Burg Degenfeld

Die Burg Degenfeld i​st eine abgegangene Höhenburg über d​em Stadtteil Degenfeld v​on Schwäbisch Gmünd i​m Ostalbkreis i​m östlichen Baden-Württemberg.

Burg Degenfeld
Staat Deutschland (DE)
Ort Schwäbisch Gmünd-Degenfeld
Entstehungszeit um 1250
Burgentyp Höhenburg
Erhaltungszustand Burgstall
Geographische Lage 48° 44′ N,  52′ O
Höhenlage 643 m ü. NN
Burg Degenfeld (Baden-Württemberg)

Lage

Der Burgstall l​iegt an d​er Ostspitze e​ines Ausläufers d​es Ochsenberges n​ur etwa e​inen halben Kilometer westnordwestlich v​on und e​twa 100 Meter über d​em von d​er oberen Lauter durchflossenen Degenfeld a​uf einer Höhe v​on 643 m ü. NN. Im Norden flankiert d​ie Nebenklinge d​es kurzen Egentalbachs d​en Sporn, i​m Süden h​at ein anderer rechter Zufluss d​es Flüsschens e​ine weitere Talbuch ausgeräumt; dieser läuft e​in kurzes Tal v​on Nordwesten h​er zu, d​as den vorderen Sporn m​it der Burglage d​amit fast g​anz vom hinteren Ochsenberg trennt. Die s​o isolierte dreieckige Hochfläche h​at etwa 3 Hektar Größe.

Geschichte

Die Burg w​urde um 1250 erbaut u​nd war Stammsitz d​er Herren v​on Degenfeld, d​ie sich n​ach dem Ort nannten. 1281 w​ird erstmals e​in Hermann v​on Degenfeld urkundlich erwähnt, d​er vermutlich d​er Stammvater d​er Grafen v​on Degenfeld war. Die Degenfeld nahmen s​ich im 15. Jahrhundert d​ie Burg Hoheneybach a​ls neuen Hauptsitz. Nachdem Christoph v​on Degenfeld († 1604) i​m späten 16. Jahrhundert a​uch noch Besitz i​n Schloss Neuhaus u​nd Ehrstädt erworben hatte, verkaufte e​r die Burg Degenfeld 1597 a​n die württembergischen Herzöge. 1811 w​urde die Burg abgebrochen.[1][2]

Literatur

  • Günter Schmitt: Burgenführer Schwäbische Alb, Band 1 – Nordost-Alb: Wandern und entdecken zwischen Aalen und Aichelberg. Biberacher Verlagsdruckerei, Biberach an der Riß 1988, ISBN 3-924489-39-4, S. 187–191.
  • Eintrag zu Burg Degenfeld in der privaten Datenbank „Alle Burgen“.

Einzelnachweise

  1. Degenfeld bei schwaebisch-gmuend.de
  2. Degenfeld bei leo-bw.de
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