Liste der Kulturdenkmäler in Geisenheim

Die folgende Liste enthält d​ie in d​er Denkmaltopographie ausgewiesenen Kulturdenkmäler a​uf dem Gebiet d​er Gemeinde Geisenheim, Rheingau-Taunus-Kreis, Hessen.

Hinweis: Die Reihenfolge der Denkmäler in dieser Liste orientiert sich zunächst an Ortsteilen und anschließend der Anschrift, alternativ ist sie auch nach der Bezeichnung oder der Bauzeit sortierbar.

Kulturdenkmäler werden fortlaufend i​m Denkmalverzeichnis d​es Landes Hessen d​urch das Landesamt für Denkmalpflege Hessen a​uf Basis d​es Hessischen Denkmalschutzgesetzes geführt. Die Schutzwürdigkeit e​ines Kulturdenkmals hängt n​icht von d​er Eintragung i​n das Denkmalverzeichnis d​es Landes Hessen o​der der Veröffentlichung i​n der Denkmaltopographie ab.

Das Vorhandensein o​der Fehlen e​ines Objekts i​n dieser Liste i​st keine rechtsverbindliche Auskunft darüber, o​b es Kulturdenkmal i​st oder nicht: Diese Liste entspricht möglicherweise n​icht dem aktuellen Stand d​er offiziellen Denkmaltopographie. Diese i​st für Hessen i​n den entsprechenden Bänden d​er Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland u​nd im Internet u​nter DenkXweb – Kulturdenkmäler i​n Hessen (im Aufbau) einsehbar. Auch d​iese Quellen sind, obwohl s​ie durch d​as Landesamt für Denkmalpflege Hessen aktualisiert werden, n​icht immer aktuell, d​a es i​m Denkmalbestand i​mmer wieder Änderungen gibt.

Eine verbindliche Auskunft erteilt allein d​as Landesamt für Denkmalpflege Hessen.

Geisenheim

Ortskern

Bild Bezeichnung Lage Beschreibung Bauzeit Objekt-Nr.

Gesamtanlage Ortskern Geisenheim Beinstraße 2-32 (Ost) und 19-25 (West); Behlstraße 1-14 (Ost) und 8-15 (West); Bischof-Blum-Platz 3-12 einschließlich kath. Pfarrkirche mit Kirchhof; Burggraben 3a; Hospitalstraße 2-5 (Nord) und 1-7 (Süd); Karl-Erhard-Platz 1-8; Lindenplatz 1,2; Prälat-Werthmann-Straße 1-27, 33, 36 (Ost) und 2-6, 11-26, 31-37 (West); Rheinstraße 1-6 (West) und 1a-7 (Ost); Römerberg 1,2,5 (West) und 1a-10 (Ost); Rüdesheimer Straße 15-35 (Süd) und 42-46 (Nord); Steinheimer Straße 1-7 (West) und 2-10 (Ost); Winkeler Straße 47-53, 57-67 (Süd); Zollstraße 4,6,7,8 (Nord) und 8a-9 (Süd)

Gesamtanlage Winkeler Straße

Bild Bezeichnung Lage Beschreibung Bauzeit Objekt-Nr.
Gesamtanlage Winkeler Straße Winkeler Straße 71-91, 93-97, 111-115 (Südseite) und 70-78, 92-100 (Nordseite)

Bachweg

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Dreifaltigkeitssäule Bachweg 75
Lage
Flur: 28, Flurstück: 23/24
Säule aus rotem Sandstein mit korinthischem Kapitell, darauf dreiseitiger Bildaufsatz (eine Seite leer, eine Seite zeigt den verklärten Heiland, eine Seite die Marienkrönung). Früher in der Feldflur am alten Pilgerweg nach Marienthal und Nothgottes, jetzt im Garten eines Wohnhauses. 1757 (1991 restauriert, Sockel erneuert)

Bahnstraße

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Schloss Kosakenberg (Weingut Freiherr von Zwierlein) Bahnstraße 1,2,5,6
Lage
Flur: 15, Flurstück: 6/4, 6/3, 6/5, 6/6, 8/1
Ehemals Ingelheimer Hof. Zweiflügeliges Herrenhaus, massiv und verputzt. Über 10 Achsen langgestreckter Hauptflügel mit hohem Walmdach. Vor dem rechteckigen Eingang Vorhalle mit aufgesetztem rechteckigem Erker mit Sonnenuhr. Rechtwinklig anschließender Ostflügel mit niedrigem Walmdach, an der Mitte zur Gartenseite (nach Osten) breitgelagertes Zwerchhaus. Weitläufige Kelleranlagen aus verschiedenen Epochen. Östlich abschließender, durch eine hohe Mauer mit vermauertem Portal umgrenzter, weiträumiger Park (als Grünfläche mit geringen Resten alten Baumbestands erhalten). Im Hof zwei alte Platanen, in der Südwestecke neugotisches Wirtschaftsgebäude und ein schlichtes Nebengebäude, das die 1706 errichtete, klassizistisch umgebaute Kapelle enthielt. Hauptflügel im Kern aus dem 16. Jahrhundert. Ostflügel etwas jünger, bezeichnet 1683, Zwerchhaus aus der 1. Hälfte des 19. Jahrhunderts. Neugotisches Wirtschaftsgebäude des 19. Jahrhunderts. Nebengebäude (ehem. Kapelle) im Kern von 1706.

