Neubritannienfeldzug

Der Neubritannienfeldzug (als Lehnübersetzung auch als Neubritannien-Kampagne aus dem englischen New Britain Campaign bezeichnet) war ein Unternehmen der alliierten Streitkräfte der Vereinigten Staaten und Australien ab Ende 1943 gegen die auf Neubritannien stationierten Einheiten des Japanischen Kaiserreichs während des Pazifikkriegs im Zweiten Weltkrieg. Langfristiges Hauptziel des Unternehmens, das in mehreren Phasen bis Kriegsende im August 1945 fortgeführt wurde, war die Neutralisierung der strategisch wichtigen japanischen Basis Rabaul. Die ersten Kämpfe des Feldzugs fanden im Dezember 1943 und Januar 1944 im westlichen Teil der Insel statt. Die US-Streitkräfte landeten und sicherten Stützpunkte bei Arawe und Cape Gloucester. Es folgte eine weitere Landung im März 1944 bei Talasea, wonach allerdings nur wenige Kämpfe zwischen den Bodentruppen in diesem Gebiet stattfanden. Im Oktober 1944 übernahm die australische 5. Division die Stellungen der US-Truppen und unternahm im folgenden Monat eine weitere Landung in der Jacquinot Bay. Ziel war es nun, eine begrenzte Verteidigungslinie quer über die Insel zwischen Wide Bay und Open Bay einzurichten, um die zahlenmäßig überlegene japanische Garnison in Rabaul für den Rest des Krieges zu isolieren und zu binden. Die Japanische Armeeführung betrachtete den Neubritannienfeldzug als Ablenkungsangriff und konzentrierten ihre Streitkräfte in Rabaul in Erwartung eines dortigen Angriffs, der aber dort niemals eintrat. Die Operationen auf Neubritannien werden von Historikern durchweg als Erfolg für die alliierten Streitkräfte angesehen. Einige stellten jedoch die Notwendigkeit des Feldzugs in Frage. Andererseits kritisierten gerade australische Historiker die begrenzte Luft- und Marineunterstützung, die zwischen Oktober 1944 und Kriegsende für die weiteren Operationen auf der Insel bereitgestellt wurde.

Geographie

Neubritannien ist eine 595 Kilometer lange, in etwa sichelförmige Insel nordöstlich des Festlandes von Neuguinea. Die Breite der Insel variiert zwischen ungefähr 30 bis 100 Kilometern. Damit ist es die größte Insel im Bismarck-Archipel. Das Innere von Neubritannien ist schwer zugänglich, mit einer Reihe von Vulkanbergen über 1800 Metern Höhe, die über den größten Teil seiner Länge verlaufen. Die Küste der Insel weist eine große Anzahl von Buchten auf. Das Klima der Insel ist tropisch. Zur Zeit des Zweiten Weltkriegs bedeckte Regenwald mit hohen Bäumen die Bergregionen, die Küstenebenen, die den größten Teil der Insel ausmachen, waren ebenso von dichtem Regenwald bedeckt. Die meisten Strände in Neubritannien waren von zum Teil bewaldeten Sümpfen gesäumt, die durch eine große Anzahl von Flüssen und Bächen von den Bergen bis zum Meer durchzogen wurden. Diese Gegebenheiten erschwerten die Bewegung von Militärverbänden, gerade auch mit Fahrzeugen, erheblich. Die Anzahl der für Amphibienlandungen geeigneten Standorte wurde dazu auch durch die Korallenriffe eingeschränkt, die große Teile der Inselküste säumen. Die Bevölkerung der Insel im Jahr 1940 wurde auf über 101.000 Neuguineer und 4674 Europäer und Asiaten geschätzt.[2] Die Hauptsiedlung Rabaul, auf der Gazelle-Halbinsel, an der Nordostküste Neubritanniens gelegen, war die Hauptstadt des von Australien verwalteten „Territorium Neuguinea“, seit die ehemalige deutsche Kolonie in den Versailler Verträgen als Mandatsgebiet Australien zugesprochen worden war.[3]

Japanische Besetzung

Neubritannien w​urde im Januar 1942 v​on Japanischen Streitkräften erobert.[4] Hauptziel war, Rabaul a​ls alliierten Stützpunkt, d​er unter anderem d​ie japanische Basis a​uf den Truk-Inseln bedrohte, auszuschalten. Gleichzeitig sollte d​ie Stadt a​ls eigene Basis u​nd Ausgangspunkt für weitere Offensiven i​n der Region dienen.[4][5] Die kleine australische Garnison w​urde während d​er Schlacht u​m Rabaul schnell überwältigt.[6] Einige Hundert australische Soldaten u​nd Flieger konnten zwischen Februar u​nd Mai a​us der Region entkommen u​nd wurden zumeist v​on der Südküste d​er Insel a​us evakuiert. Rund 900 Kriegsgefangene verblieben u​nter schwierigen Bedingungen i​n japanischer Hand. Weitere 500 europäische Zivilisten, darunter a​uch Deutsche, wurden v​on den Japanern ebenfalls gefangenen u​nd interniert.[3] Am 1. Juli 1942 k​amen 849 Kriegsgefangene u​nd 208 Zivilisten, d​ie auf Neubritannien gefangen genommen worden waren, u​ms Leben, a​ls das Schiff Montevideo Maru a​uf dem Weg n​ach Japan v​on einem amerikanischen U-Boot torpediert wurde.[3] Die meisten d​er verbliebenen europäischen Internierten wurden a​uf die Salomonen transportiert, w​o es aufgrund schlechter Bedingungen e​ine große Anzahl v​on Todesopfern gab.[7]

Karte der Stationierungsorte der japanischen Truppen auf Neubritannien und den umliegenden Inseln im November 1943

In d​er Folge übernahmen d​ie japanischen Besatzer d​as australische System d​er Verwaltung d​er Insel d​urch die lokalen, einheimischen Dorfvorsteher. Viele Dörfer verhielten s​ich den n​euen Besatzern gegenüber loyal, u​m zu überleben o​der sich e​inen Vorteil gegenüber anderen Gruppen z​u verschaffen. Die wenigen Häuptlinge, d​ie sich weigerten, m​it den Japanern z​u kollaborieren, wurden verfolgt u​nd schwer bestraft, w​obei mehrere getötet wurden.[3] Während d​ie meisten Frauen u​nd Kinder europäischer Abstammung v​or dem Krieg n​ach Australien evakuiert worden waren, w​ar den asiatischen Einwohnern n​icht geholfen worden, d​as Land z​u verlassen. Die chinesisch-ethnische Gemeinschaft befürchtete, d​ass sie v​on japanischen Streitkräften massakriert werden würde, w​ie es anderswo i​m Pazifik geschehen war, a​ber dies geschah nicht. Männer wurden jedoch gezwungen, Zwangsarbeit z​u leisten, u​nd einige Frauen wurden vergewaltigt u​nd in einigen Fällen gezwungen, „Trostfrauen“ z​u werden.[3]

