Liste der Kulturdenkmäler in Hohenstein

Die folgende Liste enthält d​ie in d​er Denkmaltopographie ausgewiesenen Kulturdenkmäler a​uf dem Gebiet d​er Stadt Hohenstein, Rheingau-Taunus-Kreis, Hessen.

Hinweis: Die Reihenfolge der Denkmäler in dieser Liste orientiert sich zunächst an Stadtteilen und anschließend der Anschrift, alternativ ist sie auch nach der Bezeichnung, der vom Landesamt für Denkmalpflege vergebenen Nummer oder der Bauzeit sortierbar.

Kulturdenkmäler werden fortlaufend i​m Denkmalverzeichnis d​es Landes Hessen d​urch das Landesamt für Denkmalpflege Hessen a​uf Basis d​es Hessischen Denkmalschutzgesetzes geführt. Die Schutzwürdigkeit e​ines Kulturdenkmals hängt n​icht von d​er Eintragung i​n das Denkmalverzeichnis d​es Landes Hessen o​der der Veröffentlichung i​n der Denkmaltopographie ab.

Das Vorhandensein o​der Fehlen e​ines Objekts i​n dieser Liste i​st keine rechtsverbindliche Auskunft darüber, o​b es Kulturdenkmal i​st oder nicht: Diese Liste entspricht möglicherweise n​icht dem aktuellen Stand d​er offiziellen Denkmaltopographie. Diese i​st für Hessen i​n den entsprechenden Bänden d​er Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland u​nd im Internet u​nter DenkXweb – Kulturdenkmäler i​n Hessen (im Aufbau) einsehbar. Auch d​iese Quellen sind, obwohl s​ie durch d​as Landesamt für Denkmalpflege Hessen aktualisiert werden, n​icht immer aktuell, d​a es i​m Denkmalbestand i​mmer wieder Änderungen gibt.

Eine verbindliche Auskunft erteilt allein d​as Landesamt für Denkmalpflege Hessen.

Kulturdenkmäler nach Ortsteilen

Born

Bild Bezeichnung Lage Beschreibung Bauzeit Objekt-Nr.
Brunnen Born, Mühlenbergstraße
Lage
Flur: 3, Flurstück: 64/2
Laufbrunnen aus Gusseisen, hergestellt vielleicht in der Michelbacher Hütte in der Zeit um die Jahrhundertwende. Achteckige Brunnensäule mit profiliertem Abschluss. Der rechteckige Brunnentrog zeigt ein ungewöhnliches Blendarkadenmotiv mit Halbsäulen und Bogenfries in romanisierenden Formen. Element des dörflichen Straßenbildes, 1985 an neuem Standort aufgestellt. 13674
 
DDB 
Altes Rathaus Born, Mühlenbergstraße 1
Lage
13675
 
Born, Obergasse 4
Lage
14573
 
Born, Obergasse 9
Lage
14574
 
Evangelische Kirche Born, Obergasse 11
Lage
Kleine Kirche in Fachwerkbauweise mit dreiseitigem Schluss. Geschnitztes Holzportal, Balkendecke auf zwei Längsunterzügen über achteckigen Stützen. Zweiseitige Emporen, Kanzel um 1650, Orgel 1789 und geschnitztes Gestühl 1731. Originale Raumfarben nach Resten bei der Restaurierung von 1964-1965 hergestellt.[1] 1703[1] 13678
 
Born, Watzhahner Straße 19 13679
 
Born, Watzhahner Straße 20 13680
 
Ehemalige Schule und Lehrerhaus Born, Watzhahner Straße 25
Lage
13681
 
Brunnen Born, Weihergasse
Lage
13682
 

Breithardt

Bild Bezeichnung Lage Beschreibung Bauzeit Objekt-Nr.
Breithardt, Glockengasse 7
Lage
13684
 

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Evangelische Pfarrkirche (ehemals Hl. Kreuz) Breithardt, Kirchgasse 5a
Lage
Flur: 57, Flurstück: 147, 148/1, 145
Romanischer Westturm mit spätgotischem Spitzhelm und vier Wichhäuschen. Hoher spätgotischer Chor aus einem Joch und 5/8 Schluss um 1451, das Netzgewölbe auf Tier- und Fratzenkonsolen mit figürlichen Schlusssteinen. Portal bezeichnet mit 1725, Wandtabernakel mit Epitaph, 1490 gestiftet, mit Kreuzigungsgruppe und zwei Stifterfiguren. Taufstein Vierpaßfuß und Maßwerk von 1519, weiter eine Orgel um 1790 und historische Grabsteine von 1491 und 1695.[1] 12. Jahrhundert Ursprung, 13685
 