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Weingut Gebr. Grimm; Sektmanufaktur Bardong Bahnstraße 7
Lage
Flur: 13, Flurstück: 259/1; 10/5
Julius Rheinberg gründete im Jahre 1880 die Champagnerfabrik "Schloss Rheinberg". Unter Isaak Loewenthal 1881 bis 1888 Ausbau zur "Champagnerfabrik Schloss Rheinberg & Co." Heinrich Waldeck übernahm die Firma vor 1940, firmiert wurde ab da unter dem Namen "Schloss Waldeck" bis 1973.

Seit 1984 Weingut Gebr. Grimm u​nd Sektmanufaktur Bardong.

Villa von 1872

Behlstraße

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Wohn- und Geschäftshaus Behlstraße 1
Lage
Flur: 15, Flurstück: 72/34
Langgestreckter Traufenbau mit Fachwerkobergeschoss über massivem Obergeschoss. Städtebaulich bedeutendes Element der geschlossenen Straßenbebauung. spätes 18. Jahrhundert

Wohn- und Geschäftshaus Behlstraße 4
Lage
Flur: 17, Flurstück: 33/18
Langgestreckter Gebäudekomplex aus ehemals zwei Traufenhäusern. Konstruktives Fachwerk an der Traufseite des Obergeschosses (ursprünglich verputzt). spätes 18. Jahrhundert

Wohn- und Geschäftshaus Behlstraße 9
Lage
Flur: 15, Flurstück: 22/1
Massiver Putzbau. Bestandteil der geschlossenen Straßenbebauung. frühes 19. Jahrhundert

Ehemaliger Zwierleinshof Behlstraße 21
Lage
Flur: 15, Flurstück: 5/23
Hof im 16. Jhd. im Besitz der Familie von Stockheim (Wappenschild und Jahreszahl 1549). Gebäude im 18. Jhd. unter Christian Jacob von Zwierlein (1737-1793) erneuert. Umbau durch seinen Sohn Hans Carl von Zwierlein (1768-1850). Heute durch Modernisierungsmaßnahmen gravierend verändert (in Mietwohnungen aufgeteilt).

Beinstraße

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Fachwerkhaus Beinstraße 8
Lage
Flur: 17, Flurstück: 287/111
Spätgotisches Fachwerkhaus mit Satteldach mit jüngerem Anbau 15. Jh.

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Bachelin-Haus Beinstraße 9
Lage
Flur: 20, Flurstück: 3/15
Ehemaliges Wohnhaus der Familie Bachelin. Im Hauptwohnraum handgemalte Papiertapete, entstanden um 1822/23. Älteste in einem bürgerlichen Haus bekannte handgemalte Tapete Deutschlands um 1695

Kulturscheune Beinstraße 11
Lage
Flur: 20, Flurstück: 3/15
Ehemaliges Kelterhaus des Bachelin'schen Anwesens. Ab 1940 im Besitz des Weinhändlers Georg Görisch ("Görisch-Scheune"). Ankauf durch die Stadt Geisenheim Anfang der 1970er Jahre. Kulturtreff seit Dezember 1990

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Ehemaliges Parkrestaurant Beinstraße 26
Lage
Flur: 17, Flurstück: 107
Ehemaliges Parkrestaurant der Familie Fatscher. Architekt: Georg Hartmann, Geisenheim. Verputzter Bau mit verschiefertem Walmdach über rechteckigem Grundriss. Zur Beinstraße orientierte Schmalseite als Schaufassade mit Stilelementen der Neorenaissance. 1896

Berliner Straße

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Bahnhof Geisenheim Berliner Straße
Lage
Flur: 15, Flurstück: 10/10 10/9
standardisierter Typenbau mit Güterhalle, wahrscheinlich nach einem Entwurf Paul Rowalds 1886, erweitert 1900. Güterhalle 1920

Bierstraße

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Weingut Hebauf Bierstraße 3
Lage
Flur: 16, Flurstück: 119
Viereckig geschlossene Hofanlage. Im Hof zurückliegend das im Kern romanische Wohnhaus mit Front nach der Bierstraße aus verputztem Fachwerk und verschiefertem Mansarddach. Die jetzt unverputzte Westgiebelwand lässt den Umfang des romanischen Baus erkennen und enthält ein vermauertes Rundbogentor sowie Rundbogenfenster aus dem späten 12. Jahrhundert. Als eines der seltenen Relikte romanischen Profanbaus im Rheingau von hoher wissenschaftlicher und stadtbaugeschichtlicher Bedeutung. um 1714 auf Bestand aus dem 12. Jhd.