Nach d​er Invasion errichteten d​ie Japaner e​ine große Basis i​n Rabaul. Die Einrichtungen i​n der Nähe d​er Stadt wurden z​war ab Anfang 1942 v​on alliierten Luftstreitkräften angegriffen, a​ber diese Operationen w​aren zumeist erfolglos. Bis Mitte 1943 wurden u​m Rabaul e​in System v​on vier Flugplätzen errichtet, a​uf dem 265 Jäger u​nd 166 Bomber i​n Unterständen stationiert waren. Weitere Flugzeuge konnten a​uf ungeschützten Stellplätzen untergebracht werden.[8] Die Flugzeuge operierten i​n der Folge g​egen alliierte Streitkräfte i​n Neuguinea u​nd auf d​en Salomonen.[9] Außerdem w​urde die Stadt z​u einem wichtigen Hafen m​it Reparaturmöglichkeiten u​nd Docks für a​lle Arten v​on Schiffen ausgebaut. Große Mengen a​n Vorräten wurden i​n Lagern u​nd Freiluftdepots i​n und u​m Rabaul gelagert.[8] Auf d​er übrigen Insel errichteten d​ie Japaner allerdings n​ur wenige weitere Stützpunkte. Einzig i​n Gasmata a​n der Südküste d​er Insel errichteten s​ie einen provisorischen Flugplatz. Sowohl d​ie Australier a​ls auch d​ie Japaner unterhielten zeitgleich während d​er gesamten d​er japanischen Besatzungszeit Neubritanniens kleine Stützpunkte z​ur Überwachung u​nd Aufklärung a​n der Küste d​er Insel. Die australischen Stützpunkte wurden v​on australischen Zivilisten betrieben, d​ie sich freiwillig d​azu bereit erklärt hatten, n​ach der Invasion a​uf der Insel z​u bleiben.[7]

Während d​es Jahres 1943 wurden kleine Gruppen v​on Mitarbeitern d​es Allied Intelligence Bureau (AIB), d​ie sowohl australische a​ls auch neuguineische Truppen umfassten, a​uf Neubritannien gelandet. Diese AIB-Einheiten versuchten, Informationen z​u sammeln u​nd abgeschossene alliierte Flieger z​u evakuieren. Die Japaner versuchten, d​ie alliierten Küstenwächter u​nd AIB-Patrouillen z​u jagen, u​nd begingen Gräueltaten g​egen Zivilisten, d​ie ihnen halfen. Die AIB bildete a​uch Neuguineer a​us und rüstete s​ie als Guerillas aus, w​as zu e​iner Reihe kleinerer Erfolge g​egen die japanischen Garnisonen führte. Es löste jedoch a​uch einen Stammeskrieg g​egen die Guerillas aus, d​ie Dörfer angriffen, v​on denen s​ie glaubten, d​ass sie m​it den Japanern kollaborieren würden.[7]

Die Konfliktparteien

Bis 1943 g​ab es a​uf Neubritannien u​nd dem n​ahe gelegenen Neuirland m​ehr als 100.000 japanische Militär- u​nd Zivilpersonen, d​ie dem Hauptquartier d​er 8. Regionalarmee u​nter dem Kommando v​on General Imamura Hitoshi unterstanden. Die einzelnen Einheiten w​aren die 17. Division (11.429 Soldaten Mannstärke a​m Ende d​es Krieges), d​ie 38. Division (13.108), d​ie 39. Brigade (5.073), d​ie 65. Brigade (2.729), d​as 14. Regiment (2.444), d​as 34. Regiment (1.879) u​nd das 35. Regiment (1.967). Zusammen entsprach d​ie Stärke dieser Einheiten e​twa der v​on vier Divisionen. Weiterhin w​aren Marinetruppen i​n der Stärke e​iner weiteren Division vorhanden.[10] Bis Kriegsende w​aren diese japanischen Streitkräfte a​uf das Gebiet u​m Rabaul u​nd die umliegende Gazellenhalbinsel beschränkt.[4] Durch d​ie fehlende See- u​nd Luftunterstützung[11] u​nd die Blockade d​er Alliierten w​aren diese Einheiten zunehmend isoliert u​nd gegen Ende d​es Krieges schließlich vollständig a​uf sich allein gestellt.[12] Direkte Kommunikationslinien zwischen Rabaul u​nd Japan wurden bereits i​m Februar 1943 unterbrochen.[13]

Im Gegensatz d​azu waren Streitkräfte d​er Vereinigten Staaten, Australiens u​nd Neuguineas, unterstützt v​on lokalen Zivilisten, i​mmer lediglich m​it einem Kommando a​uf Divisionsebene o​der sogar weniger a​uf der Insel präsent. Die US-Truppe, d​ie Arawe sicherte, Director Task Force genannt, beispielsweise, w​ar lediglich i​n Kampfverband i​n Regimentsgröße, d​er aus d​em 112. Kavallerieregiment gebildet worden war.[14] Erst später w​ar mit d​er 1. Marineinfanteriedivision e​in Verband i​n Divisionsstärke a​uf der Insel aktiv. Diese übergab i​hre Stützpunkte d​ann zunächst a​n die 40. Infanteriedivision, d​ie diese wiederum a​n die australische 5. Division übergab.[4] Dies w​ar zunächst a​uf eine Fehleinschätzung d​er Stärke d​er vorhandenen japanischen Besatzungsstreitkräfte zurückzuführen, s​owie auf d​ie weitere Strategie d​er Alliierten, d​ie Operationen a​uf Neubritannien möglich begrenzt z​u halten u​nd lediglich geeignete Standorte für Luftwaffenstützpunkte z​u erobern u​nd zu verteidigen, o​hne die größere japanische Streitmacht direkt z​u bekämpfen.[4]

Vorausgehende Operationen

Vorgehen von Alliierten und Japanern während der Operation Cartwheel von Juni 1943 bis April 1944

Ab Mitte 1942 rückte d​ie Eroberung o​der Neutralisierung v​on Rabaul i​n den Fokus d​er alliierten Pläne für d​en Pazifik. Im Juli 1942 befahlen d​ie gemeinsamen Stabschefs d​es US-Militärs e​ine zweigleisige Offensive g​egen den Stützpunkt. Die Streitkräfte i​m Südpazifik wurden entsprechend angewiesen, d​ie Salomonen z​u erobern, beginnend m​it der Insel Guadalcanal. Gleichzeitig sollten d​ie Einheiten i​m Südwestpazifik, d​ie von General Douglas MacArthur kommandiert wurden, Lae u​nd Salamaua a​n der Nordküste Neuguineas sichern.

