rumersham 5
(Standort)
Bauernhaus Einfirstanlage, Wohnteil mit Blockbau-Obergeschoss, 17. /18. Jahrhundert D-1-89-133-51 BW

Schabing

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Schabing 1
(Standort)
Wohnstallhaus (Nordflügel des Vierseithofs) zweieinhalbgeschossig, mit Fassadengliederungen in historisierenden Formen, Ende 19. Jahrhundert D-1-89-133-53 BW

Schalkham

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Schalkham 1
(Standort)
Hofkapelle kleiner Satteldachbau mit polygonalem Chor und Dachreiter, 1863; mit Ausstattung D-1-89-133-54 BW
Schalkham 5
(Standort)
Ehemaliges Bauernhaus mit Blockbau-Obergeschoss, bezeichnet 1646. D-1-89-133-55 BW
Schalkham 13
(Standort)
Blockbau-Obergeschoss eines ehemaligen Kleinbauernhauses bezeichnet 1676; transferiert 1983 aus Laufing, Stadt Tittmoning. D-1-89-133-68 BW

Schlaipfering

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Nähe Schlaipfering
(Standort)
Wegkapelle 19. Jahrhundert D-1-89-133-57 BW
Schlaipfering 2
(Standort)
Vierseithof Wohnstallhaus (Nordflügel), mit Blockbau-Obergeschoss, bezeichnet 1799, und reich profilierten, bemalten Pfettenköpfen, Bundwerk am Heuboden, Mitte 19. Jahrhundert; Stadel (Südflügel) mit Bundwerk über Klaubstein-Erdgeschoss, Mitte 19. Jahrhundert, und eingebautem Getreidekasten des 17./18. Jahrhundert; Stallstadel (Ostflügel), mit Bundwerk-Obergeschoss, Mitte 19. Jahrhundert; Hütte (Westflügel) mit Bundwerk-Obergeschoss, spätes 18. Jahrhundert; frei stehendes Backhäusl, Mitte 19. Jahrhundert D-1-89-133-58 BW

Stockham

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Stockham 2
(Standort)
Bauernhaus (Nordflügel des ehemaligen Vierseithofes) Wohnstallbau mit Blockbau-Obergeschoss, bezeichnet 1755; Stallstadel (Ostflügel) mit Bundwerk-Obergeschoss, 1. Hälfte 19. Jahrhundert D-1-89-133-60 BW
Stockham 6
(Standort)
Hofkapelle mit Dachreiter, bezeichnet 1830; mit Ausstattung D-1-89-133-59 BW
Stockham 15
(Standort)
Bundwerkstadel (Südflügel des Dreiseithofes) eintennig, um 1860; „Hütte“ (Westflügel), mit Getreidekasten, bezeichnet 1862, und Bundwerk im Obergeschoss. D-1-89-133-72 BW

Thalham

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
In Thalham
(Standort)
Feldkapelle mit Zeltdach, 1. Hälfte 19. Jahrhundert; südöstlich der beiden Höfe. D-1-89-133-64
Thalham 1
(Standort)
Bundwerk am Wirtschaftsteil des Bauernhauses Mitte 19. Jahrhundert; Sühnestein mit Kreuzrelief, spätmittelalterlich; beim Bauernhaus. D-1-89-133-62
Thalham 2
(Standort)
Wirtschaftsteil des Bauernhauses mit Bundwerk-Obergeschoss und Gitterbundwerkstreifen über dem Tennentor, bezeichnet 1872. D-1-89-133-63

Unterpirach

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Unterpirach 5
(Standort)
Blockbau-Obergeschoss eines ehemaligen Wohnstallhauses mit Hochlaube, am Giebel bezeichnet 1714; 1997–99 von anderer Stelle im Ort hierher transferiert und über nachgebildetem massivem Erdgeschoss wieder errichtet. D-1-89-133-65

Waldhaiming

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Waldhaiming 7
(Standort)
Zugehörig Kapelle bezeichnet 1889; mit Ausstattung D-1-89-133-66 BW

Siehe auch

Anmerkungen

  1. Diese Liste entspricht möglicherweise nicht dem aktuellen Stand der offiziellen Denkmalliste. Letztere ist sowohl über die unter Weblinks angegebene Verknüpfung als PDF im Internet einsehbar als auch im Bayerischen Denkmal-Atlas kartographisch dargestellt. Auch diese Darstellungen geben, obwohl sie durch das Bayerische Landesamt für Denkmalpflege täglich aktualisiert werden, nicht immer und überall den aktuellen Stand wieder. Daher garantiert das Vorhandensein oder Fehlen eines Objekts in dieser Liste oder im Bayerischen Denkmal-Atlas nicht, dass es gegenwärtig ein eingetragenes Denkmal ist oder nicht. Außerdem ist die Bayerische Denkmalliste ein nachrichtliches Verzeichnis. Die Denkmaleigenschaft – und damit der gesetzliche Schutz – wird in Art. 1 des Bayerischen Denkmalschutzgesetzes (BayDSchG) definiert und hängt nicht von der Kartierung im Denkmalatlas und der Eintragung in die Bayerische Denkmalliste ab. Auch Objekte, die nicht in der Bayerischen Denkmalliste verzeichnet sind, können Denkmäler sein, wenn sie die Kriterien nach Art. 1 BayDSchG erfüllen. Bei allen Vorhaben ist daher eine frühzeitige Beteiligung des Bayerischen Landesamtes für Denkmalpflege nach Art. 6 BayDSchG notwendig.

Literatur

  • Gotthard Kießling, Dorit Reimann: Landkreis Traunstein (= Bayerisches Landesamt für Denkmalpflege [Hrsg.]: Denkmäler in Bayern. Band I.22). Kunstverlag Josef Fink, Lindenberg im Allgäu 2007, ISBN 978-3-89870-364-2, S. 270–296.
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