Liste der Baudenkmäler in Mainbernheim

Auf dieser Seite sind die Baudenkmäler in der unterfränkischen Stadt Mainbernheim zusammengestellt. Diese Tabelle ist eine Teilliste der Liste der Baudenkmäler in Bayern. Grundlage ist die Bayerische Denkmalliste, die auf Basis des Bayerischen Denkmalschutzgesetzes vom 1. Oktober 1973 erstmals erstellt wurde und seither durch das Bayerische Landesamt für Denkmalpflege geführt wird. Die folgenden Angaben ersetzen nicht die rechtsverbindliche Auskunft der Denkmalschutzbehörde. [Anm. 1] Diese Liste gibt den Fortschreibungsstand vom 16. April 2020 wieder und enthält 52 Baudenkmäler.

Wappen von Mainbernheim

Ensembles

Ensemble Altstadt Mainbernheim

Das ehemalige Reichsdorf, 1367 a​n die Krone Böhmens verpfändet, erhielt 1382 Stadtrechte u​nd wurde i​n der Folgezeit d​urch eine Ummauerung befestigt. Dennoch bewahrte Mainbernheim d​en Charakter e​iner dörflichen Siedlung. Der Ort h​at einen e​twa langrechteckigen Umfang u​nd wird v​on einer zwischen z​wei Stadttoren eingespannten Hauptstraße i​n der Längsachse durchzogen. Die Hauptstraße h​at in i​hrer Mitte e​ine leichte Abknickung, a​us der einige Quergassen sternförmig abzweigen; d​ie so entstehende, platzartig wirkende Erweiterung d​er Straße i​st durch d​en Stadtbrunnen betont. Die Nebengassen verlaufen durchweg i​n Querrichtung. Der Kirchenbezirk l​iegt nördlich, v​on der Hauptstraße abgerückt. Die Bebauung d​er Hauptstraße (Herrnstraße) besteht a​us der Reihung großer Bauernhöfe, d​ie der Straße i​hr Wohngebäude t​eils in Traufseit-, t​eils in Giebelstellung zuwenden. Im ersten Fall s​ind die langen Fronten d​urch breite Einfahrtstore gekennzeichnet, i​m zweiten s​ind die Giebelfassaden d​urch Hofmauern miteinander verbunden, i​n denen d​ie Hofportale angebracht sind. Die Häuser stammen m​eist aus d​em 17./18. Jahrhundert u​nd haben Fachwerkobergeschosse, vielfach u​nter Verputz, o​der aus d​er Mitte d​es 19. Jahrhunderts u​nd sind i​n Bruchsteinmauerwerk errichtet. Im nördlichen Teil d​er Hauptstraße i​st die Giebelfront d​es Rathauses v​on bestimmender Wirkung, für d​as Straßenbild wichtig s​ind ebenfalls d​ie beiden, Abschlüsse bildenden Tortürme. An d​er Langseite d​es Rathauses erstreckt s​ich ein ansteigender Platz b​is zur Portalfront d​er Pfarrkirche. In d​en Seitengassen herrscht e​ine lockere Bebauung v​on kleinen Bauernhöfen u​nd Handwerkerhäusern vor, durchmischt m​it Wirtschaftsgebäuden u​nd Scheunen. Umgrenzung: Stadtmauer u​nter Einschluss d​er Grabenzone. Aktennummer: E-6-75-144-1.

Stadtbefestigung

südlicher Abschnitt der Stadtbefestigung
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Nach der Stadterhebung 1382 wurde Mainbernheim mit Mauer und Graben umgeben. Die Mauer, mit ehemals 27 runden und halbrunden Befestigungstürmen, von denen noch 21 überliefert sind, ist bis auf zwei Durchbrüche in ihrem gesamten Verlauf, teilweise noch in voller Höhe, erhalten. Die Tortürme des Oberen und des Unteren Tores fassen die Herrnstraße ein. Aktennummer D-6-75-144-1. Beginnend am Unteren Tor sind im Uhrzeigersinn folgende Objekte der Stadtmauer erhalten.