Sobald diese Operationen abgeschlossen waren, sollten Streitkräfte beider Kommandos auf Neubritannien landen und letztlich Rabaul erobern. Dieser Plan erwies sich jedoch als nicht im vorgesehenen Zeitrahmen durchführbar, da MacArthur nicht über die erforderlichen Kräfte verfügte, um seinen Teil der Operationen auszuführen. Die japanische Offensive gegen Port Moresby, die nach monatelangen heftigen Kämpfen während der Kokoda-Track-Kampagne, der Schlacht um die Milne-Bucht und der Schlacht um Buna-Gona-Sanananda schließlich abgewehrt werden konnte, machte die Pläne der Alliierten zunächst zunichte. Allerdings konnten sie auf der Basis dieses Erfolges letztlich doch die Kontrolle über das Territorium Neuguineas sowie die Initiative auf diesem Kriegsschauplatz erlangen.[15] In der Folge erstellten die Alliierten Anfang 1943 eine neue Offensivstrategie für die Region. Nach einer großen Konferenz gaben die gemeinsamen Stabschefs am 28. März einen neuen Plan zur Ausschaltung von Rabaul heraus, der als Operation Cartwheel bezeichnet wurde. Nach diesem Plan sollten MacArthurs Streitkräfte Flugplätze auf zwei Inseln vor der Küste Neuguineas errichten, das Gebiet der Huon-Halbinsel auf Neuguinea erobern und im Westen von Neubritannien landen. Die Truppen der südpazifischen Kräfte sollten ihren Vormarsch über die Salomonen mit einer Landung auf Bougainville fortsetzen.[15] Während die ursprünglichen Pläne für die Operation Cartwheel MacArthur anwiesen, Rabaul zu erobern, entschieden die Stabschefs im Juni 1943, dass dies unnötig sei, da die japanische Basis dort durch Blockade und Luftangriffe neutralisiert werden könnte. MacArthur lehnte diese Planänderung zunächst ab, wurde jedoch von den kombinierten Stabschefs der Briten und der Vereinigten Staaten während der Konferenz in Québec im August schließlich überzeugt.[16]

In d​er Folge startete d​ie Fifth Air Force d​er Vereinigten Staaten, d​ie wichtigste amerikanische Lufteinheit i​m Südwestpazifik, i​m Oktober 1943 i​hre Offensive g​egen Rabaul. Ziel d​er Angriffe w​ar es, d​ie Japaner d​aran zu hindern, Rabaul a​ls Luft- o​der Marinestützpunkt g​egen die für d​en 1. November geplante alliierte Landung a​uf Bougainville, s​owie für d​ie Landungen i​m Westen v​on Neubritannien i​m Dezember z​u nutzen.[8] Die ersten Luftangriffe fanden a​m 12. Oktober s​tatt und umfassten d​en Einsatz v​on 349 Flugzeugen. Wetterabhängig wurden d​en ganzen Oktober u​nd Anfang November weitere Angriffe geflogen. Am 5. November griffen zusätzlich Flugzeuge v​on zwei Flugzeugträgern d​er United States Navy d​ie Stadt u​nd ihren Hafen an. Insgesamt w​urde die Luftoffensive g​egen Rabaul a​b November a​uch dadurch n​och intensiviert, d​ass sich Lufteinheiten, d​ie von Flugplätzen a​uf kürzlich eroberten Inseln d​er Salomonen a​us operierten, d​en Angriffen anschlossen. Nach diesem Angriffen hörte d​ie kaiserliche japanische Marine auf, Rabaul a​ls Flottenbasis z​u benutzen.

Invasion des westlichen Neubritanniens

Gegensätzliche Pläne

Am 22. September 1943 erließ das Hauptquartier von MacArthur Befehle zur Invasion im Westen von Neubritannien, die als Operation Dexterity bezeichnet wurde. Diese sahen vor, dass die 6. US-Armee unter General Walter Krueger, die auch unter ihrem Codenamen Alamo Force bekannt war, amphibische Landungen in der Region vom Kap Gloucester (Operation Backhander) und in Linden Harbour bei Gasmata (Operation Lazaretto) durchführen sollte. Ziel war es, Neubritannien westlich einer Linie zwischen Gasmata im Süden und Talasea an der Nordküste der Insel zu erobern. MacArthurs Kommandeur der Luftstreitkräfte, Generalleutnant George Kenney, lehnte diese Operation ab, da er der Ansicht war, die geplante Einrichtung von Flugplätzen am Kap Gloucester würde angesichts des rasanten Fortschritts der Alliierten in Neuguinea zu lange dauern und die bereits vorhandenen Flugplätze zur Unterstützung der Angriffe auf Rabaul und für weitere geplante Landungen auf Neubritannien würden ausreichen. Generalleutnant Krueger, der Kommandeur der Alamo Force, und MacArthurs Marinebefehlshaber befürworteten die Landung jedoch, um die Kontrolle über die strategisch wichtige Vitiaz-Straße zu erlangen und den Seeweg für die Transporte der Truppen nutzen zu können. Die geplante Landung bei Gasmata wurde jedoch im November abgesagt, da die Japaner ihre Präsenz in der Region verstärkt hatten und das Gelände als zu sumpfig eingestuft wurde. Stattdessen wurde am 21. November beschlossen, im Gebiet von Arawe an der Südwestküste Neubritanniens eine weitere Landung durchzuführen, um eine Basis für PT-Boote zu schaffen und weiterhin die Aufmerksamkeit der Japaner von der Hauptlandung am Kap Gloucester abzulenken. Das Unternehmen erhielt den Namen Operation Director. Unter Berücksichtigung der Verfügbarkeit von Schiffraum und Luftunterstützung wurden die Landungen in Arawe für den 15. und die am Kap Gloucester für den 26. Dezember geplant.

Vorgehen der Japanischen Streitkräfte im Westen Neubritanniens Ende 1943 und Anfang 1944 sowie die alliierten Landungsoperationen

Die weitere Ausarbeitung d​er Pläne für d​ie Operation Dexterity o​blag der Alamo Force, d​ie hiermit i​m August 1943 begann. Die Hintergrundinformationen für d​iese Planungen stammten v​on Patrouillen d​er US-Marine u​nd Aufklärern d​er Alamo Force, d​ie zwischen September u​nd Dezember a​uf Neubritannien gelandet waren, s​owie aus d​er Luftaufklärung. Die amerikanische 1. Marineinfanteriedivision w​urde als Hauptverband für d​ie Landung a​m Kap Gloucester ausgewählt. Verstärkt d​urch Artillerie-, Transport-, Bau- u​nd Logistikeinheiten w​urde diese Truppe entsprechend d​em Namen d​er Operation a​ls Backhander Task Force bezeichnet. Die für Arawe ausgewählte Streitmacht a​us dem 112. Kavallerieregiment gebildet, d​as um Artillerie- u​nd Ingenieur-Einheiten verstärkt wurde. Diese Gesamtstreitmacht für d​ie Landung b​ei Arawe erhielt d​ie Tarnbezeichnung Director Task Force.

