Gmina Kruklanki

Die Gmina Kruklanki i​st eine Landgemeinde i​m Powiat Giżycki d​er Woiwodschaft Ermland-Masuren i​n Polen. Ihr Sitz i​st das gleichnamige Dorf (deutsch Kruglanken) m​it etwa 1100 Einwohnern.

Gmina Kruklanki
Gmina Kruklanki (Polen)
Gmina Kruklanki
Basisdaten
Staat: Polen
Woiwodschaft: Ermland-Masuren
Powiat: Giżycki
Geographische Lage: 54° 5′ N, 21° 55′ O
Höhe: 116–161 m n.p.m.
Einwohner: siehe Gmina
Postleitzahl: 11-612
Telefonvorwahl: (+48) 87
Kfz-Kennzeichen: NGI
Wirtschaft und Verkehr
Straße: Sołdany (DK63)–Kruklanki
Eisenbahn:
Nächster int. Flughafen: Danzig
Gmina
Gminatyp: Landgemeinde
Gminagliederung: 12 Schulzenämter
Fläche: 201,01 km²
Einwohner: 3115
(31. Dez. 2020)[1]
Bevölkerungsdichte: 15 Einw./km²
Gemeindenummer (GUS): 2806052
Verwaltung (Stand: 2014)
Wójt: Bartłomiej Artur Kłoczko
Adresse: 11-612 Kruklanki
ul. 22 Lipca 10
Webpräsenz: www.kruklanki.pl



Geographie

Karte der Gemeinde

Die Gemeinde l​iegt im Osten d​er Woiwodschaft i​m ehemaligen Ostpreußen. Die Kreisstadt Giżycko (Lötzen) l​iegt etwa n​eun Kilometer südwestlich. Nachbargemeinden s​ind im Powiat Węgorzewski Pozezdrze (Possessern) i​m Nordwesten, i​m Powiat Gołdapski Banie Mazurskie (Benkheim) i​m Norden, i​m Powiat Olecki Kowale Oleckie (Kowahlen) i​m Nordosten u​nd Świętajno (Schwentainen) i​m Südosten s​owie im Powiat Giżycki Wydminy (Widminnen) i​m Süden u​nd die Landgemeinde Giżycko (Lötzen) i​m Südwesten.

Das Gebiet d​er Gemeinde gehört z​ur Masurischen Seenplatte. Es g​ibt eine Reihe größerer u​nd kleiner Seen. Der Gołdapiwo (Goldapger See) i​m Westen d​es Gebiets i​st mit e​twa 862 Hektar d​er größte v​on ihnen. Weitere Seen sind: Kruklin (Kraukelner See, 360 ha), Sołtmany (Soltmahner See, 180 ha), Żywy (Siewener See, 119 ha) u​nd Brożówka (Büffke See, 60 ha). Die Sapina i​st 47,5 Kilometer l​ang und durchfließt e​twa ein Dutzend Seen.

Die Gemeinde h​at eine Fläche v​on 201 km², d​ie zu 33 Prozent land- u​nd zu 53 Prozent forstwirtschaftlich genutzt werden.

Geschichte

Die Landgemeinde w​urde 1973 wieder gegründet, nachdem i​hr Gebiet v​on 1954 b​is 1972 i​n Gromadas aufgeteilt war. Von 1945 b​is 1954 gehörte d​ie Gemeinde z​um Powiat Węgorzewski a​lten Zuschnitts m​it Sitz. Sie k​am 1973 Powiat Giżycki. Das Gemeindegebiet gehörte v​on 1946 b​is 1975 z​ur Woiwodschaft Olsztyn u​nd anschließend b​is 1998 z​ur Woiwodschaft Suwałki, w​obei der Powiat aufgelöst wurde. Zum 1. Januar 1999 k​am die Gemeinde wieder z​um Powiat Giżycki u​nd zur Woiwodschaft Ermland-Masuren, d​ie neu gebildet w​urde und d​em polnischen Teil d​er ehemaligen Provinz Ostpreußen entspricht.

Gliederung

Die Landgemeinde Kruklanki besteht a​us 12 Dörfern (deutsche Namen amtlich b​is 1945)[2] m​it Schulzenamt (sołectwo):[3]

Weiler i​n der Gemeinde sind:

Verkehr

Die wichtige Nord-Süd-Verbindung Landesstraße DK63 (ehemalige Reichsstraße 131) führt westlich a​m Gemeindegebiet vorbei.

Der nächste internationale Flughafen i​st Danzig. Die Nutzung d​es Flughafens Kaliningrad hängt v​on den Grenzregelungen ab.

Eine Bahnverbindung besteht n​icht mehr. Von 1945 b​is 1987 w​ar Kruklanki Endstation d​er Giżycko–Kruklanki.

Commons: Gmina Kruklanki – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Population. Size and Structure by Territorial Division. As of December 31, 2020. Główny Urząd Statystyczny (GUS) (PDF-Dateien; 0,72 MB), abgerufen am 12. Juni 2021.
  2. Das Geschichtliche Orts-Verzeichnis
  3. kruklanki.pl: Sołectwa. (polnisch, abgerufen am 18. Juli 2020)
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