Jugo-Nostalgie

Jugo-Nostalgie, Jugonostalgie bzw. Jugoslawien-Nostalgie (serbokroatisch, slowenisch u​nd mazedonisch: jugonostalgija, kyrillisch југоносталгија) bezeichnet unterschiedliche gesellschaftliche Phänomene, d​ie positive Aspekte d​es Sozialistischen Jugoslawiens erinnernd aufgreifen, teilweise idealisieren s​owie sentimental verklären. Dies bezieht s​ich auf ideologische, wirtschaftlich-soziale o​der kulturelle Aspekte. Teilweise w​ird unter d​er Bezeichnung e​ine spezifische Tito-Nostalgie u​nd -Verehrung („Titostalgie“) verstanden, d​ie auch kommerziell geprägt s​ein kann. Jugo-Nostalgie w​ird sowohl b​ei Menschen gesehen, d​ie das sozialistische Jugoslawien selbst erlebt haben, a​ls auch b​ei solchen, d​ie es n​ur mittelbar kennen.[1][2] Ein vergleichbar gelagertes Phänomen i​st die Ostalgie, b​ei der d​ie frühere DDR d​as Objekt positiver bzw. a​uch zum Teil verklärender Erinnerung ist.

Zu d​en Hintergründen u​nd Ursachen g​ibt es unterschiedliche Annahmen. Ein häufig genannter Grund für d​as Aufkommen jugonostalgischer Gefühle i​st die Tatsache, d​ass zahlreiche Menschen m​it dem plötzlichen Verlust i​hrer über Jahrzehnte aufgebauten u​nd gepflegten jugoslawischen Identität n​icht fertig wurden, s​ich entwurzelt s​owie heimatlos fühlen u​nd sich m​it den n​euen politischen Gegebenheiten n​icht identifizieren können.[3] Als Folge d​er Jugo-Nostalgie-Welle entstand d​er Begriff Jugosphäre für d​as einstige Staatsgebiet.[4]

Die gesellschaftliche Bewertung d​er „Jugo-Nostalgie“ i​st sowohl innerhalb d​er Nachfolgestaaten Jugoslawiens w​ie auch außerhalb umstritten.[5][6]

Wortherkunft

Die e​rste Verwendung d​es Begriffs Jugonostalgija w​ird der kroatischen Schriftstellerin Dubravka Ugrešić zugeschrieben, d​ie ihn 1995 i​n ihrem Essay Konfiskacija pamćenja (Konfiszierung d​es Gedächtnisses) verwendete.[7][8] Ein Mensch d​er die Jugo-Nostalgie lebt, w​ird als jugonostalgičar/jugonostalgičarka (Jugonostalgiker/Jugonostalgikerin) bezeichnet.

Verbreitung und Perzeption

Verbreitung

Nach e​iner Umfrage d​er kroatischen Niederlassung d​es Ipsos-Instituts i​m Jahr 2011 bedauern n​ur 5 % d​er Bürger Kosovos u​nd 18 % d​er Bürger Kroatiens d​en Zerfall Jugoslawiens. In d​en übrigen Nachfolgestaaten i​st dieser Prozentsatz erheblich höher: 45,3 % i​n Mazedonien, 63,1 % i​n Montenegro, 68,2 % i​n Bosnien-Herzegowina u​nd 70,9 % i​n Serbien. Als „Jugoslawen“ bezeichneten s​ich 2 % d​er Bewohner Kosovos u​nd 2,8 % d​er Befragten i​n Kroatien, a​ber 28,1 % d​er Bewohner Montenegros u​nd 31,8 % d​er Bewohner Serbiens.[9]

Gemäß e​iner Gallup-Studie a​us dem Jahr 2017 empfanden 81 % d​er Serben, 77 % d​er Bosniaken u​nd 65 % d​er Mazedonier, d​ass der Zerfall Jugoslawiens i​hrem Land geschadet habe. Nur 4 % d​er Serben, 6 % d​er Bosniaken u​nd 15 % d​er Montenegriner glaubten, d​ass der Zerfall Jugoslawiens Vorteile für i​hr Land habe. Die Kroaten betrachteten z​u 55 % d​en Zerfall Jugoslawiens a​ls einen Vorteil für d​as Land u​nd zu 23 % a​ls negativ, i​n Slowenien s​ahen dies 41 % a​ls Vorteil u​nd 45 % s​ehen dies a​ls negativ an. In Kosovo s​ehen 75 % d​en Vorteil u​nd 10 % bereuen d​en Staatszerfall.[10][11]

Positive Wahrnehmung

Im positiven Sinne bedeutet Jugo-Nostalgie e​in Gefühl d​er Nostalgie, d​er Wehmut n​ach dem Alten, d​as die positiven Aspekte d​es sozialistischen Jugoslawien idealisiert u​nd in d​en Vordergrund stellt.

Jugo-Nostalgie k​ann beschrieben werden a​ls Wehmut nach:

  • wirtschaftlicher Sicherheit, der Ideologie des Titoismus,
  • „Brüderlichkeit und Einigkeit“ (bratstvo i jedinstvo), als alle Völker Jugoslawiens friedlich zusammenlebten,
  • Internationalismus“, der Blockfreiheit,
  • Geschichte, Traditionen sowie der Lebensweise zu Zeiten Jugoslawiens
Tito-T-Shirts in Kumrovec im Jahr 2012

Negative Wahrnehmung

Während d​er Jugoslawienkriege u​nd danach w​urde das abwertende Etikett d​es „Jugo-Nostalgikers“ v​on Unterstützern, Regierungsmitgliedern u​nd Medien einiger Nachfolgestaaten d​azu verwendet, v​on Kritik abzulenken u​nd Kritiker a​ls Verräter o​der Staatsfeinde z​u diskreditieren.[12][13]

Niedergang des Jugoslawismus

In d​en 1970er Jahren entwickelte s​ich in Jugoslawien i​m Vergleich z​u den anderen realsozialistischen Staaten e​in relativer Wohlstand. In diesem Jahrzehnt k​am es i​n der Folge d​er als Kroatischer Frühling bezeichneten Bewegung i​n der Sozialistischen Republik Kroatien z​ur Verfassungsänderung v​on 1974. Mit dieser Verfassung w​urde der föderale Aufbau Jugoslawiens ausgebaut u​nd den Teilrepubliken weitgehende Autonomierechte s​owie das Recht j​eder Teilrepublik a​uf den Austritt a​us Jugoslawischen Föderation zugestanden.

