Liste der Baudenkmäler in Röckingen

Auf dieser Seite sind die Baudenkmäler in der mittelfränkischen Gemeinde Röckingen zusammengestellt. Diese Tabelle ist eine Teilliste der Liste der Baudenkmäler in Bayern. Grundlage ist die Bayerische Denkmalliste, die auf Basis des Bayerischen Denkmalschutzgesetzes vom 1. Oktober 1973 erstmals erstellt wurde und seither durch das Bayerische Landesamt für Denkmalpflege geführt wird. Die folgenden Angaben ersetzen nicht die rechtsverbindliche Auskunft der Denkmalschutzbehörde. [Anm. 1] Diese Liste gibt den Fortschreibungsstand vom 9. Oktober 2020 wieder und enthält zehn Baudenkmäler.

Wappen von Röckingen

Baudenkmäler nach Ortsteilen

Röckingen

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Triebweg
(Standort)
Friedhof Anlage von 1862, mit Grabsteinen D-5-71-192-8 BW
Kirchenweg 1
(Standort)
Evangelisch-lutherische Pfarrkirche Sankt Laurentius Saalbau mit eingezogenem Chor und seitlichem Turm, Langhauswände 11. Jahrhundert, Chor und Turm spätes 15. Jahrhundert, 1740–55 nach Westen erweitert, Turmoktogon 1712, Turmhelm 1752; mit Ausstattung D-5-71-192-1
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Kirchenweg 1, Opfenrieder Straße 2
(Standort)
Ehemaliger Friedhof Im Kern wohl spätmittelalterliche Umfassungsmauer, Veränderungen 18./19. Jahrhundert, mit Grabdenkmälern des 18.–19. Jahrhunderts D-5-71-192-1 BW
Kirchenweg 3
(Standort)
Wohnhaus Zweigeschossiges Gebäude mit Halbwalmdach, mit verputztem Fachwerkobergeschoss, 18./19. Jahrhundert D-5-71-192-2 BW
Obere Dorfstraße 18
(Standort)
Ehemaliges Schloss, jetzt zum Teil Mietparteienhaus Zweigeschossiger Satteldachbau mit Treppengiebel, Bruchsteinbau mit Eckquaderung, im Kern mittelalterliche Turmhügelburg, 1550 umgestaltet und auf den heutigen Umfang erweitert D-5-71-192-5
Obere Dorfstraße 16, 18
(Standort)
Nebengebäude Eingeschossiges Satteldachhaus, spätmittelalterliches Mauerwerk, jetzt Werkstatt D-5-71-192-5 BW
Obere Dorfstraße 16
(Standort)
Nebengebäude Zweigeschossiges massives Walmdachhaus, 17. bis 18. Jahrhundert D-5-71-192-5 BW
Obere Dorfstraße 16, 18
(Standort)
Einfriedung Wohl 18./19. Jahrhundert, innerhalb weitgehend aufgefüllter Wallgrabenanlage gelegen D-5-71-192-5 BW
Opfenrieder Straße 2
(Standort)
Ehemaliges Pfarrhaus Zweigeschossiger Halbwalmdachbau, mit Fachwerkgiebel, um 1680 D-5-71-192-6 BW
Opfenrieder Straße 4
(Standort)
Scheune Eingeschossiges Gebäude mit Halbwalmdach, 17. Jahrhundert D-5-71-192-6 BW
Opfenrieder Straße 2, 4
(Standort)
Bruchsteinummauerung Wohl gleichzeitig D-5-71-192-6 BW
Opfenrieder Straße 4
(Standort)
Ehemalige Pfarrscheune Massiver Bau mit Krüppelwalmdach, 17. Jahrhundert D-5-71-192-7 BW