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Nähe Herrnstraße
(Standort)
Unteres Tor Fünfgeschossiger Turm mit Satteldach und spitzbogiger Durchfahrt, verputztes Bruchsteinmauerwerk mit hervortretender Eckquaderung, fünftes Geschoss Fachwerk, im Kern um 1400, Aufstockung im 16. Jahrhundert D-6-75-144-12
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Nähe Herrnstraße
(Standort)
Unteres Tor Vorbau, zweigeschossiger Fachwerkbau mit Walmdach, 17. Jahrhundert D-6-75-144-12
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  • Am Pulverturm (Lage): Stadtmauer entlang des Straßenzugs, um 1400
  • Am Pulverturm (Lage): Runder Eckturm, um 1400
  • Am Pulverturm 4 (Lage): Stadtmauer, um 1400
  • Am Pulverturm 4 (Lage): Rest eines Mauerturms, um 1400
  • Am Pulverturm 2 (Lage): Stadtmauer, um 1400
  • Am Pulverturm 2 (Lage): Rest eines Mauerturms, um 1400
  • Rathausplatz 12 (Lage): Stadtmauer, um 1400
  • Rathausplatz 10 (Lage): Stadtmauer, um 1400
  • Nördliche Stadtmauer (Lage): Entlang des Straßenzugs, um 1400
  • Nähe Nördliche Stadtmauer 11 (Lage): Befestigungsturm, um 1400
  • Nähe Nördliche Stadtmauer 9 (Lage): Befestigungsturm, um 1400
  • Nähe Nördliche Stadtmauer 3 (Lage): Befestigungsturm, um 1400
  • Nähe Nördliche Stadtmauer 1 (Lage): Befestigungsturm, um 1400
  • Nördliche Stadtmauer 2 (Lage): Stadtmauer, um 1400
  • Nördliche Stadtmauer, Am Wehrgang (Lage): Befestigungsturm, um 1400
  • Am Wehrgang (Lage): Stadtmauer, entlang des Straßenzugs, um 1400
  • Am Wehrgang 1 (Lage): Stadtmauer, um 1400
  • Am Wehrgang 3 (Lage): Stadtmauer, um 1400
  • Am Wehrgang 5 (Lage): Stadtmauer, um 1400
  • Nähe Am Wehrgang 2 (Lage): Befestigungsturm, um 1400
  • Nähe Am Wehrgang 4 (Lage): Befestigungsturm, um 1400
  • Nähe Am Wehrgang 4 (Lage): Stadtmauer, um 1400
Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Nähe Herrnstraße
(Standort)
Oberes Tor Torturm mit spitzbogiger Tordurchfahrt mit Abfassung für Zugbrücke, Erdgeschoss aus Quadermauerwerk, darüber liegende Geschosse aus verputzten Mauerwerk mit aufgeputzter Eckquaderung und Turmuhr, massiver oktogonaler Aufsatz mit Lisenengliederung und Okuli, Mansarddach, im Kern um 1400, Umbau durch Inschrift in Holzbalken 1648 dokumentiert, im 18. Jahrhundert umgestaltet, Durchbruch der Stadtmauer für Fußgänger in den 1930er Jahren D-6-75-144-41
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  • Herrnstraße 52 (Lage): Stadtmauer, um 1400
  • Herrnstraße 52 (Lage): Befestigungsturm, um 1400
  • Kellergasse (Lage): Stadtmauer, entlang des Straßenzugs, um 1400
  • Kellergasse 1 (Lage): Befestigungsturm, um 1400
  • Kellergasse 3 (Lage): Stadtmauer, um 1400
  • Kellergasse 3 (Lage): Befestigungsturm, um 1400
  • Nähe Kellergasse 4 (Lage): Befestigungsturm, um 1400
  • Nähe Kellergasse 6 (Lage): Befestigungsturm, um 1400
  • Klostergasse 7 (Lage): Stadtmauer, um 1400
  • Klostergasse 9 (Lage): Stadtmauer, um 1400
  • Klostergasse 11 (Lage): Stadtmauer, um 1400
  • Klostergasse 13 (Lage): Stadtmauer, um 1400
  • Sonnengasse 5 (Lage): Stadtmauer, um 1400
  • Sonnengasse 7 (Lage): Stadtmauer, um 1400
  • Sonnengasse 9 (Lage): Befestigungsturm, um 1400
  • Sonnengasse 9 (Lage): Stadtmauer, um 1400
  • Sonnengasse 11 (Lage): Stadtmauer, um 1400
  • Badgasse 15 (Lage): Stadtmauer, um 1400
  • Südliche Stadtmauer 2 (Lage): Befestigungsturm, um 1400
  • Südliche Stadtmauer 2 (Lage): Stadtmauer, um 1400
  • Südliche Stadtmauer (Lage): Stadtmauer, entlang des Straßenzugs, um 1400
  • Südliche Stadtmauer (Lage): Befestigungsturm, um 1400
  • Südliche Stadtmauer (Lage): Befestigungsturm, um 1400
  • Südliche Stadtmauer (Lage): Befestigungsturm, um 1400