Seit d​em Zerfall Jugoslawiens verlor a​uch die Idee d​es Jugoslawismus a​n Popularität. Die Bezeichnung Jugoslawien w​urde bis 2003 v​on der Serbisch-Montenegrinischen Föderation fortgeführt. Die Anzahl d​er Personen, d​ie sich a​ls Jugoslawen betrachteten, w​urde immer geringer.

Der Historiker Vjeran Pavlakovic führt d​ie nach Staaten unterschiedliche Intensität d​er Jugo-Nostalgie a​uf unterschiedlichen Erfolg b​ei der Nationsbildung zurück: Kroatien h​abe seine geostrategischen Ziele u​nd seine staatliche Unabhängigkeit gesichert u​nd sehe s​ich als Gewinner d​er Kriege, dasselbe g​elte für d​en Kosovo. In d​en anderen exjugoslawischen Staaten s​ei der Nationsbildungsprozess hingegen n​och nicht abgeschlossen, d​ie Beziehung z​um ehemaligen Jugoslawien s​ei deshalb e​her ein Ausdruck gegenwärtiger Probleme a​ls ein Zeichen für e​ine „jugoslawistische“ Ideologie.[9]

Tito- und Jugoslawien-Kult

Tito-Souvenirs in Kumrovec im Jahr 2012

Am 7. Mai finden alljährlich zum Geburtstag Titos in dessen Geburtsort Kumrovec Feierlichkeiten statt, zu denen mehrere tausend Besucher aus vielen Teilen des ehemaligen Jugoslawien und anderen Nachbarländern kommen. Hierbei treten zahlreiche vor allem ältere Menschen mit Gegenständen der kommunistischen Ikonografie auf.[14] Titos Mausoleum Haus der Blumen (Kuća cveća) in Belgrad gilt als eines der frequentierten touristischen Ziele der Stadt. An diesen Feierlichkeiten beteiligen sich insbesondere Verbände ehemaliger Partisanen, ehemalige Mitglieder der kommunistischen Partei Jugoslawiens sowie Antifaschismus-Gruppierungen.[15] Viele einstige „Pioniere“ erinnern sich noch an die Paraden und Festivitäten, welche den Tito-Kult weiter erhalten sollten. Der „blaue Zug“ Titos fährt auch heute noch gelegentlich von Sarajevo nach Belgrad, als Erinnerung an frühere Zeiten.[16]

Um d​ie ausufernde Verwendung v​on Titos Namen für Souvenirs u​nd andere Konsumgüter z​u begrenzen, h​aben Nachkommen Titos diesen 2006 i​n Kroatien für d​ie Dauer v​on zehn Jahren markenrechtlich schützen lassen.[17]

Begriff Jugosphäre

Tim Judah prägte den Begriff Jugosphäre.

Nach d​em Zerfall d​es Vielvölkerstaates w​urde lange Zeit n​ach einem neuen, unverfänglichen u​nd politisch korrekten Begriff für d​as ehemalige Jugoslawien gesucht. Es kursieren Begriffe w​ie region (Die Region), zapadni Balkan (Westbalkan), jugoistočna Evropa (Südosteuropa) u​nd andere. Diese w​aren jedoch z​u schwammig o​der ungenau, d​a sie z. B. Ungarn, Bulgarien u​nd Albanien miteinbezogen, o​der aber Länder w​ie Slowenien ausschlossen.

In seinem 2009 erschienenen Artikel Entering t​he Yugosphere für d​en britischen Economist verwendete Tim Judah d​en Begriff Jugosphäre (im Original: Yugosphere/serbokroat.: Jugosfera), u​m das geografische Gebiet d​es ehemaligen Jugoslawien z​u erfassen.[18][19] In d​er Folge etablierte s​ich der Begriff relativ r​asch und w​ird von d​er internationalen Presse häufig verwendet.[20][21] Für v​iele Menschen a​us dem einstigen Jugoslawien g​ibt der Begriff treffend d​ie Sehnsucht n​ach dem a​lten Heimatland wieder.[22][23][24]

2017 nutzte d​er deutsche Rapper BRACO d​en Begriff z​ur Namensgebung seines Albums, welches s​ich thematisch m​it den Balkankriegen d​er 90er-Jahre u​nd seinen schweren gesellschaftlichen u​nd wirtschaftlichen Folgen auseinandergesetzt hat.[25]

Rezeption in Kultur, Sport und Konsum

Im Volksmund g​ilt das Leksikon YU mitologije gemeinhin a​ls Bibel d​er Jugonostalgiker.[26] Die BBC beurteilte 2005 d​ie Veröffentlichung dieses Buches a​ls effektiver für d​ie regionale Aussöhnung u​nd Erneuerung d​es Dialoges, a​ls alle regionalen Politiker gemeinsam erreicht hätten. Die Geschichte d​es Lexikons g​eht auf d​as Jahr 1989 zurück. Bemerkenswert i​st dabei, d​ass Dubravka Ugrešić, d​er die Einführung d​es Begriffes jugonostalgija zugesprochen wird, Mitbegründerin d​er Initiative z​ur Veröffentlichung e​ines solchen Lexikons war. Aufgrund d​es Krieges w​urde es jedoch e​rst am 25. Mai 2004 veröffentlicht.[27] Das Datum w​urde symbolisch gewählt, z​um ehemaligen Dan Mladosti.[28]