Bischof-Blum-Platz

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Longfellow-Brunnen Bischof-Blum-Platz 1823
Mariensäule Bischof-Blum-Platz Kopie Original mit Inschrift 1720; Kopie 1989

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Kriegerdenkmal Bischof-Blum-Platz
Lage
Flur: 17, Flurstück: 346/189
Ehrenmal für die Teilnehmer des Feldzuges 1879/71. Gestiftet vom Kriegerverein Geisenheim
Hl. Johannes von Nepomuk Bischof-Blum-Platz 1939 komplett erneuert
Denkmal Bischof-Blum-Platz Denkmal oder Grabmal mit Urnenbekrönung vielleicht 1810

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Kath. Pfarrkirche zur Kreuzauffindung ("Rheingauer Dom") Bischof-Blum-Platz 1
Lage
Flur: 17, Flurstück: 188, 346/189
Bruchsteinbau mit Sandsteingliederung im Kern 12. Jhd.; spätgotischer Chor von 1510; 1837-42 umfassender Umbau durch Philipp Hoffmann im neugotischen Stil
Ehemalige Frühmesserei Bischof-Blum-Platz 3
Bischof-Blum-Platz 4
Lage
Bischof-Blum-Platz 5
Lage
Bischof-Blum-Platz 6
Lage

Café am Dom Bischof-Blum-Platz 8
Lage
Flur: 17, Flurstück: 316/172
Fachwerkhaus 2. Hälfte des 17. Jhds.
Bischof-Blum-Platz 9
Lage
Bischof-Blum-Platz 10
Bischof-Blum-Platz 11
Bischof-Blum-Platz 12
Bischof-Blum-Platz 12

Blaubachstraße

Bild Bezeichnung Lage Beschreibung Bauzeit Objekt-Nr.

Wohngebäude Blaubachstraße 5
Lage
Flur: 16, Flurstück: 165/124
Schlichtes, traufständiges, massives Wohngebäude mit Satteldach und Hofdurchfahrt. Geburtshaus des Prälaten Dr. Lorenz Werthmann (1858-1921), Gründer des deutschen Caritas-Verbandes. 19. Jh.

Fachwerkhaus Blaubachstraße 8
Lage
Flur: 16, Flurstück: 123
Fachwerkhaus mit ungewöhnlich breiter Giebelfront und Krüppelwalm über winkelförmigem Grundriss. 18. Jh. (im Kern älter)

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Institutsgebäude Kellerwirtschaft/Weinbau der Forschungsanstalt Geisenheim Blaubachstraße 19
Lage
Flur: 16, Flurstück: 82/3
Ehemaliges Weingut Franz Jann und Söhne, 1903 durch die Forschungsanstalt angekauft und ausgebaut. Traufständiges, zweigeschossiges Massivgebäude mit regelmäßiger, klassizistischer Putzfassade. Langgestrecktes Kellereigebäude auf demselben Grundstück in einiger Entfernung an der Mühlstraße. um 1850, Kellereigebäude von 1906

Brentanostraße

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Institutsgebäude der Forschungsanstalt Geisenheim Brentanostraße 9
Lage
Flur: 20, Flurstück: 81/11, 71/10
Ensemble aus drei Gebäuden unterschiedlicher Bauphasen: Zweigeschossiger verputzter, im Übergang vom Spätbarock zum Frühklassizismus angesiedelter Landhaustyp auf langgestrecktem Grundriss (ehem. von Teng'sches Weingut). Daran nördlich angebaut ein Ziegelbau mit Schieferdach, im Stil der schon vorhandenen Anstaltsbauten. Gegenüber ein weiterer Ziegelbau aus zwei- und dreigeschossigen Bauteilen mit rundbogigen Fenstern und traditionellen Krüppelwalmdächern. Das Gelände war ursprünglich durch eine mittlerweile abgebrochene Fußgängerbrücke über die Bahnstrecke direkt mit dem nördlich gelegenen Institutsgelände verbunden. Teng'sches Haus vom Ende des 18. Jahrhunderts, nördlicher Anbau von 1880-86 Weiteres Gebäude von 1901.

Burggraben

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Alte Apotheke Burggraben 3a
Lage
Flur: 17, Flurstück: 338/30
Am Blaubauch gelegener zweigeschossiger, von Historismus und Heimatstil beeinflusster Eckbau. Erbaut als Wohnhaus und Apotheke im Auftrag der Familie Grandjean, Architekt: Georg Hartmann, Geisenheim. 1909-1910

Hofreite Burggraben 5
Lage
Flur: 17, Flurstück: 47
Giebelständiges Wohnhaus mit Satteldach und massivem Erdgeschoss. Obergeschoss Fachwerk. Nördlich angrenzend eingeschossiger Wirtschaftsbau mit Toreinfahrt. um 1700

Chauvignystraße

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MAN Roland Druckmaschinen AG, ehemals Maschinenfabrik Johannisberg Chauvignystraße 21
Lage
Flur: 12, Flurstück: 167/8
Nördliche und Südliche Halle mit Treppentürmen. Stahlskelettkonstruktion nach Plänen des Architekten Georg Hartmann, Geisenheim 1907

Ehemaliges Klein's Gasthaus Chauvignystraße 27
Lage
Flur: 12, Flurstück: 167/8
Villenartiges Gebäude mit historisierender Backsteinfassade um 1895

Dr. Schramm-Straße

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Rheingauschule Dr. Schramm-Straße 1
Lage
Flur: 19, Flurstück: 1/17
Zweigeschossiger Massivbau, verputzt, mit Bruchsteinsockel und Eckquaderungen. Langgestreckter, rechteckiger Haupttrakt mit verschiefertem Walmdach. 1911-1928

Falterstraße / Hospitalstraße

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Kreuz Falterstraße, Ecke Hospitalstraße
Lage
Flur: 21, Flurstück: 3/6
Kopie eines barocken Wegekreuzes. Laut Stifterinschrift von Johannes Adam Wittmann und seiner Ehefrau Elisabeth zur Ehre Gottes am Pilgerweg nach Nothgottes und Marienthal errichtet. Original von 1757

Heidestraße

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Brücke Heidestraße
Lage
Flur: 57, Flurstück: 113
Brücke über den Blaubach. Traditionelle Brückenform mit Gewölbe und Wangen aus Bruchstein.