=

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Zollstock
(Standort)
Landgraben in Teilen erhalten, ursprünglich entlang der gesamten Gemarkungsgrenze der Stadt Iphofen verlaufende Landwehr in Form eines Weges mit einem angrenzenden 1,5 Meter tiefen Graben, 13./14. Jh., an der westlichen, südlichen und teilweise südöstlichen Gemarkungsgrenze von Iphofen (Lage) (Lage)

(Lage)

D-6-75-139-141 BW

Baudenkmäler nach Ortsteilen

Mainbernheim

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
An der Schießstätte 5
(Standort)
Schießhaus Zweigeschossiger Walmdachbau mit Fachwerkobergeschoss, bezeichnet „1721“ D-6-75-144-6
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Badgasse 4
(Standort)
Zweigeschossiger Satteldachbau Obergeschoss Fachwerk, um 1620, mit Anbau, um 1570 D-6-75-144-80 BW
Badgasse 9
(Standort)
Wirtschaftsgebäude Aus Bruchstein bezeichnet „1847“ D-6-75-144-7
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Berggasse 2
(Standort)
Kellerbogen Sandstein, Scheitelstein bezeichnet „1752“ D-6-75-144-9
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Berggasse 6
(Standort)
Bauernhaus Zweigeschossiger Steilsatteldachbau mit Fachwerkobergeschoss, vorkragender Giebel, hofseitige Holzaltane, vorderer Gebäudeteil dendrochronologisch datiert 1483, spätere Veränderungen, hinterer Gebäudeteil bezeichnet „1591“; zwischen 1977 und 1979 umfassende Renovierung mit Rekonstruktion des historischen Fachwerkgefüges und Rückgriff auf historische Farbfassungen D-6-75-144-10
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Berggasse 6
(Standort)
Bauernhaus Rechtwinklig anschließender zweigeschossiger Flügel mit hofseitiger Holzaltane, Fachwerkobergeschoss, im Obergeschoss Fachwerkfeld mit aufgemaltem Ansbachischem Wappen und Bezeichnung „1593“ D-6-75-144-10 BW
Goldgrubenweg 17
(Standort)
Katholische Pfarrkirche St. Johannes der Täufer Kleiner Saalbau mit seitlich anschließendem Turm, unverputztes Kalksteinmauerwerk, erbaut 1932 D-6-75-144-11
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Herrnstraße
(Standort)
Marktbrunnen Steinerner Laufbrunnen mit sechseckigem Becken, Brunnensäule, Pfeiler mit vier Auslässen, darüber gewundene Säule mit ionisierendem Kapitell, darauf ein stehender Bär mit Fahne, errichtet 1863 D-6-75-144-42
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Herrnstraße 2
(Standort)
Bauernhof Zweigeschossiger giebelständiger Satteldachbau mit Fachwerkobergeschoss (an der Giebelseite verputzt), vorderer Teil zweite Hälfte 18. Jahrhundert, hinterer Teil 19. Jahrhundert D-6-75-144-13
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Herrnstraße 2
(Standort)
Bauernhof, Hoftor und Pforte Erneuert 1946 D-6-75-144-13
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Herrnstraße 2
(Standort)
Bauernhof, Nebengebäude Zweigeschossiger Schwein- und Viehstall mit Holzlege, erste Hälfte 19. Jahrhundert D-6-75-144-13 BW
Herrnstraße 2
(Standort)
Bauernhof, Scheune Massiver Satteldachbau, erste Hälfte 19. Jahrhundert D-6-75-144-13 BW
Herrnstraße 2
(Standort)
Bauernhof, historisches Hofpflaster D-6-75-144-13 BW
Herrnstraße 4
(Standort)
Bauernhof, Wohnhaus Zweigeschossiger giebelständiger Satteldachbau mit verputztem Fachwerkobergeschoss, Fassade erste Hälfte 19. Jahrhundert, im Kern älter D-6-75-144-14
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Herrnstraße 4
(Standort)
Bauernhof, rückwärtiger Anbau Zweigeschossiger Satteldachbau mit vorkragendem Fachwerkobergeschoss, Giebelwand massiv mit renaissancezeitlichen Fenstergewänden, Anfang 17. Jahrhundert D-6-75-144-14 BW
Herrnstraße 4
(Standort)
Bauernhof, Scheune Bruchsteinbau mit steilem Satteldach, 15./16. Jahrhundert D-6-75-144-14 BW
Herrnstraße 4
(Standort)
Bauernhof, Hoftor D-6-75-144-14
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Herrnstraße 6
(Standort)
Bauernhaus Zweigeschossiger traufseitiger Satteldachbau mit verputztem Fachwerkobergeschoss, Fassade erste Hälfte 19. Jahrhundert, im Kern älter; barocker Türsturz D-6-75-144-15
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Herrnstraße 9, 11