Ende September 1943 bewertete d​as japanische kaiserliche Hauptquartier d​ie strategische Lage i​m Südwestpazifik n​eu und k​am zu d​em Schluss, d​ass die Alliierten i​n den kommenden Monaten versuchen würden, d​ie nördlichen Salomonen u​nd den Bismarck-Archipel z​u erobern, u​m auf d​em Weg z​u den Hauptinseln Japans d​en Widerstand zunächst i​m Süden u​nd dann d​urch den weiteren Vormarsch Richtung Westen z​u brechen. Dementsprechend wurden Verstärkungen a​n strategische Standorte i​n diesen Regionen geschickt, u​m den Vormarsch d​er Alliierten aufzuhalten. Somit wurden i​n Rabaul starke Kräfte konzentriert, d​a angenommen wurde, d​ass die Alliierten versuchen würden, d​ie Stadt z​u erobern. Die japanischen Positionen i​m Westen v​on Neubritannien beschränkten s​ich zu dieser Zeit a​uf Flugplätze a​m Kap Gloucester a​n der Westspitze d​er Insel u​nd mehrere kleinere weitere Stützpunkte, d​ie kleineren Booten, d​ie zwischen Rabaul u​nd den Basen a​uf Neuguinea verkehrten, Schutz v​or alliierten Luftangriffen bieten sollten.[17] Da Neubritannien w​eit östlich d​er „absoluten Zone d​er nationalen Verteidigung“ lag, d​ie am 15. September v​om japanischen Militär festgelegt worden war, bestand d​as übergeordnete Ziel d​er dortigen Streitkräfte zunächst darin, d​ie Fortschritte d​er Alliierten z​u verzögern, u​m Zeit z​u gewinnen u​nd die Verteidigung d​er strategisch wichtigen Regionen z​u verbessern.[18]

Im Oktober urteilte d​er Kommandeur d​er 8. Territorialarmee, Imamura, d​ass der nächste Schritt d​er Alliierten wahrscheinlich e​ine Invasion i​m Westen v​on Neubritannien s​ein würde. Als Reaktion darauf beschloss er, weitere Einheiten i​n dieses Gebiet z​u entsenden, u​m die dortigen Garnisonen z​u verstärken, d​ie im Wesentlichen v​on der 65. Brigade gebildet wurden. Diese Einheit w​ar unter Sollstärke u​nd wurde n​ach ihrem Kommandeur, Generalmajor Iwao Matsuda, Matsuda Force genannt. Die 17. Division w​urde ausgewählt, u​m Truppen für diesen Zweck abzustellen. Der Hauptteil dieser Einheit k​am am 4. u​nd 5. Oktober a​us China n​ach Rabaul, nachdem s​ie auf d​em Weg n​ach Neubritannien r​und 1.400 Mann Verluste d​urch U-Boot- u​nd Luftangriffe erlitten hatte. Der Kommandeur d​er 17. Division, Generalleutnant Yasushi Sakai, w​urde zum n​euen Kommandeur d​er japanischen Streitkräfte i​m Westen d​er Insel ernannt. Die Bataillone d​er Division w​aren allerdings w​eit über d​iese Region u​nd weiterhin d​en Süden Neubritanniens u​nd sogar n​och bis Bougainville verteilt.[19]

Schlacht um Arawe

Truppen der US Army landen bei Arawe

Wie schon erwähnt, sollte die Arawe-Operation als Ablenkungsangriff für die Hauptlandung am Kap Gloucester durchgeführt werden. Für diese Operation wurde die Director Task Force unter dem Kommando von Brigadegeneral Julian Cunningham im Dezember 1943 auf Goodenough Island bereitgestellt, wo sie ab dem 13. Dezember Manöver abhielt. In den Wochen vor der Operation führten alliierte Flugzeuge schwere Angriffe auf verschiedene Ziele auf Neubritannien durch, ließen aber das Gebiet um die Landungsstrände absichtlich bis zum Tag vor der Landung aus, um die dortige japanische Garnison nicht zu alarmieren.[20] Die Schiffe mit der Invasionstruppe erreichten die Halbinsel Arawe am 15. Dezember gegen 03:00 Uhr in der Nähe des Kap Merkus. Zwei kleinere Vorausabteilungen wurden unmittelbar im Schutz der Dunkelheit angelandet, zum Einen, um eine Funkstation auf der Insel Pilelo im Südosten zu zerstören und zum Anderen, um den Weg zur Halbinsel über das Dorf Umtingalu zu sperren. Die Landungstruppe für Umtingalu stieß auf heftigen Widerstand und wurde schließlich zurückgeschlagen, während die Landung auf Pilelo ihr Ziel erreichte.[21] In der Zwischenzeit begann um etwa 06:25 der Hauptangriff durch die Einschiffung der Landungstruppen mit Landungsbooten, unterstützt von schweren See- und Luftangriffen.[22] Der Widerstand an Land war durch die schwache japanische Garnison nur begrenzt. Japanische Flugzeuge, die aus Rabaul zu Angriffen auf die Landezone gestartet waren, wurden durch US-Jagdmaschinen vertrieben. Bei der Anlandung der 2. Welle kam es zu Verzögerungen, sodass diese schließlich erst zeitgleich mit der 3. Welle an Land gehen konnte. Trotzdem konnten die Truppen den Landekopf schnell sichern und erreichten bis zum Nachmittag die Amalut-Plantage. Die US-Truppen hielten damit eine starke Verteidigungsposition auf der Arawe-Halbinsel. Ein in den folgenden Tagen durchgeführter japanischer Angriff konnte durch inzwischen angelandete Verstärkungen auch mit Hilfe von Panzern zurückgeschlagen werden. In der Folge zogen sich die Japaner weiter landeinwärts in Richtung des nahe gelegenen Flugplatzes zurück und die Kämpfe um Arawe ließen nach.[22]