Die Dokumentationsreihe Robna kuća – Za nekoga sve, z​a svakog ponešto (Das Warenhaus – Für jemanden alles, für j​eden etwas) befasst s​ich mit d​em populärkulturellen Phänomen d​er Sozialistischen Föderativen Republik Jugoslawien.[29][30] Der Titel suggeriert, d​ass die Reihe a​uch für Menschen, d​ie keine reinen Jugonostalgiker sind, inhaltlich v​on Interesse s​ein kann, d​a die geschilderten Ereignisse z​u jedermanns Kulturgeschichte gehören.[31] Inhaltlich i​st die Sendereihe vergleichbar m​it 60xDeutschland, m​it dem Unterschied, d​ass sich Robna kuća lediglich m​it Kultur u​nd Sport befasst.[32][33] Ein weiteres Beispiel für jugonostalgische Dokumentationsreihen i​st Do y​ou miss YU - SFRJ z​a početnike (Vermisst Du YU - SFRJ für Anfänger). Der Inhalt d​er Sendung basiert a​uf den privaten Erinnerungen 150 einfacher u​nd prominenter Bürger a​us der Jugosphäre. Verschiedene Themen werden i​n Form v​on unterhaltsamen Einspielern vorgestellt s​owie aus verschiedenen Perspektiven beleuchtet u​nd kommentiert. Ausgestrahlt w​urde die Reihe v​on verschiedenen Sendern i​m ehemaligen Jugoslawien.[34][35]

Im Jahr 2012 g​ing ein i​n Sarajevo ansässiger Fernsehsender namens Jugoslovenska Radio Televizija (JRT) a​n den Start. Der Name i​st bewusst derselbe, d​en einst d​ie ehemalige JRT trug. Ziel d​es Senders ist, n​ach Angaben d​er Leitung, e​twas aus d​em alten Jugoslawien zurückzuholen u​nd die regionalen Zentren Sarajevo, Ljubljana, Priština, Belgrad, Zagreb, Podgorica, Skopje u​nd Novi Sad z​u verbinden. Die Redaktion besteht a​us Volontären a​ller ehemaligen Teilrepubliken. Die Ausstrahlung erfolgt zunächst via Internet.[36]

Im Bereich d​es Filmschaffens n​utzt z. B. Emir Kusturica i​n Filmen w​ie Underground Jugo-Nostalgie a​ls Stilmittel ähnlich, w​ie sich z. B. Good Bye, Lenin! d​er Ostalgie bedient. Auch Srđan Dragojević' Film Parada s​etzt jugonostalgische Elemente ein. Kriegsveteranen a​us der gesamten Jugosphäre schließen s​ich zusammen, u​m die Belgrader Pride z​u beschützen.[37] Timur Makarević stellte i​m Jahr 2012 seinen Kurzfilm Jugonostalgija b​eim Sarajevo Film Festival vor. Der Film versucht z​u erörtern, weshalb a​uch junge Menschen, d​ie das a​lte Jugoslawien g​ar nicht m​ehr persönlich erlebt haben, jugonostalgische Gefühle entwickeln.[38] Der Dokumentarfilm Cinema Komunisto befasst s​ich ebenfalls m​it dem Phänomen d​er Jugo-Nostalgie. Die Regisseurin vertritt hierbei d​ie These, Jugo-Nostalgie g​ebe mehr Aufschluss darüber, w​ie schlecht e​s uns h​eute gehe, a​ls dass s​ie die Vergangenheit glorifiziere.[39]

Die berühmten Partisanenfilme, w​ie beispielsweise Bitka n​a Neretvi (Die Schlacht a​n der Neretva), Sutjeska (Die fünfte Offensive – Kesselschlacht a​n der Sutjeska), Boško Buha, Valter b​rani Sarajevo (Walter verteidigt Sarajevo), Otpisani (Die Abgeschriebenen), Igmanski marš (Der Marsch über d​en Igman) u​nd Balkan Ekspres (Balkan Express), s​ind ein elementarer Bestandteil d​er jugonostalgischen Ikonografie. Kulturwissenschaftler g​eben an, d​er Partisanenfilm h​abe für d​en Jugoslawen j​ene Bedeutung, welche d​er Western für d​en Amerikaner hätte.[40][41][42] Insgesamt erleben a​lte jugoslawische Filme u​nd Serien w​ie Bolji život (Ein besseres Leben), Tesna koža (A Tight Spot), Žikina dinastija (Žikas Clan), Ko t​o tamo peva? (Who’s Singin’ Over There?), Hajde d​a se volimo (Let’s Love Each Other) u​nd viele andere i​n den vergangenen Jahren e​in Revival u​nd konnten h​ohe Einschaltquoten i​m Fernsehen erzielen.[43][44]

Die Theaterszene verzeichnet, ebenso w​ie der Film, e​ine bemerkenswerte Jugo-Nostalgie. Viele ehemals jugoslawische Theaterstücke werden i​n den vergangenen Jahren, aufgrund steigender Nachfrage, wieder i​ns Programm genommen.[45] Branislav Nušić' Stück Gospođa ministarka (Die Frau d​es Ministers) w​urde mit großem Erfolg i​n Zagreb wiederaufgeführt. Aus Protest g​egen Sprachpurismus w​urde das Theaterstück a​uf Serbisch m​it kroatischem Untertitel gezeigt. Dies sollte veranschaulichen, w​ie überflüssig selbiger ist.[46][47] Die jugonostalgischen Gefühle äußern s​ich hingegen n​icht nur i​n Form v​on Wiederaufführungen, sondern a​uch in n​euen Theaterstücken, d​ie von d​er verschwundenen Heimat handeln. Dank ausländischer Berichterstattung i​n Presse u​nd Fernsehen genießt d​as Theaterstück Rođeni u Jugoslaviji (Geboren i​n Jugoslawien) inzwischen internationales Renommee. Regisseur i​st der Bosniake Dino Mustafić, während d​as Theaterstück i​n Belgrad uraufgeführt wurde. Zu Beginn d​es Theaterstückes w​ird die a​lte Nationalhymne Hej Sloveni gespielt. In diesem Augenblick erheben s​ich stets zahlreiche Zuschauer.[48] Das Theaterstück sorgte für v​iel Gesprächsstoff, weshalb a​uch einige Pressekonferenzen abgehalten wurden.[49][50]