(Standort)
Wohnhaus Doppelhaushälfte, zweigeschossiger traufseitiger Satteldachbau mit Krüppelwalm, verputztes Fachwerkobergeschoss, im Kern zweite Hälfte 16. Jahrhundert, barock überformt 18./19. Jahrhundert D-6-75-144-17
Herrnstraße 12
(Standort)
Paulshaus Zweigeschossiger traufseitiger Satteldachbau mit Treppengiebeln, rundbogiger Tordurchfahrt und verputztem Fachwerkobergeschoss, zweite Hälfte 16. Jahrhundert D-6-75-144-18
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Herrnstraße 12
(Standort)
Paulshaus, rückwärtiger Flügel Zweigeschossiger Satteldachbau mit Zwischengeschoss, Treppengiebeln und weit vorkragendem von Steinsäulen getragenem Obergeschoss, Bruchsteinmauerwerk, teilweise Fachwerk, 16./17. Jahrhundert D-6-75-144-18
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Herrnstraße 12
(Standort)
Paulshaus, Scheune Satteldachbau aus Bruchsteinmauerwerk, erste Hälfte 20. Jahrhundert D-6-75-144-18
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Herrnstraße 13
(Standort)
Gasthaus Zweigeschossiger giebelständiger Satteldachbau mit Treppengiebel, umlaufendes Gesims, um 1920 grundlegend erneuert, im Kern älter D-6-75-144-19
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Herrnstraße 13
(Standort)
Gasthaus, Wirtshausschild Mit doppelköpfigem Adler und angehängtem Brauereistern, 1771 D-6-75-144-19 BW
Herrnstraße 16
(Standort)
Bauernhaus Zweigeschossiger giebelständiger Satteldachbau mit großer rundbogiger Tordurchfahrt und vorkragendem verputztem Fachwerkobergeschoss, 16./17. Jahrhundert D-6-75-144-20
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Herrnstraße 20
(Standort)
Barockes Portal Mit Wappen der Markgrafen von Ansbach und der Stadt Mainbernheim, bezeichnet 1713 D-6-75-144-21
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Herrnstraße 20
(Standort)
Hofmauer Mit Tor und Fußgängerpforte D-6-75-144-21
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Herrnstraße 21
(Standort)
Gasthof Zweigeschossiger giebelständiger Mansarddachbau mit Halbwalm, barockes Korbbogenportal, 18. Jahrhundert D-6-75-144-22
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Herrnstraße 21
(Standort)
Gasthof, rückwärtiger zweigeschossiger Flügel Mit rundbogiger Tordurchfahrt, aus verputztem Bruchsteinmauerwerk mit vorkragendem Zierfachwerkobergeschoss und hofseitigem Laubengang, Mitte 17. Jahrhundert D-6-75-144-22
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Herrnstraße 23
(Standort)
Bauernhaus Zweigeschossiger traufseitiger Satteldachbau mit Halbwalm, Fachwerkobergeschoss, Bossenportal mit Radabweisern, um 1486, Keller 11./12. Jahrhundert D-6-75-144-24
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Herrnstraße 23
(Standort)
Bauernhaus, historisches Hofpflaster D-6-75-144-24
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Herrnstraße 24
(Standort)
Wohn- und Geschäftshaus Zweigeschossiger giebelständiger Satteldachbau mit Fachwerkobergeschoss und großem Fachwerkgiebel, bezeichnet „1763“ D-6-75-144-25
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Herrnstraße 24
(Standort)
Hinterhaus Satteldach, Fachwerkobergeschoss auf massivem Erdgeschoss, bezeichnet „1802“ D-6-75-144-25 BW
Herrnstraße 26
(Standort)
Ehemaliges Gasthaus, heute Wohnhaus Zweigeschossiger Walmdachbau mit Zwerchhaus in Ecklage, verputztes Fachwerkobergeschoss, geohrte Fenster- und Türrahmungen, bezeichnet „1726“ D-6-75-144-26
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Herrnstraße 26
(Standort)
Ehemaliges Gasthaus, Anbau Mit rundbogigem Hoftor, 18. Jahrhundert, Einbau von zwei Schaufenstern im Erdgeschoss, Anfang 20. Jahrhundert D-6-75-144-26
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Herrnstraße 27
(Standort)
Gasthof Zweigeschossiger giebelständiger Mansarddachbau mit Halbwalm, Geschoss- und Giebelgesims, bezeichnet „1819“ D-6-75-144-27
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Herrnstraße 27
(Standort)
Gasthoferweiterung Dreigeschossig, traufständig, unverputztes Bruchsteinmauerwerk, profilierte Fenstergewände, bezeichnet „1892“ D-6-75-144-27 BW