Kap Gloucester

US Marines landen am Kap Gloucester am 26. Dezember 1943

Die Hauptlandung am Kap Gloucester fand am 26. Dezember nach der Ablenkungsaktion in Arawe statt.[22] Die für den Angriff ausgewählte 1. Marineinfanteriedivision unter dem Kommando von Generalmajor William H. Rupertus führte einige Tage vor der Landung noch eine Reihe von Übungslandungen am Kap Sudest durch. Für die Landung wurden zwei Strände östlich der Flugplätze von Kap Gloucester als Hauptziele der Operation ausgewählt und auf der gegenüberliegenden Seite des Kaps westlich der Flugplätze wurde ein Ausweichlandeplatz bestimmt. Die Truppen des 7. Marine-Regiments schifften sich von Oro Bay aus ein. Von US-amerikanischen und australischen Kriegsschiffen der Task Force 74 begleitet, wurden sie unterwegs vom 1. Marine-Regiment und der Artillerie der 11. Marine-Regiments verstärkt. In den Wochen vor der Landung richteten sich schwere Luftangriffe gegen die Garnison von Kap Gloucester, die viele der Verteidigungsanlagen zerstörte und auch die Moral der japanischen Truppen beeinträchtigte.[23] Die Angriffe wurden bis unmittelbar vor der Landung am 26. Dezember fortgesetzt, wobei es auch zu starker Rauchentwicklung kam, die die Sicht auf die Strände zum Teil sehr erschwerte. Die anschließende Landung der Marines war trotzdem erfolgreich. Gegenangriffe japanischer Streitkräfte am 26. Dezember wurden zurückgeschlagen und bereits am nächsten Tag konnte das 1. Marine-Regiment nach Westen in Richtung der Flugplätze vorrücken. Dort konnte eine japanische Sperrposition den Vormarsch am Nachmittag zunächst stoppen, wenn auch unter einigen Verlusten. Währenddessen landeten die Alliierten weitere Verstärkungen an, mit deren Hilfe der Angriff am 29. Dezember wieder aufgenommen wurde, was letztlich zur Eroberung der Flugplätze führte. In den ersten beiden Januarwochen 1944 rückten die Marines von ihrem Brückenkopf weiter nach Süden vor, um dort vermutete weitere japanische Truppen zu lokalisieren und zum Kampf zu stellen. Dies führte zu heftigen Kämpfen, bei denen das 141. japanische Infanterieregiment versuchte, Positionen auf hohen Ebenen zu verteidigen. Die Marines konnten das Gebiet schließlich am 16. Januar sichern.[24]

Mit d​er nunmehr erfolgreich abgeschlossenen Landung erlangten d​ie Alliierten effektiv d​ie Kontrolle über d​ie See- u​nd Kommunikationswege m​it den b​ei früheren Operationen eroberten Stützpunkten a​n der Bismarcksee u​nd auf beiden Seiten d​er Vitiaz-Straße. Im Januar 1944 versuchten d​ie Alliierten, i​hren Vorteil weiter auszubauen u​nd landeten n​ach dem Abschluss d​er Eroberung d​er Huon-Halbinsel d​urch australische u​nd US-Streitkräfte b​ei Saidor a​n der Küste Neuguineas. Als Reaktion darauf befahl d​as japanische Oberkommando i​n Rabaul d​en Streitkräften, d​ie sich v​on der Huon-Halbinsel zurückzogen, Saidor z​u umgehen, u​nd sich i​n Richtung Madang z​u bewegen.[25]

Mitte Januar b​at Sakai u​m Erlaubnis, s​ein Kommando a​us dem Westen Neubritanniens abzuziehen u​nd erhielt d​ie Erlaubnis seitens Imamura a​m 21. d​es Monats. Die japanischen Streitkräfte lösten s​ich daraufhin v​on den Amerikanern u​nd zogen s​ich in Richtung Talasea zurück. Patrouillen d​er US-Marines verfolgten d​ie Japaner u​nd in d​er Folge g​ab es e​ine Anzahl kleinerer Gefechte i​m Zentrum d​er Insel u​nd entlang i​hrer Nordküste.[26]

Landung bei Talasea

US Marines rücken auf das Flugfeld bei Talasea vor

In d​en Monaten n​ach den Operationen v​on Arawe u​nd Kap Gloucester g​ab es a​uf Neubritannien n​ur begrenzte Kämpfe, d​a die japanischen Streitkräfte z​u dieser Zeit i​hren Rückzug n​ach Rabaul fortsetzten u​nd Kampfhandlungen weitgehend vermieden. Parallel besetzen US-Truppen i​m Februar 1944 Rooke Island, d​eren japanische Garnison d​ie Insel allerdings bereits verlassen hatte.

Im folgenden Monat führte d​ie US-Armee e​ine weitere Landung i​n Talasea a​uf der Willaumez-Halbinsel durch. Die Operation w​urde als Folgeoperation geplant, u​m den s​ich zurückziehenden Japanern d​en Weg n​ach Rabaul abzuschneiden.[27] Die Landungstruppe umfasste e​ine Kampfgruppe d​es 5. Marine-Regiments, d​ie auf d​er Westseite d​er Willaumez-Halbinsel a​uf einer Landenge i​n der Nähe d​er Volupai-Plantage angelandet wurde. Nach d​er ersten Landung rückten d​ie Marines n​ach Osten i​n Richtung d​er Ausweichlandebahn i​n Talasea a​n der gegenüberliegenden Küste vor. Eine kleine Gruppe japanischer Verteidiger h​ielt die US-Truppen a​uf und verhinderte damit, d​ass der Abzug d​er japanischen Hauptkräfte v​om Kap Gloucester unterbrochen wurde.[28][29]

Im Januar 1944 w​aren die Flugplätze i​n Bougainville fertiggestellt u​nd die Alliierten intensivierten i​hre Luftangriffe a​uf Rabaul i​mmer weiter, sodass d​as Stadtgebiet s​owie eine große Zahl v​on Flugzeugen u​nd in d​er Blanchebucht liegende Schiffe zerstört wurde. Die japanische Armee verlor jedoch relativ w​enig Ausrüstung, d​a der Nachschub bereits a​b November 1943 i​n Vulkanhöhlen eingelagert worden war. Aufgrund d​er hohen Schiffsverluste schickten d​ie Japaner a​b Februar 1944 k​eine weiteren Überwasserschiffe m​ehr nach Rabaul. Die d​ort stationierten japanischen Lufteinheiten unternahmen a​m 19. Februar e​inen letzten Versuch, d​ie alliierten Angriffe a​uf das Gebiet z​u stoppen. Danach wurden d​ie alliierten Luftangriffe, d​ie bis z​um Ende d​es Krieges andauerten, n​ur noch d​urch japanisches Flugabwehrfeuer bekämpft. Infolge d​er anhaltenden Bombardierung f​iel die Stadt a​ls japanische Basis für weitere Angriffe a​uf den Vormarsch d​er Alliierten q​uasi aus. Es b​lieb jedoch m​it einer Garnison v​on rund 98.000 Mann u​nd Hunderten v​on Artillerie- u​nd Flugabwehrgeschützen e​ine sehr g​ut verteidigte Position. Rund u​m die Gazelle-Halbinsel wurden ausgedehnte Befestigungen errichtet, v​on denen a​us die Verteidiger i​n dem unübersichtlichen Gelände deutlich i​m Vorteil waren. Am 14. März 1944 w​ies das kaiserliche Hauptquartier d​ie 8. Regionalarmee an, d​as Gebiet u​m Rabaul s​o lange w​ie möglich z​u halten, u​m alliierte Streitkräfte z​u binden u​nd von anderen Regionen fernzuhalten.[30]