Hospitalstraße

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Alter Friedhof mit Ehrenfriedhof Hospitalstraße
Lage
Flur: 16, Flurstück: 2,4
Alter Friedhof von 1822. Schnittpunkt der Hauptwege markiert durch eine Rotunde mit zentralem Hochkreuz aus Sandstein. Friedhofskapelle vermutlich vom Ende des 19. Jahrhunderts, später verändert, davor Rest eines gusseisernen Pumpenbrunnens. Entlang der Hauptlängsachse Thujaallee, 1877 von Freiherr von Lade gestiftet. Eiserne Gittertore zwischen Sandsteinpfosten unterbrechen die umgebende verputzte Natursteinmauer. Erhaltene Grabmale mit größtenteils erheblichem historischem und handwerklich-künstlerischem Wert, u. a.:
  • Grabstein Jakob Burgeff (1827)
  • Mausoleum der Familie Generalkonsul Eduard von Lade (1864)
  • Grablege Familie Simmler, gräfl. Ingelheimischer Kanzleirat (1835)
  • Grabsteine der Familien Jann, Maurer, Gutmann, Quittmann, Eder, von Brentano, Pulch, Beitz, Müller, Scherer, Kilb, Schamari-Gietz, Ostern, Hissenauer
  • Direktor Dr. Emil Stetter (1901)
  • Ruhestätte Familie Anton Waas

Ehrenfriedhof v​on 1925/1966. Ehrenhalle i​n Form e​ines antikisierenden Tempels, 1927 n​ach Plänen Georg Hartmanns errichtet.

ab 1822

Ehemaliges Feuerwehrhaus Hospitalstraße 18
Lage
Flur: 16, Flurstück: 5/1
Backsteinbau aus rohen Feldbrandziegeln mit verputzter Schaufassade. Quadratischer Schlauchturm aus Backstein mit Aufsatz aus konstruktivem Fachwerk und Zeltdach mit kleiner Aussichtsplattform. Ende des 19. Jahrhunderts

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Hl. Sebastian Hospitalstraße 24
Lage
Flur: 27, Flurstück: 67/9
Kopie einer an der Abbiegung des Kreuzwegs aufgestellten Skulptur des hl. Sebastian aus hellem Sandstein auf hohem Sockel. Original laut Stifterinschrift gestiftet von Anna Clara Caludin. Original von 1754

Kapellenstraße

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Hofanlage Kapellenstraße 10
Lage
Flur: 20, Flurstück: 95/59
Stattliche Hofanlage. Massives Wohnhaus an der Ecke Rheinstraße/ Kapellenstraße mit verschiefertem Satteldach zwischen zwei Schildgiebeln. Nach Westen anschließendes wohlerhaltenes Wohnhaus aus Ziegelmauerwerk mit überdachter Loggia im Obergeschoss. im Kern vielleicht 16. Jahrhundert, bezeichnet 1746; westlich angrenzendes Wohnhaus aus der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts

Kirchspiel

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Fachwerkhaus Kirchspiel 5
Lage
Flur: 16, Flurstück: 14/2
Fachwerkobergeschoss über massivem Erdgeschoss. Traufseite im Norden an einen (nicht mehr sichtbaren) Rest der Stadtmauer angelehnt. 1588

Langestraße

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Pietà Langestraße 2

Lindenplatz

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Linde Lindenplatz
Lage
Flur: 17, Flurstück: 133
Markt- und Gerichtslinde erstmals erwähnt 1585. Gusseisernes Gestell aus dem 19. Jhd.

Marktbrunnen Lindenplatz
Lage
Flur: 17, Flurstück: 133
Klassizistischer Brunnen aus hellem Marmor in Form einer sich verjüngenden runden Säule mit Lorbeergehänge, seitlich am quadratischen Sockel zwei Schalen. Jetzt auf neuerem Betonunterbau mit zusätzlichen dritten Wasserauslauf in ein niedrigeres Becken. 1823

Gasthaus zur Linde Lindenplatz 2
Lage
Flur: 17, Flurstück: 129/1
Traufständiger Massivbau mit rundbogiger Hofdurchfahrt. 1. Hälfte des 18. Jahrhunderts

Mühlstraße

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Ehemalige Mühle Mühlstraße 6
Lage
Flur: 16, Flurstück: 18/14
Außerhalb des alten Ortskerns am Blaubach gelegene Mühle, vielleicht ehemalige Zwierlein'sche Mühle. Massives Erd- und Sockelgeschoss, darüber verputztes Fachwerk mit Krüppelwalmdach. Gebäude äußerlich stark verändert, jedoch besondere geschichtliche Bedeutung als letztes erkennbares Mühlengebäude von ehemals etwa sieben Mühlen im Gemarkungsgebiet. um 1700

Prälat-Werthmann-Straße

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Weingut Graf-Müller Prälat-Werthmann-Straße 1
Lage
Flur: 17, Flurstück: 283/170
Eckgebäude mit massivem Erdgeschoss, Fachwerkobergeschoss und verschiefertem Walmdach. Zur Platzecke (Bischof-Blum-Platz) Hausmadonna auf geschnitzter Konsole. Haus mit Inschrift ANNO 1732. Madonna 18. Jhd.