Herrnstraße 28
(Standort)
Wohnhaus Zweigeschossiger traufseitiger Satteldachbau, im Erdgeschoss neubarocke und im Obergeschoss klassizistische Fenstergewände, am Türsturz bezeichnet „1848“ D-6-75-144-28
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Herrnstraße 31
(Standort)
Wohn- und Geschäftshaus Zweigeschossiger giebelständiger Satteldachbau, im Obergeschoss renaissancezeitliche profilierte Fensterrahmungen, 17. Jahrhundert, Erdgeschoss stark überformt und im Innern entkernt D-6-75-144-29
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Herrnstraße 35
(Standort)
Ehemaliger Gasthof Zweigeschossiger traufseitiger Satteldachbau mit vorkragendem verputztem Fachwerkobergeschoss auf L-förmigem Grundriss, im Erdgeschoss Fensterrahmungen mit Korbbogen, geohrtes Türgewände mit gezackt gestaffeltem Sturz, bezeichnet „1743“; im Kern älter D-6-75-144-30
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Herrnstraße 35
(Standort)
Ehemaliger Gasthof, Treppe Zweiläufig mit biedermeierlichem Treppengeländer, bezeichnet „1823“ D-6-75-144-30 BW
Herrnstraße 38
(Standort)
Wohn- und Geschäftshaus Zweigeschossiger traufseitiger Satteldachbau mit Zwerchhaus, vorkragendes Obergeschoss aus verputztem Fachwerk, 17. Jahrhundert; modern überformt, Ladeneinbau im Erdgeschoss, Mitte 20. Jahrhundert D-6-75-144-31 BW
Herrnstraße 40
(Standort)
Wohn- und Geschäftshaus Zweigeschossiger traufseitiger Satteldachbau mit verputztem Fachwerkobergeschoss, im Kern 17. Jahrhundert; stark modernisiert D-6-75-144-32
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Herrnstraße 41
(Standort)
Hofanlage Zweigeschossiger Satteldachbau mit rundbogiger Toreinfahrt und Renaissanceportal mit Sitznischen, im Kern 16. Jahrhundert, nach Bombentreffer Obergeschoss und Dachgeschoss um 1950 erneuert, polygonaler Treppenturm auf der nordöstlichen Seite, 1610–1614 D-6-75-144-33
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Herrnstraße 41
(Standort)
Neben- bzw. Stallgebäude 1851(i) in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts überformt und Scheune, Keller 16./17. Jahrhundert, Wiederaufbau nach Brand 1917 D-6-75-144-33
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Herrnstraße 42
(Standort)
Ehemalige Gerberei, heute Wohnhaus Zweigeschossiger Walmdachbau mit verputztem Fachwerkobergeschoss, um 1800 D-6-75-144-34
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Herrnstraße 43
(Standort)
Wohnhaus Zweigeschossiger traufseitiger Satteldachbau, verputztes Fachwerkobergeschoss, Erdgeschoss nachträglich massiv erneuert, mit geohrtem und gestaffeltem Türgewände, 18./19. Jahrhundert; Schaufenster im Erdgeschoss Anfang 20. Jahrhundert D-6-75-144-35
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Herrnstraße 44
(Standort)
Inschrift „Stadtapotheke, gegründet 1683“ D-6-75-144-36 BW
Herrnstraße 45
(Standort)
Wohn- und Geschäftshaus Zweigeschossiger traufseitiger Walmdachbau mit verputztem Fachwerkobergeschoss, bezeichnet „1762“ D-6-75-144-37
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Herrnstraße 45
(Standort)
Wohn- und Geschäftshaus Zweigeteilte Inschrift am Hauseck von 1710 D-6-75-144-37
Herrnstraße 46
(Standort)
Ehemalige würzburgische Domkapitelkellerei zweigeschossiges massives Giebelhaus, z.T. mit profilierten Fensterrahmen, um 1600 D-6-75-144-38
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Herrnstraße 46
(Standort)
Hofeinfahrt rundbogige Hofeinfahrt mit Inschrift D-6-75-144-38
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Herrnstraße 46a
(Standort)
Zehntscheune massiver Bau aus verputztem Bruchsteinmauerwerk mit Krüppelwalmdach, 17. Jh. D-6-75-144-38 BW
Herrnstraße 52
(Standort)
Kleinhaus Zweigeschossiger traufseitiger Satteldachbau, im Erdgeschoss Doppelfenster und Tür mit abgefasten Gewänden, bezeichnet im Türsturz „1706“ D-6-75-144-39
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Herrnstraße 53
(Standort)
Türrahmung Sandstein, bezeichnet „1705“ D-6-75-144-40 BW
Kellergasse 1
(Standort)