DDB 
Gaststätte zur Krone Breithardt, Langgasse 28
Lage
13686
 
Breithardt, Langgasse 32
Lage
13687
 
Breithardt, Langgasse 36
Lage
13688
 
Breithardt, Langgasse 37
Lage
13689
 
Ehemaliges Rat- und Backhaus Breithardt, Langgasse 39
Lage
13690
 
Ehemalige Schule Breithardt, Langgasse 43
Lage
13691
 
Breithardt, Langgasse 46 13692
 
Rathaus Breithardt, Schwalbacher Straße 1
Lage
13693
 
Breithardt, Verbindungsweg 2
Lage
13694
 

Burg Hohenstein

Bild Bezeichnung Lage Beschreibung Bauzeit Objekt-Nr.
Bahnhof Burg Hohenstein, Aarstraße
Lage
13696
 
Katholische Herz-Jesu-Kapelle Burg Hohenstein, Am Bahnhof
Lage
13701
 
Ringofengebäude Burg Hohenstein, Außerhalb/ Am Klinkerwerk (Flurbez.)
Lage
13704
 
Evangelisches Pfarrhaus Burg Hohenstein, Blankengarten 2
Lage
13697
 
Evangelische Pfarrkirche Burg Hohenstein, Blankengarten 4
Lage
Neugotische Pfarrkirche von 1884 durch Herrmann Cuno aus Hildesheim über der Marienkapelle von 1453 errichtet.[1] 1453 Marienkapelle, 1884 Pfarrkirche[1] 13698
 

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Burg Hohenstein Burg Hohenstein, Burgstraße
Lage
Flur: 2, Flurstück: 107
13699
 
DDB 
Brücke über die Aartalbahn Burg Hohenstein, Im Tal
Lage
13702
 
Portal Burg Hohenstein, Im Tal 25
Lage
13700
 
Burg Hohenstein, Tunnelportale der Aartalbahn
Lage
13703
 

Hennethal

Bild Bezeichnung Lage Beschreibung Bauzeit Objekt-Nr.

Turnhalle Hennethal, Am Dorfgemeinschaftshaus
Lage
13706
 

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Hennethal, Aubachstraße 7
Lage
14575
 

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Hennethal, Aubachstraße 13
Lage
13708
 

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Hennethal, Aubachstraße 24
Lage
13709
 

Obermühle Hennethal, Im Scheidertal 4
Lage
13710
 

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Hennethal, Kirchstraße 1
Lage
13711
 

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Evangelische Kirche Hennethal, Kirchstraße 5
Lage
13712
 

Holzhausen über Aar

Bild Bezeichnung Lage Beschreibung Bauzeit Objekt-Nr.
Kriegerdenkmal Holzhausen über Aar, Breithardter/Strinzer Weg
Lage
13714
 
Brunnen Holzhausen über Aar, Festerbachstraße
Lage
Laufbrunnen aus Gusseisen, vielleicht in der Michelbacher Hütte kurz vor 1900 hergestellt; 1991 saniert. Wie bei zwei anderen am Ort vorhandenen Brunnen wird ein Grundmodell jeweils geringfügig variiert. Kannelierte Säule mit Knaufbekrönung, quergestellter Rechtecktrog mit Einteilung in vier Felder. In jeder Feldmitte eine Akanthusrosette. An der in der Ortsmitte erweiterten Durchfahrtsstraße besitzt der Brunnen auch städtebauliche Qualität. Dahinter befand sich früher der offene Brandweiher. 13715
 
Holzhausen über Aar, Festerbachstraße 24
Lage
13716
 
Ehemalige Schule Holzhausen über Aar, Festerbachstraße 28
Lage
13717
 
Evangelische Pfarrkirche Holzhausen über Aar, Kirchhofsgäßchen
Lage
Chor mit dreiseitigem Schluss und Maßwerkfenstern um 1500. Das Kirchenschiff 1728 errichtet. Saalbau mit Mansarddach und Dachtürmchen. Emporen und Orgel um 1728, die Kanzel aus dem 17. Jahrhundert und die Gestühlswangen mit figürlichen Schnitzereien 1562 und 1619. Das ursprüngliche Netzgewölbe wurde 1868 ausgebrochen.[1] Um 1500[1] 15929
 