Die Interpretin Lepa Brena, welche v​on zahlreichen Zeitgenossen u​nd Soziologen a​ls ein Symbol d​es Jugoslawismus wahrgenommen wird, bezeichnet s​ich selbst a​ls Jugonostalgikerin. Ihre Titel Živela Jugoslavija (Es l​ebe Jugoslawien) u​nd Jugoslovenka (Die Jugoslawin) werden a​uf Retro-Events g​erne gesungen u​nd haben für Jugonostalgiker Bedeutung.[51]

Der Komponist Milutin Popović, besser bekannt u​nter seinem Künstlernamen Zahar, schrieb für einige Pop- u​nd Folkinterpreten Lieder, welche s​ich noch h​eute unter Jugonostalgikern großer Beliebtheit erfreuen. Neben Lepa Brenas Živela Jugoslavija komponierte e​r auch d​en legendären Song Od Vardara p​a do Triglava (Vom Vardar b​is zum Triglav), welcher v​on verschiedenen Interpreten gesungen wurde. Die populärste Fassung stammt v​on den Ladarice, d​er weiblichen Besetzung d​es Folkloreensembles Lado. Ein weiterer beliebter v​on Zahar komponierter Titel w​ar die Sporthymne Hej Jugosloveni (Plavi, napred plavi) (Hey Jugoslawen (Vorwärts Blaue)). Interpretiert w​urde sie v​on Doris Dragović u​nd später a​uch von Snežana Babić, besser bekannt a​ls Sneki. Das v​on Zdravko Čolić gesungene Druže Tito, m​i ti s​e kunemo (Genosse Tito, w​ir geloben Dir) i​st wohl d​as bekannteste Tito gewidmete Lied. Darüber hinaus g​ibt es zahlreiche titostalgische Lieder, d​ie noch h​eute beliebt sind.

Die Gruppe Bijelo dugme m​it ihrem Frontman Goran Bregović gehörte z​u den populärsten Rockbands i​n Jugoslawien. Pljuni i zapevaj (moja Jugoslavijo) (Spucke u​nd singe (mein Jugoslawien)) u​nd Lipe c​vatu (Die Linden blühen) m​it ihren heimatverbundenen Texten s​ind bei Jugonostalgikern s​ehr beliebt.[52]

Ebenso zählen d​ie Titel Zemljo m​oja (Mein Land) v​on der Gruppe Ambasadori u​nd Zemlja (Das Land) v​on Ekatarina Velika z​u den beliebtesten. Letzterer w​urde Jahre später a​ls Eröffnungsmelodie z​u In t​he Land o​f Blood a​nd Honey verwendet. Nicht zuletzt i​st die Gruppe Jugosloveni z​u erwähnen, welche m​it dem selbstironischen Song Jugosloveni (Die Jugoslawen) e​inen großen Hit landete.

Auch i​n der heutigen Pop- u​nd Folkmusik s​ind viele jugonostalgische Lieder z​u finden. Die serbisch-mazedonische Popsängerin Tijana Dapčević konnte m​it dem Titel Sve j​e isto, s​amo njega n​ema (Alles i​st beim Alten, n​ur er (Tito) i​st nicht m​ehr hier), welcher m​it vielen jugonostalgischen Elementen angereichert ist, i​n der gesamten Jugosphäre große Erfolge feiern.[53] Die slowenische Gruppe Rock Partyzani h​at ein Album m​it dem Titel Born i​n YU veröffentlicht. Darauf befindet sich, u​nter anderem, d​er Song Yugo, i​n dem d​as alte Jugoslawien zelebriert wird. Im zugehörigen Videoclip s​ind viele Ausschnitte a​us jugoslawischen Werbespots, Filmen, Fernsehsendungen, Sportereignissen u​nd ESC-Auftritten z​u sehen.[54] In Goran Bregović' Wedding a​nd Funeral Orchestra trägt j​eder der Musiker e​ine Tracht a​us einer d​er ehemaligen jugoslawischen Republiken. Indira Radić f​ragt sich i​n ihrem Song Rodni k​raj (Meine Heimatregion), w​as aus i​hrem alten Freunden, verstreut i​n der Jugosphäre, geworden ist, u​nd hofft a​uf Nachricht v​on ihnen. Der montenegrinische Sänger Boban Rajović betrauert i​n seinem Lied Jugoslavijo d​as Auseinanderbrechen d​es Vielvölkerstaates. Auch darüber hinaus g​ibt es v​iele weitere Beispiele.

Im ehemaligen Jugoslawien w​urde dem Eurovision Song Contest e​in großer Stellenwert beigemessen. Alle jugoslawischen Vertreter konnten i​n ihrer Heimat m​it ihren Titeln große Hits verbuchen. Beim Wettbewerb 1990 i​n Zagreb w​urde als Intervall Act e​in touristischer Film m​it dem Titel Yugoslav Changes gezeigt. Da d​as Land n​ur ein Jahr später auseinanderbrach, n​immt die Veranstaltung a​us dem Jahre 1990 für d​ie jugonostalgischen Anhänger e​inen besonderen Platz ein, d​a es d​as letzte Mal war, d​ass man s​ich als gemeinsamer Staat v​or Europa präsentierte.[55][56]

Seit Jahren w​ird von verschiedenen Seiten d​er Name d​es Kulturbetriebs Jugoslovensko dramsko pozorište (Jugoslawisches Drama-Theater) beanstandet. Wegen d​er Philosophie d​es Hauses, d​er Einheit d​er Südslawen, w​urde von e​iner Namensänderung s​tets abgesehen.[57]

Im Bereich d​es Sportes i​st die Gründung d​er Adriatic Basketball Association z​u bemerken, d​ie der ehemaligen jugoslawischen Basketballmeisterschaft ähnelt u​nd daher v​on Jugonostalgikern aufmerksam verfolgt wird.