Wohnhaus Zweigeschossiger Walmdachbau mit verputztem Fachwerkobergeschoss, im Kern 17. Jahrhundert, nachträglich massiv erneuertes Erdgeschoss, Bezeichnung „1724“ am Eingangsportal D-6-75-144-44
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Kitzinger Straße
(Standort)
Friedhof Angelegt 1546, erweitert 1618 D-6-75-144-47
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Kitzinger Straße
(Standort)
Friedhof, Tor und Holzarkaden 1618 D-6-75-144-47
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Kitzinger Straße
(Standort)
Friedhof, Steinkanzel Um 1618 D-6-75-144-47
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Kitzinger Straße
(Standort)
Friedhof, Grabsteine Des 17./18./19. und 20. Jahrhunderts D-6-75-144-47
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Kitzinger Straße
(Standort)
Friedhof, Friedhofskreuz Korpus Viernageltypus, um 1920 D-6-75-144-47 BW
Kitzinger Straße 2
(Standort)
Ehemaliges Unteres Torhaus Eingeschossiges Wohnhaus mit Mansardhalbwalmdach und Fachwerkgiebel, bezeichnet „1787“ D-6-75-144-46
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Klostergasse 4
(Standort)
Wohnhaus Giebelständiger zweigeschossiger Satteldachbau mit profilierten Fensterrahmungen und vorkragendem Fachwerkobergeschoss, 17. Jahrhundert D-6-75-144-48
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Mühlenweg 18, 29
(Standort)
Kellersmühle, ehemalige ansbachische Kellerei Komplex von Gebäuden aus Bruchsteinmauerwerk, bezeichnet mit „1612“, erweitert und überformt im 19. Jahrhundert D-6-75-144-50 BW
Nürnberger Straße 2, 4
(Standort)
Doppelhaus Zweigeschossiger Walmdachbau mit verputztem Fachwerkobergeschoss, bezeichnet „1715“ D-6-75-144-53
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Obere Brunnengasse 1
(Standort)
Bauernhaus Zweigeschossiger Satteldachbau mit Zierfachwerkobergeschoss, bezeichnet „1600“ und „1601“ D-6-75-144-54
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Rathausplatz
(Standort)
Kriegerdenkmal Soldat mit Tod auf Inschriftensockel, Muschelkalk, 1927 von Richard Rother D-6-75-144-69
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Rathausplatz 1
(Standort)
Rathaus Zweigeschossiger, zur Herrnstraße hin dreigeschossiger Renaissancebau mit Treppengiebeln, Vorhangbogenfenstern und traufseitigem Fachwerkobergeschoss, 1548, Dachstuhl 1709 erneuert, Renovierung 1998 D-6-75-144-55
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Rathausplatz 11, 13
(Standort)
Evangelisch-lutherische Pfarrkirche Saalbau mit Mansarddach und eingezogenem Polygonchor, seitlich angeschlossener Glockenturm, Turmuntergeschoss 13. Jahrhundert, Langhaus und Chor 1732 wohl von Johann David Steingruber; mit Ausstattung D-6-75-144-56
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Rathausplatz 12
(Standort)
Wappenstein Bezeichnet „1760“ D-6-75-144-58 BW
Scheuerleinsplatz 2
(Standort)
Wohnhaus, Geburtshaus des fränkischen Lyrikers Georg Scheuerlein (1802–1872) Zweigeschossiger Satteldachbau mit Fachwerkobergeschoss, im Erdgeschoss renaissancezeitliche Fenstergewände, zweite Hälfte 16. Jahrhundert, frühbarocke Überformung Ende 17. Jahrhundert, bezeichnet „1696“ D-6-75-144-59
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Scheuerleinsplatz 4
(Standort)
Ehemaliges Ansbachisches Kasten- und Fraischamt Zweigeschossiger Walmdachbau mit Putzgliederung, profilierte und geohrte Fenster- und Türgewände mit gestaffeltem Sturz, im frühen 18. Jahrhundert barock überformt, im Kern älter D-6-75-144-60
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Scheuerleinsplatz 4
(Standort)
Ehemaliges Ansbachisches Kasten- und Fraischamt Historisches Hofpflaster, an der Traufseite fünf Radabweiser, zwei davon für Wasserabfluss durchbohrt D-6-75-144-60
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Schulgasse 5
(Standort)
Torbau Zweigeschossiger Walmdachbau mit verputztem leicht vorkragendem Fachwerkobergeschoss, rundbogiges Durchfahrtsportal mit Rusticabossen und Kämpferkapitell, Steintafel mit Bezeichnung „(1)608“ und Wappenschild mit Inschrift D-6-75-144-61
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Siehe auch