Fachwerkhaus Prälat-Werthmann-Straße 3
Lage
Flur: 17, Flurstück: 171
Dreigeschossiges, traufständiges Fachwerkhaus. Ursprünglich mit massivem Erdgeschoss und Hofdurchfahrt, mittlerweile als Ladenlokal modern verändert. Darüber zwei verputzte Fachwerkgeschosse und hohes, steiles Satteldach. 17. Jh., im Kern evtl. älter, Fassade im 19. Jh. umgestaltet

Fachwerkhaus Prälat-Werthmann-Straße 7
Lage
Flur: 17, Flurstück: 122
Kleines, traufständiges Fachwerkhaus innerhalb der geschlossenen Zeile. Massives Erdgeschoss mit Toreinfahrt und modernem Ladeneinbau. Obergeschoss mit dekorativem Sichtfachwerk, darüber verschiefertes Satteldach. 17. Jh.
Prälat-Werthmann-Straße 12
Prälat-Werthmann-Straße 13

Ehemalige Leopold-Bausinger-Schule Prälat-Werthmann-Straße 21
Lage
Flur: 17, Flurstück: 92/4
Langgestreckter, in die geschlossene Zeile eingebundener Baukörper in neoklassizistischen Formen. 1883

Hofanlage Prälat-Werthmann-Straße 35
Lage
Flur: 17, Flurstück: 81, 81/4
Langgestreckter, traufständiger Massivbau mit rundbogiger Durchfahrt. 18. Jh.

Rheinanlagen

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Jagdflieger-Ehrenmal Rheinanlagen
Lage
Flur: 23, Flurstück: 1/61
Ehrenmal zum Gedenken an die toten Jagdflieger aller Völker nach Plänen des Bildhauers Klaus Seelenmeyer. Einweihung 17. Oktober 1959

Rheinstraße

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Wohnhaus Rheinstraße 1a
Lage
Flur: 17, Flurstück: 131, 131/2
Nach Art eines schlichten Jugendstil-Landhauses errichtet, vereinigt das Wohnhaus zeittypische historisierende Elemente. Verputzte Straßenseite mit Krüppelwalmdach, hofseitig erkerartiger Fachwerkvorbau. Verschiefertes Dach. um 1900
Rheinstraße 3

Wasserturm Rheinstraße 5
Lage
Flur: 19, Flurstück: 251/1
Wasserturm der 1868 in Mittelheim gegründeten und ab 1871 in Geisenheim ansässigen Schaumweinkellerei Gebrüder Hoehl. Die Sektfabrik wurde 1917 von Matheus Müller aus Eltville am Rhein aufgekauft, der Firmensitz 1930 dorthin verlegt. Heute Teil des Kapellenhofes. Ende 19. Jhd.

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Ehemaliger Zehnthof / Gutsausschank Kapellengarten. Rheinstraße 7 / Müller-Thurgau-Straße 12
Lage
Flur: 17,18, Flurstück: 211, 210/1, 120/1, 37/2, 38/4, 7/6, 8
Ehem. Zehnthof des Mainzer Domkapitels, später Weinhandlung von Lade. Ab 1850 Weingut Burgeff und Geburtsort des Botanikers Hans Burgeff (1883-1976). Danach Weingut Ohlig, dann Weingut Graf von Francken-Sierstorpff. Heute Kapellenhof mit Gutsausschank Kapellengarten. Haupthaus erbaut 1899

Römerberg

Bild Bezeichnung Lage Beschreibung Bauzeit Objekt-Nr.
Römerberg 1
Römerberg 1a
Römerberg 9
Römerberg 10

Rüdesheimer Straße

Bild Bezeichnung Lage Beschreibung Bauzeit Objekt-Nr.
Brunnen Rüdesheimer Straße

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Monrepos Rüdesheimer Straße 5
Lage
Flur: 22, Flurstück: 135/72, 200/70
Schlossartige Villa, erbaut von Eduard von Lade mit Parkanlage 1860-63

ehemaliges Bürgermeisterhaus Rüdesheimer Straße 7
Lage
Flur: 19, Flurstück: 1/15
Ehemaliges Bürgermeisterhaus an der Ecke Dr. Schramm-Straße. Eingeschossiges Wohnhaus mit hohem, ausgebauten Satteldach. Etwa zeitgleich mit der benachbarten Rheingauschule errichtet, werden auch hier in der Putzfassade mit Bruchsteinsockel und Sandsteingewänden, kleinem Eckerker und Schieferdach, traditionelle Formen und Materialien eingesetzt. Wichtige städtebauliche Position am westlichen Ortseingang. 1928

Haus Rhenania Rüdesheimer Straße 16
Lage
Flur: 22, Flurstück: 164/67, 68/1
Freistehende klassizistische Villa, gegenüber dem Park der Villa Monrepos gelegen. Im Hof ruinöse Reste einer ehemals zugehörigen Remise. Mitte des 19. Jhs.