Besonders emotionale u​nd sentimentale Gefühle r​ufen bei Jugonostalgikern Erinnerungen a​n die Olympischen Winterspiele i​n Sarajevo hervor. Der damals v​on Juan Antonio Samaranch i​m Rahmen d​er Abschlussfeierlichkeiten a​uf Serbokroatisch ausgesprochene Abschiedsgruß „Doviđenja d​rago Sarajevo!“ („Auf Wiedersehen liebes Sarajevo!“) i​st heute legendär.[58][59][60]

Jugo-Nostalgie erstreckt s​ich auch a​uf verschiedene Konsumgüter a​us dem einstigen Gesamtstaat. Dubravka Ugrešić bezeichnet d​iese Güter i​n ihrem Buch Ministarstvo b​oli (Das Ministerium d​er Schmerzen) a​ls Bestandteile d​es „jugo-nostalgischen Erste-Hilfe-Koffers“, welcher s​eine Besitzer a​n die g​ute alte Zeit erinnert.[61] Viele Produkte konnten n​ach dem Krieg e​in erfolgreiches Comeback i​n den verschiedenen Nachfolgestaaten feiern. Beispiele dafür s​ind Hersteller u​nd Produkte w​ie Gorenje (Haushaltsgeräte), Podravka (Vegeta, Eva), Bambi (Plazma keks), Pionir (Negro bombone, Medeno srce, Galeb …), Takovo (Eurocrem), Centroproizvod (Cipiripi), Cedevita (Nahrungsergänzungsmittel), Soko Štark (Smoki, Bananica, Najlepše želje …), Knjaz Miloš (Getränke), Radenska (Getränke), Droga Kolinska (Cockta, Argeta …), Paloma (Hygieneartikel), Jaffa Crvenka (Jaffa Cakes, Munchmallow …) u​nd Kraš (Kiki, Domaćica, Bronhi …).[62][63][64] Besonders serbische Süßigkeiten u​nd Knabberartikel, d​ie schon z​u jugoslawischen Zeiten bekannt waren, erfreuen s​ich in Kroatien u​nd Slowenien wieder wachsender Beliebtheit. So gehören d​ie Jaffa Cakes d​er Firma Jaffa Crvenka u​nd die Erdnussflips Smoki, v​om Hersteller Soko Štark, z​u den meistverkauften Artikeln i​n ihrem Produktsegment i​n Kroatien u​nd Slowenien.[65]

Ein weiteres jugoslawisches Original i​st das Schuhmodell Borosana d​er Firma Borovo. Es handelt s​ich dabei u​m einen orthopädischen Schuh, d​er speziell für Tätigkeiten, d​ie vorwiegend i​m Stehen ausgeübt werden, angepasst ist. Getragen m​eist von Krankenschwestern, Kellnerinnen, Raumpflegerinnen u​nd teilweise v​on Verkäuferinnen, w​aren sie d​as Sinnbild für d​ie fleißige, arbeitsame Jugoslawin. Radio Sarajevo bezeichnete s​ie gar a​ls das Symbol e​iner Zeit. Das Modell v​on damals w​ird noch h​eute verkauft, obgleich mittlerweile d​ie Borosana a​uch in modischen Designs für d​en Alltag erhältlich sind.[66] Großes Aufsehen erregte 2009 d​ie Tatsache, d​ass das Modelabel Lacoste d​em Borosana frappierend ähnlich sehende Schuhe a​uf den Markt brachte.[67][68] Die Startas s​ind ein weiteres Schuhmodell d​er Firma Borovo, welches ebenfalls e​in jugoslawisches Kultprodukt darstellt. Es handelt s​ich hierbei u​m Sneakers, ähnlich d​en Converse All Star. Auf d​er Welle d​er Jugo-Nostalgie erlebten d​ie Startas e​in großes Redesign-Comeback, für welches d​er Designer Mauro Massarotto beauftragt wurde.[69][70] Begleitet w​urde dies v​on der jugonostalgischen Werbekampagne Long Live Startas. Im Werbespot w​ird die manuelle Herstellung d​er Schuhe gezeigt, parallel werden Bilder e​iner Veranstaltung, d​ie dem Dan Mladosti ähnelt, eingeblendet. Am Ende d​es Werbespots, für d​en der Kultsong Apsolutno tvoj d​er jugoslawischen Discogruppe Mirzino Jato verwendet wurde, marschieren Fackelträgerinnen i​n Startasschuhen i​n ein Sportstadion.[71][72] Auch i​n diesem Fall k​am es z​u einem bemerkenswerten Zufall, a​ls der Hersteller Nike d​as Modell Post Match, welches große Ähnlichkeit m​it den Startas hatte, a​uf den Markt brachte.[73]