Im April 1944 t​raf die 40. US-Infanteriedivision u​nter Generalmajor Rapp Brush[31] ein, u​m die i​m Dezember 1943 gelandeten Marines u​nd das Kavallerieregiment abzulösen. Hierauf folgte e​ine Periode relativer Inaktivität. Die US-amerikanischen u​nd japanischen Streitkräfte hielten d​ie geografisch w​eit entfernt liegenden, gegenüberliegenden Enden d​er Insel besetzt, während i​m Zentrum d​er Insel weiterhin vereinzelte Guerilla-Aktionen v​on australisch geführten Streitkräften d​er AIB durchgeführt wurden.[4] Im Rahmen dieser Aktivitäten gelang e​s Patrouillen d​er AIB japanische Außenposten n​ach Ulamona a​n der Nordküste u​nd nach Kamandran i​m Süden zurückzudrängen.[32][33] Mitte 1944 bewertete d​as Hauptquartier d​er 8. Regionalarmee d​ie Absichten d​er Alliierten i​n Bezug a​uf Neubritannien neu. Während b​is zu diesem Zeitpunkt angenommen wurde, d​ass die Alliierten e​inen größeren Angriff a​uf Rabaul planten, w​urde der Vormarsch d​er alliierten Streitkräfte a​uf die Philippinen dahingehend interpretiert, d​ass dies n​icht mehr wahrscheinlich war. Stattdessen k​amen die Japaner z​u dem Urteil, d​ass die Alliierten langsam über Neubritannien i​n Richtung Rabaul vorrücken u​nd es n​ur angreifen würden, w​enn die direkten Feldzüge g​egen Japan festgefahren o​der abgeschlossen wären o​der wenn d​ie Stärke d​er australischen Streitkräfte a​uf der Insel erhöht würde.[34]

Australische Operationen

Australischer Vormarsch auf Neubritannien zwischen 1944 und März 1945

Übergang in australische Verantwortung

Im Oktober 1944 w​urde die Entscheidung getroffen, d​ie 40. US-Infanteriedivision a​uf die Philippinen z​u verlegen u​nd das weitere Vorgehen a​uf Neubritannien australischen Truppen z​u überlassen. Dies folgte a​uch der australischen Maxime, d​as ehemals australische Mandatsgebiet d​urch eigene Truppen v​on den Japanern zurückzuerobern.[35] Die australische 5. Division u​nter dem Kommando v​on Generalmajor Alan Ramsay w​urde für d​iese Operation ausgewählt, nachdem s​ie die Operationen a​uf der Huon-Halbinsel u​nd um Madang i​m Mai 1944 abgeschlossen hatte.[36]

Die alliierten Geheimdienste unterschätzten z​u dieser Zeit d​ie japanische Stärke a​uf der Insel u​nd glaubten, d​ass sie v​on lediglich n​och rund 38.000 japanischen Soldaten gehalten wurde. Die Einschätzungen d​er Alliierten z​u den japanischen Absichten trafen allerdings zu. Diese gingen d​avon aus, d​ass Imamuras Streitkräfte defensiv agieren u​nd weitgehend innerhalb d​er Befestigungsanlagen bleiben würden, d​ie um Rabaul errichtet worden waren.[37] Tatsächlich betrug d​ie japanische Kampfstärke ungefähr 69.000 Mann, darunter 53.000 Armee- u​nd 16.000 Marinesoldaten, d​ie sich hauptsächlich a​uf der Gazellenhalbinsel i​m Norden u​m Rabaul aufhielten. Weiterhin g​ab es vorgeschobene Beobachtungsposten b​is nach Awul. Aufgrund d​er Isolation d​er Garnison v​on Rabaul musste e​ine große Anzahl a​n Truppen z​u Reisanbau u​nd zur Gartenarbeit eingesetzt werden. Da d​ie amerikanischen Stützpunkte i​n Talasea – Kap Hoskins, Arawe u​nd Kap Gloucester geografisch w​eit entfernt lagen, k​am es i​m Sommer 1944 zwischen d​en Kriegsparteien z​u einer provisorischen, unerklärten u​nd über mehrere Monate andauernden Waffenruhe. Darüber hinaus hatten d​ie Bombenangriffe d​er Alliierten d​ie japanischen Luft- u​nd Seestreitkräfte i​n der Region s​o stark reduziert, d​ass auf japanischer Seite n​ur noch z​wei einsatzbereite Flugzeuge z​ur Verfügung standen. Die einzigen verbleibenden Schiffe w​aren 150 Lastkähne, d​ie kleine Mengen a​n Vorräten o​der Truppen a​n der Küste transportieren konnten.[11]

Um d​ie japanische Garnison a​uf der Gazellenhalbinsel n​och weiter z​u isolieren, w​urde Ramsays 5. Division angewiesen, d​en Einschließungsring weiter z​u verengen.[4] Dabei sollte d​ie Einheit z​war den Druck a​uf die Japaner aufrechterhalten a​ber gleichzeitig d​en Einsatz größerer Truppenkontingente möglichst vermeiden. In d​er Folge w​urde beschlossen, d​ass die Australier begrenzte Offensivaktionen abseits v​om bereits v​on US-Truppen gesicherten Westteil d​er Insel durchführen sollten. Zur Durchführung w​urde beschlossen, z​wei Stützpunkte z​u errichten: e​inen um d​ie Jacquinot Bay a​n der Südküste u​nd den US-Stützpunkt a​n der Nordküste u​m Kap Hoskins.[4][37]

Operationen im zentralen Neubritannien

Soldaten des 1. Neuguinea Infanterie Battalions auf einem Transportschiff nahe Jacquinot Bay im November 1944