Hofanlage Rüdesheimer Straße 23
Lage
Flur: 20, Flurstück: 92/38
Traufständiger, zweigeschossiger Massivbau mit Krüppelwalmdach und seitlicher Hofdurchfahrt. An das Wohnhaus östlich anschließend ein kleiner Wirtschaftsbau mit zwei ovalen Fenstern. 18. Jh.

Hofanlage Rüdesheimer Straße 25/27
Lage
Flur: 20, Flurstück: 41/2, 42/1
Langgestreckter Massivbau mit flachgeneigtem Walmdach und mittiger Hofdurchfahrt.

Ehemaliges Haus Lade Rüdesheimer Straße 26
Lage
Flur: 22, Flurstück: 64, 63/2
Wohn- und Geschäftshaus des Weinhändlers F.A. Lade, Vater von Eduard von Lade. Erbaut nach Plänen von Philipp Hoffmann 1838

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FAG Weinanalytik und Getränkeforschung Rüdesheimer Straße 28
Lage
Flur: 22, Flurstück: 61/2
Ehem. Wohnhaus (Villa Hoehl) mit jüngeren, nördlich anschließenden, rechtwinklig angelegten Wirtschaftsgebäuden. Heute Bestandteil der Hochschule. Stattlicher freistehender Massivbau. Klarer, rechteckiger, wohlproportionierter Baukörper von sieben zu fünf Achsen. frühes 19. Jh.

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Kronberger Hof mit Kavaliershaus (Ursulinenschule) Rüdesheimer Straße 30
Lage
Flur: 20, Flurstück: 18/5, 18/6
ehemaliger Adelshof 2. Hälfte des 16. Jahrhunderts

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Usulinen-Institut St. Josef Rüdesheimer Straße 30
Lage
Flur: 20, Flurstück: 18/8
Neugotischer, dreigeschossiger Bau mit ausgeprägter Ecklösung 1904

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Ehemaliger Eberbacher Hof (Ursulinenschule) Rüdesheimer Straße 32
Lage
Flur: 20, Flurstück: 15, 16
ehemaliger Wirtschaftshof des Zisterzienserklosters Eberbach; Elternhaus des Architekten Philipp Hoffmann Wohnhaus 1705–1708 errichtet unter Abt Michael Schnock, 1757 grundlegend umgebaut

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Ehemaliges Palais Ostein (Ursulinenschule) Rüdesheimer Straße 34
Lage
Flur: 20, Flurstück: 18/6
ehemaliger Adelssitz des Grafen Johann Friedrich Karl Maximilian von Ostein 1766–1771

Gasthaus Zur Post Rüdesheimer Straße 33a-35
Lage
Flur: 20, Flurstück: 70/50
Anfang 19. Jhd.

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Rathaus Rüdesheimer Straße 48
Lage
Flur: 17, Flurstück: 115
repräsentativer klassizistischer Typenbau in Massivbauweise 1856/57

Steinheimer Straße

Bild Bezeichnung Lage Beschreibung Bauzeit Objekt-Nr.
Steinheimer Straße 3
Steinheimer Straße 4
Wegbild Kreuzigung Steinheimer Straße 6
Steinheimer Straße 6
Steinheimer Straße 7

Von-Lade-Straße

Bild Bezeichnung Lage Beschreibung Bauzeit Objekt-Nr.

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Ehemalige Forschungsanstalt, jetzt Hochschule Geisenheim Von-Lade-Straße 1
Lage
Flur: 21, Flurstück: 32
eröffnet 1872 auf Betreiben Eduard von Lades

Winkeler Straße

Bild Bezeichnung Lage Beschreibung Bauzeit Objekt-Nr.

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Ehemaliger Hof der Mainzer Jesuiten Winkeler Straße 47, 47a
Lage
Flur: 17, Flurstück: 119/1
Winkelförmiger Komplex barocker Massivgebäude mit voluminösen Mansarddach. Mitte des 18. Jhs.

Wohn- und Geschäftshaus Winkeler Straße 52
Lage
Flur: 17, Flurstück: 136/3
Über massivem Erdgeschoss zweifach auskragende Fachwerkgeschosse. Hohes verschiefertes Satteldach. um 1505/06

Ehemaliger Frankfurter Hof Winkeler Straße 57
Lage
Flur: 17, Flurstück: 153/11
Ehemaliges Hotel und Gasthaus „Frankfurter Hof“. Voluminöser, massiver Barockbau mit verschiefertem Mansarddach über rechteckigem Grundriss. Mitte des 18. Jhs.