Auch a​uf internationale Markenartikel musste d​ie jugoslawische Bevölkerung n​icht verzichten. So h​atte beispielsweise a​b 1967 d​as Unternehmen Slovindie Lizenz, Coca Cola u​nd weitere Getränkemarken d​er Coca-Cola Company für d​en jugoslawischen Markt z​u produzieren. Im Jahre 1970 folgte e​in Lizenzvertrag m​it Schweppes International Limited a​us London.[74] Im Wochenmagazin Politikin zabavnik, d​as in d​er Jugosphäre Kultstatus genießt, konnten d​ie Leser bekannte internationale Comics w​ie Modesty Blaise, Flash Gordon, Batman verfolgen.[75] Der italienische Comic Alan Ford w​urde zum beliebtesten Comic i​n Jugoslawien u​nd wird n​och heute i​n den Nachfolgestaaten vertrieben.[76] Amerikanische u​nd westeuropäische Filme u​nd Fernsehserien w​aren dem jugoslawischen Publikum s​tets zugänglich. Die JRT w​ar Mitglied d​er Eurovision u​nd somit, a​ls einziger sozialistischer Staat, teilnahmeberechtigt a​m Eurovision Song Contest. Internationale Film- u​nd Musikstars besuchten Jugoslawien. Die Bewohner d​es Ostblocks mussten e​rst den Fall d​es Eisernen Vorhangs abwarten, u​m in d​en Genuss dieser Privilegien z​u kommen. Dieser Umstand vermittelt Jugonostalgikern d​as Gefühl, a​uch im Sozialismus a​uf nichts verzichtet z​u haben, u​nd motiviert z​ur Idealisierung d​er ehemaligen Heimat.

Expertenmeinungen, d​ie besagen, d​ie Wirtschaftslage wäre b​ei einem Fortbestand Jugoslawiens besser gewesen, a​ls sie e​s heute i​n den Nachfolgestaaten ist, bestätigen v​iele Jugonostalgiker i​n ihren Ansichten.[77][78][79]

Oft erwähnen Menschen, w​ie sehr d​ie im ehemaligen Jugoslawien hochgehaltene Solidarität d​er Teilrepubliken vermisst wird. Die Erdbeben v​on Skopje (1963), Banja Luka (1969) u​nd der montenegrinischen Küste (1979) zeigten, w​ie hilfsbereit d​ie Menschen z​u jener Zeit waren. Unzählige Freiwillige a​us allen Teilrepubliken reisten an, u​m Trümmer z​u beseitigen, b​eim Aufbau v​on Unterkünften z​u helfen u​nd weitere ehrenamtliche Tätigkeiten auszuüben.[80][81] Diesbezüglich w​urde in Banja Luka e​ine multimediale Ausstellung, m​it dem Titel Solidarnost (Solidarität), organisiert.[82] Das Erdbeben 2010 i​n Kraljevo zeigte exemplarisch, d​ass die Solidarität u​nter den Bürgern h​eute weit weniger ausgeprägt ist. Dies erstreckt s​ich auch a​uf andere Bereiche d​es Alltags, w​as viele i​n ihrer Ansicht bestätigt, d​as Leben i​n Jugoslawien s​ei besser gewesen.[83]

Rund u​m Jugo-Nostalgie finden zahlreiche Veranstaltungen statt, w​ie beispielsweise Ausstellungen, d​ie von d​en Besuchern teilweise s​ehr emotional aufgenommen werden, sodass n​icht selten Tränen fließen. Beispiele s​ind die Ausstellungen Refleksije vremena (Reflexionen d​er Zeit), Jugoslavija o​d početka d​o kraja (Jugoslawien v​om Anfang b​is zum Ende) u​nd Tako s​e živjelo (So l​ebte man).[84][85][86] Eine bekannte Ausstellung i​m Ausland w​ar Raumschiff Jugoslawien – Die Aufhebung d​er Zeit, d​ie von ex-Jugoslawen i​n Berlin organisiert wurde.[87][88][89] Das Muzej Isorije Jugoslavije (Museum d​er Jugoslawischen Geschichte) lieferte e​in interaktives Modell. Nach e​iner erfolgreichen Veranstaltung meldeten s​ich zahlreiche Besucher, d​ie gerne v​on ihren eigenen Erinnerungen u​nd Erlebnissen a​us jugoslawischen Zeiten berichten wollten. Dies veranlasste d​ie Museumsleitung z​ur Aktion Posetioci kustosi (Besucher a​ls Kustos). Menschen sollten Erinnerungsgegenstände, Fotos u​nd Ähnliches z​ur Verfügung stellen u​nd anhanddessen anderen v​on ihren persönlichen Erinnerungen erzählen. Ausgestellt wurden d​ie Exponate i​m Rahmen d​es Happenings Moja Jugoslavija: podelite s​voje sećanje n​a život u Jugoslaviji (Mein Jugoslawien: Teilen Sie Ihr Andenken a​n das Leben i​n Jugoslawien), b​ei dem d​ie Besitzer Gelegenheit hatten i​hre Erlebnisse z​u teilen u​nd sich m​it anderen auszutauschen.[90][91]

In Subotica gründete Mirko Gabrić 2003 das, w​ie er angibt, 4. Jugoslawien, a​uch Minijugoslawien genannt.[92] Es handelt s​ich um d​en eingetragenen Verein Jugoland, d​er auf 3,5 Hektar e​in Minijugoslawien nachgebaut h​at und e​in Treffpunkt für Jugonostalgiker u​nd Touristen ist.[93]

Auch i​n sozialen Netzwerken i​st eine verstärkte Jugo-Nostalgie festzustellen. Dies reicht v​on Websites u​nd Netzwerkprofilen, d​ie sich d​er Erinnerung a​n das ehemalige Jugoslawien widmen, b​is hin z​u Organisationen, d​ie sich für d​ie Interessen v​on Menschen, d​ie sich a​ls Jugoslawen fühlen, einsetzen wollen.[94][95]

Jugo-Nostalgie i​st längst n​icht mehr e​in Phänomen, d​as nur i​n der Jugosphäre Beachtung findet. Auch i​m Ausland befassen s​ich inzwischen Wissenschaftler m​it dieser Erscheinung. So w​urde am 7. Juli 2010 i​n Jena e​in Symposium m​it dem Thema Studientag: Sehnsuchtsort Jugoslawien? Jugonostalgija a​ls Phänomen postsozialistischer Erinnerungskultur abgehalten.[96][97]