Brunnen Holzhausen über Aar, Klosterstraße
Lage
Flur: 10, Flurstück: 132/1
Gusseiserner Brunnentrog vom Ende des 19. Jh., vielleicht aus der Michelbacher Hütte; die zugehörige Brunnensäule fehlt. Rechteckige Form mit Einteilung der Seiten in fünf bzw. zwei durch Stege unterteilte Felder; diese sind diagonal durchkreuzt. Im Mittelpunkt jeweils aufgesetzte Vierpassornamente, die jedoch nur noch an der Schmalseite vorhanden sind. 13719
 
DDB 
Holzhausen über Aar, Klosterstraße 16
Lage
13720
 

Steckenroth

Bild Bezeichnung Lage Beschreibung Bauzeit Objekt-Nr.
Steckenroth, Brunnenstraße 9
Lage
14576
 
Steckenroth, Brunnenstraße 20
Lage
13723
 

Evangelische Kirche Steckenroth, Kirchgasse 1
Lage
Spätgotischer Chor aus einem Joch mit 5/8 Schluss, Sterngewölbe und Maßwerkfenster. Saalbau mit Zwiebeldachreiter, kleiner Holzvorhalle und Kirchenschiff aus 1791.[1] 13724
 
Steckenroth, Kirchgasse 8
Lage
13725
 
Steckenroth, Wiesbadener Straße 11
Lage
13726
 

Strinz-Margarethä

Bild Bezeichnung Lage Beschreibung Bauzeit Objekt-Nr.

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Strinz-Margarethä, Am Welsenbach 1/3
Lage
Flur: 42, Flurstück: 33, 34
13729
 
DDB 

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Brunnen Strinz-Margarethä, Pfalzstraße
Lage
Flur: 41, Flurstück: 110
Laufbrunnen aus Gusseisen, datiert 1888, vielleicht aus der Michelbacher Hütte stammend. Achteckige Säule mit Knaufbekrönung. Relativ kleiner rechteckiger Trog. Jede Seite aus einem gerahmten Feld bestehend; in der Mitte ornamentales Reliefmedaillon, an der nördlichen Schmalseite mit Löwenkopf. Element der um die Mitte des 19. Jahrhunderts bebauten Pfalzstraße. 1888 13728
 
DDB 

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Strinz-Margarethä, Scheidertalstraße 19
Lage
Flur: 41, Flurstück: 7
13730
 
DDB 

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Evangelische Pfarrkirche Strinz-Margarethä, Scheidertalstraße 26
Lage
Flur: 40, Flurstück: 11, 10/1
Klassizistischer Saalbau mit Apsis und Dreiecksgiebel über dem Portalrisalit. Einfache Ausstattung um 1835 und Orgel um 1710, auf der Chorempore, wahrscheinlich von Joh. Jakob Dahm aus dem ehemaligen Weißfrauenkloster in Mainz.[1] 1834–1836[1] 13731
 
DDB 

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Evangelisches Pfarrhaus Strinz-Margarethä, Scheidertalstraße 28
Lage
Flur: 40, Flurstück: 14
1720 13732
 
DDB 

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Strinz-Margarethä, Schulstraße 2
Lage
Flur: 41, Flurstück: 65
13733
 
DDB 

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Kindergarten Strinz-Margarethä, Schulstraße 6
Lage
Flur: 41, Flurstück: 56/2
1939 13734
 
DDB 

Literatur

  • Dagmar Söder, Landesamt für Denkmalpflege Hessen (Hrsg.): Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland Kulturdenkmäler in Hessen Rheingau-Taunus Kreis II. Altkreis Untertaunus. Hrsg.: Landesamt für Denkmalpflege Hessen, Theiss-Verlag, Wiesbaden 2003, ISBN 3-8062-1649-5.

Einzelnachweise

  1. Magnus Backes (Bearb.), Georg Dehio (Begr.), Ernst Gall (Hrsg.), Dehio-Vereinigung (Hrsg.): Handbuch der deutschen Kunstdenkmäler, Hessen Deutscher Kunstverlag, München, Berlin 1966, ISBN Unbekannt
Commons: Kulturdenkmäler in Hohenstein – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
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