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Schloss Schönborn Winkeler Straße 64
Lage
Flur: 15, Flurstück: 11/7, 12, 13, 14
ehemaliger Stockheimer Hof um 1550

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Villa Winkeler Straße 72
Lage
Flur: 13, Flurstück: 630/120
Gegenüber der Schule gelegene Villa. Einfacher traufständiger Baukörper mit Satteldach über quadratischem Grundriss. Handwerklich anspruchsvoll ausgeführte Schaufassade mit schmückenden Details. letztes Viertel des 19. Jhs.

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Hofreite mit freistehendem Wohnhaus Winkeler Straße 73
Lage
Flur: 14, Flurstück: 24
Hofreite als einheitliche Anlage, bestehend aus freistehendem Wohnhaus und winkelförmig den Hof umgrenzenden Wirtschaftsgebäuden und Mauereinfriedung. Wohngebäude mit gotisierenden Formen (u. a. Maßwerkfriese, Treppengiebel), Nebengebäude aus unverputztem Backsteinmauerwerk in stilistisch angepassten, jedoch einfacheren Formen. Erbaut durch Philipp Hartmann (Bauunternehmer). Elternhaus des Geisenheimer Architekten Georg Hartmann (1869-1956). 1864-65

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Doppelvilla Winkeler Straße 74/76
Lage
Flur: 13, Flurstück: 118/2, 574/118
Doppelvilla mit streng symmetrisch angeordneten Haushälften. 1900

Villa Winkeler Straße 78
Lage
Flur: 13, Flurstück: 117/1
Villa in klassizistischer Formensprache. Dreiachsiger Kubus mit flachem Walmdach und turmartigen Anbau mit Spitzhelm und Eingangsvorbau. spätes 19. Jh.

Wegekreuz Winkeler Straße 79
Lage
Flur: 14, Flurstück: 32/2
Geschwungener Sockel aus hellem Sandstein. Auf dem Kreuzfuß Relief einer Taube mit Palmzweig. Im Sockel Spruchinschrift: „WENN DU WILLST, IST AUF DEINEN WEGEN GOTT ZUGEGEN“. Ursprünglicher Standort weiter östlich bei Haus Nr. 82. 18. Jh., nach 2000 durch eine Kopie ersetzt.

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Evangelisches Pfarramt Winkeler Straße 83
Lage
Flur: 13, Flurstück: 122/1
Im Jugendstil als Wohnhaus mit Verlag und Druckerei im Auftrag von Arthur Jander (Drucker und Zeitungsverleger) errichtet. Architekt: Georg Hartmann, Geisenheim. Seit 1937 Pfarrhaus der evangelischen Kirchengemeinde. Quadratischer Baukörper mit hohem, verschiefertem Krüppelwalmdach mit zentral vorgesetztem Treppenturm mit barockisierender Haube. 1911

Emely-Salzig-Schule Winkeler Straße 87
Lage
Flur: 13, Flurstück: 123/3
Historisierender Jugendstilbau, Architekt: Georg Hartmann, Geisenheim. Voluminöser, drei- bis viergeschossiger Komplex mit burghaftem Charakter. Gute Ensemblewirkung mit benachbarter ev. Pfarrkirche und gegenüberliegenden Villen. Zugehörig waren eine Turnhalle (Aula) und ein Volksbad. 1904-09

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Evangelische Kirche Winkeler Straße 89
Lage
Flur: 13, Flurstück: 130/1
Neuromanische Hallenkirche nach Plänen des Architekten Ludwig Hofmann aus Herborn. Errichtet aus örtlichem Bruchstein mit heller Marmorgliederung. 1897

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Weingut Schumann von Horadam Winkeler Straße 91
Lage
Flur: 13, Flurstück: 135/1
Winkelförmiger Komplex mit langer Straßenfront aus durch Torbau mit ehemaligem Wirtschaftstrakt verbundener spätklassizistischer Villa. 2. Hälfte des 19. Jhs.

Villa Winkeler Straße 92
Lage
Flur: 13, Flurstück: 402/105
Kubus mit flachem Walmdach, asymmetrisch vorgezogener Risalit, davor schmiedeeiserner Balkon. Hell verputztes Gebäude mit kontrastierenden Kanten und Gewänden aus dunklen Klinkerbändern und backsteinsichtigen Brüstungsfeldern gegliedert. Kurz vor 1900

Wohnhaus Winkeler Straße 93
Lage
Flur: 13, Flurstück: 139/6
Augenscheinlich früher zum Nachbarhaus (Nr. 95/97) gehöriges kleines Wohnhaus (ehem. Kutscherhaus?). Eingeschossig mit flachem Krüppelwalmdach, repräsentativ gestaltet durch auffällig gestalteten, zweigeschossigen Mitteltrakt. Fassade aus gelben Ziegeln mit Sandsteingliederung. Kurz vor 1900

Doppelwohnhaus Winkeler Straße 95/97
Lage
Flur: 13, Flurstück: 139/6, 139/4
Stattlich dimensioniertes, freistehendes Doppelwohnhaus mit Satteldach. Der einfache, klare Baukörper steht im Gegensatz zum Formenreichtum der benachbarten Villen. Fassade aus zweifarbigem Ziegelmauerwerk auf Bruchsteinsockel. Ende des 19. Jhs.