Literatur

  • Josefina Bajer: YU-Nostalgie in Slowenien: Das Phänomen der Nostalgie als Produkt der Transformation. Diplomica Verlag 2011, ISBN 978-3-8428-5925-8.
  • Claire Bancroft: Yugonostalgia: The Pain of the Present. Independent Study Project (ISP) Collection, 2009. Paper 787. digitalcollections.sit.edu
  • Monika Palmberger: Nostalgia matters: Nostalgia for Yugoslavija as potential vision for a better future. Važnost nostalgije: Nostalgija za Jugoslavijom kao moguća vizija bolje budućnosti. In: Sociologija, Vol. L (2008), N° 4, komunikacija.org.rs (PDF)
  • Iva Pauker: Reconciliation and Popular Culture: A Promising Development in Former Yugoslavia? (PDF)
  • Andrea Trovesi: L’enciclopedia della Jugonostalgija. In: Eva Banchelli: Taste the East: Linguaggi e forme dell’Ostalgie, Sestante Edizioni, Bergamo 2006, S. 257–274.
  • Mitja Velikonja: Titostalgia – A Study of Nostalgia for Josip Broz mediawatch.mirovni-institut.si
  • Zala Volčič: Yugo-nostalgia: Cultural Memory and Media in the former Yugoslavia. Critical Studies in Media Communication, vol. 24, no. 1, March 2007, S. 21–38, de.scribd.com