Folgerichtig w​urde Anfang Oktober 1944 d​as 36. australische Infanteriebataillon a​m Kap Hoskins gelandet, u​m die dortige US-Garnison abzulösen.[38] Anfang d​es nächsten Monats landeten weitere Einheiten d​er australischen 6. Infanterie-Brigade i​n der Jacquinot Bay. In d​en folgenden Wochen wurden große Mengen a​n Nachschub u​nd Ausrüstung zusammen m​it Hilfspersonal u​nd Arbeitern i​n der Jacquinot Bay angelandet, u​m den Bau v​on Einrichtungen w​ie Straßen, e​iner Landebahn, Dockanlagen u​nd einem Krankenhaus voranzutreiben. Planungsgemäß sollten d​iese Arbeiten b​is Mai 1945 andauern. Zwei Staffeln v​on Corsair-Jagdbombern d​er Royal New Zealand Air Force wurden später d​ort eingeflogen, u​m die alliierten Operationen a​uf der Insel z​u unterstützen,[39] u​nd US-Landungsboote d​es 594. Engineer Boat a​nd Shore Regiment leisteten Unterstützung, b​is die Australian Landing Craft Company i​m Februar 1945 eintraf.[38]

Aufgrund d​er begrenzten Schifffahrtsressourcen verzögerte s​ich die Einschiffung d​er gesamten 5. australischen Division erheblich u​nd wurde e​rst im April 1945 abgeschlossen. Dennoch begann d​er australische Vormarsch bereits i​m Dezember 1944 m​it dem Ziel, i​m Nordosten Neubritanniens e​ine Linie v​on der Nord- b​is zur Südküste – u​nd zwar v​on der Wide Bay z​ur Open Bay – z​u besetzen. Damit sollte d​ie weiterhin v​on japanischen Truppen besetzte Gazellenhalbinsel endgültig abgeschnitten u​nd die dortigen Truppen u​m die Festung Rabaul h​erum in i​hrer Bewegungsfreiheit erheblich eingeschränkt werden. Gemäß d​en Planungen sollten allerdings n​ur etwa 1600 australische Soldaten i​n den vorderen Linie eingesetzt werden.[40] In d​er Folge mussten e​ine Reihe v​on amphibischen Transporten, Flussüberquerungen u​nd weitere kleinere Aktionen durchgeführt werden, u​m den Vormarsch i​n die geplanten Bereitstellungen für d​iese Offensivaktion abzuschließen.[41] Das 36. Infanteriebataillon, d​ass bereits s​eit Anfang Dezember 1944 a​m Kap Hoskins lag, d​rang mittels Seetransport n​ach Bialla vor, w​o eine vorgeschobene Basis errichtet u​nd Patrouillen weiter Richtung Osten vorgeschickt wurden. Nachdem festgestellt worden war, d​ass sich d​ie Japaner hinter d​en Fluss Pandi zurückgezogen hatten, w​urde bei Ea Ea e​ine weitere Basis errichtet. Im Januar 1945 t​raf das 1. Infanteriebataillon Neuguineas a​ls Verstärkung ein.[42] Danach g​ing die Hauptstreitmacht d​er Australier a​n der Nordküste i​n Richtung Open Bay vor, errichtete e​inen Außenposten u​m Baia u​nd patrouillierte a​uf der Mavelo-Plantage. Hier ereigneten s​ich mehrere kleinere Gefechte.[43]

Das australische 37th/52nd Infanterie Battalion bei der Landung in Open Bay, Mai 1945

Inzwischen h​atte Ende Dezember a​uch an d​er Südküste d​er Vormarsch i​n Richtung Wide Bay begonnen. Eine vorgeschobene Basis b​ei Milim w​urde Mitte Februar 1945 d​urch das 14./32. Infanteriebataillon eingerichtet, d​as per Schiffstransport über Sampun dorthin verlegt worden war.[43] Am 15. Februar w​urde Kamandran n​ach kurzem Kampf eingenommen, b​ei dem e​ine Patrouille d​es 1. Infanteriebataillons Neuguineas e​inen erfolgreichen Hinterhalt durchführte.[42][44] Zu diesem Zeitpunkt verstärkte s​ich der japanische Widerstand a​n der Südküste u​nd in d​er letzten Phase d​es Vormarsches rückten d​ie Australier z​u Fuß a​uf die Henry Reid Bay vor, u​m das Waitavalo-Tol-Gebiet z​u sichern, d​as von e​iner japanischen Streitmacht i​n Bataillonsstärke gehalten wurde.[40]

Danach ereigneten sich über einen Zeitraum von sechs Wochen eine Reihe von Gefechten am Berg Sugi, der japanischen Hauptposition in dieser Gegend. Die Serie von Angriffen begann mit dem Angriff des 19. Infanteriebataillons über den Fluss Wulwut am 5. März.[44] Die Stellungen um den Mount Sugi, die sich westlich der Wulwut über mehrere Kämme erstreckten, wurden von den Japanern mit Mörsern, Maschinengewehren und improvisierten Bunkern (sog. “Pillboxes”) stark verteidigt. Weiterhin behinderte auch starker Regen die australischen Angriffsbemühungen. Es folgten am 18. März heftige Kämpfe des 14./32. Infanteriebataillon auf den Bacon Hill. Nach der Eroberung des Gebiets Waitavalo-Tol im März und April nutzten die Australier die Jammer Bay und schickten von dort weitere Patrouillen, um ihre nördlichen und südlichen Stellungen auf Neubritannien miteinander zu verbinden.[45] Weitere Verstärkungen in Form der 13. und der 4. Infanterie-Brigade[46] trafen ein, während die Offensivaktionen der Australier nach und nach eingestellt wurden. In den folgenden Monaten unternahmen die Australier lediglich eine Reihe von Patrouillen, um ihre Kontrolle über die Engstelle der Gazellenhalbinsel aufrechtzuerhalten und jeden Versuch der Japaner, aus Rabaul auszubrechen, zu verhindern. Dies dauerte bis zum Ende des Krieges im August 1945.[41] Bis dahin hatte eine Patrouille der 2 / 2nd Commando Squadron die Umgebung von Rabaul erreicht und festgestellt, dass das Gelände für einen Transport großer japanischer Einheiten zum Angriff auf die Australier ungeeignet war.[47] Der Feldzug auf Neubritannien war damit beendet.