Gugelmühle

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Gugelmühle 1
(Standort)
Ehemalige Mühle mit Vierseithof, Wohnhaus Zweigeschossiger massiver Bau mit Halbwalmdach, 18. Jahrhundert D-5-71-192-9 BW
Gugelmühle 1
(Standort)
Ehemalige Mühle mit Vierseithof, Wirtschaftsgebäude Massive Satteldachbauten, 18./19. Jahrhundert D-5-71-192-9 BW
Gugelmühle 1
(Standort)
Ehemalige Mühle mit Vierseithof, Schweinestall Massives Gebäude mit Krüppelwalm, 1831 D-5-71-192-9 BW

Opfenried

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Hauptstraße 21
(Standort)
Wappenstein Wohl 16. Jahrhundert D-5-71-192-11 BW

Schmalzmühle

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Schmalzmühle 1
(Standort)
Ehemalige Mühle eines Vierseithofes, Mühl- und Wohngebäude Zweigeschossiger Satteldachbau, rückwärtig Halbwalm, mit Fachwerkgiebel, um 1700, mit östlich angebautem Austragshaus, wohl 19. Jahrhundert D-5-71-192-12
Schmalzmühle 1
(Standort)
Ehemalige Mühle eines Vierseithofes, Hofhaus, Nebengebäude Zweigeschossiger massiver Bau mit Steildach, einseitig mit Halbwalm, 1786 D-5-71-192-12 BW
Schmalzmühle 1
(Standort)
Ehemalige Mühle eines Vierseithofes, ehemaliger Schweinestall Eingeschossiger massiver Satteldachbau, um 1900 D-5-71-192-12 BW
Schmalzmühle 1
(Standort)
Ehemalige Mühle eines Vierseithofes, Hofeinfahrt Korbbogentor mit Nebenpforte, bezeichnet „1710“ D-5-71-192-12 BW

Abgegangene Baudenkmäler

In diesem Abschnitt sind Objekte aufgeführt, die früher einmal in der Denkmalliste eingetragen waren, jetzt aber nicht mehr existieren.

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Opfenried
Hauptstraße 19
(Standort)
Erdgeschossiges Wohnstallhaus Massivbau, erstes Viertel 19. Jahrhundert D-5-71-192-10 BW

Siehe auch

Anmerkungen

  1. Diese Liste entspricht möglicherweise nicht dem aktuellen Stand der offiziellen Denkmalliste. Letztere ist sowohl über die unter Weblinks angegebene Verknüpfung als PDF im Internet einsehbar als auch im Bayerischen Denkmal-Atlas kartographisch dargestellt. Auch diese Darstellungen geben, obwohl sie durch das Bayerische Landesamt für Denkmalpflege täglich aktualisiert werden, nicht immer und überall den aktuellen Stand wieder. Daher garantiert das Vorhandensein oder Fehlen eines Objekts in dieser Liste oder im Bayerischen Denkmal-Atlas nicht, dass es gegenwärtig ein eingetragenes Denkmal ist oder nicht. Außerdem ist die Bayerische Denkmalliste ein nachrichtliches Verzeichnis. Die Denkmaleigenschaft – und damit der gesetzliche Schutz – wird in Art. 1 des Bayerischen Denkmalschutzgesetzes (BayDSchG) definiert und hängt nicht von der Kartierung im Denkmalatlas und der Eintragung in die Bayerische Denkmalliste ab. Auch Objekte, die nicht in der Bayerischen Denkmalliste verzeichnet sind, können Denkmäler sein, wenn sie die Kriterien nach Art. 1 BayDSchG erfüllen. Bei allen Vorhaben ist daher eine frühzeitige Beteiligung des Bayerischen Landesamtes für Denkmalpflege nach Art. 6 BayDSchG notwendig.

Literatur

  • Hans Wolfram Lübbeke: Mittelfranken. Hrsg.: Michael Petzet, Bayerisches Landesamt für Denkmalpflege (= Denkmäler in Bayern. Band V). Oldenbourg, München 1986, ISBN 3-486-52396-1.
Commons: Baudenkmäler in Röckingen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
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