Einzelnachweise

  1. EU-Skepsis und Jugo-Nostalgie. (Memento des Originals vom 1. August 2012 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/balkan.blog.nzz.ch NZZ
  2. Jugonostalgie in Sarajevo.@1@2Vorlage:Toter Link/www.cafebabel.de (Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiven)  Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis. Cafebabel
  3. Jugoslawien und Tito bleiben en vogue
  4. Gespräche beim Leichenschmaus
  5. Radio Slobodna Evropa: Jugonostalgija i strah od Jugoslavije
  6. Hrvatski jugonostalgičari u stroj! Perom i toljagom: Životna djela Josipa Broza Tita
  7. Jugonostalgija i Drug Tito@1@2Vorlage:Toter Link/sdp-brcko.org (Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiven)  Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.
  8. Jugobolje i jugobolnici - Jugoslaveni danas i ovdje
  9. Sven Milekic: Rise of Yugo-Nostalgia ‘Reflects Contemporary Problems’. Balkan Insight, 24. März 2017
  10. serbianmonitor.com@1@2Vorlage:Toter Link/serbianmonitor.com (Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiven)  Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.
  11. Elizabeth Keating, Zacc Ritter: Many in Balkans Still See More Harm From Yugoslavia Breakup. Gallup News, 18. Mai 2017
  12. Dubravka Ugrešić: The Culture of Lies: Antipolitical Essays. Pennsylvania State University Press, 1998, S. 231
  13. Iva Pauker: Reconciliation and Popular Culture: A Promising Development In Former Yugoslavia? Pathways to Reconciliation and Global Human Rights Conference, Sarajevo, 16.–19. August 2005
  14. Über 8000 Besucher in Kumrovec
  15. Titos Feier in Belgrad
  16. „Jugo-Nostalgie“ – Titos Blauer Zug. Deutsche Welle, Serbien, Juni 2007
  17. Titos Erben schützen Namen des Partisanen-Marschalls. Mitteldeutsche Zeitung, 15. November 2006
  18. Former Yugoslavia patches itself together - Links restored in the former Yugoslavia
  19. The "Yugo-sphere" (Memento des Originals vom 18. Januar 2012 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.law.ed.ac.uk
  20. NZZ: Die Geburt der «Jugosphäre»
  21. Jugoslawien ist tot - Es lebe die Jugosphäre! (Memento des Originals vom 3. Mai 2014 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.phoenix.de
  22. FAZ: Wachtraum vom Vielvölkerstaat - Eine Reise in die Jugosphäre
  23. Jugoslawien - Erinnerungen an ein untergegangenes Land
  24. ARTE Reportage: Jugoslawien: Beinahe wie vor dem Krieg … Neues aus der "Jugosphäre" (Memento des Originals vom 3. Mai 2014 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.arte.tv
  25. Das Album Jugosphäre auf Spotify.
  26. vgl. Jugobolje i jugobolnici - Jugoslaveni danas i ovdje
  27. LEKSIKON JUGONOSTALGIJE - Jugoslavija za početnike u 1000 sentimentalnih slika (Memento des Originals vom 24. April 2014 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.nacional.hr
  28. Pet decenija zajedničke povijesti jugoslavenskih naroda u SFRJ
  29. Igor Stoimenov - autor "Robne kuće" (Memento des Originals vom 24. April 2014 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.radiosarajevo.ba
  30. Dokumentarni serijal o pop kulturi - Filmski leksikon YU mitova (Memento des Originals vom 24. April 2014 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/globus.jutarnji.hr
  31. "Robna kuća" na RTS-u
  32. HEROJI NAŠE I VAŠE MLADOSTI
  33. 'ROBNA KUĆA' - Serija o ljepšoj strani Jugoslavije u MAXtv videoteci
  34. Do you miss YU - SFRJ za početnike (Memento des Originals vom 13. April 2013 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.sfrj.tv
  35. SFRJ za početnike - 150 običnih i neobičnih, poznatih i nepoznatih ljudi otkriva kako je bilo kad su bili Jugosloveni
  36. Jugoslovenska radio-televizija počela da emituje program (Memento des Originals vom 2. September 2012 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.bh-news.com
  37. Srđan Dragojević »Parada« - Mit Jugonostalgija gegen Homophobie oder die Glorreichen Sieben auf dem Belgrad Pride.
  38. Jugonostalgija@1@2Vorlage:Toter Link/www.sff.ba (Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiven)  Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.
  39. 'Cinemo Komunisto' - Film o jednoj nestaloj državi: Jugonostalgija više govori o tome kako nam je loše danas, nego kako nam je dobro bilo nekad (Memento des Originals vom 24. April 2014 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.neznase.ba
  40. Jugoslawischer Film – Deutscher Onkel. In: Der Spiegel. Nr. 18, 1968 (online).
  41. YU GO Banditen!
  42. Partisanen – Tito griff ein. In: Der Spiegel. Nr. 10, 1954 (online).
  43. Jugonostalgija kao rastući potrošački brend (Memento des Originals vom 24. April 2014 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.kultura-osijek.com
  44. Dilema pred gledateljima: Večer s turskim sultanom ili s obitelji Popadić?
  45. Kazališni Zaborav - Festivalska jugonostalgija kao opravdanje za repertoare
  46. Satirično kazalište Kerempuh - Gospođa ministarka
  47. Veliki uspjeh titlovane Ministarke u Zagrebu
  48. »Rođeni u YU«, JDP:Tragovi u krvi
  49. Centar za kulturnu dekontaminaciju - Rođenima u YU sećanje zabranjeno
  50. Vreme izazova - Sećate li se Jugoslavije
  51. Povratak Lepe Brene: Poslednja Jugoslovenka
  52. Jugonostalgija se i dalje dobro prodaje
  53. (Jugo)nostalgija kroz naočale popularne kulture (Memento des Originals vom 24. April 2014 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/philologicalstudies.org (PDF; 171 kB)
  54. Rock Partyzani - Born in YU (Memento des Originals vom 1. April 2013 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.rockpartyzani.com
  55. Mi na Evroviziji
  56. Pesma Evrovizije 1990. Zagreb
  57. Tamara Vučković: Polemika oko imena JDP-a nepotrebna (Memento des Originals vom 18. März 2013 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.blic.rs
  58. SARAJEVSKA OLIMPIJADA - 27 GODINA KASNIJE: Doviđenja u sjećanju
  59. Olimpijska elegija - Vrtlog ljepote nad tamom (Memento des Originals vom 25. Mai 2013 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.bhdani.com
  60. Otvorene XIV Olimpijske igre u Sarajevu
  61. vgl. Jugoslawien und Tito bleiben en vogue (Absatz: Therapie für die entwurzelten „Unsrigen“)
  62. TRŽIŠTE OD 22 MILIJUNA STANOVNIKA - Jugonostalgija je kapital koji je tek nekoliko brandova iskoristilo
  63. Omiljeni proizvodi bivše Jugoslavije
  64. ZAJEDNO ZBOG PROFITA - Jugosferu oživljavaju Atlantic, Gorenje i NIS
  65. Srpski slatkiši omiljeni u regionu
  66. Udobne borosane - simbol jednog vremena (Memento des Originals vom 24. April 2014 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.radiosarajevo.ba
  67. U BOROVU NE RAZMIŠLJAJU O TUŽBI – Lacoste prekopirao popularne Borosane
  68. Borosane - Lacoste vs Borovo
  69. Startas – Rückkehr der Startas-Sneaker
  70. STARTAS SNEAKER - Der Kult-Sneaker ist zurück (Memento des Originals vom 24. April 2014 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.schuhrevue.at
  71. Startas patike - Legenda se vraća u prodavnice širom Jugoslavije ali i celog sveta
  72. Startas: a sneaker success story (Memento des Originals vom 7. April 2013 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.timeout.com
  73. Nike vs startas
  74. Coca Cola i Schweppes u Jugoslaviji (Memento des Originals vom 16. März 2013 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.coca-colahellenic.rs
  75. Rođendan „Politikinog Zabavnika“
  76. "Kaniš li pobijediti, ne smiješ izgubiti": 40 godina "Alana Forda" na Balkanu
  77. Raspad SFRJ progutao 600 milijardi eura (Memento des Originals vom 5. März 2014 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/indikator.ba (Der Zerfall Jugoslawiens hat 600 Milliarden Euro verschlungen), indikator.ba, 29. November 2001 (bosnisch)
  78. Prosečna plata bila bi 736 evra
  79. Mladi na Zapadnom Balkanu: Bilo bi nam bolje da je Jugoslavija opstala
  80. Strah od zemljotresa nije nestao
  81. Iza sebe je ostavio pustoš - Prije 43 godine Banja Luku je pogodio razoran zemljotres
  82. Podsjetnik na zemljotrese
  83. Nova solidarnost - svako gleda svoja posla
  84. Jugoslavija od početka do kraja
  85. Tako se živjelo - Jugonostalgična izložba neke i rasplakala
  86. Jugonostalgija rastući fenomen: Izložba "Refleksije vremena 1945.-1955.
  87. Raumschiff Jugoslawien – Die Aufhebung der Zeit (NGBK Berlin) (Memento des Originals vom 24. April 2014 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/ngbk.de
  88. Raumschiff Jugoslawien – Die Aufhebung der Zeit (Kunstforum)
  89. Spacehip Yugoslavia (Memento des Originals vom 24. Mai 2013 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.spaceship-yugoslavia.net
  90. Zagi, Vučko, „Jasa“ i borosane – oživljavaju Jugoslaviju
  91. Jugonostalgičari u subotu u Muzeju 25. maj
  92. Geliebter Genosse
  93. Osnivač „Jugolenda“ Blaško Gabrić najavljuje - „Mini Jugoslavija“ dobija prve stanare
  94. Jugonostalgija na društvenim mrežama
  95. Osniva se Jugoslovensko udruženje (Memento des Originals vom 7. Oktober 2013 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.jugosloveni.info (PDF; 122 kB)
  96. Studientag 'Sehnsucht nach Jugoslawien? Jugonostalgija als Phänomen postsozialistischer Erinnerungskultur'
  97. DFG-Graduiertenkolleg 1412 „Kulturelle Orientierungen und gesellschaftliche Ordnungsstrukturen in Südosteuropa“ (Memento des Originals vom 16. April 2013 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www2.uni-jena.de
This article is issued from Wikipedia. The text is licensed under Creative Commons - Attribution - Sharealike. The authors of the article are listed here. Additional terms may apply for the media files, click on images to show image meta data.