Anmerkungen

  1. Diese Liste entspricht möglicherweise nicht dem aktuellen Stand der offiziellen Denkmalliste. Letztere ist sowohl über die unter Weblinks angegebene Verknüpfung als PDF im Internet einsehbar als auch im Bayerischen Denkmal-Atlas kartographisch dargestellt. Auch diese Darstellungen geben, obwohl sie durch das Bayerische Landesamt für Denkmalpflege täglich aktualisiert werden, nicht immer und überall den aktuellen Stand wieder. Daher garantiert das Vorhandensein oder Fehlen eines Objekts in dieser Liste oder im Bayerischen Denkmal-Atlas nicht, dass es gegenwärtig ein eingetragenes Denkmal ist oder nicht. Außerdem ist die Bayerische Denkmalliste ein nachrichtliches Verzeichnis. Die Denkmaleigenschaft – und damit der gesetzliche Schutz – wird in Art. 1 des Bayerischen Denkmalschutzgesetzes (BayDSchG) definiert und hängt nicht von der Kartierung im Denkmalatlas und der Eintragung in die Bayerische Denkmalliste ab. Auch Objekte, die nicht in der Bayerischen Denkmalliste verzeichnet sind, können Denkmäler sein, wenn sie die Kriterien nach Art. 1 BayDSchG erfüllen. Bei allen Vorhaben ist daher eine frühzeitige Beteiligung des Bayerischen Landesamtes für Denkmalpflege nach Art. 6 BayDSchG notwendig.

Literatur

  • Denis André Chevalley: Unterfranken. Hrsg.: Michael Petzet, Bayerisches Landesamt für Denkmalpflege (= Denkmäler in Bayern. Band VI). Oldenbourg, München 1985, ISBN 3-486-52397-X.
Commons: Baudenkmäler in Mainbernheim – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
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