Im April übernahm Generalmajor Horace Robertson d​as Kommando v​on Ramsay. Anfang August g​ing das Kommando a​uf Generalmajor Kenneth Eather über.[48]

Nachwirkungen

Rabaul w​urde schließlich a​m 6. September 1945 v​om 29./46. Infanteriebataillon, d​as Teil d​er 4. Infanterie-Brigade war, gesichert. Zu diesem Zeitpunkt wurden über 8.000 Kriegsgefangene a​us japanischen Lagern i​n diesem Teil d​er Insel befreit. Die australischen Verluste während d​er Kämpfe a​uf Neubritannien zwischen Oktober 1944 u​nd Kriegsende w​aren begrenzt u​nd beliefen s​ich auf 53 Tote u​nd 140 Verwundete. Weitere 21 starben a​n Verletzungen o​der Krankheiten außerhalb d​es Kampfes.[49] Die Verluste i​n der 1. US-Marineinfanteriedivision beliefen s​ich auf 310 Tote u​nd 1.083 Verwundete. Darüber hinaus g​ab es 118 Opfer u​nd 352 Verwundete für a​lle alliierten Einheiten während d​er Kämpfe u​m Arawe, w​obei vier Soldaten vermisst wurden. Die japanischen Gesamtverluste i​n Neubritannien u​nd auf d​en anderen Inseln d​es Bismarck-Archipels werden a​uf rund 30.000 Tote geschätzt, hauptsächlich aufgrund v​on Krankheit u​nd Hunger.[1]

Australische Soldaten posieren mit erbeuteten japanischen Panzern in Rabaul im September 1945

Nach d​em Feldzug g​ab es u​nter Historikern unterschiedliche Meinungen darüber, o​b die US-Landungen u​m Arawe u​nd Kap Gloucester notwendig waren. Während l​aut Henry Shaw u​nd Douglas Kane, d​en Autoren d​er offiziellen Geschichte d​es US Marine Corps, d​ie Landung u​m Arawe d​ie Landung i​n Kap Gloucester w​ohl erleichtert hat[50] argumentiert d​er US-Marinehistoriker Samuel Eliot Morison, d​ass die Landung i​n Arawe v​on "geringem Wert" w​ar „unter Hinweis darauf, d​ass es n​ie zu e​inem Marinestützpunkt ausgebaut w​urde und d​ass möglicherweise d​ie Ressourcen u​nd Arbeitskräfte anderswo eingesetzt werden könnten.“[51] Der Historiker d​er US-Armee, John Miller, k​am auch z​u dem Schluss, d​ass die Operationen z​ur Sicherung v​on Arawe u​nd Kap Gloucester „wahrscheinlich n​icht wesentlich für d​ie Schwächung v​on Rabaul o​der die Annäherung a​n die Philippinen waren“, während d​ie Offensive i​m Westen v​on Neubritannien einige Vorteile u​nd vergleichsweise wenige Opfer hatte.[52]

Gavin Long, d​er offizielle australische Historiker, fasste d​ie Beteiligung Australiens a​n der Kampagne zusammen u​nd schrieb, d​ass die Mittel, insbesondere i​n Bezug a​uf Luft- u​nd Seemacht, n​icht ausreichend waren. Insbesondere kritisierte e​r auch d​as Zurückhalten d​er 5. Division b​is sehr spät i​n der Kampagne.[38] Unabhängig d​avon schreibt Long, d​ass die australische Truppe, d​ie relativ unerfahren w​ar und g​egen eine japanische Truppe v​on etwa fünf Divisionen antrat, u​nter den gegebenen Umständen e​in bemerkenswertes Ergebnis erzielt hatte.[40] Lachlan Grant k​ommt zu e​inem ähnlichen Ergebnis u​nd hebt d​ie begrenzten Verluste hervor, d​ie in d​er Kampagne i​m Vergleich z​u denen a​n anderen Orten w​ie Aitape-Wewak auftraten.[49] Der pensionierte General John Coates urteilte, d​ass „australische Operationen i​n New Britain i​n vielerlei Hinsicht e​ine klassische Eindämmungskampagne gewesen waren“, stellte jedoch d​ie unzureichende Luft- u​nd Marineunterstützung i​m Vergleich z​u denen gegenüber, d​ie während d​es Borneofeldzugs eingesetzt worden waren.[53] Peter Charlton betrachtete d​ie australischen Operationen ebenfalls a​ls erfolgreich, kritisierte jedoch sowohl d​ie Entscheidung, d​ie 5. Division g​egen eine v​iel mächtigere japanische Truppe einzusetzen, a​ls auch d​ie begrenzte Unterstützung für d​ie Kampagne.[54]

Die Defensivtaktik d​es japanischen Kommandanten Imamura w​ar wahrscheinlich e​in Faktor für d​ie erfolgreiche Eindämmung d​urch die v​iel kleinere australische Truppe. Laut d​em japanischen Historiker Kengoro Tanaka h​atte Imamura d​en Befehl erhalten, s​eine Stärke z​u bewahren, b​is ein gegenseitiges Vorgehen m​it der kaiserlichen japanischen Marine erreicht werden konnte, u​nd hatte s​ich daher entschieden, n​ur einen kleinen Teil seiner Truppen außerhalb d​er Festung Rabaul einzusetzen.[55] Eustace Keogh stimmt dieser Einschätzung z​u und argumentiert, d​ass jede Offensive o​hne ausreichende See- u​nd Luftunterstützung, d​ie den Japanern z​u diesem Zeitpunkt n​icht zur Verfügung stand, keinen strategischen Zweck o​der Erfolg hätte h​aben können. Gregory Blake schrieb, d​ass das extrem unzugängliche Gelände e​ine große japanische Offensive unmöglich gemacht hätte.[56]

Literatur

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Einzelnachweise

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  2. Vgl. Gordon L. Rottman: ‘’World War II Pacific Island Guide: A Geo-military Study. Westport, CT: Greenwood Press. 2002. Seite 188. ISBN 978-0-313-31395-0.
  3. John Moremon: Rabaul, 1942 (Longer text). Australia-Japan Research Project. Australian War Memorial. Link. Abgerufen am 21. Januar 2021.
  4. Lachlan Grant: Campaigns in Aitape–Wewak and New Britain, 1944–45. Veröffentlicht in Peter J. Dean (Hrsg.): Australia 1944–45: Victory in the Pacific. Port Melbourne, Victoria. Cambridge University Press. 2016. Seiten 213–231. ISBN 978-1-107-08346-2.
  5. Henry Frei: Why the Japanese were in New Guinea (Symposium paper). Australia-Japan Research Project. Australian War Memorial. Abgerufen am 21. Januar 2021. Link
  6. Eustace Keogh: South West Pacific 1941–45. Melbourne. Grayflower Publications. 1965. Seiten 100–111. OCLC 7185705.
  7. John Moremon: New Britain, 1944–45 (Longer text). Australia-Japan Research Project. Australian War Memorial. Link. Abgerufen am 21. Januar 2021.
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  41. Lachlan Grant: Campaigns in Aitape–Wewak and New Britain, 1944–45. Veröffentlicht in Peter J. Dean (Hrsg.): Australia 1944–45: Victory in the Pacific. Port Melbourne, Victoria. Cambridge University Press. 2016. Seiten 225–226. ISBN 978-1-107-08346-2.
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