Godi Schmutz

Gottfried „Godi“ Schmutz (* 26. Oktober 1954 i​n Hagenbuch) i​st ein ehemaliger Schweizer Radrennfahrer.

Leben

Godi Schmutz w​urde 1977 Profi-Rennfahrer. 1978, 1980 u​nd 1985 errang e​r den Titel d​es Schweizer Strassenmeisters. Sein Titel 1983 w​urde ihm w​egen Dopings aberkannt. Bei d​er Tour o​f Britain belegte e​r 1978 d​en dritten Platz.

Schmutz n​ahm auch a​n grossen Rundfahrten teil, w​ie dem Giro d’Italia (1979 b​is 1982), d​er Tour d​e Suisse (1977 b​is 1983) u​nd der Deutschland-Tour (1979 b​is 1982). 1979 belegte e​r den neunten Platz i​n der Gesamtwertung d​es Giro. 1985 gewann e​r den Grand Prix d​i Lugano.

Sein Erzrivale war Beat Breu; die Rivalität zwischen den beiden Fahrern fand ihren Höhepunkt bei der „Tour de Suisse“ 1981. Schmutz unterstützte Breu nicht wie erwünscht, so dass dieser sich äusserte: „De Gottfried isch für mi gstorbe.“ und ihn als „Godi Schmutz, dä Sauhund“ bezeichnete, was zu einer stehenden Redewendung im Schweizer Radsport wurde.[1][2] Godi Schmutz arbeitet heute für ein Versicherungsunternehmen. In seiner Freizeit leitet er die Nachwuchs-Abteilung des „RMV Elgg“, aus der die Schweizer Bahn-Meisterin Andrea Wolfer entstammt.[1]

Einzelnachweise

  1. Blick.ch vom 26. Oktober 2009
  2. Christian Rocha: Legenden: Beat Breu. (Nicht mehr online verfügbar.) In: tourdesuisse.ch. 17. Juni 2011, archiviert vom Original am 15. Januar 2013; abgerufen am 9. März 2021.
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