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Villa Winkeler Straße 96
Lage
Flur: 13, Flurstück: 444/102
Kleine Villa innerhalb einer Gruppe ähnlicher Bauten. Straßenseitig eingeschossig wirkend, rückseitig ein turmartiger, zweigeschossiger Bauteil mit hohem, steilem Walmdach. Kontrastreiche Fassadengliederung durch Putzflächen und Ziegelbändern. Ende des 19. Jhs.

Villa Winkeler Straße 98
Lage
Flur: 13, Flurstück: 416/100
Rechteckiger Baukörper mit seitlichem, spitzhaubig bekröntem Turm. Über Erkervorsprung im Erdgeschoss Balkon mit reich ornamentierter, schmiedeeiserner Brüstung in Neorokoko-Formen. 1899

Ehemalige Fabrikantenvilla der Firma Val. Waas, Maschinenfabrik und Eisenkonstruktionen, Spezialfabrik für Obst- und Gemüseverwertung Winkeler Straße 100
Lage
Flur: 13, Flurstück: 98/1
Traufständiges, langgestrecktes Wohnhaus mit mittlerem erhöhten Giebelfeld. Die Fabrikgebäude mit der Firmenaufschrift auf dem First schließen sich hinter der Villa an. um 1900

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Villa Winkeler Straße 103
Lage
Flur: 13, Flurstück: 146/2
Opulente und durch ihr Bauvolumen eindrucksvolle, vielleicht von der Schaumweinfabrikantenfamilie Hoehl erbaute Villa in neoklassizistischen Formen. Kubus mit flachem Walmdach auf etwa quadratischem Grundriss. Eckturm mit hohem Pyramidendach. 1892
Villa Clara Winkeler Straße 111
Winkeler Straße 113 Architekt: Georg Hartmann
Winkeler Straße 115

Zollstraße

Bild Bezeichnung Lage Beschreibung Bauzeit Objekt-Nr.
Hl. Johannes von Nepomuk Zollstraße
Alte Pfarrschule Zollstraße 4
Kath. Pfarrhof Zollstraße 8
Zollstraße 16
Pfefferzoll Zollstraße 21

Außerhalb der Ortslage

Bild Bezeichnung Lage Beschreibung Bauzeit Objekt-Nr.
Leinpfad Außerhalb der Ortslage 1

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Hofgut Nothgottes Außerhalb der Ortslage 2
Lage
Flur: 32, Flurstück: 37/12
Ökonomiehof entstanden um 1900

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Ehemaliges Hofgut Plixholz Außerhalb der Ortslage 3
Lage
Nur wenige Mauerreste zeugen von dem, Anfang des 19. Jh., aufgegebenen, einstigen Hofgutes der Brömser von Rüdesheim. 14. Jh.

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Forsthaus Weißenturm Außerhalb der Ortslage 4
Lage
Flur: 36, Flurstück: 12
ehemaliges Bollwerk des Rheingauer Gebücks, später Forsthaus heutiges Gebäude 1808 errichtet

Antoniuskapelle Außerhalb der Ortslage 5
Lage
Flur: 48, Flurstück: 36
Pilgerkapelle, errichtet durch die Kapuziner von Nothgottes 1744, erneuert 1994

Kapelle am Müllerwäldchen Außerhalb der Ortslage 6
Kapelle zur Jungfrau der Armen von Banneux Außerhalb der Ortslage 7
Brücke Außerhalb der Ortslage 8 Brücke über den Blaubach

Ruhe Außerhalb der Ortslage 9 Langer Sandsteinquader auf zwei Sandsteinpfosten. Die Konstruktion ermöglichte den Weinbergarbeitern das Ab- und Aufsetzen schwerer Rückentraglasten im Stand. Eine Stehpause (Ruhe) mit voller Mistkiepe oder vollem Traubenlegel (Butt) war so möglich.
Friedhof; Lapidarium Außerhalb der Ortslage 10

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Echterquelle Außerhalb der Ortslage 11
Lage
Flur: 23, Flurstück: 3/8
erbohrt 1913

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Wasserwerk Geisenheim Außerhalb der Ortslage 12
Lage
Flur: 59, Flurstück: 43
1920/30er Jahre

Bildstock zur Schmerzhaften Mutter Außerhalb der Ortslage 13

Bildstock Ave Maria Außerhalb der Ortslage 14

Bildstock Ölberg Außerhalb der Ortslage 15 nach Inschrift 1699

Bildstock St. Walburgis und Grenzsteine Außerhalb der Ortslage 16

Bildstock Fegefeuer Außerhalb der Ortslage 17 nach Inschrift 1720
Wallfahrtskreuz der Schmerzhaften Mutter Außerhalb der Ortslage 18

Wegekreuz am Kilzberg Außerhalb der Ortslage 19
Wegekreuz am Kläuserweg Außerhalb der Ortslage 20

Wegekreuz am Nothgottesweg Außerhalb der Ortslage 21

Kreuz auf dem Rothenberg Außerhalb der Ortslage 22

Kloster Marienthal (Sachgesamtheit) Marienthal
Lage
Flur: 3; 50, Flurstück: 127,129,131; 3,4/22

Literatur

Commons: Kulturdenkmäler in Geisenheim – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
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