Liste der denkmalgeschützten Objekte in Bichlbach

Die Liste d​er denkmalgeschützten Objekte i​n Bichlbach enthält d​ie 7 denkmalgeschützten, unbeweglichen Objekte d​er Gemeinde Bichlbach.[1]

Denkmäler

Foto Denkmal Standort Beschreibung
Pestkapelle hll. Rochus und Sebastian
BDA: 64214
Objekt-ID: 76920

TKK: 25208
Enggasse 131, südlich
Standort
KG: Bichlbach
Die Kapelle südlich des Ortes wurde 1977 anstelle eines Vorgängerbaus errichtet. Der Mauerbau mit polygonalem Schluss, flachem Satteldach und Glockenträger an der Eingangsseite weist Natursteinmauerwerk und weiß verputzte Wandflächen auf. Der Innenraum ist mit einer flachen Holzdecke versehen.[2]
BW Einhof Bäcklers
BDA: 64216
Objekt-ID: 76922

TKK: 25210
seit 2021
Gipfl 12a
Standort
KG: Bichlbach
BW Zunftkirche hl. Josef
BDA: 64208
Objekt-ID: 76914

TKK: 25207
gegenüber Gipfl 19
Standort
KG: Bichlbach
Die einzige erhaltene Zunftkirche Österreichs steht westlich des Ortskerns auf einem Hügel. Der einheitlich barocke rechteckige Zentralbau stammt aus dem Jahr 1710. Die Fresken aus dem Jahr 1711 werden Paul Zeiller zugeschrieben. Auch der Hochaltar entstand um 1710.
Bildstock hl. Josef
BDA: 64212
Objekt-ID: 76918

TKK: 33403
Gipfl 64, in der Nähe
Standort
KG: Bichlbach
Der hölzerne Bildstock beherbergt eine qualitätvolle barocke Figur des hl. Josef mit Kind aus der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts.[4]
Kath. Pfarrkirche hl. Laurentius und Friedhof mit Kriegerdenkmal
BDA: 64209
Objekt-ID: 76915

TKK: 33400, 115568, 33401
bei Kirchhof 30
Standort
KG: Bichlbach
Die Pfarrkirche steht im Nordosten des Ortszentrums innerhalb des ummauerten Friedhofs. Sie ist ein einheitlich barocker Saalbau mit einem im Unterbau gotischen Nordturm. Im Inneren sind Fresken aus dem späten 18. Jahrhundert erhalten. Der Hochaltar mit einem Gemälde vom Martyrium des heiligen Laurentius entstand um 1740. Die Kanzel aus dem Jahr 1774 weist Rokokodekor auf.
Kath. Pfarrkirche Unsere Liebe Frau Maria Schnee in Lähn und Friedhof
BDA: 55303
Objekt-ID: 63905

TKK: 25206
neben Unterdorf 11a
Standort
KG: Bichlbach
Bei der Pfarrkirche von Lähn schließt seit der Vergrößerung im Jahr 1833 ein klassizistisches Langhaus an den gotischen Chor an. Der Hochaltar stammt aus der Zeit um 1845; die Fresken im Chor entstanden zu Beginn des 20. Jahrhunderts.
Kapelle hl. Martin
BDA: 64213
Objekt-ID: 76919

TKK: 33402
neben Wengle 7
Standort
KG: Bichlbach
Die rechteckige Kapelle mit eingezogenem Chor wurde Mitte des 18. Jahrhunderts erbaut. Der Altar entstand zwischen 1770 und 1780.

Ehemalige Denkmäler

Foto Denkmal Standort Beschreibung
Bahnhof Bichlbach-Berwang mit Gütermagazin

Objekt-ID: 76921

TKK: 25212
bis 2013[5]

Standort
KG: Bichlbach
Das Aufnahmsgebäude wurde 1913 im Zuge des Baus der Außerfernbahn errichtet. Der zweigeschoßige Bau verbindet den Heimatstil mit der lokalen Bautradition. Der teils gemauerte, teils hölzerne Bau mit Satteldach ist mit Außentreppe, Balkon und Fensterläden gegliedert. Auf der Bahnseitigseite befindet sich eine überdachte Vorhalle. Östlich angebaut ist ein kleines Gütermagazin, ein Holzbau mit abgewalmtem Satteldach.[6] Bei einem Brand im März 2014 wurde das Gebäude stark beschädigt.[7]
Commons: Denkmalgeschützte Objekte in Bichlbach – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Tirol – unbewegliche und archäologische Denkmale unter Denkmalschutz. (PDF), (CSV). Bundesdenkmalamt, Stand: 1. Juli 2021.
  2. Schumacher, Wiesauer: Wegkapelle, Pestkapelle. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 20. Oktober 2016.
  3. lt. Tiris; GstNr. 611 lt. BDA nicht zutreffend
  4. Fingernagel-Grüll, Wiesauer: Bildsäule mit Skulptur hl. Josef mit Kind, Josefsbildstock. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 20. Oktober 2016.
  5. Tirol – unbewegliche und archäologische Denkmale unter Denkmalschutz. (Memento vom 18. August 2016 im Internet Archive). Bundesdenkmalamt, Stand: 28. Juni 2013 (PDF).
  6. Schumacher, Wiesauer: Bahnhofsgebäude, Aufnahmsgebäude. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 20. Oktober 2016.
  7. Simone Tschol: Brandruine bleibt Bichlbach erhalten, Tiroler Tageszeitung vom 29. November 2014
  8. § 2a Denkmalschutzgesetz im Rechtsinformationssystem des Bundes.
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